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Aṅguttara Nikāya 5.178 Nummerierte Lehrreden 5.178

18. Upāsakavagga 18. Das Kapitel über einen Laienschüler

Rājāsutta Könige

“Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, „Was meint ihr, Mönche und Nonnen?

api nu tumhehi diṭṭhaṁ vā sutaṁ vā: Habt ihr jemals gesehen oder gehört,

‘ayaṁ puriso pāṇātipātaṁ pahāya pāṇātipātā paṭiviratoti. dass ein Mensch das Töten lebender Geschöpfe aufgegeben hat und keine lebenden Geschöpfe mehr tötet,

Tamenaṁ rājāno gahetvā pāṇātipātā veramaṇihetu hananti vā bandhanti vā pabbājenti vā yathāpaccayaṁ vā karontī’”ti? und weil er das getan hat, lassen Könige ihn festnehmen, lassen ihn hinrichten, ins Gefängnis werfen oder verbannen oder verfahren mit ihm, wie der Fall es erfordert?“

“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“

“Sādhu, bhikkhave. „Gut, Mönche und Nonnen!

Mayāpi kho etaṁ, bhikkhave, neva diṭṭhaṁ na sutaṁ: Auch ich habe so etwas nie gesehen oder gehört.

‘ayaṁ puriso pāṇātipātaṁ pahāya pāṇātipātā paṭiviratoti.

Tamenaṁ rājāno gahetvā pāṇātipātā veramaṇihetu hananti vā bandhanti vā pabbājenti vā yathāpaccayaṁ vā karontī’ti.

Api ca khvassa tatheva pāpakammaṁ pavedenti: Vielmehr werden die Könige über die schlechte Tat eines Menschen unterrichtet:

‘ayaṁ puriso itthiṁ vā purisaṁ vā jīvitā voropesīti. ‚Dieser Mensch hat einen Mann oder eine Frau getötet.‘

Tamenaṁ rājāno gahetvā pāṇātipātahetu hananti vā bandhanti vā pabbājenti vā yathāpaccayaṁ vā karonti. Die Könige lassen ihn wegen Mordes festnehmen, lassen ihn hinrichten, ins Gefängnis werfen oder verbannen oder verfahren mit ihm, wie der Fall es erfordert.

Api nu tumhehi evarūpaṁ diṭṭhaṁ vā sutaṁ vā’”ti? Habt ihr jemals einen solchen Fall gesehen oder davon gehört?“

“Diṭṭhañca no, bhante, sutañca suyyissati cā”ti. „Herr, so etwas haben wir gesehen und davon gehört und wir werden wieder davon hören.“

“Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, „Was meint ihr, Mönche und Nonnen?

api nu tumhehi diṭṭhaṁ vā sutaṁ vā: Habt ihr jemals gesehen oder gehört,

‘ayaṁ puriso adinnādānaṁ pahāya adinnādānā paṭiviratoti. dass ein Mensch das Stehlen aufgegeben hat und nicht mehr stiehlt,

Tamenaṁ rājāno gahetvā adinnādānā veramaṇihetu hananti vā bandhanti vā pabbājenti vā yathāpaccayaṁ vā karontī’”ti? und weil er das getan hat, lassen die Könige ihn festnehmen …?“

“No hetaṁ bhante”. „Nein, Herr.“

“Sādhu, bhikkhave. „Gut, Mönche und Nonnen!

Mayāpi kho etaṁ, bhikkhave, neva diṭṭhaṁ na sutaṁ: Auch ich habe so etwas nie gesehen oder gehört.

‘ayaṁ puriso adinnādānaṁ pahāya adinnādānā paṭiviratoti.

Tamenaṁ rājāno gahetvā adinnādānā veramaṇihetu hananti vā bandhanti vā pabbājenti vā yathāpaccayaṁ vā karontī’ti.

Api ca khvassa tatheva pāpakammaṁ pavedenti: Vielmehr werden die Könige über die schlechte Tat eines Menschen unterrichtet:

‘ayaṁ puriso gāmā vā araññā vā adinnaṁ theyyasaṅkhātaṁ ādiyīti. ‚Dieser Mensch hat in diebischer Absicht aus einem Dorf oder aus der Wildnis etwas weggenommen.‘

Tamenaṁ rājāno gahetvā adinnādānahetu hananti vā bandhanti vā pabbājenti vā yathāpaccayaṁ vā karonti. Die Könige lassen ihn wegen Diebstahls festnehmen …

Api nu tumhehi evarūpaṁ diṭṭhaṁ vā sutaṁ vā’”ti? Habt ihr jemals einen solchen Fall gesehen oder davon gehört?“

“Diṭṭhañca no, bhante, sutañca suyyissati cā”ti. „Herr, so etwas haben wir gesehen und davon gehört und wir werden wieder davon hören.“

“Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, „Was meint ihr, Mönche und Nonnen?

api nu tumhehi diṭṭhaṁ vā sutaṁ vā: Habt ihr jemals gesehen oder gehört,

‘ayaṁ puriso kāmesumicchācāraṁ pahāya kāmesumicchācārā paṭiviratoti. dass ein Mensch das Begehen sexueller Verfehlungen aufgegeben hat und keine sexuellen Verfehlungen mehr begeht,

Tamenaṁ rājāno gahetvā kāmesumicchācārā veramaṇihetu hananti vā bandhanti vā pabbājenti vā yathāpaccayaṁ vā karontī’”ti? und weil er das getan hat, lassen die Könige ihn festnehmen …?“

“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“

“Sādhu, bhikkhave. „Gut, Mönche und Nonnen!

Mayāpi kho etaṁ, bhikkhave, neva diṭṭhaṁ na sutaṁ: Auch ich habe so etwas nie gesehen oder gehört.

‘ayaṁ puriso kāmesumicchācāraṁ pahāya kāmesumicchācārā paṭiviratoti.

Tamenaṁ rājāno gahetvā kāmesumicchācārā veramaṇihetu hananti vā bandhanti vā pabbājenti vā yathāpaccayaṁ vā karontī’ti.

Api ca khvassa tatheva pāpakammaṁ pavedenti: Vielmehr werden die Könige über die schlechte Tat eines Menschen unterrichtet:

‘ayaṁ puriso paritthīsu parakumārīsu cārittaṁ āpajjīti. ‚Dieser Mensch hatte sexuelle Beziehungen mit Frauen oder unverheirateten Mädchen, die unter dem Schutz von jemand anderem standen.‘

Tamenaṁ rājāno gahetvā kāmesumicchācārahetu hananti vā bandhanti vā pabbājenti vā yathāpaccayaṁ vā karonti. Die Könige lassen ihn wegen sexueller Verfehlungen festnehmen …

Api nu tumhehi evarūpaṁ diṭṭhaṁ vā sutaṁ vā’”ti? Habt ihr jemals einen solchen Fall gesehen oder davon gehört?“

“Diṭṭhañca no, bhante, sutañca suyyissati cā”ti. „Herr, so etwas haben wir gesehen und davon gehört und wir werden wieder davon hören.“

“Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, „Was meint ihr, Mönche und Nonnen?

api nu tumhehi diṭṭhaṁ vā sutaṁ vā: Habt ihr jemals gesehen oder gehört,

‘ayaṁ puriso musāvādaṁ pahāya musāvādā paṭiviratoti. dass ein Mensch das Lügen aufgegeben hat und nicht mehr lügt,

Tamenaṁ rājāno gahetvā musāvādā veramaṇihetu hananti vā bandhanti vā pabbājenti vā yathāpaccayaṁ vā karontī’”ti? und weil er das getan hat, lassen die Könige ihn festnehmen …?“

“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“

“Sādhu, bhikkhave. „Gut, Mönche und Nonnen!

Mayāpi kho etaṁ, bhikkhave, neva diṭṭhaṁ na sutaṁ: Auch ich habe so etwas nie gesehen oder gehört.

‘ayaṁ puriso musāvādaṁ pahāya musāvādā paṭiviratoti.

Tamenaṁ rājāno gahetvā musāvādā veramaṇihetu hananti vā bandhanti vā pabbājenti vā yathāpaccayaṁ vā karontī’ti.

Api ca khvassa tatheva pāpakammaṁ pavedenti: Vielmehr werden die Könige über die schlechte Tat eines Menschen unterrichtet:

‘ayaṁ puriso gahapatissa vā gahapatiputtassa vā musāvādena atthaṁ pabhañjīti. ‚Dieser Mensch hat einen Hausbesitzer oder das Kind eines Hausbesitzers durch Lügen vernichtet.‘

Tamenaṁ rājāno gahetvā musāvādahetu hananti vā bandhanti vā pabbājenti vā yathāpaccayaṁ vā karonti. Die Könige lassen ihn wegen Falschaussage festnehmen …

Api nu tumhehi evarūpaṁ diṭṭhaṁ vā sutaṁ vā’”ti? Habt ihr jemals einen solchen Fall gesehen oder davon gehört?“

“Diṭṭhañca no, bhante, sutañca suyyissati cā”ti. „Herr, so etwas haben wir gesehen und davon gehört und wir werden wieder davon hören.“

“Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, „Was meint ihr, Mönche und Nonnen?

api nu tumhehi diṭṭhaṁ vā sutaṁ vā: Habt ihr jemals gesehen oder gehört,

‘ayaṁ puriso surāmerayamajjapamādaṭṭhānaṁ pahāya surāmerayamajjapamādaṭṭhānā paṭiviratoti. dass ein Mensch das Trinken von Rauschmitteln wie Bier, Wein und Branntwein aufgegeben hat und keine Rauschmittel mehr trinkt,

Tamenaṁ rājāno gahetvā surāmerayamajjapamādaṭṭhānā veramaṇihetu hananti vā bandhanti vā pabbājenti vā yathāpaccayaṁ vā karontī’”ti? und weil er das getan hat, lassen die Könige ihn festnehmen, lassen ihn hinrichten, ins Gefängnis werfen oder verbannen oder verfahren mit ihm, wie der Fall es erfordert?“

“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“

“Sādhu, bhikkhave. „Gut, Mönche und Nonnen!

Mayāpi kho etaṁ, bhikkhave, neva diṭṭhaṁ na sutaṁ: Auch ich habe so etwas nie gesehen oder gehört.

‘ayaṁ puriso surāmerayamajjapamādaṭṭhānaṁ pahāya surāmerayamajjapamādaṭṭhānā paṭiviratoti.

Tamenaṁ rājāno gahetvā surāmerayamajjapamādaṭṭhānā veramaṇihetu hananti vā bandhanti vā pabbājenti vā yathāpaccayaṁ vā karontī’ti.

Api ca khvassa tatheva pāpakammaṁ pavedenti: Vielmehr werden die Könige über die schlechte Tat eines Menschen unterrichtet:

‘ayaṁ puriso surāmerayamajjapamādaṭṭhānaṁ anuyutto itthiṁ vā purisaṁ vā jīvitā voropesi; ‚Unter dem Einfluss von Rauschmitteln wie Bier, Wein und Branntwein hat dieser Mensch einen Mann oder eine Frau ermordet,

ayaṁ puriso surāmerayamajjapamādaṭṭhānaṁ anuyutto gāmā vā araññā vā adinnaṁ theyyasaṅkhātaṁ ādiyi; etwas aus einem Dorf oder aus der Wildnis gestohlen,

ayaṁ puriso surāmerayamajjapamādaṭṭhānaṁ anuyutto paritthīsu parakumārīsu cārittaṁ āpajji; hatte sexuelle Beziehungen mit Frauen oder unverheirateten Mädchen, die unter dem Schutz von jemand anderem standen,

ayaṁ puriso surāmerayamajjapamādaṭṭhānaṁ anuyutto gahapatissa vā gahapatiputtassa vā musāvādena atthaṁ pabhañjīti. oder er hat einen Hausbesitzer oder das Kind eines Hausbesitzers durch Lügen vernichtet.‘

Tamenaṁ rājāno gahetvā surāmerayamajjapamādaṭṭhānahetu hananti vā bandhanti vā pabbājenti vā yathāpaccayaṁ vā karonti. Die Könige lassen ihn festnehmen, weil er unter dem Einfluss von Rauschmitteln wie Bier, Wein und Branntwein stand, lassen ihn hinrichten, ins Gefängnis werfen oder verbannen oder verfahren mit ihm, wie der Fall es erfordert.

Api nu tumhehi evarūpaṁ diṭṭhaṁ vā sutaṁ vā’”ti? Habt ihr jemals einen solchen Fall gesehen oder davon gehört?“

“Diṭṭhañca no, bhante, sutañca suyyissati cā”ti. „Herr, so etwas haben wir gesehen und davon gehört und wir werden wieder davon hören.“

Aṭṭhamaṁ.
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