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Aṅguttara Nikāya 3.63 Nummerierte Lehrreden 3.63
7. Mahāvagga 7. Das große Kapitel
Venāgapurasutta In Venāgapura
Ekaṁ samayaṁ bhagavā kosalesu cārikaṁ caramāno mahatā bhikkhusaṅghena saddhiṁ yena venāgapuraṁ nāma kosalānaṁ brāhmaṇagāmo tadavasari. Einmal wanderte der Buddha mit einem großen Saṅgha von Mönchen und Nonnen durch das Land der Kosaler. Er kam zu einem Dorf der Kosaler Brahmanen mit Namen Venāgapura.
Assosuṁ kho venāgapurikā brāhmaṇagahapatikā: Die Brahmanen und Hausbesitzer von Venāgapura hörten:
“samaṇo khalu, bho, gotamo sakyaputto sakyakulā pabbajito venāgapuraṁ anuppatto. „Es scheint, der Asket Gotama – ein Sakyer, der von einer Familie der Sakyer fortgezogen ist – ist in Venāgapura angekommen.
Taṁ kho pana bhavantaṁ gotamaṁ evaṁ kalyāṇo kittisaddo abbhuggato: Er hat diesen guten Ruf:
‘itipi so bhagavā arahaṁ sammāsambuddho vijjācaraṇasampanno sugato lokavidū anuttaro purisadammasārathi satthā devamanussānaṁ buddho bhagavā’ti. ‚Dieser Gesegnete ist vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unübertrefflicher Anleiter für alle, die üben wollen, Lehrer von Göttern und Menschen, erwacht, gesegnet.‘
So imaṁ lokaṁ sadevakaṁ samārakaṁ sabrahmakaṁ sassamaṇabrāhmaṇiṁ pajaṁ sadevamanussaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā pavedeti. Er hat diese Welt – mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, mit dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen – durch eigene Einsicht erkannt und erklärt sie anderen.
So dhammaṁ deseti ādikalyāṇaṁ majjhekalyāṇaṁ pariyosānakalyāṇaṁ sātthaṁ sabyañjanaṁ, kevalaparipuṇṇaṁ parisuddhaṁ brahmacariyaṁ pakāseti. Er verkündet eine Lehre, die am Anfang gut, in der Mitte gut und am Ende gut ist, bedeutsam und gut ausgedrückt. Und er legt ein geistliches Leben dar, das ganz vollständig und rein ist.
Sādhu kho pana tathārūpānaṁ arahataṁ dassanaṁ hotī”ti. Es ist gut, solche Vollendeten zu sehen.‘“
Atha kho venāgapurikā brāhmaṇagahapatikā yena bhagavā tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā appekacce bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu, appekacce bhagavatā saddhiṁ sammodiṁsu, sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ nisīdiṁsu, appekacce yena bhagavā tenañjaliṁ paṇāmetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu, appekacce nāmagottaṁ sāvetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu, appekacce tuṇhībhūtā ekamantaṁ nisīdiṁsu. Ekamantaṁ nisinno kho venāgapuriko vacchagotto brāhmaṇo bhagavantaṁ etadavoca: Da gingen die Brahmanen und Hausbesitzer von Venāgapura zum Buddha. Manche verbeugten sich, manche begrüßten ihn und tauschten Höflichkeiten aus, manche hielten ihm ihre zusammengelegten Hände entgegen, manche nannten ihren Namen und Stamm und manche schwiegen. Sie setzten sich zur Seite hin, und der Brahmane Vacchagotta von Venāgapura sagte zum Buddha:
“Acchariyaṁ, bho gotama, abbhutaṁ, bho gotama. „Es ist unglaublich, werter Gotama, es ist erstaunlich,
Yāvañcidaṁ bhoto gotamassa vippasannāni indriyāni, parisuddho chavivaṇṇo pariyodāto. wie deine Sinne so klar sind und deine Hautfarbe so rein und hell.
Seyyathāpi, bho gotama, sāradaṁ badarapaṇḍuṁ parisuddhaṁ hoti pariyodātaṁ; Wie eine goldbraune Brustbeere im Herbst
evamevaṁ bhoto gotamassa vippasannāni indriyāni parisuddho chavivaṇṇo pariyodāto.
Seyyathāpi, bho gotama, tālapakkaṁ sampati bandhanā pamuttaṁ parisuddhaṁ hoti pariyodātaṁ; oder wie eine frisch gepflückte Palmfrucht
evamevaṁ bhoto gotamassa vippasannāni indriyāni parisuddho chavivaṇṇo pariyodāto.
Seyyathāpi, bho gotama, nekkhaṁ jambonadaṁ dakkhakammāraputtasuparikammakataṁ ukkāmukhe sukusalasampahaṭṭhaṁ paṇḍukambale nikkhittaṁ bhāsate ca tapate ca virocati ca; oder wie ein Anhänger aus Gold vom Rosenapfelfluss, der von einem geschickten Schmied gestaltet wurde, im Schmiedeofen gut gehämmert, und der auf ein cremefarbenes Tuch gelegt wurde und leuchtet und glüht und strahlt –
evamevaṁ bhoto gotamassa vippasannāni indriyāni parisuddho chavivaṇṇo pariyodāto. ebenso sind deine Sinne so klar und ist deine Hautfarbe so rein und hell.
Yāni tāni, bho gotama, uccāsayanamahāsayanāni, seyyathidaṁ—Sicher stehen dem werten Gotama, wann immer er will, ohne Mühe und Not verschiedene Arten hoher und üppiger Schlafstellen zur Verfügung,
āsandi pallaṅko gonako cittako paṭikā paṭalikā tūlikā vikatikā uddalomī ekantalomī kaṭṭissaṁ koseyyaṁ kuttakaṁ hatthattharaṁ assattharaṁ rathattharaṁ ajinappaveṇī kadalimigapavarapaccattharaṇaṁ sauttaracchadaṁ ubhatolohitakūpadhānaṁ, evarūpānaṁ nūna bhavaṁ gotamo uccāsayanamahāsayanānaṁ nikāmalābhī akicchalābhī akasiralābhī”ti. wie ein Chaiselongue oder ein Sofa mit flauschigen, bunten, weißen, blumenbestickten, wattierten, mit Tieren bestickten, mit doppelten oder einfachen Fransen versehenen Wolldecken, mit perlenbestickten Seidendecken und seidenen Laken, Webteppichen, Elefanten-, Pferde- oder Wagendecken, Teppichen aus Antilopenhaut und Decken aus feinem Hirschleder, mit einem Baldachin und roten Kissen auf beiden Seiten.“
“Yāni kho pana tāni, brāhmaṇa, uccāsayanamahāsayanāni, seyyathidaṁ—„Brahmane, diese verschiedenen Arten hoher und üppiger Schlafstellen
āsandi pallaṅko gonako cittako paṭikā paṭalikā tūlikā vikatikā uddalomī ekantalomī kaṭṭissaṁ koseyyaṁ kuttakaṁ hatthattharaṁ assattharaṁ rathattharaṁ ajinappaveṇī kadalimigapavarapaccattharaṇaṁ sauttaracchadaṁ ubhatolohitakūpadhānaṁ.
Dullabhāni tāni pabbajitānaṁ laddhā ca pana na kappanti. sind für Hauslose schwer zu finden. Und selbst wenn man sie bekommt, sind sie nicht erlaubt.
Tīṇi kho, imāni, brāhmaṇa, uccāsayanamahāsayanāni, yesāhaṁ etarahi nikāmalābhī akicchalābhī akasiralābhī. Es gibt, Brahmane, diese drei hohen und üppigen Schlafstellen, die mir heutzutage zur Verfügung stehen, wann immer ich will, ohne Mühe und Not.
Katamāni tīṇi? Welche drei?
Dibbaṁ uccāsayanamahāsayanaṁ, brahmaṁ uccāsayanamahāsayanaṁ, ariyaṁ uccāsayanamahāsayanaṁ. Das himmlische hohe und üppige Bett, das göttliche hohe und üppige Bett und das edle hohe und üppige Bett.
Imāni kho, brāhmaṇa, tīṇi uccāsayanamahāsayanāni, yesāhaṁ etarahi nikāmalābhī akicchalābhī akasiralābhī”ti. Das sind die drei hohen und üppigen Schlafstellen, die mir heutzutage zur Verfügung stehen, wann immer ich will, ohne Mühe und Not.“
“Katamaṁ pana taṁ, bho gotama, dibbaṁ uccāsayanamahāsayanaṁ, yassa bhavaṁ gotamo etarahi nikāmalābhī akicchalābhī akasiralābhī”ti? „Aber werter Gotama, was ist das himmlische hohe und üppige Bett?“
“Idhāhaṁ, brāhmaṇa, yaṁ gāmaṁ vā nigamaṁ vā upanissāya viharāmi, so pubbaṇhasamayaṁ nivāsetvā pattacīvaramādāya tameva gāmaṁ vā nigamaṁ vā piṇḍāya pavisāmi. „Brahmane, wenn ich von einem Dorf oder Marktflecken unterhalten werde, kleide ich mich am Morgen an, nehme Schale und Robe und betrete das Dorf oder den Marktflecken zum Almosengang.
So pacchābhattaṁ piṇḍapātapaṭikkanto vanantaññeva pavisāmi. Nach dem Essen, wenn ich vom Almosengang zurückkomme, gehe ich ins Innere eines Waldes.
So yadeva tattha honti tiṇāni vā paṇṇāni vā tāni ekajjhaṁ saṅgharitvā nisīdāmi pallaṅkaṁ ābhujitvā ujuṁ kāyaṁ paṇidhāya parimukhaṁ satiṁ upaṭṭhapetvā. Ich trage etwas Gras und Blätter zu einem Haufen zusammen, setze mich darauf mit gekreuzten Beinen hin, richte meinen Körper gerade auf und verankere die Achtsamkeit bei mir.
So vivicceva kāmehi vivicca akusalehi dhammehi savitakkaṁ savicāraṁ vivekajaṁ pītisukhaṁ paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja viharāmi; Ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, trete ich in die erste Vertiefung ein und verweile darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während man den Geist ausrichtet und hält.
vitakkavicārānaṁ vūpasamā ajjhattaṁ sampasādanaṁ cetaso ekodibhāvaṁ avitakkaṁ avicāraṁ samādhijaṁ pītisukhaṁ dutiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharāmi; Wenn das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, trete ich in die zweite Vertiefung ein und verweile darin; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten.
pītiyā ca virāgā upekkhako ca viharāmi sato ca sampajāno sukhañca kāyena paṭisaṁvedemi, yaṁ taṁ ariyā ācikkhanti: ‘upekkhako satimā sukhavihārī’ti tatiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharāmi; Und mit dem Schwinden der Ekstase trete ich in die dritte Vertiefung ein und verweile darin; da meditiere ich mit Gleichmut, achtsam und bewusst, und erfahre persönlich die Seligkeit, von der die Edlen erklären: ‚Gleichmütig und achtsam meditiert man in Seligkeit.‘
sukhassa ca pahānā dukkhassa ca pahānā pubbeva somanassadomanassānaṁ atthaṅgamā adukkhamasukhaṁ upekkhāsatipārisuddhiṁ catutthaṁ jhānaṁ upasampajja viharāmi. Indem ich Glück und Schmerz aufgebe, und mit dem Enden früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, trete ich in die vierte Vertiefung ein und verweile darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit.
So ce ahaṁ, brāhmaṇa, evaṁbhūto caṅkamāmi, dibbo me eso tasmiṁ samaye caṅkamo hoti. Wenn ich so übe und gehe, dann ist mein Gehen himmlisch.
So ce ahaṁ, brāhmaṇa, evaṁbhūto tiṭṭhāmi, dibbaṁ me etaṁ tasmiṁ samaye ṭhānaṁ hoti. Wenn ich so übe und stehe, dann ist mein Stehen himmlisch.
So ce ahaṁ, brāhmaṇa, evaṁbhūto nisīdāmi, dibbaṁ me etaṁ tasmiṁ samaye āsanaṁ hoti. Wenn ich so übe und sitze, dann ist mein Sitzen himmlisch.
So ce ahaṁ, brāhmaṇa, evaṁbhūto seyyaṁ kappemi, dibbaṁ me etaṁ tasmiṁ samaye uccāsayanamahāsayanaṁ hoti. Wenn ich so übe und liege, dann ist mein Liegen himmlisch.
Idaṁ kho, brāhmaṇa, dibbaṁ uccāsayanamahāsayanaṁ, yassāhaṁ etarahi nikāmalābhī akicchalābhī akasiralābhī”ti. Das ist das himmlische hohe und üppige Bett, das mir heutzutage zur Verfügung steht, wann immer ich will, ohne Mühe und Not.“
“Acchariyaṁ, bho gotama, abbhutaṁ, bho gotama. „Es ist unglaublich, werter Gotama, es ist erstaunlich!
Ko cañño evarūpassa dibbassa uccāsayanamahāsayanassa nikāmalābhī bhavissati akicchalābhī akasiralābhī, aññatra bhotā gotamena. Wer außer dem werten Gotama könnte ein solches himmlisches hohes und üppiges Bett erlangen, wann immer er wollte, ohne Mühe und Not?
Katamaṁ pana taṁ, bho gotama, brahmaṁ uccāsayanamahāsayanaṁ, yassa bhavaṁ gotamo etarahi nikāmalābhī akicchalābhī akasiralābhī”ti? Aber werter Gotama, was ist das göttliche hohe und üppige Bett?“
“Idhāhaṁ, brāhmaṇa, yaṁ gāmaṁ vā nigamaṁ vā upanissāya viharāmi, so pubbaṇhasamayaṁ nivāsetvā pattacīvaramādāya tameva gāmaṁ vā nigamaṁ vā piṇḍāya pavisāmi. „Brahmane, wenn ich von einem Dorf oder Marktflecken unterhalten werde, kleide ich mich am Morgen an, nehme Schale und Robe und betrete das Dorf oder den Marktflecken zum Almosengang.
So pacchābhattaṁ piṇḍapātapaṭikkanto vanantaññeva pavisāmi. Nach dem Essen, wenn ich vom Almosengang zurückkomme, gehe ich ins Innere eines Waldes.
So yadeva tattha honti tiṇāni vā paṇṇāni vā tāni ekajjhaṁ saṅgharitvā nisīdāmi pallaṅkaṁ ābhujitvā ujuṁ kāyaṁ paṇidhāya parimukhaṁ satiṁ upaṭṭhapetvā. Ich trage etwas Gras und Blätter zu einem Haufen zusammen, setze mich darauf mit gekreuzten Beinen hin, richte meinen Körper gerade auf und verankere die Achtsamkeit bei mir.
So mettāsahagatena cetasā ekaṁ disaṁ pharitvā viharāmi, tathā dutiyaṁ, tathā tatiyaṁ, tathā catutthaṁ, iti uddhamadho tiriyaṁ sabbadhi sabbattatāya sabbāvantaṁ lokaṁ mettāsahagatena cetasā vipulena mahaggatena appamāṇena averena abyāpajjena pharitvā viharāmi. Ich meditiere, indem ich eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Liebe durchdringe, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringe ich mit einem Herzen voller Liebe – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen.
Karuṇāsahagatena cetasā …pe… Ich meditiere, indem ich eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Mitgefühl durchdringe, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringe ich mit einem Herzen voller Mitgefühl – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen.
muditāsahagatena cetasā … Ich meditiere, indem ich eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller freudiger Anteilnahme durchdringe, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringe ich mit einem Herzen voller freudiger Anteilnahme – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen.
upekkhāsahagatena cetasā ekaṁ disaṁ pharitvā viharāmi, tathā dutiyaṁ, tathā tatiyaṁ, tathā catutthaṁ, iti uddhamadho tiriyaṁ sabbadhi sabbattatāya sabbāvantaṁ lokaṁ upekkhāsahagatena cetasā vipulena mahaggatena appamāṇena averena abyāpajjhena pharitvā viharāmi. Ich meditiere, indem ich eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Gleichmut durchdringe, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringe ich mit einem Herzen voller Gleichmut – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen.
So ce ahaṁ, brāhmaṇa, evaṁbhūto caṅkamāmi, brahmā me eso tasmiṁ samaye caṅkamo hoti. Wenn ich so übe und gehe, dann ist mein Gehen göttlich.
So ce ahaṁ, brāhmaṇa, evaṁbhūto tiṭṭhāmi …pe… Wenn ich so übe und stehe, dann ist mein Stehen göttlich.
nisīdāmi …pe… Wenn ich so übe und sitze, dann ist mein Sitzen göttlich.
seyyaṁ kappemi, brahmaṁ me etaṁ tasmiṁ samaye uccāsayanamahāsayanaṁ hoti. Wenn ich so übe und liege, dann ist mein Liegen göttlich.
Idaṁ kho, brāhmaṇa, brahmaṁ uccāsayanamahāsayanaṁ, yassāhaṁ etarahi nikāmalābhī akicchalābhī akasiralābhī”ti. Das ist das göttliche hohe und üppige Bett, das mir heutzutage zur Verfügung steht, wann immer ich will, ohne Mühe und Not.“
“Acchariyaṁ, bho gotama, abbhutaṁ, bho gotama. „Es ist unglaublich, werter Gotama, es ist erstaunlich!
Ko cañño evarūpassa brahmassa uccāsayanamahāsayanassa nikāmalābhī bhavissati akicchalābhī akasiralābhī, aññatra bhotā gotamena. Wer außer dem werten Gotama könnte ein solches göttliches hohes und üppiges Bett erlangen, wann immer er wollte, ohne Mühe und Not?
Katamaṁ pana taṁ, bho gotama, ariyaṁ uccāsayanamahāsayanaṁ, yassa bhavaṁ gotamo etarahi nikāmalābhī akicchalābhī akasiralābhī”ti? Aber werter Gotama, was ist das edle hohe und üppige Bett?“
“Idhāhaṁ, brāhmaṇa, yaṁ gāmaṁ vā nigamaṁ vā upanissāya viharāmi, so pubbaṇhasamayaṁ nivāsetvā pattacīvaramādāya tameva gāmaṁ vā nigamaṁ vā piṇḍāya pavisāmi. „Brahmane, wenn ich von einem Dorf oder Marktflecken unterhalten werde, kleide ich mich am Morgen an, nehme Schale und Robe und betrete das Dorf oder den Marktflecken zum Almosengang.
So pacchābhattaṁ piṇḍapātapaṭikkanto vanantaññeva pavisāmi. Nach dem Essen, wenn ich vom Almosengang zurückkomme, gehe ich ins Innere eines Waldes.
So yadeva tattha honti tiṇāni vā paṇṇāni vā tāni ekajjhaṁ saṅgharitvā nisīdāmi pallaṅkaṁ ābhujitvā ujuṁ kāyaṁ paṇidhāya parimukhaṁ satiṁ upaṭṭhapetvā. Ich trage etwas Gras und Blätter zu einem Haufen zusammen, setze mich darauf mit gekreuzten Beinen hin, richte meinen Körper gerade auf und verankere die Achtsamkeit bei mir.
So evaṁ jānāmi: Ich weiß:
‘rāgo me pahīno ucchinnamūlo tālāvatthukato anabhāvaṅkato āyatiṁ anuppādadhammo; ‚Ich habe Gier, Hass und Täuschung aufgegeben, habe sie an der Wurzel abgeschnitten, sodass sie wie der Stumpf einer Palme sind, dass sie ausgelöscht sind und sich in Zukunft nicht mehr erheben können.‘
doso me pahīno ucchinnamūlo tālāvatthukato anabhāvaṅkato āyatiṁ anuppādadhammo;
moho me pahīno ucchinnamūlo tālāvatthukato anabhāvaṅkato āyatiṁ anuppādadhammo’.
So ce ahaṁ, brāhmaṇa, evaṁbhūto caṅkamāmi, ariyo me eso tasmiṁ samaye caṅkamo hoti. Wenn ich so übe und gehe, dann ist mein Gehen edel.
So ce ahaṁ, brāhmaṇa, evaṁbhūto tiṭṭhāmi …pe… Wenn ich so übe und stehe, dann ist mein Stehen edel.
nisīdāmi …pe… Wenn ich so übe und sitze, dann ist mein Sitzen edel.
seyyaṁ kappemi, ariyaṁ me etaṁ tasmiṁ samaye uccāsayanamahāsayanaṁ hoti. Wenn ich so übe und liege, dann ist mein Liegen edel.
Idaṁ kho, brāhmaṇa, ariyaṁ uccāsayanamahāsayanaṁ, yassāhaṁ etarahi nikāmalābhī akicchalābhī akasiralābhī”ti. Das ist das edle hohe und üppige Bett, das mir heutzutage zur Verfügung steht, wann immer ich will, ohne Mühe und Not.“
“Acchariyaṁ, bho gotama, abbhutaṁ, bho gotama. „Es ist unglaublich, werter Gotama, es ist erstaunlich!
Ko cañño evarūpassa ariyassa uccāsayanamahāsayanassa nikāmalābhī bhavissati akicchalābhī akasiralābhī, aññatra bhotā gotamena. Wer außer dem werten Gotama könnte ein solches edles hohes und üppiges Bett erlangen, wann immer er wollte, ohne Mühe und Not?
Abhikkantaṁ, bho gotama, abhikkantaṁ, bho gotama. Vortrefflich, werter Gotama! Vortrefflich!
Seyyathāpi, bho gotama, nikkujjitaṁ vā ukkujjeyya, paṭicchannaṁ vā vivareyya, mūḷhassa vā maggaṁ ācikkheyya, andhakāre vā telapajjotaṁ dhāreyya: ‘cakkhumanto rūpāni dakkhantī’ti; evamevaṁ kho bhotā gotamena anekapariyāyena dhammo pakāsito. Als würde er das Umgestürzte aufrichten oder das Verborgene enthüllen oder den Verirrten den Weg weisen oder im Dunkeln ein Licht anzünden, sodass Menschen mit klaren Augen sehen könnten, was da ist, so hat der werte Gotama die Lehre auf vielerlei Weise klargemacht.
Ete mayaṁ bhavantaṁ gotamaṁ saraṇaṁ gacchāma dhammañca bhikkhusaṅghañca. Wir nehmen Zuflucht zum werten Gotama, zur Lehre und zum Saṅgha der Mönche und Nonnen.
Upāsake no bhavaṁ gotamo dhāretu ajjatagge pāṇupete saraṇaṁ gate”ti. Von diesem Tag an soll der werte Gotama uns als Laienschüler in Erinnerung behalten, die für ihr ganzes Leben Zuflucht genommen haben.“
Tatiyaṁ.