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Aṅguttara Nikāya 3.133 Nummerierte Lehrreden 3.133

14. Yodhājīvavagga 14. Das Kapitel über einen Krieger

Yodhājīvasutta Ein Krieger

“Tīhi, bhikkhave, aṅgehi samannāgato yodhājīvo rājāraho hoti rājabhoggo, rañño aṅganteva saṅkhyaṁ gacchati. „Mönche und Nonnen, ein Krieger mit drei Faktoren ist eines Königs würdig, kann einem König dienen und wird als Zeichen der Königswürde gerechnet.

Katamehi tīhi? Mit welchen drei?

Idha, bhikkhave, yodhājīvo dūre pātī ca hoti akkhaṇavedhī ca mahato ca kāyassa padāletā. Er ist ein Fernschütze, ein Scharfschütze, einer, der dicke Gegenstände zerschmettert.

Imehi, kho, bhikkhave, tīhi aṅgehi samannāgato yodhājīvo rājāraho hoti rājabhoggo, rañño aṅganteva saṅkhyaṁ gacchati. Ein Krieger mit diesen drei Faktoren ist eines Königs würdig, kann einem König dienen und wird als Zeichen der Königswürde gerechnet.

Evamevaṁ kho, bhikkhave, tīhi aṅgehi samannāgato bhikkhu āhuneyyo hoti …pe… anuttaraṁ puññakkhettaṁ lokassa. Ebenso ist ein Mönch mit drei Faktoren einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig und ist das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.

Katamehi tīhi? Mit welchen drei?

Idha, bhikkhave, bhikkhu dūre pātī ca hoti akkhaṇavedhī ca mahato ca kāyassa padāletā. Er ist ein Fernschütze, ein Scharfschütze, einer, der dicke Gegenstände zerschmettert.

Kathañca, bhikkhave, bhikkhu dūre pātī hoti? Und wie ist ein Mönch ein Fernschütze?

Idha, bhikkhave, bhikkhu yaṁ kiñci rūpaṁ atītānāgatapaccuppannaṁ ajjhattaṁ vā bahiddhā vā oḷārikaṁ vā sukhumaṁ vā hīnaṁ vā paṇītaṁ vā yaṁ dūre santike vā, sabbaṁ rūpaṁ: ‘netaṁ mama, nesohamasmi, na meso attā’ti evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya passati. Es ist, wenn ein Mönch jegliche Art von Form – vergangen, zukünftig oder gegenwärtig, innen oder außen, grob oder subtil, gering oder hochstehend, fern oder nah: jegliche Form – wahrhaftig mit rechter Weisheit sieht: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘

Yā kāci vedanā atītānāgatapaccuppannā ajjhattā vā bahiddhā vā oḷārikā vā sukhumā vā hīnā vā paṇītā vā yā dūre santike vā, sabbaṁ vedanaṁ: ‘netaṁ mama, nesohamasmi, na meso attā’ti evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya passati. Er sieht jegliche Art von Gefühl – vergangen, zukünftig oder gegenwärtig, innen oder außen, grob oder subtil, gering oder hochstehend, fern oder nah: jegliches Gefühl – wahrhaftig mit rechter Weisheit: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘

Yā kāci saññā atītānāgatapaccuppannā ajjhattā vā bahiddhā vā oḷārikā vā sukhumā vā hīnā vā paṇītā vā yā dūre santike vā, sabbaṁ saññaṁ: ‘netaṁ mama, nesohamasmi, na meso attā’ti evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya passati. Er sieht jegliche Art von Wahrnehmung – vergangen, zukünftig oder gegenwärtig, innen oder außen, grob oder subtil, gering oder hochstehend, fern oder nah: jegliche Wahrnehmung – wahrhaftig mit rechter Weisheit: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘

Ye keci saṅkhārā atītānāgatapaccuppannā ajjhattā vā bahiddhā vā oḷārikā vā sukhumā vā hīnā vā paṇītā vā ye dūre santike vā, sabbe saṅkhāre: ‘netaṁ mama, nesohamasmi, na meso attā’ti evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya passati. Er sieht jegliche Art von Willensbildungsprozessen – vergangen, zukünftig oder gegenwärtig, innen oder außen, grob oder subtil, gering oder hochstehend, fern oder nah: jegliche Willensbildungsprozesse – wahrhaftig mit rechter Weisheit: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘

Yaṁ kiñci viññāṇaṁ atītānāgatapaccuppannaṁ ajjhattaṁ vā bahiddhā vā oḷārikaṁ vā sukhumaṁ vā hīnaṁ vā paṇītaṁ vā yaṁ dūre santike vā, sabbaṁ viññāṇaṁ: ‘netaṁ mama, nesohamasmi, na meso attā’ti evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya passati. Er sieht jegliche Art von Bewusstsein – vergangen, zukünftig oder gegenwärtig, innen oder außen, grob oder subtil, gering oder hochstehend, fern oder nah: jegliches Bewusstsein – wahrhaftig mit rechter Weisheit: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘

Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu dūre pātī hoti. So ist ein Mönch ein Fernschütze.

Kathañca, bhikkhave, bhikkhu akkhaṇavedhī hoti? Und wie ist ein Mönch ein Scharfschütze?

Idha, bhikkhave, bhikkhu ‘idaṁ dukkhan’ti yathābhūtaṁ pajānāti; ‘ayaṁ dukkhasamudayo’ti yathābhūtaṁ pajānāti; ‘ayaṁ dukkhanirodho’ti yathābhūtaṁ pajānāti; ‘ayaṁ dukkhanirodhagāminī paṭipadā’ti yathābhūtaṁ pajānāti. Es ist, wenn ein Mönch wahrhaftig versteht: ‚Das ist das Leiden‘, … ‚das ist der Ursprung des Leidens‘, … ‚das ist das Aufhören des Leidens‘, … ‚das ist die Übung, die zum Aufhören des Leidens führt‘.

Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu akkhaṇavedhī hoti. So ist ein Mönch ein Scharfschütze.

Kathañca, bhikkhave, bhikkhu mahato kāyassa padāletā hoti? Und wie zerschmettert ein Mönch dicke Gegenstände?

Idha, bhikkhave, bhikkhu mahantaṁ avijjākkhandhaṁ padāleti. Es ist, wenn ein Mönch die große Masse der Unwissenheit zerschmettert.

Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu mahato kāyassa padāletā hoti. So zerschmettert ein Mönch dicke Gegenstände.

Imehi kho, bhikkhave, tīhi dhammehi samannāgato bhikkhu āhuneyyo hoti …pe… anuttaraṁ puññakkhettaṁ lokassā”ti. Ein Mönch mit diesen drei Eigenschaften ist einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig und ist das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.“

Paṭhamaṁ.
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