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Aṅguttara Nikāya 6.60 Nummerierte Lehrreden 6.60
6. Mahāvagga 6. Das große Kapitel
Hatthisāriputtasutta Mit Hatthisāriputta
Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:
ekaṁ samayaṁ bhagavā bārāṇasiyaṁ viharati isipatane migadāye. Einmal hielt sich der Buddha bei Varanasi auf, im Wildpark bei Isipatana.
Tena kho pana samayena sambahulā therā bhikkhū pacchābhattaṁ piṇḍapātapaṭikkantā maṇḍalamāḷe sannisinnā sannipatitā abhidhammakathaṁ kathenti. Da saßen nach dem Essen, als sie vom Almosengang zurückkamen, mehrere altehrwürdige Mönche und Nonnen im Pavillon beisammen und sprachen über die Lehre.
Tatra sudaṁ āyasmā citto hatthisāriputto therānaṁ bhikkhūnaṁ abhidhammakathaṁ kathentānaṁ antarantarā kathaṁ opāteti. Der Ehrwürdige Citta Hatthisāriputta unterbrach sie im Gespräch.
Atha kho āyasmā mahākoṭṭhiko āyasmantaṁ cittaṁ hatthisāriputtaṁ etadavoca: Da sagte der Ehrwürdige Mahākoṭṭhita zum Ehrwürdigen Citta Hatthisāriputta:
“māyasmā citto hatthisāriputto therānaṁ bhikkhūnaṁ abhidhammakathaṁ kathentānaṁ antarantarā kathaṁ opātesi, yāva kathāpariyosānaṁ āyasmā citto āgametū”ti. „Ehrwürdiger, bitte unterbrich die altehrwürdigen Mönche und Nonnen nicht, wenn sie über die Lehre sprechen. Warte das Ende des Gesprächs ab.“
Evaṁ vutte, āyasmato cittassa hatthisāriputtassa sahāyakā bhikkhū āyasmantaṁ mahākoṭṭhikaṁ etadavocuṁ: Darauf sagten Citta Hatthisāriputtas Gefährten zu Mahākoṭṭhita:
“māyasmā mahākoṭṭhiko āyasmantaṁ cittaṁ hatthisāriputtaṁ apasādesi, paṇḍito āyasmā citto hatthisāriputto. „Ehrwürdiger, bitte weise Citta Hatthisāriputta nicht zurecht. Er ist klug
Pahoti cāyasmā citto hatthisāriputto therānaṁ bhikkhūnaṁ abhidhammakathaṁ kathetun”ti. und sehr wohl in der Lage, mit den altehrwürdigen Mönchen und Nonnen über die Lehren zu sprechen.“
“Dujjānaṁ kho etaṁ, āvuso, parassa cetopariyāyaṁ ajānantehi. „Das kann man nicht leicht wissen, Geehrte, wenn man nicht den Geist eines anderen erfassen kann.
Idhāvuso, ekacco puggalo tāvadeva soratasorato hoti, nivātanivāto hoti, upasantupasanto hoti, yāva satthāraṁ upanissāya viharati aññataraṁ vā garuṭṭhāniyaṁ sabrahmacāriṁ. Da ist ein gewisser Mensch der Sanfteste unter den Sanften, der Gelassenste unter den Gelassenen, der Stillste unter den Stillen, solange er sich auf einen Lehrer oder einen geistlichen Gefährten in der Lehrerrolle stützt.
Yato ca kho so vapakassateva satthārā, vapakassati garuṭṭhāniyehi sabrahmacārīhi, so saṁsaṭṭho viharati bhikkhūhi bhikkhunīhi upāsakehi upāsikāhi raññā rājamahāmattehi titthiyehi titthiyasāvakehi. Aber wenn er von diesem Lehrer oder dem geistlichen Gefährten in der Lehrerrolle getrennt ist, tut er sich eng mit Mönchen, Nonnen, Laienmännern und Laienfrauen zusammen, mit Herrschern und königlichen Oberministern und mit Lehrern anderer Konfessionen und deren Schülern.
Tassa saṁsaṭṭhassa vissatthassa pākatassa bhassamanuyuttassa viharato rāgo cittaṁ anuddhaṁseti. Wenn sie sich eng zusammentun, wird er mit ihnen vertraulich und persönlich, verbringt Zeit mit Plaudern, und Wollust befällt seinen Geist.
So rāgānuddhaṁsitena cittena sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattati. Er bricht die Schulung ab und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu.
Seyyathāpi, āvuso, goṇo kiṭṭhādo dāmena vā baddho vaje vā oruddho. Wie ein Ochse, der gerne die Saat frisst und der mit einem Strick angebunden oder in einem Pferch eingesperrt ist:
Yo nu kho, āvuso, evaṁ vadeyya: ‘na dānāyaṁ goṇo kiṭṭhādo punadeva kiṭṭhaṁ otarissatī’ti, sammā nu kho so, āvuso, vadamāno vadeyyā”ti? Wäre es richtig, zu behaupten, dass dieser Ochse nie wieder in die Saat einfallen wird?“
“No hidaṁ, āvuso”. „Nein, das wäre es nicht, Geehrter.
“Ṭhānañhetaṁ, āvuso, vijjati, yaṁ so goṇo kiṭṭhādo dāmaṁ vā chetvā vajaṁ vā bhinditvā, atha punadeva kiṭṭhaṁ otareyyāti. Denn es ist gut möglich, dass dieser Ochse den Strick zerreißt oder aus dem Pferch ausbricht und dann in die Saat einfällt.“
Evamevaṁ kho, āvuso, idhekacco puggalo tāvadeva soratasorato hoti, nivātanivāto hoti, upasantupasanto hoti yāva satthāraṁ upanissāya viharati aññataraṁ vā garuṭṭhāniyaṁ sabrahmacāriṁ. „Ebenso ist da ein gewisser Mensch der Sanfteste unter den Sanften …
Yato ca kho so vapakassateva satthārā, vapakassati garuṭṭhāniyehi sabrahmacārīhi, so saṁsaṭṭho viharati bhikkhūhi bhikkhunīhi upāsakehi upāsikāhi raññā rājamahāmattehi titthiyehi titthiyasāvakehi.
Tassa saṁsaṭṭhassa vissatthassa pākatassa bhassamanuyuttassa viharato rāgo cittaṁ anuddhaṁseti. Wenn sie sich eng zusammentun, wird er mit ihnen vertraulich und persönlich, verbringt Zeit mit Plaudern, und Wollust befällt seinen Geist.
So rāgānuddhaṁsitena cittena sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattati. Er bricht die Schulung ab und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu.
Idha panāvuso, ekacco puggalo vivicceva kāmehi …pe… paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Dann tritt da ein gewisser Mensch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin …
So ‘lābhimhi paṭhamassa jhānassā’ti saṁsaṭṭho viharati bhikkhūhi …pe… Mit dem Gedanken: ‚Ich erreiche die erste Vertiefung‘ tut er sich eng mit Mönchen und Nonnen, Laienmännern und Laienfrauen zusammen …
sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattati. Er bricht die Schulung ab und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu.
Seyyathāpi, āvuso, cātumahāpathe thullaphusitako devo vassanto rajaṁ antaradhāpeyya, cikkhallaṁ pātukareyya. Wie wenn die Himmel in dicken Tropfen auf eine Straßenkreuzung regnen, sodass der Staub sich in Schlamm verwandelt:
Yo nu kho, āvuso, evaṁ vadeyya: ‘na dāni amusmiṁ cātumahāpathe punadeva rajo pātubhavissatī’ti, sammā nu kho so, āvuso, vadamāno vadeyyā”ti? Wäre es richtig, zu sagen, dass es an dieser Straßenkreuzung nie wieder staubig sein wird?“
“No hidaṁ, āvuso”. „Nein, das wäre es nicht, Geehrter.
“Ṭhānañhetaṁ, āvuso, vijjati, yaṁ amusmiṁ cātumahāpathe manussā vā atikkameyyuṁ, gopasū vā atikkameyyuṁ, vātātapo vā snehagataṁ pariyādiyeyya, atha punadeva rajo pātubhaveyyāti. Denn es ist gut möglich, dass Menschen oder Vieh über die Kreuzung laufen oder dass Wind und Sonne die Feuchtigkeit verdunsten lassen, sodass es wider staubig wird.“
Evamevaṁ kho, āvuso, idhekacco puggalo vivicceva kāmehi …pe… paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. „Ebenso tritt da ein gewisser Mensch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin …
So ‘lābhimhi paṭhamassa jhānassā’ti saṁsaṭṭho viharati bhikkhūhi …pe… Mit dem Gedanken: ‚Ich erreiche die erste Vertiefung‘ tut er sich eng mit Mönchen und Nonnen, Laienmännern und Laienfrauen zusammen …
sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattati. Er bricht die Schulung ab und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu.
Idha panāvuso, ekacco puggalo vitakkavicārānaṁ vūpasamā …pe… dutiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Dann tritt da ein gewisser Mensch, wenn das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin …
So ‘lābhimhi dutiyassa jhānassā’ti saṁsaṭṭho viharati bhikkhūhi …pe… Mit dem Gedanken: ‚Ich erreiche die zweite Vertiefung‘ tut er sich eng mit Mönchen und Nonnen, Laienmännern und Laienfrauen zusammen …
sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattati. Er bricht die Schulung ab und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu.
Seyyathāpi, āvuso, gāmassa vā nigamassa vā avidūre mahantaṁ taḷākaṁ. Wie ein großer Teich, der nicht weit von einem Dorf oder einer Stadt entfernt ist,
Tattha thullaphusitako devo vuṭṭho sippisambukampi sakkharakaṭhalampi antaradhāpeyya. und in dem die Schnecken und Muscheln, Steine und Kiesel nach einem heftigen Regen verschwinden:
Yo nu kho, āvuso, evaṁ vadeyya: ‘na dāni amusmiṁ taḷāke punadeva sippisambukā vā sakkharakaṭhalā vā pātubhavissantī’ti, sammā nu kho so, āvuso, vadamāno vadeyyā”ti? Wäre es richtig, zu sagen, dass jetzt die Schnecken und Muscheln, Steine und Kiesel nie mehr auftauchen werden?“
“No hidaṁ, āvuso”. „Nein, das wäre es nicht, Geehrter.
“Ṭhānañhetaṁ, āvuso, vijjati, yaṁ amusmiṁ taḷāke manussā vā piveyyuṁ, gopasū vā piveyyuṁ, vātātapo vā snehagataṁ pariyādiyeyya, atha punadeva sippisambukāpi sakkharakaṭhalāpi pātubhaveyyunti. Denn es ist gut möglich, dass Menschen oder Vieh aus dem Teich trinken oder dass Wind und Sonne das Wasser verdunsten lasen, sodass die Schnecken und Muscheln, Steine und Kiesel wieder auftauchen.“
Evamevaṁ kho, āvuso, idhekacco puggalo vitakkavicārānaṁ vūpasamā …pe… dutiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. „Ebenso tritt da ein gewisser Mensch, wenn das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin …
So ‘lābhimhi dutiyassa jhānassā’ti saṁsaṭṭho viharati bhikkhūhi …pe… Mit dem Gedanken: ‚Ich erreiche die zweite Vertiefung‘ tut er sich eng mit Mönchen und Nonnen, Laienmännern und Laienfrauen zusammen …
sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattati. Er bricht die Schulung ab und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu.
Idha panāvuso, ekacco puggalo pītiyā ca virāgā …pe… tatiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Dann tritt da ein gewisser Mensch mit dem Schwinden der Ekstase in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin …
So ‘lābhimhi tatiyassa jhānassā’ti saṁsaṭṭho viharati bhikkhūhi …pe… Mit dem Gedanken: ‚Ich erreiche die dritte Vertiefung‘ tut er sich eng mit Mönchen und Nonnen, Laienmännern und Laienfrauen zusammen …
sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattati. Er bricht die Schulung ab und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu.
Seyyathāpi, āvuso, purisaṁ paṇītabhojanaṁ bhuttāviṁ ābhidosikaṁ bhojanaṁ nacchādeyya. Wie ein Mensch, der ein köstliches Mahl beendet hat und keinen Appetit auf Reste hat:
Yo nu kho, āvuso, evaṁ vadeyya: ‘na dāni amuṁ purisaṁ punadeva bhojanaṁ chādessatī’ti, sammā nu kho so, āvuso, vadamāno vadeyyā”ti? Wäre es richtig, zu sagen, dass diesem Menschen das Essen nie mehr zusagen wird?“
“No hidaṁ, āvuso”. „Nein, das wäre es nicht, Geehrter.
“Ṭhānañhetaṁ, āvuso, vijjati, amuṁ purisaṁ paṇītabhojanaṁ bhuttāviṁ yāvassa sā ojā kāye ṭhassati tāva na aññaṁ bhojanaṁ chādessati. Denn es ist gut möglich, dass diesem Menschen anderes Essen nicht zusagt, solange die letzte Nahrung noch vorhanden ist.
Yato ca khvassa sā ojā antaradhāyissati, atha punadeva taṁ bhojanaṁ chādeyyāti. Doch wenn diese Nahrung verschwindet, wird ihm das Essen wieder zusagen.“
Evamevaṁ kho, āvuso, idhekacco puggalo pītiyā ca virāgā …pe… tatiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. „Ebenso tritt da ein gewisser Mensch mit dem Schwinden der Ekstase in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin …
So ‘lābhimhi tatiyassa jhānassā’ti saṁsaṭṭho viharati bhikkhūhi …pe… Mit dem Gedanken: ‚Ich erreiche die dritte Vertiefung‘ tut er sich eng mit Mönchen und Nonnen, Laienmännern und Laienfrauen zusammen …
sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattati. Er bricht die Schulung ab und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu.
Idha, panāvuso, ekacco puggalo sukhassa ca pahānā dukkhassa ca pahānā …pe… catutthaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Dann tritt da ein gewisser Mensch, indem er Glück und Schmerz aufgibt, und mit dem Enden früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin …
So ‘lābhimhi catutthassa jhānassā’ti saṁsaṭṭho viharati bhikkhūhi …pe… Mit dem Gedanken: ‚Ich erreiche die vierte Vertiefung‘ tut er sich eng mit Mönchen und Nonnen, Laienmännern und Laienfrauen zusammen …
sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattati. Er bricht die Schulung ab und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu.
Seyyathāpi, āvuso, pabbatasaṅkhepe udakarahado nivāto vigataūmiko. Wie ein See in einer Bergschlucht, der glatt und ohne Wellen wäre:
Yo nu kho, āvuso, evaṁ vadeyya: ‘na dāni amusmiṁ udakarahade punadeva ūmi pātubhavissatī’ti, sammā nu kho so, āvuso, vadamāno vadeyyā”ti? Wäre es richtig, zu sagen, dass auf diesem See nie mehr Wellen aufkommen werden?“
“No hidaṁ, āvuso”. „Nein, das wäre es nicht, Geehrter.
“Ṭhānañhetaṁ, āvuso, vijjati, yā puratthimāya disāya āgaccheyya bhusā vātavuṭṭhi. Sā tasmiṁ udakarahade ūmiṁ janeyya. Yā pacchimāya disāya āgaccheyya …pe… yā uttarāya disāya āgaccheyya … yā dakkhiṇāya disāya āgaccheyya bhusā vātavuṭṭhi. Sā tasmiṁ udakarahade ūmiṁ janeyyāti. Denn es ist gut möglich, dass ein gewaltiger Sturm aus Osten, Westen, Norden oder Süden losbricht und auf diesem See Wellen aufwühlt.“
Evamevaṁ kho, āvuso, idhekacco puggalo sukhassa ca pahānā dukkhassa ca pahānā …pe… catutthaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. „Ebenso tritt da ein gewisser Mensch, indem er Glück und Schmerz aufgibt, und mit dem Enden früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin …
So ‘lābhimhi catutthassa jhānassā’ti saṁsaṭṭho viharati bhikkhūhi …pe… Mit dem Gedanken: ‚Ich erreiche die vierte Vertiefung‘ tut er sich eng mit Mönchen und Nonnen, Laienmännern und Laienfrauen zusammen …
sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattati. Er bricht die Schulung ab und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu.
Idha, panāvuso, ekacco puggalo sabbanimittānaṁ amanasikārā animittaṁ cetosamādhiṁ upasampajja viharati. Dann tritt da ein gewisser Mensch, indem er den Geist von allen Merkmalen abwendet, in die merkmalslose Versenkung des Herzens ein und verweilt darin.
So ‘lābhimhi animittassa cetosamādhissā’ti saṁsaṭṭho viharati bhikkhūhi bhikkhunīhi upāsakehi upāsikāhi raññā rājamahāmattehi titthiyehi titthiyasāvakehi. Mit dem Gedanken: ‚Ich erreiche die merkmalslose Versenkung des Herzens‘ tut er sich eng mit Mönchen und Nonnen, Laienmännern und Laienfrauen zusammen, mit Herrschern und königlichen Oberministern und mit Lehrern anderer Konfessionen und deren Schülern.
Tassa saṁsaṭṭhassa vissatthassa pākatassa bhassamanuyuttassa viharato rāgo cittaṁ anuddhaṁseti. Wenn sie sich eng zusammentun, wird er mit ihnen vertraulich und persönlich, verbringt Zeit mit Plaudern, und Wollust befällt seinen Geist.
So rāgānuddhaṁsitena cittena sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattati. Er bricht die Schulung ab und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu.
Seyyathāpi, āvuso, rājā vā rājamahāmatto vā caturaṅginiyā senāya addhānamaggappaṭipanno aññatarasmiṁ vanasaṇḍe ekarattiṁ vāsaṁ upagaccheyya. Wie ein Herrscher oder ein königlicher Oberminister, der mit seinem Heer aus vier Abteilungen die Straße entlangzöge und zu einem Waldstück käme, wo sie das Nachtlager aufschlügen;
Tatra hatthisaddena assasaddena rathasaddena pattisaddena bheripaṇavasaṅkhatiṇavaninnādasaddena cīrikasaddo antaradhāyeyya. und wegen des Lärms, den die Elefanten, Pferde, Wagen, Soldaten und die Trommeln, Schlaginstrumente, Schneckenhörner und Becken machten, würde das Zirpen der Grillen verschwinden:
Yo nu kho, āvuso, evaṁ vadeyya: ‘na dāni amusmiṁ vanasaṇḍe punadeva cīrikasaddo pātubhavissatī’ti, sammā nu kho so, āvuso, vadamāno vadeyyā”ti? Wäre es richtig, zu sagen, dass das Zirpen der Grillen in diesem Waldstück nie mehr zu hören sein wird?“
“No hidaṁ, āvuso”. „Nein, das wäre es nicht, Geehrter.
“Ṭhānañhetaṁ, āvuso, vijjati, yaṁ so rājā vā rājamahāmatto vā tamhā vanasaṇḍā pakkameyya, atha punadeva cīrikasaddo pātubhaveyyāti. Denn es ist gut möglich, dass der Herrscher oder der königliche Oberminister von diesem Waldstück abreisen wird, sodass das Zirpen der Grillen dort wieder zu hören ist.“
Evamevaṁ kho, āvuso, idhekacco puggalo sabbanimittānaṁ amanasikārā animittaṁ cetosamādhiṁ upasampajja viharati. „Ebenso tritt da ein gewisser Mensch, indem er den Geist von allen Merkmalen abwendet, in die merkmalslose Versenkung des Herzens ein und verweilt darin. …
So ‘lābhimhi animittassa cetosamādhissā’ti saṁsaṭṭho viharati bhikkhūhi bhikkhunīhi upāsakehi upāsikāhi raññā rājamahāmattehi titthiyehi titthiyasāvakehi.
Tassa saṁsaṭṭhassa vissatthassa pākatassa bhassamanuyuttassa viharato rāgo cittaṁ anuddhaṁseti.
So rāgānuddhaṁsitena cittena sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattatī”ti. Er bricht die Schulung ab und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu.“
Atha kho āyasmā citto hatthisāriputto aparena samayena sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattati. Nach einiger Zeit brach der Ehrwürdige Citta Hatthisāriputta die Schulung ab und wandte sich wieder einem geringeren Leben zu.
Atha kho cittassa hatthisāriputtassa sahāyakā bhikkhū yenāyasmā mahākoṭṭhiko tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā āyasmantaṁ mahākoṭṭhikaṁ etadavocuṁ: Und die Mönche, die seine Gefährten waren, gingen zum Ehrwürdigen Mahākoṭṭhita und sagten:
“kiṁ nu kho āyasmatā mahākoṭṭhikena citto hatthisāriputto cetasā ceto paricca vidito: „Hat der Ehrwürdige Mahākoṭṭhita Citta Hatthisāriputtas Geist erfasst und gewusst,
‘imāsañca imāsañca vihārasamāpattīnaṁ citto hatthisāriputto lābhī, atha ca pana sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattissatī’ti; dass er so und so einen erhabenen Meditationszustand erreicht hatte und doch die Schulung abbrechen und sich wieder einem geringeren Leben zuwenden würde?
udāhu devatā etamatthaṁ ārocesuṁ: Oder haben Gottheiten es ihm gesagt?“
‘citto, bhante, hatthisāriputto imāsañca imāsañca vihārasamāpattīnaṁ lābhī, atha ca pana sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattissatī’”ti?
“Cetasā ceto paricca vidito me, āvuso: „Geehrte, ich habe seinen Geist erfasst und es gewusst,
‘citto hatthisāriputto imāsañca imāsañca vihārasamāpattīnaṁ lābhī, atha ca pana sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattissatī’ti.
Devatāpi me etamatthaṁ ārocesuṁ: und auch Gottheiten haben es mir gesagt.“
‘citto, bhante, hatthisāriputto imāsañca imāsañca vihārasamāpattīnaṁ lābhī, atha ca pana sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattissatī’”ti.
Atha kho cittassa hatthisāriputtassa sahāyakā bhikkhū yena bhagavā tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu. Ekamantaṁ nisinnā kho te bhikkhū bhagavantaṁ etadavocuṁ: Darauf gingen die Mönche und Nonnen, die Citta Hatthisāriputtas Gefährten waren, zum Buddha, verbeugten sich, setzten sich zur Seite hin und sagten zu ihm:
“citto, bhante, hatthisāriputto imāsañca imāsañca vihārasamāpattīnaṁ lābhī, atha ca pana sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattatī”ti. „Herr, Citta Hatthisāriputta hatte so und so einen erhabenen Meditationszustand erreicht und hat doch die Schulung abgebrochen und sich wieder einem geringeren Leben zugewandt.“
“Na, bhikkhave, citto ciraṁ sarissati nekkhammassā”ti. „Mönche und Nonnen, Citta Hatthisāriputta wird sich bald an die Entsagung erinnern.“
Atha kho citto hatthisāriputto nacirasseva kesamassuṁ ohāretvā kāsāyāni vatthāni acchādetvā agārasmā anagāriyaṁ pabbaji. Und nicht lange danach rasierte sich Citta Hatthisāriputta Haar und Bart, legte ockerfarbene Roben an und zog aus dem Haus fort ins hauslose Leben.
Atha kho āyasmā citto hatthisāriputto eko vūpakaṭṭho appamatto ātāpī pahitatto viharanto nacirasseva—yassatthāya kulaputtā sammadeva agārasmā anagāriyaṁ pabbajanti, tadanuttaraṁ—brahmacariyapariyosānaṁ diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja vihāsi. Da gelangte Citta Hatthisāriputta, als er allein lebte, zurückgezogen, beflissen, eifrig und entschlossen, bald in eben diesem Leben zum äußersten Höhepunkt des geistlichen Lebens. Er lebte an dem Ziel, das er durch eigene Einsicht erkannt hatte, für welches ehrbare Menschen zu Recht aus dem Haus fortziehen ins hauslose Leben.
“Khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā”ti abbhaññāsi. Er verstand: „Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.“
Aññataro ca panāyasmā citto hatthisāriputto arahataṁ ahosīti. Und der Ehrwürdige Citta Hatthisāriputta wurde einer der Vollendeten.
Chaṭṭhaṁ.