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Aṅguttara Nikāya 9.42 Nummerierte Lehrreden 9.42
5. Sāmaññavagga 5. Das Kapitel über Ähnlichkeit
Sambādhasutta Eng
Ekaṁ samayaṁ āyasmā ānando kosambiyaṁ viharati ghositārāme. Einmal hielt sich der Ehrwürdige Ānanda bei Kosambī auf, in Ghositas Kloster.
Atha kho āyasmā udāyī yenāyasmā ānando tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā āyasmatā ānandena saddhiṁ sammodi. Da ging der Ehrwürdige Udāyī zum Ehrwürdigen Ānanda und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus.
Sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho āyasmā udāyī āyasmantaṁ ānandaṁ etadavoca: Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zu Ānanda:
“vuttamidaṁ, āvuso, pañcālacaṇḍena devaputtena: „Geehrter, vom Gott Pañcālacaṇḍa wurde gesagt:
‘Sambādhe gataṁ okāsaṁ, „Die Öffnung inmitten der Enge
Avidvā bhūrimedhaso; wurde vom Buddha entdeckt, ihm mit ausgedehntem Verstand,
Yo jhānamabujjhi buddho, der zur Vertiefung erwachte,
Paṭilīnanisabho munī’ti. dem Abgeklärten, dem einsamen Bullen.‘
Katamo, āvuso, sambādho, katamo sambādhe okāsādhigamo vutto bhagavatā”ti? Aber was ist die Enge, und was ist die Öffnung inmitten der Enge, von der der Buddha gesprochen hat?“
“Pañcime, āvuso, kāmaguṇā sambādho vutto bhagavatā. „Geehrter, die fünf Arten sinnlicher Erregung werden vom Buddha ‚Enge‘ genannt.
Katame pañca? Welche fünf?
Cakkhuviññeyyā rūpā iṭṭhā kantā manāpā piyarūpā kāmūpasaṁhitā rajanīyā, Bilder, die das Auge erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend.
sotaviññeyyā saddā …pe… Töne, die das Ohr erkennt …
ghānaviññeyyā gandhā … Gerüche, die die Nase erkennt …
jivhāviññeyyā rasā … Geschmäcke, die die Zunge erkennt …
kāyaviññeyyā phoṭṭhabbā iṭṭhā kantā manāpā piyarūpā kāmūpasaṁhitā rajanīyā. Berührungen, die der Körper erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend.
Ime kho, āvuso, pañca kāmaguṇā sambādho vutto bhagavatā. Das sind die fünf Arten sinnlicher Erregung, die vom Buddha ‚Enge‘ genannt werden.
Idhāvuso, bhikkhu vivicceva kāmehi …pe… paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Nun tritt da ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden … in die erste Vertiefung ein und verweilt darin.
Ettāvatāpi kho, āvuso, sambādhe okāsādhigamo vutto bhagavatā pariyāyena. Insoweit sprach der Buddha von einer Öffnung inmitten der Enge, in einem eingeschränkten Sinn.
Tatrāpatthi sambādho. Aber da ist immer noch Enge.
Kiñca tattha sambādho? Worin besteht diese Enge?
Yadeva tattha vitakkavicārā aniruddhā honti, ayamettha sambādho. Jedes Ausrichten und Halten des Geistes, das noch nicht aufgehört hat, ist hier die Enge.
Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu vitakkavicārānaṁ vūpasamā …pe… dutiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Dann beruhigt sich da bei einem Mönch das Ausrichten und Halten des Geistes, und er tritt in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin …
Ettāvatāpi kho, āvuso, sambādhe okāsādhigamo vutto bhagavatā pariyāyena. Insoweit sprach der Buddha von einer Öffnung inmitten der Enge, in einem eingeschränkten Sinn.
Tatrāpatthi sambādho. Aber da ist immer noch Enge.
Kiñca tattha sambādho? Worin besteht diese Enge?
Yadeva tattha pīti aniruddhā hoti, ayamettha sambādho. Jede Ekstase, die noch nicht aufgehört hat, ist hier die Enge.
Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu pītiyā ca virāgā …pe… tatiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Dann tritt da ein Mönch mit dem Schwinden der Ekstase in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin …
Ettāvatāpi kho, āvuso, sambādhe okāsādhigamo vutto bhagavatā pariyāyena. Insoweit sprach der Buddha von einer Öffnung inmitten der Enge, in einem eingeschränkten Sinn.
Tatrāpatthi sambādho. Aber da ist immer noch Enge.
Kiñca tattha sambādho? Worin besteht diese Enge?
Yadeva tattha upekkhāsukhaṁ aniruddhaṁ hoti, ayamettha sambādho. Jede gleichmütige Seligkeit, die noch nicht aufgehört hat, ist hier die Enge.
Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu sukhassa ca pahānā …pe… catutthaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Dann tritt da ein Mönch, indem er Glück und Schmerz aufgibt, und mit dem Enden früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin …
Ettāvatāpi kho, āvuso, sambādhe okāsādhigamo vutto bhagavatā pariyāyena. Insoweit sprach der Buddha von einer Öffnung inmitten der Enge, in einem eingeschränkten Sinn.
Tatrāpatthi sambādho. Aber da ist immer noch Enge.
Kiñca tattha sambādho? Worin besteht diese Enge?
Yadeva tattha rūpasaññā aniruddhā hoti, ayamettha sambādho. Jede Formwahrnehmung, die noch nicht aufgehört hat, ist hier die Enge.
Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu sabbaso rūpasaññānaṁ samatikkamā paṭighasaññānaṁ atthaṅgamā nānattasaññānaṁ amanasikārā ‘ananto ākāso’ti ākāsānañcāyatanaṁ upasampajja viharati. Dann übersteigt da ein Mönch jegliche Formwahrnehmung, beendet die Wahrnehmung von Eindrücken, richtet den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt, tritt im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘ in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin.
Ettāvatāpi kho, āvuso, sambādhe okāsādhigamo vutto bhagavatā pariyāyena. Insoweit sprach der Buddha von einer Öffnung inmitten der Enge, in einem eingeschränkten Sinn.
Tatrāpatthi sambādho. Aber da ist immer noch Enge.
Kiñca tattha sambādho? Worin besteht diese Enge?
Yadeva tattha ākāsānañcāyatanasaññā aniruddhā hoti, ayamettha sambādho. Jede Wahrnehmung der Dimension des unendlichen Raumes, die noch nicht aufgehört hat, ist hier die Enge.
Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu sabbaso ākāsānañcāyatanaṁ samatikkamma ‘anantaṁ viññāṇan’ti viññāṇañcāyatanaṁ upasampajja viharati. Dann übersteigt da ein Mönch vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, tritt im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘ in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin.
Ettāvatāpi kho, āvuso, sambādhe okāsādhigamo vutto bhagavatā pariyāyena. Insoweit sprach der Buddha von einer Öffnung inmitten der Enge, in einem eingeschränkten Sinn.
Tatrāpatthi sambādho. Aber da ist immer noch Enge.
Kiñca tattha sambādho? Worin besteht diese Enge?
Yadeva tattha viññāṇañcāyatanasaññā aniruddhā hoti, ayamettha sambādho. Jede Wahrnehmung der Dimension des unendlichen Bewusstseins, die noch nicht aufgehört hat, ist hier die Enge.
Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu sabbaso viññāṇañcāyatanaṁ samatikkamma ‘natthi kiñcī’ti ākiñcaññāyatanaṁ upasampajja viharati. Dann übersteigt da ein Mönch vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘ in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin.
Ettāvatāpi kho, āvuso, sambādhe okāsādhigamo vutto bhagavatā pariyāyena. Insoweit sprach der Buddha von einer Öffnung inmitten der Enge, in einem eingeschränkten Sinn.
Tatrāpatthi sambādho. Aber da ist immer noch Enge.
Kiñca tattha sambādho? Worin besteht diese Enge?
Yadeva tattha ākiñcaññāyatanasaññā aniruddhā hoti, ayamettha sambādho. Jede Wahrnehmung der Dimension des Nichts, die noch nicht aufgehört hat, ist hier die Enge.
Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu sabbaso ākiñcaññāyatanaṁ samatikkamma nevasaññānāsaññāyatanaṁ upasampajja viharati. Dann übersteigt da ein Mönch vollständig die Dimension des Nichts, tritt in die Dimension ein, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und verweilt darin.
Ettāvatāpi kho, āvuso, sambādhe okāsādhigamo vutto bhagavatā pariyāyena. Insoweit sprach der Buddha von einer Öffnung inmitten der Enge, in einem eingeschränkten Sinn.
Tatrāpatthi sambādho. Aber da ist immer noch Enge.
Kiñca tattha sambādho? Worin besteht diese Enge?
Yadeva tattha nevasaññānāsaññāyatanasaññā aniruddhā hoti, ayamettha sambādho. Jede Wahrnehmung der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, die noch nicht aufgehört hat, ist hier die Enge.
Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu sabbaso nevasaññānāsaññāyatanaṁ samatikkamma saññāvedayitanirodhaṁ upasampajja viharati, paññāya cassa disvā āsavā parikkhīṇā honti. Dann übersteigt da ein Mönch vollständig die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, tritt in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein und verweilt darin. Und wenn er mit Weisheit gesehen hat, lösen sich seine Befleckungen auf.
Ettāvatāpi kho, āvuso, sambādhe okāsādhigamo vutto bhagavatā nippariyāyenā”ti. Insoweit sprach der Buddha von einer Öffnung inmitten der Enge, in uneingeschränktem Sinn.“
Paṭhamaṁ.