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Aį¹…guttara Nikāya 3.95 Nummerierte Lehrreden 3.95

10. Loį¹‡akapallavagga 10. Das Kapitel Ć¼ber ein SalzklĆ¼mpchen

Parisāsutta Versammlungen

ā€œTisso imā, bhikkhave, parisā. ā€žMƶnche und Nonnen, es gibt drei Versammlungen.

Katamā tisso? Welche drei?

Aggavatī parisā, vaggā parisā, samaggā parisā. Eine Versammlung der Besten, eine gespaltene Versammlung und eine eintrƤchtige Versammlung.

Katamā ca, bhikkhave, aggavatī parisā? Und was ist eine Versammlung der Besten?

Idha, bhikkhave, yassaį¹ parisāyaį¹ therā bhikkhÅ« na bāhulikā honti na sāthalikā, okkamane nikkhittadhurā paviveke pubbaį¹…gamā, vÄ«riyaį¹ ārabhanti appattassa pattiyā anadhigatassa adhigamāya asacchikatassa sacchikiriyāya, tesaį¹ pacchimā janatā diį¹­į¹­hānugatiį¹ āpajjati. Eine Versammlung, in der die altehrwĆ¼rdigen Mƶnche und Nonnen nicht genieƟerisch und lasch sind und nicht zurĆ¼ckfallen; stattdessen Ć¼bernehmen sie die FĆ¼hrung bei der Abgeschiedenheit und rĆ¼tteln ihre Energie auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist. Und die, die nach ihnen kommen, folgen ihrem Beispiel.

Sāpi hoti na bāhulikā na sāthalikā okkamane nikkhittadhurā paviveke pubbaį¹…gamā, vÄ«riyaį¹ ārabhati appattassa pattiyā anadhigatassa adhigamāya asacchikatassa sacchikiriyāya. Auch sie sind nicht genieƟerisch und lasch und fallen nicht zurĆ¼ck; stattdessen Ć¼bernehmen sie die FĆ¼hrung bei der Abgeschiedenheit und rĆ¼tteln ihre Energie auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.

Ayaį¹ vuccati, bhikkhave, aggavatÄ« parisā. Das nennt man eine Versammlung der Besten.

Katamā ca, bhikkhave, vaggā parisā? Und was ist eine gespaltene Versammlung?

Idha, bhikkhave, yassaį¹ parisāyaį¹ bhikkhÅ« bhaį¹‡įøanajātā kalahajātā vivādāpannā aƱƱamaƱƱaį¹ mukhasattÄ«hi vitudantā viharanti, ayaį¹ vuccati, bhikkhave, vaggā parisā. Eine Versammlung, in der die Mƶnche und Nonnen sich entzweien, zanken und streiten, einander fortwƤhrend mit scharfen Worten verletzen. Das nennt man eine gespaltene Versammlung.

Katamā ca, bhikkhave, samaggā parisā? Und was ist eine eintrƤchtige Versammlung?

Idha, bhikkhave, yassaį¹ parisāyaį¹ bhikkhÅ« samaggā sammodamānā avivadamānā khÄ«rodakÄ«bhÅ«tā aƱƱamaƱƱaį¹ piyacakkhÅ«hi sampassantā viharanti, ayaį¹ vuccati, bhikkhave, samaggā parisā. Eine Versammlung, in der die Mƶnche und Nonnen in Eintracht leben, sich gegenseitig wertschƤtzen, ohne Streit, sich wie Milch und Wasser mischen und einander mit freundlichen Augen betrachten. Das nennt man eine eintrƤchtige Versammlung.

Yasmiį¹, bhikkhave, samaye bhikkhÅ« samaggā sammodamānā avivadamānā khÄ«rodakÄ«bhÅ«tā aƱƱamaƱƱaį¹ piyacakkhÅ«hi sampassantā viharanti, bahuį¹, bhikkhave, bhikkhÅ« tasmiį¹ samaye puƱƱaį¹ pasavanti. Wenn Mƶnche und Nonnen so in Eintracht leben, schaffen sie viel Verdienst.

Brahmaį¹, bhikkhave, vihāraį¹ tasmiį¹ samaye bhikkhÅ« viharanti, yadidaį¹ muditāya cetovimuttiyā. Zu dieser Zeit leben sie in einer gƶttlichen Wohnstatt: nƤmlich in der Erlƶsung des Herzens durch freudige Anteilnahme.

Pamuditassa pÄ«ti jāyati, pÄ«timanassa kāyo passambhati, passaddhakāyo sukhaį¹ vediyati, sukhino cittaį¹ samādhiyati. Wenn sie voller Freude sind, lodert Ekstase auf. Wenn der Geist in Ekstase ist, wird der Kƶrper still. Wenn der Kƶrper still ist, empfindet man Seligkeit. Und wenn man voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi.

Seyyathāpi, bhikkhave, uparipabbate thullaphusitake deve vassante taį¹ udakaį¹ yathāninnaį¹ pavattamānaį¹ pabbatakandarapadarasākhā paripÅ«reti, pabbatakandarapadarasākhā paripÅ«rā kusobbhe paripÅ«renti, kusobbhā paripÅ«rā mahāsobbhe paripÅ«renti, mahāsobbhā paripÅ«rā kunnadiyo paripÅ«renti, kunnadiyo paripÅ«rā mahānadiyo paripÅ«renti, mahānadiyo paripÅ«rā samuddaį¹ paripÅ«renti. Wie wenn die Himmel in dicken Tropfen auf einen Berggipfel regnen, und das Wasser flieƟt bergab und fĆ¼llt die HohlrƤume, Spalten und BƤche. Wenn sie voll werden, fĆ¼llen sie die Teiche. Die Teiche fĆ¼llen die Seen, die Seen fĆ¼llen die FlĆ¼sse, und die FlĆ¼sse fĆ¼llen die Strƶme. Und wenn die Strƶme voll werden, fĆ¼llen sie das Meer.

Evamevaį¹ kho, bhikkhave, yasmiį¹ samaye bhikkhÅ« samaggā sammodamānā avivadamānā khÄ«rodakÄ«bhÅ«tā aƱƱamaƱƱaį¹ piyacakkhÅ«hi sampassantā viharanti, bahuį¹, bhikkhave, bhikkhÅ« tasmiį¹ samaye puƱƱaį¹ pasavanti. Ebenso schaffen Mƶnche und Nonnen viel Verdienst, wenn sie in Eintracht leben, sich gegenseitig wertschƤtzen, ohne Streit, sich wie Milch und Wasser mischen und einander mit freundlichen Augen betrachten.

Brahmaį¹, bhikkhave, vihāraį¹ tasmiį¹ samaye bhikkhÅ« viharanti, yadidaį¹ muditāya cetovimuttiyā. Zu dieser Zeit leben sie in einer gƶttlichen Wohnstatt: nƤmlich in der Erlƶsung des Herzens durch freudige Anteilnahme.

Pamuditassa pÄ«ti jāyati, pÄ«timanassa kāyo passambhati, passaddhakāyo sukhaį¹ vediyati, sukhino cittaį¹ samādhiyati. Wenn sie voller Freude sind, lodert Ekstase auf. Wenn der Geist in Ekstase ist, wird der Kƶrper still. Wenn der Kƶrper still ist, empfindet man Seligkeit. Und wenn man voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi.

Imā kho, bhikkhave, tisso parisāā€ti. Das sind die drei Versammlungen.ā€œ

Catutthaį¹.
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