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Aṅguttara Nikāya 7.71 Nummerierte Lehrreden 7.71

7. Mahāvagga 7. Das große Kapitel

Bhāvanāsutta Dem Entwickeln geweiht

“Bhāvanaṁ ananuyuttassa, bhikkhave, bhikkhuno viharato kiñcāpi evaṁ icchā uppajjeyya: „Mönche und Nonnen, wenn ein Mönch nicht dem Entwickeln geweiht ist, mag er wünschen:

‘aho vata me anupādāya āsavehi cittaṁ vimucceyyā’ti, ‚Dass doch mein Geist durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit wäre!‘

atha khvassa neva anupādāya āsavehi cittaṁ vimuccati. Dennoch wird sein Geist nicht durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

‘Abhāvitattā’tissa vacanīyaṁ. Ihr solltet sagen: ‚Weil er nicht entwickelt ist.‘

Kissa abhāvitattā? Nicht entwickelt worin?

Catunnaṁ satipaṭṭhānānaṁ, catunnaṁ sammappadhānānaṁ, catunnaṁ iddhipādānaṁ, pañcannaṁ indriyānaṁ, pañcannaṁ balānaṁ, sattannaṁ bojjhaṅgānaṁ, ariyassa aṭṭhaṅgikassa maggassa. In den vier Arten der Achtsamkeitsmeditation, den vier Arten rechten Bemühens, den vier Grundlagen übersinnlicher Kraft, den fünf Fähigkeiten, den fünf Kräften, den sieben Faktoren des Erwachens und dem edlen achtfachen Pfad.

Seyyathāpi, bhikkhave, kukkuṭiyā aṇḍāni aṭṭha vā dasa vā dvādasa vā. Wie wenn eine Henne acht, zehn oder zwölf Eier hätte,

Tānassu kukkuṭiyā na sammā adhisayitāni, na sammā pariseditāni, na sammā paribhāvitāni. doch sie hätte nicht richtig darauf gesessen, sie warm gehalten und bebrütet.

Kiñcāpi tassā kukkuṭiyā evaṁ icchā uppajjeyya: Selbst wenn diese Henne wünscht:

‘aho vata me kukkuṭapotakā pādanakhasikhāya vā mukhatuṇḍakena vā aṇḍakosaṁ padāletvā sotthinā abhinibbhijjeyyun’ti, ‚Dass doch meine Küken die Eierschale mit ihren Klauen und Schnäbeln durchbrechen und sicher schlüpfen könnten!‘ –

atha kho abhabbāva te kukkuṭapotakā pādanakhasikhāya vā mukhatuṇḍakena vā aṇḍakosaṁ padāletvā sotthinā abhinibbhijjituṁ. sie könnten dennoch nicht die Schale durchbrechen und sicher schlüpfen.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

Tathā hi, bhikkhave, kukkuṭiyā aṇḍāni na sammā adhisayitāni, na sammā pariseditāni, na sammā paribhāvitāni. Weil die Henne nicht richtig darauf gesessen, sie warm gehalten und bebrütet hat.

Evamevaṁ kho, bhikkhave, bhāvanaṁ ananuyuttassa bhikkhuno viharato kiñcāpi evaṁ icchā uppajjeyya: Ebenso mag ein Mönch, der nicht dem Entwickeln geweiht ist, wünschen:

‘aho vata me anupādāya āsavehi cittaṁ vimucceyyā’ti, ‚Dass doch mein Geist durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit wäre!‘

atha khvassa neva anupādāya āsavehi cittaṁ vimuccati. Dennoch wird sein Geist nicht durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

‘Abhāvitattā’tissa vacanīyaṁ. Ihr solltet sagen: ‚Weil er nicht entwickelt ist.‘

Kissa abhāvitattā? Nicht entwickelt worin?

Catunnaṁ satipaṭṭhānānaṁ, catunnaṁ sammappadhānānaṁ, catunnaṁ iddhipādānaṁ, pañcannaṁ indriyānaṁ, pañcannaṁ balānaṁ, sattannaṁ bojjhaṅgānaṁ, ariyassa aṭṭhaṅgikassa maggassa. In den vier Arten der Achtsamkeitsmeditation, den vier Arten rechten Bemühens, den vier Grundlagen übersinnlicher Kraft, den fünf Fähigkeiten, den fünf Kräften, den sieben Faktoren des Erwachens und dem edlen achtfachen Pfad.

Bhāvanaṁ anuyuttassa, bhikkhave, bhikkhuno viharato kiñcāpi na evaṁ icchā uppajjeyya: Wenn ein Mönch dem Entwickeln geweiht ist, mag er nicht wünschen:

‘aho vata me anupādāya āsavehi cittaṁ vimucceyyā’ti, ‚Dass doch mein Geist durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit wäre!‘

atha khvassa anupādāya āsavehi cittaṁ vimuccati. Dennoch wird sein Geist durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

‘Bhāvitattā’tissa vacanīyaṁ. Ihr solltet sagen: ‚Weil er entwickelt ist.‘

Kissa bhāvitattā? Entwickelt worin?

Catunnaṁ satipaṭṭhānānaṁ, catunnaṁ sammappadhānānaṁ, catunnaṁ iddhipādānaṁ, pañcannaṁ indriyānaṁ, pañcannaṁ balānaṁ, sattannaṁ bojjhaṅgānaṁ, ariyassa aṭṭhaṅgikassa maggassa. In den vier Arten der Achtsamkeitsmeditation, den vier Arten rechten Bemühens, den vier Grundlagen übersinnlicher Kraft, den fünf Fähigkeiten, den fünf Kräften, den sieben Faktoren des Erwachens und dem edlen achtfachen Pfad.

Seyyathāpi, bhikkhave, kukkuṭiyā aṇḍāni aṭṭha vā dasa vā dvādasa vā. Wie wenn eine Henne acht, zehn oder zwölf Eier hätte

Tānassu kukkuṭiyā sammā adhisayitāni, sammā pariseditāni, sammā paribhāvitāni. und sie hätte richtig darauf gesessen, sie warm gehalten und bebrütet.

Kiñcāpi tassā kukkuṭiyā na evaṁ icchā uppajjeyya: Selbst wenn diese Henne nicht wünscht:

‘aho vata me kukkuṭapotakā pādanakhasikhāya vā mukhatuṇḍakena vā aṇḍakosaṁ padāletvā sotthinā abhinibbhijjeyyun’ti, ‚Dass doch meine Küken die Eierschale mit ihren Klauen und Schnäbeln durchbrechen und sicher schlüpfen könnten!‘,

atha kho bhabbāva te kukkuṭapotakā pādanakhasikhāya vā mukhatuṇḍakena vā aṇḍakosaṁ padāletvā sotthinā abhinibbhijjituṁ. sie könnten dennoch die Schale durchbrechen und sicher schlüpfen.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

Tathā hi, bhikkhave, kukkuṭiyā aṇḍāni sammā adhisayitāni, sammā pariseditāni, sammā paribhāvitāni. Weil die Henne richtig darauf gesessen, sie warm gehalten und bebrütet hat.

Evamevaṁ kho, bhikkhave, bhāvanaṁ anuyuttassa bhikkhuno viharato kiñcāpi na evaṁ icchā uppajjeyya: Ebenso mag ein Mönch, der dem Entwickeln geweiht ist, nicht wünschen:

‘aho vata me anupādāya āsavehi cittaṁ vimucceyyā’ti, ‚Dass doch mein Geist durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit wäre!‘

atha khvassa anupādāya āsavehi cittaṁ vimuccati. Dennoch wird sein Geist durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

‘Bhāvitattā’tissa vacanīyaṁ. Ihr solltet sagen: ‚Weil er entwickelt ist.‘

Kissa bhāvitattā? Entwickelt worin?

Catunnaṁ satipaṭṭhānānaṁ …pe… ariyassa aṭṭhaṅgikassa maggassa. In den vier Arten der Achtsamkeitsmeditation, den vier Arten rechten Bemühens, den vier Grundlagen übersinnlicher Kraft, den fünf Fähigkeiten, den fünf Kräften, den sieben Faktoren des Erwachens und dem edlen achtfachen Pfad.

Seyyathāpi, bhikkhave, phalagaṇḍassa vā phalagaṇḍantevāsikassa vā dissanteva vāsijaṭe aṅgulipadāni dissati aṅguṭṭhapadaṁ. No ca khvassa evaṁ ñāṇaṁ hoti: ‘ettakaṁ me ajja vāsijaṭassa khīṇaṁ, ettakaṁ hiyyo, ettakaṁ pare’ti, atha khvassa khīṇe ‘khīṇan’teva ñāṇaṁ hoti. Wie ein Zimmermann oder Zimmermannslehrling, der die Spuren seiner Finger und seines Daumens auf dem Griff seiner Axt sieht: Er weiß nicht, wie viel von dem Griff heute abgenutzt wurde, wie viel gestern und wie viel davor. Er weiß nur, was abgenutzt wurde.

Evamevaṁ kho, bhikkhave, bhāvanaṁ anuyuttassa bhikkhuno viharato kiñcāpi na evaṁ ñāṇaṁ hoti: ‘ettakaṁ me ajja āsavānaṁ khīṇaṁ, ettakaṁ hiyyo, ettakaṁ pare’ti, atha khvassa khīṇe ‘khīṇan’teva ñāṇaṁ hoti. Ebenso weiß ein Mönch, der dem Entwickeln geweiht ist, nicht, wie viel von den Befleckungen heute abgenutzt wurde, wie viel gestern und wie viel davor. Er weiß nur, was abgenutzt wurde.

Seyyathāpi, bhikkhave, sāmuddikāya nāvāya vettabandhanabaddhāya cha māsāni udake pariyādāya hemantikena thale ukkhittāya vātātapaparetāni bandhanāni, tāni pāvussakena meghena abhippavuṭṭhāni appakasireneva parihāyanti, pūtikāni bhavanti. Wie ein Meeresschiff, das mit Tauen zusammengebunden ist: Sechs Monate lang wurden die Taue im Wasser zersetzt. Dann wurde das Schiff während der kalten Jahreszeit an Land gezogen, wo die Taue in Wind und Sonne verwitterten. Wenn die Wolken sie reichlich mit Regen tränken, zerfallen und verrotten diese Taue leicht.

Evamevaṁ kho, bhikkhave, bhāvanaṁ anuyuttassa bhikkhuno viharato appakasireneva saṁyojanāni paṭippassambhanti, pūtikāni bhavantī”ti. Ebenso zerfallen und verrotten die Fesseln eines Mönchs, der dem Entwickeln geweiht ist, leicht.“

Sattamaṁ.
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