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Aṅguttara Nikāya 8.21 Nummerierte Lehrreden 8.21
3. Gahapativagga 3. Das Kapitel mit Hausbesitzern
Paṭhamauggasutta Mit Ugga von Vesālī
Ekaṁ samayaṁ bhagavā vesāliyaṁ viharati mahāvane kūṭāgārasālāyaṁ. Einmal hielt sich der Buddha bei Vesālī am Großen Wald auf, in der Halle mit dem Giebeldach.
Tatra kho bhagavā bhikkhū āmantesi: Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen:
“aṭṭhahi, bhikkhave, acchariyehi abbhutehi dhammehi samannāgataṁ uggaṁ gahapatiṁ vesālikaṁ dhārethā”ti. „Mönche und Nonnen, ihr sollt den Hausbesitzer Ugga von Vesālī als jemanden in Erinnerung behalten, der acht unglaubliche und erstaunliche Eigenschaften besitzt.“
Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.
Idaṁ vatvāna sugato uṭṭhāyāsanā vihāraṁ pāvisi. Nachdem er geendet hatte, erhob sich der Heilige von seinem Sitz und ging zu seiner Hütte.
Atha kho aññataro bhikkhu pubbaṇhasamayaṁ nivāsetvā pattacīvaramādāya yena uggassa gahapatino vesālikassa nivesanaṁ tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā paññatte āsane nisīdi. Da kleidete ein Mönch sich am Morgen an, nahm Schale und Robe, ging zum Haus des Hausbesitzers Ugga von Vesālī und setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz.
Atha kho uggo gahapati vesāliko yena so bhikkhu tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā taṁ bhikkhuṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinnaṁ kho uggaṁ gahapatiṁ vesālikaṁ so bhikkhu etadavoca: Da ging Ugga von Vesālī zu diesem Mönch, verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin. Der Mönch sagte zu ihm:
“Aṭṭhahi kho tvaṁ, gahapati, acchariyehi abbhutehi dhammehi samannāgato bhagavatā byākato. „Hausbesitzer, der Buddha hat erklärt, dass du acht unglaubliche und erstaunliche Eigenschaften besitzt.
Katame te, gahapati, aṭṭha acchariyā abbhutā dhammā, yehi tvaṁ samannāgato bhagavatā byākato”ti? Welches sind die acht Eigenschaften, von denen er gesprochen hat?“
“Na kho ahaṁ, bhante, jānāmi: „Herr, ich weiß nicht,
‘katamehi aṭṭhahi acchariyehi abbhutehi dhammehi samannāgato bhagavatā byākato’ti. welche acht unglaublichen und erstaunlichen Eigenschaften der Buddha gemeint hat.
Api ca, bhante, ye me aṭṭha acchariyā abbhutā dhammā saṁvijjanti,; Aber in mir sind acht unglaubliche und erstaunliche Eigenschaften zu finden.
taṁ suṇohi, sādhukaṁ manasi karohi, bhāsissāmī”ti. Hör zu und gebrauche den Geist gut, ich werde sprechen.“
“Evaṁ, gahapatī”ti kho so bhikkhu uggassa gahapatino vesālikassa paccassosi. „Ja, Hausbesitzer“, antwortete der Mönch.
Uggo gahapati vesāliko etadavoca: Ugga von Vesālī sagte:
“yadāhaṁ, bhante, bhagavantaṁ paṭhamaṁ dūratova addasaṁ; „Herr, als ich zum ersten Mal den Buddha von Weitem sah,
saha dassaneneva me, bhante, bhagavato cittaṁ pasīdi. wurde mein Herz zuversichtlich, sobald ich ihn sah.
Ayaṁ kho me, bhante, paṭhamo acchariyo abbhuto dhammo saṁvijjati. Das ist die erste unglaubliche und erstaunliche Eigenschaft, die in mir zu finden ist.
So kho ahaṁ, bhante, pasannacitto bhagavantaṁ payirupāsiṁ. Mit zuversichtlichem Herzen erwies ich dem Buddha Ehrerbietung.
Tassa me bhagavā anupubbiṁ kathaṁ kathesi, seyyathidaṁ—Der Buddha unterwies mich Schritt für Schritt
dānakathaṁ sīlakathaṁ saggakathaṁ; kāmānaṁ ādīnavaṁ okāraṁ saṅkilesaṁ, nekkhamme ānisaṁsaṁ pakāsesi. mit einem Vortrag über Geben, sittliches Verhalten und den Himmel. Er erklärte die Nachteile der Sinnenfreuden, die so schmutzig und unlauter sind, und die Vorteile der Entsagung.
Yadā maṁ bhagavā aññāsi kallacittaṁ muducittaṁ vinīvaraṇacittaṁ udaggacittaṁ pasannacittaṁ, atha yā buddhānaṁ sāmukkaṁsikā dhammadesanā taṁ pakāsesi—Und als er erkannte, dass mein Geist bereit war, geschmeidig, frei von Hindernissen, freudig bewegt und zuversichtlich, da legte er die besondere Lehre der Buddhas dar:
dukkhaṁ, samudayaṁ, nirodhaṁ, maggaṁ. das Leiden, seinen Ursprung, sein Aufhören und den Weg.
Seyyathāpi nāma suddhaṁ vatthaṁ apagatakāḷakaṁ sammadeva rajanaṁ paṭiggaṇheyya; Wie ein reines, fleckenloses Tuch gut die Farbe annimmt,
evamevaṁ kho me tasmiṁyeva āsane virajaṁ vītamalaṁ dhammacakkhuṁ udapādi: ebenso ging mir da, wo ich gerade saß, das unbefleckte, makellose Auge des Dhamma auf:
‘yaṁ kiñci samudayadhammaṁ sabbaṁ taṁ nirodhadhamman’ti. ‚Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende.‘
So kho ahaṁ, bhante, diṭṭhadhammo pattadhammo viditadhammo pariyogāḷhadhammo tiṇṇavicikiccho vigatakathaṅkatho vesārajjappatto aparappaccayo satthusāsane Ich sah, erfasste, verstand und ergründete den Dhamma. Ich ging über den Zweifel hinaus, machte mich von Unschlüssigkeit frei und gewann Selbstvertrauen, wurde in der Anleitung des Lehrers von anderen unabhängig.
tattheva buddhañca dhammañca saṅghañca saraṇaṁ agamāsiṁ, brahmacariyapañcamāni ca sikkhāpadāni samādiyiṁ. Eben da nahm ich Zuflucht zum Buddha, zur Lehre und zum Saṅgha. Und ich nahm die fünf Schulungsregeln auf, mit Keuschheit als fünfter.
Ayaṁ kho me, bhante, dutiyo acchariyo abbhuto dhammo saṁvijjati. Das ist die zweite unglaubliche und erstaunliche Eigenschaft, die in mir zu finden ist.
Tassa mayhaṁ, bhante, catasso komāriyo pajāpatiyo ahesuṁ. Ich hatte vier jugendliche Frauen.
Atha khvāhaṁ, bhante, yena tā pajāpatiyo tenupasaṅkamiṁ; upasaṅkamitvā tā pajāpatiyo etadavacaṁ: Und ich ging zu ihnen und sagte:
‘mayā kho, bhaginiyo, brahmacariyapañcamāni sikkhāpadāni samādinnāni. ‚Schwestern, ich habe die fünf Schulungsregeln aufgenommen, mit Keuschheit als fünfter.
Yā icchati sā idheva bhoge ca bhuñjatu puññāni ca karotu, sakāni vā ñātikulāni gacchatu. Wenn ihr wollt, könnt ihr hierbleiben, meinen Reichtum genießen und Gutes tun. Oder ihr könnt zu euren Familien zurückgehen.
Hoti vā pana purisādhippāyo, kassa vo dammī’ti? Oder wäre es euch lieber, wenn ich euch einem anderen Mann gäbe?‘
Evaṁ vutte, sā, bhante, jeṭṭhā pajāpati maṁ etadavoca: Darauf erwiderte meine älteste Frau:
‘itthannāmassa maṁ, ayyaputta, purisassa dehī’ti. ‚Werter Herr, bitte gib mich dem und dem Mann.‘
Atha kho ahaṁ, bhante, taṁ purisaṁ pakkosāpetvā vāmena hatthena pajāpatiṁ gahetvā dakkhiṇena hatthena bhiṅgāraṁ gahetvā tassa purisassa oṇojesiṁ. Da ließ ich diesen Mann rufen. Ich nahm meine Frau mit der linken Hand, ergriff mit der rechten ein Weihegefäß und führte sie diesem Mann zu, während ich das Wasser goss.
Komāriṁ kho panāhaṁ, bhante, dāraṁ pariccajanto nābhijānāmi cittassa aññathattaṁ. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich aus der Ruhe geriet, als ich meine jugendliche Frau weggab.
Ayaṁ kho me, bhante, tatiyo acchariyo abbhuto dhammo saṁvijjati. Das ist die dritte unglaubliche und erstaunliche Eigenschaft, die in mir zu finden ist.
Saṁvijjanti kho pana me, bhante, kule bhogā. Meine Familie besitzt Vermögen,
Te ca kho appaṭivibhattā sīlavantehi kalyāṇadhammehi. und das wird unterschiedslos mit sittlichen Menschen von gutem Charakter geteilt.
Ayaṁ kho me, bhante, catuttho acchariyo abbhuto dhammo saṁvijjati. Das ist die vierte unglaubliche und erstaunliche Eigenschaft, die in mir zu finden ist.
Yaṁ kho panāhaṁ, bhante, bhikkhuṁ payirupāsāmi; Wenn ich einem Mönch meine Aufwartung mache,
sakkaccaṁyeva payirupāsāmi, no asakkaccaṁ. tue ich das sorgfältig, nicht ohne Sorgfalt.
Ayaṁ kho me, bhante, pañcamo acchariyo abbhuto dhammo saṁvijjati. Das ist die fünfte unglaubliche und erstaunliche Eigenschaft, die in mir zu finden ist.
So ce, bhante, me āyasmā dhammaṁ deseti; Wenn dieser Ehrwürdige mich den Dhamma lehrt,
sakkaccaṁyeva suṇomi, no asakkaccaṁ. höre ich sorgfältig zu, nicht ohne Sorgfalt.
No ce me so āyasmā dhammaṁ deseti, ahamassa dhammaṁ desemi. Aber wenn er mich nicht den Dhamma lehrt, unterweise ich ihn.
Ayaṁ kho me, bhante, chaṭṭho acchariyo abbhuto dhammo saṁvijjati. Das ist die sechste unglaubliche und erstaunliche Eigenschaft, die in mir zu finden ist.
Anacchariyaṁ kho pana maṁ, bhante, devatā upasaṅkamitvā ārocenti: Es ist nicht ungewöhnlich, dass Gottheiten zu mir kommen und bekannt geben:
‘svākkhāto, gahapati, bhagavatā dhammo’ti. ‚Hausbesitzer, die Lehre ist vom Buddha gut erklärt!‘
Evaṁ vutte, ahaṁ, bhante, tā devatā evaṁ vadāmi: Darauf antworte ich ihnen:
‘vadeyyātha vā evaṁ kho tumhe devatā no vā vadeyyātha, atha kho svākkhāto bhagavatā dhammo’ti. ‚Die Lehre ist vom Buddha gut erklärt, ob ihr Gottheiten das sagt oder nicht!‘
Na kho panāhaṁ, bhante, abhijānāmi tatonidānaṁ cittassa unnatiṁ: Aber ich kann mich nicht erinnern, dass darüber, dass Gottheiten zu mir kommen und ich mich mit ihnen unterhalte,
‘maṁ vā devatā upasaṅkamanti, ahaṁ vā devatāhi saddhiṁ sallapāmī’ti. zu euphorisch geworden wäre.
Ayaṁ kho me, bhante, sattamo acchariyo abbhuto dhammo saṁvijjati. Das ist die siebte unglaubliche und erstaunliche Eigenschaft, die in mir zu finden ist.
Yānimāni, bhante, bhagavatā desitāni pañcorambhāgiyāni saṁyojanāni, nāhaṁ tesaṁ kiñci attani appahīnaṁ samanupassāmi. Von den fünf niederen Fesseln, die vom Buddha gelehrt wurden, sehe ich keine, die ich nicht aufgegeben hätte.
Ayaṁ kho me, bhante, aṭṭhamo acchariyo abbhuto dhammo saṁvijjati. Das ist die achte unglaubliche und erstaunliche Eigenschaft, die in mir zu finden ist.
Ime kho me, bhante, aṭṭha acchariyā abbhutā dhammā saṁvijjanti. Diese acht unglaublichen und erstaunlichen Eigenschaften sind in mir zu finden.
Na ca kho ahaṁ jānāmi—Aber ich weiß nicht,
katamehi cāhaṁ aṭṭhahi acchariyehi abbhutehi dhammehi samannāgato bhagavatā byākato”ti. welche acht unglaublichen und erstaunlichen Eigenschaften der Buddha gemeint hat.“
Atha kho so bhikkhu uggassa gahapatino vesālikassa nivesane piṇḍapātaṁ gahetvā uṭṭhāyāsanā pakkāmi. Und nachdem er im Haus des Ugga von Vesālī Almosen genommen hatte, erhob sich dieser Mönch von seinem Sitz und ging.
Atha kho so bhikkhu pacchābhattaṁ piṇḍapātapaṭikkanto yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Nach dem Essen, als er vom Almosengang zurückkam, ging er zum Buddha, verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin.
Ekamantaṁ nisinno kho so bhikkhu yāvatako ahosi uggena gahapatinā vesālikena saddhiṁ kathāsallāpo, taṁ sabbaṁ bhagavato ārocesi. Er berichtete dem Buddha, worüber er mit dem Hausbesitzer Ugga von Vesālī gesprochen hatte. Der Buddha sagte:
“Sādhu sādhu, bhikkhu. „Gut, gut, Mönch!
Yathā taṁ uggo gahapati vesāliko sammā byākaramāno byākareyya, imeheva kho, bhikkhu, aṭṭhahi acchariyehi abbhutehi dhammehi samannāgato uggo gahapati vesāliko mayā byākato. Als ich erklärte, dass der Hausbesitzer Ugga von Vesālī jemand ist, der acht unglaubliche und erstaunliche Eigenschaften besitzt, habe ich genau die acht Eigenschaften gemeint, die er dir zu Recht erklärt hat.
Imehi ca pana, bhikkhu, aṭṭhahi acchariyehi abbhutehi dhammehi samannāgataṁ uggaṁ gahapatiṁ vesālikaṁ dhārehī”ti. Ihr sollt den Hausbesitzer Ugga von Vesālī als jemanden in Erinnerung behalten, der diese acht unglaublichen und erstaunlichen Eigenschaften besitzt.“
Paṭhamaṁ.