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Aṅguttara Nikāya 4.24 Nummerierte Lehrreden 4.24
3. Uruvelavagga 3. Das Kapitel in Uruvelā
Kāḷakārāmasutta In Kāḷakas Kloster
Ekaṁ samayaṁ bhagavā sākete viharati kāḷakārāme. Einmal hielt sich der Buddha bei Sāketa auf, in Kāḷakas Kloster.
Tatra kho bhagavā bhikkhū āmantesi: Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen:
“bhikkhavo”ti. „Mönche und Nonnen!“
“Bhadante”ti te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. „Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie.
Bhagavā etadavoca—Der Buddha sagte:
Yaṁ, bhikkhave, sadevakassa lokassa samārakassa sabrahmakassa sassamaṇabrāhmaṇiyā pajāya sadevamanussāya diṭṭhaṁ sutaṁ mutaṁ viññātaṁ pattaṁ pariyesitaṁ anuvicaritaṁ manasā, tamahaṁ jānāmi. „Alles, was man in dieser Welt mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, unter dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen – alles, was man darin sehen, hören, denken, erkennen, erreichen, suchen oder mit dem Geist erkunden kann, all das weiß ich.
Yaṁ, bhikkhave, sadevakassa lokassa samārakassa sabrahmakassa sassamaṇabrāhmaṇiyā pajāya sadevamanussāya diṭṭhaṁ sutaṁ mutaṁ viññātaṁ pattaṁ pariyesitaṁ anuvicaritaṁ manasā, tamahaṁ abbhaññāsiṁ. Alles, was man in dieser Welt mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, unter dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen – alles, was man darin sehen, hören, denken, erkennen, erreichen, suchen oder mit dem Geist erkunden kann, all das habe ich erkannt.
Taṁ tathāgatassa viditaṁ, taṁ tathāgato na upaṭṭhāsi. Das wurde vom Klargewordenen erkannt, doch ein Klargewordener ist dem nicht ausgeliefert.
Yaṁ, bhikkhave, sadevakassa lokassa samārakassa sabrahmakassa sassamaṇabrāhmaṇiyā pajāya sadevamanussāya diṭṭhaṁ sutaṁ mutaṁ viññātaṁ pattaṁ pariyesitaṁ anuvicaritaṁ manasā, tamahaṁ na jānāmīti vadeyyaṁ, taṁ mamassa musā. Wenn ich sagen würde, dass ich alles, was man in dieser Welt … sehen, hören, denken, erkennen, erreichen, suchen oder mit dem Geist erkunden kann, nicht wüsste, würde ich lügen.
Yaṁ, bhikkhave …pe… tamahaṁ jānāmi ca na ca jānāmīti vadeyyaṁ, tampassa tādisameva. Wenn ich sagen würde, dass ich alles, was man in dieser Welt … sehen, hören, denken, erkennen, erreichen, suchen oder mit dem Geist erkunden kann, sowohl wüsste als auch nicht wüsste, wäre es das Gleiche.
Yaṁ, bhikkhave …pe… tamahaṁ neva jānāmi na na jānāmīti vadeyyaṁ, taṁ mamassa kali. Wenn ich sagen würde, dass ich alles, was man in dieser Welt … sehen, hören, denken, erkennen, erreichen, suchen oder mit dem Geist erkunden kann, weder wüsste noch nicht wüsste, wäre es mein Schaden.
Iti kho, bhikkhave, tathāgato daṭṭhā daṭṭhabbaṁ, diṭṭhaṁ na maññati, adiṭṭhaṁ na maññati, daṭṭhabbaṁ na maññati, daṭṭhāraṁ na maññati; Daher sieht ein Klargewordener, was zu sehen ist, doch er stellt sich nicht das Gesehene vor, stellt sich nicht das Ungesehene vor, stellt sich nicht das Sichtbare vor und stellt sich keinen Sehenden vor.
sutvā sotabbaṁ, sutaṁ na maññati, asutaṁ na maññati, sotabbaṁ na maññati, sotāraṁ na maññati; Er hört, was zu hören ist, doch er stellt sich nicht das Gehörte vor, stellt sich nicht das Ungehörte vor, stellt sich nicht das Hörbare vor und stellt sich keinen Hörenden vor.
mutvā motabbaṁ, mutaṁ na maññati, amutaṁ na maññati, motabbaṁ na maññati, motāraṁ na maññati; Er denkt, was zu denken ist, doch er stellt sich nicht das Gedachte vor, stellt sich nicht das Ungedachte vor, stellt sich nicht das Denkbare vor und stellt sich keinen Denkenden vor.
viññatvā viññātabbaṁ, viññātaṁ na maññati, aviññātaṁ na maññati, viññātabbaṁ na maññati, viññātāraṁ na maññati. Er erkennt, was zu erkennen ist, doch er stellt sich nicht das Erkannte vor, stellt sich nicht das Unerkannte vor, stellt sich nicht das Erkennbare vor und stellt sich keinen Erkennenden vor.
Iti kho, bhikkhave, tathāgato diṭṭhasutamutaviññātabbesu dhammesu tādīyeva tādī. Da ein Klargewordener inmitten der sichtbaren, hörbaren, denkbaren und erkennbaren Dinge unberührt ist, ist er der Unberührte.
‘Tamhā ca pana tādimhā añño tādī uttaritaro vā paṇītataro vā natthī’ti vadāmīti. Und ich sage, es gibt keine bessere oder erlesenere Unberührtheit als diese.
Yaṁ kiñci diṭṭhaṁva sutaṁ mutaṁ vā, Ein Solcher hält nichts Gesehenes, Gehörtes oder Gedachtes
Ajjhositaṁ saccamutaṁ paresaṁ; für letztendlich wahr oder falsch.
Na tesu tādī sayasaṁvutesu, Doch andere hängen sich daran, halten es für die Wahrheit,
Saccaṁ musā vāpi paraṁ daheyya. von ihren vorgefassten Meinungen beschränkt.
Etañca sallaṁ paṭikacca disvā, Da sie diesen Pfeil gesehen haben,
Ajjhositā yattha pajā visattā; an den Menschen sich hängen und an dem sie festhalten
Jānāmi passāmi tatheva etaṁ, und sagen: ‚ich weiß, ich sehe, so ist es‘,
Ajjhositaṁ natthi tathāgatānan”ti. haben die Klargewordenen keine Bindungen.“
Catutthaṁ.