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Aṅguttara Nikāya 6.42 Nummerierte Lehrreden 6.42
4. Devatāvagga 4. Das Kapitel über Gottheiten
Nāgitasutta Mit Nāgita
Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:
ekaṁ samayaṁ bhagavā kosalesu cārikaṁ caramāno mahatā bhikkhusaṅghena saddhiṁ yena icchānaṅgalaṁ nāma kosalānaṁ brāhmaṇagāmo tadavasari. Einmal wanderte der Buddha mit einem großen Saṅgha von Mönchen und Nonnen durch das Land der Kosaler. Er kam zu einem Dorf der Kosaler Brahmanen mit Namen Icchānaṅgala.
Tatra sudaṁ bhagavā icchānaṅgale viharati icchānaṅgalavanasaṇḍe. Dort hielt er sich in einem Wald bei Icchānaṅgala auf.
Assosuṁ kho icchānaṅgalakā brāhmaṇagahapatikā: Die Brahmanen und Hausbesitzer von Icchānaṅgala hörten:
“samaṇo khalu, bho, gotamo sakyaputto sakyakulā pabbajito icchānaṅgalaṁ anuppatto icchānaṅgale viharati icchānaṅgalavanasaṇḍe. „Es scheint, der Asket Gotama – ein Sakyer, der von einer Familie der Sakyer fortgezogen ist – ist in Icchānaṅgala angekommen. Er hält sich in einem Wald bei Icchānaṅgala auf.
Taṁ kho pana bhavantaṁ gotamaṁ evaṁ kalyāṇo kittisaddo abbhuggato: Er hat diesen guten Ruf:
‘itipi so bhagavā arahaṁ sammāsambuddho vijjācaraṇasampanno …pe… buddho bhagavā’ti. ‚Dieser Gesegnete ist vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unübertrefflicher Anleiter für alle, die üben wollen, Lehrer von Göttern und Menschen, erwacht, gesegnet.‘
So imaṁ lokaṁ sadevakaṁ …pe… arahataṁ dassanaṁ hotī”ti. Er hat diese Welt – mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, mit dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen – durch eigene Einsicht erkannt und erklärt sie anderen. Er verkündet eine Lehre, die am Anfang gut, in der Mitte gut und am Ende gut ist, bedeutsam und gut ausgedrückt. Und er legt ein geistliches Leben dar, das ganz vollständig und rein ist. Es ist gut, solche Vollendeten zu sehen.“
Atha kho icchānaṅgalakā brāhmaṇagahapatikā tassā rattiyā accayena pahūtaṁ khādanīyaṁ bhojanīyaṁ ādāya yena icchānaṅgalavanasaṇḍo tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā bahidvārakoṭṭhake aṭṭhaṁsu uccāsaddā mahāsaddā. Als dann die Nacht vorüber war, nahmen sie viele frische und gekochte Speisen, gingen in den Wald bei Icchānaṅgala und standen vor dem Tor, wo sie einen Höllenlärm machten.
Tena kho pana samayena āyasmā nāgito bhagavato upaṭṭhāko hoti. Nun war zu dieser Zeit der Ehrwürdige Nāgita der Aufwärter des Buddha.
Atha kho bhagavā āyasmantaṁ nāgitaṁ āmantesi: Da sagte der Buddha zu Nāgita:
“ke pana te, nāgita, uccāsaddā mahāsaddā kevaṭṭā maññe macchavilope”ti? „Nāgita, wer macht diesen Höllenlärm? Man könnte meinen, es wären Fischer, die ihren Fang einholen!“
“Ete, bhante, icchānaṅgalakā brāhmaṇagahapatikā pahūtaṁ khādanīyaṁ bhojanīyaṁ ādāya bahidvārakoṭṭhake ṭhitā bhagavantaṁyeva uddissa bhikkhusaṅghañcā”ti. „Herr, es sind diese Brahmanen und Hausbesitzer von Icchānaṅgala. Sie haben viele frische und gekochte Speisen gebracht und stehen damit vor dem Tor. Sie wollen sie eigens dem Buddha und dem Saṅgha der Mönche und Nonnen spenden.“
“Māhaṁ, nāgita, yasena samāgamaṁ, mā ca mayā yaso. „Nāgita, dass ich niemals berühmt werde! Dass ich nicht zu Ruhm gelange!
Yo kho, nāgita, nayimassa nekkhammasukhassa pavivekasukhassa upasamasukhassa sambodhasukhassa nikāmalābhī assa akicchalābhī akasiralābhī, yassāhaṁ nekkhammasukhassa pavivekasukhassa upasamasukhassa sambodhasukhassa nikāmalābhī akicchalābhī akasiralābhī, Da sind die, die nicht wie ich das Glück der Entsagung, das Glück der Abgeschiedenheit, das Glück des Friedens, das Glück des Erwachens erlangen können, wann immer sie wollen, ohne Mühe und Not.
so taṁ mīḷhasukhaṁ middhasukhaṁ lābhasakkārasilokasukhaṁ sādiyeyyā”ti. Sie sollen das schmutzige, träge Glück von Besitz, Ehre und Beliebtheit genießen.“
“Adhivāsetu dāni, bhante, bhagavā; adhivāsetu, sugato; „Herr, der Gesegnete gebe jetzt bitte nach! Der Heilige gebe bitte nach!
adhivāsanakālo dāni, bhante, bhagavato. Jetzt ist die Zeit für den Buddha, nachzugeben.
Yena yeneva dāni, bhante, bhagavā gamissati, tanninnāva bhavissanti brāhmaṇagahapatikā negamā ceva jānapadā ca. Ganz gleich, wo der Buddha jetzt hingeht, dahin werden auch die Brahmanen und Hausbesitzer neigen, und ebenso die Menschen aus Stadt und Land.
Seyyathāpi, bhante, thullaphusitake deve vassante yathāninnaṁ udakāni pavattanti; Wie wenn die Himmel in dicken Tropfen regnen, und das Wasser fließt bergab.
evamevaṁ kho, bhante, yena yeneva dāni bhagavā gamissati, tanninnāva bhavissanti brāhmaṇagahapatikā negamā ceva jānapadā ca. Ebenso werden diese Brahmanen und Hausbesitzer dahin neigen, wo der Buddha jetzt hingeht, und ebenso die Menschen aus Stadt und Land.
Taṁ kissa hetu? Und weshalb?
Tathā hi, bhante, bhagavato sīlapaññāṇan”ti. Wegen der Sittlichkeit und der Weisheit des Buddha.“
“Māhaṁ, nāgita, yasena samāgamaṁ, mā ca mayā yaso. „Nāgita, dass ich niemals berühmt werde! Dass ich nicht zu Ruhm gelange!
Yo kho, nāgita, nayimassa nekkhammasukhassa pavivekasukhassa upasamasukhassa sambodhasukhassa nikāmalābhī assa akicchalābhī akasiralābhī, yassāhaṁ nekkhammasukhassa pavivekasukhassa upasamasukhassa sambodhasukhassa nikāmalābhī akicchalābhī akasiralābhī, Da sind die, die nicht wie ich das Glück der Entsagung, das Glück der Abgeschiedenheit, das Glück des Friedens, das Glück des Erwachens erlangen können, wann immer sie wollen, ohne Mühe und Not.
so taṁ mīḷhasukhaṁ middhasukhaṁ lābhasakkārasilokasukhaṁ sādiyeyya. Sie sollen das schmutzige, träge Glück von Besitz, Ehre und Beliebtheit genießen.
Idhāhaṁ, nāgita, bhikkhuṁ passāmi gāmantavihāriṁ samāhitaṁ nisinnaṁ. Da sehe ich einen Mönch, der in einem Dorf lebt und im Samādhi versunken dasitzt.
Tassa mayhaṁ, nāgita, evaṁ hoti: Ich denke mir:
‘idānimaṁ āyasmantaṁ ārāmiko vā upaṭṭhahissati samaṇuddeso vā taṁ tamhā samādhimhā cāvessatī’ti. ‚Da wird ein Klosterhelfer, ein Novize oder ein Gefährte in der Übung diesen Ehrwürdigen aus der Versenkung reißen.‘
Tenāhaṁ, nāgita, tassa bhikkhuno na attamano homi gāmantavihārena. Daher bin ich nicht erfreut darüber, dass dieser Mönch in einem Dorf lebt.
Idha panāhaṁ, nāgita, bhikkhuṁ passāmi āraññikaṁ araññe pacalāyamānaṁ nisinnaṁ. Da sehe ich einen Mönch, der in der Wildnis lebt und beim Meditieren eingenickt ist.
Tassa mayhaṁ, nāgita, evaṁ hoti: Ich denke mir:
‘idāni ayamāyasmā imaṁ niddākilamathaṁ paṭivinodetvā araññasaññaṁyeva manasi karissati ekattan’ti. ‚Da wird dieser Ehrwürdige diese Schläfrigkeit und Erschöpfung überwinden und den Geist nur auf die einheitliche Wahrnehmung der Wildnis richten.‘
Tenāhaṁ, nāgita, tassa bhikkhuno attamano homi araññavihārena. Daher bin ich erfreut darüber, dass dieser Mönch in der Wildnis lebt.
Idha panāhaṁ, nāgita, bhikkhuṁ passāmi āraññikaṁ araññe asamāhitaṁ nisinnaṁ. Da sehe ich einen Mönch, der in der Wildnis lebt und nicht im Samādhi versunken ist.
Tassa mayhaṁ, nāgita, evaṁ hoti: Ich denke mir:
‘idāni ayamāyasmā asamāhitaṁ vā cittaṁ samādahissati, samāhitaṁ vā cittaṁ anurakkhissatī’ti. ‚Wenn da der Geist dieses Ehrwürdigen nicht im Samādhi versunken ist, wird er ihn versenken, und wenn er im Samādhi versunken ist, wird er diesen Zustand bewahren.‘
Tenāhaṁ, nāgita, tassa bhikkhuno attamano homi araññavihārena. Daher bin ich erfreut darüber, dass dieser Mönch in der Wildnis lebt.
Idha panāhaṁ, nāgita, bhikkhuṁ passāmi āraññikaṁ araññe samāhitaṁ nisinnaṁ. Da sehe ich einen Mönch, der in der Wildnis lebt und im Samādhi versunken dasitzt.
Tassa mayhaṁ, nāgita, evaṁ hoti: Ich denke mir:
‘idāni ayamāyasmā avimuttaṁ vā cittaṁ vimocessati, vimuttaṁ vā cittaṁ anurakkhissatī’ti. ‚Da wird dieser Ehrwürdige den nicht befreiten Geist befreien oder er wird den befreiten Geist bewahren.‘
Tenāhaṁ, nāgita, tassa bhikkhuno attamano homi araññavihārena. Daher bin ich erfreut darüber, dass dieser Mönch in der Wildnis lebt.
Idha panāhaṁ, nāgita, bhikkhuṁ passāmi gāmantavihāriṁ lābhiṁ cīvarapiṇḍapātasenāsanagilānappaccayabhesajjaparikkhārānaṁ. Da sehe ich einen Mönch, der in einem Dorf lebt und Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung erhält.
So taṁ lābhasakkārasilokaṁ nikāmayamāno riñcati paṭisallānaṁ riñcati araññavanapatthāni pantāni senāsanāni; Er genießt Besitz, Ehre und Beliebtheit und vernachlässigt die Klausur, vernachlässigt abgelegene Orte in der Wildnis und im Wald.
gāmanigamarājadhāniṁ osaritvā vāsaṁ kappeti. Er kommt in die Dörfer, Marktflecken und Königsstädte und richtet dort seinen Wohnplatz ein.
Tenāhaṁ, nāgita, tassa bhikkhuno na attamano homi gāmantavihārena. Daher bin ich nicht erfreut darüber, dass dieser Mönch in einem Dorf lebt.
Idha panāhaṁ, nāgita, bhikkhuṁ passāmi āraññikaṁ lābhiṁ cīvarapiṇḍapātasenāsanagilānappaccayabhesajjaparikkhārānaṁ. Da sehe ich einen Mönch, der in der Wildnis lebt und Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung erhält.
So taṁ lābhasakkārasilokaṁ paṭipaṇāmetvā na riñcati paṭisallānaṁ na riñcati araññavanapatthāni pantāni senāsanāni. Er wehrt Besitz, Ehre und Beliebtheit ab und vernachlässigt nicht die Klausur, vernachlässigt nicht abgelegene Orte in der Wildnis und im Wald.
Tenāhaṁ, nāgita, tassa bhikkhuno attamano homi araññavihārena. Daher bin ich erfreut darüber, dass dieser Mönch in der Wildnis lebt.
Yasmāhaṁ, nāgita, samaye addhānamaggappaṭipanno na kañci passāmi purato vā pacchato vā, phāsu me, nāgita, tasmiṁ samaye hoti antamaso uccārapassāvakammāyā”ti. Nāgita, wenn ich eine Straße entlanggehe und sehe niemanden vor oder hinter mir, bin ich entspannt, selbst wenn ich Kot oder Urin ausscheiden muss.“
Dvādasamaṁ.
Devatāvaggo catuttho.
Tassuddānaṁ
Sekhā dve aparihāni,
Moggallāna vijjābhāgiyā;
Vivādadānattakārī nidānaṁ,
Kimiladārukkhandhena nāgitoti.