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Aį¹…guttara Nikāya 4.160 Nummerierte Lehrreden 4.160

16. Indriyavagga 16. Das Kapitel Ć¼ber FƤhigkeiten

Sugatavinayasutta Die Schulung eines Heiligen

ā€œSugato vā, bhikkhave, loke tiį¹­į¹­hamāno sugatavinayo vā tadassa bahujanahitāya bahujanasukhāya lokānukampāya atthāya hitāya sukhāya devamanussānaį¹. ā€žMƶnche und Nonnen, ein Heiliger oder die Schulung eines Heiligen bleibt in der Welt zum Nutzen und GlĆ¼ck vieler Menschen, aus Anteilnahme fĆ¼r die Welt, zum Segen, Nutzen und GlĆ¼ck von Gƶttern und Menschen.

Katamo ca, bhikkhave, sugato? Und wer ist ein Heiliger?

Idha, bhikkhave, tathāgato loke uppajjati arahaį¹ sammāsambuddho vijjācaraį¹‡asampanno sugato lokavidÅ« anuttaro purisadammasārathi satthā devamanussānaį¹ buddho bhagavā. Da erscheint ein Klargewordener in der Welt, ein Vollendeter, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unĆ¼bertrefflicher Anleiter fĆ¼r alle, die Ć¼ben wollen, Lehrer von Gƶttern und Menschen, erwacht, gesegnet.

Ayaį¹, bhikkhave, sugato. Das ist ein Heiliger.

Katamo ca, bhikkhave, sugatavinayo? Und was ist die Schulung eines Heiligen?

So dhammaį¹ deseti ādikalyāį¹‡aį¹ majjhekalyāį¹‡aį¹ pariyosānakalyāį¹‡aį¹ sātthaį¹ sabyaƱjanaį¹, kevalaparipuį¹‡į¹‡aį¹ parisuddhaį¹ brahmacariyaį¹ pakāseti. Er verkĆ¼ndet eine Lehre, die am Anfang gut, in der Mitte gut und am Ende gut ist, bedeutsam und gut ausgedrĆ¼ckt. Und er legt ein geistliches Leben dar, das ganz vollstƤndig und rein ist.

Ayaį¹, bhikkhave, sugatavinayo. Das ist die Schulung eines Heiligen.

Evaį¹ sugato vā, bhikkhave, loke tiį¹­į¹­hamāno sugatavinayo vā tadassa bahujanahitāya bahujanasukhāya lokānukampāya atthāya hitāya sukhāya devamanussānanti. So bleibt ein Heiliger oder die Schulung eines Heiligen in der Welt zum Nutzen und GlĆ¼ck vieler Menschen, aus Anteilnahme fĆ¼r die Welt, zum Segen, Nutzen und GlĆ¼ck von Gƶttern und Menschen.

Cattārome, bhikkhave, dhammā saddhammassa sammosāya antaradhānāya saį¹vattanti. Diese vier Dinge fĆ¼hren zum Niedergang und zum Verschwinden der wahren Lehre.

Katame cattāro? Welche vier?

Idha, bhikkhave, bhikkhÅ« duggahitaį¹ suttantaį¹ pariyāpuį¹‡anti dunnikkhittehi padabyaƱjanehi. ZunƤchst prƤgen sich Mƶnche und Nonnen Lehrreden ein, die sie schlecht auswendig gelernt haben, bei denen Worte und AusdrĆ¼cke umgestellt sind.

Dunnikkhittassa, bhikkhave, padabyaƱjanassa atthopi dunnayo hoti. Wenn Worte und AusdrĆ¼cke umgestellt sind, wird die Bedeutung falsch ausgelegt.

Ayaį¹, bhikkhave, paį¹­hamo dhammo saddhammassa sammosāya antaradhānāya saį¹vattati. Das ist das erste Ding, das zum Niedergang und zum Verschwinden der wahren Lehre fĆ¼hrt.

Puna caparaį¹, bhikkhave, bhikkhÅ« dubbacā honti dovacassakaraį¹‡ehi dhammehi samannāgatā akkhamā appadakkhiį¹‡aggāhino anusāsaniį¹. Weiterhin sind die Mƶnche und Nonnen schwer zu ermahnen, sie haben Eigenschaften, durch die sie schwer zu ermahnen sind. Sie sind ungeduldig und nehmen die Anleitung nicht respektvoll an.

Ayaį¹, bhikkhave, dutiyo dhammo saddhammassa sammosāya antaradhānāya saį¹vattati. Das ist das zweite Ding, das zum Niedergang und zum Verschwinden der wahren Lehre fĆ¼hrt.

Puna caparaį¹, bhikkhave, ye te bhikkhÅ« bahussutā āgatāgamā dhammadharā vinayadharā mātikādharā, te na sakkaccaį¹ suttantaį¹ paraį¹ vācenti. Weiterhin lassen die Mƶnche und Nonnen, die sehr gelehrt sind, die Erben des Erbes, die die Lehre, das Ordensrecht und die Gliederungen im GedƤchtnis haben, die anderen nicht sorgfƤltig die Lehrreden aufsagen.

Tesaį¹ accayena chinnamÅ«lako suttanto hoti appaį¹­isaraį¹‡o. Wenn sie sterben, sind die Lehrreden an der Wurzel abgeschnitten, und niemand ist da, sie zu bewahren.

Ayaį¹, bhikkhave, tatiyo dhammo saddhammassa sammosāya antaradhānāya saį¹vattati. Das ist das dritte Ding, das zum Niedergang und zum Verschwinden der wahren Lehre fĆ¼hrt.

Puna caparaį¹, bhikkhave, therā bhikkhÅ« bāhulikā honti sāthalikā, okkamane pubbaį¹…gamā, paviveke nikkhittadhurā, na vÄ«riyaį¹ ārabhanti appattassa pattiyā anadhigatassa adhigamāya asacchikatassa sacchikiriyāya. Weiterhin sind die altehrwĆ¼rdigen Mƶnche und Nonnen genieƟerisch und lasch, die Ersten bei RĆ¼ckfƤllen; sie vernachlƤssigen die Abgeschiedenheit und rĆ¼tteln ihre Energie nicht auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.

Tesaį¹ pacchimā janatā diį¹­į¹­hānugatiį¹ āpajjati. Und die, die nach ihnen kommen, folgen ihrem Beispiel.

Sāpi hoti bāhulikā sāthalikā, okkamane pubbaį¹…gamā, paviveke nikkhittadhurā, na vÄ«riyaį¹ ārabhati appattassa pattiyā anadhigatassa adhigamāya asacchikatassa sacchikiriyāya. Auch sie werden genieƟerisch und lasch, die Ersten bei RĆ¼ckfƤllen; sie vernachlƤssigen die Abgeschiedenheit und rĆ¼tteln ihre Energie nicht auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.

Ayaį¹, bhikkhave, catuttho dhammo saddhammassa sammosāya antaradhānāya saį¹vattati. Das ist das vierte Ding, das zum Niedergang und zum Verschwinden der wahren Lehre fĆ¼hrt.

Ime kho, bhikkhave, cattāro dhammā saddhammassa sammosāya antaradhānāya saį¹vattantÄ«ti. Das sind die vier Dinge, zum Niedergang und zum Verschwinden der wahren Lehre fĆ¼hren.

Cattārome, bhikkhave, dhammā saddhammassa į¹­hitiyā asammosāya anantaradhānāya saį¹vattanti. Diese vier Dinge fĆ¼hren zu Fortdauer, Langlebigkeit und BestƤndigkeit der wahren Lehre.

Katame cattāro? Welche vier?

Idha, bhikkhave, bhikkhÅ« suggahitaį¹ suttantaį¹ pariyāpuį¹‡anti sunikkhittehi padabyaƱjanehi. ZunƤchst prƤgen sich Mƶnche und Nonnen Lehrreden ein, die sie gut auswendig gelernt haben, bei denen Worte und AusdrĆ¼cke richtig angeordnet sind.

Sunikkhittassa, bhikkhave, padabyaƱjanassa atthopi sunayo hoti. Wenn Worte und AusdrĆ¼cke richtig angeordnet sind, wird die Bedeutung richtig ausgelegt.

Ayaį¹, bhikkhave, paį¹­hamo dhammo saddhammassa į¹­hitiyā asammosāya anantaradhānāya saį¹vattati. Das ist das erste Ding, das zu Fortdauer, Langlebigkeit und BestƤndigkeit der wahren Lehre fĆ¼hrt.

Puna caparaį¹, bhikkhave, bhikkhÅ« suvacā honti sovacassakaraį¹‡ehi dhammehi samannāgatā khamā padakkhiį¹‡aggāhino anusāsaniį¹. Weiterhin sind die Mƶnche und Nonnen leicht zu ermahnen, sie haben Eigenschaften, durch die sie leicht zu ermahnen sind. Sie sind geduldig und nehmen die Anleitung respektvoll an.

Ayaį¹, bhikkhave, dutiyo dhammo saddhammassa į¹­hitiyā asammosāya anantaradhānāya saį¹vattati. Das ist das zweite Ding, das zu Fortdauer, Langlebigkeit und BestƤndigkeit der wahren Lehre fĆ¼hrt.

Puna caparaį¹, bhikkhave, ye te bhikkhÅ« bahussutā āgatāgamā dhammadharā vinayadharā mātikādharā, te sakkaccaį¹ suttantaį¹ paraį¹ vācenti. Weiterhin lassen die Mƶnche und Nonnen, die sehr gelehrt sind, die Erben des Erbes, die die Lehre, das Ordensrecht und die Gliederungen im GedƤchtnis haben, die anderen sorgfƤltig die Lehrreden aufsagen.

Tesaį¹ accayena nacchinnamÅ«lako suttanto hoti sappaį¹­isaraį¹‡o. Wenn sie sterben, sind die Lehrreden nicht an der Wurzel abgeschnitten, und es ist jemand da, sie zu bewahren.

Ayaį¹, bhikkhave, tatiyo dhammo saddhammassa į¹­hitiyā asammosāya anantaradhānāya saį¹vattati. Das ist das dritte Ding, das zu Fortdauer, Langlebigkeit und BestƤndigkeit der wahren Lehre fĆ¼hrt.

Puna caparaį¹, bhikkhave, therā bhikkhÅ« na bāhulikā honti na sāthalikā, okkamane nikkhittadhurā, paviveke pubbaį¹…gamā, vÄ«riyaį¹ ārabhanti appattassa pattiyā anadhigatassa adhigamāya asacchikatassa sacchikiriyāya. Weiterhin sind die altehrwĆ¼rdigen Mƶnche und Nonnen nicht genieƟerisch und lasch und fallen nicht zurĆ¼ck; stattdessen Ć¼bernehmen sie die FĆ¼hrung bei der Abgeschiedenheit und rĆ¼tteln ihre Energie auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.

Tesaį¹ pacchimā janatā diį¹­į¹­hānugatiį¹ āpajjati. Und die, die nach ihnen kommen, folgen ihrem Beispiel.

Sāpi hoti na bāhulikā na sāthalikā, okkamane nikkhittadhurā, paviveke pubbaį¹…gamā, vÄ«riyaį¹ ārabhati appattassa pattiyā anadhigatassa adhigamāya asacchikatassa sacchikiriyāya. Auch sie sind nicht genieƟerisch und lasch und fallen nicht zurĆ¼ck; stattdessen Ć¼bernehmen sie die FĆ¼hrung bei der Abgeschiedenheit und rĆ¼tteln ihre Energie auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.

Ayaį¹, bhikkhave, catuttho dhammo saddhammassa į¹­hitiyā asammosāya anantaradhānāya saį¹vattati. Das ist das vierte Ding, das zu Fortdauer, Langlebigkeit und BestƤndigkeit der wahren Lehre fĆ¼hrt.

Ime kho, bhikkhave, cattāro dhammā saddhammassa į¹­hitiyā asammosāya anantaradhānāya saį¹vattantÄ«ā€ti. Das sind die vier Dinge, die zu Fortdauer, Langlebigkeit und BestƤndigkeit der wahren Lehre fĆ¼hren.ā€œ

Dasamaį¹.

Indriyavaggo paį¹­hamo.

Tassuddānaį¹

Indriyāni saddhā paƱƱā,

sati saį¹…khānapaƱcamaį¹;

Kappo rogo parihāni,

bhikkhunī sugatena cāti.
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