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Aṅguttara Nikāya 11.7 Nummerierte Lehrreden 11.7

1. Nissayavagga 1. Das Kapitel über Abhängigkeit

Saññāsutta Wahrnehmungen

Atha kho āyasmā ānando yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho āyasmā ānando bhagavantaṁ etadavoca: Da ging der Ehrwürdige Ānanda zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:

“Siyā nu kho, bhante, bhikkhuno tathārūpo samādhipaṭilābho yathā neva pathaviyaṁ pathavisaññī assa, na āpasmiṁ āposaññī assa, na tejasmiṁ tejosaññī assa, na vāyasmiṁ vāyosaññī assa, na ākāsānañcāyatane ākāsānañcāyatanasaññī assa, na viññāṇañcāyatane viññāṇañcāyatanasaññī assa, na ākiñcaññāyatane ākiñcaññāyatanasaññī assa, na nevasaññānāsaññāyatane nevasaññānāsaññāyatanasaññī assa, na idhaloke idhalokasaññī assa, na paraloke paralokasaññī assa, yampidaṁ diṭṭhaṁ sutaṁ mutaṁ viññātaṁ pattaṁ pariyesitaṁ anuvicaritaṁ manasā, tatrāpi na saññī assa; saññī ca pana assā”ti? „Kann es sein, Herr, dass ein Mönch einen Versenkungszustand wie diesen erreicht: Er würde in der Erde nicht Erde wahrnehmen, im Wasser nicht Wasser, im Feuer nicht Feuer und im Wind nicht Wind. Er würde in der Dimension des unendlichen Raumes nicht die Dimension des unendlichen Raumes wahrnehmen, in der Dimension des unendlichen Bewusstseins nicht die Dimension des unendlichen Bewusstseins, in der Dimension des Nichts nicht die Dimension des Nichts und in der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, nicht die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat. Er würde in dieser Welt nicht diese Welt wahrnehmen und in jener Welt nicht jene Welt. Und er würde nicht wahrnehmen, was man sehen, hören, denken, erkennen, erreichen, suchen oder mit dem Geist erkunden kann. Aber er würde dennoch wahrnehmen?“

“Siyā, ānanda, bhikkhuno tathārūpo samādhipaṭilābho yathā neva pathaviyaṁ pathavisaññī assa, na āpasmiṁ āposaññī assa, na tejasmiṁ tejosaññī assa, na vāyasmiṁ vāyosaññī assa, na ākāsānañcāyatane ākāsānañcāyatanasaññī assa, na viññāṇañcāyatane viññāṇañcāyatanasaññī assa, na ākiñcaññāyatane ākiñcaññāyatanasaññī assa, na nevasaññānāsaññāyatane nevasaññānāsaññāyatanasaññī assa, na idhaloke idhalokasaññī assa, na paraloke paralokasaññī assa, yampidaṁ diṭṭhaṁ sutaṁ mutaṁ viññātaṁ pattaṁ pariyesitaṁ anuvicaritaṁ manasā, tatrāpi na saññī assa; saññī ca pana assā”ti. „Es kann sein, Ānanda, dass ein Mönch einen Versenkungszustand wie diesen erreicht: Er würde in der Erde nicht Erde wahrnehmen, im Wasser nicht Wasser, im Feuer nicht Feuer und im Wind nicht Wind. Er würde in der Dimension des unendlichen Raumes nicht die Dimension des unendlichen Raumes wahrnehmen, in der Dimension des unendlichen Bewusstseins nicht die Dimension des unendlichen Bewusstseins, in der Dimension des Nichts nicht die Dimension des Nichts und in der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, nicht die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat. Er würde in dieser Welt nicht diese Welt wahrnehmen und in jener Welt nicht jene Welt. Und er würde nicht wahrnehmen, was man sehen, hören, denken, erkennen, erreichen, suchen oder mit dem Geist erkunden kann. Aber er würde dennoch wahrnehmen.“

“Yathā kathaṁ pana, bhante, siyā bhikkhuno tathārūpo samādhipaṭilābho yathā neva pathaviyaṁ pathavisaññī assa, na āpasmiṁ āposaññī assa, na tejasmiṁ tejosaññī assa, na vāyasmiṁ vāyosaññī assa, na ākāsānañcāyatane ākāsānañcāyatanasaññī assa, na viññāṇañcāyatane viññāṇañcāyatanasaññī assa, na ākiñcaññāyatane ākiñcaññāyatanasaññī assa, na nevasaññānāsaññāyatane nevasaññānāsaññāyatanasaññī assa, na idhaloke idhalokasaññī assa, na paraloke paralokasaññī assa, yampidaṁ diṭṭhaṁ sutaṁ mutaṁ viññātaṁ pattaṁ pariyesitaṁ anuvicaritaṁ manasā, tatrāpi na saññī assa, saññī ca pana assā”ti. „Aber wie könnte das sein, Herr?“

“Idhānanda, bhikkhu evaṁsaññī hoti: „Ānanda, da nimmt ein Mönch wahr:

‘etaṁ santaṁ etaṁ paṇītaṁ, yadidaṁ sabbasaṅkhārasamatho sabbūpadhipaṭinissaggo taṇhākkhayo virāgo nirodho nibbānan’ti. ‚Das ist friedvoll, das ist erlesen: nämlich das Beruhigen aller Vorgänge, das Loslassen aller Bindungen, das Auflösen des Verlangens, das Schwinden, Aufhören, Erlöschen.‘

Evaṁ kho, ānanda, siyā bhikkhuno tathārūpo samādhipaṭilābho yathā neva pathaviyaṁ pathavisaññī assa, na āpasmiṁ āposaññī assa, na tejasmiṁ tejosaññī assa, na vāyasmiṁ vāyosaññī assa, na ākāsānañcāyatane ākāsānañcāyatanasaññī assa, na viññāṇañcāyatane viññāṇañcāyatanasaññī assa, na ākiñcaññāyatane ākiñcaññāyatanasaññī assa, na nevasaññānāsaññāyatane nevasaññānāsaññāyatanasaññī assa, na idhaloke idhalokasaññī assa, na paraloke paralokasaññī assa, yampidaṁ diṭṭhaṁ sutaṁ mutaṁ viññātaṁ pattaṁ pariyesitaṁ anuvicaritaṁ manasā, tatrāpi na saññī assa, saññī ca pana assā”ti. So kann ein Mönch einen Versenkungszustand wie diesen erreichen: Er würde in der Erde nicht Erde wahrnehmen, im Wasser nicht Wasser, im Feuer nicht Feuer und im Wind nicht Wind. Er würde in der Dimension des unendlichen Raumes nicht die Dimension des unendlichen Raumes wahrnehmen, in der Dimension des unendlichen Bewusstseins nicht die Dimension des unendlichen Bewusstseins, in der Dimension des Nichts nicht die Dimension des Nichts und in der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, nicht die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat. Er würde in dieser Welt nicht diese Welt wahrnehmen und in jener Welt nicht jene Welt. Und er würde nicht wahrnehmen, was man sehen, hören, denken, erkennen, erreichen, suchen oder mit dem Geist erkunden kann. Aber er würde dennoch wahrnehmen.“

Atha kho āyasmā ānando bhagavato bhāsitaṁ abhinanditvā anumoditvā uṭṭhāyāsanā bhagavantaṁ abhivādetvā padakkhiṇaṁ katvā yenāyasmā sāriputto tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā āyasmatā sāriputtena saddhiṁ sammodi. Da begrüßte der Ehrwürdige Ānanda die Worte des Buddha und stimmte ihm zu. Er erhob er sich von seinem Sitz, verbeugte sich und umrundete den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt. Er ging zum Ehrwürdigen Sāriputta und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus.

Sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho āyasmā ānando āyasmantaṁ sāriputtaṁ etadavoca: Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zu Sāriputta:

“Siyā nu kho, āvuso sāriputta, bhikkhuno tathārūpo samādhipaṭilābho yathā neva pathaviyaṁ pathavisaññī assa …pe… yampidaṁ diṭṭhaṁ sutaṁ mutaṁ viññātaṁ pattaṁ pariyesitaṁ anuvicaritaṁ manasā, tatrāpi na saññī assa, saññī pana assā”ti. „Kann es sein, geehrter Sāriputta, dass ein Mönch einen Versenkungszustand wie diesen erreicht: Er würde in der Erde nicht Erde wahrnehmen … Und er würde nicht wahrnehmen, was man sehen, hören, denken, erkennen, erreichen, suchen oder mit dem Geist erkunden kann. Aber er würde dennoch wahrnehmen?“

“Siyā, āvuso ānanda, bhikkhuno tathārūpo samādhipaṭilābho yathā neva pathaviyaṁ pathavisaññī assa …pe… yampidaṁ diṭṭhaṁ sutaṁ mutaṁ viññātaṁ pattaṁ pariyesitaṁ anuvicaritaṁ manasā, tatrāpi na saññī assa, saññī ca pana assā”ti. „Das kann sein, geehrter Ānanda.“

“Yathā kathaṁ panāvuso sāriputta, siyā bhikkhuno tathārūpo samādhipaṭilābho yathā neva pathaviyaṁ pathavisaññī assa …pe… yampidaṁ diṭṭhaṁ sutaṁ mutaṁ viññātaṁ pattaṁ pariyesitaṁ anuvicaritaṁ manasā, tatrāpi na saññī assa, saññī ca pana assā”ti? „Aber wie könnte das sein?“

“Idha, āvuso ānanda, bhikkhu evaṁsaññī hoti: „Ānanda, da nimmt ein Mönch wahr:

‘etaṁ santaṁ etaṁ paṇītaṁ, yadidaṁ sabbasaṅkhārasamatho sabbūpadhipaṭinissaggo taṇhākkhayo virāgo nirodho nibbānan’ti. ‚Das ist friedvoll, das ist erlesen: nämlich das Beruhigen aller Vorgänge, das Loslassen aller Bindungen, das Auflösen des Verlangens, das Schwinden, Aufhören, Erlöschen.‘

Evaṁ kho, āvuso ānanda, siyā bhikkhuno tathārūpo samādhipaṭilābho yathā neva pathaviyaṁ pathavisaññī assa …pe… yampidaṁ diṭṭhaṁ sutaṁ mutaṁ viññātaṁ pattaṁ pariyesitaṁ anuvicaritaṁ manasā, tatrāpi na saññī assa, saññī ca pana assā”ti. So kann ein Mönch einen Versenkungszustand wie diesen erreichen: Er würde in der Erde nicht Erde wahrnehmen … Und er würde nicht wahrnehmen, was man sehen, hören, denken, erkennen, erreichen, suchen oder mit dem Geist erkunden kann. Aber er würde dennoch wahrnehmen.“

“Acchariyaṁ, āvuso, abbhutaṁ, āvuso. „Es ist unglaublich, es ist erstaunlich!

Yatra hi nāma satthu ceva sāvakassa ca atthena attho byañjanena byañjanaṁ saṁsandissati samessati na viggayhissati, yadidaṁ aggapadasmiṁ. Wie doch Bedeutung und Ausdruck von Lehrer und Schüler zusammenpassen und ohne Spannung übereinstimmen, wenn es um den wichtigsten Gegenstand geht!

Idānāhaṁ, āvuso, bhagavantaṁ upasaṅkamitvā etamatthaṁ apucchiṁ. Gerade war ich zum Buddha gegangen und hatte ihn über diese Sache befragt.

Bhagavāpi me etehi akkharehi etehi padehi etehi byañjanehi etamatthaṁ byākāsi, seyyathāpi āyasmā sāriputto. Und der Buddha hat es mir mit den gleichen Worten und Ausdrücken erklärt wie der Ehrwürdige Sāriputta.

Acchariyaṁ, āvuso, abbhutaṁ, āvuso. Es ist unglaublich, es ist erstaunlich!

Yatra hi nāma satthu ceva sāvakassa ca atthena attho byañjanena byañjanaṁ saṁsandissati samessati na viggayhissati, yadidaṁ aggapadasmin”ti. Wie doch Bedeutung und Ausdruck von Lehrer und Schüler zusammenpassen und ohne Spannung übereinstimmen, wenn es um den wichtigsten Gegenstand geht!“

Sattamaṁ.
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