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Aṅguttara Nikāya 4.51 Nummerierte Lehrreden 4.51
6. Puññābhisandavagga 6. Das Kapitel über überfließendes Verdienst
Paṭhamapuññābhisandasutta Überfließendes Verdienst (1)
Sāvatthinidānaṁ. In Sāvatthī.
“Cattārome, bhikkhave, puññābhisandā kusalābhisandā sukhassāhārā sovaggikā sukhavipākā saggasaṁvattanikā iṭṭhāya kantāya manāpāya hitāya sukhāya saṁvattanti. „Mönche und Nonnen, es gibt diese vier Arten von überfließendem Verdienst, von überfließendem Gutem. Sie nähren das Glück und führen in den Himmel, sie reifen zu Glück heran und bereiten den Weg zum Himmel. Sie führen zu dem, was erwünscht, willkommen und angenehm ist, zu Nutzen und Glück.
Katame cattāro? Welche vier?
Yassa, bhikkhave, bhikkhu cīvaraṁ paribhuñjamāno appamāṇaṁ cetosamādhiṁ upasampajja viharati, appamāṇo tassa puññābhisando kusalābhisando sukhassāhāro sovaggiko sukhavipāko saggasaṁvattaniko iṭṭhāya kantāya manāpāya hitāya sukhāya saṁvattati. Wenn ein Mönch in eine grenzenlose Versenkung des Herzens eintritt und darin verweilt, während er eine Robe benutzt, so ist das überfließende Verdienst für den Spender grenzenlos, das überfließende Gute ist grenzenlos. Diese Spende nährt das Glück und führt in den Himmel, sie reift zu Glück heran und bereitet den Weg zum Himmel. Sie führt zu dem, was erwünscht, willkommen und angenehm ist, zu Nutzen und Glück, in grenzenlosem Maß.
Yassa, bhikkhave, bhikkhu piṇḍapātaṁ paribhuñjamāno appamāṇaṁ cetosamādhiṁ upasampajja viharati, appamāṇo tassa puññābhisando kusalābhisando sukhassāhāro sovaggiko sukhavipāko saggasaṁvattaniko iṭṭhāya kantāya manāpāya hitāya sukhāya saṁvattati. Wenn ein Mönch in eine grenzenlose Versenkung des Herzens eintritt und darin verweilt, während er Almosen verzehrt, so ist das überfließende Verdienst für den Spender grenzenlos, das überfließende Gute ist grenzenlos …
Yassa, bhikkhave, bhikkhu senāsanaṁ paribhuñjamāno appamāṇaṁ cetosamādhiṁ upasampajja viharati, appamāṇo tassa puññābhisando kusalābhisando sukhassāhāro sovaggiko sukhavipāko saggasaṁvattaniko iṭṭhāya kantāya manāpāya hitāya sukhāya saṁvattati. Wenn ein Mönch in eine grenzenlose Versenkung des Herzens eintritt und darin verweilt, während er eine Unterkunft benutzt, so ist das überfließende Verdienst für den Spender grenzenlos, das überfließende Gute ist grenzenlos …
Yassa, bhikkhave, bhikkhu gilānappaccayabhesajjaparikkhāraṁ paribhuñjamāno appamāṇaṁ cetosamādhiṁ upasampajja viharati, appamāṇo tassa puññābhisando kusalābhisando sukhassāhāro sovaggiko sukhavipāko saggasaṁvattaniko iṭṭhāya kantāya manāpāya hitāya sukhāya saṁvattati. Wenn ein Mönch in eine grenzenlose Versenkung des Herzens eintritt und darin verweilt, während er Arznei und Krankenversorgung benutzt, so ist das überfließende Verdienst für den Spender grenzenlos, das überfließende Gute ist grenzenlos …
Ime kho, bhikkhave, cattāro puññābhisandā kusalābhisandā sukhassāhārā sovaggikā sukhavipākā saggasaṁvattanikā iṭṭhāya kantāya manāpāya hitāya sukhāya saṁvattanti. Das sind die vier Arten von überfließendem Verdienst, von überfließendem Gutem. Sie nähren das Glück und führen in den Himmel, sie reifen zu Glück heran und bereiten den Weg zum Himmel. Sie führen zu dem, was erwünscht, willkommen und angenehm ist, zu Nutzen und Glück.
Imehi ca pana, bhikkhave, catūhi puññābhisandehi kusalābhisandehi samannāgatassa ariyasāvakassa na sukaraṁ puññassa pamāṇaṁ gahetuṁ: ‘ettako puññābhisando kusalābhisando sukhassāhāro sovaggiko sukhavipāko saggasaṁvattaniko iṭṭhāya kantāya manāpāya hitāya sukhāya saṁvattatī’ti. Atha kho asaṅkhyeyyo appameyyo mahāpuññakkhandhotveva saṅkhyaṁ gacchati. Wenn ein edler Schüler diese vier Arten von überfließendem Verdienst, von überfließendem Gutem besitzt, so kann man das Maß seines Verdienstes nicht leicht fassen: ‚So groß ist dieses überfließende Verdienst, dieses überfließende Gute. So viel nährt es das Glück und führt in den Himmel, reift zu Glück heran und bereitet den Weg zum Himmel. So viel führt es zu dem, was erwünscht, willkommen und angenehm ist, zu Nutzen und Glück.‘ Es wird einfach als eine unübersehbare, unermessliche, große Menge an Verdienst gerechnet.
Seyyathāpi, bhikkhave, mahāsamudde na sukaraṁ udakassa pamāṇaṁ gahetuṁ: ‘ettakāni udakāḷhakānīti vā, ettakāni udakāḷhakasatānīti vā, ettakāni udakāḷhakasahassānīti vā, ettakāni udakāḷhakasatasahassānīti vā’, atha kho asaṅkhyeyyo appameyyo mahāudakakkhandhotveva saṅkhyaṁ gacchati; Wie wenn man versuchen würde, die Wassermenge im Weltmeer zu erfassen: Es ist nicht leicht, zu sagen: ‚Es sind so viele Eimer, so viele hundert Eimer, so viele tausend Eimer, so viele hunderttausend Eimer Wasser.‘ Es wird einfach als eine unübersehbare, unermessliche, große Menge an Wasser gerechnet.
evamevaṁ kho, bhikkhave, imehi catūhi puññābhisandehi kusalābhisandehi samannāgatassa ariyasāvakassa na sukaraṁ puññassa pamāṇaṁ gahetuṁ: ‘ettako puññābhisando kusalābhisando sukhassāhāro sovaggiko sukhavipāko saggasaṁvattaniko iṭṭhāya kantāya manāpāya hitāya sukhāya saṁvattatī’ti. Atha kho asaṅkhyeyyo appameyyo mahāpuññakkhandhotveva saṅkhyaṁ gacchatīti. Ebenso ist es, wenn ein edler Schüler diese vier Arten von überfließendem Verdienst, von überfließendem Gutem besitzt: Es wird einfach als eine unübersehbare, unermessliche, große Menge an Verdienst gerechnet.
Mahodadhiṁ aparimitaṁ mahāsaraṁ, Scharen von Menschen benutzen die Flüsse,
Bahubheravaṁ ratanavarānamālayaṁ; und obwohl sie viele sind,
Najjo yathā naragaṇasaṅghasevitā, münden alle in die große Tiefe, das grenzenlose Weltmeer,
Puthū savantī upayanti sāgaraṁ. die grausame See, die kostbare Edelsteine birgt.
Evaṁ naraṁ annadapānavatthadaṁ, Ebenso ist es, wenn jemand Speise, Trank und Kleidung spendet
Seyyānisajjattharaṇassa dāyakaṁ; und Liegen, Sitze und Matten gibt:
Puññassa dhārā upayanti paṇḍitaṁ, Ströme an Verdienst fließen zu diesem Klugen,
Najjo yathā vārivahāva sāgaran”ti. so wie die Flüsse ihre Wasser zum Meer bringen.“
Paṭhamaṁ.