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Aṅguttara Nikāya 10.216 Nummerierte Lehrreden 10.216

21. Karajakāyavagga 21. Das Kapitel über den aus Taten geborenen Körper

Saṁsappanīyasutta Schleichende Geschöpfe

“Saṁsappanīyapariyāyaṁ vo, bhikkhave, dhammapariyāyaṁ desessāmi. „Mönche und Nonnen, ich will euch eine Lehrdarlegung über schleichende Geschöpfe geben.

Taṁ suṇātha, sādhukaṁ manasi karotha, bhāsissāmī”ti. Hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“

“Evaṁ, bhante”ti kho te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. „Ja, Herr“, antworteten sie.

Bhagavā etadavoca: Der Buddha sagte:

“Katamo ca, bhikkhave, saṁsappanīyapariyāyo dhammapariyāyo? „Und was ist die Lehrdarlegung über schleichende Geschöpfe?

Kammassakā, bhikkhave, sattā kammadāyādā kammayonī kammabandhū kammapaṭisaraṇā, yaṁ kammaṁ karonti—Die Lebewesen sind Eigentümer ihrer Taten, Erben ihrer Taten. Taten sind ihr Mutterleib, ihre Angehörigen und ihre Zuflucht.

kalyāṇaṁ vā pāpakaṁ vā—tassa dāyādā bhavanti. Sie werden Erben aller Taten sein, die sie begehen, ob gut oder schlecht.

Idha, bhikkhave, ekacco pāṇātipātī hoti luddo lohitapāṇi hatapahate niviṭṭho, adayāpanno sabbapāṇabhūtesu. Da tötet jemand lebende Geschöpfe. Er ist unbarmherzig, mit Blut an den Händen, ein abgebrühter Mörder, mitleidlos gegenüber allen Lebewesen.

So saṁsappati kāyena, saṁsappati vācāya, saṁsappati manasā. Er schleicht mit dem Körper, der Sprache und dem Geist.

Tassa jimhaṁ kāyakammaṁ hoti, jimhaṁ vacīkammaṁ, jimhaṁ manokammaṁ, jimhā gati, jimhupapatti. Da er mit dem Körper, der Sprache und dem Geist krumme Dinge tut, sind sein Schicksal und seine Wiedergeburt krumm.

Jimhagatikassa kho panāhaṁ, bhikkhave, jimhupapattikassa dvinnaṁ gatīnaṁ aññataraṁ gatiṁ vadāmi—Jemand, dessen Schicksal und Wiedergeburt krumm sind, wird an einem von zwei Orten wiedergeboren, sage ich:

ye vā ekantadukkhā nirayā yā vā saṁsappajātikā tiracchānayoni. in einer ausschließlich schmerzhaften Hölle oder unter den schleichenden Tierarten.

Katamā ca sā, bhikkhave, saṁsappajātikā tiracchānayoni? Und was sind die schleichenden Tierarten?

Ahi vicchikā satapadī nakulā biḷārā mūsikā ulūkā, ye vā panaññepi keci tiracchānayonikā sattā manusse disvā saṁsappanti. Schlangen, Skorpione, Tausendfüßler, Mungos, Katzen, Mäuse, Eulen oder alle anderen Tierarten, die sich davonschleichen, wenn sie Menschen sehen.

Iti kho, bhikkhave, bhūtā bhūtassa upapatti hoti. So wird ein Wesen aus einem Wesen geboren.

Yaṁ karoti tena upapajjati. Denn eure Taten bestimmen eure Wiedergeburt,

Upapannamenaṁ phassā phusanti. und wenn ihr wiedergeboren seid, treffen euch Kontakte.

Evamahaṁ, bhikkhave, ‘kammadāyādā sattā’ti vadāmi. Aus diesem Grund sage ich, dass Lebewesen die Erben ihrer Taten sind.

Idha pana, bhikkhave, ekacco adinnādāyī hoti …pe… Jemand anderes stiehlt …

kāmesumicchācārī hoti … begeht sexuelle Verfehlungen …

musāvādī hoti … lügt …

pisuṇavāco hoti … redet so, dass er andere entzweit …

pharusavāco hoti … redet hart …

samphappalāpī hoti … redet Unsinn …

abhijjhālu hoti … ist begehrlich …

byāpannacitto hoti … hegt bösen Willen …

micchādiṭṭhiko hoti viparītadassano: hat falsche Ansicht …

‘natthi dinnaṁ …pe…

sayaṁ abhiññā sacchikatvā pavedentī’ti.

So saṁsappati kāyena, saṁsappati vācāya, saṁsappati manasā. Er schleicht mit dem Körper, der Sprache und dem Geist.

Tassa jimhaṁ kāyakammaṁ hoti, jimhaṁ vacīkammaṁ, jimhaṁ manokammaṁ, jimhā gati, jimhupapatti. Da er mit dem Körper, der Sprache und dem Geist krumme Dinge tut, sind sein Schicksal und seine Wiedergeburt krumm.

Jimhagatikassa kho panāhaṁ, bhikkhave, jimhupapattikassa dvinnaṁ gatīnaṁ aññataraṁ gatiṁ vadāmi—Jemand, dessen Schicksal und Wiedergeburt krumm sind, wird an einem von zwei Orten wiedergeboren, sage ich:

ye vā ekantadukkhā nirayā yā vā saṁsappajātikā tiracchānayoni. in einer ausschließlich schmerzhaften Hölle oder unter den schleichenden Tierarten.

Katamā ca sā, bhikkhave, saṁsappajātikā tiracchānayoni? Und was sind die schleichenden Tierarten?

Ahi vicchikā satapadī nakulā biḷārā mūsikā ulūkā, ye vā panaññepi keci tiracchānayonikā sattā manusse disvā saṁsappanti. Schlangen, Skorpione, Tausendfüßler, Mungos, Katzen, Mäuse, Eulen oder alle anderen Tierarten, die sich davonschleichen, wenn sie Menschen sehen.

Iti kho, bhikkhave, bhūtā bhūtassa upapatti hoti, So wird ein Wesen aus einem Wesen geboren.

yaṁ karoti tena upapajjati. Denn eure Taten bestimmen eure Wiedergeburt,

Upapannamenaṁ phassā phusanti. und wenn ihr wiedergeboren seid, treffen euch Kontakte.

Evamahaṁ, bhikkhave, ‘kammadāyādā sattā’ti vadāmi. Aus diesem Grund sage ich, dass Lebewesen die Erben ihrer Taten sind.

Kammassakā, bhikkhave, sattā kammadāyādā kammayonī kammabandhū kammapaṭisaraṇā, yaṁ kammaṁ karonti—Die Lebewesen sind Eigentümer ihrer Taten, Erben ihrer Taten. Taten sind ihr Mutterleib, ihre Angehörigen und ihre Zuflucht.

kalyāṇaṁ vā pāpakaṁ vā—tassa dāyādā bhavanti. Sie werden Erben aller Taten sein, die sie begehen, ob gut oder schlecht.

Idha, bhikkhave, ekacco pāṇātipātaṁ pahāya pāṇātipātā paṭivirato hoti nihitadaṇḍo nihitasattho, lajjī dayāpanno sabbapāṇabhūtahitānukampī viharati. Da gibt jemand das Töten lebender Geschöpfe auf und tötet nicht mehr. Er verzichtet auf Stock und Schwert. Er ist einfühlsam und gütig und lebt voller Anteilnahme für alle Lebewesen.

So na saṁsappati kāyena, na saṁsappati vācāya, na saṁsappati manasā. Er schleicht nicht mit dem Körper, der Sprache oder dem Geist.

Tassa uju kāyakammaṁ hoti, uju vacīkammaṁ, uju manokammaṁ, uju gati, ujupapatti. Da er mit dem Körper, der Sprache und dem Geist sittliche Dinge tut, sind sein Schicksal und seine Wiedergeburt sittlich.

Ujugatikassa kho panāhaṁ, bhikkhave, ujupapattikassa dvinnaṁ gatīnaṁ aññataraṁ gatiṁ vadāmi—Jemand, dessen Schicksal und Wiedergeburt sittlich sind, wird an einem von zwei Orten wiedergeboren, sage ich:

ye vā ekantasukhā saggā yāni vā pana tāni uccākulāni khattiyamahāsālakulāni vā brāhmaṇamahāsālakulāni vā gahapatimahāsālakulāni vā aḍḍhāni mahaddhanāni mahābhogāni pahūtajātarūparajatāni pahūtavittūpakaraṇāni pahūtadhanadhaññāni. in einem ausschließlich glücklichen Himmel oder in einer bedeutenden, gutsituierten Familie von Adligen, Brahmanen oder Hausbesitzern – reich, wohlhabend und vermögend, mit einer Fülle von Gold und Silber, einer Fülle von Vermögen und Gütern, einer Fülle von Geld und Getreide.

Iti kho, bhikkhave, bhūtā bhūtassa upapatti hoti. So wird ein Wesen aus einem Wesen geboren.

Yaṁ karoti tena upapajjati. Denn eure Taten bestimmen eure Wiedergeburt,

Upapannamenaṁ phassā phusanti. und wenn ihr wiedergeboren seid, treffen euch Kontakte.

Evamahaṁ, bhikkhave, ‘kammadāyādā sattā’ti vadāmi. Aus diesem Grund sage ich, dass Lebewesen die Erben ihrer Taten sind.

Idha pana, bhikkhave, ekacco adinnādānaṁ pahāya adinnādānā paṭivirato hoti …pe… Jemand anderes gibt das Stehlen auf und stiehlt nicht mehr …

kāmesumicchācārā paṭivirato hoti … gibt das Begehen sexueller Verfehlungen auf und begeht keine sexuellen Verfehlungen mehr …

musāvādaṁ pahāya musāvādā paṭivirato hoti … gibt das Lügen auf und lügt nicht mehr …

pisuṇaṁ vācaṁ pahāya pisuṇāya vācāya paṭivirato hoti … gibt entzweiende Rede auf und entzweit niemanden mehr …

pharusaṁ vācaṁ pahāya pharusāya vācāya paṭivirato hoti … gibt harte Rede auf und redet nicht mehr hart …

samphappalāpaṁ pahāya samphappalāpā paṭivirato hoti … gibt das Unsinnreden auf und redet keinen Unsinn mehr …

anabhijjhālu hoti … ist zufrieden …

abyāpannacitto hoti … hat ein gütiges Herz …

sammādiṭṭhiko hoti aviparītadassano: hat rechte Ansicht …

‘atthi dinnaṁ …pe…

ye imañca lokaṁ parañca lokaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā pavedentī’ti.

So na saṁsappati kāyena, na saṁsappati vācāya, na saṁsappati manasā. Er schleicht nicht mit dem Körper, der Sprache oder dem Geist.

Tassa uju kāyakammaṁ hoti, uju vacīkammaṁ, uju manokammaṁ, uju gati, ujupapatti. Da er mit dem Körper, der Sprache und dem Geist sittliche Dinge tut, sind sein Schicksal und seine Wiedergeburt sittlich.

Ujugatikassa kho pana ahaṁ, bhikkhave, ujupapattikassa dvinnaṁ gatīnaṁ aññataraṁ gatiṁ vadāmi—Jemand, dessen Schicksal und Wiedergeburt sittlich sind, wird an einem von zwei Orten wiedergeboren, sage ich:

ye vā ekantasukhā saggā yāni vā pana tāni uccākulāni khattiyamahāsālakulāni vā brāhmaṇamahāsālakulāni vā gahapatimahāsālakulāni vā aḍḍhāni mahaddhanāni mahābhogāni pahūtajātarūparajatāni pahūtavittūpakaraṇāni pahūtadhanadhaññāni. in einem ausschließlich glücklichen Himmel oder in einer bedeutenden, gutsituierten Familie von Adligen, Brahmanen oder Hausbesitzern – reich, wohlhabend und vermögend, mit einer Fülle von Gold und Silber, einer Fülle von Vermögen und Gütern, einer Fülle von Geld und Getreide.

Iti kho, bhikkhave, bhūtā bhūtassa upapatti hoti. So wird ein Wesen aus einem Wesen geboren.

Yaṁ karoti tena upapajjati. Denn eure Taten bestimmen eure Wiedergeburt,

Upapannamenaṁ phassā phusanti. und wenn ihr wiedergeboren seid, treffen euch Kontakte.

Evamahaṁ, bhikkhave, ‘kammadāyādā sattā’ti vadāmi. Aus diesem Grund sage ich, dass Lebewesen die Erben ihrer Taten sind.

Kammassakā, bhikkhave, sattā kammadāyādā kammayonī kammabandhū kammapaṭisaraṇā, yaṁ kammaṁ karonti—Die Lebewesen sind Eigentümer ihrer Taten, Erben ihrer Taten. Taten sind ihr Mutterleib, ihre Angehörigen und ihre Zuflucht.

kalyāṇaṁ vā pāpakaṁ vā—tassa dāyādā bhavanti. Sie werden Erben aller Taten sein, die sie begehen, ob gut oder schlecht.

Ayaṁ kho so, bhikkhave, saṁsappanīyapariyāyo dhammapariyāyo”ti. Das ist die Lehrdarlegung über schleichende Geschöpfe.“

Chaṭṭhaṁ.
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