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Aṅguttara Nikāya 2 Nummerierte Lehrreden 2.1–10
1. Kammakaraṇavagga 1. Das Kapitel über Strafen
1. Vajjasutta 1. Fehler
Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:
ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.
Tatra kho bhagavā bhikkhū āmantesi: Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen:
“bhikkhavo”ti. „Mönche und Nonnen!“
“Bhadante”ti te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. „Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie.
Bhagavā etadavoca: Der Buddha sagte:
“Dvemāni, bhikkhave, vajjāni. „Mönche und Nonnen, es gibt zwei Fehler.
Katamāni dve? Welche zwei?
Diṭṭhadhammikañca vajjaṁ samparāyikañca vajjaṁ. Den Fehler, der sich in diesem Leben zeigt, und den Fehler, der künftige Leben betrifft.
Katamañca, bhikkhave, diṭṭhadhammikaṁ vajjaṁ? Was ist der Fehler, der sich in diesem Leben zeigt?
Idha, bhikkhave, ekacco passati coraṁ āgucāriṁ rājāno gahetvā vividhā kammakāraṇā kārente; Es ist, wenn jemand sieht, dass Könige einen Räuber oder Verbrecher festnehmen lassen und verschiedene Strafen über ihn verhängen –
kasāhipi tāḷente, vettehipi tāḷente, addhadaṇḍakehipi tāḷente, hatthampi chindante, pādampi chindante, hatthapādampi chindante, kaṇṇampi chindante, nāsampi chindante, kaṇṇanāsampi chindante, bilaṅgathālikampi karonte, saṅkhamuṇḍikampi karonte, rāhumukhampi karonte, jotimālikampi karonte, hatthapajjotikampi karonte, erakavattikampi karonte, cīrakavāsikampi karonte, eṇeyyakampi karonte, baḷisamaṁsikampi karonte, kahāpaṇikampi karonte, khārāpatacchikampi karonte, palighaparivattikampi karonte, palālapīṭhakampi karonte, tattenapi telena osiñcante, sunakhehipi khādāpente, jīvantampi sūle uttāsente, asināpi sīsaṁ chindante. Auspeitschen, Schläge mit Stock oder Knüppel; Abhacken von Händen, Füßen oder beidem; Abschneiden von Ohren, Nase oder beidem; den ‚Breitopf‘, die ‚Muschelrasur‘, ‚Rāhus Mund‘, den ‚Feuerkranz‘, die ‚brennende Hand‘, die ‚gedrehte Binse‘, den ‚Rindenanzug‘, die ‚Antilope‘, den ‚Fleischhaken‘, die ‚Münzen‘, die ‚Ätzlake‘, den ‚gedrehten Stab‘, die ‚Strohmatte‘; mit heißem Öl übergießen, den Hunden zum Fraß vorwerfen, bei lebendigem Leib pfählen oder den Kopf abschlagen.
Tassa evaṁ hoti: Es kommt ihm in den Sinn:
‘yathārūpānaṁ kho pāpakānaṁ kammānaṁ hetu coraṁ āgucāriṁ rājāno gahetvā vividhā kammakāraṇā kārenti; ‚Wenn ich die Art von schlechten Taten beginge, für die die Könige jenen Räuber oder Verbrecher festgenommen haben,
kasāhipi tāḷenti, vettehipi tāḷenti, addhadaṇḍakehipi tāḷenti, hatthampi chindanti, pādampi chindanti, hatthapādampi chindanti, kaṇṇampi chindanti, nāsampi chindanti, kaṇṇanāsampi chindanti, bilaṅgathālikampi karonti, saṅkhamuṇḍikampi karonti, rāhumukhampi karonti, jotimālikampi karonti, hatthapajjotikampi karonti, erakavattikampi karonti, cīrakavāsikampi karonti, eṇeyyakampi karonti, baḷisamaṁsikampi karonti, kahāpaṇikampi karonti, khārāpatacchikampi karonti, palighaparivattikampi karonti, palālapīṭhakampi karonti, tattenapi telena osiñcanti, sunakhehipi khādāpenti, jīvantampi sūle uttāsenti, asināpi sīsaṁ chindanti.
Ahañceva kho pana evarūpaṁ pāpakammaṁ kareyyaṁ, mampi rājāno gahetvā evarūpā vividhā kammakāraṇā kāreyyuṁ; würden die Herrscher mich festnehmen und über mich die gleichen Strafen verhängen.‘
kasāhipi tāḷeyyuṁ …pe… asināpi sīsaṁ chindeyyun’ti.
So diṭṭhadhammikassa vajjassa bhīto na paresaṁ pābhataṁ vilumpanto carati. Aus Furcht vor diesem Fehler, der sich in diesem Leben zeigt, stiehlt er nicht, was anderen gehört.
Idaṁ vuccati, bhikkhave, diṭṭhadhammikaṁ vajjaṁ. Das nennt man den Fehler, der sich in diesem Leben zeigt.
Katamañca, bhikkhave, samparāyikaṁ vajjaṁ? Was ist der Fehler, der künftige Leben betrifft?
Idha, bhikkhave, ekacco iti paṭisañcikkhati: Es ist, wenn jemand überlegt:
‘kāyaduccaritassa kho pana pāpako dukkho vipāko abhisamparāyaṁ, vacīduccaritassa pāpako dukkho vipāko abhisamparāyaṁ, manoduccaritassa pāpako dukkho vipāko abhisamparāyaṁ. ‚Schlechtes Verhalten mit dem Körper, der Sprache oder dem Geist führt zu einem schlechten, schmerzhaften Ergebnis im nächsten Leben.
Ahañceva kho pana kāyena duccaritaṁ careyyaṁ, vācāya duccaritaṁ careyyaṁ, manasā duccaritaṁ careyyaṁ. Wenn ich mich schlecht verhalte,
Kiñca taṁ yāhaṁ na kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapajjeyyan’ti. werde ich dann nicht, wenn mein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle?‘
So samparāyikassa vajjassa bhīto kāyaduccaritaṁ pahāya kāyasucaritaṁ bhāveti, vacīduccaritaṁ pahāya vacīsucaritaṁ bhāveti, manoduccaritaṁ pahāya manosucaritaṁ bhāveti, suddhaṁ attānaṁ pariharati. Aus Furcht vor diesem Fehler, der künftige Leben betrifft, gibt er schlechtes Verhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist auf und entwickelt gutes Verhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist und hält sich selbst rein.
Idaṁ vuccati, bhikkhave, samparāyikaṁ vajjaṁ. Das nennt man den Fehler, der künftige Leben betrifft.
Imāni kho, bhikkhave, dve vajjāni. Das sind die beiden Fehler.
Tasmātiha, bhikkhave, evaṁ sikkhitabbaṁ: Daher sollt ihr euch so schulen:
‘diṭṭhadhammikassa vajjassa bhāyissāma, samparāyikassa vajjassa bhāyissāma, vajjabhīruno bhavissāma vajjabhayadassāvino’ti. ‚Wir wollen den Fehler, der sich in diesem Leben zeigt, fürchten und auch den, der künftige Leben betrifft. Wir werden die Fehler fürchten, da wir die Gefahr darin erkennen.‘
Evañhi vo, bhikkhave, sikkhitabbaṁ. So sollt ihr euch schulen.
Vajjabhīruno, bhikkhave, vajjabhayadassāvino etaṁ pāṭikaṅkhaṁ yaṁ parimuccissati sabbavajjehī”ti. Wenn ihr diese Fehler fürchtet und die Gefahr darin erkennt, könnt ihr erwarten, von allen Fehlern frei zu werden.“
Paṭhamaṁ.
2. Padhānasutta 2. Bemühen
“Dvemāni, bhikkhave, padhānāni durabhisambhavāni lokasmiṁ. „Zwei Arten des Bemühens sind in der Welt schwer zu erfüllen.
Katamāni dve? Welche zwei?
Yañca gihīnaṁ agāraṁ ajjhāvasataṁ cīvarapiṇḍapātasenāsanagilānapaccayabhesajjaparikkhārānuppadānatthaṁ padhānaṁ, yañca agārasmā anagāriyaṁ pabbajitānaṁ sabbūpadhipaṭinissaggatthaṁ padhānaṁ. Das Bemühen von Laien, die im Haus leben, um Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung bereitzustellen. Und das Bemühen derer, die aus dem Haus fortgezogen sind ins hauslose Leben, um alle Bindungen loszulassen.
Imāni kho, bhikkhave, dve padhānāni durabhisambhavāni lokasmiṁ. Das sind die zwei Arten des Bemühens, die in der Welt schwer zu erfüllen sind.
Etadaggaṁ, bhikkhave, imesaṁ dvinnaṁ padhānānaṁ yadidaṁ sabbūpadhipaṭinissaggatthaṁ padhānaṁ. Die bessere der beiden Arten ist das Bemühen, alle Bindungen loszulassen.
Tasmātiha, bhikkhave, evaṁ sikkhitabbaṁ: Daher sollt ihr euch so schulen:
‘sabbūpadhipaṭinissaggatthaṁ padhānaṁ padahissāmā’ti. ‚Wir wollen uns bemühen, alle Bindungen loszulassen.‘
Evañhi vo, bhikkhave, sikkhitabban”ti. So sollt ihr euch schulen.“
Dutiyaṁ.
3. Tapanīyasutta 3. Quälende Reue
“Dveme, bhikkhave, dhammā tapanīyā. „Zwei Dinge, Mönche und Nonnen, führen zu quälender Reue.
Katame dve? Welche zwei?
Idha, bhikkhave, ekaccassa kāyaduccaritaṁ kataṁ hoti, akataṁ hoti kāyasucaritaṁ; Da hat jemand mit dem Körper, der Sprache und dem Geist Schlechtes getan und nichts Gutes.
vacīduccaritaṁ kataṁ hoti, akataṁ hoti vacīsucaritaṁ;
manoduccaritaṁ kataṁ hoti, akataṁ hoti manosucaritaṁ.
So ‘kāyaduccaritaṁ me katan’ti tappati, ‘akataṁ me kāyasucaritan’ti tappati; Beim Gedanken: ‚Ich habe mit dem Körper, der Sprache und dem Geist Schlechtes getan‘ ist er von Reue gequält. Beim Gedanken: ‚Ich habe mit dem Körper, der Sprache und dem Geist nichts Gutes getan‘ ist er von Reue gequält.
‘vacīduccaritaṁ me katan’ti tappati, ‘akataṁ me vacīsucaritan’ti tappati;
‘manoduccaritaṁ me katan’ti tappati, ‘akataṁ me manosucaritan’ti tappati.
Ime kho, bhikkhave, dve dhammā tapanīyā”ti. Das sind die beiden Dinge, die zu quälender Reue führen.“
Tatiyaṁ.
4. Atapanīyasutta 4. Keine quälende Reue
“Dveme, bhikkhave, dhammā atapanīyā. „Zwei Dinge, Mönche und Nonnen, führen nicht zu quälender Reue.
Katame dve? Welche zwei?
Idha, bhikkhave, ekaccassa kāyasucaritaṁ kataṁ hoti, akataṁ hoti kāyaduccaritaṁ; Da hat jemand mit dem Körper, der Sprache und dem Geist Gutes getan und nichts Schlechtes.
vacīsucaritaṁ kataṁ hoti, akataṁ hoti vacīduccaritaṁ;
manosucaritaṁ kataṁ hoti, akataṁ hoti manoduccaritaṁ.
So ‘kāyasucaritaṁ me katan’ti na tappati, ‘akataṁ me kāyaduccaritan’ti na tappati; Beim Gedanken: ‚Ich habe mit dem Körper, der Sprache und dem Geist Gutes getan‘ ist er nicht von Reue gequält. Beim Gedanken: ‚Ich habe mit dem Körper, der Sprache und dem Geist nichts Schlechtes getan‘ ist er nicht von Reue gequält.
‘vacīsucaritaṁ me katan’ti na tappati, ‘akataṁ me vacīduccaritan’ti na tappati;
‘manosucaritaṁ me katan’ti na tappati, ‘akataṁ me manoduccaritan’ti na tappati.
Ime kho, bhikkhave, dve dhammā atapanīyā”ti. Das sind die beiden Dinge, die nicht zu quälender Reue führen.“
Catutthaṁ.
5. Upaññātasutta 5. Aus eigener Erfahrung
“Dvinnāhaṁ, bhikkhave, dhammānaṁ upaññāsiṁ—„Mönche und Nonnen, zwei Dinge habe ich aus eigener Erfahrung gelernt:
yā ca asantuṭṭhitā kusalesu dhammesu, yā ca appaṭivānitā padhānasmiṁ. mich niemals mit den tauglichen Eigenschaften zufriedenzugeben und niemals aufzugeben.
Appaṭivānī sudāhaṁ, bhikkhave, padahāmi: Ich habe niemals aufgegeben; ich dachte:
‘kāmaṁ taco ca nhāru ca aṭṭhi ca avasissatu, sarīre upassussatu maṁsalohitaṁ, yaṁ taṁ purisathāmena purisavīriyena purisaparakkamena pattabbaṁ na taṁ apāpuṇitvā vīriyassa saṇṭhānaṁ bhavissatī’ti. ‚Gerne sollen nur Haut, Sehnen und Knochen übrig bleiben! Sollen Fleisch und Blut in meinem Körper vertrocknen! Ich werde nicht aufgeben, bevor ich nicht erreicht habe, was mit menschlicher Stärke, Energie und Tatkraft möglich ist.‘
Tassa mayhaṁ, bhikkhave, appamādādhigatā sambodhi, appamādādhigato anuttaro yogakkhemo. Durch Beflissenheit bin ich zum Erwachen gelangt, durch Beflissenheit zum unübertrefflichen Refugium vor dem Joch.
Tumhe cepi, bhikkhave, appaṭivānaṁ padaheyyātha: Gebt auch ihr niemals auf; denkt:
‘kāmaṁ taco ca nhāru ca aṭṭhi ca avasissatu, sarīre upassussatu maṁsalohitaṁ, yaṁ taṁ purisathāmena purisavīriyena purisaparakkamena pattabbaṁ na taṁ apāpuṇitvā vīriyassa saṇṭhānaṁ bhavissatī’ti, tumhepi, bhikkhave, nacirasseva—‚Gerne sollen nur Haut, Sehnen und Knochen übrig bleiben! Sollen Fleisch und Blut in meinem Körper vertrocknen! Ich werde nicht aufgeben, bevor ich nicht erreicht habe, was mit menschlicher Stärke, Energie und Tatkraft möglich ist.‘
yassatthāya kulaputtā sammadeva agārasmā anagāriyaṁ pabbajanti, tadanuttaraṁ—brahmacariyapariyosānaṁ diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissatha. Dann werdet auch ihr bald in eben diesem Leben zum äußersten Höhepunkt des geistlichen Lebens gelangen. Ihr werdet an dem Ziel leben, das ihr durch eigene Einsicht erkannt habt, für welches ehrbare Menschen zu Recht aus dem Haus fortziehen ins hauslose Leben.
Tasmātiha, bhikkhave, evaṁ sikkhitabbaṁ: Daher sollt ihr euch so schulen:
‘appaṭivānaṁ padahissāma. ‚Wir werden niemals aufgeben; wir werden denken:
Kāmaṁ taco ca nhāru ca aṭṭhi ca avasissatu, sarīre upassussatu maṁsalohitaṁ, yaṁ taṁ purisathāmena purisavīriyena purisaparakkamena pattabbaṁ na taṁ apāpuṇitvā vīriyassa saṇṭhānaṁ bhavissatī’ti. „Gerne sollen nur Haut, Sehnen und Knochen übrig bleiben! Sollen Fleisch und Blut in unserem Körper vertrocknen! Wir werden nicht aufgeben, bevor wir nicht erreicht haben, was mit menschlicher Stärke, Energie und Tatkraft möglich ist.“‘
Evañhi vo, bhikkhave, sikkhitabban”ti. So sollt ihr euch schulen.“
Pañcamaṁ.
6. Saṁyojanasutta 6. Fesseln
“Dveme, bhikkhave, dhammā. „Mönche und Nonnen, es gibt zwei Dinge.
Katame dve? Welche zwei?
Yā ca saṁyojaniyesu dhammesu assādānupassitā, yā ca saṁyojaniyesu dhammesu nibbidānupassitā. Dinge, die zum Fesseln einladen, als erfreulich betrachten und Dinge, die zum Fesseln einladen, als enttäuschend betrachten.
Saṁyojaniyesu, bhikkhave, dhammesu assādānupassī viharanto rāgaṁ na pajahati, dosaṁ na pajahati, mohaṁ na pajahati. Wenn man Dinge, die zum Fesseln einladen, fortwährend als erfreulich betrachtet, gibt man Gier, Hass und Täuschung nicht auf.
Rāgaṁ appahāya, dosaṁ appahāya, mohaṁ appahāya na parimuccati jātiyā jarāya maraṇena sokehi paridevehi dukkhehi domanassehi upāyāsehi. Wenn man diese nicht aufgibt, wird man nicht befreit von Wiedergeburt, von Alter und Tod, Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis.
Na parimuccati dukkhasmāti vadāmi. Man wird nicht vom Leiden befreit, sage ich.
Saṁyojaniyesu, bhikkhave, dhammesu nibbidānupassī viharanto rāgaṁ pajahati, dosaṁ pajahati, mohaṁ pajahati. Wenn man Dinge, die zum Fesseln einladen, fortwährend als enttäuschend betrachtet, gibt man Gier, Hass und Täuschung auf.
Rāgaṁ pahāya, dosaṁ pahāya, mohaṁ pahāya, parimuccati jātiyā jarāya maraṇena sokehi paridevehi dukkhehi domanassehi upāyāsehi. Wenn man diese aufgibt, wird man befreit von Wiedergeburt, von Alter und Tod, Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis.
Parimuccati dukkhasmāti vadāmi. Man wird vom Leiden befreit, sage ich.
Ime kho, bhikkhave, dve dhammā”ti. Das sind die beiden Dinge.“
Chaṭṭhaṁ.
7. Kaṇhasutta 7. Dunkel
“Dveme, bhikkhave, dhammā kaṇhā. „Mönche und Nonnen, es gibt zwei dunkle Dinge.
Katame dve? Welche zwei?
Ahirikañca anottappañca. Gewissenlosigkeit und Unbesonnenheit.
Ime kho, bhikkhave, dve dhammā kaṇhā”ti. Das sind die beiden dunklen Dinge.“
Sattamaṁ.
8. Sukkasutta 8. Hell
“Dveme, bhikkhave, dhammā sukkā. „Diese beiden Dinge sind hell, Mönche und Nonnen.
Katame dve? Welche zwei?
Hirī ca ottappañca. Gewissen und Besonnenheit.
Ime kho, bhikkhave, dve dhammā sukkā”ti. Das sind die beiden hellen Dinge.“
Aṭṭhamaṁ.
9. Cariyasutta 9. Verhalten
“Dveme, bhikkhave, dhammā sukkā lokaṁ pālenti. „Zwei helle Dinge, Mönche und Nonnen, schützen die Welt.
Katame dve? Welche zwei?
Hirī ca ottappañca. Gewissen und Besonnenheit.
Ime kho, bhikkhave, dve sukkā dhammā lokaṁ na pāleyyuṁ, nayidha paññāyetha mātāti vā mātucchāti vā mātulānīti vā ācariyabhariyāti vā garūnaṁ dārāti vā. Wenn diese beiden hellen Dinge die Welt nicht schützen würden, würde die Stellung einer Mutter, einer Tante oder angeheirateten Tante, der Frau eines Lehrmeisters oder einer Respektsperson nicht anerkannt.
Sambhedaṁ loko agamissa, yathā ajeḷakā kukkuṭasūkarā soṇasiṅgālā. Die Welt würde haltlos werden wie Ziegen und Schafe, Hühner und Schweine, Hunde und Schakale.
Yasmā ca kho, bhikkhave, ime dve sukkā dhammā lokaṁ pālenti tasmā paññāyati mātāti vā mātucchāti vā mātulānīti vā ācariyabhariyāti vā garūnaṁ dārāti vā”ti. Aber weil diese beiden hellen Dinge die Welt schützen, wird die Stellung einer Mutter, einer Tante oder angeheirateten Tante, der Frau eines Lehrmeisters oder einer Respektsperson anerkannt.“
Navamaṁ.
10. Vassūpanāyikasutta 10. Die Regenzeit antreten
“Dvemā, bhikkhave, vassūpanāyikā. „Mönche und Nonnen, es gibt zwei Zeiten, um die Regenzeit anzutreten.
Katamā dve? Welche zwei?
Purimikā ca pacchimikā ca. Die frühere und die spätere.
Imā kho, bhikkhave, dve vassūpanāyikā”ti. Das sind die beiden Zeiten, um die Regenzeit anzutreten.“
Dasamaṁ.
Kammakaraṇavaggo paṭhamo.
Tassuddānaṁ
Vajjā padhānā dve tapanīyā,
Upaññātena pañcamaṁ;
Saṁyojanañca kaṇhañca,
Sukkaṁ cariyā vassūpanāyikena vaggo.