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Aṅguttara Nikāya 3.98 Nummerierte Lehrreden 3.98
10. Loṇakapallavagga 10. Das Kapitel über ein Salzklümpchen
Tatiyaājānīyasutta Ein Vollblüter (3)
“Tīhi, bhikkhave, aṅgehi samannāgato rañño bhadro assājānīyo rājāraho hoti rājabhoggo, rañño aṅganteva saṅkhayaṁ gacchati. „Mönche und Nonnen, ein erlesener königlicher Vollblüter mit drei Faktoren ist eines Königs würdig, kann einem König dienen und gilt als Zeichen der Königswürde.
Katamehi tīhi? Mit welchen drei?
Idha, bhikkhave, rañño bhadro assājānīyo vaṇṇasampanno ca hoti balasampanno ca javasampanno ca. Da ist ein erlesener königlicher Vollblüter schön, stark und schnell.
Imehi kho, bhikkhave, tīhi aṅgehi samannāgato rañño bhadro assājānīyo rājāraho hoti rājabhoggo, rañño aṅganteva saṅkhyaṁ gacchati. Ein erlesener königlicher Vollblüter mit diesen drei Faktoren ist eines Königs würdig. …
Evamevaṁ kho, bhikkhave, tīhi dhammehi samannāgato bhikkhu āhuneyyo hoti pāhuneyyo dakkhiṇeyyo añjalikaraṇīyo anuttaraṁ puññakkhettaṁ lokassa. Ebenso ist ein Mönch mit drei Eigenschaften einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig und ist das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.
Katamehi tīhi? Mit welchen drei?
Idha, bhikkhave, bhikkhu vaṇṇasampanno ca hoti balasampanno ca javasampanno ca. Da ist ein Mönch schön, stark und schnell.
Kathañca, bhikkhave, bhikkhu vaṇṇasampanno hoti? Und wie ist ein Mönch schön?
Idha, bhikkhave, bhikkhu sīlavā hoti, pātimokkhasaṁvarasaṁvuto viharati ācāragocarasampanno aṇumattesu vajjesu bhayadassāvī, samādāya sikkhati sikkhāpadesu. Da ist ein Mönch sittlich, gezügelt in der Ordenssatzung, verhält sich angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Er sieht die Gefahr im kleinsten Fehler und hält die Regeln ein, die er aufgenommen hat.
Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu vaṇṇasampanno hoti. So ist ein Mönch schön.
Kathañca, bhikkhave, bhikkhu balasampanno hoti? Und wie ist ein Mönch stark?
Idha, bhikkhave, bhikkhu āraddhavīriyo viharati akusalānaṁ dhammānaṁ pahānāya kusalānaṁ dhammānaṁ upasampadāya thāmavā daḷhaparakkamo anikkhittadhuro kusalesu dhammesu. Da lebt ein Mönch so, dass er seine Energie aufrüttelt, um untaugliche Eigenschaften aufzugeben und sich taugliche Eigenschaften zu eigen zu machen. Er ist stark, beharrlich fest, und lässt nicht nach beim Entwickeln tauglicher Eigenschaften.
Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu balasampanno hoti. So ist ein Mönch stark.
Kathañca, bhikkhave, bhikkhu javasampanno hoti? Und wie ist ein Mönch schnell?
Idha, bhikkhave, bhikkhu āsavānaṁ khayā anāsavaṁ cetovimuttiṁ paññāvimuttiṁ diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharati. Da erlangt ein Mönch mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, erkennt sie durch eigene Einsicht und lebt darin.
Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu javasampanno hoti. So ist ein Mönch schnell.
Imehi kho, bhikkhave, tīhi dhammehi samannāgato bhikkhu āhuneyyo hoti …pe… anuttaraṁ puññakkhettaṁ lokassā”ti. Ein Mönch mit diesen drei Eigenschaften ist einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig und ist das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.“
Sattamaṁ.