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Aṅguttara Nikāya 5.44 Nummerierte Lehrreden 5.44
5. Muṇḍarājavagga 5. Das Kapitel mit König Muṇḍa
Manāpadāyīsutta Angenehm
Ekaṁ samayaṁ bhagavā vesāliyaṁ viharati mahāvane kūṭāgārasālāyaṁ. Einmal hielt sich der Buddha bei Vesālī am Großen Wald auf, in der Halle mit dem Giebeldach.
Atha kho bhagavā pubbaṇhasamayaṁ nivāsetvā pattacīvaramādāya yena uggassa gahapatino vesālikassa nivesanaṁ tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā paññatte āsane nisīdi. Da kleidete der Buddha sich am Morgen an, nahm Schale und Robe, ging zum Haus des Hausbesitzers Ugga von Vesālī und setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz.
Atha kho uggo gahapati vesāliko yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho uggo gahapati vesāliko bhagavantaṁ etadavoca: Da ging der Hausbesitzer Ugga zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:
“Sammukhā metaṁ, bhante, bhagavato sutaṁ sammukhā paṭiggahitaṁ: „Herr, ich habe im Angesicht des Buddha gehört und gelernt:
‘manāpadāyī labhate manāpan’ti. ‚Wer das Angenehme gibt, bekommt das Angenehme.‘
Manāpaṁ me, bhante, sālapupphakaṁ khādanīyaṁ; Meine Speise aus Salblüten ist angenehm:
taṁ me bhagavā paṭiggaṇhātu anukampaṁ upādāyā”ti. Dass der Buddha sie doch bitte aus Anteilnahme von mir annehme.“
Paṭiggahesi bhagavā anukampaṁ upādāya. Da nahm sie der Buddha aus Anteilnahme an.
“Sammukhā metaṁ, bhante, bhagavato sutaṁ sammukhā paṭiggahitaṁ: „Herr, ich habe im Angesicht des Buddha gehört und gelernt:
‘manāpadāyī labhate manāpan’ti. ‚Wer das Angenehme gibt, bekommt das Angenehme.‘
Manāpaṁ me, bhante, sampannakolakaṁ sūkaramaṁsaṁ; Mein Schweinefleisch mit Brustbeeren ist angenehm:
taṁ me bhagavā paṭiggaṇhātu anukampaṁ upādāyā”ti. Dass der Buddha es doch bitte aus Anteilnahme von mir annehme.“
Paṭiggahesi bhagavā anukampaṁ upādāya. Da nahm es der Buddha aus Anteilnahme an.
“Sammukhā metaṁ, bhante, bhagavato sutaṁ sammukhā paṭiggahitaṁ:
‘manāpadāyī labhate manāpan’ti.
Manāpaṁ me, bhante, nibbattatelakaṁ nāliyasākaṁ; „… Meine gebratenen Gemüsestängel sind angenehm:
taṁ me bhagavā paṭiggaṇhātu anukampaṁ upādāyā”ti. Dass der Buddha sie doch bitte aus Anteilnahme von mir annehme.“
Paṭiggahesi bhagavā anukampaṁ upādāya. Da nahm sie der Buddha aus Anteilnahme an.
“Sammukhā metaṁ, bhante, bhagavato sutaṁ sammukhā paṭiggahitaṁ:
‘manāpadāyī labhate manāpan’ti.
Manāpo me, bhante, sālīnaṁ odano vicitakāḷako anekasūpo anekabyañjano; „… Mein feiner gekochter Reis, aus dem die dunklen Körner ausgelesen sind und der mit vielen Suppen und Soßen angerichtet ist, ist angenehm:
taṁ me bhagavā paṭiggaṇhātu anukampaṁ upādāyā”ti. Dass der Buddha ihn doch bitte aus Anteilnahme von mir annehme.“
Paṭiggahesi bhagavā anukampaṁ upādāya. Da nahm ihn der Buddha aus Anteilnahme an.
“Sammukhā metaṁ, bhante, bhagavato sutaṁ sammukhā paṭiggahitaṁ:
‘manāpadāyī labhate manāpan’ti.
Manāpāni me, bhante, kāsikāni vatthāni; „… Meine Stoffe aus Kāsi sind angenehm:
tāni me bhagavā paṭiggaṇhātu anukampaṁ upādāyā”ti. Dass der Buddha sie doch bitte aus Anteilnahme von mir annehme.“
Paṭiggahesi bhagavā anukampaṁ upādāya. Da nahm sie der Buddha aus Anteilnahme an.
“Sammukhā metaṁ, bhante, bhagavato sutaṁ sammukhā paṭiggahitaṁ:
‘manāpadāyī labhate manāpan’ti.
Manāpo me, bhante, pallaṅko gonakatthato paṭalikatthato kadalimigapavarapaccattharaṇo sauttaracchado ubhatolohitakūpadhāno. „… Meine Liege ist angenehm: Sie ist mit flauschigen, mit Blumen bestickten wollenen Decken gepolstert und mit einer Decke aus feinem Hirschleder überzogen, mit einem Baldachin und roten Kissen auf beiden Seiten.
Api ca, bhante, mayampetaṁ jānāma: Aber, Herr, ich weiß,
‘netaṁ bhagavato kappatī’ti. dass das für den Buddha nicht angebracht ist.
Idaṁ me, bhante, candanaphalakaṁ agghati adhikasatasahassaṁ; Doch dieses Brett aus Sandelholz ist über tausend Taler wert.
taṁ me bhagavā paṭiggaṇhātu anukampaṁ upādāyā”ti. Dass der Buddha es doch bitte aus Anteilnahme von mir annehme.“
Paṭiggahesi bhagavā anukampaṁ upādāya. Da nahm es der Buddha aus Anteilnahme an.
Atha kho bhagavā uggaṁ gahapatiṁ vesālikaṁ iminā anumodanīyena anumodi: Und da freute sich der Buddha mit Ugga und fasste seine Wertschätzung in diese Verse:
“Manāpadāyī labhate manāpaṁ, „Wer das Angenehme gibt, bekommt das Angenehme,
Yo ujjubhūtesu dadāti chandasā; wer begeistert den Menschen von aufrichtigem Verhalten
Acchādanaṁ sayanamannapānaṁ, Kleidung und Schlafstellen, Speise und Trank
Nānāppakārāni ca paccayāni. und verschiedene andere Bedarfsgegenstände gibt.
Cattañca muttañca anuggahītaṁ, Da er weiß, dass die Vollendeten wie ein Feld sind
Khettūpame arahante viditvā; für das, was gegeben und gespendet und nicht zurückgehalten wird,
So duccajaṁ sappuriso cajitvā, gibt ein wahrer Mensch, was schwer zu geben ist:
Manāpadāyī labhate manāpan”ti. Wer das Angenehme gibt, bekommt das Angenehme.“
Atha kho bhagavā uggaṁ gahapatiṁ vesālikaṁ iminā anumodanīyena anumoditvā uṭṭhāyāsanā pakkāmi. Und nachdem der Buddha sich mit Ugga gefreut und seine Wertschätzung in diese Verse gefasst hatte, erhob er sich von seinem Sitz und ging.
Atha kho uggo gahapati vesāliko aparena samayena kālamakāsi. Nach einiger Zeit verschied Ugga
Kālaṅkato ca uggo gahapati vesāliko aññataraṁ manomayaṁ kāyaṁ upapajji. und wurde in einer Schar geistgeschaffener Götter wiedergeboren.
Tena kho pana samayena bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Zu dieser Zeit hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.
Atha kho uggo devaputto abhikkantāya rattiyā abhikkantavaṇṇo kevalakappaṁ jetavanaṁ obhāsetvā yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ aṭṭhāsi. Ekamantaṁ ṭhitaṁ kho uggaṁ devaputtaṁ bhagavā etadavoca: Da kam spät in der Nacht der Gott Ugga, der mit seiner wunderbaren Schönheit Jetas Wäldchen weithin erhellte, zum Buddha, verbeugte sich und stellte sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zu ihm:
“kacci te, ugga, yathādhippāyo”ti? „Ugga, ich hoffe, alles ist so, wie Du es gewünscht hast.“
“Taggha me, bhagavā, yathādhippāyo”ti. „Jawohl, Herr, es ist genauso, wie ich es gewünscht habe.“
Atha kho bhagavā uggaṁ devaputtaṁ gāthāhi ajjhabhāsi: Da redete der Buddha Ugga mit einer Strophe an:
“Manāpadāyī labhate manāpaṁ, „Wer das Angenehme gibt, bekommt das Angenehme,
Aggassa dātā labhate punaggaṁ; wer das Vorderste gibt, bekommt das Vorderste,
Varassa dātā varalābhi hoti, wer das Vortreffliche gibt, bekommt das Vortreffliche,
Seṭṭhaṁ dado seṭṭhamupeti ṭhānaṁ. wer das Beste gibt, bekommt das Beste.
Yo aggadāyī varadāyī, Ein Mensch, der das Vorderste,
seṭṭhadāyī ca yo naro; das Vortreffliche, das Beste gibt,
Dīghāyu yasavā hoti, hat ein langes Leben und Ruhm,
yattha yatthūpapajjatī”ti. wo er auch wiedergeboren wird.“
Catutthaṁ.