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Aṅguttara Nikāya 4.49 Nummerierte Lehrreden 4.49
5. Rohitassavagga 5. Das Kapitel mit Rohitassa
Vipallāsasutta Verdreht
“Cattārome, bhikkhave, saññāvipallāsā cittavipallāsā diṭṭhivipallāsā. „Mönche und Nonnen, es gibt vier Arten, Wahrnehmung, Denken und Ansicht zu verdrehen.
Katame cattāro? Welche vier?
Anicce, bhikkhave, niccanti saññāvipallāso cittavipallāso diṭṭhivipallāso; Unbeständiges hält man für beständig.
dukkhe, bhikkhave, sukhanti saññāvipallāso cittavipallāso diṭṭhivipallāso; Leiden hält man für Glück.
anattani, bhikkhave, attāti saññāvipallāso cittavipallāso diṭṭhivipallāso; Was ohne Selbst ist, hält man für ein Selbst.
asubhe, bhikkhave, subhanti saññāvipallāso cittavipallāso diṭṭhivipallāso. Abstoßendes hält man für schön.
Ime kho, bhikkhave, cattāro saññāvipallāsā cittavipallāsā diṭṭhivipallāsā. Das sind die vier Arten, Wahrnehmung, Denken und Ansicht zu verdrehen.
Cattārome, bhikkhave, nasaññāvipallāsā nacittavipallāsā nadiṭṭhivipallāsā. Es gibt vier Arten, Wahrnehmung, Denken und Ansicht geradezurücken.
Katame cattāro? Welche vier?
Anicce, bhikkhave, aniccanti nasaññāvipallāso nacittavipallāso nadiṭṭhivipallāso; Unbeständiges hält man für unbeständig.
dukkhe, bhikkhave, dukkhanti nasaññāvipallāso nacittavipallāso nadiṭṭhivipallāso; Leiden hält man für Leiden.
anattani, bhikkhave, anattāti nasaññāvipallāso nacittavipallāso nadiṭṭhivipallāso; Was ohne Selbst ist, hält man für ohne Selbst.
asubhe, bhikkhave, asubhanti nasaññāvipallāso nacittavipallāso nadiṭṭhivipallāso. Abstoßendes hält man für abstoßend.
Ime kho, bhikkhave, cattāro nasaññāvipallāsā nacittavipallāsā nadiṭṭhivipallāsāti. Das sind die vier Arten, Wahrnehmung, Denken und Ansicht geradezurücken.
Anicce niccasaññino, Unbeständiges als beständig ansehen,
dukkhe ca sukhasaññino; Leiden als Glück,
Anattani ca attāti, was ohne Selbst ist, als Selbst
asubhe subhasaññino; und Abstoßendes als schön –
Micchādiṭṭhihatā sattā, falsche Ansicht vernichtet die Lebewesen,
khittacittā visaññino. sie sind verwirrt, ohne Verstand.
Te yogayuttā mārassa, In Māras Joch eingejocht, finden diese Menschen
ayogakkhemino janā; kein Refugium vor dem Joch.
Sattā gacchanti saṁsāraṁ, Die Wesen wandern weiter umher,
jātimaraṇagāmino. Geburt und Tod gehen weiter.
Yadā ca buddhā lokasmiṁ, Doch wenn die Buddhas in der Welt erscheinen,
Uppajjanti pabhaṅkarā; diese Leuchten,
Te imaṁ dhammaṁ pakāsenti, enthüllen sie diese Lehre,
Dukkhūpasamagāminaṁ. die zum Stillen des Leidens führt.
Tesaṁ sutvāna sappaññā, Wenn ein weiser Mensch sie hört,
sacittaṁ paccaladdhā te; kommt er wieder zu Verstand.
Aniccaṁ aniccato dakkhuṁ, Wenn er Unbeständiges als unbeständig erkennt,
dukkhamaddakkhu dukkhato. Leiden als Leiden,
Anattani anattāti, was ohne Selbst ist, als ohne Selbst
asubhaṁ asubhataddasuṁ; und Abstoßendes als abstoßend –
Sammādiṭṭhisamādānā, wenn er rechte Ansicht annimmt,
sabbaṁ dukkhaṁ upaccagun”ti. hat er sich über alles Leiden erhoben.“
Navamaṁ.