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Aį¹…guttara Nikāya 3.29 Nummerierte Lehrreden 3.29

3. Puggalavagga 3. Das Kapitel Ć¼ber Menschen

Andhasutta Blind

ā€œTayome, bhikkhave, puggalā santo saį¹vijjamānā lokasmiį¹. ā€žMƶnche und Nonnen, drei Menschen findet man in der Welt.

Katame tayo? Welche drei?

Andho, ekacakkhu, dvicakkhu. Den Blinden, den EinƤugigen und den ZweiƤugigen.

Katamo ca, bhikkhave, puggalo andho? Welcher Mensch ist blind?

Idha, bhikkhave, ekaccassa puggalassa tathārÅ«paį¹ cakkhu na hoti yathārÅ«pena cakkhunā anadhigataį¹ vā bhogaį¹ adhigaccheyya adhigataį¹ vā bhogaį¹ phātiį¹ kareyya; Da hat ein gewisser Mensch nicht das Sehvermƶgen, das man braucht, um neuen Besitz zu erwerben oder vorhandenen Besitz zu vermehren.

tathārÅ«pampissa cakkhu na hoti yathārÅ«pena cakkhunā kusalākusale dhamme jāneyya, sāvajjānavajje dhamme jāneyya, hÄ«nappaį¹‡Ä«te dhamme jāneyya, kaį¹‡hasukkasappaį¹­ibhāge dhamme jāneyya. Noch hat er das Sehvermƶgen, das man braucht, um den Unterschied zwischen tauglichen und untauglichen Eigenschaften zu kennen, zwischen tadelnswerten und solchen ohne Tadel, geringen und hochstehenden, Eigenschaften auf der dunklen und auf der hellen Seite.

Ayaį¹ vuccati, bhikkhave, puggalo andho. Das nennt man einen blinden Menschen.

Katamo ca, bhikkhave, puggalo ekacakkhu? Welcher Mensch ist einƤugig?

Idha, bhikkhave, ekaccassa puggalassa tathārÅ«paį¹ cakkhu hoti yathārÅ«pena cakkhunā anadhigataį¹ vā bhogaį¹ adhigaccheyya adhigataį¹ vā bhogaį¹ phātiį¹ kareyya; Da hat ein gewisser Mensch das Sehvermƶgen, das man braucht, um neuen Besitz zu erwerben oder vorhandenen Besitz zu vermehren.

tathārÅ«paį¹ panassa cakkhu na hoti yathārÅ«pena cakkhunā kusalākusale dhamme jāneyya, sāvajjānavajje dhamme jāneyya, hÄ«nappaį¹‡Ä«te dhamme jāneyya, kaį¹‡hasukkasappaį¹­ibhāge dhamme jāneyya. Aber es fehlt ihm das Sehvermƶgen, das man braucht, um den Unterschied zwischen tauglichen und untauglichen Eigenschaften zu kennen, zwischen tadelnswerten und solchen ohne Tadel, geringen und hochstehenden, Eigenschaften auf der dunklen und auf der hellen Seite.

Ayaį¹ vuccati, bhikkhave, puggalo ekacakkhu. Das nennt man einen einƤugigen Menschen.

Katamo ca, bhikkhave, puggalo dvicakkhu? Welcher Mensch ist zweiƤugig?

Idha, bhikkhave, ekaccassa puggalassa tathārÅ«paį¹ cakkhu hoti yathārÅ«pena cakkhunā anadhigataį¹ vā bhogaį¹ adhigaccheyya, adhigataį¹ vā bhogaį¹ phātiį¹ kareyya; Da hat ein gewisser Mensch das Sehvermƶgen, das man braucht, um neuen Besitz zu erwerben oder vorhandenen Besitz zu vermehren.

tathārÅ«pampissa cakkhu hoti yathārÅ«pena cakkhunā kusalākusale dhamme jāneyya; Und er hat das Sehvermƶgen, das man braucht, um den Unterschied zwischen tauglichen und untauglichen Eigenschaften zu kennen, zwischen tadelnswerten und solchen ohne Tadel, geringen und hochstehenden, Eigenschaften auf der dunklen und auf der hellen Seite.

sāvajjānavajje dhamme jāneyya, hÄ«nappaį¹‡Ä«te dhamme jāneyya, kaį¹‡hasukkasappaį¹­ibhāge dhamme jāneyya.

Ayaį¹ vuccati, bhikkhave, puggalo dvicakkhu. Das nennt man einen zweiƤugigen Menschen.

Ime kho, bhikkhave, tayo puggalā santo saį¹vijjamānā lokasminti. Das sind die drei Menschen, die man in der Welt findet.

Na ceva bhogā tathārūpā, Weder brauchbaren Besitz

na ca puƱƱāni kubbati; noch Verdienst kƶnnen sie schaffen.

Ubhayattha kaliggāho, Sie haben eine Verliererhand auf beiden Seiten,

andhassa hatacakkhuno. die Blinden mit verdorbenen Augen.

Athāparāyaį¹ akkhāto, ErklƤrt wird nun

Ekacakkhu ca puggalo; der einƤugige Mensch.

Dhammādhammena saį¹­hoso, Mit guten und schlechten Mitteln

Bhogāni pariyesati. strebt dieser verschlagene Mensch nach Reichtum.

Theyyena kÅ«į¹­akammena, Mit falschem und diebischem Handeln

musāvādena cÅ«bhayaį¹; wie auch mit LĆ¼gen

Kusalo hoti saį¹…ghātuį¹, ist der junge Mann geschickt im GeldanhƤufen

kāmabhogÄ« ca mānavo; und im GenieƟen von Sinnenfreuden.

Ito so nirayaį¹ gantvā, Von hier geht er zur Hƶlle ā€“

ekacakkhu vihaƱƱati. der EinƤugige ist vernichtet.

Dvicakkhu pana akkhāto, Und nun wird der ZweiƤugige erklƤrt,

seį¹­į¹­ho purisapuggalo; die beste Person.

Dhammaladdhehi bhogehi, Sein Reichtum ist rechtmƤƟig erworben,

uį¹­į¹­hānādhigataį¹ dhanaį¹. Geld verdient er mit eigener harter Arbeit.

Dadāti seį¹­į¹­hasaį¹…kappo, Er gibt in bester Absicht,

abyaggamānaso naro; der Mensch mit friedvollem Herzen.

Upeti bhaddakaį¹ į¹­hānaį¹, Er geht zu einem guten Ort,

yattha gantvā na socati. wo es keinen Kummer gibt.

AndhaƱca ekacakkhuƱca, Um den Blinden und den EinƤugigen

ārakā parivajjaye; mach einen groƟen Bogen.

Dvicakkhuį¹ pana sevetha, Dem ZweiƤugigen aber schlieƟ dich an,

seį¹­į¹­haį¹ purisapuggalanā€ti. der besten Person.ā€œ

Navamaį¹.
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