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Aṅguttara Nikāya 10.72 Nummerierte Lehrreden 10.72

8. Ākaṅkhavagga 8. Das Kapitel über das Wünschen

Kaṇṭakasutta Dornen

Ekaṁ samayaṁ bhagavā vesāliyaṁ viharati mahāvane kūṭāgārasālāyaṁ sambahulehi abhiññātehi abhiññātehi therehi sāvakehi saddhiṁ—Einmal hielt sich der Buddha bei Vesālī am Großen Wald auf, in der Halle mit dem Giebeldach, zusammen mit einigen sehr namhaften altehrwürdigen Schülern.

āyasmatā ca cālena, āyasmatā ca upacālena, āyasmatā ca kukkuṭena, āyasmatā ca kaḷimbhena, āyasmatā ca nikaṭena, āyasmatā ca kaṭissahena; Darunter waren die Ehrwürdigen Cāla, Upacāla, Kakkaṭa, Kaṭimbha, Kaṭa, Kaṭissaṅga

aññehi ca abhiññātehi abhiññātehi therehi sāvakehi saddhiṁ. und andere sehr namhafte altehrwürdige Schüler.

Tena kho pana samayena sambahulā abhiññātā abhiññātā licchavī bhadrehi bhadrehi yānehi parapurāya uccāsaddā mahāsaddā mahāvanaṁ ajjhogāhanti bhagavantaṁ dassanāya. Da tauchten zu dieser Zeit mehrere sehr namhafte Licchaver tief in den Großen Wald ein, um den Buddha zu besuchen. Sie fuhren mit erlesenen Kutschen hintereinander und machten einen Höllenlärm.

Atha kho tesaṁ āyasmantānaṁ etadahosi: Da dachten diese Ehrwürdigen:

“ime kho sambahulā abhiññātā abhiññātā licchavī bhadrehi bhadrehi yānehi parapurāya uccāsaddā mahāsaddā mahāvanaṁ ajjhogāhanti bhagavantaṁ dassanāya. „Diese sehr namhaften Licchaver sind tief in den Großen Wald eingetaucht, um den Buddha zu besuchen. Sie fahren mit erlesenen Kutschen hintereinander und machen einen Höllenlärm.

Saddakaṇṭakā kho pana jhānā vuttā bhagavatā. Doch der Buddha hat gesagt, Töne seien ein Dorn für die Vertiefung.

Yannūna mayaṁ yena gosiṅgasālavanadāyo tenupasaṅkameyyāma. Wir wollen in den Salbaumwald von Gosiṅga gehen.

Tattha mayaṁ appasaddā appākiṇṇā phāsuṁ vihareyyāmā”ti. Dort können wir unbeschwert meditieren, ohne Lärm und Gedränge.“

Atha kho te āyasmanto yena gosiṅgasālavanadāyo tenupasaṅkamiṁsu; Und diese Ehrwürdigen gingen zum Salbaumwald von Gosiṅga

tattha te āyasmanto appasaddā appākiṇṇā phāsuṁ viharanti. und meditierten unbeschwert, ohne Lärm und Gedränge.

Atha kho bhagavā bhikkhū āmantesi: Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen:

“kahaṁ nu kho, bhikkhave, cālo, kahaṁ upacālo, kahaṁ kukkuṭo, kahaṁ kaḷimbho, kahaṁ nikaṭo, kahaṁ kaṭissaho; „Mönche und Nonnen, wo sind Cāla, Upacāla, Kakkaṭa, Kaṭimbha, Kaṭa und Kaṭissaṅga?

kahaṁ nu kho te, bhikkhave, therā sāvakā gatā”ti? Wo sind diese altehrwürdigen Schüler hingegangen?“

“Idha, bhante, tesaṁ āyasmantānaṁ etadahosi: Und die Mönche und Nonnen berichteten ihm, was vorgefallen war.

‘ime kho sambahulā abhiññātā abhiññātā licchavī bhadrehi bhadrehi yānehi parapurāya uccāsaddā mahāsaddā mahāvanaṁ ajjhogāhanti bhagavantaṁ dassanāya saddakaṇṭakā kho pana jhānā vuttā bhagavatā yannūna mayaṁ yena gosiṅgasālavanadāyo tenupasaṅkameyyāma tattha mayaṁ appasaddā appākiṇṇā phāsuṁ vihareyyāmā’ti.

Atha kho te, bhante, āyasmanto yena gosiṅgasālavanadāyo tenupasaṅkamiṁsu.

Tattha te āyasmanto appasaddā appākiṇṇā phāsuṁ viharantī”ti.

“Sādhu sādhu, bhikkhave, yathā te mahāsāvakā sammā byākaramānā byākareyyuṁ, saddakaṇṭakā hi, bhikkhave, jhānā vuttā mayā. „Gut, gut, Mönche und Nonnen! Es ist genauso wie diese großen Schüler so richtig erklärt haben. Ich habe gesagt, Töne seien ein Dorn für die Vertiefung.

Dasayime, bhikkhave, kaṇṭakā. Mönche und Nonnen, es gibt zehn Dornen.

Katame dasa? Welche zehn?

Pavivekārāmassa saṅgaṇikārāmatā kaṇṭako, asubhanimittānuyogaṁ anuyuttassa subhanimittānuyogo kaṇṭako, indriyesu guttadvārassa visūkadassanaṁ kaṇṭako, brahmacariyassa mātugāmūpacāro kaṇṭako, paṭhamassa jhānassa saddo kaṇṭako, dutiyassa jhānassa vitakkavicārā kaṇṭakā, tatiyassa jhānassa pīti kaṇṭako, catutthassa jhānassa assāsapassāso kaṇṭako, saññāvedayitanirodhasamāpattiyā saññā ca vedanā ca kaṇṭako rāgo kaṇṭako doso kaṇṭako moho kaṇṭako. Gesellschaft zu genießen, ist ein Dorn für jemanden, der die Abgeschiedenheit liebt. Den Geist auf das Merkmal des Schönen zu richten, ist ein Dorn für jemanden, der sich der Meditation über das Abstoßende verschrieben hat. Shows zu besuchen, ist ein Dorn für jemanden, der die Sinne zügelt. In der Nähe von Frauenspersonen herumzulungern, ist ein Dorn für die Keuschheit. Töne sind ein Dorn für die erste Vertiefung. Das Ausrichten und Halten des Geistes sind ein Dorn für die zweite Vertiefung. Ekstase ist ein Dorn für die dritte Vertiefung. Atmen ist ein Dorn für die vierte Vertiefung. Wahrnehmung und Gefühl sind ein Dorn für den Zustand des Aufhörens von Wahrnehmung und Gefühl. Gier, Hass und Täuschung sind ein Dorn.

Akaṇṭakā, bhikkhave, viharatha. Mönche und Nonnen, lebt frei von Dornen!

Nikkaṇṭakā, bhikkhave, viharatha. Lebt ohne Dornen!

Akaṇṭakanikkaṇṭakā, bhikkhave, viharatha. Mönche und Nonnen, lebt frei von Dornen und ohne Dornen!

Akaṇṭakā, bhikkhave, arahanto; Die Vollendeten leben frei von Dornen,

nikkaṇṭakā, bhikkhave, arahanto; sie leben ohne Dornen,

akaṇṭakanikkaṇṭakā, bhikkhave, arahanto”ti. sie leben frei von Dornen und ohne Dornen.“

Dutiyaṁ.
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