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Aį¹
guttara NikÄya 3.60 Nummerierte Lehrreden 3.60
6. BrÄhmaį¹avagga 6. Das Kapitel mit Brahmanen
Saį¹
gÄravasutta Mit Saį¹
gÄrava
Atha kho saį¹
gÄravo brÄhmaį¹o yena bhagavÄ tenupasaį¹
kami; upasaį¹
kamitvÄ bhagavatÄ saddhiį¹ sammodi. Da ging der Brahmane Saį¹
gÄrava zum Buddha und tauschte WillkommensgrĆ¼Će mit ihm aus.
SammodanÄ«yaį¹ kathaį¹ sÄraį¹Ä«yaį¹ vÄ«tisÄretvÄ ekamantaį¹ nisÄ«di. Ekamantaį¹ nisinno kho saį¹
gÄravo brÄhmaį¹o bhagavantaį¹ etadavoca: Nach der BegrĆ¼Ćung und dem Austausch von Hƶflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zum Buddha:
āmayamassu, bho gotama, brÄhmaį¹Ä nÄma. āWerter Gotama, man nennt uns Brahmanen.
YaƱƱaį¹ yajÄmapi yajÄpemapi. Wir bringen Opfer dar und ermuntern andere dazu, Opfer darzubringen.
Tatra, bho gotama, yo ceva yajati yo ca yajÄpeti sabbe te anekasÄrÄ«rikaį¹ puƱƱappaį¹ipadaį¹ paį¹ipannÄ honti, yadidaį¹ yaƱƱÄdhikaraį¹aį¹. Nun tut, werter Gotama, sowohl der Mensch, der ein Opfer darbringt, als auch der, der andere dazu ermuntert, Gutes fĆ¼r viele Menschen mit diesem Opfer.
Yo panÄyaį¹, bho gotama, yassa vÄ tassa vÄ kulÄ agÄrasmÄ anagÄriyaį¹ pabbajito ekamattÄnaį¹ dameti, ekamattÄnaį¹ sameti, ekamattÄnaį¹ parinibbÄpeti, evamassÄyaį¹ ekasÄrÄ«rikaį¹ puƱƱappaį¹ipadaį¹ paį¹ipanno hoti, yadidaį¹ pabbajjÄdhikaraį¹anāti. Aber, werter Gotama, wenn jemand aus dem Haus fortgezogen ist ins hauslose Leben, dann bƤndigt und beruhigt dieser Mensch nur sich selbst, bringt nur sich selbst zum Erlƶschen. Wenn das so ist, dann tut er mit diesem Fortziehen nur Gutes fĆ¼r einen Menschen.ā
āTena hi, brÄhmaį¹a, taƱƱevettha paį¹ipucchissÄmi. YathÄ te khameyya tathÄ naį¹ byÄkareyyÄsi. āNun, Brahmane, ich werde dir dazu Gegenfragen stellen, und du kannst antworten, wie du mƶchtest.
Taį¹ kiį¹ maƱƱasi, brÄhmaį¹a, Was meinst du, Brahmane?
idha tathÄgato loke uppajjati arahaį¹ sammÄsambuddho vijjÄcaraį¹asampanno sugato lokavidÅ« anuttaro purisadammasÄrathi satthÄ devamanussÄnaį¹ buddho bhagavÄ. Da erscheint ein Klargewordener in der Welt, ein Vollendeter, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unĆ¼bertrefflicher Anleiter fĆ¼r alle, die Ć¼ben wollen, Lehrer von Gƶttern und Menschen, erwacht, gesegnet.
So evamÄha: Er sagt:
āethÄyaį¹ maggo ayaį¹ paį¹ipadÄ yathÄpaį¹ipanno ahaį¹ anuttaraį¹ brahmacariyogadhaį¹ sayaį¹ abhiĆ±Ć±Ä sacchikatvÄ pavedemi; āKommt, das ist der Weg, das ist die Ćbung. Indem ich so geĆ¼bt habe, habe ich den unĆ¼bertrefflichen Hƶhepunkt des geistlichen Lebens durch eigene Einsicht erkannt, und ich erklƤre ihn.
etha, tumhepi tathÄ paį¹ipajjatha, yathÄpaį¹ipannÄ tumhepi anuttaraį¹ brahmacariyogadhaį¹ sayaį¹ abhiĆ±Ć±Ä sacchikatvÄ upasampajja viharissathÄāti. Kommt, Ć¼bt ebenso, und auch ihr werdet den unĆ¼bertrefflichen Hƶhepunkt des geistlichen Lebens durch eigene Einsicht erkennen und darin leben.ā
Iti ayaƱceva satthÄ dhammaį¹ deseti, pare ca tathatthÄya paį¹ipajjanti, tÄni kho pana honti anekÄnipi satÄni anekÄnipi sahassÄni anekÄnipi satasahassÄni. So lehrt der Lehrer den Dhamma und andere Ć¼ben danach, zu Hunderten und Tausenden und Hunderttausenden.
Taį¹ kiį¹ maƱƱasi, brÄhmaį¹a, Was meinst du, Brahmane?
iccÄyaį¹ evaį¹ sante ekasÄrÄ«rikÄ vÄ puƱƱappaį¹ipadÄ hoti anekasÄrÄ«rikÄ vÄ, yadidaį¹ pabbajjÄdhikaraį¹anāti? Wenn das so ist, tun sie mit ihrem Fortziehen nur Gutes fĆ¼r einen Menschen oder fĆ¼r viele Menschen?ā
āIccÄyampi, bho gotama, evaį¹ sante anekasÄrÄ«rikÄ puƱƱappaį¹ipadÄ hoti, yadidaį¹ pabbajjÄdhikaraį¹anāti. āWenn das so ist, werter Gotama, dann tun sie mit ihrem Fortziehen Gutes fĆ¼r viele Menschen.ā
Evaį¹ vutte, ÄyasmÄ Änando saį¹
gÄravaį¹ brÄhmaį¹aį¹ etadavoca: Daraufhin sagte der EhrwĆ¼rdige Änanda zu Saį¹
gÄrava:
āimÄsaį¹ te, brÄhmaį¹a, dvinnaį¹ paį¹ipadÄnaį¹ katamÄ paį¹ipadÄ khamati appatthatarÄ ca appasamÄrambhatarÄ ca mahapphalatarÄ ca mahÄnisaį¹satarÄ cÄāti? āBrahmane, welche der beiden Ćbungen, denkst du, erfordert weniger Voraussetzungen und Aufwand und bringt reichere Frucht und grƶĆeren Vorteil?ā
Evaį¹ vutte, saį¹
gÄravo brÄhmaį¹o Äyasmantaį¹ Änandaį¹ etadavoca: Saį¹
gÄrava sagte zu Änanda:
āseyyathÄpi bhavaį¹ gotamo bhavaį¹ cÄnando. āSolche Menschen wie den werten Gotama und den werten Änanda
Ete me pujjÄ, ete me pÄsaį¹sÄāti. ehre und preise ich!ā
Dutiyampi kho ÄyasmÄ Änando saį¹
gÄravaį¹ brÄhmaį¹aį¹ etadavoca: Zum zweiten Mal sagte Änanda zu Saį¹
gÄrava:
āna kho tyÄhaį¹, brÄhmaį¹a, evaį¹ pucchÄmi: āBrahmane, ich habe dich nicht gefragt,
āke vÄ te pujjÄ ke vÄ te pÄsaį¹sÄāti? wen du ehrst und preist.
Evaį¹ kho tyÄhaį¹, brÄhmaį¹a, pucchÄmi: Ich habe gefragt,
āimÄsaį¹ te, brÄhmaį¹a, dvinnaį¹ paį¹ipadÄnaį¹ katamÄ paį¹ipadÄ khamati appatthatarÄ ca appasamÄrambhatarÄ ca mahapphalatarÄ ca mahÄnisaį¹satarÄ cÄāāti? welche der beiden Ćbungen deiner Meinung nach weniger Voraussetzungen und Aufwand erfordert und reichere Frucht und grƶĆeren Vorteil bringt.ā
Dutiyampi kho saį¹
gÄravo brÄhmaį¹o Äyasmantaį¹ Änandaį¹ etadavoca: Zum zweiten Mal sagte Saį¹
gÄrava zu Änanda:
āseyyathÄpi bhavaį¹ gotamo bhavaį¹ cÄnando. āSolche Menschen wie den werten Gotama und den werten Änanda
Ete me pujjÄ, ete me pÄsaį¹sÄāti. ehre und preise ich!ā
Tatiyampi kho ÄyasmÄ Änando saį¹
gÄravaį¹ brÄhmaį¹aį¹ etadavoca: Zum dritten Mal sagte Änanda zu Saį¹
gÄrava:
āna kho tyÄhaį¹, brÄhmaį¹a, evaį¹ pucchÄmi: āBrahmane, ich habe dich nicht gefragt,
āke vÄ te pujjÄ ke vÄ te pÄsaį¹sÄāti? wen du ehrst und preist.
Evaį¹ kho tyÄhaį¹, brÄhmaį¹a, pucchÄmi: Ich habe gefragt,
āimÄsaį¹ te, brÄhmaį¹a, dvinnaį¹ paį¹ipadÄnaį¹ katamÄ paį¹ipadÄ khamati appatthatarÄ ca appasamÄrambhatarÄ ca mahapphalatarÄ ca mahÄnisaį¹satarÄ cÄāāti? welche der beiden Ćbungen deiner Meinung nach weniger Voraussetzungen und Aufwand erfordert und reichere Frucht und grƶĆeren Vorteil bringt.ā
Tatiyampi kho saį¹
gÄravo brÄhmaį¹o Äyasmantaį¹ Änandaį¹ etadavoca: Zum dritten Mal sagte Saį¹
gÄrava zu Änanda:
āseyyathÄpi bhavaį¹ gotamo bhavaį¹ cÄnando. āSolche Menschen wie den werten Gotama und den werten Änanda
Ete me pujjÄ, ete me pÄsaį¹sÄāti. ehre und preise ich!ā
Atha kho bhagavato etadahosi: Da kam dem Buddha in den Sinn:
āyÄva tatiyampi kho saį¹
gÄravo brÄhmaį¹o Änandena sahadhammikaį¹ paƱhaį¹ puį¹į¹ho saį¹sÄdeti no vissajjeti. āObwohl Änanda ihm dreimal eine vernĆ¼nftige Frage gestellt hat, zƶgert Saį¹
gÄrava und antwortet nicht.
YannÅ«nÄhaį¹ parimoceyyanāti. Warum helfe ich ihm nicht aus seinem Dilemma?ā
Atha kho bhagavÄ saį¹
gÄravaį¹ brÄhmaį¹aį¹ etadavoca: Und der Buddha sagte zu Saį¹
gÄrava:
ākÄ nvajja, brÄhmaį¹a, rÄjantepure rÄjapurisÄnaį¹ sannisinnÄnaį¹ sannipatitÄnaį¹ antarÄkathÄ udapÄdÄ«āti? āBrahmane, welches GesprƤch kam heute beim Gefolge des Kƶnigs auf, als es am kƶniglichen Hof zusammensaĆ?ā
āAyaį¹ khvajja, bho gotama, rÄjantepure rÄjapurisÄnaį¹ sannisinnÄnaį¹ sannipatitÄnaį¹ antarÄkathÄ udapÄdi: āWerter Gotama, das kam auf:
āpubbe sudaį¹ appatarÄ ceva bhikkhÅ« ahesuį¹ bahutarÄ ca uttari manussadhammÄ iddhipÄį¹ihÄriyaį¹ dassesuį¹; āEs scheint, frĆ¼her gab es weniger Mƶnche und Nonnen, aber mehr von ihnen boten Ć¼bermenschliche Demonstrationen Ć¼bersinnlicher Kraft dar.
etarahi pana bahutarÄ ceva bhikkhÅ« appatarÄ ca uttari manussadhammÄ iddhipÄį¹ihÄriyaį¹ dassentÄ«āti. Heutzutage hingegen gibt es mehr Mƶnche und Nonnen, aber weniger von ihnen bieten Ć¼bermenschliche Demonstrationen Ć¼bersinnlicher Kraft dar.ā
Ayaį¹ khvajja, bho gotama, rÄjantepure rÄjapurisÄnaį¹ sannisinnÄnaį¹ sannipatitÄnaį¹ antarÄkathÄ udapÄdÄ«āti. Dieses GesprƤch kam heute beim Gefolge des Kƶnigs auf, als es am kƶniglichen Hof zusammensaĆ.ā
āTÄ«į¹i kho imÄni, brÄhmaį¹a, pÄį¹ihÄriyÄni. āBrahmane, es gibt drei Demonstrationen.
KatamÄni tÄ«į¹i? Welche drei?
IddhipÄį¹ihÄriyaį¹, ÄdesanÄpÄį¹ihÄriyaį¹, anusÄsanÄ«pÄį¹ihÄriyaį¹. Eine Demonstration Ć¼bersinnlicher Kraft, die Demonstration einer EnthĆ¼llung und eine Lehrdemonstration.
KatamaƱca, brÄhmaį¹a, iddhipÄį¹ihÄriyaį¹? Und was ist die Demonstration Ć¼bersinnlicher Kraft?
Idha, brÄhmaį¹a, ekacco anekavihitaį¹ iddhividhaį¹ paccanubhoti: āekopi hutvÄ bahudhÄ hoti, bahudhÄpi hutvÄ eko hoti; ÄvibhÄvaį¹, tirobhÄvaį¹; tirokuį¹į¹aį¹ tiropÄkÄraį¹ tiropabbataį¹ asajjamÄno gacchati, seyyathÄpi ÄkÄse; pathaviyÄpi ummujjanimujjaį¹ karoti, seyyathÄpi udake; udakepi abhijjamÄne gacchati, seyyathÄpi pathaviyaį¹; ÄkÄsepi pallaį¹
kena kamati, seyyathÄpi pakkhÄ« sakuį¹o; imepi candimasÅ«riye evaį¹mahiddhike evaį¹mahÄnubhÄve pÄį¹inÄ parimasati parimajjati, yÄva brahmalokÄpi kÄyena vasaį¹ vattetiā. Es ist, wenn jemand die vielen Arten Ć¼bersinnlicher Kraft ausĆ¼bt: sich vervielfƤltigen und wieder eins werden; erscheinen und verschwinden; ungehindert durch eine Mauer, einen Erdwall oder einen Berg gehen wie durch leeren Raum; in die Erde eintauchen und wieder auftauchen, als wƤre sie Wasser; Ć¼ber das Wasser gehen, als wƤre es Land; mit gekreuzten Beinen durch die Luft fliegen wie ein Vogel; Sonne und Mond, so mƤchtig und gewaltig, mit der Hand berĆ¼hren und streicheln; den Kƶrper beherrschen bis hin zur BrahmÄwelt.
Idaį¹ vuccati, brÄhmaį¹a, iddhipÄį¹ihÄriyaį¹. Das nennt man die Demonstration Ć¼bersinnlicher Kraft.
KatamaƱca, brÄhmaį¹a, ÄdesanÄpÄį¹ihÄriyaį¹? Und was ist die Demonstration einer EnthĆ¼llung?
Idha, brÄhmaį¹a, ekacco nimittena Ädisati: In einem Fall enthĆ¼llt jemand mithilfe eines Merkmals:
āevampi te mano, itthampi te mano, itipi te cittanāti. āDas denkst du gerade, so ist dein Gedanke, so ist dein Geisteszustand.ā
So bahuƱcepi Ädisati tatheva taį¹ hoti, no aƱƱathÄ. Und selbst wenn man solche Dinge oft enthĆ¼llt, zeigt sich, dass es genauso ist und nicht anders.
Idha pana, brÄhmaį¹a, ekacco na heva kho nimittena Ädisati, api ca kho manussÄnaį¹ vÄ amanussÄnaį¹ vÄ devatÄnaį¹ vÄ saddaį¹ sutvÄ Ädisati: In einem anderen Fall enthĆ¼llt jemand, nachdem er es von Menschen oder nicht-menschlichen Wesen oder Gottheiten gehƶrt hat:
āevampi te mano, itthampi te mano, itipi te cittanāti. āDas denkst du gerade, so ist dein Gedanke, so ist dein Geisteszustand.ā
So bahuƱcepi Ädisati tatheva taį¹ hoti, no aƱƱathÄ. Und selbst wenn man solche Dinge oft enthĆ¼llt, zeigt sich, dass es genauso ist und nicht anders.
Idha pana, brÄhmaį¹a, ekacco na heva kho nimittena Ädisati napi manussÄnaį¹ vÄ amanussÄnaį¹ vÄ devatÄnaį¹ vÄ saddaį¹ sutvÄ Ädisati, api ca kho vitakkayato vicÄrayato vitakkavipphÄrasaddaį¹ sutvÄ Ädisati: In einem anderen Fall enthĆ¼llt jemand, indem er hƶrt, wie der Ton eines Gedankens sich ausbreitet, wenn jemand denkt und erwƤgt:
āevampi te mano, itthampi te mano, itipi te cittanāti. āDas denkst du gerade, so ist dein Gedanke, so ist dein Geisteszustand.ā
So bahuƱcepi Ädisati tatheva taį¹ hoti, no aƱƱathÄ. Und selbst wenn man solche Dinge oft enthĆ¼llt, zeigt sich, dass es genauso ist und nicht anders.
Idha pana, brÄhmaį¹a, ekacco na heva kho nimittena Ädisati, napi manussÄnaį¹ vÄ amanussÄnaį¹ vÄ devatÄnaį¹ vÄ saddaį¹ sutvÄ Ädisati, napi vitakkayato vicÄrayato vitakkavipphÄrasaddaį¹ sutvÄ Ädisati, api ca kho avitakkaį¹ avicÄraį¹ samÄdhiį¹ samÄpannassa cetasÄ ceto paricca pajÄnÄti: In einem anderen Fall erfasst jemand den Geist eines Menschen, der die Versenkung erreicht hat, in der man den Geist nicht ausrichtet und hƤlt. Er versteht:
āyathÄ imassa bhoto manosaį¹
khÄrÄ paį¹ihitÄ imassa cittassa anantarÄ amuį¹ nÄma vitakkaį¹ vitakkessatÄ«āti. āWenn man davon ausgeht, wie die Absichten dieses Menschen ausgerichtet sind, so wird er unmittelbar, nachdem er aus diesem Geisteszustand auftaucht, diesen Gedanken denken.ā
So bahuƱcepi Ädisati tatheva taį¹ hoti, no aƱƱathÄ. Und selbst wenn man solche Dinge oft enthĆ¼llt, zeigt sich, dass es genauso ist und nicht anders.
Idaį¹ vuccati, brÄhmaį¹a, ÄdesanÄpÄį¹ihÄriyaį¹. Das nennt man die Demonstration einer EnthĆ¼llung.
KatamaƱca, brÄhmaį¹a, anusÄsanÄ«pÄį¹ihÄriyaį¹? Und was ist eine Lehrdemonstration?
Idha, brÄhmaį¹a, ekacco evamanusÄsati: Da leitet jemand andere so an:
āevaį¹ vitakketha, mÄ evaį¹ vitakkayittha; evaį¹ manasi karotha, mÄ evaį¹ manasÄkattha; idaį¹ pajahatha, idaį¹ upasampajja viharathÄāti. āDenke so, nicht so. Richte den Geist auf dieses, nicht auf jenes. Gib dieses auf, erlange jenes und lebe mit dieser Errungenschaft.ā
Idaį¹ vuccati, brÄhmaį¹a, anusÄsanÄ«pÄį¹ihÄriyaį¹. Das nennt man eine Lehrdemonstration.
ImÄni kho, brÄhmaį¹a, tÄ«į¹i pÄį¹ihÄriyÄni. Das sind die drei Demonstrationen.
Imesaį¹ te, brÄhmaį¹a, tiį¹į¹aį¹ pÄį¹ihÄriyÄnaį¹ katamaį¹ pÄį¹ihÄriyaį¹ khamati abhikkantataraƱca paį¹Ä«tataraƱcÄāti? Welche dieser drei Demonstrationen betrachtest du als vortrefflicher und erlesener?ā
āTatra, bho gotama, yadidaį¹ pÄį¹ihÄriyaį¹ idhekacco anekavihitaį¹ iddhividhaį¹ paccanubhoti ā¦peā¦ āWenn ich das betrachte, werter Gotama,
yÄva brÄhmalokÄpi kÄyena vasaį¹ vatteti,
idaį¹, bho gotama, pÄį¹ihÄriyaį¹ yova naį¹ karoti sova naį¹ paį¹isaį¹vedeti, yova naį¹ karoti tasseva taį¹ hoti. so wird eine Demonstration Ć¼bersinnlicher Kraft nur von dem erlebt, der sie vorfĆ¼hrt, sie geschieht nur fĆ¼r ihn.
Idaį¹ me, bho gotama, pÄį¹ihÄriyaį¹ mÄyÄsahadhammarÅ«paį¹ viya khÄyati. Das erscheint mir wie ein Zaubertrick.
Yampidaį¹, bho gotama, pÄį¹ihÄriyaį¹ idhekacco nimittena Ädisati: Und die Demonstration, bei der jemand etwas mithilfe eines Merkmals enthĆ¼llt,
āevampi te mano, itthampi te mano, itipi te cittanāti, so bahuƱcepi Ädisati tatheva taį¹ hoti, no aƱƱathÄ.
Idha pana, bho gotama, ekacco na heva kho nimittena Ädisati, api ca kho manussÄnaį¹ vÄ amanussÄnaį¹ vÄ devatÄnaį¹ vÄ saddaį¹ sutvÄ Ädisati ā¦peā¦ oder nachdem er es von Menschen oder nicht-menschlichen Wesen oder Gottheiten gehƶrt hat,
napi manussÄnaį¹ vÄ amanussÄnaį¹ vÄ devatÄnaį¹ vÄ saddaį¹ sutvÄ Ädisati, api ca kho vitakkayato vicÄrayato vitakkavipphÄrasaddaį¹ sutvÄ Ädisati ā¦peā¦ oder indem er hƶrt, wie der Ton eines Gedankens sich ausbreitet, wenn jemand denkt und erwƤgt,
napi vitakkayato vicÄrayato vitakkavipphÄrasaddaį¹ sutvÄ Ädisati, api ca kho avitakkaį¹ avicÄraį¹ samÄdhiį¹ samÄpannassa cetasÄ ceto paricca pajÄnÄti: oder indem er den Geist eines anderen Menschen erfasst,
āyathÄ imassa bhoto manosaį¹
khÄrÄ paį¹ihitÄ imassa cittassa anantarÄ amhaį¹ nÄma vitakkaį¹ vitakkessatÄ«āti, so bahuƱcepi Ädisati tatheva taį¹ hoti, no aƱƱathÄ.
Idampi, bho gotama, pÄį¹ihÄriyaį¹ yova naį¹ karoti sova naį¹ paį¹isaį¹vedeti, yova naį¹ karoti tasseva taį¹ hoti. ā auch diese Demonstration wird nur von dem erlebt, der sie vorfĆ¼hrt, sie geschieht nur fĆ¼r ihn.
Idampi me, bho gotama, pÄį¹ihÄriyaį¹ mÄyÄsahadhammarÅ«paį¹ viya khÄyati. Auch das erscheint mir wie ein Zaubertrick.
YaƱca kho idaį¹, bho gotama, pÄį¹ihÄriyaį¹ idhekacco evaį¹ anusÄsati: Aber die Demonstration, bei der jemand andere so anleitet:
āevaį¹ vitakketha, mÄ evaį¹ vitakkayittha; evaį¹ manasi karotha, mÄ evaį¹ manasÄkattha; idaį¹ pajahatha, idaį¹ upasampajja viharathÄāti. āDenke so, nicht so. Richte den Geist auf dieses, nicht auf jenes. Gib dieses auf, erlange jenes und lebe mit dieser Errungenschaft.ā
Idameva, bho gotama, pÄį¹ihÄriyaį¹ khamati imesaį¹ tiį¹į¹aį¹ pÄį¹ihÄriyÄnaį¹ abhikkantataraƱca paį¹Ä«tataraƱca. ā diese Demonstration gefƤllt mir am besten, werter Gotama. Sie ist vortrefflicher und erlesener unter den drei Demonstrationen.
Acchariyaį¹, bho gotama, abbhutaį¹, bho gotama. Es ist unglaublich, werter Gotama, es ist erstaunlich,
YÄvasubhÄsitamidaį¹ bhotÄ gotamena imehi ca mayaį¹ tÄ«hi pÄį¹ihÄriyehi samannÄgataį¹ bhavantaį¹ gotamaį¹ dhÄrema. wie treffend das vom werten Gotama gesagt wurde. Wir betrachten den werten Gotama als jemanden, der die drei Demonstrationen besitzt.
BhavaƱhi gotamo anekavihitaį¹ iddhividhaį¹ paccanubhoti ā¦peā¦ yÄva brahmalokÄpi kÄyena vasaį¹ vatteti, Denn der werte Gotama Ć¼bt die vielen Arten Ć¼bersinnlicher Kraft aus ā¦ und beherrscht den Kƶrper bis hin zur BrahmÄwelt.
bhavaƱhi gotamo avitakkaį¹ avicÄraį¹ samÄdhiį¹ samÄpannassa cetasÄ ceto paricca pajÄnÄti: Und der werte Gotama erfasst den Geist eines Menschen, der die Versenkung erreicht hat, in der man den Geist nicht ausrichtet und hƤlt. Er versteht:
āyathÄ imassa bhoto manosaį¹
khÄrÄ paį¹ihitÄ imassa cittassa anantarÄ amuį¹ nÄma vitakkaį¹ vitakkessatÄ«āti. āWenn man davon ausgeht, wie die Absichten dieses Menschen ausgerichtet sind, so wird er unmittelbar, nachdem er aus diesem Geisteszustand auftaucht, diesen Gedanken denken.ā
BhavaƱhi gotamo evamanusÄsati: Und der werte Gotama leitet andere so an:
āevaį¹ vitakketha, mÄ evaį¹ vitakkayittha; evaį¹ manasi karotha, mÄ evaį¹ manasÄkattha; idaį¹ pajahatha, idaį¹ upasampajja viharathÄāāti. āDenke so, nicht so. Richte den Geist auf dieses, nicht auf jenes. Gib dieses auf, erlange jenes und lebe mit dieser Errungenschaft.āā
āAddhÄ kho tyÄhaį¹, brÄhmaį¹a, Äsajja upanÄ«ya vÄcÄ bhÄsitÄ; āDeine Worte sind offensichtlich dreist und zudringlich, Brahmane.
api ca tyÄhaį¹ byÄkarissÄmi. Dennoch will ich dir antworten.
AhaƱhi, brÄhmaį¹a, anekavihitaį¹ iddhividhaį¹ paccanubhomi ā¦peā¦ yÄva brahmalokÄpi kÄyena vasaį¹ vattemi. Denn ich Ć¼be tatsƤchlich die vielen Arten Ć¼bersinnlicher Kraft aus ā¦ und beherrsche den Kƶrper bis hin zur BrahmÄwelt.
AhaƱhi, brÄhmaį¹a, avitakkaį¹ avicÄraį¹ samÄdhiį¹ samÄpannassa cetasÄ ceto paricca pajÄnÄmi: Und ich erfasse den Geist eines Menschen, der die Versenkung erreicht hat, in der man den Geist nicht ausrichtet und hƤlt. Ich verstehe:
āyathÄ imassa bhoto manosaį¹
khÄrÄ paį¹ihitÄ, imassa cittassa anantarÄ amuį¹ nÄma vitakkaį¹ vitakkessatÄ«āti. āWenn man davon ausgeht, wie die Absichten dieses Menschen ausgerichtet sind, so wird er unmittelbar, nachdem er aus diesem Geisteszustand auftaucht, diesen Gedanken denken.ā
AhaƱhi, brÄhmaį¹a, evamanusÄsÄmi: Und ich leite andere so an:
āevaį¹ vitakketha, mÄ evaį¹ vitakkayittha; evaį¹ manasi karotha, mÄ evaį¹ manasÄkattha; idaį¹ pajahatha, idaį¹ upasampajja viharathÄāāti. āDenke so, nicht so. Richte den Geist auf dieses, nicht auf jenes. Gib dieses auf, erlange jenes und lebe mit dieser Errungenschaft.āā
āAtthi pana, bho gotama, aƱƱo ekabhikkhupi yo imehi tÄ«hi pÄį¹ihÄriyehi samannÄgato, aƱƱatra bhotÄ gotamenÄāti? āAber werter Gotama, gibt es auĆer dem werten Gotama auch nur einen anderen Mƶnch, der diese drei Demonstrationen besitzt?ā
āNa kho, brÄhmaį¹a, ekaį¹yeva sataį¹ na dve satÄni na tÄ«į¹i satÄni na cattÄri satÄni na paƱca satÄni, atha kho bhiyyova, ye bhikkhÅ« imehi tÄ«hi pÄį¹ihÄriyehi samannÄgatÄāti. āEs gibt nicht nur hundert Mƶnche und Nonnen, Brahmane, die diese drei Demonstrationen besitzen, auch nicht zweihundert, dreihundert, vierhundert oder fĆ¼nfhundert, sondern viel mehr.ā
āKahaį¹ pana, bho gotama, etarahi te bhikkhÅ« viharantÄ«āti? āAber wo sind diese Mƶnche und Nonnen jetzt?ā
āImasmiį¹yeva kho, brÄhmaį¹a, bhikkhusaį¹
gheāti. āDirekt hier, Brahmane, in diesem Saį¹
gha von Mƶnchen und Nonnen.ā
āAbhikkantaį¹, bho gotama, abhikkantaį¹, bho gotama. āVortrefflich, werter Gotama! Vortrefflich!
SeyyathÄpi, bho gotama, nikkujjitaį¹ vÄ ukkujjeyya, paį¹icchannaį¹ vÄ vivareyya, mÅ«įø·hassa vÄ maggaį¹ Äcikkheyya, andhakÄre vÄ telapajjotaį¹ dhÄreyya: ācakkhumanto rÅ«pÄni dakkhantÄ«āti; evamevaį¹ bhotÄ gotamena anekapariyÄyena dhammo pakÄsito. Als wĆ¼rde er das UmgestĆ¼rzte aufrichten oder das Verborgene enthĆ¼llen oder den Verirrten den Weg weisen oder im Dunkeln ein Licht anzĆ¼nden, sodass Menschen mit klaren Augen sehen kƶnnten, was da ist, so hat der werte Gotama die Lehre auf vielerlei Weise klargemacht.
EsÄhaį¹ bhavantaį¹ gotamaį¹ saraį¹aį¹ gacchÄmi, dhammaƱca bhikkhusaį¹
ghaƱca. Ich nehme Zuflucht zum werten Gotama, zur Lehre und zum Saį¹
gha der Mƶnche und Nonnen.
UpÄsakaį¹ maį¹ bhavaį¹ gotamo dhÄretu ajjatagge pÄį¹upetaį¹ saraį¹aį¹ gatanāti. Von diesem Tag an soll der werte Gotama mich als LaienschĆ¼ler in Erinnerung behalten, der fĆ¼r sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.ā
Dasamaį¹.
BrÄhmaį¹avaggo paį¹hamo.
TassuddÄnaį¹
Dve brÄhmaį¹Ä caƱƱataro,
paribbÄjakena nibbutaį¹;
Palokavaccho tikaį¹į¹o,
soį¹i saį¹
gÄravena cÄti.