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Aṅguttara Nikāya 10.217 Nummerierte Lehrreden 10.217
21. Karajakāyavagga 21. Das Kapitel über den aus Taten geborenen Körper
Paṭhamasañcetanikasutta Absichtlich (1)
“Nāhaṁ, bhikkhave, sañcetanikānaṁ kammānaṁ katānaṁ upacitānaṁ appaṭisaṁveditvā byantībhāvaṁ vadāmi. „Mönche und Nonnen, ich sage nicht, dass absichtliche Taten, die begangen und angesammelt wurden, beseitigt werden, ohne dass man sie erfährt.
Tañca kho diṭṭheva dhamme upapajje vā apare vā pariyāye. Und das kann in eben diesem Leben geschehen, im nächsten Leben oder zu einer späteren Zeit.
Na tvevāhaṁ, bhikkhave, sañcetanikānaṁ kammānaṁ katānaṁ upacitānaṁ appaṭisaṁveditvā dukkhassantakiriyaṁ vadāmi. Und ich sage nicht, das Leiden könne beendet werden, ohne dass man absichtliche Taten, die begangen und angesammelt wurden, erfährt.
Tatra, bhikkhave, tividhā kāyakammantasandosabyāpatti akusalasañcetanikā dukkhudrayā dukkhavipākā hoti; Nun, es gibt drei Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei körperlichen Handlungen, denen untaugliche Absichten zugrunde liegen, deren Ergebnis Leiden ist und die auf Leiden hinauslaufen.
catubbidhā vacīkammantasandosabyāpatti akusalasañcetanikā dukkhudrayā dukkhavipākā hoti; Es gibt vier Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei sprachlichen Handlungen, denen untaugliche Absichten zugrunde liegen, deren Ergebnis Leiden ist und die auf Leiden hinauslaufen.
tividhā manokammantasandosabyāpatti akusalasañcetanikā dukkhudrayā dukkhavipākā hoti. Es gibt drei Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei geistigen Handlungen, denen untaugliche Absichten zugrunde liegen, deren Ergebnis Leiden ist und die auf Leiden hinauslaufen.
Kathañca, bhikkhave, tividhā kāyakammantasandosabyāpatti akusalasañcetanikā dukkhudrayā dukkhavipākā hoti? Und was sind die drei Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei körperlichen Handlungen?
Idha, bhikkhave, ekacco pāṇātipātī hoti, luddo lohitapāṇi hatapahate niviṭṭho adayāpanno sabbapāṇabhūtesu. Da tötet jemand lebende Geschöpfe. Er ist unbarmherzig, mit Blut an den Händen, ein abgebrühter Mörder, mitleidlos gegenüber allen Lebewesen.
Adinnādāyī hoti, yaṁ taṁ parassa paravittūpakaraṇaṁ gāmagataṁ vā araññagataṁ vā, taṁ adinnaṁ theyyasaṅkhātaṁ ādātā hoti. Er stiehlt. In diebischer Absicht nimmt er Vermögen und Besitz anderer aus einem Dorf oder aus der Wildnis.
Kāmesumicchācārī hoti, yā tā māturakkhitā …pe… antamaso mālāguḷaparikkhittāpi, tathārūpāsu cārittaṁ āpajjitā hoti. Er begeht sexuelle Verfehlungen. Er hat Geschlechtsverkehr mit Frauen, die unter dem Schutz der Mutter, des Vaters, von Mutter und Vater, des Bruders, der Schwester, von Verwandten oder des Stammes stehen. Er hat Geschlechtsverkehr mit einer Frau, die unter dem Schutz des rechten Grundsatzes steht, die einen Ehemann hat oder bei der ein Übergriff gesetzlich strafbar ist, bis hin zu einer, die als Zeichen der Verlobung bekränzt wurde.
Evaṁ kho, bhikkhave, tividhā kāyakammantasandosabyāpatti akusalasañcetanikā dukkhudrayā dukkhavipākā hoti. Das sind die drei Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei körperlichen Handlungen.
Kathañca, bhikkhave, catubbidhā vacīkammantasandosabyāpatti akusalasañcetanikā dukkhudrayā dukkhavipākā hoti? Und was sind die vier Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei sprachlichen Handlungen?
Idha, bhikkhave, ekacco musāvādī hoti. Sabhaggato vā parisaggato vā ñātimajjhagato vā pūgamajjhagato vā rājakulamajjhagato vā abhinīto sakkhipuṭṭho Da lügt jemand. Er wird vor eine Ratsversammlung geladen, vor eine Versammlung, einen Familienrat, eine Gilde oder an den königlichen Hof, und wird als Zeuge befragt:
‘ehambho purisa, yaṁ jānāsi taṁ vadehī’ti, so ajānaṁ vā āha: ‘jānāmī’ti, jānaṁ vā āha: ‘na jānāmī’ti, apassaṁ vā āha: ‘passāmī’ti, passaṁ vā āha: ‘na passāmī’ti, iti attahetu vā parahetu vā āmisakiñcikkhahetu vā sampajānamusā bhāsitā hoti. ‚Bitte, werter Mann, sag, was du weißt.‘ Ohne zu wissen, sagt er: ‚Ich weiß‘. Obwohl er weiß, sagt er: ‚Ich weiß nicht‘. Ohne zu sehen, sagt er: ‚Ich sehe‘. Obwohl er sieht, sagt er: ‚Ich sehe nicht‘. So lügt er wissentlich im eigenen Interesse, im Interesse anderer oder im Interesse einer banalen weltlichen Vergünstigung.
Pisuṇavāco hoti, ito sutvā amutra akkhātā imesaṁ bhedāya, amutra vā sutvā imesaṁ akkhātā amūsaṁ bhedāya. Iti samaggānaṁ vā bhettā bhinnānaṁ vā anuppadātā vaggārāmo vaggarato vagganandī, vaggakaraṇiṁ vācaṁ bhāsitā hoti. Er redet so, dass er andere entzweit. Was er hier gehört hat, sagt er dort, und was er dort gehört hat, sagt er hier, um Menschen zu entzweien. So entzweit er die Einträchtigen, fördert Spaltung, freut sich an Spaltung, liebt die Spaltung und spricht Worte, die Spaltung fördern.
Pharusavāco hoti, yā sā vācā aṇḍakā kakkasā parakaṭukā parābhisajjanī kodhasāmantā. Asamādhisaṁvattanikā, tathārūpiṁ vācaṁ bhāsitā hoti. Er redet hart. Er spricht Worte von der Art, die beißend, gehässig, verletzend, beleidigend ist, die an Zorn grenzt und nicht in die Versenkung führt.
Samphappalāpī hoti, akālavādī abhūtavādī anatthavādī adhammavādī avinayavādī, anidhānavatiṁ vācaṁ bhāsitā hoti akālena anapadesaṁ apariyantavatiṁ anatthasaṁhitaṁ. Er redet Unsinn. Seine Worte kommen zur falschen Zeit, sind unwahr, bedeutungslos, nicht im Einklang mit der Lehre und Schulung. Sie sind ohne Wert, kommen zur falschen Zeit, sind unbegründet, weitschweifig und nutzlos.
Evaṁ kho, bhikkhave, catubbidhā vacīkammantasandosabyāpatti akusalasañcetanikā dukkhudrayā dukkhavipākā hoti. Das sind die vier Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei sprachlichen Handlungen.
Kathañca, bhikkhave, tividhā manokammantasandosabyāpatti akusalasañcetanikā dukkhudrayā dukkhavipākā hoti? Und was sind die drei Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei geistigen Handlungen?
Idha, bhikkhave, ekacco abhijjhālu hoti. Yaṁ taṁ parassa paravittūpakaraṇaṁ, taṁ abhijjhātā hoti: ‘aho vata, yaṁ parassa taṁ mama assā’ti. Da ist jemand begehrlich. Er begehrt Vermögen und Besitz anderer: ‚Ach, wenn doch nur ihr Besitz mir gehörte!‘
Byāpannacitto hoti, paduṭṭhamanasaṅkappo: ‘ime sattā haññantu vā bajjhantu vā ucchijjantu vā vinassantu vā mā vā ahesun’ti. Er hegt bösen Willen und gehässige Absicht: ‚Dass doch diese Lebewesen getötet, abgeschlachtet, geschlagen, zerstört oder vernichtet würden!‘
Micchādiṭṭhiko hoti, viparītadassano: Er hat falsche Ansicht, sein Blickwinkel ist verzerrt:
‘natthi dinnaṁ …pe… ye imañca lokaṁ parañca lokaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā pavedentī’ti. ‚Geben, Opfer oder Spenden haben keinen Sinn. Es gibt keine Frucht und kein Ergebnis von guten und schlechten Taten. Es gibt kein Leben nach dem Tod. So etwas wie Mutter und Vater oder Wesen, die durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren werden, gibt es nicht. Und es gibt keinen Asketen oder Brahmanen, der sich richtig benimmt, richtig übt, und der das Leben nach dem Tod erklärt, nachdem er es durch eigene Einsicht erkannt hat.‘
Evaṁ kho, bhikkhave, tividhā manokammantasandosabyāpatti akusalasañcetanikā dukkhudrayā dukkhavipākā hoti. Das sind die drei Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei geistigen Handlungen.
Tividhakāyakammantasandosabyāpattiakusalasañcetanikāhetu vā, bhikkhave, sattā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapajjanti; catubbidhavacīkammantasandosabyāpattiakusalasañcetanikāhetu vā, bhikkhave, sattā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapajjanti; tividhamanokammantasandosabyāpatti akusalasañcetanikāhetu vā, bhikkhave, sattā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapajjanti. Wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, werden Lebewesen wegen dieser Verunreinigungen und Fehltritte an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle: wegen der drei Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei körperlichen Handlungen, der vier Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei sprachlichen Handlungen und der drei Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei geistigen Handlungen, denen untaugliche Absichten zugrunde liegen, deren Ergebnis Leiden ist und die auf Leiden hinauslaufen.
Seyyathāpi, bhikkhave, apaṇṇako maṇi uddhaṅkhitto yena yeneva patiṭṭhāti suppatiṭṭhitaṁyeva patiṭṭhāti; Wie wenn man mit unfehlbaren Würfeln spielt: Sie fallen immer mit der richtigen Seite nach oben.
evamevaṁ kho, bhikkhave, tividhakāyakammantasandosabyāpattiakusalasañcetanikāhetu vā sattā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapajjanti; catubbidhavacīkammantasandosabyāpattiakusalasañcetanikāhetu vā sattā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapajjanti; tividhamanokammantasandosabyāpattiakusalasañcetanikāhetu vā sattā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapajjantīti. Ebenso werden Lebewesen, wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wegen dieser Verunreinigungen und Fehltritte an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle: wegen der drei Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei körperlichen Handlungen, der vier Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei sprachlichen Handlungen und der drei Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei geistigen Handlungen, denen untaugliche Absichten zugrunde liegen, deren Ergebnis Leiden ist und die auf Leiden hinauslaufen.
Nāhaṁ, bhikkhave, sañcetanikānaṁ kammānaṁ katānaṁ upacitānaṁ appaṭisaṁveditvā byantībhāvaṁ vadāmi, Ich sage nicht, dass absichtliche Taten, die begangen und angesammelt wurden, beseitigt werden, ohne dass man sie erfährt.
tañca kho diṭṭheva dhamme upapajje vā apare vā pariyāye. Und das kann in eben diesem Leben geschehen, im nächsten Leben oder zu einer späteren Zeit.
Na tvevāhaṁ, bhikkhave, sañcetanikānaṁ kammānaṁ katānaṁ upacitānaṁ appaṭisaṁveditvā dukkhassantakiriyaṁ vadāmi. Und ich sage nicht, das Leiden könne beendet werden, ohne dass man absichtliche Taten, die begangen und angesammelt wurden, erfährt.
Tatra, bhikkhave, tividhā kāyakammantasampatti kusalasañcetanikā sukhudrayā sukhavipākā hoti; Nun, es gibt drei Arten erfolgreicher körperlicher Handlungen, denen taugliche Absichten zugrunde liegen, deren Ergebnis Glück ist und die auf Glück hinauslaufen.
catubbidhā vacīkammantasampatti kusalasañcetanikā sukhudrayā sukhavipākā hoti; Es gibt vier Arten erfolgreicher sprachlicher Handlungen, denen taugliche Absichten zugrunde liegen, deren Ergebnis Glück ist und die auf Glück hinauslaufen.
tividhā manokammantasampatti kusalasañcetanikā sukhudrayā sukhavipākā hoti. Es gibt drei Arten erfolgreicher geistiger Handlungen, denen taugliche Absichten zugrunde liegen, deren Ergebnis Glück ist und die auf Glück hinauslaufen.
Kathañca, bhikkhave, tividhā kāyakammantasampatti kusalasañcetanikā sukhudrayā sukhavipākā hoti? Und was sind die drei Arten erfolgreicher körperlicher Handlungen?
Idha, bhikkhave, ekacco pāṇātipātā paṭivirato hoti nihitadaṇḍo nihitasattho lajjī dayāpanno, sabbapāṇabhūtahitānukampī viharati …pe…. Da unterlässt jemand das Töten lebender Geschöpfe. Er verzichtet auf Stock und Schwert. Er ist einfühlsam und gütig und lebt voller Anteilnahme für alle Lebewesen.
Adinnādānā paṭivirato hoti, yaṁ taṁ parassa paravittūpakaraṇaṁ gāmagataṁ vā araññagataṁ vā, na taṁ adinnaṁ theyyasaṅkhātaṁ ādātā hoti. Er unterlässt das Stehlen. Er nimmt nicht in diebischer Absicht Vermögen oder Besitz anderer aus einem Dorf oder aus der Wildnis.
Kāmesumicchācāraṁ pahāya, kāmesumicchācārā paṭivirato hoti. Yā tā māturakkhitā …pe… antamaso mālāguḷaparikkhittāpi, tathārūpāsu na cārittaṁ āpajjitā hoti. Er gibt das Begehen sexueller Verfehlungen auf und begeht keine sexuellen Verfehlungen mehr. Er hat keinen Geschlechtsverkehr mit Frauen, die unter dem Schutz der Mutter, des Vaters, von Mutter und Vater, des Bruders, der Schwester, von Verwandten oder des Stammes stehen. Er hat keinen Geschlechtsverkehr mit einer Frau, die unter dem Schutz des rechten Grundsatzes steht, die einen Ehemann hat oder bei der ein Übergriff gesetzlich strafbar ist, bis hin zu einer, die als Zeichen der Verlobung bekränzt wurde.
Evaṁ kho, bhikkhave, tividhā kāyakammantasampatti kusalasañcetanikā sukhudrayā sukhavipākā hoti. Das sind die drei Arten erfolgreicher körperlicher Handlungen.
Kathañca, bhikkhave, catubbidhā vacīkammantasampatti kusalasañcetanikā sukhudrayā sukhavipākā hoti? Und was sind die vier Arten erfolgreicher sprachlicher Handlungen?
Idha, bhikkhave, ekacco musāvādaṁ pahāya musāvādā paṭivirato hoti. Sabhaggato vā parisaggato vā ñātimajjhagato vā pūgamajjhagato vā rājakulamajjhagato vā abhinīto sakkhipuṭṭho ‘ehambho purisa, yaṁ jānāsi taṁ vadehī’ti, so ajānaṁ vā āha: ‘na jānāmī’ti, jānaṁ vā āha: ‘jānāmī’ti, apassaṁ vā āha: ‘na passāmī’ti, passaṁ vā āha: ‘passāmī’ti, iti attahetu vā parahetu vā āmisakiñcikkhahetu vā na sampajānamusā bhāsitā hoti. Da gibt jemand das Lügen auf und lügt nicht mehr. Er wird vor eine Ratsversammlung geladen, vor eine Versammlung, einen Familienrat, eine Gilde oder an den königlichen Hof, und wird als Zeuge befragt: ‚Bitte, werter Mann, sag, was du weißt.‘ Wenn er nicht weiß, sagt er: ‚Ich weiß nicht‘. Wenn er weiß, sagt er: ‚Ich weiß‘. Wenn er nicht sieht, sagt er: ‚Ich sehe nicht‘. Und wenn er sieht, sagt er: ‚Ich sehe‘. So lügt er nicht wissentlich, weder im eigenen Interesse noch im Interesse anderer noch im Interesse einer banalen weltlichen Vergünstigung.
Pisuṇaṁ vācaṁ pahāya, pisuṇāya vācāya paṭivirato hoti—na ito sutvā amutra akkhātā imesaṁ bhedāya, amutra vā sutvā na imesaṁ akkhātā amūsaṁ bhedāya. Iti bhinnānaṁ vā sandhātā sahitānaṁ vā anuppadātā samaggārāmo samaggarato samagganandiṁ, samaggakaraṇiṁ vācaṁ bhāsitā hoti. Er gibt entzweiende Rede auf und entzweit niemanden mehr. Was er hier gehört hat, sagt er nicht dort, und was er dort gehört hat, nicht hier, um Menschen zu entzweien. Stattdessen versöhnt er die Uneinigen, fördert Einigkeit, freut sich an Eintracht, liebt die Eintracht und spricht Worte, die Eintracht fördern.
Pharusaṁ vācaṁ pahāya, pharusāya vācāya paṭivirato hoti. Yā sā vācā nelā kaṇṇasukhā pemanīyā hadayaṅgamā porī bahujanakantā bahujanamanāpā, tathārūpiṁ vācaṁ bhāsitā hoti. Er gibt harte Rede auf und redet nicht mehr hart. Seine Worte sind mild, dem Ohr gefällig, lieblich, zu Herzen gehend, höflich, vielen Menschen willkommen und angenehm.
Samphappalāpaṁ pahāya, samphappalāpā paṭivirato hoti kālavādī bhūtavādī atthavādī dhammavādī vinayavādī, nidhānavatiṁ vācaṁ bhāsitā hoti kālena sāpadesaṁ pariyantavatiṁ atthasaṁhitaṁ. Er gibt das Unsinnreden auf und redet keinen Unsinn mehr. Seine Worte kommen zur rechten Zeit, sind wahr, bedeutsam, im Einklang mit der Lehre und Schulung. Sie sind wertvoll, kommen zur rechten Zeit, sind begründet, treffend und nützlich.
Evaṁ kho, bhikkhave, catubbidhā vacīkammantasampatti kusalasañcetanikā sukhudrayā sukhavipākā hoti. Das sind die vier Arten erfolgreicher sprachlicher Handlungen.
Kathañca, bhikkhave, tividhā manokammantasampatti kusalasañcetanikā sukhudrayā sukhavipākā hoti? Und was sind die drei Arten erfolgreicher geistiger Handlungen?
Idha, bhikkhave, ekacco anabhijjhālu hoti. Yaṁ taṁ parassa paravittūpakaraṇaṁ taṁ anabhijjhātā hoti: ‘aho vata, yaṁ parassa taṁ mamassā’ti. Da ist jemand zufrieden. Er begehrt nicht Vermögen oder Besitz anderer: ‚Ach, wenn doch nur ihr Besitz mir gehörte!‘
Abyāpannacitto hoti appaduṭṭhamanasaṅkappo: ‘ime sattā averā hontu abyāpajjā anīghā, sukhī attānaṁ pariharantū’ti. Er hat ein gütiges Herz und liebevolle Absicht: ‚Dass doch diese Lebewesen frei von Feindschaft und bösem Willen lebten, unbeschwert und glücklich!‘
Sammādiṭṭhiko hoti aviparītadassano: Er hat rechte Ansicht, sein Blickwinkel ist unverfälscht:
‘atthi dinnaṁ, atthi yiṭṭhaṁ …pe… ye imañca lokaṁ parañca lokaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā pavedentī’ti. ‚Geben, Opfer und Spenden sind sinnvoll. Es gibt eine Frucht und ein Ergebnis von guten und schlechten Taten. Es gibt ein Leben nach dem Tod. Es gibt so etwas wie Mutter und Vater oder Wesen, die durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren werden. Und es gibt Asketen und Brahmanen, die sich richtig benehmen, richtig üben, die das Leben nach dem Tod erklären, nachdem sie es durch eigene Einsicht erkannt haben.‘
Evaṁ kho, bhikkhave, tividhā manokammantasampatti kusalasañcetanikā sukhudrayā sukhavipākā hoti. Das sind die drei Arten erfolgreicher geistiger Handlungen.
Tividhakāyakammantasampattikusalasañcetanikāhetu vā, bhikkhave, sattā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapajjanti; catubbidhavacīkammantasampattikusalasañcetanikāhetu vā, bhikkhave, sattā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapajjanti; tividhamanokammantasampattikusalasañcetanikāhetu vā, bhikkhave, sattā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapajjanti. Wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, werden Lebewesen wegen dieser erfolgreichen Handlungen an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt: wegen der drei Arten erfolgreicher körperlicher Handlungen, der vier Arten erfolgreicher sprachlicher Handlungen und der drei Arten erfolgreicher geistiger Handlungen, denen taugliche Absichten zugrunde liegen, deren Ergebnis Glück ist und die auf Glück hinauslaufen.
Seyyathāpi, bhikkhave, apaṇṇako maṇi uddhaṅkhitto yena yeneva patiṭṭhāti suppatiṭṭhitaṁyeva patiṭṭhāti; Wie wenn man mit unfehlbaren Würfeln spielt: Sie fallen immer mit der richtigen Seite nach oben.
evamevaṁ kho, bhikkhave, tividhakāyakammantasampattikusalasañcetanikāhetu vā sattā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapajjanti; catubbidhavacīkammantasampattikusalasañcetanikāhetu vā sattā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapajjanti; tividhamanokammantasampattikusalasañcetanikāhetu vā sattā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapajjanti. Ebenso werden Lebewesen, wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wegen dieser erfolgreichen Handlungen an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt: wegen der drei Arten erfolgreicher körperlicher Handlungen, der vier Arten erfolgreicher sprachlicher Handlungen und der drei Arten erfolgreicher geistiger Handlungen, denen taugliche Absichten zugrunde liegen, deren Ergebnis Glück ist und die auf Glück hinauslaufen.
Nāhaṁ, bhikkhave, sañcetanikānaṁ kammānaṁ katānaṁ upacitānaṁ appaṭisaṁveditvā byantībhāvaṁ vadāmi. Ich sage nicht, dass absichtliche Taten, die begangen und angesammelt wurden, beseitigt werden, ohne dass man sie erfährt.
Tañca kho diṭṭheva dhamme upapajje vā apare vā pariyāye. Und das kann in eben diesem Leben geschehen, im nächsten Leben oder zu einer späteren Zeit.
Na tvevāhaṁ, bhikkhave, sañcetanikānaṁ kammānaṁ katānaṁ upacitānaṁ appaṭisaṁveditvā dukkhassantakiriyaṁ vadāmī”ti. Und ich sage nicht, das Leiden könne beendet werden, ohne dass man absichtliche Taten, die begangen und angesammelt wurden, erfährt.“
Sattamaṁ.