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Aṅguttara Nikāya 10.24 Nummerierte Lehrreden 10.24
3. Mahāvagga 3. Das große Kapitel
Mahācundasutta Mahācundas Lehrrede
Ekaṁ samayaṁ āyasmā mahācundo cetīsu viharati sahajātiyaṁ. Einmal hielt sich der Ehrwürdige Mahācunda im Land der Cetiyer bei Sahajāti auf.
Tatra kho āyasmā mahācundo bhikkhū āmantesi: Da wandte er sich an die Mönche und Nonnen:
“āvuso bhikkhave”ti. „Geehrte, Mönche und Nonnen!“
“Āvuso”ti kho te bhikkhū āyasmato mahācundassa paccassosuṁ. „Geehrter“, antworteten sie.
Āyasmā mahācundo etadavoca: Der Ehrwürdige Mahācunda sagte:
“Ñāṇavādaṁ, āvuso, bhikkhu vadamāno: „Geehrte, ein Mönch, der seine Erkenntnis erklärt, sagt:
‘jānāmimaṁ dhammaṁ, passāmimaṁ dhamman’ti. ‚Ich erkenne diese Lehre, ich sehe diese Lehre.‘
Tañce, āvuso, bhikkhuṁ lobho abhibhuyya tiṭṭhati, Angenommen, Gier beherrscht diesen Mönch und hält an;
doso … oder Hass …
moho … Täuschung …
kodho … Zorn …
upanāho … Verbitterung …
makkho … Geringschätzung …
paḷāso … Verachtung …
macchariyaṁ … Geiz …
pāpikā issā … böse Eifersucht …
pāpikā icchā abhibhuyya tiṭṭhati, so evamassa veditabbo: oder unlautere Wünsche beherrschen diesen Mönch und halten an. Ihr solltet über ihn wissen:
‘nāyamāyasmā tathā pajānāti yathā pajānato lobho na hoti, tathāhimaṁ āyasmantaṁ lobho abhibhuyya tiṭṭhati; ‚Dieser Ehrwürdige besitzt nicht das Verstehen, das Gier beseitigen würde, daher beherrscht die Gier ihn und hält an.
nāyamāyasmā tathā pajānāti yathā pajānato doso na hoti … Er besitzt nicht das Verstehen, das Hass beseitigen würde …
moho … das Täuschung beseitigen würde …
kodho … das Zorn beseitigen würde …
upanāho … das Verbitterung beseitigen würde …
makkho … das Geringschätzung beseitigen würde …
paḷāso … das Verachtung beseitigen würde …
macchariyaṁ … das Geiz beseitigen würde …
pāpikā issā … das böse Eifersucht beseitigen würde …
pāpikā icchā na hoti, tathāhimaṁ āyasmantaṁ pāpikā icchā abhibhuyya tiṭṭhatī’ti. oder das unlautere Wünsche beseitigen würde, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn und halten an.‘
Bhāvanāvādaṁ, āvuso, bhikkhu vadamāno: Ein Mönch, der seine Entwicklung erklärt, sagt:
‘bhāvitakāyomhi bhāvitasīlo bhāvitacitto bhāvitapañño’ti. ‚Ich habe mein körperliches Durchhaltevermögen, mein sittliches Verhalten, meinen Geist und meine Weisheit entwickelt.‘
Tañce, āvuso, bhikkhuṁ lobho abhibhuyya tiṭṭhati, Angenommen, Gier beherrscht diesen Mönch und hält an;
doso … oder Hass …
moho … Täuschung …
kodho … Zorn …
upanāho … Verbitterung …
makkho … Geringschätzung …
paḷāso … Verachtung …
macchariyaṁ … Geiz …
pāpikā issā … böse Eifersucht …
pāpikā icchā abhibhuyya tiṭṭhati, so evamassa veditabbo: oder unlautere Wünsche beherrschen diesen Mönch und halten an. Ihr solltet über ihn wissen:
‘nāyamāyasmā tathā pajānāti yathā pajānato lobho na hoti, tathāhimaṁ āyasmantaṁ lobho abhibhuyya tiṭṭhati; ‚Dieser Ehrwürdige besitzt nicht das Verstehen, das Gier beseitigen würde, daher beherrscht die Gier ihn und hält an.
nāyamāyasmā tathā pajānāti yathā pajānato doso na hoti … Er besitzt nicht das Verstehen, das Hass beseitigen würde …
moho … das Täuschung beseitigen würde …
kodho … das Zorn beseitigen würde …
upanāho … das Verbitterung beseitigen würde …
makkho … das Geringschätzung beseitigen würde …
paḷāso … das Verachtung beseitigen würde …
macchariyaṁ … das Geiz beseitigen würde …
pāpikā issā … das böse Eifersucht beseitigen würde …
pāpikā icchā na hoti, tathāhimaṁ āyasmantaṁ pāpikā icchā abhibhuyya tiṭṭhatī’ti. oder das unlautere Wünsche beseitigen würde, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn und halten an.‘
Ñāṇavādañca, āvuso, bhikkhu vadamāno bhāvanāvādañca: Ein Mönch, der sowohl seine Erkenntnis als auch seine Entwicklung erklärt, sagt:
‘jānāmimaṁ dhammaṁ, passāmimaṁ dhammaṁ, bhāvitakāyomhi bhāvitasīlo bhāvitacitto bhāvitapañño’ti. ‚Ich erkenne diese Lehre, ich sehe diese Lehre. Und ich habe mein körperliches Durchhaltevermögen, mein sittliches Verhalten, meinen Geist und meine Weisheit entwickelt.‘
Tañce, āvuso, bhikkhuṁ lobho abhibhuyya tiṭṭhati, Angenommen, Gier beherrscht diesen Mönch und hält an;
doso … oder Hass …
moho … Täuschung …
kodho … Zorn …
upanāho … Verbitterung …
makkho … Geringschätzung …
paḷāso … Verachtung …
macchariyaṁ … Geiz …
pāpikā issā … böse Eifersucht …
pāpikā icchā abhibhuyya tiṭṭhati, so evamassa veditabbo: oder unlautere Wünsche beherrschen diesen Mönch und halten an. Ihr solltet über ihn wissen:
‘nāyamāyasmā tathā pajānāti yathā pajānato lobho na hoti, tathāhimaṁ āyasmantaṁ lobho abhibhuyya tiṭṭhati; ‚Dieser Ehrwürdige besitzt nicht das Verstehen, das Gier beseitigen würde, daher beherrscht die Gier ihn und hält an.
nāyamāyasmā tathā pajānāti yathā pajānato doso na hoti … Er besitzt nicht das Verstehen, das Hass beseitigen würde …
moho … das Täuschung beseitigen würde …
kodho … das Zorn beseitigen würde …
upanāho … das Verbitterung beseitigen würde …
makkho … das Geringschätzung beseitigen würde …
paḷāso … das Verachtung beseitigen würde …
macchariyaṁ … das Geiz beseitigen würde …
pāpikā issā … das böse Eifersucht beseitigen würde …
pāpikā icchā na hoti, tathāhimaṁ āyasmantaṁ pāpikā icchā abhibhuyya tiṭṭhatī’ti. oder das unlautere Wünsche beseitigen würde, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn und halten an.‘
Seyyathāpi, āvuso, puriso daliddova samāno aḍḍhavādaṁ vadeyya, adhanova samāno dhanavāvādaṁ vadeyya, abhogova samāno bhogavāvādaṁ vadeyya. Wie ein armer, bedürftiger und mittelloser Mensch, der erklärt, er sei reich, wohlhabend und vermögend.
So kismiñcideva dhanakaraṇīye samuppanne na sakkuṇeyya upanīhātuṁ dhanaṁ vā dhaññaṁ vā rajataṁ vā jātarūpaṁ vā. Doch wenn eine Zahlung fällig würde, wäre er nicht in der Lage, Geld, Getreide, Silber oder Gold beizubringen.
Tamenaṁ evaṁ jāneyyuṁ: Man wüsste von ihm:
‘daliddova ayamāyasmā samāno aḍḍhavādaṁ vadeti, adhanova ayamāyasmā samāno dhanavāvādaṁ vadeti, abhogavāva ayamāyasmā samāno bhogavāvādaṁ vadeti. ‚Dieser Mensch erklärt, er sei reich, wohlhabend und vermögend, aber tatsächlich ist er arm, bedürftig und mittellos.‘
Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?
Tathā hi ayamāyasmā kismiñcideva dhanakaraṇīye samuppanne na sakkoti upanīhātuṁ dhanaṁ vā dhaññaṁ vā rajataṁ vā jātarūpaṁ vā’ti. Weil er, als eine Zahlung fällig wurde, nicht in der Lage war, Geld, Getreide, Silber oder Gold beizubringen.
Evamevaṁ kho, āvuso, ñāṇavādañca bhikkhu vadamāno bhāvanāvādañca: Ebenso ist es mit einem Mönch, der sowohl seine Erkenntnis als auch seine Entwicklung erklärt und sagt:
‘jānāmimaṁ dhammaṁ, passāmimaṁ dhammaṁ, bhāvitakāyomhi bhāvitasīlo bhāvitacitto bhāvitapañño’ti. ‚Ich erkenne diese Lehre, ich sehe diese Lehre. Und ich habe mein körperliches Durchhaltevermögen, mein sittliches Verhalten, meinen Geist und meine Weisheit entwickelt.‘
Tañce, āvuso, bhikkhuṁ lobho abhibhuyya tiṭṭhati, Angenommen, Gier beherrscht diesen Mönch und hält an;
doso … oder Hass …
moho … Täuschung …
kodho … Zorn …
upanāho … Verbitterung …
makkho … Geringschätzung …
paḷāso … Verachtung …
macchariyaṁ … Geiz …
pāpikā issā … böse Eifersucht …
pāpikā icchā abhibhuyya tiṭṭhati, so evamassa veditabbo: oder unlautere Wünsche beherrschen diesen Mönch und halten an. Ihr solltet über ihn wissen:
‘nāyamāyasmā tathā pajānāti yathā pajānato lobho na hoti, tathāhimaṁ āyasmantaṁ lobho abhibhuyya tiṭṭhati; ‚Dieser Ehrwürdige besitzt nicht das Verstehen, das Gier beseitigen würde, daher beherrscht die Gier ihn und hält an.
nāyamāyasmā tathā pajānāti yathā pajānato doso na hoti … Er besitzt nicht das Verstehen, das Hass beseitigen würde …
moho … das Täuschung beseitigen würde …
kodho … das Zorn beseitigen würde …
upanāho … das Verbitterung beseitigen würde …
makkho … das Geringschätzung beseitigen würde …
paḷāso … das Verachtung beseitigen würde …
macchariyaṁ … das Geiz beseitigen würde …
pāpikā issā … das böse Eifersucht beseitigen würde …
pāpikā icchā na hoti, tathāhimaṁ āyasmantaṁ pāpikā icchā abhibhuyya tiṭṭhatī’ti. oder das unlautere Wünsche beseitigen würde, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn und halten an.‘
Ñāṇavādaṁ, āvuso, bhikkhu vadamāno: Ein Mönch, der seine Erkenntnis erklärt, sagt:
‘jānāmimaṁ dhammaṁ, passāmimaṁ dhamman’ti. ‚Ich erkenne diese Lehre, ich sehe diese Lehre.‘
Tañce, āvuso, bhikkhuṁ lobho nābhibhuyya tiṭṭhati, Angenommen, Gier beherrscht diesen Mönch nicht und hält nicht an;
doso … oder Hass …
moho … Täuschung …
kodho … Zorn …
upanāho … Verbitterung …
makkho … Geringschätzung …
paḷāso … Verachtung …
macchariyaṁ … Geiz …
pāpikā issā … böse Eifersucht …
pāpikā icchā nābhibhuyya tiṭṭhati, so evamassa veditabbo: oder unlautere Wünsche beherrschen diesen Mönch nicht und halten nicht an. Ihr solltet über ihn wissen:
‘ayamāyasmā tathā pajānāti yathā pajānato lobho na hoti, tathāhimaṁ āyasmantaṁ lobho nābhibhuyya tiṭṭhati; ‚Dieser Ehrwürdige besitzt das Verstehen, das Gier beseitigt, daher beherrscht die Gier ihn nicht und hält nicht an.
tathā ayamāyasmā pajānāti yathā pajānato doso na hoti … Er besitzt das Verstehen, das Hass beseitigt …
moho … das Täuschung beseitigt …
kodho … das Zorn beseitigt …
upanāho … das Verbitterung beseitigt …
makkho … das Geringschätzung beseitigt …
paḷāso … das Verachtung beseitigt …
macchariyaṁ … das Geiz beseitigt …
pāpikā issā … das böse Eifersucht beseitigt …
pāpikā icchā na hoti, tathāhimaṁ āyasmantaṁ pāpikā icchā nābhibhuyya tiṭṭhatī’ti. und das unlautere Wünsche beseitigt, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn nicht und halten nicht an.‘
Bhāvanāvādaṁ, āvuso, bhikkhu vadamāno: Ein Mönch, der seine Entwicklung erklärt, sagt:
‘bhāvitakāyomhi bhāvitasīlo bhāvitacitto bhāvitapañño’ti. ‚Ich habe mein körperliches Durchhaltevermögen, mein sittliches Verhalten, meinen Geist und meine Weisheit entwickelt.‘
Tañce, āvuso, bhikkhuṁ lobho nābhibhuyya tiṭṭhati, Angenommen, Gier beherrscht diesen Mönch nicht und hält nicht an;
doso … oder Hass …
moho … Täuschung …
kodho … Zorn …
upanāho … Verbitterung …
makkho … Geringschätzung …
paḷāso … Verachtung …
macchariyaṁ … Geiz …
pāpikā issā … böse Eifersucht …
pāpikā icchā nābhibhuyya tiṭṭhati, so evamassa veditabbo: oder unlautere Wünsche beherrschen diesen Mönch nicht und halten nicht an. Ihr solltet über ihn wissen:
‘tathā ayamāyasmā pajānāti yathā pajānato lobho na hoti, tathāhimaṁ āyasmantaṁ lobho nābhibhuyya tiṭṭhati; ‚Dieser Ehrwürdige besitzt das Verstehen, das Gier beseitigt, daher beherrscht die Gier ihn nicht und hält nicht an.
tathā ayamāyasmā pajānāti yathā pajānato doso na hoti … Er besitzt das Verstehen, das Hass beseitigt …
moho … das Täuschung beseitigt …
kodho … das Zorn beseitigt …
upanāho … das Verbitterung beseitigt …
makkho … das Geringschätzung beseitigt …
paḷāso … das Verachtung beseitigt …
macchariyaṁ … das Geiz beseitigt …
pāpikā issā … das böse Eifersucht beseitigt …
pāpikā icchā na hoti, tathāhimaṁ āyasmantaṁ pāpikā icchā nābhibhuyya tiṭṭhatī’ti. und das unlautere Wünsche beseitigt, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn nicht und halten nicht an.‘
Ñāṇavādañca, āvuso, bhikkhu vadamāno bhāvanāvādañca: Ein Mönch, der sowohl seine Erkenntnis als auch seine Entwicklung erklärt, sagt:
‘jānāmimaṁ dhammaṁ, passāmimaṁ dhammaṁ, bhāvitakāyomhi bhāvitasīlo bhāvitacitto bhāvitapañño’ti. ‚Ich erkenne diese Lehre, ich sehe diese Lehre. Und ich habe mein körperliches Durchhaltevermögen, mein sittliches Verhalten, meinen Geist und meine Weisheit entwickelt.‘
Tañce, āvuso, bhikkhuṁ lobho nābhibhuyya tiṭṭhati, Angenommen, Gier beherrscht diesen Mönch nicht und hält nicht an;
doso … oder Hass …
moho … Täuschung …
kodho … Zorn …
upanāho … Verbitterung …
makkho … Geringschätzung …
paḷāso … Verachtung …
macchariyaṁ … Geiz …
pāpikā issā … böse Eifersucht …
pāpikā icchā nābhibhuyya tiṭṭhati, so evamassa veditabbo: oder unlautere Wünsche beherrschen diesen Mönch nicht und halten nicht an. Ihr solltet über ihn wissen:
‘tathā ayamāyasmā pajānāti yathā pajānato lobho na hoti, tathāhimaṁ āyasmantaṁ lobho nābhibhuyya tiṭṭhati; ‚Dieser Ehrwürdige besitzt das Verstehen, das Gier beseitigt, daher beherrscht die Gier ihn nicht und hält nicht an.
tathā ayamāyasmā pajānāti yathā pajānato doso na hoti … Er besitzt das Verstehen, das Hass beseitigt …
moho … das Täuschung beseitigt …
kodho … das Zorn beseitigt …
upanāho … das Verbitterung beseitigt …
makkho … das Geringschätzung beseitigt …
paḷāso … das Verachtung beseitigt …
macchariyaṁ … das Geiz beseitigt …
pāpikā issā … das böse Eifersucht beseitigt …
pāpikā icchā na hoti, tathāhimaṁ āyasmantaṁ pāpikā icchā nābhibhuyya tiṭṭhatī’ti. und das unlautere Wünsche beseitigt, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn nicht und halten nicht an.‘
Seyyathāpi, āvuso, puriso aḍḍhova samāno aḍḍhavādaṁ vadeyya, dhanavāva samāno dhanavāvādaṁ vadeyya, bhogavāva samāno bhogavāvādaṁ vadeyya. Wie ein reicher, wohlhabender und vermögender Mensch, der erklärt, er sei reich, wohlhabend und vermögend.
So kismiñcideva dhanakaraṇīye samuppanne sakkuṇeyya upanīhātuṁ dhanaṁ vā dhaññaṁ vā rajataṁ vā jātarūpaṁ vā. Und jedes Mal, wenn eine Zahlung fällig würde, wäre er in der Lage, Geld, Getreide, Silber oder Gold beizubringen.
Tamenaṁ evaṁ jāneyyuṁ: Man wüsste von ihm:
‘aḍḍhova ayamāyasmā samāno aḍḍhavādaṁ vadeti, dhanavāva ayamāyasmā samāno dhanavāvādaṁ vadeti, bhogavāva ayamāyasmā samāno bhogavāvādaṁ vadeti. ‚Dieser Mensch erklärt, er sei reich, wohlhabend und vermögend, und tatsächlich ist er reich, wohlhabend und vermögend.‘
Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?
Tathā hi ayamāyasmā kismiñcideva dhanakaraṇīye samuppanne sakkoti upanīhātuṁ dhanaṁ vā dhaññaṁ vā rajataṁ vā jātarūpaṁ vā’ti. Weil er, als eine Zahlung fällig wurde, in der Lage war, Geld, Getreide, Silber oder Gold beizubringen.
Evamevaṁ kho, āvuso, ñāṇavādañca bhikkhu vadamāno bhāvanāvādañca: Ebenso ist es mit einem Mönch, der sowohl seine Erkenntnis als auch seine Entwicklung erklärt und sagt:
‘jānāmimaṁ dhammaṁ, passāmimaṁ dhammaṁ, bhāvitakāyomhi bhāvitasīlo bhāvitacitto bhāvitapañño’ti. ‚Ich erkenne diese Lehre, ich sehe diese Lehre. Und ich habe mein körperliches Durchhaltevermögen, mein sittliches Verhalten, meinen Geist und meine Weisheit entwickelt.‘
Tañce, āvuso, bhikkhuṁ lobho nābhibhuyya tiṭṭhati, Angenommen, Gier beherrscht diesen Mönch nicht und hält nicht an;
doso … oder Hass …
moho … Täuschung …
kodho … Zorn …
upanāho … Verbitterung …
makkho … Geringschätzung …
paḷāso … Verachtung …
macchariyaṁ … Geiz …
pāpikā issā … böse Eifersucht …
pāpikā icchā nābhibhuyya tiṭṭhati, so evamassa veditabbo: oder unlautere Wünsche beherrschen diesen Mönch nicht und halten nicht an. Ihr solltet über ihn wissen:
‘tathā ayamāyasmā pajānāti yathā pajānato lobho na hoti, tathāhimaṁ āyasmantaṁ lobho nābhibhuyya tiṭṭhati; ‚Dieser Ehrwürdige besitzt das Verstehen, das Gier beseitigt, daher beherrscht die Gier ihn nicht und hält nicht an.
tathā ayamāyasmā pajānāti yathā pajānato doso na hoti … Er besitzt das Verstehen, das Hass beseitigt …
moho … das Täuschung beseitigt …
kodho … das Zorn beseitigt …
upanāho … das Verbitterung beseitigt …
makkho … das Geringschätzung beseitigt …
paḷāso … das Verachtung beseitigt …
macchariyaṁ … das Geiz beseitigt …
pāpikā issā … das böse Eifersucht beseitigt …
pāpikā icchā na hoti, tathāhimaṁ āyasmantaṁ pāpikā icchā nābhibhuyya tiṭṭhatī’”ti. und das unlautere Wünsche beseitigt, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn nicht und halten nicht an.‘“
Catutthaṁ.