Other Translations: English
From:
Aį¹
guttara NikÄya 9.37 Nummerierte Lehrreden 9.37
4. MahÄvagga 4. Das groĆe Kapitel
Änandasutta Änandas Lehrrede
Ekaį¹ samayaį¹ ÄyasmÄ Änando kosambiyaį¹ viharati ghositÄrÄme. Einmal hielt sich der EhrwĆ¼rdige Änanda bei KosambÄ« auf, in Ghositas Kloster.
Tatra kho ÄyasmÄ Änando bhikkhÅ« Ämantesi: Da wandte sich Änanda an die Mƶnche und Nonnen:
āÄvuso bhikkhaveāti. āGeehrte, Mƶnche und Nonnen!ā
āÄvusoāti kho te bhikkhÅ« Äyasmato Änandassa paccassosuį¹. āGeehrterā, antworteten sie.
ÄyasmÄ Änando etadavoca: Änanda sagte:
āAcchariyaį¹, Ävuso, abbhutaį¹, Ävuso. āEs ist unglaublich, Geehrte, es ist erstaunlich,
YÄvaƱcidaį¹ tena bhagavatÄ jÄnatÄ passatÄ arahatÄ sammÄsambuddhena sambÄdhe okÄsÄdhigamo anubuddho sattÄnaį¹ visuddhiyÄ sokaparidevÄnaį¹ samatikkamÄya dukkhadomanassÄnaį¹ atthaį¹
gamÄya ƱÄyassa adhigamÄya nibbÄnassa sacchikiriyÄya. wie dieser Gesegnete, der erkennt und sieht, der Vollendete, der vollkommen erwachte Buddha eine Ćffnung inmitten der Enge gefunden hat, um die Wesen zu lƤutern, Kummer und Weinen zu Ć¼berwinden, Schmerz und Traurigkeit ein Ende zu machen, das System zu entdecken und das Erlƶschen zu verwirklichen!
Tadeva nÄma cakkhuį¹ bhavissati te rÅ«pÄ taƱcÄyatanaį¹ no paį¹isaį¹vedissati. Das Auge ist wirklich vorhanden, und auch diese Bilder sind da. Dennoch erfƤhrt man dieses Sinnesfeld nicht.
Tadeva nÄma sotaį¹ bhavissati te saddÄ taƱcÄyatanaį¹ no paį¹isaį¹vedissati. Das Ohr ist wirklich vorhanden, und auch diese Tƶne sind da. Dennoch erfƤhrt man dieses Sinnesfeld nicht.
Tadeva nÄma ghÄnaį¹ bhavissati te gandhÄ taƱcÄyatanaį¹ no paį¹isaį¹vedissati. Die Nase ist wirklich vorhanden, und auch diese GerĆ¼che sind da. Dennoch erfƤhrt man dieses Sinnesfeld nicht.
SÄva nÄma jivhÄ bhavissati te rasÄ taƱcÄyatanaį¹ no paį¹isaį¹vedissati. Die Zunge ist wirklich vorhanden, und auch diese GeschmƤcke sind da. Dennoch erfƤhrt man dieses Sinnesfeld nicht.
Sova nÄma kÄyo bhavissati te phoį¹į¹habbÄ taƱcÄyatanaį¹ no paį¹isaį¹vedissatÄ«āti. Der Kƶrper ist wirklich vorhanden, und auch diese BerĆ¼hrungen sind da. Dennoch erfƤhrt man dieses Sinnesfeld nicht.ā
Evaį¹ vutte, ÄyasmÄ udÄyÄ« Äyasmantaį¹ Änandaį¹ etadavoca: Darauf sagte der EhrwĆ¼rdige UdÄyÄ« zum EhrwĆ¼rdigen Änanda:
āsaƱƱīmeva nu kho, Ävuso Änanda, tadÄyatanaį¹ no paį¹isaį¹vedeti udÄhu asaƱƱīāti? āGeehrter Änanda, hat jemand, der dieses Sinnesfeld nicht erfƤhrt, eine Wahrnehmung oder nicht?ā
āSaƱƱīmeva kho, Ävuso, tadÄyatanaį¹ no paį¹isaį¹vedeti, no asaƱƱīāti. āGeehrter, jemand, der dieses Sinnesfeld nicht erfƤhrt, hat eine Wahrnehmung, er ist nicht ohne Wahrnehmung.ā
āKiį¹saƱƱī panÄvuso, tadÄyatanaį¹ no paį¹isaį¹vedetÄ«āti? āAber was nimmt jemand wahr, der dieses Sinnesfeld nicht erfƤhrt?ā
āIdhÄvuso, bhikkhu, sabbaso rÅ«pasaƱƱÄnaį¹ samatikkamÄ paį¹ighasaƱƱÄnaį¹ atthaį¹
gamÄ nÄnattasaƱƱÄnaį¹ amanasikÄrÄ āananto ÄkÄsoāti ÄkÄsÄnaƱcÄyatanaį¹ upasampajja viharati. āDa Ć¼bersteigt ein Mƶnch jegliche Formwahrnehmung, beendet die Wahrnehmung von EindrĆ¼cken, richtet den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt, tritt im Wissen: āRaum ist unendlichā in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin.
Evaį¹saƱƱīpi kho, Ävuso, tadÄyatanaį¹ no paį¹isaį¹vedeti. Jemand, der dieses Sinnesfeld nicht erfƤhrt, nimmt in dieser Art wahr.
Puna caparaį¹, Ävuso, bhikkhu sabbaso ÄkÄsÄnaƱcÄyatanaį¹ samatikkamma āanantaį¹ viƱƱÄį¹anāti viƱƱÄį¹aƱcÄyatanaį¹ upasampajja viharati. Dann Ć¼bersteigt da ein Mƶnch vollstƤndig die Dimension des unendlichen Raumes, tritt im Wissen: āBewusstsein ist unendlichā in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin.
Evaį¹saƱƱīpi kho, Ävuso, tadÄyatanaį¹ no paį¹isaį¹vedeti. Jemand, der dieses Sinnesfeld nicht erfƤhrt, nimmt in dieser Art wahr.
Puna caparaį¹, Ävuso, bhikkhu sabbaso viƱƱÄį¹aƱcÄyatanaį¹ samatikkamma ānatthi kiƱcÄ«āti ÄkiƱcaƱƱÄyatanaį¹ upasampajja viharati. Dann Ć¼bersteigt da ein Mƶnch vollstƤndig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: āDa ist Ć¼berhaupt nichtsā in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin.
Evaį¹saƱƱīpi kho, Ävuso, tadÄyatanaį¹ no paį¹isaį¹vedetÄ«ti. Jemand, der dieses Sinnesfeld nicht erfƤhrt, nimmt in dieser Art wahr.
EkamidÄhaį¹, Ävuso, samayaį¹ sÄkete viharÄmi aƱjanavane migadÄye. Geehrter, dieses eine Mal hielt ich mich bei SÄketa im Wildpark im AƱjana-Wald auf.
Atha kho, Ävuso, jaį¹ilavÄsikÄ bhikkhunÄ« yenÄhaį¹ tenupasaį¹
kami; upasaį¹
kamitvÄ maį¹ abhivÄdetvÄ ekamantaį¹ aį¹į¹hÄsi. Ekamantaį¹ į¹hitÄ kho, Ävuso, jaį¹ilavÄsikÄ bhikkhunÄ« maį¹ etadavoca: Da kam die Nonne Jaį¹ilagÄhikÄ zu mir, verbeugte sich, stellte sich zur Seite hin und sagte zu mir:
āyÄyaį¹, bhante Änanda, samÄdhi na cÄbhinato na cÄpanato na ca sasaį¹
khÄraniggayhavÄritagato, āEhrenwerter Änanda, da ist die Versenkung, die nicht nach vorne neigt noch nach hinten zieht und die nicht mit Gewalt aufrechterhalten wird,
vimuttattÄ į¹hito, į¹hitattÄ santusito, santusitattÄ no paritassati. die, wenn sie frei ist, fest steht; wenn sie fest steht, zufrieden ist. Wenn man zufrieden ist, ist einem nicht bange.
Ayaį¹, bhante Änanda, samÄdhi kiį¹phalo vutto bhagavatÄāti? Was sagte der Buddha, was die Frucht dieser Versenkung sei?ā
Evaį¹ vutte, sohaį¹, Ävuso, jaį¹ilavÄsikaį¹ bhikkhuniį¹ etadavocaį¹: Darauf antwortete ich ihr:
āyÄyaį¹, bhagini, samÄdhi na cÄbhinato na cÄpanato na ca sasaį¹
khÄraniggayhavÄritagato, āSchwester, da ist die Versenkung, die nicht nach vorne neigt noch nach hinten zieht und die nicht mit Gewalt aufrechterhalten wird,
vimuttattÄ į¹hito, į¹hitattÄ santusito, santusitattÄ no paritassati. die, wenn sie frei ist, fest steht; wenn sie fest steht, zufrieden ist. Wenn man zufrieden ist, ist einem nicht bange.
Ayaį¹, bhagini, samÄdhi aƱƱÄphalo vutto bhagavatÄāti. Der Buddha sagte, die Frucht dieser Versenkung sei die Erleuchtung.ā
Evaį¹saƱƱīpi kho, Ävuso, tadÄyatanaį¹ no paį¹isaį¹vedetÄ«āti. Jemand, der dieses Sinnesfeld nicht erfƤhrt, nimmt auch in dieser Art wahr.ā
Chaį¹į¹haį¹.