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guttara NikÄya 3.73 Nummerierte Lehrreden 3.73
8. Änandavagga 8. Das Kapitel mit Änanda
MahÄnÄmasakkasutta Mit dem Sakyer MahÄnÄma
Evaį¹ me sutaį¹āSo habe ich es gehƶrt:
ekaį¹ samayaį¹ bhagavÄ sakkesu viharati kapilavatthusmiį¹ nigrodhÄrÄme. Einmal hielt sich der Buddha im Land der Sakyer bei Kapilavatthu auf, im Banyanbaum-Kloster.
Tena kho pana samayena bhagavÄ gilÄnÄ vuį¹į¹hito hoti aciravuį¹į¹hito gelaƱƱÄ. Nun war da der Buddha kĆ¼rzlich von einer Krankheit genesen.
Atha kho mahÄnÄmo sakko yena bhagavÄ tenupasaį¹
kami; upasaį¹
kamitvÄ bhagavantaį¹ abhivÄdetvÄ ekamantaį¹ nisÄ«di. Ekamantaį¹ nisinno kho mahÄnÄmo sakko bhagavantaį¹ etadavoca: Da ging der Sakyer MahÄnÄma zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:
ādÄ«gharattÄhaį¹, bhante, bhagavatÄ evaį¹ dhammaį¹ desitaį¹ ÄjÄnÄmi: āSeit langer Zeit, Herr, habe ich deine Lehre folgendermaĆen verstanden:
āsamÄhitassa ƱÄį¹aį¹, no asamÄhitassÄāti. āErkenntnis ist fĆ¼r die mit Versenkung, nicht fĆ¼r die ohne Versenkung.ā
SamÄdhi nu kho, bhante, pubbe, pacchÄ Ć±Äį¹aį¹; Aber, Herr, kommt zuerst die Versenkung, dann die Erkenntnis?
udÄhu ƱÄį¹aį¹ pubbe, pacchÄ samÄdhÄ«āti? Oder kommt zuerst die Erkenntnis, dann die Versenkung?ā
Atha kho Äyasmato Änandassa etadahosi: Da dachte der EhrwĆ¼rdige Änanda:
ābhagavÄ kho gilÄnavuį¹į¹hito aciravuį¹į¹hito gelaƱƱÄ. āDer Buddha ist kĆ¼rzlich von einer Krankheit genesen,
AyaƱca mahÄnÄmo sakko bhagavantaį¹ atigambhÄ«raį¹ paƱhaį¹ pucchati. und dieser MahÄnÄma stellt ihm eine Frage, die zu tief geht.
YannÅ«nÄhaį¹ mahÄnÄmaį¹ sakkaį¹ ekamantaį¹ apanetvÄ dhammaį¹ deseyyanāti. Warum nehme ich ihn nicht zur Seite und lehre ihn den Dhamma?ā
Atha kho ÄyasmÄ Änando mahÄnÄmaį¹ sakkaį¹ bÄhÄyaį¹ gahetvÄ ekamantaį¹ apanetvÄ mahÄnÄmaį¹ sakkaį¹ etadavoca: Da nahm Änanda MahÄnÄma beim Arm, fĆ¼hrte ihn zu einer Seite und sagte zu ihm:
āsekhampi kho, mahÄnÄma, sÄ«laį¹ vuttaį¹ bhagavatÄ, asekhampi sÄ«laį¹ vuttaį¹ bhagavatÄ; sekhopi samÄdhi vutto bhagavatÄ, asekhopi samÄdhi vutto bhagavatÄ; sekhÄpi paĆ±Ć±Ä vuttÄ bhagavatÄ, asekhÄpi paĆ±Ć±Ä vuttÄ bhagavatÄ. āMahÄnÄma, der Buddha hat vom sittlichen Verhalten, von der Versenkung und von der Weisheit eines in Schulung Befindlichen und vom sittlichen Verhalten, von der Versenkung und von der Weisheit eines der Schulung Entwachsenen gesprochen.
KatamaƱca, mahÄnÄma, sekhaį¹ sÄ«laį¹? Was ist das sittliche Verhalten eines in Schulung Befindlichen?
Idha, mahÄnÄma, bhikkhu sÄ«lavÄ hoti pÄtimokkhasaį¹varasaį¹vuto viharati ā¦peā¦ samÄdÄya sikkhati sikkhÄpadesu. Da ist ein Mƶnch sittlich, gezĆ¼gelt in der Ordenssatzung, verhƤlt sich angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Er sieht die Gefahr im kleinsten Fehler und hƤlt die Regeln ein, die er aufgenommen hat.
Idaį¹ vuccati, mahÄnÄma, sekhaį¹ sÄ«laį¹. Das nennt man das sittliche Verhalten eines in Schulung Befindlichen.
Katamo ca, mahÄnÄma, sekho samÄdhi? Und was ist die Versenkung eines in Schulung Befindlichen?
Idha, mahÄnÄma, bhikkhu vivicceva kÄmehi ā¦peā¦ catutthaį¹ jhÄnaį¹ upasampajja viharati. Da tritt ein Mƶnch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin ā¦ in die zweite Vertiefung ā¦ in die dritte Vertiefung ā¦ in die vierte Vertiefung.
Ayaį¹ vuccati, mahÄnÄma, sekho samÄdhi. Das nennt man die Versenkung eines in Schulung Befindlichen.
KatamÄ ca, mahÄnÄma, sekhÄ paƱƱÄ? Und was ist die Weisheit eines in Schulung Befindlichen?
Idha, mahÄnÄma, bhikkhu āidaį¹ dukkhanāti yathÄbhÅ«taį¹ pajÄnÄti ā¦peā¦ āayaį¹ dukkhanirodhagÄminÄ« paį¹ipadÄāti yathÄbhÅ«taį¹ pajÄnÄti. Da versteht ein Mƶnch wahrhaftig: āDas ist das Leidenā, ā¦ ādas ist der Ursprung des Leidensā, ā¦ ādas ist das Aufhƶren des Leidensā, ā¦ ādas ist die Ćbung, die zum Aufhƶren des Leidens fĆ¼hrtā.
Ayaį¹ vuccati, mahÄnÄma, sekhÄ paƱƱÄ. Das nennt man die Weisheit eines in Schulung Befindlichen.
Sa kho so, mahÄnÄma, ariyasÄvako evaį¹ sÄ«lasampanno evaį¹ samÄdhisampanno evaį¹ paƱƱÄsampanno ÄsavÄnaį¹ khayÄ anÄsavaį¹ cetovimuttiį¹ paƱƱÄvimuttiį¹ diį¹į¹heva dhamme sayaį¹ abhiĆ±Ć±Ä sacchikatvÄ upasampajja viharati. Und da erlangt ein edler SchĆ¼ler, der das sittliche Verhalten, die Versenkung und die Weisheit vervollkommnet hat, mit der Auflƶsung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, erkennt sie durch eigene Einsicht und lebt darin.
Evaį¹ kho, mahÄnÄma, sekhampi sÄ«laį¹ vuttaį¹ bhagavatÄ, asekhampi sÄ«laį¹ vuttaį¹ bhagavatÄ; sekhopi samÄdhi vutto bhagavatÄ, asekhopi samÄdhi vutto bhagavatÄ; sekhÄpi paĆ±Ć±Ä vuttÄ bhagavatÄ, asekhÄpi paĆ±Ć±Ä vuttÄ bhagavatÄāti. So hat der Buddha vom sittlichen Verhalten, von der Versenkung und von der Weisheit sowohl eines in Schulung Befindlichen als auch eines der Schulung Entwachsenen gesprochen.ā
Tatiyaį¹.