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Aṅguttara Nikāya 1 Nummerierte Lehrreden 1.31–40

4. Adantavagga 4. Das Kapitel über den ungezähmten Geist

31

“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yaṁ evaṁ adantaṁ mahato anatthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, cittaṁ. „Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das, wenn es nicht gezähmt ist, so überaus unheilvoll ist wie der Geist.

Cittaṁ, bhikkhave, adantaṁ mahato anatthāya saṁvattatī”ti. Ein ungezähmter Geist ist überaus unheilvoll.“

Paṭhamaṁ.

32

“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yaṁ evaṁ dantaṁ mahato atthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, cittaṁ. „Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das, wenn es gezähmt ist, so überaus segensreich ist wie der Geist.

Cittaṁ, bhikkhave, dantaṁ mahato atthāya saṁvattatī”ti. Ein gezähmter Geist ist überaus segensreich.“

Dutiyaṁ.

33

“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yaṁ evaṁ aguttaṁ mahato anatthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, cittaṁ. „Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das, wenn es nicht bewacht wird, so überaus unheilvoll ist wie der Geist.

Cittaṁ, bhikkhave, aguttaṁ mahato anatthāya saṁvattatī”ti. Ein unbewachter Geist ist überaus unheilvoll.“

Tatiyaṁ.

34

“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yaṁ evaṁ guttaṁ mahato atthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, cittaṁ. „Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das, wenn es bewacht wird, so überaus segensreich ist wie der Geist.

Cittaṁ, bhikkhave, guttaṁ mahato atthāya saṁvattatī”ti. Ein bewachter Geist ist überaus segensreich.“

Catutthaṁ.

35

“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yaṁ evaṁ arakkhitaṁ mahato anatthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, cittaṁ. „Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das, wenn es nicht gehütet wird, so überaus unheilvoll ist wie der Geist.

Cittaṁ, bhikkhave, arakkhitaṁ mahato anatthāya saṁvattatī”ti. Ein unbehüteter Geist ist überaus unheilvoll.“

Pañcamaṁ.

36

“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yaṁ evaṁ rakkhitaṁ mahato atthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, cittaṁ. „Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das, wenn es gehütet wird, so überaus segensreich ist wie der Geist.

Cittaṁ, bhikkhave, rakkhitaṁ mahato atthāya saṁvattatī”ti. Ein gehüteter Geist ist überaus segensreich.“

Chaṭṭhaṁ.

37

“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yaṁ evaṁ asaṁvutaṁ mahato anatthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, cittaṁ. „Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das, wenn es nicht gezügelt wird, so überaus unheilvoll ist wie der Geist.

Cittaṁ, bhikkhave, asaṁvutaṁ mahato anatthāya saṁvattatī”ti. Ein ungezügelter Geist ist überaus unheilvoll.“

Sattamaṁ.

38

“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yaṁ evaṁ saṁvutaṁ mahato atthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, cittaṁ. „Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das, wenn es gezügelt wird, so überaus segensreich ist wie der Geist.

Cittaṁ, bhikkhave, saṁvutaṁ mahato atthāya saṁvattatī”ti. Ein gezügelter Geist ist überaus segensreich.“

Aṭṭhamaṁ.

39

“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yaṁ evaṁ adantaṁ aguttaṁ arakkhitaṁ asaṁvutaṁ mahato anatthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, cittaṁ. „Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das, wenn es nicht gezähmt, bewacht, gehütet und gezügelt wird, so überaus unheilvoll ist wie der Geist.

Cittaṁ, bhikkhave, adantaṁ aguttaṁ arakkhitaṁ asaṁvutaṁ mahato anatthāya saṁvattatī”ti. Ein ungezähmter, unbewachter, unbehüteter und ungezügelter Geist ist überaus unheilvoll.“

Navamaṁ.

40

“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yaṁ evaṁ dantaṁ guttaṁ rakkhitaṁ saṁvutaṁ mahato atthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, cittaṁ. „Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das, wenn es gezähmt, bewacht, gehütet und gezügelt wird, so überaus segensreich ist wie der Geist.

Cittaṁ, bhikkhave, dantaṁ guttaṁ rakkhitaṁ saṁvutaṁ mahato atthāya saṁvattatī”ti. Ein gezähmter, bewachter, gehüteter und gezügelter Geist ist überaus segensreich.“

Dasamaṁ.

Adantavaggo catuttho.
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