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Aṅguttara Nikāya 10.7 Nummerierte Lehrreden 10.7

1. Ānisaṁsavagga 1. Das Kapitel über Vorteile

Sāriputtasutta Sāriputta

Atha kho āyasmā ānando yenāyasmā sāriputto tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā āyasmatā sāriputtena saddhiṁ sammodi. Da ging der Ehrwürdige Ānanda zum Ehrwürdigen Sāriputta und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus.

Sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho āyasmā ānando āyasmantaṁ sāriputtaṁ etadavoca: Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte Ānanda sich zur Seite hin und sagte zu Sāriputta:

“Siyā nu kho, āvuso sāriputta, bhikkhuno tathārūpo samādhipaṭilābho yathā neva pathaviyaṁ pathavisaññī assa, na āpasmiṁ āposaññī assa, na tejasmiṁ tejosaññī assa, na vāyasmiṁ vāyosaññī assa, na ākāsānañcāyatane ākāsānañcāyatanasaññī assa, na viññāṇañcāyatane viññāṇañcāyatanasaññī assa, na ākiñcaññāyatane ākiñcaññāyatanasaññī assa, na nevasaññānāsaññāyatane nevasaññānāsaññāyatanasaññī assa, na idhaloke idhalokasaññī assa, na paraloke paralokasaññī assa; saññī ca pana assā”ti? „Kann es sein, geehrter Sāriputta, dass ein Mönch einen Versenkungszustand wie diesen erreicht: Er würde in der Erde nicht Erde wahrnehmen, im Wasser nicht Wasser, im Feuer nicht Feuer und im Wind nicht Wind. Und er würde in der Dimension des unendlichen Raumes nicht die Dimension des unendlichen Raumes wahrnehmen, in der Dimension des unendlichen Bewusstseins nicht die Dimension des unendlichen Bewusstseins, in der Dimension des Nichts nicht die Dimension des Nichts und in der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, nicht die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat. Und er würde in dieser Welt nicht diese Welt wahrnehmen und in jener Welt nicht jene Welt. Aber er würde dennoch wahrnehmen?“

“Siyā, āvuso ānanda, bhikkhuno tathārūpo samādhipaṭilābho yathā neva pathaviyaṁ pathavisaññī assa …pe… na paraloke paralokasaññī assa; saññī ca pana assā”ti. „Das kann sein, geehrter Ānanda.“

“Yathā kathaṁ pana, āvuso sāriputta, siyā bhikkhuno tathārūpo samādhipaṭilābho yathā neva pathaviyaṁ pathavisaññī assa …pe… saññī ca pana assā”ti? „Aber wie könnte das sein?“

“Ekamidāhaṁ, āvuso ānanda, samayaṁ idheva sāvatthiyaṁ viharāmi andhavanasmiṁ. „Geehrter Ānanda, dieses eine Mal hielt ich mich gerade hier bei Sāvatthī im Finsteren Wald auf.

Tatthāhaṁ tathārūpaṁ samādhiṁ samāpajjiṁ yathā neva pathaviyaṁ pathavisaññī ahosiṁ, na āpasmiṁ āposaññī ahosiṁ, na tejasmiṁ tejosaññī ahosiṁ, na vāyasmiṁ vāyosaññī ahosiṁ, na ākāsānañcāyatane ākāsānañcāyatanasaññī ahosiṁ, na viññāṇañcāyatane viññāṇañcāyatanasaññī ahosiṁ, na ākiñcaññāyatane ākiñcaññāyatanasaññī ahosiṁ, na nevasaññānāsaññāyatane nevasaññānāsaññāyatanasaññī ahosiṁ, na idhaloke idhalokasaññī ahosiṁ, na paraloke paralokasaññī ahosiṁ; saññī ca pana ahosin”ti. Da erreichte ich einen Versenkungszustand wie diesen: Ich nahm in der Erde nicht Erde wahr, im Wasser nicht Wasser, im Feuer nicht Feuer und im Wind nicht Wind. Und ich nahm in der Dimension des unendlichen Raumes nicht die Dimension des unendlichen Raumes wahr, in der Dimension des unendlichen Bewusstseins nicht die Dimension des unendlichen Bewusstseins, in der Dimension des Nichts nicht die Dimension des Nichts und in der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, nicht die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat. Und ich nahm in dieser Welt nicht diese Welt wahr und in jener Welt nicht jene Welt. Aber ich nahm dennoch wahr.“

“Kiṁsaññī panāyasmā sāriputto tasmiṁ samaye ahosī”ti? „Aber was nahm der geehrte Sāriputta zu dieser Zeit wahr?“

“‘Bhavanirodho nibbānaṁ bhavanirodho nibbānan’ti kho me, āvuso, aññāva saññā uppajjati aññāva saññā nirujjhati. „Eine Wahrnehmung entstand in mir und eine andere hörte auf: ‚Das Aufhören des fortgesetzten Daseins ist das Erlöschen. Das Aufhören des fortgesetzten Daseins ist das Erlöschen.‘

Seyyathāpi, āvuso, sakalikaggissa jhāyamānassa aññāva acci uppajjati aññāva acci nirujjhati; Wie ein Haufen brennender Zweige: Eine Flamme würde entstehen und eine andere würde aufhören.

evamevaṁ kho, āvuso, ‘bhavanirodho nibbānaṁ bhavanirodho nibbānan’ti aññāva saññā uppajjati aññāva saññā nirujjhati. Ebenso entstand in mir eine Wahrnehmung und eine andere hörte auf: ‚Das Aufhören des fortgesetzten Daseins ist das Erlöschen. Das Aufhören des fortgesetzten Daseins ist das Erlöschen.‘

‘Bhavanirodho nibbānan’ti saññī ca panāhaṁ, āvuso, tasmiṁ samaye ahosin”ti. Zu dieser Zeit nahm ich wahr, dass das Aufhören des fortgesetzten Daseins das Erlöschen ist.“

Sattamaṁ.
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