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Aṅguttara Nikāya 5.45 Nummerierte Lehrreden 5.45

5. Muṇḍarājavagga 5. Das Kapitel mit König Muṇḍa

Puññābhisandasutta Überfließendes Verdienst

“Pañcime, bhikkhave, puññābhisandā kusalābhisandā sukhassāhārā sovaggikā sukhavipākā saggasaṁvattanikā iṭṭhāya kantāya manāpāya hitāya sukhāya saṁvattanti. „Mönche und Nonnen, es gibt diese fünf Arten von überfließendem Verdienst, von überfließendem Gutem. Sie nähren das Glück und führen in den Himmel, sie reifen zu Glück heran und bereiten den Weg zum Himmel. Sie führen zu dem, was erwünscht, willkommen und angenehm ist, zu Nutzen und Glück.

Katame pañca? Welche fünf?

Yassa, bhikkhave, bhikkhu cīvaraṁ paribhuñjamāno appamāṇaṁ cetosamādhiṁ upasampajja viharati, appamāṇo tassa puññābhisando kusalābhisando sukhassāhāro sovaggiko sukhavipāko saggasaṁvattaniko iṭṭhāya kantāya manāpāya hitāya sukhāya saṁvattati. Wenn ein Mönch in eine grenzenlose Versenkung des Herzens eintritt und darin verweilt, während er eine Robe benutzt …

Yassa, bhikkhave, bhikkhu piṇḍapātaṁ paribhuñjamāno …pe… yassa, bhikkhave, bhikkhu vihāraṁ paribhuñjamāno …pe… yassa, bhikkhave, bhikkhu mañcapīṭhaṁ paribhuñjamāno …pe…. während er Almosen verzehrt … eine Unterkunft benutzt … Bett und Stuhl benutzt …

Yassa, bhikkhave, bhikkhu gilānappaccayabhesajjaparikkhāraṁ paribhuñjamāno appamāṇaṁ cetosamādhiṁ upasampajja viharati, appamāṇo tassa puññābhisando kusalābhisando sukhassāhāro sovaggiko sukhavipāko saggasaṁvattaniko iṭṭhāya kantāya manāpāya hitāya sukhāya saṁvattati. während er Arznei und Krankenversorgung benutzt, so ist das überfließende Verdienst für den Spender grenzenlos, das überfließende Gute ist grenzenlos. …

Ime kho, bhikkhave, pañca puññābhisandā kusalābhisandā sukhassāhārā sovaggikā sukhavipākā saggasaṁvattanikā iṭṭhāya kantāya manāpāya hitāya sukhāya saṁvattanti. Das sind die fünf Arten von überfließendem Verdienst, von überfließendem Gutem. Sie nähren das Glück und führen in den Himmel, sie reifen zu Glück heran und bereiten den Weg zum Himmel. Sie führen zu dem, was erwünscht, willkommen und angenehm ist, zu Nutzen und Glück.

Imehi ca pana, bhikkhave, pañcahi puññābhisandehi kusalābhisandehi samannāgatassa ariyasāvakassa na sukaraṁ puññassa pamāṇaṁ gahetuṁ: Wenn ein edler Schüler diese fünf Arten von überfließendem Verdienst, von überfließendem Gutem besitzt, so kann man das Maß seines Verdienstes nicht leicht fassen:

‘ettako puññābhisando kusalābhisando sukhassāhāro sovaggiko sukhavipāko saggasaṁvattaniko iṭṭhāya kantāya manāpāya hitāya sukhāya saṁvattatī’ti. ‚So groß ist dieses überfließende Verdienst, dieses überfließende Gute. So viel nährt es das Glück und führt in den Himmel, reift zu Glück heran und bereitet den Weg zum Himmel. So viel führt es zu dem, was erwünscht, willkommen und angenehm ist, zu Nutzen und Glück.‘

Atha kho asaṅkheyyo appameyyo mahāpuññakkhandhotveva saṅkhaṁ gacchati. Es wird einfach als eine unübersehbare, unermessliche, große Menge an Verdienst gerechnet.

Seyyathāpi, bhikkhave, mahāsamudde na sukaraṁ udakassa pamāṇaṁ gahetuṁ: Wie wenn man versuchen würde, die Wassermenge im Weltmeer zu erfassen. Es ist nicht leicht, zu sagen:

‘ettakāni udakāḷhakānīti vā ettakāni udakāḷhakasatānīti vā ettakāni udakāḷhakasahassānīti vā ettakāni udakāḷhakasatasahassānīti vā; ‚Es sind so viele Eimer, so viele hundert Eimer, so viele tausend Eimer, so viele hunderttausend Eimer Wasser.‘

atha kho asaṅkheyyo appameyyo mahāudakakkhandhotveva saṅkhaṁ gacchati’. Es wird einfach als eine unübersehbare, unermessliche, große Menge an Wasser gerechnet.

Evamevaṁ kho, bhikkhave, imehi pañcahi puññābhisandehi kusalābhisandehi samannāgatassa ariyasāvakassa na sukaraṁ puññassa pamāṇaṁ gahetuṁ: Ebenso ist es, wenn ein edler Schüler diese fünf Arten von überfließendem Verdienst, von überfließendem Gutem besitzt. Man kann das Maß seines Verdienstes nicht leicht fassen:

‘ettako puññābhisando kusalābhisando sukhassāhāro sovaggiko sukhavipāko saggasaṁvattaniko iṭṭhāya kantāya manāpāya hitāya sukhāya saṁvattatī’ti. ‚So groß ist dieses überfließende Verdienst, dieses überfließende Gute. So viel nährt es das Glück und führt in den Himmel, reift zu Glück heran und bereitet den Weg zum Himmel. So viel führt es zu dem, was erwünscht, willkommen und angenehm ist, zu Nutzen und Glück.‘

Atha kho asaṅkheyyo appameyyo mahāpuññakkhandhotveva saṅkhaṁ gacchatīti. Es wird einfach als eine unübersehbare, unermessliche, große Menge an Verdienst gerechnet.

Mahodadhiṁ aparimitaṁ mahāsaraṁ, Scharen von Menschen benutzen die Flüsse,

Bahubheravaṁ ratnagaṇānamālayaṁ; und obwohl sie viele sind,

Najjo yathā naragaṇasaṅghasevitā, münden alle in die große Tiefe, das grenzenlose Weltmeer,

Puthū savantī upayanti sāgaraṁ. die grausame See, die kostbare Edelsteine birgt.

Evaṁ naraṁ annadapānavatthadaṁ, Ebenso ist es, wenn jemand Speise, Trank und Kleidung spendet

Seyyānisajjattharaṇassa dāyakaṁ; und Liegen, Sitze und Matten gibt:

Puññassa dhārā upayanti paṇḍitaṁ, Ströme an Verdienst fließen zu diesem Klugen,

Najjo yathā vārivahāva sāgaran”ti. so wie die Flüsse ihre Wasser zum Meer bringen.“

Pañcamaṁ.
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