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Aį¹…guttara Nikāya 5.14 Nummerierte Lehrreden 5.14

2. Balavagga 2. Das Kapitel Ć¼ber KrƤfte

Vitthatasutta AusfĆ¼hrlich

ā€œPaƱcimāni, bhikkhave, balāni. ā€žMƶnche und Nonnen, es gibt fĆ¼nf KrƤfte.

Katamāni paƱca? Welche fĆ¼nf?

Saddhābalaį¹, vÄ«riyabalaį¹, satibalaį¹, samādhibalaį¹, paƱƱābalaį¹. Die Kraft des Vertrauens, der Energie, der Achtsamkeit, der Versenkung und der Weisheit.

KatamaƱca, bhikkhave, saddhābalaį¹? Und was ist die Kraft des Vertrauens?

Idha, bhikkhave, ariyasāvako saddho hoti, saddahati tathāgatassa bodhiį¹: Da hat ein edler SchĆ¼ler Vertrauen zum Erwachen des Klargewordenen:

ā€˜itipi so bhagavā arahaį¹ sammāsambuddho vijjācaraį¹‡asampanno sugato lokavidÅ« anuttaro purisadammasārathi satthā devamanussānaį¹ buddho bhagavāā€™ti. ā€šDieser Gesegnete ist vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unĆ¼bertrefflicher Anleiter fĆ¼r alle, die Ć¼ben wollen, Lehrer von Gƶttern und Menschen, erwacht, gesegnet.ā€˜

Idaį¹ vuccati, bhikkhave, saddhābalaį¹. Das nennt man die Kraft des Vertrauens.

KatamaƱca, bhikkhave, vÄ«riyabalaį¹? Und was ist die Kraft der Energie?

Idha, bhikkhave, ariyasāvako āraddhavÄ«riyo viharati akusalānaį¹ dhammānaį¹ pahānāya, kusalānaį¹ dhammānaį¹ upasampadāya thāmavā daįø·haparakkamo anikkhittadhuro kusalesu dhammesu. Da lebt ein edler SchĆ¼ler so, dass er seine Energie aufrĆ¼ttelt, um untaugliche Eigenschaften aufzugeben und sich taugliche Eigenschaften zu eigen zu machen. Er ist stark, beharrlich fest, und lƤsst nicht nach beim Entwickeln tauglicher Eigenschaften.

Idaį¹ vuccati, bhikkhave, vÄ«riyabalaį¹. Das nennt man die Kraft der Energie.

KatamaƱca, bhikkhave, satibalaį¹? Und was ist die Kraft der Achtsamkeit?

Idha, bhikkhave, ariyasāvako satimā hoti paramena satinepakkena samannāgato, cirakatampi cirabhāsitampi saritā anussaritā. Da ist ein edler SchĆ¼ler achtsam. Er besitzt ƤuƟerste Achtsamkeit und Wachheit, und an Dinge, die vor langer Zeit getan oder gesagt wurden, kann er sich erinnern und sie sich ins GedƤchtnis rufen.

Idaį¹ vuccati, bhikkhave, satibalaį¹. Das nennt man die Kraft der Achtsamkeit.

KatamaƱca, bhikkhave, samādhibalaį¹? Und was ist die Kraft der Versenkung?

Idha, bhikkhave, ariyasāvako vivicceva kāmehi vivicca akusalehi dhammehi savitakkaį¹ savicāraį¹ vivekajaį¹ pÄ«tisukhaį¹ paį¹­hamaį¹ jhānaį¹ upasampajja viharati; Da tritt ein edler SchĆ¼ler, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, wƤhrend man den Geist ausrichtet und hƤlt.

vitakkavicārānaį¹ vÅ«pasamā ajjhattaį¹ sampasādanaį¹ cetaso ekodibhāvaį¹ avitakkaį¹ avicāraį¹ samādhijaį¹ pÄ«tisukhaį¹ dutiyaį¹ jhānaį¹ upasampajja viharati; Wenn das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt er in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten.

pÄ«tiyā ca virāgā upekkhako ca viharati sato ca sampajāno sukhaƱca kāyena paį¹­isaį¹vedeti yaį¹ taį¹ ariyā ācikkhanti: ā€˜upekkhako satimā sukhavihārÄ«ā€™ti tatiyaį¹ jhānaį¹ upasampajja viharati; Und mit dem Schwinden der Ekstase tritt er in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin; da meditiert er mit Gleichmut, achtsam und bewusst, und erfƤhrt persƶnlich die Seligkeit, von der die Edlen erklƤren: ā€šGleichmĆ¼tig und achtsam meditiert man in Seligkeit.ā€˜

sukhassa ca pahānā dukkhassa ca pahānā pubbeva somanassadomanassānaį¹ atthaį¹…gamā adukkhamasukhaį¹ upekkhāsatipārisuddhiį¹ catutthaį¹ jhānaį¹ upasampajja viharati. Indem er GlĆ¼ck und Schmerz aufgibt, und mit dem Enden frĆ¼herer Frƶhlichkeit und Traurigkeit, tritt er in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, ohne GlĆ¼ck oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit.

Idaį¹ vuccati, bhikkhave, samādhibalaį¹. Das nennt man die Kraft der Versenkung.

KatamaƱca, bhikkhave, paƱƱābalaį¹? Und was ist die Kraft der Weisheit?

Idha, bhikkhave, ariyasāvako paƱƱavā hoti udayatthagāminiyā paƱƱāya samannāgato ariyāya nibbedhikāya sammā dukkhakkhayagāminiyā. Da ist ein edler SchĆ¼ler weise. Er besitzt die Weisheit des Entstehens und Vergehens, die edel und durchdringend ist und zur vƶlligen Auflƶsung des Leidens fĆ¼hrt.

Idaį¹ vuccati, bhikkhave, paƱƱābalaį¹. Das nennt man die Kraft der Weisheit.

Imāni kho, bhikkhave, paƱca balānÄ«ā€ti. Das sind die fĆ¼nf KrƤfte.ā€œ

Catutthaį¹.
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