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Aṅguttara Nikāya 6.47 Nummerierte Lehrreden 6.47
5. Dhammikavagga 5. Das Kapitel mit Dhammika
Paṭhamasandiṭṭhikasutta Im jetzigen Leben ersichtlich (1)
Atha kho moḷiyasīvako paribbājako yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavatā saddhiṁ sammodi. Da ging der Wanderer Moḷiyasīvaka zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus.
Sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho moḷiyasīvako paribbājako bhagavantaṁ etadavoca: Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zum Buddha:
“‘sandiṭṭhiko dhammo, sandiṭṭhiko dhammo’ti, bhante, vuccati. „Herr, man spricht von einer ‚Lehre, die im jetzigen Leben ersichtlich ist‘.
Kittāvatā nu kho, bhante, sandiṭṭhiko dhammo hoti akāliko ehipassiko opaneyyiko paccattaṁ veditabbo viññūhī”ti? Inwiefern ist die Lehre im jetzigen Leben ersichtlich, unmittelbar wirksam, lädt zum Überprüfen ein, ist zielführend, sodass vernünftige Menschen sie selbst erkennen können?“
“Tena hi, sīvaka, taññevettha paṭipucchāmi. Yathā te khameyya tathā naṁ byākareyyāsi. „Nun, Sīvaka, ich werde dir dazu Gegenfragen stellen, und du kannst antworten, wie du möchtest.
Taṁ kiṁ maññasi, sīvaka, Was denkst du, Sīvaka?
santaṁ vā ajjhattaṁ lobhaṁ ‘atthi me ajjhattaṁ lobho’ti pajānāsi, asantaṁ vā ajjhattaṁ lobhaṁ ‘natthi me ajjhattaṁ lobho’ti pajānāsī”ti? Wenn Gier in dir ist, verstehst du dann: ‚In mir ist Gier‘? Und wenn keine Gier in dir ist, verstehst du dann: ‚In mir ist keine Gier‘?“
“Evaṁ, bhante”. „Ja, Herr.“
“Yaṁ kho tvaṁ, sīvaka, santaṁ vā ajjhattaṁ lobhaṁ ‘atthi me ajjhattaṁ lobho’ti pajānāsi, asantaṁ vā ajjhattaṁ lobhaṁ ‘natthi me ajjhattaṁ lobho’ti pajānāsi—„Da du das verstehst,
evampi kho, sīvaka, sandiṭṭhiko dhammo hoti …pe…. ist so die Lehre im jetzigen Leben ersichtlich, unmittelbar wirksam, lädt zum Überprüfen ein, ist zielführend, sodass vernünftige Menschen sie selbst erkennen können.
Taṁ kiṁ maññasi, sīvaka, Was denkst du, Sīvaka?
santaṁ vā ajjhattaṁ dosaṁ …pe… Wenn Hass in dir ist …
santaṁ vā ajjhattaṁ mohaṁ …pe… Täuschung …
santaṁ vā ajjhattaṁ lobhadhammaṁ …pe… gierige Vorstellungen …
santaṁ vā ajjhattaṁ dosadhammaṁ …pe… hasserfüllte Vorstellungen …
santaṁ vā ajjhattaṁ mohadhammaṁ ‘atthi me ajjhattaṁ mohadhammo’ti pajānāsi, asantaṁ vā ajjhattaṁ mohadhammaṁ ‘natthi me ajjhattaṁ mohadhammo’ti pajānāsī”ti? oder wenn Vorstellungen der Täuschung in dir sind, verstehst du dann: ‚In mir sind Vorstellungen der Täuschung‘? Und wenn keine Vorstellungen der Täuschung in dir sind, verstehst du dann: ‚In mir sind keine Vorstellungen der Täuschung‘?“
“Evaṁ, bhante”. „Ja, Herr.“
“Yaṁ kho tvaṁ, sīvaka, santaṁ vā ajjhattaṁ mohadhammaṁ ‘atthi me ajjhattaṁ mohadhammo’ti pajānāsi, asantaṁ vā ajjhattaṁ mohadhammaṁ ‘natthi me ajjhattaṁ mohadhammo’ti pajānāsi—„Da du das verstehst,
evaṁ kho, sīvaka, sandiṭṭhiko dhammo hoti akāliko ehipassiko opaneyyiko paccattaṁ veditabbo viññūhī”ti. ist so die Lehre im jetzigen Leben ersichtlich, unmittelbar wirksam, lädt zum Überprüfen ein, ist zielführend, sodass vernünftige Menschen sie selbst erkennen können.“
“Abhikkantaṁ, bhante, abhikkantaṁ, bhante …pe… „Vortrefflich, Herr! Vortrefflich!
upāsakaṁ maṁ, bhante, bhagavā dhāretu ajjatagge pāṇupetaṁ saraṇaṁ gatan”ti. Von diesem Tag an soll der Buddha mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“
Pañcamaṁ.