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Aṅguttara Nikāya 10.56 Nummerierte Lehrreden 10.56

6. Sacittavagga 6. Das Kapitel über den eigenen Geist

Paṭhamasaññāsutta Wahrnehmungen (1)

“Dasayimā, bhikkhave, saññā bhāvitā bahulīkatā mahapphalā honti mahānisaṁsā amatogadhā amatapariyosānā. „Mönche und Nonnen, wenn diese zehn Wahrnehmungen entwickelt und gemehrt werden, bringen sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfeln in der Unsterblichkeit und enden in der Unsterblichkeit.

Katamā dasa? Welche zehn?

Asubhasaññā, maraṇasaññā, āhāre paṭikūlasaññā, sabbaloke anabhiratasaññā, aniccasaññā, anicce dukkhasaññā, dukkhe anattasaññā, pahānasaññā, virāgasaññā, nirodhasaññā—Die Wahrnehmung des Abstoßenden, die Wahrnehmung des Todes, die Wahrnehmung der Widerwärtigkeit der Nahrung, die Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt, die Wahrnehmung der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden, die Wahrnehmung des Aufgebens, die Wahrnehmung des Schwindens und die Wahrnehmung des Aufhörens.

imā kho, bhikkhave, dasa saññā bhāvitā bahulīkatā mahapphalā honti mahānisaṁsā amatogadhā amatapariyosānā”ti. Das sind die zehn Wahrnehmungen, die, wenn sie entwickelt und gemehrt werden, reiche Frucht und großen Vorteil bringen. Sie gipfeln in der Unsterblichkeit und enden in der Unsterblichkeit.“

Chaṭṭhaṁ.
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