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Aṅguttara Nikāya 4.111 Nummerierte Lehrreden 4.111

12. Kesivagga 12. Das Kapitel mit Kesi

Kesisutta Mit Kesi

Atha kho kesi assadammasārathi yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinnaṁ kho kesiṁ assadammasārathiṁ bhagavā etadavoca: Da ging der Zureiter Kesi zum Buddha, verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zu ihm:

“tvaṁ khosi, kesi, paññāto assadammasārathīti. „Kesi, du bist als Zureiter bekannt.

Kathaṁ pana tvaṁ, kesi, assadammaṁ vinesī”ti? Sag, wie schulst du ein Pferd, das du ausbildest?“

“Ahaṁ kho, bhante, assadammaṁ saṇhenapi vinemi, pharusenapi vinemi, saṇhapharusenapi vinemī”ti. „Herr, ein Pferd, das ich ausbilde, schule ich mal sanft und mal streng, und manchmal sanft und streng.“

“Sace te, kesi, assadammo saṇhena vinayaṁ na upeti, pharusena vinayaṁ na upeti, saṇhapharusena vinayaṁ na upeti, kinti naṁ karosī”ti? „Kesi, was machst du mit einem Pferd, das du ausbildest und das diesen Formen der Schulung nicht folgt?“

“Sace me, bhante, assadammo saṇhena vinayaṁ na upeti, pharusena vinayaṁ na upeti, saṇhapharusena vinayaṁ na upeti;

hanāmi naṁ, bhante. „In einem solchen Fall, Herr, töte ich das Pferd.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

‘Mā me ācariyakulassa avaṇṇo ahosī’ti. Damit ich keine Schande über meinen Stand bringe.

Bhagavā pana, bhante, anuttaro purisadammasārathi. Doch, Herr, der Buddha ist der unübertreffliche Anleiter für alle, die üben wollen.

Kathaṁ pana, bhante, bhagavā purisadammaṁ vinetī”ti? Sag, wie schulst du einen Menschen, den du ausbildest?“

“Ahaṁ kho, kesi, purisadammaṁ saṇhenapi vinemi, pharusenapi vinemi, saṇhapharusenapi vinemi. „Kesi, einen Menschen, den ich ausbilde, schule ich mal sanft und mal streng, und manchmal sanft und streng.

Tatridaṁ, kesi, saṇhasmiṁ—Die sanfte Art geht so:

iti kāyasucaritaṁ iti kāyasucaritassa vipāko, iti vacīsucaritaṁ iti vacīsucaritassa vipāko, iti manosucaritaṁ iti manosucaritassa vipāko, iti devā, iti manussāti. ‚Das ist gutes Verhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Das ist das Ergebnis von gutem Verhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Das ist das Leben als Gott. Das ist das Leben als Mensch.‘

Tatridaṁ, kesi, pharusasmiṁ—Die strenge Art geht so:

iti kāyaduccaritaṁ iti kāyaduccaritassa vipāko, iti vacīduccaritaṁ iti vacīduccaritassa vipāko, iti manoduccaritaṁ iti manoduccaritassa vipāko, iti nirayo, iti tiracchānayoni, iti pettivisayoti. ‚Das ist schlechtes Verhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Das ist das Ergebnis von schlechtem Verhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Das ist das Leben in der Hölle. Das ist das Leben als Tier. Das ist das Leben als Gespenst.‘

Tatridaṁ, kesi, saṇhapharusasmiṁ—Die sanfte und strenge Art geht so:

iti kāyasucaritaṁ iti kāyasucaritassa vipāko, iti kāyaduccaritaṁ iti kāyaduccaritassa vipāko, iti vacīsucaritaṁ iti vacīsucaritassa vipāko, iti vacīduccaritaṁ iti vacīduccaritassa vipāko, iti manosucaritaṁ iti manosucaritassa vipāko, iti manoduccaritaṁ iti manoduccaritassa vipāko, iti devā, iti manussā, iti nirayo, iti tiracchānayoni, iti pettivisayo”ti. ‚Das ist gutes Verhalten … das ist schlechtes Verhalten …‘“

“Sace te, bhante, purisadammo saṇhena vinayaṁ na upeti, pharusena vinayaṁ na upeti, saṇhapharusena vinayaṁ na upeti, kinti naṁ bhagavā karotī”ti? „Herr, was machst du mit einem Menschen, den du ausbildest und der diesen Formen der Schulung nicht folgt?“

“Sace me, kesi, purisadammo saṇhena vinayaṁ na upeti, pharusena vinayaṁ na upeti, saṇhapharusena vinayaṁ na upeti, hanāmi naṁ, kesī”ti. „In einem solchen Fall, Kesi, töte ich den Menschen.“

“Na kho, bhante, bhagavato pāṇātipāto kappati. „Herr, es ist nicht angebracht für den Buddha, lebende Geschöpfe zu töten!

Atha ca pana bhagavā evamāha: Und doch sagst du,

‘hanāmi naṁ, kesī’”ti. du tötest ihn.“

“Saccaṁ, kesi. „Das ist wahr, Kesi,

Na tathāgatassa pāṇātipāto kappati. es ist nicht angebracht für einen Klargewordenen, lebende Geschöpfe zu töten.

Api ca yo purisadammo saṇhena vinayaṁ na upeti, pharusena vinayaṁ na upeti, saṇhapharusena vinayaṁ na upeti, na taṁ tathāgato vattabbaṁ anusāsitabbaṁ maññati, nāpi viññū sabrahmacārī vattabbaṁ anusāsitabbaṁ maññanti. Aber wenn ein Mensch, den er ausbildet, keiner dieser Formen der Schulung folgt, denken der Klargewordene und auch seine vernünftigen geistlichen Gefährten, er sei es nicht wert, unterrichtet und angeleitet zu werden.

Vadho heso, kesi, ariyassa vinaye—Denn in der Schulung des Edlen bedeutet es Töten,

yaṁ na tathāgato vattabbaṁ anusāsitabbaṁ maññati, nāpi viññū sabrahmacārī vattabbaṁ anusāsitabbaṁ maññantī”ti. wenn der Klargewordene und auch seine vernünftigen geistlichen Gefährten denken, man sei es nicht wert, unterrichtet und angeleitet zu werden.“

“So hi nūna, bhante, suhato hoti—„Nun, man ist zweifellos tot,

yaṁ na tathāgato vattabbaṁ anusāsitabbaṁ maññati, nāpi viññū sabrahmacārī vattabbaṁ anusāsitabbaṁ maññantīti. wenn der Klargewordene und auch seine vernünftigen geistlichen Gefährten denken, man sei es nicht wert, unterrichtet und angeleitet zu werden.

Abhikkantaṁ, bhante, abhikkantaṁ, bhante …pe… upāsakaṁ maṁ, bhante, bhagavā dhāretu ajjatagge pāṇupetaṁ saraṇaṁ gatan”ti. Vortrefflich, Herr! … Von diesem Tag an soll der Buddha mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“

Paṭhamaṁ.
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