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Aṅguttara Nikāya 10.60 Nummerierte Lehrreden 10.60

6. Sacittavagga 6. Das Kapitel über den eigenen Geist

Girimānandasutta Mit Girimānanda

Ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.

Tena kho pana samayena āyasmā girimānando ābādhiko hoti dukkhito bāḷhagilāno. Zu dieser Zeit nun war der Ehrwürdige Girimānanda mitgenommen, leidend, schwer krank.

Atha kho āyasmā ānando yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho āyasmā ānando bhagavantaṁ etadavoca: Da ging der Ehrwürdige Ānanda zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:

“Āyasmā, bhante, girimānando ābādhiko hoti dukkhito bāḷhagilāno. „Herr, der Ehrwürdige Girimānanda ist mitgenommen, leidend, schwer krank.

Sādhu, bhante, bhagavā yenāyasmā girimānando tenupasaṅkamatu anukampaṁ upādāyā”ti. Herr, bitte geh aus Anteilnahme zum Ehrwürdigen Girimānanda.“

“Sace kho tvaṁ, ānanda, girimānandassa bhikkhuno dasa saññā bhāseyyāsi, ṭhānaṁ kho panetaṁ vijjati yaṁ girimānandassa bhikkhuno dasa saññā sutvā so ābādho ṭhānaso paṭippassambheyya. „Ānanda, wenn du dem Mönch Girimānanda diese zehn Wahrnehmungen aufsagen würdest, wäre es möglich, dass seine Krankheit auf der Stelle abklingt, wenn er sie hört.

Katamā dasa? Welche zehn?

Aniccasaññā, anattasaññā, asubhasaññā, ādīnavasaññā, pahānasaññā, virāgasaññā, nirodhasaññā, sabbaloke anabhiratasaññā, sabbasaṅkhāresu anicchāsaññā, ānāpānassati. Die Wahrnehmung der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst, die Wahrnehmung des Abstoßenden, die Wahrnehmung der Nachteile, die Wahrnehmung des Aufgebens, die Wahrnehmung des Schwindens, die Wahrnehmung des Aufhörens, die Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt, die Wahrnehmung der Unbeständigkeit aller Bedingungen und die Achtsamkeit auf den Atem.

Katamā cānanda, aniccasaññā? Und was ist die Wahrnehmung der Unbeständigkeit?

Idhānanda, bhikkhu araññagato vā rukkhamūlagato vā suññāgāragato vā iti paṭisañcikkhati: Da geht ein Mönch in die Wildnis, zum Fuß eines Baumes oder in eine leere Hütte, und denkt nach:

‘rūpaṁ aniccaṁ, vedanā aniccā, saññā aniccā, saṅkhārā aniccā, viññāṇaṁ aniccan’ti. ‚Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozesse und Bewusstsein sind unbeständig.‘

Iti imesu pañcasu upādānakkhandhesu aniccānupassī viharati. Und so meditiert er, indem er bei den fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregaten die Unbeständigkeit beobachtet.

Ayaṁ vuccatānanda, aniccasaññā. Das nennt man die Wahrnehmung der Unbeständigkeit.

Katamā cānanda, anattasaññā? Und was ist die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst?

Idhānanda, bhikkhu araññagato vā rukkhamūlagato vā suññāgāragato vā iti paṭisañcikkhati: Da geht ein Mönch in die Wildnis, zum Fuß eines Baumes oder in eine leere Hütte, und denkt nach:

‘cakkhu anattā, rūpā anattā, sotaṁ anattā, saddā anattā, ghānaṁ anattā, gandhā anattā, jivhā anattā, rasā anattā, kāyā anattā, phoṭṭhabbā anattā, mano anattā, dhammā anattā’ti. ‚Auge und Bilder, Ohr und Töne, Nase und Gerüche, Zunge und Geschmäcke, Körper und Berührungen, Geist und Vorstellungen sind ohne Selbst.‘

Iti imesu chasu ajjhattikabāhiresu āyatanesu anattānupassī viharati. Und so meditiert er, indem er bei den sechs inneren und äußeren Sinnesfeldern das Fehlen eines Selbst beobachtet.

Ayaṁ vuccatānanda, anattasaññā. Das nennt man die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst.

Katamā cānanda, asubhasaññā? Und was ist die Wahrnehmung des Abstoßenden?

Idhānanda, bhikkhu imameva kāyaṁ uddhaṁ pādatalā adho kesamatthakā tacapariyantaṁ pūraṁ nānāppakārassa asucino paccavekkhati: Da betrachtet ein Mönch seinen eigenen Körper, von den Fußsohlen aufwärts und von den Haarspitzen abwärts, der von Haut umhüllt und mit zahlreichen widerlichen Dingen angefüllt ist.

‘atthi imasmiṁ kāye kesā lomā nakhā dantā taco, maṁsaṁ nhāru aṭṭhi aṭṭhimiñjaṁ vakkaṁ, hadayaṁ yakanaṁ kilomakaṁ pihakaṁ papphāsaṁ, antaṁ antaguṇaṁ udariyaṁ karīsaṁ, pittaṁ semhaṁ pubbo lohitaṁ sedo medo, assu vasā kheḷo siṅghāṇikā lasikā muttan’ti. ‚In diesem Körper gibt es Kopfhaare, Körperhaare, Nägel, Zähne, Haut, Fleisch, Sehnen, Knochen, Knochenmark, Nieren, Herz, Leber, Zwerchfell, Milz, Lungen, Därme, Gekröse, Speisebrei, Kot, Galle, Schleim, Eiter, Blut, Schweiß, Fett, Tränen, Talg, Speichel, Nasenschleim, Gelenkschmiere, Urin.‘

Iti imasmiṁ kāye asubhānupassī viharati. Und so meditiert er, indem er das Abstoßende an diesem Körper betrachtet.

Ayaṁ vuccatānanda, asubhasaññā. Das nennt man die Wahrnehmung des Abstoßenden.

Katamā cānanda, ādīnavasaññā? Und was ist die Wahrnehmung der Nachteile?

Idhānanda, bhikkhu araññagato vā rukkhamūlagato vā suññāgāragato vā iti paṭisañcikkhati: Da geht ein Mönch in die Wildnis, zum Fuß eines Baumes oder in eine leere Hütte, und denkt nach:

‘bahudukkho kho ayaṁ kāyo bahuādīnavo. Iti imasmiṁ kāye vividhā ābādhā uppajjanti, seyyathidaṁ—‚Mit diesem Körper sind viel Leiden und viele Nachteile verbunden. Denn dieser Körper wird von zahlreichen Beschwerden befallen: nämlich

cakkhurogo sotarogo ghānarogo jivhārogo kāyarogo sīsarogo kaṇṇarogo mukharogo dantarogo oṭṭharogo kāso sāso pināso ḍāho jaro kucchirogo mucchā pakkhandikā sūlā visūcikā kuṭṭhaṁ gaṇḍo kilāso soso apamāro daddu kaṇḍu kacchu nakhasā vitacchikā lohitaṁ pittaṁ madhumeho aṁsā piḷakā bhagandalā pittasamuṭṭhānā ābādhā semhasamuṭṭhānā ābādhā vātasamuṭṭhānā ābādhā sannipātikā ābādhā utupariṇāmajā ābādhā visamaparihārajā ābādhā opakkamikā ābādhā kammavipākajā ābādhā sītaṁ uṇhaṁ jighacchā pipāsā uccāro passāvo’ti. Augenleiden, Ohrenleiden, Nasenleiden, Zungenleiden, Körperleiden, Kopfleiden, Leiden des äußeren Ohrs, des Mundes, der Zähne, der Lippen; Husten, Asthma, Katarrh, Entzündung, Fieber, Magenleiden, Ohnmacht, Durchfall, Magenstechen, Cholera, Lepra, Furunkel, Ausschlag, Tuberkulose, Epilepsie, Bläschenausschlag, Jucken, Schorf, Pocken, Krätze, Blutsturz, Zuckerkrankheit, Hämorrhoiden, Blasen, Fisteln; galle-, schleim- und windbedingte Erkrankungen und deren Mischung, wetterbedingte, durch unachtsames Verhalten oder Überanstrengung bedingte Erkrankungen, Erkrankungen als Ergebnis früherer Taten; Kälte, Hitze, Hunger, Durst, Stuhl- und Harndrang.‘

Iti imasmiṁ kāye ādīnavānupassī viharati. Und so meditiert er, indem er bei diesem Körper die Nachteile betrachtet.

Ayaṁ vuccatānanda, ādīnavasaññā. Das nennt man die Wahrnehmung der Nachteile.

Katamā cānanda, pahānasaññā? Und was ist die Wahrnehmung des Aufgebens?

Idhānanda, bhikkhu uppannaṁ kāmavitakkaṁ nādhivāseti, pajahati, vinodeti, byantīkaroti, anabhāvaṁ gameti. Uppannaṁ byāpādavitakkaṁ nādhivāseti, pajahati, vinodeti, byantīkaroti, anabhāvaṁ gameti. Uppannaṁ vihiṁsāvitakkaṁ nādhivāseti, pajahati, vinodeti, byantīkaroti, anabhāvaṁ gameti. Uppannuppanne pāpake akusale dhamme nādhivāseti, pajahati, vinodeti, byantīkaroti, anabhāvaṁ gameti. Da duldet ein Mönch einen sinnlichen, böswilligen oder grausamen Gedanken, der aufgekommen ist, nicht. Er duldet keine schlechten, untauglichen Eigenschaften, die aufgekommen sind. Er gibt sie auf, macht sich von ihnen los, beseitigt sie und merzt sie aus.

Ayaṁ vuccatānanda, pahānasaññā. Das nennt man die Wahrnehmung des Aufgebens.

Katamā cānanda, virāgasaññā? Und was ist die Wahrnehmung des Schwindens?

Idhānanda, bhikkhu araññagato vā rukkhamūlagato vā suññāgāragato vā iti paṭisañcikkhati: Da geht ein Mönch in die Wildnis, zum Fuß eines Baumes oder in eine leere Hütte, und denkt nach:

‘etaṁ santaṁ etaṁ paṇītaṁ yadidaṁ sabbasaṅkhārasamatho sabbūpadhippaṭinissaggo taṇhākkhayo virāgo nibbānan’ti. ‚Das ist friedvoll, das ist erlesen: nämlich das Beruhigen aller Vorgänge, das Loslassen aller Bindungen, das Auflösen des Verlangens, das Schwinden, das Erlöschen.‘

Ayaṁ vuccatānanda, virāgasaññā. Das nennt man die Wahrnehmung des Schwindens.

Katamā cānanda, nirodhasaññā? Und was ist die Wahrnehmung des Aufhörens?

Idhānanda, bhikkhu araññagato vā rukkhamūlagato vā suññāgāragato vā iti paṭisañcikkhati: Da geht ein Mönch in die Wildnis, zum Fuß eines Baumes oder in eine leere Hütte, und denkt nach:

‘etaṁ santaṁ etaṁ paṇītaṁ yadidaṁ sabbasaṅkhārasamatho sabbūpadhippaṭinissaggo taṇhākkhayo nirodho nibbānan’ti. ‚Das ist friedvoll, das ist erlesen: nämlich das Beruhigen aller Vorgänge, das Loslassen aller Bindungen, das Auflösen des Verlangens, das Aufhören, das Erlöschen.‘

Ayaṁ vuccatānanda, nirodhasaññā. Das nennt man die Wahrnehmung des Aufhörens.

Katamā cānanda, sabbaloke anabhiratasaññā? Und was ist die Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt?

Idhānanda, bhikkhu ye loke upādānā cetaso adhiṭṭhānābhinivesānusayā, te pajahanto viharati anupādiyanto. Da lebt ein Mönch so, dass er die Anziehung und das Greifen nach der Welt aufgibt und sich nicht aneignet, dass er geistige Fixierung, Auf-etwas-Bestehen und zugrunde liegende Neigungen aufgibt und sich nicht aneignet.

Ayaṁ vuccatānanda, sabbaloke anabhiratasaññā. Das nennt man die Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt.

Katamā cānanda, sabbasaṅkhāresu anicchāsaññā? Und was ist die Wahrnehmung der Unbeständigkeit aller Bedingungen?

Idhānanda, bhikkhu sabbasaṅkhāresu aṭṭīyati harāyati jigucchati. Da ist ein Mönch von allen Bedingungen entsetzt, abgestoßen und angewidert.

Ayaṁ vuccatānanda, sabbasaṅkhāresu anicchāsaññā. Das nennt man die Wahrnehmung der Unbeständigkeit aller Bedingungen.

Katamā cānanda, ānāpānassati? Und was ist die Achtsamkeit auf den Atem?

Idhānanda, bhikkhu araññagato vā rukkhamūlagato vā suññāgāragato vā nisīdati pallaṅkaṁ ābhujitvā ujuṁ kāyaṁ paṇidhāya parimukhaṁ satiṁ upaṭṭhapetvā. Da geht ein Mönch in die Wildnis geht, zum Fuß eines Baumes oder in eine leere Hütte, setzt sich dort mit gekreuzten Beinen hin, den Körper gerade aufrichtet, und verankert die Achtsamkeit bei sich.

So satova assasati satova passasati. Ganz achtsam atmet er ein. Achtsam atmet er aus.

Dīghaṁ vā assasanto ‘dīghaṁ assasāmī’ti pajānāti. Dīghaṁ vā passasanto ‘dīghaṁ passasāmī’ti pajānāti. Wenn er schwer einatmet, weiß er: ‚Ich atme schwer ein.‘ Wenn er schwer ausatmet, weiß er: ‚Ich atme schwer aus.‘

Rassaṁ vā assasanto ‘rassaṁ assasāmī’ti pajānāti. Rassaṁ vā passasanto ‘rassaṁ passasāmī’ti pajānāti. Wenn er leicht einatmet, weiß er: ‚Ich atme leicht ein.‘ Wenn er leicht ausatmet, weiß er: ‚Ich atme leicht aus.‘

‘Sabbakāyapaṭisaṁvedī assasissāmī’ti sikkhati. ‘Sabbakāyapaṭisaṁvedī passasissāmī’ti sikkhati. Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den ganzen Körper spüren.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den ganzen Körper spüren.‘

‘Passambhayaṁ kāyasaṅkhāraṁ assasissāmī’ti sikkhati. ‘Passambhayaṁ kāyasaṅkhāraṁ passasissāmī’ti sikkhati. Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den körperlichen Vorgang stillen.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den körperlichen Vorgang stillen.‘

‘Pītipaṭisaṁvedī assasissāmī’ti sikkhati. ‘Pītipaṭisaṁvedī passasissāmī’ti sikkhati. Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen Ekstase erfahren.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen Ekstase erfahren.‘

‘Sukhapaṭisaṁvedī assasissāmī’ti sikkhati. ‘Sukhapaṭisaṁvedī passasissāmī’ti sikkhati. Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen Seligkeit erfahren.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen Seligkeit erfahren.‘

‘Cittasaṅkhārapaṭisaṁvedī assasissāmī’ti sikkhati. ‘Cittasaṅkhārapaṭisaṁvedī passasissāmī’ti sikkhati. Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den geistigen Vorgang erfahren.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den geistigen Vorgang erfahren.‘

‘Passambhayaṁ cittasaṅkhāraṁ assasissāmī’ti sikkhati. ‘Passambhayaṁ cittasaṅkhāraṁ passasissāmī’ti sikkhati. Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den geistigen Vorgang stillen.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den geistigen Vorgang stillen.‘

‘Cittapaṭisaṁvedī assasissāmī’ti sikkhati. ‘Cittapaṭisaṁvedī passasissāmī’ti sikkhati. Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den Geist erfahren.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den Geist erfahren.‘

Abhippamodayaṁ cittaṁ …pe… Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den Geist froh machen.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den Geist froh machen.‘

samādahaṁ cittaṁ …pe… Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den Geist im Samādhi versinken lassen.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den Geist im Samādhi versinken lassen.‘

vimocayaṁ cittaṁ …pe… Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den Geist befreien.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den Geist befreien.‘

aniccānupassī …pe… Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen die Unbeständigkeit beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen die Unbeständigkeit beobachten.‘

virāgānupassī …pe… Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen das Schwinden beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen das Schwinden beobachten.‘

nirodhānupassī …pe… Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen das Aufhören beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen das Aufhören beobachten.‘

‘paṭinissaggānupassī assasissāmī’ti sikkhati. ‘Paṭinissaggānupassī passasissāmī’ti sikkhati. Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen das Loslassen beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen das Loslassen beobachten.‘

Ayaṁ vuccatānanda, ānāpānassati. Das nennt man die Achtsamkeit auf den Atem.

Sace kho tvaṁ, ānanda, girimānandassa bhikkhuno imā dasa saññā bhāseyyāsi, ṭhānaṁ kho panetaṁ vijjati yaṁ girimānandassa bhikkhuno imā dasa saññā sutvā so ābādho ṭhānaso paṭippassambheyyā”ti. Wenn du dem Mönch Girimānanda diese zehn Wahrnehmungen aufsagen würdest, wäre es möglich, dass seine Krankheit auf der Stelle abklingt, wenn er sie hört.“

Atha kho āyasmā ānando bhagavato santike imā dasa saññā uggahetvā yenāyasmā girimānando tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā āyasmato girimānandassa imā dasa saññā abhāsi. Da ging Ānanda, nachdem er vor dem Buddha selbst diese zehn Wahrnehmungen gelernt hatte, zu Girimānanda und sagte sie ihm auf.

Atha kho āyasmato girimānandassa dasa saññā sutvā so ābādho ṭhānaso paṭippassambhi. Und als Girimānanda diese zehn Wahrnehmungen gehört hatte, klang seine Krankheit auf der Stelle ab.

Vuṭṭhahi cāyasmā girimānando tamhā ābādhā. Tathā pahīno ca panāyasmato girimānandassa so ābādho ahosīti. Und so genas der Ehrwürdige Girimānanda von dieser Krankheit. So erholte er sich von dieser Krankheit.

Dasamaṁ.

Sacittavaggo paṭhamo.

Tassuddānaṁ

Sacittañca sāriputta,

ṭhiti ca samathena ca;

Parihāno ca dve saññā,

mūlā pabbajitaṁ girīti.
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