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Aṅguttara Nikāya 8.42 Nummerierte Lehrreden 8.42
5. Uposathavagga 5. Das Kapitel über den Besinnungstag
Vitthatūposathasutta Der Besinnungstag mit acht Faktoren, ausführlich
“Aṭṭhaṅgasamannāgato, bhikkhave, uposatho upavuttho mahapphalo hoti mahānisaṁso mahājutiko mahāvipphāro. „Mönche und Nonnen, wenn der Besinnungstag mit acht Faktoren eingehalten wird, bringt er reiche Frucht und großen Vorteil, reichen Glanz und reichen Lohn.
Kathaṁ upavuttho ca, bhikkhave, aṭṭhaṅgasamannāgato uposatho mahapphalo hoti mahānisaṁso mahājutiko mahāvipphāro? Und wie sollte er eingehalten werden?
Idha, bhikkhave, ariyasāvako iti paṭisañcikkhati: Da überlegt ein edler Schüler:
‘yāvajīvaṁ arahanto pāṇātipātaṁ pahāya pāṇātipātā paṭiviratā nihitadaṇḍā nihitasatthā lajjī dayāpannā, sabbapāṇabhūtahitānukampino viharanti. ‚Solange sie leben, geben die Vollendeten das Töten lebender Geschöpfe auf und töten nicht mehr. Sie verzichten auf Stock und Schwert. Sie sind einfühlsam und gütig und leben voller Anteilnahme für alle Lebewesen.
Ahampajja imañca rattiṁ imañca divasaṁ pāṇātipātaṁ pahāya pāṇātipātā paṭivirato nihitadaṇḍo nihitasattho lajjī dayāpanno, sabbapāṇabhūtahitānukampī viharāmi. Auch ich will für diesen Tag und diese Nacht das Töten lebender Geschöpfe aufgeben und nicht töten. Ich will auf Stock und Schwert verzichten. Ich will einfühlsam und gütig sein und voller Anteilnahme für alle Lebewesen leben.
Imināpaṅgena arahataṁ anukaromi, uposatho ca me upavuttho bhavissatī’ti. Indem ich es in dieser Hinsicht den Vollendeten gleichtue, will ich den Besinnungstag einhalten.‘
Iminā paṭhamena aṅgena samannāgato hoti …pe…. Das ist der erste Faktor. …
‘Yāvajīvaṁ arahanto uccāsayanamahāsayanaṁ pahāya uccāsayanamahāsayanā paṭiviratā nīcaseyyaṁ kappenti—mañcake vā tiṇasanthārake vā. ‚Solange sie leben, geben die Vollendeten die Benutzung hoher und üppiger Schlafstellen auf und benutzen keine hohen Schlafstellen mehr. Sie schlafen an einem niedrigen Platz, entweder auf einer Liege oder einer Strohmatte.
Ahampajja imañca rattiṁ imañca divasaṁ uccāsayanamahāsayanaṁ pahāya uccāsayanamahāsayanā paṭivirato nīcaseyyaṁ kappemi—mañcake vā tiṇasanthārake vā. Auch ich will für diesen Tag und diese Nacht die Benutzung hoher und üppiger Schlafstellen aufgeben und keine hohen Schlafstellen benutzen. Ich will an einem niedrigen Platz schlafen, entweder auf einer Liege oder einer Strohmatte.
Imināpaṅgena arahataṁ anukaromi, uposatho ca me upavuttho bhavissatī’ti. Indem ich es in dieser Hinsicht den Vollendeten gleichtue, will ich den Besinnungstag einhalten.‘
Iminā aṭṭhamena aṅgena samannāgato hoti. Das ist der achte Faktor.
Evaṁ upavuttho kho, bhikkhave, aṭṭhaṅgasamannāgato uposatho mahapphalo hoti mahānisaṁso mahājutiko mahāvipphāro. Wenn so der Besinnungstag mit acht Faktoren eingehalten wird, bringt er reiche Frucht und großen Vorteil, reichen Glanz und reichen Lohn.
Kīvamahapphalo hoti kīvamahānisaṁso kīvamahājutiko kīvamahāvipphāro? Wie reich?
Seyyathāpi, bhikkhave, yo imesaṁ soḷasannaṁ mahājanapadānaṁ pahūtarattaratanānaṁ issariyādhipaccaṁ rajjaṁ kāreyya, seyyathidaṁ—Angenommen, ihr würdet als oberste Gebieter über die sechzehn großen Länder herrschen – Aṅga, Magadha, Kāsi, Kosala, Vajji, Malla, Cetī, Vaccha, Kuru, Pañcāla, Maccha, Sūrusena, Assaka, Avanti, Gandhāra und Kamboja – angefüllt mit den sieben Schätzen.
aṅgānaṁ magadhānaṁ kāsīnaṁ kosalānaṁ vajjīnaṁ mallānaṁ cetīnaṁ vaṅgānaṁ kurūnaṁ pañcālānaṁ macchānaṁ sūrasenānaṁ assakānaṁ avantīnaṁ gandhārānaṁ kambojānaṁ, aṭṭhaṅgasamannāgatassa uposathassa etaṁ kalaṁ nāgghati soḷasiṁ. Das würde nicht den sechzehnten Teil des Besinnungstages mit acht Faktoren wiegen.
Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?
Kapaṇaṁ, bhikkhave, mānusakaṁ rajjaṁ dibbaṁ sukhaṁ upanidhāya. Weil menschliches Königtum im Vergleich zum Glück der Götter dürftig ist.
Yāni, bhikkhave, mānusakāni paññāsa vassāni, cātumahārājikānaṁ devānaṁ eso eko rattindivo. Fünfzig Jahre in der Menschenwelt entsprechen einem Tag und einer Nacht bei den Göttern der vier großen Könige.
Tāya rattiyā tiṁsarattiyo māso. Dreißig solcher Tage machen einen Monat aus.
Tena māsena dvādasamāsiyo saṁvaccharo. Zwölf solcher Monate machen ein Jahr aus.
Tena saṁvaccharena dibbāni pañca vassasatāni cātumahārājikānaṁ devānaṁ āyuppamāṇaṁ. Die Lebensdauer der Götter der vier großen Könige beträgt fünfhundert dieser himmlischen Jahre.
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, bhikkhave, vijjati yaṁ idhekacco itthī vā puriso vā aṭṭhaṅgasamannāgataṁ uposathaṁ upavasitvā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā cātumahārājikānaṁ devānaṁ sahabyataṁ upapajjeyya. Es ist möglich, dass eine Frau oder ein Mann, die den Besinnungstag mit acht Faktoren eingehalten haben, wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter den Göttern der vier großen Könige wiedergeboren werden.
Idaṁ kho panetaṁ, bhikkhave, sandhāya bhāsitaṁ: Das habe ich gemeint, als ich sagte:
‘kapaṇaṁ mānusakaṁ rajjaṁ dibbaṁ sukhaṁ upanidhāya’. ‚Menschliches Königtum ist im Vergleich zum Glück der Götter dürftig.‘
Yāni, bhikkhave, mānusakāni vassasatāni, tāvatiṁsānaṁ devānaṁ eso eko rattindivo. Hundert Jahre in der Menschenwelt entsprechen einem Tag und einer Nacht bei den Göttern der Dreiunddreißig.
Tāya rattiyā tiṁsarattiyo māso. Dreißig solcher Tage machen einen Monat aus.
Tena māsena dvādasamāsiyo saṁvaccharo. Zwölf solcher Monate machen ein Jahr aus.
Tena saṁvaccharena dibbaṁ vassasahassaṁ tāvatiṁsānaṁ devānaṁ āyuppamāṇaṁ. Die Lebensdauer der Götter der Dreiunddreißig beträgt tausend dieser himmlischen Jahre.
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, bhikkhave, vijjati yaṁ idhekacco itthī vā puriso vā aṭṭhaṅgasamannāgataṁ uposathaṁ upavasitvā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā tāvatiṁsānaṁ devānaṁ sahabyataṁ upapajjeyya. Es ist möglich, dass eine Frau oder ein Mann, die den Besinnungstag mit acht Faktoren eingehalten haben, wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter den Göttern der Dreiunddreißig wiedergeboren werden.
Idaṁ kho panetaṁ, bhikkhave, sandhāya bhāsitaṁ: Das habe ich gemeint, als ich sagte:
‘kapaṇaṁ mānusakaṁ rajjaṁ dibbaṁ sukhaṁ upanidhāya’. ‚Menschliches Königtum ist im Vergleich zum Glück der Götter dürftig.‘
Yāni, bhikkhave, mānusakāni dve vassasatāni, yāmānaṁ devānaṁ eso eko rattindivo. Zweihundert Jahre in der Menschenwelt entsprechen einem Tag und einer Nacht bei den Yama-Göttern.
Tāya rattiyā tiṁsarattiyo māso. Dreißig solcher Tage machen einen Monat aus.
Tena māsena dvādasamāsiyo saṁvaccharo. Zwölf solcher Monate machen ein Jahr aus.
Tena saṁvaccharena dibbāni dve vassasahassāni yāmānaṁ devānaṁ āyuppamāṇaṁ. Die Lebensdauer der Yama-Götter beträgt zweitausend dieser himmlischen Jahre.
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, bhikkhave, vijjati yaṁ idhekacco itthī vā puriso vā aṭṭhaṅgasamannāgataṁ uposathaṁ upavasitvā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā yāmānaṁ devānaṁ sahabyataṁ upapajjeyya. Es ist möglich, dass eine Frau oder ein Mann, die den Besinnungstag mit acht Faktoren eingehalten haben, wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter den Yama-Göttern wiedergeboren werden.
Idaṁ kho panetaṁ, bhikkhave, sandhāya bhāsitaṁ: Das habe ich gemeint, als ich sagte:
‘kapaṇaṁ mānusakaṁ rajjaṁ dibbaṁ sukhaṁ upanidhāya’. ‚Menschliches Königtum ist im Vergleich zum Glück der Götter dürftig.‘
Yāni, bhikkhave, mānusakāni cattāri vassasatāni, tusitānaṁ devānaṁ eso eko rattindivo. Vierhundert Jahre in der Menschenwelt entsprechen einem Tag und einer Nacht bei den freudvollen Göttern.
Tāya rattiyā tiṁsarattiyo māso. Dreißig solcher Tage machen einen Monat aus.
Tena māsena dvādasamāsiyo saṁvaccharo. Zwölf solcher Monate machen ein Jahr aus.
Tena saṁvaccharena dibbāni cattāri vassasahassāni tusitānaṁ devānaṁ āyuppamāṇaṁ. Die Lebensdauer der freudvollen Götter beträgt viertausend dieser himmlischen Jahre.
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, bhikkhave, vijjati yaṁ idhekacco itthī vā puriso vā aṭṭhaṅgasamannāgataṁ uposathaṁ upavasitvā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā tusitānaṁ devānaṁ sahabyataṁ upapajjeyya. Es ist möglich, dass eine Frau oder ein Mann, die den Besinnungstag mit acht Faktoren eingehalten haben, wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter den freudvollen Göttern wiedergeboren werden.
Idaṁ kho panetaṁ, bhikkhave, sandhāya bhāsitaṁ: Das habe ich gemeint, als ich sagte:
‘kapaṇaṁ mānusakaṁ rajjaṁ dibbaṁ sukhaṁ upanidhāya’. ‚Menschliches Königtum ist im Vergleich zum Glück der Götter dürftig.‘
Yāni, bhikkhave, mānusakāni aṭṭha vassasatāni, nimmānaratīnaṁ devānaṁ eso eko rattindivo. Achthundert Jahre in der Menschenwelt entsprechen einem Tag und einer Nacht bei den Göttern, die das Ersinnen lieben.
Tāya rattiyā tiṁsarattiyo māso. Dreißig solcher Tage machen einen Monat aus.
Tena māsena dvādasamāsiyo saṁvaccharo. Zwölf solcher Monate machen ein Jahr aus.
Tena saṁvaccharena dibbāni aṭṭha vassasahassāni nimmānaratīnaṁ devānaṁ āyuppamāṇaṁ. Die Lebensdauer der Götter, die das Ersinnen lieben, beträgt achttausend dieser himmlischen Jahre.
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, bhikkhave, vijjati yaṁ idhekacco itthī vā puriso vā aṭṭhaṅgasamannāgataṁ uposathaṁ upavasitvā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā nimmānaratīnaṁ devānaṁ sahabyataṁ upapajjeyya. Es ist möglich, dass eine Frau oder ein Mann, die den Besinnungstag mit acht Faktoren eingehalten haben, wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter den Göttern, die das Ersinnen lieben, wiedergeboren werden.
Idaṁ kho panetaṁ, bhikkhave, sandhāya bhāsitaṁ: Das habe ich gemeint, als ich sagte:
‘kapaṇaṁ mānusakaṁ rajjaṁ dibbaṁ sukhaṁ upanidhāya’. ‚Menschliches Königtum ist im Vergleich zum Glück der Götter dürftig.‘
Yāni, bhikkhave, mānusakāni soḷasa vassasatāni, paranimmitavasavattīnaṁ devānaṁ eso eko rattindivo. 1600 Jahre in der Menschenwelt entsprechen einem Tag und einer Nacht bei den Göttern, die über das herrschen, was andere ersinnen.
Tāya rattiyā tiṁsarattiyo māso. Dreißig solcher Tage machen einen Monat aus.
Tena māsena dvādasamāsiyo saṁvaccharo. Zwölf solcher Monate machen ein Jahr aus.
Tena saṁvaccharena dibbāni soḷasa vassasahassāni paranimmitavasavattīnaṁ devānaṁ āyuppamāṇaṁ. Die Lebensdauer der Götter, die über das herrschen, was andere ersinnen, beträgt 16.000 dieser himmlischen Jahre.
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, bhikkhave, vijjati yaṁ idhekacco itthī vā puriso vā aṭṭhaṅgasamannāgataṁ uposathaṁ upavasitvā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā paranimmitavasavattīnaṁ devānaṁ sahabyataṁ upapajjeyya. Es ist möglich, dass eine Frau oder ein Mann, die den Besinnungstag mit acht Faktoren eingehalten haben, wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter den Göttern, die über das herrschen, was andere ersinnen, wiedergeboren werden.
Idaṁ kho panetaṁ, bhikkhave, sandhāya bhāsitaṁ: Das habe ich gemeint, als ich sagte:
‘kapaṇaṁ mānusakaṁ rajjaṁ dibbaṁ sukhaṁ upanidhāyā’ti. ‚Menschliches Königtum ist im Vergleich zum Glück der Götter dürftig.‘
Pāṇaṁ na haññe na cadinnamādiye, Du solltest keine lebenden Geschöpfe töten oder stehlen,
Musā na bhāse na ca majjapo siyā; lügen oder Branntwein trinken.
Abrahmacariyā virameyya methunā, Sei keusch, halte dich von Geschlechtsverkehr fern,
Rattiṁ na bhuñjeyya vikālabhojanaṁ. iss nicht nachts und zur falschen Zeit.
Mālaṁ na dhāre na ca gandhamācare, Trag keine Kränze, keinen Duft,
Mañce chamāyaṁ va sayetha santhate; auf niedrigem Bett sollst du schlafen oder auf einer Matte am Boden.
Etañhi aṭṭhaṅgikamāhuposathaṁ, Das, so heißt es, ist der Besinnungstag der acht Faktoren,
Buddhena dukkhantagunā pakāsitaṁ. vom Buddha erklärt, der ans Ende des Leidens gelangt ist.
Cando ca suriyo ca ubho sudassanā, Mond und Sonne sind schön anzusehen,
Obhāsayaṁ anupariyanti yāvatā; sie strahlen, soweit sie ihre Bahn ziehen.
Tamonudā te pana antalikkhagā, Diese Zerstreuer der Dunkelheit, Wanderer mitten in der Luft,
Nabhe pabhāsanti disāvirocanā. sie leuchten am Himmelszelt, erhellen die Himmelsrichtungen.
Etasmiṁ yaṁ vijjati antare dhanaṁ, Alle Schätze in diesem Bereich –
Muttā maṇi veḷuriyañca bhaddakaṁ; Perlen, Edelsteine, auch feiner Beryll,
Siṅgīsuvaṇṇaṁ atha vāpi kañcanaṁ, Berggold, strahlendes Gold,
Yaṁ jātarūpaṁ haṭakanti vuccati. Rohgold, das man ‚funkelnd‘ nennt –
Aṭṭhaṅgupetassa uposathassa, all das wiegt nicht den sechzehnten Teil
Kalampi te nānubhavanti soḷasiṁ; des Besinnungstages der acht Faktoren,
Candappabhā tāragaṇā ca sabbe. so wie das Licht aller Sterne es mit dem Mond nicht aufnehmen kann.
Tasmā hi nārī ca naro ca sīlavā, Ein sittlicher Mensch, Frau oder Mann,
Aṭṭhaṅgupetaṁ upavassuposathaṁ; der den Besinnungstag der acht Faktoren eingehalten hat,
Puññāni katvāna sukhudrayāni, er wird, wenn er Verdienst mit glücklichem Ausgang geschaffen hat,
Aninditā saggamupenti ṭhānan”ti. frei von Tadel, zu einem himmlischen Ort gehen.“
Dutiyaṁ.