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Aṅguttara Nikāya 3.65 Nummerierte Lehrreden 3.65

7. Mahāvagga 7. Das große Kapitel

Kesamuttisutta Mit den Kālāmern von Kesamutta

Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:

ekaṁ samayaṁ bhagavā kosalesu cārikaṁ caramāno mahatā bhikkhusaṅghena saddhiṁ yena kesamuttaṁ nāma kālāmānaṁ nigamo tadavasari. Einmal wanderte der Buddha mit einem großen Saṅgha von Mönchen und Nonnen durch das Land der Kosaler. Er kam zu einem Marktflecken der Kālāmer mit Namen Kesamutta.

Assosuṁ kho kesamuttiyā kālāmā: Die Kālāmer von Kesamutta hörten:

“samaṇo khalu, bho, gotamo sakyaputto sakyakulā pabbajito kesamuttaṁ anuppatto. „Es scheint, der Asket Gotama – ein Sakyer, der von einer Familie der Sakyer fortgezogen ist – ist in Kesamutta angekommen.

Taṁ kho pana bhavantaṁ gotamaṁ evaṁ kalyāṇo kittisaddo abbhuggato: Er hat diesen guten Ruf:

‘itipi so bhagavā …pe… ‚Dieser Gesegnete ist vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha …

sādhu kho pana tathārūpānaṁ arahataṁ dassanaṁ hotī’”ti. Es ist gut, solche Vollendeten zu sehen.‘“

Atha kho kesamuttiyā kālāmā yena bhagavā tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā appekacce bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu, appekacce bhagavatā saddhiṁ sammodiṁsu, sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ nisīdiṁsu, appekacce yena bhagavā tenañjaliṁ paṇāmetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu, appekacce nāmagottaṁ sāvetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu, appekacce tuṇhībhūtā ekamantaṁ nisīdiṁsu. Ekamantaṁ nisinnā kho te kesamuttiyā kālāmā bhagavantaṁ etadavocuṁ: Da gingen die Kālāmer zum Buddha. Manche verbeugten sich, manche begrüßten ihn und tauschten Höflichkeiten aus, manche hielten ihm ihre zusammengelegten Hände entgegen, manche nannten ihren Namen und Stamm und manche schwiegen. Sie setzten sich zur Seite hin und sagten zum Buddha:

“Santi, bhante, eke samaṇabrāhmaṇā kesamuttaṁ āgacchanti. „Herr, es gibt manche Asketen und Brahmanen, die nach Kesamutta kommen.

Te sakaṁyeva vādaṁ dīpenti jotenti, parappavādaṁ pana khuṁsenti vambhenti paribhavanti omakkhiṁ karonti. Sie erklären und verbreiten nur ihre eigene Doktrin; über die Doktrinen anderer fallen sie her, zerreißen sich das Maul darüber, verunglimpfen und verleumden sie.

Aparepi, bhante, eke samaṇabrāhmaṇā kesamuttaṁ āgacchanti. Dann gibt es manche anderen Asketen und Brahmanen, die nach Kesamutta kommen.

Tepi sakaṁyeva vādaṁ dīpenti jotenti, parappavādaṁ pana khuṁsenti vambhenti paribhavanti omakkhiṁ karonti. Auch sie erklären und verbreiten nur ihre eigene Doktrin; über die Doktrinen anderer fallen sie her, zerreißen sich das Maul darüber, verunglimpfen und verleumden sie.

Tesaṁ no, bhante, amhākaṁ hoteva kaṅkhā hoti vicikicchā: Daher, Herr, haben wir Zweifel und sind unsicher:

‘ko su nāma imesaṁ bhavataṁ samaṇabrāhmaṇānaṁ saccaṁ āha, ko musā’”ti? ‚Wer von diesen werten Asketen und Brahmanen spricht wohl die Wahrheit und wer die Unwahrheit?‘“

“Alañhi vo, kālāmā, kaṅkhituṁ alaṁ vicikicchituṁ. „Kein Wunder, Kālāmer, dass ihr Zweifel habt und unsicher seid.

Kaṅkhanīyeva pana vo ṭhāne vicikicchā uppannā. Die Sache, über die euch Zweifel aufgekommen ist, ist unsicher.

Etha tumhe, kālāmā, mā anussavena, mā paramparāya, mā itikirāya, mā piṭakasampadānena, mā takkahetu, mā nayahetu, mā ākāraparivitakkena, mā diṭṭhinijjhānakkhantiyā, mā bhabbarūpatāya, mā samaṇo no garūti. Daher, Kālāmer, verlasst euch bitte nicht auf mündliche Überlieferung, nicht auf die Übertragungslinie, nicht auf ein Testament, nicht auf kanonische Autorität, nicht auf Logik, nicht auf Rückschlüsse, nicht auf einen vernünftigen Gedankengang, nicht darauf, einer Ansicht nach Überlegung zuzustimmen, nicht auf den Anschein von Kompetenz und nicht darauf, dass ihr denkt: ‚Der Asket ist unser geachteter Lehrer.‘

Yadā tumhe, kālāmā, attanāva jāneyyātha: Aber wenn ihr selbst versteht:

‘ime dhammā akusalā, ime dhammā sāvajjā, ime dhammā viññugarahitā, ime dhammā samattā samādinnā ahitāya dukkhāya saṁvattantī’ti, atha tumhe, kālāmā, pajaheyyātha. ‚Diese Dinge sind untauglich, tadelnswert, werden von vernünftigen Menschen getadelt, und wenn man sie unternimmt, führen sie zu Schaden und Leiden‘, dann sollt ihr sie aufgeben.

Taṁ kiṁ maññatha, kālāmā, Was denkt ihr, Kālāmer?

lobho purisassa ajjhattaṁ uppajjamāno uppajjati hitāya vā ahitāya vā”ti? Wenn Gier in einem Menschen aufkommt, ist das zu seinem Nutzen oder zu seinem Schaden?“

“Ahitāya, bhante”. „Zu seinem Schaden, Herr.“

“Luddho panāyaṁ, kālāmā, purisapuggalo lobhena abhibhūto pariyādinnacitto pāṇampi hanati, adinnampi ādiyati, paradārampi gacchati, musāpi bhaṇati, parampi tathattāya samādapeti, yaṁ sa hoti dīgharattaṁ ahitāya dukkhāyā”ti. „Eine gierige Person, von Gier überwältigt, tötet lebende Geschöpfe, stiehlt, begeht Ehebruch, lügt und stiftet andere an, das Gleiche zu tun. Ist das zu ihrem langanhaltenden Schaden und Leiden?“

“Evaṁ, bhante”. „Ja, Herr.“

“Taṁ kiṁ maññatha, kālāmā, „Was denkt ihr, Kālāmer?

doso purisassa ajjhattaṁ uppajjamāno uppajjati hitāya vā ahitāya vā”ti? Wenn Hass in einem Menschen aufkommt, ist das zu seinem Nutzen oder zu seinem Schaden?“

“Ahitāya, bhante”. „Zu seinem Schaden, Herr.“

“Duṭṭho panāyaṁ, kālāmā, purisapuggalo dosena abhibhūto pariyādinnacitto pāṇampi hanati, adinnampi ādiyati, paradārampi gacchati, musāpi bhaṇati, parampi tathattāya samādapeti, yaṁ sa hoti dīgharattaṁ ahitāya dukkhāyā”ti. „Eine hasserfüllte Person, von Hass überwältigt, tötet lebende Geschöpfe, stiehlt, begeht Ehebruch, lügt und stiftet andere an, das Gleiche zu tun. Ist das zu ihrem langanhaltenden Schaden und Leiden?“

“Evaṁ, bhante”. „Ja, Herr.“

“Taṁ kiṁ maññatha, kālāmā, „Was denkt ihr, Kālāmer?

moho purisassa ajjhattaṁ uppajjamāno uppajjati hitāya vā ahitāya vā”ti? Wenn Täuschung in einem Menschen aufkommt, ist das zu seinem Nutzen oder zu seinem Schaden?“

“Ahitāya, bhante”. „Zu seinem Schaden, Herr.“

“Mūḷho panāyaṁ, kālāmā, purisapuggalo mohena abhibhūto pariyādinnacitto pāṇampi hanati, adinnampi ādiyati, paradārampi gacchati, musāpi bhaṇati, parampi tathattāya samādapeti, yaṁ sa hoti dīgharattaṁ ahitāya dukkhāyā”ti. „Eine Person, die sich täuscht, von Täuschung überwältigt, tötet lebende Geschöpfe, stiehlt, begeht Ehebruch, lügt und stiftet andere an, das Gleiche zu tun. Ist das zu ihrem langanhaltenden Schaden und Leiden?“

“Evaṁ, bhante”. „Ja, Herr.“

“Taṁ kiṁ maññatha, kālāmā, ime dhammā kusalā vā akusalā vā”ti? „Was denkt ihr, Kālāmer, sind diese Dinge tauglich oder untauglich?“

“Akusalā, bhante”. „Untauglich, Herr.“

“Sāvajjā vā anavajjā vā”ti? „Tadelnswert oder ohne Tadel?“

“Sāvajjā, bhante”. „Tadelnswert, Herr.“

“Viññugarahitā vā viññuppasatthā vā”ti? „Werden sie von vernünftigen Menschen getadelt oder gepriesen?“

“Viññugarahitā, bhante”. „Von vernünftigen Menschen werden sie getadelt, Herr.“

“Samattā samādinnā ahitāya dukkhāya saṁvattanti, no vā? „Führen sie, wenn man sie unternimmt, zu Schaden und Leiden, oder nicht?

Kathaṁ vā ettha hotī”ti? Oder wie seht ihr das?“

“Samattā, bhante, samādinnā ahitāya dukkhāya saṁvattantīti. „Wenn man sie unternimmt, führen sie zu Schaden und Leiden.

Evaṁ no ettha hotī”ti. So sehen wir das.“

“Iti kho, kālāmā, yaṁ taṁ avocumhā: „Also, Kālāmer, ich habe gesagt:

‘etha tumhe, kālāmā. ‚Bitte,

Mā anussavena, mā paramparāya, mā itikirāya, mā piṭakasampadānena, mā takkahetu, mā nayahetu, mā ākāraparivitakkena, mā diṭṭhinijjhānakkhantiyā, mā bhabbarūpatāya, mā samaṇo no garūti. verlasst euch nicht auf mündliche Überlieferung, nicht auf die Übertragungslinie, nicht auf ein Testament, nicht auf kanonische Autorität, nicht auf Logik, nicht auf Rückschlüsse, nicht auf einen vernünftigen Gedankengang, nicht darauf, einer Ansicht nach Überlegung zuzustimmen, nicht auf den Anschein von Kompetenz und nicht darauf, dass ihr denkt: „Der Asket ist unser geachteter Lehrer.“

Yadā tumhe kālāmā attanāva jāneyyātha: Aber wenn ihr selbst versteht:

“ime dhammā akusalā, ime dhammā sāvajjā, ime dhammā viññugarahitā, ime dhammā samattā samādinnā ahitāya dukkhāya saṁvattantīti, atha tumhe, kālāmā, pajaheyyāthā”’ti, „Diese Dinge sind untauglich, tadelnswert, werden von vernünftigen Menschen getadelt, und wenn man sie unternimmt, führen sie zu Schaden und Leiden“, dann sollt ihr sie aufgeben.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ, idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das habe ich gesagt, und deshalb habe ich es gesagt.

Etha tumhe, kālāmā, mā anussavena, mā paramparāya, mā itikirāya, mā piṭakasampadānena, mā takkahetu, mā nayahetu, mā ākāraparivitakkena, mā diṭṭhinijjhānakkhantiyā, mā bhabbarūpatāya, mā samaṇo no garūti. Daher, Kālāmer, verlasst euch bitte nicht auf mündliche Überlieferung, nicht auf die Übertragungslinie, nicht auf ein Testament, nicht auf kanonische Autorität, nicht auf Logik, nicht auf Rückschlüsse, nicht auf einen vernünftigen Gedankengang, nicht darauf, einer Ansicht nach Überlegung zuzustimmen, nicht auf den Anschein von Kompetenz und nicht darauf, dass ihr denkt: ‚Der Asket ist unser geachteter Lehrer.‘

Yadā tumhe, kālāmā, attanāva jāneyyātha: Aber wenn ihr selbst versteht:

‘ime dhammā kusalā, ime dhammā anavajjā, ime dhammā viññuppasatthā, ime dhammā samattā samādinnā hitāya sukhāya saṁvattantī’ti, atha tumhe, kālāmā, upasampajja vihareyyātha. ‚Diese Dinge sind tauglich, ohne Tadel, werden von vernünftigen Menschen gepriesen, und wenn man sie unternimmt, führen sie zu Nutzen und Glück‘, dann sollt ihr sie euch zu eigen machen und daran festhalten.

Taṁ kiṁ maññatha, kālāmā, Was denkt ihr, Kālāmer?

alobho purisassa ajjhattaṁ uppajjamāno uppajjati hitāya vā ahitāya vā”ti? Wenn Zufriedenheit in einem Menschen aufkommt, ist das zu seinem Nutzen oder zu seinem Schaden?“

“Hitāya, bhante”. „Zu seinem Nutzen, Herr.“

“Aluddho panāyaṁ, kālāmā, purisapuggalo lobhena anabhibhūto apariyādinnacitto neva pāṇaṁ hanati, na adinnaṁ ādiyati, na paradāraṁ gacchati, na musā bhaṇati, na parampi tathattāya samādapeti, yaṁ sa hoti dīgharattaṁ hitāya sukhāyā”ti. „Eine zufriedene Person, nicht von Gier überwältigt, tötet keine lebenden Geschöpfe, stiehlt nicht, begeht keinen Ehebruch, lügt nicht und stiftet andere nicht an, das zu tun. Ist das zu ihrem langanhaltenden Nutzen und Glück?“

“Evaṁ, bhante”. „Ja, Herr.“

“Taṁ kiṁ maññatha, kālāmā, „Was denkt ihr, Kālāmer?

adoso purisassa ajjhattaṁ uppajjamāno uppajjati …pe… Wenn Liebe in einem Menschen aufkommt, ist das zu seinem Nutzen oder zu seinem Schaden? …

amoho purisassa ajjhattaṁ uppajjamāno uppajjati …pe… Wenn richtiges Verstehen in einem Menschen aufkommt, ist das zu seinem Nutzen oder zu seinem Schaden? …

hitāya sukhāyā”ti. Eine Person, die versteht, tötet keine lebenden Geschöpfe … Ist das zu ihrem langanhaltenden Nutzen und Glück?“

“Evaṁ, bhante”. „Ja, Herr.“

“Taṁ kiṁ maññatha, kālāmā, ime dhammā kusalā vā akusalā vā”ti? „Was denkt ihr, Kālāmer, sind diese Dinge tauglich oder untauglich?“

“Kusalā, bhante”. „Tauglich, Herr.“

“Sāvajjā vā anavajjā vā”ti? „Tadelnswert oder ohne Tadel?“

“Anavajjā, bhante”. „Ohne Tadel, Herr.“

“Viññugarahitā vā viññuppasatthā vā”ti? „Werden sie von vernünftigen Menschen getadelt oder gepriesen?“

“Viññuppasatthā, bhante”. „Von vernünftigen Menschen werden sie gepriesen, Herr.“

“Samattā samādinnā hitāya sukhāya saṁvattanti no vā? „Führen sie, wenn man sie unternimmt, zu Nutzen und Glück, oder nicht?

Kathaṁ vā ettha hotī”ti? Oder wie seht ihr das?“

“Samattā, bhante, samādinnā hitāya sukhāya saṁvattanti. „Wenn man sie unternimmt, führen sie zu Nutzen und Glück.

Evaṁ no ettha hotī”ti. So sehen wir das.“

“Iti kho, kālāmā, yaṁ taṁ avocumhā: „Also, Kālāmer, ich habe gesagt:

‘etha tumhe, kālāmā. ‚Bitte,

Mā anussavena, mā paramparāya, mā itikirāya, mā piṭakasampadānena, mā takkahetu, mā nayahetu, mā ākāraparivitakkena, mā diṭṭhinijjhānakkhantiyā, mā bhabbarūpatāya, mā samaṇo no garūti. verlasst euch nicht auf mündliche Überlieferung, nicht auf die Übertragungslinie, nicht auf ein Testament, nicht auf kanonische Autorität, nicht auf Logik, nicht auf Rückschlüsse, nicht auf einen vernünftigen Gedankengang, nicht darauf, einer Ansicht nach Überlegung zuzustimmen, nicht auf den Anschein von Kompetenz und nicht darauf, dass ihr denkt: „Der Asket ist unser geachteter Lehrer.“

Yadā tumhe, kālāmā, attanāva jāneyyātha—Aber wenn ihr selbst versteht:

ime dhammā kusalā, ime dhammā anavajjā, ime dhammā viññuppasatthā, ime dhammā samattā samādinnā hitāya sukhāya saṁvattantīti, atha tumhe, kālāmā, upasampajja vihareyyāthā’ti, „Diese Dinge sind tauglich, ohne Tadel, werden von vernünftigen Menschen gepriesen, und wenn man sie unternimmt, führen sie zu Nutzen und Glück“, dann sollt ihr sie euch zu eigen machen und daran festhalten.‘

iti yaṁ taṁ vuttaṁ idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das habe ich gesagt, und deshalb habe ich es gesagt.

Sa kho so, kālāmā, ariyasāvako evaṁ vigatābhijjho vigatabyāpādo asammūḷho sampajāno patissato mettāsahagatena cetasā ekaṁ disaṁ pharitvā viharati, tathā dutiyaṁ, tathā tatiyaṁ, tathā catutthaṁ, iti uddhamadho tiriyaṁ sabbadhi sabbattatāya sabbāvantaṁ lokaṁ mettāsahagatena cetasā vipulena mahaggatena appamāṇena averena abyāpajjhena pharitvā viharati. Dann ist dieser edle Schüler frei von Begehrlichkeit, frei von bösem Willen, nicht verwirrt, der Situation bewusst und achtsam. Er meditiert, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Liebe durchdringt, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringt er mit einem Herzen voller Liebe – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen.

Karuṇāsahagatena cetasā …pe… Er meditiert, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Mitgefühl durchdringt, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringt er mit einem Herzen voller Mitgefühl – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen.

muditāsahagatena cetasā …pe… Er meditiert, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller freudiger Anteilnahme durchdringt, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringt er mit einem Herzen voller freudiger Anteilnahme – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen.

upekkhāsahagatena cetasā ekaṁ disaṁ pharitvā viharati, tathā dutiyaṁ, tathā tatiyaṁ, tathā catutthaṁ, iti uddhamadho tiriyaṁ sabbadhi sabbattatāya sabbāvantaṁ lokaṁ upekkhāsahagatena cetasā vipulena mahaggatena appamāṇena averena abyāpajjhena pharitvā viharati. Er meditiert, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Gleichmut durchdringt, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringt er mit einem Herzen voller Gleichmut – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen.

Sa kho so, kālāmā, ariyasāvako evaṁ averacitto evaṁ abyāpajjhacitto evaṁ asaṅkiliṭṭhacitto evaṁ visuddhacitto. Wenn der Geist dieses edlen Schülers frei von Feindschaft und bösem Willen ist, unbefleckt und geläutert,

Tassa diṭṭheva dhamme cattāro assāsā adhigatā honti. hat er in eben diesem Leben einen vierfachen Trost gewonnen.

‘Sace kho pana atthi paro loko, atthi sukatadukkaṭānaṁ kammānaṁ phalaṁ vipāko, athāhaṁ kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapajjissāmī’ti, ayamassa paṭhamo assāso adhigato hoti. ‚Wenn sich herausstellt, dass es jene Welt gibt und dass gute und schlechte Taten eine Wirkung haben, dann werde ich, wenn mein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem guten Ort wiedergeboren werden, in einer himmlischen Welt.‘ Das ist der erste Trost, den er gewonnen hat.

‘Sace kho pana natthi paro loko, natthi sukatadukkaṭānaṁ kammānaṁ phalaṁ vipāko, athāhaṁ diṭṭheva dhamme averaṁ abyāpajjhaṁ anīghaṁ sukhiṁ attānaṁ pariharāmī’ti, ayamassa dutiyo assāso adhigato hoti. ‚Wenn sich herausstellt, dass es jene Welt nicht gibt und dass gute und schlechte Taten keine Wirkung haben, dann werde ich mich in eben diesem Leben frei von Feindschaft und bösem Willen halten, unbeschwert und glücklich.‘ Das ist der zweite Trost, den er gewonnen hat.

‘Sace kho pana karoto karīyati pāpaṁ, na kho panāhaṁ kassaci pāpaṁ cetemi. ‚Wenn sich herausstellt, dass schlechte Dinge denen widerfahren, die Schlechtes tun, wie kann Leiden mich dann treffen,

Akarontaṁ kho pana maṁ pāpakammaṁ kuto dukkhaṁ phusissatī’ti, ayamassa tatiyo assāso adhigato hoti. da ich keine schlechten Absichten habe und nichts Schlechtes tue?‘ Das ist der dritte Trost, den er gewonnen hat.

‘Sace kho pana karoto na karīyati pāpaṁ, athāhaṁ ubhayeneva visuddhaṁ attānaṁ samanupassāmī’ti, ayamassa catuttho assāso adhigato hoti. ‚Wenn sich herausstellt, dass schlechte Dinge nicht denen widerfahren, die Schlechtes tun, dann sehe ich mich dennoch auf beiden Seiten rein.‘ Das ist der vierte Trost, den er gewonnen hat.

Sa kho so, kālāmā, ariyasāvako evaṁ averacitto evaṁ abyāpajjhacitto evaṁ asaṅkiliṭṭhacitto evaṁ visuddhacitto. Wenn der Geist eines edlen Schülers frei von Feindschaft und bösem Willen ist, unbefleckt und geläutert,

Tassa diṭṭheva dhamme ime cattāro assāsā adhigatā hontī”ti. hat er in eben diesem Leben diesen vierfachen Trost gewonnen.“

“Evametaṁ, bhagavā, evametaṁ, sugata. „Das ist wirklich wahr, Gesegneter! Das ist wirklich wahr, Heiliger!

Sa kho so, bhante, ariyasāvako evaṁ averacitto evaṁ abyāpajjhacitto evaṁ asaṅkiliṭṭhacitto evaṁ visuddhacitto. Wenn der Geist eines edlen Schülers frei von Feindschaft und bösem Willen ist, unbefleckt und geläutert,

Tassa diṭṭheva dhamme cattāro assāsā adhigatā honti. hat er in eben diesem Leben diesen vierfachen Trost gewonnen. …

‘Sace kho pana atthi paro loko, atthi sukatadukkaṭānaṁ kammānaṁ phalaṁ vipāko, athāhaṁ kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapajjissāmī’ti, ayamassa paṭhamo assāso adhigato hoti.

‘Sace kho pana natthi paro loko, natthi sukatadukkaṭānaṁ kammānaṁ phalaṁ vipāko, athāhaṁ diṭṭheva dhamme averaṁ abyāpajjhaṁ anīghaṁ sukhiṁ attānaṁ pariharāmī’ti, ayamassa dutiyo assāso adhigato hoti.

‘Sace kho pana karoto karīyati pāpaṁ, na kho panāhaṁ kassaci pāpaṁ cetemi, akarontaṁ kho pana maṁ pāpakammaṁ kuto dukkhaṁ phusissatī’ti, ayamassa tatiyo assāso adhigato hoti.

‘Sace kho pana karoto na karīyati pāpaṁ, athāhaṁ ubhayeneva visuddhaṁ attānaṁ samanupassāmī’ti, ayamassa catuttho assāso adhigato hoti.

Sa kho so, bhante, ariyasāvako evaṁ averacitto evaṁ abyāpajjhacitto evaṁ asaṅkiliṭṭhacitto evaṁ visuddhacitto.

Tassa diṭṭheva dhamme ime cattāro assāsā adhigatā honti.

Abhikkantaṁ, bhante …pe… Vortrefflich, Herr! Vortrefflich! …

ete mayaṁ, bhante, bhagavantaṁ saraṇaṁ gacchāma dhammañca bhikkhusaṅghañca. Wir nehmen Zuflucht zum Buddha, zur Lehre und zum Saṅgha der Mönche und Nonnen.

Upāsake no, bhante, bhagavā dhāretu ajjatagge pāṇupete saraṇaṁ gate”ti. Von diesem Tag an soll der Buddha uns als Laienschüler in Erinnerung behalten, die für ihr ganzes Leben Zuflucht genommen haben.“

Pañcamaṁ.
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