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Aṅguttara Nikāya 8.61 Nummerierte Lehrreden 8.61

7. Bhūmicālavagga 7. Das Kapitel über Erdbeben

Icchāsutta Wünschen

“Aṭṭhime, bhikkhave, puggalā santo saṁvijjamānā lokasmiṁ. „Mönche und Nonnen, diese acht Menschen findet man in der Welt.

Katame aṭṭha? Welche acht?

Idha, bhikkhave, bhikkhuno pavivittassa viharato nirāyattavuttino icchā uppajjati lābhāya. Zunächst kommt da bei einem Mönch, der abgeschieden ist und unabhängig lebt, ein Wunsch nach materiellem Besitz auf.

So uṭṭhahati ghaṭati vāyamati lābhāya. Er strengt sich an, bemüht sich und setzt sich ein, um ihn zu bekommen.

Tassa uṭṭhahato ghaṭato vāyamato lābhāya lābho nuppajjati. Doch es wird ihm kein materieller Besitz zuteil.

So tena alābhena socati kilamati paridevati, urattāḷiṁ kandati, sammohaṁ āpajjati. Er ist deshalb bekümmert und jammert und klagt, schlägt sich an die Brust und stürzt in Verwirrung, weil er diesen materiellen Besitz nicht bekommt.

Ayaṁ vuccati, bhikkhave: Das nennt man

‘bhikkhu iccho viharati lābhāya, uṭṭhahati ghaṭati vāyamati lābhāya, na ca lābhī, socī ca paridevī ca, cuto ca saddhammā’. einen Mönch, der im Wünschen nach materiellem Besitz lebt. Er strengt sich an, bemüht sich und setzt sich ein, um ihn zu bekommen. Aber wenn ihm kein materieller Besitz zuteilwird, ist er bekümmert und klagt. Er ist von der wahren Lehre abgefallen.

Idha pana, bhikkhave, bhikkhuno pavivittassa viharato nirāyattavuttino icchā uppajjati lābhāya. Dann kommt da bei einem Mönch, der abgeschieden ist und unabhängig lebt, ein Wunsch nach materiellem Besitz auf.

So uṭṭhahati ghaṭati vāyamati lābhāya. Er strengt sich an, bemüht sich und setzt sich ein, um ihn zu bekommen.

Tassa uṭṭhahato ghaṭato vāyamato lābhāya lābho uppajjati. Und es wird ihm materieller Besitz zuteil.

So tena lābhena majjati pamajjati pamādamāpajjati. Er ist davon berauscht und besessen und wird nachlässig in Bezug auf diesen materiellen Besitz.

Ayaṁ vuccati, bhikkhave: Das nennt man

‘bhikkhu iccho viharati lābhāya, uṭṭhahati ghaṭati vāyamati lābhāya, lābhī ca madī ca pamādī ca, cuto ca saddhammā’. einen Mönch, der im Wünschen nach materiellem Besitz lebt. Er strengt sich an, bemüht sich und setzt sich ein, um ihn zu bekommen. Und wenn ihm materieller Besitz zuteilwird, ist er davon berauscht und wird nachlässig. Er ist von der wahren Lehre abgefallen.

Idha pana, bhikkhave, bhikkhuno pavivittassa viharato nirāyattavuttino icchā uppajjati lābhāya. Dann kommt da bei einem Mönch, der abgeschieden ist und unabhängig lebt, ein Wunsch nach materiellem Besitz auf.

So na uṭṭhahati na ghaṭati na vāyamati lābhāya. Er strengt sich nicht an, bemüht sich nicht und setzt sich nicht ein, um ihn zu bekommen.

Tassa anuṭṭhahato aghaṭato avāyamato lābhāya lābho nuppajjati. Und es wird ihm kein materieller Besitz zuteil.

So tena alābhena socati, kilamati, paridevati, urattāḷiṁ kandati, sammohaṁ āpajjati. Er ist deshalb bekümmert und jammert und klagt, schlägt sich an die Brust und stürzt in Verwirrung, weil er diesen materiellen Besitz nicht bekommt.

Ayaṁ vuccati, bhikkhave: Das nennt man

‘bhikkhu iccho viharati lābhāya, na uṭṭhahati na ghaṭati na vāyamati lābhāya, na ca lābhī, socī ca paridevī ca, cuto ca saddhammā’. einen Mönch, der im Wünschen nach materiellem Besitz lebt. Er strengt sich nicht an, bemüht sich nicht und setzt sich nicht ein, um ihn zu bekommen. Und wenn ihm kein materieller Besitz zuteilwird, ist er bekümmert und klagt. Er ist von der wahren Lehre abgefallen.

Idha pana, bhikkhave, bhikkhuno pavivittassa viharato nirāyattavuttino icchā uppajjati lābhāya. Dann kommt da bei einem Mönch, der abgeschieden ist und unabhängig lebt, ein Wunsch nach materiellem Besitz auf.

So na uṭṭhahati, na ghaṭati, na vāyamati lābhāya. Er strengt sich nicht an, bemüht sich nicht und setzt sich nicht ein, um ihn zu bekommen.

Tassa anuṭṭhahato, aghaṭato, avāyamato lābhāya lābho uppajjati. Doch es wird ihm materieller Besitz zuteil.

So tena lābhena majjati, pamajjati, pamādamāpajjati. Er ist davon berauscht und besessen und wird nachlässig in Bezug auf diesen materiellen Besitz.

Ayaṁ vuccati, bhikkhave: Das nennt man

‘bhikkhu iccho viharati lābhāya, na uṭṭhahati na ghaṭati na vāyamati lābhāya, lābhī ca madī ca, pamādī ca, cuto ca saddhammā’. einen Mönch, der im Wünschen nach materiellem Besitz lebt. Er strengt sich nicht an, bemüht sich nicht und setzt sich nicht ein, um ihn zu bekommen. Und wenn ihm materieller Besitz zuteilwird, ist er davon berauscht und wird nachlässig. Er ist von der wahren Lehre abgefallen.

Idha pana, bhikkhave, bhikkhuno pavivittassa viharato nirāyattavuttino icchā uppajjati lābhāya. Dann kommt da bei einem Mönch, der abgeschieden ist und unabhängig lebt, ein Wunsch nach materiellem Besitz auf.

So uṭṭhahati ghaṭati vāyamati lābhāya. Er strengt sich an, bemüht sich und setzt sich ein, um ihn zu bekommen.

Tassa uṭṭhahato ghaṭato vāyamato lābhāya lābho nuppajjati. Doch es wird ihm kein materieller Besitz zuteil.

So tena alābhena na socati na kilamati na paridevati, na urattāḷiṁ kandati, na sammohaṁ āpajjati. Er ist deshalb nicht bekümmert und jammert und klagt nicht, schlägt sich nicht an die Brust und stürzt nicht in Verwirrung, weil er diesen materiellen Besitz nicht bekommt.

Ayaṁ vuccati, bhikkhave: Das nennt man

‘bhikkhu iccho viharati lābhāya, uṭṭhahati ghaṭati vāyamati lābhāya, na ca lābhī, na ca socī na ca paridevī, accuto ca saddhammā’. einen Mönch, der im Wünschen nach materiellem Besitz lebt. Er strengt sich an, bemüht sich und setzt sich ein, um ihn zu bekommen. Und wenn ihm kein materieller Besitz zuteilwird, ist er nicht bekümmert klagt nicht. Er ist nicht von der wahren Lehre abgefallen.

Idha pana, bhikkhave, bhikkhuno pavivittassa viharato nirāyattavuttino icchā uppajjati lābhāya. Dann kommt da bei einem Mönch, der abgeschieden ist und unabhängig lebt, ein Wunsch nach materiellem Besitz auf.

So uṭṭhahati ghaṭati vāyamati lābhāya. Er strengt sich an, bemüht sich und setzt sich ein, um ihn zu bekommen.

Tassa uṭṭhahato ghaṭato vāyamato lābhāya lābho uppajjati. Und es wird ihm materieller Besitz zuteil.

So tena lābhena na majjati, na pamajjati, na pamādamāpajjati. Er ist davon nicht berauscht und besessen und wird nicht nachlässig in Bezug auf diesen materiellen Besitz.

Ayaṁ vuccati, bhikkhave: Das nennt man

‘bhikkhu iccho viharati lābhāya, uṭṭhahati ghaṭati vāyamati lābhāya, lābhī ca, na ca madī na ca pamādī, accuto ca saddhammā’. einen Mönch, der im Wünschen nach materiellem Besitz lebt. Er strengt sich an, bemüht sich und setzt sich ein, um ihn zu bekommen. Und wenn ihm materieller Besitz zuteilwird, ist er davon nicht berauscht und wird nicht nachlässig. Er ist nicht von der wahren Lehre abgefallen.

Idha pana, bhikkhave, bhikkhuno pavivittassa viharato nirāyattavuttino icchā uppajjati lābhāya. Dann kommt da bei einem Mönch, der abgeschieden ist und unabhängig lebt, ein Wunsch nach materiellem Besitz auf.

So na uṭṭhahati, na ghaṭati, na vāyamati lābhāya. Er strengt sich nicht an, bemüht sich nicht und setzt sich nicht ein, um ihn zu bekommen.

Tassa anuṭṭhahato, aghaṭato, avāyamato lābhāya lābho nuppajjati. Und es wird ihm kein materieller Besitz zuteil.

So tena alābhena na socati, na kilamati, na paridevati, na urattāḷiṁ kandati, na sammohaṁ āpajjati. Er ist deshalb nicht bekümmert und jammert und klagt nicht, schlägt sich nicht an die Brust und stürzt nicht in Verwirrung, weil er diesen materiellen Besitz nicht bekommt.

Ayaṁ vuccati, bhikkhave: Das nennt man

‘bhikkhu iccho viharati lābhāya, na uṭṭhahati, na ghaṭati, na vāyamati lābhāya, na ca lābhī, na ca socī na ca paridevī, accuto ca saddhammā’. einen Mönch, der im Wünschen nach materiellem Besitz lebt. Er strengt sich nicht an, bemüht sich nicht und setzt sich nicht ein, um ihn zu bekommen. Und wenn ihm kein materieller Besitz zuteilwird, ist er nicht bekümmert und klagt nicht. Er ist nicht von der wahren Lehre abgefallen.

Idha pana, bhikkhave, bhikkhuno pavivittassa viharato nirāyattavuttino icchā uppajjati lābhāya. Dann kommt da bei einem Mönch, der abgeschieden ist und unabhängig lebt, ein Wunsch nach materiellem Besitz auf.

So na uṭṭhahati, na ghaṭati, na vāyamati lābhāya. Er strengt sich nicht an, bemüht sich nicht und setzt sich nicht ein, um ihn zu bekommen.

Tassa anuṭṭhahato aghaṭato avāyamato lābhāya lābho uppajjati. Doch es wird ihm materieller Besitz zuteil.

So tena lābhena na majjati, na pamajjati, na pamādamāpajjati. Er ist davon nicht berauscht und besessen und wird nicht nachlässig in Bezug auf diesen materiellen Besitz.

Ayaṁ vuccati, bhikkhave: Das nennt man

‘bhikkhu iccho viharati lābhāya, na uṭṭhahati, na ghaṭati, na vāyamati lābhāya, lābhī ca, na ca madī na ca pamādī, accuto ca saddhammā’. einen Mönch, der im Wünschen nach materiellem Besitz lebt. Er strengt sich nicht an, bemüht sich nicht und setzt sich nicht ein, um ihn zu bekommen. Und wenn ihm materieller Besitz zuteilwird, ist er davon nicht berauscht und wird nicht nachlässig. Er ist nicht von der wahren Lehre abgefallen.

Ime kho, bhikkhave, aṭṭha puggalā santo saṁvijjamānā lokasmin”ti. Das sind die acht Menschen, die man in der Welt findet.“

Paṭhamaṁ.
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