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Aṅguttara Nikāya 1 Nummerierte Lehrreden 1.98–139

10. Dutiyapamādādivagga 10. Das Kapitel über Nachlässigkeit (2)

98

“Ajjhattikaṁ, bhikkhave, aṅganti karitvā nāññaṁ ekaṅgampi samanupassāmi yaṁ evaṁ mahato anatthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, pamādo. „Wenn ich innere Faktoren betrachte, Mönche und Nonnen, sehe ich keinen einzigen, der so überaus unheilvoll ist wie Nachlässigkeit.

Pamādo, bhikkhave, mahato anatthāya saṁvattatī”ti. Nachlässigkeit ist überaus unheilvoll.“

Paṭhamaṁ.

99

“Ajjhattikaṁ, bhikkhave, aṅganti karitvā nāññaṁ ekaṅgampi samanupassāmi yaṁ evaṁ mahato atthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, appamādo. „Wenn ich innere Faktoren betrachte, Mönche und Nonnen, sehe ich keinen einzigen, der so überaus segensreich ist wie Beflissenheit.

Appamādo, bhikkhave, mahato atthāya saṁvattatī”ti. Beflissenheit ist überaus segensreich.“

Dutiyaṁ.

100

“Ajjhattikaṁ, bhikkhave, aṅganti karitvā nāññaṁ ekaṅgampi samanupassāmi yaṁ evaṁ mahato anatthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, kosajjaṁ. „Wenn ich innere Faktoren betrachte, Mönche und Nonnen, sehe ich keinen einzigen, der so überaus unheilvoll ist wie Trägheit.

Kosajjaṁ, bhikkhave, mahato anatthāya saṁvattatī”ti. Trägheit ist überaus unheilvoll.“

Tatiyaṁ.

101

“Ajjhattikaṁ, bhikkhave, aṅganti karitvā nāññaṁ ekaṅgampi samanupassāmi yaṁ evaṁ mahato atthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, vīriyārambho. „Wenn ich innere Faktoren betrachte, Mönche und Nonnen, sehe ich keinen einzigen, der so überaus segensreich ist wie das Aufrütteln der Energie.

Vīriyārambho, bhikkhave, mahato atthāya saṁvattatī”ti. Das Aufrütteln der Energie ist überaus segensreich.“

Catutthaṁ.

102–109

“Ajjhattikaṁ, bhikkhave, aṅganti karitvā nāññaṁ ekaṅgampi samanupassāmi yaṁ evaṁ mahato anatthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, mahicchatā …pe… appicchatā … asantuṭṭhitā … santuṭṭhitā … ayonisomanasikāro … yonisomanasikāro … asampajaññaṁ … sampajaññaṁ … dvādasamaṁ. „Wenn ich innere Faktoren betrachte, Mönche und Nonnen, sehe ich keinen einzigen, der so überaus unheilvoll ist wie Anspruchsdenken … Genügsamkeit … Unzufriedenheit … Zufriedenheit … oberflächlicher Gebrauch des Geistes … gründlicher Gebrauch des Geistes … mangelndes Situationsbewusstsein … Situationsbewusstsein …“

110

“Bāhiraṁ, bhikkhave, aṅganti karitvā nāññaṁ ekaṅgampi samanupassāmi yaṁ evaṁ mahato anatthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, pāpamittatā. „Wenn ich äußere Faktoren betrachte, Mönche und Nonnen, sehe ich keinen einzigen, der so überaus unheilvoll ist wie schlechte Freunde.

Pāpamittatā, bhikkhave, mahato anatthāya saṁvattatī”ti. Schlechte Freunde sind überaus unheilvoll.“

Terasamaṁ.

111

“Bāhiraṁ, bhikkhave, aṅganti karitvā nāññaṁ ekaṅgampi samanupassāmi yaṁ evaṁ mahato atthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, kalyāṇamittatā. „Wenn ich äußere Faktoren betrachte, Mönche und Nonnen, sehe ich keinen einzigen, der so überaus segensreich ist wie gute Freunde.

Kalyāṇamittatā, bhikkhave, mahato atthāya saṁvattatī”ti. Gute Freunde sind überaus segensreich.“

Cuddasamaṁ.

112

“Ajjhattikaṁ, bhikkhave, aṅganti karitvā nāññaṁ ekaṅgampi samanupassāmi yaṁ evaṁ mahato anatthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, anuyogo akusalānaṁ dhammānaṁ, ananuyogo kusalānaṁ dhammānaṁ. „Wenn ich innere Faktoren betrachte, Mönche und Nonnen, sehe ich keinen einzigen, der so überaus unheilvoll ist wie schlechten Gewohnheiten zu folgen anstatt guten Gewohnheiten.

Anuyogo, bhikkhave, akusalānaṁ dhammānaṁ, ananuyogo kusalānaṁ dhammānaṁ mahato anatthāya saṁvattatī”ti. Schlechten Gewohnheiten zu folgen anstatt guten Gewohnheiten ist überaus unheilvoll.“

Pannarasamaṁ.

113

“Ajjhattikaṁ, bhikkhave, aṅganti karitvā nāññaṁ ekaṅgampi samanupassāmi yaṁ evaṁ mahato atthāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, anuyogo kusalānaṁ dhammānaṁ, ananuyogo akusalānaṁ dhammānaṁ. „Wenn ich innere Faktoren betrachte, Mönche und Nonnen, sehe ich keinen einzigen, der so überaus segensreich ist wie guten Gewohnheiten zu folgen anstatt schlechten Gewohnheiten.

Anuyogo, bhikkhave, kusalānaṁ dhammānaṁ, ananuyogo akusalānaṁ dhammānaṁ mahato atthāya saṁvattatī”ti. Guten Gewohnheiten zu folgen anstatt schlechten Gewohnheiten ist überaus segensreich.“

Soḷasamaṁ.

114

“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yo evaṁ saddhammassa sammosāya antaradhānāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, pamādo. „Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das so zum Niedergang und zum Verschwinden der wahren Lehre führt wie Nachlässigkeit.

Pamādo, bhikkhave, saddhammassa sammosāya antaradhānāya saṁvattatī”ti. Nachlässigkeit führt zum Niedergang und zum Verschwinden der wahren Lehre.“

Sattarasamaṁ.

115

“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yo evaṁ saddhammassa ṭhitiyā asammosāya anantaradhānāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, appamādo. „Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das so zu Fortdauer, Langlebigkeit und Beständigkeit der wahren Lehre führt wie Beflissenheit.

Appamādo, bhikkhave, saddhammassa ṭhitiyā asammosāya anantaradhānāya saṁvattatī”ti. Beflissenheit führt zu Fortdauer, Langlebigkeit und Beständigkeit der wahren Lehre.“

Aṭṭhārasamaṁ.

116

“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yo evaṁ saddhammassa sammosāya antaradhānāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, kosajjaṁ. „Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das so zum Niedergang und zum Verschwinden der wahren Lehre führt wie Trägheit.

Kosajjaṁ, bhikkhave, saddhammassa sammosāya antaradhānāya saṁvattatī”ti. Trägheit führt zum Niedergang und zum Verschwinden der wahren Lehre.“

Ekūnavīsatimaṁ.

117

“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yo evaṁ saddhammassa ṭhitiyā asammosāya anantaradhānāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, vīriyārambho. „Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das so zu Fortdauer, Langlebigkeit und Beständigkeit der wahren Lehre führt wie das Aufrütteln der Energie.

Vīriyārambho, bhikkhave, saddhammassa ṭhitiyā asammosāya anantaradhānāya saṁvattatī”ti. Das Aufrütteln der Energie führt zu Fortdauer, Langlebigkeit und Beständigkeit der wahren Lehre.“

Vīsatimaṁ.

118–128

“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yo evaṁ saddhammassa sammosāya antaradhānāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, mahicchatā …pe… appicchatā … asantuṭṭhitā … santuṭṭhitā … ayonisomanasikāro … yonisomanasikāro … asampajaññaṁ … sampajaññaṁ … pāpamittatā … kalyāṇamittatā … anuyogo akusalānaṁ dhammānaṁ, ananuyogo kusalānaṁ dhammānaṁ. „Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das so zum Niedergang und zum Verschwinden der wahren Lehre führt wie Anspruchsdenken … Genügsamkeit … Unzufriedenheit … Zufriedenheit … oberflächlicher Gebrauch des Geistes … gründlicher Gebrauch des Geistes … mangelndes Situationsbewusstsein … Situationsbewusstsein … schlechte Freunde … gute Freunde … schlechten Gewohnheiten zu folgen anstatt guten Gewohnheiten.

Anuyogo, bhikkhave, akusalānaṁ dhammānaṁ, ananuyogo kusalānaṁ dhammānaṁ saddhammassa sammosāya antaradhānāya saṁvattatī”ti. Schlechten Gewohnheiten zu folgen anstatt guten Gewohnheiten führt zum Niedergang und zum Verschwinden der wahren Lehre.“

Ekattiṁsatimaṁ.

129

“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yo evaṁ saddhammassa ṭhitiyā asammosāya anantaradhānāya saṁvattati yathayidaṁ, bhikkhave, anuyogo kusalānaṁ dhammānaṁ, ananuyogo akusalānaṁ dhammānaṁ. „Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das so zu Fortdauer, Langlebigkeit und Beständigkeit der wahren Lehre führt wie guten Gewohnheiten zu folgen anstatt schlechten Gewohnheiten.

Anuyogo, bhikkhave, kusalānaṁ dhammānaṁ, ananuyogo akusalānaṁ dhammānaṁ saddhammassa ṭhitiyā asammosāya anantaradhānāya saṁvattatī”ti. Guten Gewohnheiten zu folgen anstatt schlechten Gewohnheiten führt zu Fortdauer, Langlebigkeit und Beständigkeit der wahren Lehre.“

Bāttiṁsatimaṁ.

Catukkoṭikaṁ niṭṭhitaṁ.

130

“Ye te, bhikkhave, bhikkhū adhammaṁ dhammoti dīpenti te, bhikkhave, bhikkhū bahujanaahitāya paṭipannā bahujanaasukhāya, bahuno janassa anatthāya ahitāya dukkhāya devamanussānaṁ. „Mönche und Nonnen, jene Mönche und Nonnen, die das, was nicht die Lehre ist, als die Lehre darstellen, handeln zum Schaden und Unglück vieler Menschen, gegen das Volk, zum Unheil, Schaden und Leiden von Göttern und Menschen.

Bahuñca te, bhikkhave, bhikkhū apuññaṁ pasavanti, te cimaṁ saddhammaṁ antaradhāpentī”ti. Sie schaffen viel Schlechtigkeit und bringen die wahre Lehre zum Verschwinden.“

Tettiṁsatimaṁ.

131

“Ye te, bhikkhave, bhikkhū dhammaṁ adhammoti dīpenti te, bhikkhave, bhikkhū bahujanaahitāya paṭipannā bahujanaasukhāya, bahuno janassa anatthāya ahitāya dukkhāya devamanussānaṁ. „Mönche und Nonnen, jene Mönche und Nonnen, die das, was die Lehre ist, als nicht die Lehre darstellen, handeln zum Schaden und Unglück vieler Menschen, gegen das Volk, zum Unheil, Schaden und Leiden von Göttern und Menschen.

Bahuñca te, bhikkhave, bhikkhū apuññaṁ pasavanti, te cimaṁ saddhammaṁ antaradhāpentī”ti. Sie schaffen viel Schlechtigkeit und bringen die wahre Lehre zum Verschwinden.“

Catuttiṁsatimaṁ.

132–139

“Ye te, bhikkhave, bhikkhū avinayaṁ vinayoti dīpenti …pe… vinayaṁ avinayoti dīpenti …pe… abhāsitaṁ alapitaṁ tathāgatena bhāsitaṁ lapitaṁ tathāgatenāti dīpenti …pe… bhāsitaṁ lapitaṁ tathāgatena abhāsitaṁ alapitaṁ tathāgatenāti dīpenti …pe… anāciṇṇaṁ tathāgatena āciṇṇaṁ tathāgatenāti dīpenti …pe… āciṇṇaṁ tathāgatena anāciṇṇaṁ tathāgatenāti dīpenti …pe… apaññattaṁ tathāgatena paññattaṁ tathāgatenāti dīpenti …pe… paññattaṁ tathāgatena apaññattaṁ tathāgatenāti dīpenti; „Jene Mönche und Nonnen, die das, was nicht im Ordensrecht steht, als im Ordensrecht stehend darstellen, … das, was im Ordensrecht steht als nicht im Ordensrecht stehend … das, was nicht vom Klargewordenen gesprochen und erklärt wurde, als von ihm gesprochen und erklärt … das, was vom Klargewordenen gesprochen und erklärt wurde, als nicht von ihm gesprochen und erklärt … das, was nicht vom Klargewordenen geübt wurde, als von ihm geübt … das, was vom Klargewordenen geübt wurde, als nicht von ihm geübt … das, was nicht vom Klargewordenen vorgeschrieben wurde, als von ihm vorgeschrieben … das, was vom Klargewordenen vorgeschrieben wurde, als nicht von ihm vorgeschrieben darstellen,

te, bhikkhave, bhikkhū bahujanaahitāya paṭipannā bahujanaasukhāya, bahuno janassa anatthāya ahitāya dukkhāya devamanussānaṁ. handeln zum Schaden und Unglück vieler Menschen, gegen das Volk, zum Unheil, Schaden und Leiden von Göttern und Menschen.

Bahuñca te, bhikkhave, bhikkhū apuññaṁ pasavanti, te cimaṁ saddhammaṁ antaradhāpentī”ti. Sie schaffen viel Schlechtigkeit und bringen die wahre Lehre zum Verschwinden.“

Dvācattālīsatimaṁ.

Dutiyapamādādivaggo dasamo.
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