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Dīgha Nikāya 9 Lange Lehrreden 9

Poṭṭhapādasutta Mit Poṭṭhapāda

1. Poṭṭhapādaparibbājakavatthu 1. Über den Wanderer Poṭṭhapāda

Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:

ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.

Tena kho pana samayena poṭṭhapādo paribbājako samayappavādake tindukācīre ekasālake mallikāya ārāme paṭivasati mahatiyā paribbājakaparisāya saddhiṁ tiṁsamattehi paribbājakasatehi. Nun befand sich zu der Zeit der Wanderer Poṭṭhapāda zusammen mit 300 Wanderern in Mallikās Kloster für philosophische Debatten mit nur einer Halle, das von Ebenholzbäumen eingefriedet war.

Atha kho bhagavā pubbaṇhasamayaṁ nivāsetvā pattacīvaramādāya sāvatthiṁ piṇḍāya pāvisi. Da kleidete der Buddha sich am Morgen an, nahm Schale und Robe und betrat Sāvatthī zum Almosengang.

Atha kho bhagavato etadahosi: Da kam ihm in den Sinn:

“atippago kho tāva sāvatthiyaṁ piṇḍāya carituṁ. „Es ist zu früh für den Almosengang in Sāvatthī.

Yannūnāhaṁ yena samayappavādako tindukācīro ekasālako mallikāya ārāmo, yena poṭṭhapādo paribbājako tenupasaṅkameyyan”ti. Warum gehe ich nicht zu Mallikās Kloster und besuche den Wanderer Poṭṭhapāda?“

Atha kho bhagavā yena samayappavādako tindukācīro ekasālako mallikāya ārāmo tenupasaṅkami. Und so tat er es.

Tena kho pana samayena poṭṭhapādo paribbājako mahatiyā paribbājakaparisāya saddhiṁ nisinno hoti unnādiniyā uccāsaddamahāsaddāya anekavihitaṁ tiracchānakathaṁ kathentiyā. Zu dieser Zeit saß Poṭṭhapāda mit einer großen Versammlung von Wanderern beisammen, und sie machten einen Tumult, einen Höllenlärm. Sie führten unwürdige Gespräche aller Art

Seyyathidaṁ—rājakathaṁ corakathaṁ mahāmattakathaṁ senākathaṁ bhayakathaṁ yuddhakathaṁ annakathaṁ pānakathaṁ vatthakathaṁ sayanakathaṁ mālākathaṁ gandhakathaṁ ñātikathaṁ yānakathaṁ gāmakathaṁ nigamakathaṁ nagarakathaṁ janapadakathaṁ itthikathaṁ sūrakathaṁ visikhākathaṁ kumbhaṭṭhānakathaṁ pubbapetakathaṁ nānattakathaṁ lokakkhāyikaṁ samuddakkhāyikaṁ itibhavābhavakathaṁ iti vā. wie Gespräche über Könige, Räuber und Oberminister, über Heere, Bedrohungen und Kriege, über Essen, Trinken, Kleider und Schlafstellen, über Kränze und Düfte, über die Familie, Fahrzeuge, Dörfer, Marktflecken, Städte und Länder, über Frauen und Helden, Straßen- und Brunnengespräch, Gespräch über Verstorbene, über allerlei Dinge, Geschichten vom Land und vom Meer und Gespräche über Wiedergeburt in diesem oder jenem Daseinszustand.

Addasā kho poṭṭhapādo paribbājako bhagavantaṁ dūratova āgacchantaṁ; Poṭṭhapāda sah den Buddha von Weitem kommen

disvāna sakaṁ parisaṁ saṇṭhapesi: und brachte seine Versammlung zum Schweigen:

“appasaddā bhonto hontu, mā bhonto saddamakattha. „Seid still, gute Herren, macht keinen Lärm.

Ayaṁ samaṇo gotamo āgacchati. Hier kommt der Asket Gotama.

Appasaddakāmo kho so āyasmā appasaddassa vaṇṇavādī. Der Ehrwürdige liebt die Stille und preist die Stille.

Appeva nāma appasaddaṁ parisaṁ viditvā upasaṅkamitabbaṁ maññeyyā”ti. Wenn er sieht, dass unsere Versammlung still ist, wird er es hoffentlich für angebracht halten, näherzukommen.“

Evaṁ vutte, te paribbājakā tuṇhī ahesuṁ. Und diese Wanderer verstummten.

Atha kho bhagavā yena poṭṭhapādo paribbājako tenupasaṅkami. Da ging der Buddha zum Wanderer Poṭṭhapāda.

Atha kho poṭṭhapādo paribbājako bhagavantaṁ etadavoca: Dieser sagte zu ihm:

“etu kho, bhante, bhagavā. „Der Gesegnete komme her, Herr!

Svāgataṁ, bhante, bhagavato. Willkommen dem Gesegneten, Herr!

Cirassaṁ kho, bhante, bhagavā imaṁ pariyāyamakāsi, yadidaṁ idhāgamanāya. Es ist lange her, dass du die Gelegenheit genutzt hast, hierherzukommen.

Nisīdatu, bhante, bhagavā, idaṁ āsanaṁ paññattan”ti. Setz dich bitte, Herr, dieser Sitz ist bereit.“

Nisīdi bhagavā paññatte āsane. Der Buddha setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz,

Poṭṭhapādopi kho paribbājako aññataraṁ nīcaṁ āsanaṁ gahetvā ekamantaṁ nisīdi. während Poṭṭhapāda einen niedrigeren Sitz nahm und sich zur Seite hinsetzte.

Ekamantaṁ nisinnaṁ kho poṭṭhapādaṁ paribbājakaṁ bhagavā etadavoca: Der Buddha sagte zu ihm:

“kāya nuttha, poṭṭhapāda, etarahi kathāya sannisinnā, kā ca pana vo antarākathā vippakatā”ti? „Poṭṭhapāda, worüber habt ihr gerade gesprochen, als ihr hier beisammensaßt? Welches Gespräch wurde unterbrochen?“

1.1. Abhisaññānirodhakathā 1.1. Über das Aufhören der Wahrnehmung

Evaṁ vutte, poṭṭhapādo paribbājako bhagavantaṁ etadavoca: Daraufhin sagte der Wanderer Poṭṭhapāda zum Buddha:

“tiṭṭhatesā, bhante, kathā, yāya mayaṁ etarahi kathāya sannisinnā. „Herr, das, worüber wir gerade gesprochen haben, wollen wir beiseite lassen.

Nesā, bhante, kathā bhagavato dullabhā bhavissati pacchāpi savanāya. Es wird nicht schwer für dich sein, das später zu erfahren.

Purimāni, bhante, divasāni purimatarāni, nānātitthiyānaṁ samaṇabrāhmaṇānaṁ kotūhalasālāya sannisinnānaṁ sannipatitānaṁ abhisaññānirodhe kathā udapādi: Herr, vor ein paar Tagen saßen mehrere Asketen und Brahmanen, die verschiedenen anderen Konfessionen anhängen, hier beisammen, und ein Gespräch über das Aufhören der Wahrnehmung kam unter ihnen auf:

‘kathaṁ nu kho, bho, abhisaññānirodho hotī’ti? ‚Wie kommt das Aufhören der Wahrnehmung zustande?‘

Tatrekacce evamāhaṁsu: Manche sagten:

‘ahetū appaccayā purisassa saññā uppajjantipi nirujjhantipi. ‚Die Wahrnehmungen eines Menschen erscheinen ohne Grund oder Ursache und hören ohne Grund oder Ursache auf.

Yasmiṁ samaye uppajjanti, saññī tasmiṁ samaye hoti. Wenn sie erscheinen, wird man jemand mit Wahrnehmung.

Yasmiṁ samaye nirujjhanti, asaññī tasmiṁ samaye hotī’ti. Wenn sie aufhören, wird man jemand ohne Wahrnehmung.‘

Ittheke abhisaññānirodhaṁ paññapenti. So beschreiben Manche das Aufhören der Wahrnehmung.

Tamañño evamāha: Aber jemand anders sagt zu ihnen:

‘na kho pana metaṁ, bho, evaṁ bhavissati. ‚Aber so ist es nicht, gute Herren!

Saññā hi, bho, purisassa attā. Die Wahrnehmung ist das Selbst eines Menschen,

Sā ca kho upetipi apetipi. das eintritt und weggeht.

Yasmiṁ samaye upeti, saññī tasmiṁ samaye hoti. Wenn es eintritt, wird man jemand mit Wahrnehmung.

Yasmiṁ samaye apeti, asaññī tasmiṁ samaye hotī’ti. Wenn es weggeht, wird man jemand ohne Wahrnehmung.‘

Ittheke abhisaññānirodhaṁ paññapenti. So beschreiben Manche das Aufhören der Wahrnehmung.

Tamañño evamāha: Aber jemand anders sagt zu ihnen:

‘na kho pana metaṁ, bho, evaṁ bhavissati. ‚Aber so ist es nicht, gute Herren!

Santi hi, bho, samaṇabrāhmaṇā mahiddhikā mahānubhāvā. Es gibt Asketen und Brahmanen, die große Macht und Stärke besitzen.

Te imassa purisassa saññaṁ upakaḍḍhantipi apakaḍḍhantipi. Sie setzen einem Menschen Wahrnehmung ein oder entnehmen sie.

Yasmiṁ samaye upakaḍḍhanti, saññī tasmiṁ samaye hoti. Wenn sie sie einsetzen, wird man jemand mit Wahrnehmung.

Yasmiṁ samaye apakaḍḍhanti, asaññī tasmiṁ samaye hotī’ti. Wenn sie sie entnehmen, wird man jemand ohne Wahrnehmung.‘

Ittheke abhisaññānirodhaṁ paññapenti. So beschreiben Manche das Aufhören der Wahrnehmung.

Tamañño evamāha: Aber jemand anders sagt zu ihnen:

‘na kho pana metaṁ, bho, evaṁ bhavissati. ‚Aber so ist es nicht, gute Herren!

Santi hi, bho, devatā mahiddhikā mahānubhāvā. Es gibt Gottheiten, die große Macht und Stärke besitzen.

Tā imassa purisassa saññaṁ upakaḍḍhantipi apakaḍḍhantipi. Sie setzen einem Menschen Wahrnehmung ein oder entnehmen sie.

Yasmiṁ samaye upakaḍḍhanti, saññī tasmiṁ samaye hoti. Wenn sie sie einsetzen, wird man jemand mit Wahrnehmung.

Yasmiṁ samaye apakaḍḍhanti, asaññī tasmiṁ samaye hotī’ti. Wenn sie sie entnehmen, wird man jemand ohne Wahrnehmung.‘

Ittheke abhisaññānirodhaṁ paññapenti. So beschreiben Manche das Aufhören der Wahrnehmung.

Tassa mayhaṁ, bhante, bhagavantaṁyeva ārabbha sati udapādi: Da musste ich an den Buddha denken:

‘aho nūna bhagavā, aho nūna sugato, yo imesaṁ dhammānaṁ sukusalo’ti. ‚Sicher muss das der Gesegnete sein, der Heilige, der in solchen Dingen so bewandert ist.‘

Bhagavā, bhante, kusalo, bhagavā pakataññū abhisaññānirodhassa. Der Buddha ist bewandert im Aufhören der Wahrnehmung und damit wohl vertraut.

Kathaṁ nu kho, bhante, abhisaññānirodho hotī”ti? Wie kommt das Aufhören der Wahrnehmung zustande, Herr?“

1.2. Sahetukasaññuppādanirodhakathā 1.2. Wahrnehmung erscheint mit einer Ursache

“Tatra, poṭṭhapāda, ye te samaṇabrāhmaṇā evamāhaṁsu: „Was das betrifft, Poṭṭhapāda, so haben diese Asketen und Brahmanen, die sagen,

‘ahetū appaccayā purisassa saññā uppajjantipi nirujjhantipī’ti, āditova tesaṁ aparaddhaṁ. die Wahrnehmungen eines Menschen erschienen ohne Grund oder Ursache und hörten ohne Grund oder Ursache auf, von Beginn an Unrecht.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

Sahetū hi, poṭṭhapāda, sappaccayā purisassa saññā uppajjantipi nirujjhantipi. Weil die Wahrnehmungen eines Menschen aus einem Grund und einer Ursache erscheinen und aufhören.

Sikkhā ekā saññā uppajjati, sikkhā ekā saññā nirujjhati. Durch Schulung erscheinen manche Wahrnehmungen, und manche Wahrnehmungen hören auf.

Kā ca sikkhā”ti? Bhagavā avoca. Und was ist diese Schulung?“, sagte der Buddha.

“Idha, poṭṭhapāda, tathāgato loke uppajjati arahaṁ, sammāsambuddho …pe… „Da erscheint, Poṭṭhapāda, ein Klargewordener in der Welt, vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha …

Evaṁ kho, poṭṭhapāda, bhikkhu sīlasampanno hoti So hat ein Mönch das sittliche Verhalten vervollkommnet …

…pe…

tassime pañcanīvaraṇe pahīne attani samanupassato pāmojjaṁ jāyati, pamuditassa pīti jāyati, pītimanassa kāyo passambhati, passaddhakāyo sukhaṁ vedeti, sukhino cittaṁ samādhiyati. Wenn er sieht, dass die Hindernisse in ihm aufgegeben sind, lodert Freude auf. Wenn er voller Freude ist, lodert Ekstase auf. Wenn der Geist in Ekstase ist, wird der Körper still. Wenn der Körper still ist, empfindet er Seligkeit. Und wenn er voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi.

So vivicceva kāmehi, vivicca akusalehi dhammehi, savitakkaṁ savicāraṁ vivekajaṁ pītisukhaṁ paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, tritt er in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während man den Geist ausrichtet und hält.

Tassa yā purimā kāmasaññā, sā nirujjhati. Die sinnliche Wahrnehmung, die er vorher hatte, hört auf.

Vivekajapītisukhasukhumasaccasaññā tasmiṁ samaye hoti, vivekajapītisukhasukhumasaccasaññīyeva tasmiṁ samaye hoti. Zu dieser Zeit hat er eine subtile und wahrhaftige Wahrnehmung der aus Abgeschiedenheit geborenen Ekstase und Seligkeit.

Evampi sikkhā ekā saññā uppajjati, sikkhā ekā saññā nirujjhati. So erscheinen durch Schulung manche Wahrnehmungen, und manche Wahrnehmungen hören auf.

Ayaṁ sikkhā”ti bhagavā avoca. Und das ist diese Schulung“, sagte der Buddha.

“Puna caparaṁ, poṭṭhapāda, bhikkhu vitakkavicārānaṁ vūpasamā ajjhattaṁ sampasādanaṁ cetaso ekodibhāvaṁ avitakkaṁ avicāraṁ samādhijaṁ pītisukhaṁ dutiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. „Wenn dann das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt ein Mönch in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten.

Tassa yā purimā vivekajapītisukhasukhumasaccasaññā, sā nirujjhati. Die subtile und wahrhaftige Wahrnehmung der aus Abgeschiedenheit geborenen Ekstase und Seligkeit, die er vorher hatte, hört auf.

Samādhijapītisukhasukhumasaccasaññā tasmiṁ samaye hoti, samādhijapītisukhasukhumasaccasaññīyeva tasmiṁ samaye hoti. Zu dieser Zeit hat er eine subtile und wahrhaftige Wahrnehmung der aus Versenkung geborenen Ekstase und Seligkeit.

Evampi sikkhā ekā saññā uppajjati, sikkhā ekā saññā nirujjhati. So erscheinen durch Schulung manche Wahrnehmungen, und manche Wahrnehmungen hören auf.

Ayampi sikkhā”ti bhagavā avoca. Und das ist diese Schulung“, sagte der Buddha.

“Puna caparaṁ, poṭṭhapāda, bhikkhu pītiyā ca virāgā upekkhako ca viharati sato ca sampajāno, sukhañca kāyena paṭisaṁvedeti, yaṁ taṁ ariyā ācikkhanti: ‘upekkhako satimā sukhavihārī’ti, tatiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. „Mit dem Schwinden der Ekstase tritt ein Mönch dann in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin; da meditiert er mit Gleichmut, achtsam und bewusst, und erfährt persönlich die Seligkeit, von der die Edlen erklären: ‚Gleichmütig und achtsam meditiert man in Seligkeit.‘

Tassa yā purimā samādhijapītisukhasukhumasaccasaññā, sā nirujjhati. Die subtile und wahrhaftige Wahrnehmung der aus Versenkung geborenen Ekstase und Seligkeit, die er vorher hatte, hört auf.

Upekkhāsukhasukhumasaccasaññā tasmiṁ samaye hoti, upekkhāsukhasukhumasaccasaññīyeva tasmiṁ samaye hoti. Zu dieser Zeit hat er eine subtile und wahrhaftige Wahrnehmung von gleichmütiger Seligkeit.

Evampi sikkhā ekā saññā uppajjati, sikkhā ekā saññā nirujjhati. So erscheinen durch Schulung manche Wahrnehmungen, und manche Wahrnehmungen hören auf.

Ayampi sikkhā”ti bhagavā avoca. Und das ist diese Schulung“, sagte der Buddha.

“Puna caparaṁ, poṭṭhapāda, bhikkhu sukhassa ca pahānā dukkhassa ca pahānā pubbeva somanassadomanassānaṁ atthaṅgamā adukkhamasukhaṁ upekkhāsatipārisuddhiṁ catutthaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. „Indem er Glück und Schmerz aufgibt und frühere Fröhlichkeit und Traurigkeit beendet, tritt ein Mönch dann in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit.

Tassa yā purimā upekkhāsukhasukhumasaccasaññā, sā nirujjhati. Die subtile und wahrhaftige Wahrnehmung von gleichmütiger Seligkeit, die er vorher hatte, hört auf.

Adukkhamasukhasukhumasaccasaññā tasmiṁ samaye hoti, adukkhamasukhasukhumasaccasaññīyeva tasmiṁ samaye hoti. Zu dieser Zeit hat er eine subtile und wahrhaftige Wahrnehmung eines neutralen Gefühls.

Evampi sikkhā ekā saññā uppajjati, sikkhā ekā saññā nirujjhati. So erscheinen durch Schulung manche Wahrnehmungen, und manche Wahrnehmungen hören auf.

Ayampi sikkhā”ti bhagavā avoca. Und das ist diese Schulung“, sagte der Buddha.

“Puna caparaṁ, poṭṭhapāda, bhikkhu sabbaso rūpasaññānaṁ samatikkamā paṭighasaññānaṁ atthaṅgamā nānattasaññānaṁ amanasikārā ‘ananto ākāso’ti ākāsānañcāyatanaṁ upasampajja viharati. „Dann übersteigt da ein Mönch jegliche Formwahrnehmung, beendet die Wahrnehmung von Eindrücken, richtet den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt, tritt im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘ in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin.

Tassa yā purimā rūpasaññā, sā nirujjhati. Die Wahrnehmung von leuchtender Form, die er vorher hatte, hört auf.

Ākāsānañcāyatanasukhumasaccasaññā tasmiṁ samaye hoti, ākāsānañcāyatanasukhumasaccasaññīyeva tasmiṁ samaye hoti. Zu dieser Zeit hat er eine subtile und wahrhaftige Wahrnehmung der Dimension des unendlichen Raumes.

Evampi sikkhā ekā saññā uppajjati, sikkhā ekā saññā nirujjhati. So erscheinen durch Schulung manche Wahrnehmungen, und manche Wahrnehmungen hören auf.

Ayampi sikkhā”ti bhagavā avoca. Und das ist diese Schulung“, sagte der Buddha.

“Puna caparaṁ, poṭṭhapāda, bhikkhu sabbaso ākāsānañcāyatanaṁ samatikkamma ‘anantaṁ viññāṇan’ti viññāṇañcāyatanaṁ upasampajja viharati. „Dann übersteigt da ein Mönch vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, tritt im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘ in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin.

Tassa yā purimā ākāsānañcāyatanasukhumasaccasaññā, sā nirujjhati. Die subtile und wahrhaftige Wahrnehmung der Dimension des unendlichen Raumes, die er vorher hatte, hört auf.

Viññāṇañcāyatanasukhumasaccasaññā tasmiṁ samaye hoti, viññāṇañcāyatanasukhumasaccasaññīyeva tasmiṁ samaye hoti. Zu dieser Zeit hat er eine subtile und wahrhaftige Wahrnehmung der Dimension des unendlichen Bewusstseins.

Evampi sikkhā ekā saññā uppajjati, sikkhā ekā saññā nirujjhati. So erscheinen durch Schulung manche Wahrnehmungen, und manche Wahrnehmungen hören auf.

Ayampi sikkhā”ti bhagavā avoca. Und das ist diese Schulung“, sagte der Buddha.

“Puna caparaṁ, poṭṭhapāda, bhikkhu sabbaso viññāṇañcāyatanaṁ samatikkamma ‘natthi kiñcī’ti ākiñcaññāyatanaṁ upasampajja viharati. „Dann übersteigt da ein Mönch vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘ in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin.

Tassa yā purimā viññāṇañcāyatanasukhumasaccasaññā, sā nirujjhati. Die subtile und wahrhaftige Wahrnehmung der Dimension des unendlichen Bewusstseins, die er vorher hatte, hört auf.

Ākiñcaññāyatanasukhumasaccasaññā tasmiṁ samaye hoti, ākiñcaññāyatanasukhumasaccasaññīyeva tasmiṁ samaye hoti. Zu dieser Zeit hat er eine subtile und wahrhaftige Wahrnehmung der Dimension des Nichts.

Evampi sikkhā ekā saññā uppajjati, sikkhā ekā saññā nirujjhati. So erscheinen durch Schulung manche Wahrnehmungen, und manche Wahrnehmungen hören auf.

Ayampi sikkhā”ti bhagavā avoca. Und das ist diese Schulung“, sagte der Buddha.

“Yato kho, poṭṭhapāda, bhikkhu idha sakasaññī hoti, so tato amutra tato amutra anupubbena saññaggaṁ phusati. „Poṭṭhapāda, von dem Augenblick an, in dem ein Mönch die Verantwortung für seine Wahrnehmung übernimmt, geht er von einer Stufe zur nächsten voran und erreicht schrittweise den Gipfel der Wahrnehmung.

Tassa saññagge ṭhitassa evaṁ hoti: Wenn er auf dem Gipfel der Wahrnehmung steht, denkt er:

‘cetayamānassa me pāpiyo, acetayamānassa me seyyo. ‚Absichten zu haben, ist schlecht für mich; es ist besser, keine Absichten zu haben.

Ahañceva kho pana ceteyyaṁ, abhisaṅkhareyyaṁ, imā ca me saññā nirujjheyyuṁ, aññā ca oḷārikā saññā uppajjeyyuṁ; Denn wenn ich beabsichtigen und einen Willen bilden würde, würden diese Wahrnehmungen in mir aufhören, und andere, gröbere Wahrnehmungen würden entstehen.

yannūnāhaṁ na ceva ceteyyaṁ na ca abhisaṅkhareyyan’ti. Warum bilde ich nicht weder einen Willen, noch bilde ich eine Absicht?‘

So na ceva ceteti, na ca abhisaṅkharoti. Er bildet weder einen Willen, noch bildet er eine Absicht.

Tassa acetayato anabhisaṅkharoto tā ceva saññā nirujjhanti, aññā ca oḷārikā saññā na uppajjanti. Diese Wahrnehmungen hören in ihm auf, und andere, gröbere Wahrnehmungen entstehen nicht.

So nirodhaṁ phusati. Er berührt das Aufhören.

Evaṁ kho, poṭṭhapāda, anupubbābhisaññānirodhasampajānasamāpatti hoti. Und so, Poṭṭhapāda, wird das fortschreitende Aufhören der Wahrnehmung im Bewusstsein von Ursache und Wirkung erreicht.

Taṁ kiṁ maññasi, poṭṭhapāda, Was denkst du, Poṭṭhapāda?

api nu te ito pubbe evarūpā anupubbābhisaññānirodhasampajānasamāpatti sutapubbā”ti? Hast du das jemals zuvor gehört?“

“No hetaṁ, bhante. „Nein, Herr.

Evaṁ kho ahaṁ, bhante, bhagavato bhāsitaṁ ājānāmi: Ich verstehe die Worte des Buddha so:

‘yato kho, poṭṭhapāda, bhikkhu idha sakasaññī hoti, so tato amutra tato amutra anupubbena saññaggaṁ phusati, ‚Von dem Augenblick an, in dem ein Mönch die Verantwortung für seine Wahrnehmung übernimmt, geht er von einer Stufe zur nächsten voran und erreicht schrittweise den Gipfel der Wahrnehmung.

tassa saññagge ṭhitassa evaṁ hoti: Wenn er auf dem Gipfel der Wahrnehmung steht, denkt er:

“cetayamānassa me pāpiyo, acetayamānassa me seyyo. „Absichten zu haben, ist schlecht für mich; es ist besser, keine Absichten zu haben.

Ahañceva kho pana ceteyyaṁ abhisaṅkhareyyaṁ, imā ca me saññā nirujjheyyuṁ, aññā ca oḷārikā saññā uppajjeyyuṁ; Denn wenn ich beabsichtigen und einen Willen bilden würde, würden diese Wahrnehmungen in mir aufhören, und andere, gröbere Wahrnehmungen würden entstehen.

yannūnāhaṁ na ceva ceteyyaṁ, na ca abhisaṅkhareyyan”ti. Warum bilde ich nicht weder einen Willen, noch bilde ich eine Absicht?“

So na ceva ceteti, na cābhisaṅkharoti, tassa acetayato anabhisaṅkharoto tā ceva saññā nirujjhanti, aññā ca oḷārikā saññā na uppajjanti. Diese Wahrnehmungen hören in ihm auf, und andere, gröbere Wahrnehmungen entstehen nicht.

So nirodhaṁ phusati. Er berührt das Aufhören.

Evaṁ kho, poṭṭhapāda, anupubbābhisaññānirodhasampajānasamāpatti hotī’”ti. Und so wird das fortschreitende Aufhören der Wahrnehmung im Bewusstsein von Ursache und Wirkung erreicht.‘“

“Evaṁ, poṭṭhapādā”ti. „Das ist richtig, Poṭṭhapāda.“

“Ekaññeva nu kho, bhante, bhagavā saññaggaṁ paññapeti, udāhu puthūpi saññagge paññapetī”ti? „Beschreibt der Buddha nur einen Gipfel der Wahrnehmung oder viele?“

“Ekampi kho ahaṁ, poṭṭhapāda, saññaggaṁ paññapemi, puthūpi saññagge paññapemī”ti. „Ich beschreibe den Gipfel der Wahrnehmung sowohl als einen als auch als viele.“

“Yathā kathaṁ pana, bhante, bhagavā ekampi saññaggaṁ paññapeti, puthūpi saññagge paññapetī”ti? „Aber Herr, wie beschreibst du den Gipfel der Wahrnehmung sowohl als einen als auch als viele?“

“Yathā yathā kho, poṭṭhapāda, nirodhaṁ phusati tathā tathāhaṁ saññaggaṁ paññapemi. „Ich beschreibe den Gipfel der Wahrnehmung anhand der spezifischen Art, in der jemand das Aufhören berührt.

Evaṁ kho ahaṁ, poṭṭhapāda, ekampi saññaggaṁ paññapemi, puthūpi saññagge paññapemī”ti. So beschreibe ich den Gipfel der Wahrnehmung sowohl als einen als auch als viele.“

“Saññā nu kho, bhante, paṭhamaṁ uppajjati, pacchā ñāṇaṁ, udāhu ñāṇaṁ paṭhamaṁ uppajjati, pacchā saññā, udāhu saññā ca ñāṇañca apubbaṁ acarimaṁ uppajjantī”ti? „Aber Herr, erscheint Wahrnehmung zuerst und Erkenntnis danach? Oder erscheint Erkenntnis zuerst und Wahrnehmung danach? Oder erscheinen beide zur gleichen Zeit?“

“Saññā kho, poṭṭhapāda, paṭhamaṁ uppajjati, pacchā ñāṇaṁ, saññuppādā ca pana ñāṇuppādo hoti. „Wahrnehmung erscheint zuerst und Erkenntnis danach. Das Erscheinen der Wahrnehmung führt zum Erscheinen der Erkenntnis.

So evaṁ pajānāti: Man versteht:

‘idappaccayā kira me ñāṇaṁ udapādī’ti. ‚Meine Erkenntnis erschien durch eine spezifische Bedingung.‘

Iminā kho etaṁ, poṭṭhapāda, pariyāyena veditabbaṁ—So versteht man,

yathā saññā paṭhamaṁ uppajjati, pacchā ñāṇaṁ, saññuppādā ca pana ñāṇuppādo hotī”ti. wie Wahrnehmung zuerst erscheint und Erkenntnis danach, und dass das Erscheinen der Wahrnehmung zum Erscheinen der Erkenntnis führt.“

1.3. Saññāattakathā 1.3. Wahrnehmung und das Selbst

“Saññā nu kho, bhante, purisassa attā, udāhu aññā saññā añño attā”ti? „Herr, ist Wahrnehmung das Selbst eines Menschen oder sind Wahrnehmung und Selbst verschiedene Dinge?“

“Kaṁ pana tvaṁ, poṭṭhapāda, attānaṁ paccesī”ti? „Aber Poṭṭhapāda, glaubst du an ein Selbst?“

“Oḷārikaṁ kho ahaṁ, bhante, attānaṁ paccemi rūpiṁ cātumahābhūtikaṁ kabaḷīkārāhārabhakkhan”ti. „Herr, ich glaube an ein festes Selbst, das geformt ist, aus den vier Grundzuständen besteht und feste Nahrung zu sich nimmt.“

“Oḷāriko ca hi te, poṭṭhapāda, attā abhavissa rūpī cātumahābhūtiko kabaḷīkārāhārabhakkho. Evaṁ santaṁ kho te, poṭṭhapāda, aññāva saññā bhavissati añño attā. „Angenommen, es gäbe so ein festes Selbst, Poṭṭhapāda. In diesem Fall wären Wahrnehmung und Selbst verschiedene Dinge.

Tadamināpetaṁ, poṭṭhapāda, pariyāyena veditabbaṁ yathā aññāva saññā bhavissati añño attā. Hier ist eine andere Art, zu verstehen, wie Wahrnehmung und Selbst verschiedene Dinge sind:

Tiṭṭhateva sāyaṁ, poṭṭhapāda, oḷāriko attā rūpī cātumahābhūtiko kabaḷīkārāhārabhakkho, atha imassa purisassa aññā ca saññā uppajjanti, aññā ca saññā nirujjhanti. Solange das feste Selbst fortbesteht, erscheinen manche Wahrnehmungen in einem Menschen, und andere hören auf.

Iminā kho etaṁ, poṭṭhapāda, pariyāyena veditabbaṁ yathā aññāva saññā bhavissati añño attā”ti. Das ist eine andere Art, zu verstehen, wie Wahrnehmung und Selbst verschiedene Dinge sind.“

“Manomayaṁ kho ahaṁ, bhante, attānaṁ paccemi sabbaṅgapaccaṅgiṁ ahīnindriyan”ti. „Herr, ich glaube an ein geistgeschaffenes Selbst, das in allen Haupt- und Nebengliedern unversehrt ist, ohne dass eine Fähigkeit fehlte.“

“Manomayo ca hi te, poṭṭhapāda, attā abhavissa sabbaṅgapaccaṅgī ahīnindriyo, evaṁ santampi kho te, poṭṭhapāda, aññāva saññā bhavissati añño attā. „Angenommen, es gäbe so ein geistgeschaffenes Selbst, Poṭṭhapāda. In diesem Fall wären Wahrnehmung und Selbst verschiedene Dinge.

Tadamināpetaṁ, poṭṭhapāda, pariyāyena veditabbaṁ yathā aññāva saññā bhavissati añño attā. Hier ist eine andere Art, zu verstehen, wie Wahrnehmung und Selbst verschiedene Dinge sind:

Tiṭṭhateva sāyaṁ, poṭṭhapāda, manomayo attā sabbaṅgapaccaṅgī ahīnindriyo, atha imassa purisassa aññā ca saññā uppajjanti, aññā ca saññā nirujjhanti. Solange das geistgeschaffene Selbst fortbesteht, erscheinen manche Wahrnehmungen in einem Menschen, und andere hören auf.

Imināpi kho etaṁ, poṭṭhapāda, pariyāyena veditabbaṁ yathā aññāva saññā bhavissati añño attā”ti. Das ist eine andere Art, zu verstehen, wie Wahrnehmung und Selbst verschiedene Dinge sind.“

“Arūpiṁ kho ahaṁ, bhante, attānaṁ paccemi saññāmayan”ti. „Herr, ich glaube an ein formloses Selbst, das aus Wahrnehmung besteht.“

“Arūpī ca hi te, poṭṭhapāda, attā abhavissa saññāmayo, evaṁ santampi kho te, poṭṭhapāda, aññāva saññā bhavissati añño attā. „Angenommen, es gäbe so ein formloses Selbst, Poṭṭhapāda. In diesem Fall wären Wahrnehmung und Selbst verschiedene Dinge.

Tadamināpetaṁ, poṭṭhapāda, pariyāyena veditabbaṁ yathā aññāva saññā bhavissati añño attā. Hier ist eine andere Art, zu verstehen, wie Wahrnehmung und Selbst verschiedene Dinge sind:

Tiṭṭhateva sāyaṁ, poṭṭhapāda, arūpī attā saññāmayo, atha imassa purisassa aññā ca saññā uppajjanti, aññā ca saññā nirujjhanti. Solange das formlose Selbst fortbesteht, erscheinen manche Wahrnehmungen in einem Menschen, und andere hören auf.

Imināpi kho etaṁ, poṭṭhapāda, pariyāyena veditabbaṁ yathā aññāva saññā bhavissati añño attā”ti. Das ist eine andere Art, zu verstehen, wie Wahrnehmung und Selbst verschiedene Dinge sind.“

“Sakkā panetaṁ, bhante, mayā ñātuṁ: „Aber, Herr, kann ich wissen,

‘saññā purisassa attā’ti vā ‘aññāva saññā añño attā’ti vā”ti? ob Wahrnehmung das Selbst eines Menschen ist oder ob Wahrnehmung und Selbst verschiedene Dinge sind?“

“Dujjānaṁ kho etaṁ, poṭṭhapāda, tayā aññadiṭṭhikena aññakhantikena aññarucikena aññatrāyogena aññatrācariyakena: „Es ist schwer für dich, das zu verstehen, Poṭṭhapāda, da du eine andere Ansicht, ein anderes Bekenntnis und einen anderen Glauben hast – es sei denn, du weihst dich der Übung unter Anleitung der Tradition.“

‘saññā purisassa attā’ti vā, ‘aññāva saññā añño attāti’ vā”ti.

“Sacetaṁ, bhante, mayā dujjānaṁ aññadiṭṭhikena aññakhantikena aññarucikena aññatrāyogena aññatrācariyakena: „Nun, wenn das so ist, Herr,

‘saññā purisassa attā’ti vā, ‘aññāva saññā añño attā’ti vā;

kiṁ pana, bhante, ‘sassato loko, idameva saccaṁ moghamaññan’”ti? was sagst du dann dazu: ‚Das Weltall ist ewig. Das allein ist die Wahrheit, alles andere ist unnütz‘?“

“Abyākataṁ kho etaṁ, poṭṭhapāda, mayā: „Das wurde von mir nicht erklärt, Poṭṭhapāda.“

‘sassato loko, idameva saccaṁ moghamaññan’”ti.

“Kiṁ pana, bhante, ‘asassato loko, idameva saccaṁ moghamaññan’”ti? „Was sagst du dann dazu: ‚Das Weltall ist zeitlich. Das allein ist die Wahrheit, alles andere ist unnütz‘?“

“Etampi kho, poṭṭhapāda, mayā abyākataṁ: „Auch das wurde von mir nicht erklärt.“

‘asassato loko, idameva saccaṁ moghamaññan’”ti.

“Kiṁ pana, bhante, ‘antavā loko …pe… „Was sagst du dann dazu: ‚Das Weltall ist endlich. …‘ …

‘anantavā loko … ‚Das Weltall ist unendlich. …‘ …

‘taṁ jīvaṁ taṁ sarīraṁ … ‚Seele und Körper sind dasselbe. …‘ …

‘aññaṁ jīvaṁ aññaṁ sarīraṁ … ‚Seele und Körper sind verschiedene Dinge. …‘ …

‘hoti tathāgato paraṁ maraṇā … ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort. …‘ …

‘na hoti tathāgato paraṁ maraṇā … ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod nicht fort. …‘ …

‘hoti ca na ca hoti tathāgato paraṁ maraṇā … ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort und besteht auch nicht fort. …‘ …

‘neva hoti na na hoti tathāgato paraṁ maraṇā, idameva saccaṁ moghamaññan’”ti? „Ein Klargewordener besteht nach dem Tod weder fort, noch besteht er nicht fort. Das allein ist die Wahrheit, alles andere ist unnütz‘?“

“Etampi kho, poṭṭhapāda, mayā abyākataṁ: „Auch das wurde von mir nicht erklärt.“

‘neva hoti na na hoti tathāgato paraṁ maraṇā, idameva saccaṁ moghamaññan’”ti.

“Kasmā panetaṁ, bhante, bhagavatā abyākatan”ti? „Warum wurden diese Dinge vom Buddha nicht erklärt?“

“Na hetaṁ, poṭṭhapāda, atthasaṁhitaṁ na dhammasaṁhitaṁ nādibrahmacariyakaṁ, na nibbidāya na virāgāya na nirodhāya na upasamāya na abhiññāya na sambodhāya na nibbānāya saṁvattati, „Weil sie für die Grundlagen des geistlichen Lebens nutzlos und ohne Bedeutung sind. Sie führen nicht zu Ernüchterung, Schwinden der Leidenschaft, Aufhören, Frieden, Einsicht, Erwachen und Erlöschen.

tasmā etaṁ mayā abyākatan”ti. Darum habe ich sie nicht erklärt.“

“Kiṁ pana, bhante, bhagavatā byākatan”ti? „Aber was wurde vom Buddha erklärt?“

“Idaṁ dukkhanti kho, poṭṭhapāda, mayā byākataṁ. Ayaṁ dukkhasamudayoti kho, poṭṭhapāda, mayā byākataṁ. Ayaṁ dukkhanirodhoti kho, poṭṭhapāda, mayā byākataṁ. Ayaṁ dukkhanirodhagāminī paṭipadāti kho, poṭṭhapāda, mayā byākatan”ti. „Das Folgende habe ich erklärt: ‚Das ist das Leiden‘, … ‚das ist der Ursprung des Leidens‘, … ‚das ist das Aufhören des Leidens‘, … ‚das ist die Übung, die zum Aufhören des Leidens führt‘.“

“Kasmā panetaṁ, bhante, bhagavatā byākatan”ti? „Warum wurden diese Dinge vom Buddha erklärt?“

“Etañhi, poṭṭhapāda, atthasaṁhitaṁ, etaṁ dhammasaṁhitaṁ, etaṁ ādibrahmacariyakaṁ, etaṁ nibbidāya virāgāya nirodhāya upasamāya abhiññāya sambodhāya nibbānāya saṁvattati; „Weil sie für die Grundlagen des geistlichen Lebens nützlich und von Bedeutung sind. Sie führen zu Ernüchterung, Schwinden der Leidenschaft, Aufhören, Frieden, Einsicht, Erwachen und Erlöschen.

tasmā etaṁ mayā byākatan”ti. Darum habe ich sie erklärt.“

“Evametaṁ, bhagavā, evametaṁ, sugata. „Das ist wirklich wahr, Gesegneter! Das ist wirklich wahr, Heiliger!

Yassadāni, bhante, bhagavā kālaṁ maññatī”ti. Bitte, Herr, geh nach deinem Belieben.“

Atha kho bhagavā uṭṭhāyāsanā pakkāmi. Da erhob sich der Buddha von seinem Sitz und ging.

Atha kho te paribbājakā acirapakkantassa bhagavato poṭṭhapādaṁ paribbājakaṁ samantato vācā sannitodakena sañjhabbharimakaṁsu: Kurz nachdem der Buddha gegangen war, überhäuften diese Wanderer Poṭṭhapāda von allen Seiten mit Hohn und Spott:

“evameva panāyaṁ bhavaṁ poṭṭhapādo yaññadeva samaṇo gotamo bhāsati, taṁ tadevassa abbhanumodati: „Was der Asket Gotama auch sagt, Poṭṭhapāda stimmt ihm zu:

‘evametaṁ, bhagavā, evametaṁ, sugatā’ti. ‚Das ist wirklich wahr, Gesegneter! Das ist wirklich wahr, Heiliger!‘

Na kho pana mayaṁ kiñci samaṇassa gotamassa ekaṁsikaṁ dhammaṁ desitaṁ ājānāma: Wir verstehen, dass der Asket Gotama überhaupt keine kategorische Lehre aufstellte bezüglich der Frage, ob das Weltall ewig sei, und so weiter.“

‘sassato loko’ti vā, ‘asassato loko’ti vā, ‘antavā loko’ti vā, ‘anantavā loko’ti vā, ‘taṁ jīvaṁ taṁ sarīran’ti vā, ‘aññaṁ jīvaṁ aññaṁ sarīran’ti vā, ‘hoti tathāgato paraṁ maraṇā’ti vā, ‘na hoti tathāgato paraṁ maraṇā’ti vā, ‘hoti ca na ca hoti tathāgato paraṁ maraṇā’ti vā, ‘neva hoti na na hoti tathāgato paraṁ maraṇā’ti vā”ti.

Evaṁ vutte, poṭṭhapādo paribbājako te paribbājake etadavoca: Daraufhin sagte Poṭṭhapāda zu ihnen:

“ahampi kho, bho, na kiñci samaṇassa gotamassa ekaṁsikaṁ dhammaṁ desitaṁ ājānāmi: „Auch ich verstehe, dass der Asket Gotama überhaupt keine kategorische Lehre aufstellte bezüglich der Frage, ob das Weltall ewig sei, und so weiter.

‘sassato loko’ti vā, ‘asassato loko’ti vā …pe…

‘neva hoti na na hoti tathāgato paraṁ maraṇā’ti vā;

api ca samaṇo gotamo bhūtaṁ tacchaṁ tathaṁ paṭipadaṁ paññapeti dhammaṭṭhitataṁ dhammaniyāmataṁ. Dennoch ist die Übung, die er beschreibt, wahr, wirklich und zutreffend. Es ist die Beständigkeit natürlicher Gesetzmäßigkeiten, die Regelmäßigkeit natürlicher Gesetzmäßigkeiten.

Bhūtaṁ kho pana tacchaṁ tathaṁ paṭipadaṁ paññapentassa dhammaṭṭhitataṁ dhammaniyāmataṁ, kathañhi nāma mādiso viññū samaṇassa gotamassa subhāsitaṁ subhāsitato nābbhanumodeyyā”ti? Wie könnte ein vernünftiger Mensch wie ich daher nicht zustimmen, dass das, was vom Asketen Gotama gut gesagt wurde, tatsächlich gut gesagt wurde?“

2. Cittahatthisāriputtapoṭṭhapādavatthu 2. Über Citta Hatthisāriputta

Atha kho dvīhatīhassa accayena citto ca hatthisāriputto poṭṭhapādo ca paribbājako yena bhagavā tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā citto hatthisāriputto bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Nachdem zwei oder drei Tage vergangen waren, gingen Citta Hatthisāriputta und Poṭṭhapāda zum Buddha. Citta Hatthisāriputta verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin,

Poṭṭhapādo pana paribbājako bhagavatā saddhiṁ sammodi. Sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ nisīdi. aber der Wanderer Poṭṭhapāda tauschte mit dem Buddha Willkommensgrüße aus, und nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin.

Ekamantaṁ nisinno kho poṭṭhapādo paribbājako bhagavantaṁ etadavoca: Poṭṭhapāda berichtete dem Buddha, was sich zugetragen hatte, nachdem er gegangen war. Der Buddha sagte:

“tadā maṁ, bhante, te paribbājakā acirapakkantassa bhagavato samantato vācāsannitodakena sañjhabbharimakaṁsu:

‘evameva panāyaṁ bhavaṁ poṭṭhapādo yaññadeva samaṇo gotamo bhāsati, taṁ tadevassa abbhanumodati:

“evametaṁ, bhagavā, evametaṁ, sugatā”ti.

Na kho pana mayaṁ kiñci samaṇassa gotamassa ekaṁsikaṁ dhammaṁ desitaṁ ājānāma:

“sassato loko”ti vā, “asassato loko”ti vā, “antavā loko”ti vā, “anantavā loko”ti vā, “taṁ jīvaṁ taṁ sarīran”ti vā, “aññaṁ jīvaṁ aññaṁ sarīran”ti vā, “hoti tathāgato paraṁ maraṇā”ti vā, “na hoti tathāgato paraṁ maraṇā”ti vā, “hoti ca na ca hoti tathāgato paraṁ maraṇā”ti vā, “neva hoti na na hoti tathāgato paraṁ maraṇā”ti vā’ti.

Evaṁ vuttāhaṁ, bhante, te paribbājake etadavocaṁ:

‘ahampi kho, bho, na kiñci samaṇassa gotamassa ekaṁsikaṁ dhammaṁ desitaṁ ājānāmi:

“sassato loko”ti vā, “asassato loko”ti vā …pe…

“neva hoti na na hoti tathāgato paraṁ maraṇā”ti vā;

api ca samaṇo gotamo bhūtaṁ tacchaṁ tathaṁ paṭipadaṁ paññapeti dhammaṭṭhitataṁ dhammaniyāmataṁ.

Bhūtaṁ kho pana tacchaṁ tathaṁ paṭipadaṁ paññapentassa dhammaṭṭhitataṁ dhammaniyāmataṁ, kathañhi nāma mādiso viññū samaṇassa gotamassa subhāsitaṁ subhāsitato nābbhanumodeyyā’”ti?

“Sabbeva kho ete, poṭṭhapāda, paribbājakā andhā acakkhukā; „Poṭṭhapāda, alle diese Wanderer sind blind und ohne Sehvermögen.

tvaṁyeva nesaṁ eko cakkhumā. Du bist der einzige, dessen Augen klar sind.

Ekaṁsikāpi hi kho, poṭṭhapāda, mayā dhammā desitā paññattā; Denn ich habe Lehren als kategorisch gelehrt und aufgezeigt,

anekaṁsikāpi hi kho, poṭṭhapāda, mayā dhammā desitā paññattā. und ich habe Lehren als nicht kategorisch gelehrt und aufgezeigt.

Katame ca te, poṭṭhapāda, mayā anekaṁsikā dhammā desitā paññattā? Und welche Lehren habe ich als nicht kategorisch gelehrt und aufgezeigt?

‘Sassato loko’ti kho, poṭṭhapāda, mayā anekaṁsiko dhammo desito paññatto; ‚Das Weltall ist ewig‘ …

‘asassato loko’ti kho, poṭṭhapāda, mayā anekaṁsiko dhammo desito paññatto; ‚Das Weltall ist zeitlich‘ …

‘antavā loko’ti kho, poṭṭhapāda …pe… ‚Das Weltall ist endlich‘ …

‘anantavā loko’ti kho, poṭṭhapāda … ‚Das Weltall ist unendlich‘ …

‘taṁ jīvaṁ taṁ sarīran’ti kho, poṭṭhapāda … ‚Seele und Körper sind dasselbe‘ …

‘aññaṁ jīvaṁ aññaṁ sarīran’ti kho, poṭṭhapāda … ‚Seele und Körper sind verschiedene Dinge‘ …

‘hoti tathāgato paraṁ maraṇā’ti kho, poṭṭhapāda … ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort‘ …

na hoti tathāgato paraṁ maraṇā’ti kho, poṭṭhapāda … ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod nicht fort‘ …

‘hoti ca na ca hoti tathāgato paraṁ maraṇā’ti kho, poṭṭhapāda … ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort und besteht auch nicht fort‘ …

‘neva hoti na na hoti tathāgato paraṁ maraṇā’ti kho, poṭṭhapāda, mayā anekaṁsiko dhammo desito paññatto. ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod weder fort, noch besteht er nicht fort.‘

Kasmā ca te, poṭṭhapāda, mayā anekaṁsikā dhammā desitā paññattā? Und warum habe ich solche Lehren als nicht kategorisch gelehrt und aufgezeigt?

Na hete, poṭṭhapāda, atthasaṁhitā na dhammasaṁhitā na ādibrahmacariyakā na nibbidāya na virāgāya na nirodhāya na upasamāya na abhiññāya na sambodhāya na nibbānāya saṁvattanti. Weil sie für die Grundlagen des geistlichen Lebens nutzlos und ohne Bedeutung sind. Sie führen nicht zu Ernüchterung, Schwinden der Leidenschaft, Aufhören, Frieden, Einsicht, Erwachen und Erlöschen.

Tasmā te mayā anekaṁsikā dhammā desitā paññattā. Darum habe ich diese Lehren als nicht kategorisch gelehrt und aufgezeigt.

2.1. Ekaṁsikadhammā 2.1. Lehren, die kategorisch sind

Katame ca te, poṭṭhapāda, mayā ekaṁsikā dhammā desitā paññattā? Und welche Lehren habe ich als kategorisch gelehrt und aufgezeigt?

Idaṁ dukkhanti kho, poṭṭhapāda, mayā ekaṁsiko dhammo desito paññatto. ‚Das ist das Leiden‘, das habe ich als kategorisch gelehrt und aufgezeigt.

Ayaṁ dukkhasamudayoti kho, poṭṭhapāda, mayā ekaṁsiko dhammo desito paññatto. ‚Das ist der Ursprung des Leidens‘, das habe ich als kategorisch gelehrt und aufgezeigt.

Ayaṁ dukkhanirodhoti kho, poṭṭhapāda, mayā ekaṁsiko dhammo desito paññatto. ‚das ist das Aufhören des Leidens‘, das habe ich als kategorisch gelehrt und aufgezeigt.

Ayaṁ dukkhanirodhagāminī paṭipadāti kho, poṭṭhapāda, mayā ekaṁsiko dhammo desito paññatto. ‚Das ist die Übung, die zum Aufhören des Leidens führt‘, das habe ich als kategorisch gelehrt und aufgezeigt.

Kasmā ca te, poṭṭhapāda, mayā ekaṁsikā dhammā desitā paññattā? Und warum habe ich solche Lehren als kategorisch gelehrt und aufgezeigt?

Ete hi, poṭṭhapāda, atthasaṁhitā, ete dhammasaṁhitā, ete ādibrahmacariyakā ete nibbidāya virāgāya nirodhāya upasamāya abhiññāya sambodhāya nibbānāya saṁvattanti. Weil sie für die Grundlagen des geistlichen Lebens nützlich und von Bedeutung sind. Sie führen zu Ernüchterung, Schwinden der Leidenschaft, Aufhören, Frieden, Einsicht, Erwachen und Erlöschen.

Tasmā te mayā ekaṁsikā dhammā desitā paññattā. Darum habe ich solche Lehren als kategorisch gelehrt und aufgezeigt.

Santi, poṭṭhapāda, eke samaṇabrāhmaṇā evaṁvādino evaṁdiṭṭhino: Es gibt manche Asketen und Brahmanen, die diese Doktrin, diese Ansicht haben:

‘ekantasukhī attā hoti arogo paraṁ maraṇā’ti. ‚Das Selbst erfährt nach dem Tod ausschließlich Glück, und es ist frei von Krankheit.‘

Tyāhaṁ upasaṅkamitvā evaṁ vadāmi: Ich gehe zu ihnen und sage:

‘saccaṁ kira tumhe āyasmanto evaṁvādino evaṁdiṭṭhino: ‚Ist es wirklich wahr, ist das die Lehre und Ansicht der Ehrwürdigen?‘

“ekantasukhī attā hoti arogo paraṁ maraṇā”’ti?

Te ce me evaṁ puṭṭhā ‘āmā’ti paṭijānanti. Und sie antworteten: ‚Ja.‘

Tyāhaṁ evaṁ vadāmi: Ich sage zu ihnen:

‘api pana tumhe āyasmanto ekantasukhaṁ lokaṁ jānaṁ passaṁ viharathā’ti? ‚Aber meditiert ihr, indem ihr eine ausschließlich glückliche Welt erkennt und seht?‘

Iti puṭṭhā ‘no’ti vadanti. Wenn sie so gefragt werden, sagen sie: ‚Nein.‘

Tyāhaṁ evaṁ vadāmi: Ich sage zu ihnen:

‘api pana tumhe āyasmanto ekaṁ vā rattiṁ ekaṁ vā divasaṁ upaḍḍhaṁ vā rattiṁ upaḍḍhaṁ vā divasaṁ ekantasukhiṁ attānaṁ sañjānāthā’ti? ‚Aber habt ihr für einen einzigen Tag oder eine einzige Nacht, oder nur für einen halben Tag oder eine halbe Nacht, ein ausschließlich glückliches Selbst wahrgenommen?‘

Iti puṭṭhā ‘no’ti vadanti. Wenn sie so gefragt werden, sagen sie: ‚Nein.‘

Tyāhaṁ evaṁ vadāmi: Ich sage zu ihnen:

‘api pana tumhe āyasmanto jānātha: ‚Aber kennt ihr

“ayaṁ maggo ayaṁ paṭipadā ekantasukhassa lokassa sacchikiriyāyā”’ti? einen Pfad und eine Übung, um eine ausschließlich glückliche Welt zu verwirklichen?‘

Iti puṭṭhā ‘no’ti vadanti. Wenn sie so gefragt werden, sagen sie: ‚Nein.‘

Tyāhaṁ evaṁ vadāmi: Ich sage zu ihnen:

‘api pana tumhe āyasmanto yā tā devatā ekantasukhaṁ lokaṁ upapannā, tāsaṁ bhāsamānānaṁ saddaṁ suṇātha: ‚Aber habt ihr je die Stimme der Gottheiten gehört, die in einer ausschließlich glücklichen Welt wiedergeboren wurden, die sagten:

“suppaṭipannāttha, mārisā, ujuppaṭipannāttha, mārisā, ekantasukhassa lokassa sacchikiriyāya; „Übt gut, Kameraden, übt aufrichtig, um eine ausschließlich glückliche Welt zu verwirklichen.

mayampi hi, mārisā, evaṁpaṭipannā ekantasukhaṁ lokaṁ upapannā”’ti? Denn so haben wir geübt, und wir wurden in einer ausschließlich glücklichen Welt wiedergeboren.“?‘

Iti puṭṭhā ‘no’ti vadanti. Wenn sie so gefragt werden, sagen sie: ‚Nein.‘

Taṁ kiṁ maññasi, poṭṭhapāda, Was denkst du, Poṭṭhapāda?

nanu evaṁ sante tesaṁ samaṇabrāhmaṇānaṁ appāṭihīrakataṁ bhāsitaṁ sampajjatī”ti? Wenn das so ist, stellt sich da nicht heraus, dass das, was sie sagen, keine beweisbare Grundlage hat?“

“Addhā kho, bhante, evaṁ sante tesaṁ samaṇabrāhmaṇānaṁ appāṭihīrakataṁ bhāsitaṁ sampajjatī”ti. „Sicherlich ist das so, Herr.“

“Seyyathāpi, poṭṭhapāda, puriso evaṁ vadeyya: „Angenommen, Poṭṭhapāda, ein Mann würde sagen:

‘ahaṁ yā imasmiṁ janapade janapadakalyāṇī, taṁ icchāmi taṁ kāmemī’ti. ‚Ganz gleich, wer die erlesenste Dame im Land ist, sie ist es, die ich will, die ich begehre!‘

Tamenaṁ evaṁ vadeyyuṁ: Man sagte zu ihm:

‘ambho purisa, yaṁ tvaṁ janapadakalyāṇiṁ icchasi kāmesi, jānāsi taṁ janapadakalyāṇiṁ khattiyī vā brāhmaṇī vā vessī vā suddī vā’ti? ‚Werter Mann, diese erlesenste Dame im Land, die du begehrst – weißt du, ob sie eine Adlige, eine Brahmanin, eine Landarbeiterin oder eine Hilfsarbeiterin ist?‘

Iti puṭṭho ‘no’ti vadeyya. Wenn er so gefragt würde, würde er sagen: ‚Nein.‘

Tamenaṁ evaṁ vadeyyuṁ: Man sagte zu ihm:

‘ambho purisa, yaṁ tvaṁ janapadakalyāṇiṁ icchasi kāmesi, jānāsi taṁ janapadakalyāṇiṁ evaṁnāmā evaṅgottāti vā, dīghā vā rassā vā majjhimā vā kāḷī vā sāmā vā maṅguracchavī vāti, amukasmiṁ gāme vā nigame vā nagare vā’ti? ‚Werter Mann, diese erlesenste Dame im Land, die du begehrst – kennst du ihren Namen oder ihren Stamm? Weißt du, ob sie groß, klein oder mittelgroß ist? Ob ihre Haut schwarz, braun oder lohfarben ist? Aus welchem Dorf, welchem Marktflecken oder welcher Stadt sie stammt?‘

Iti puṭṭho ‘no’ti vadeyya. Wenn er so gefragt würde, würde er sagen: ‚Nein.‘

Tamenaṁ evaṁ vadeyyuṁ: Man sagte zu ihm:

‘ambho purisa, yaṁ tvaṁ na jānāsi na passasi, taṁ tvaṁ icchasi kāmesī’ti? ‚Werter Mann, begehrst du eine, die du nie auch nur gekannt oder gesehen hast?‘

Iti puṭṭho ‘āmā’ti vadeyya. Wenn er so gefragt würde, würde er sagen: ‚Ja.‘

Taṁ kiṁ maññasi, poṭṭhapāda, Was denkst du, Poṭṭhapāda?

nanu evaṁ sante tassa purisassa appāṭihīrakataṁ bhāsitaṁ sampajjatī”ti? Wenn das so ist, stellt sich da nicht heraus, dass die Aussage dieses Mannes keine beweisbare Grundlage hat?“

“Addhā kho, bhante, evaṁ sante tassa purisassa appāṭihīrakataṁ bhāsitaṁ sampajjatī”ti. „Sicherlich ist das so, Herr.“

“Evameva kho, poṭṭhapāda, ye te samaṇabrāhmaṇā evaṁvādino evaṁdiṭṭhino: „Ebenso gibt es da Asketen und Brahmanen, die diese Doktrin, diese Ansicht haben …

‘ekantasukhī attā hoti arogo paraṁ maraṇā’ti.

Tyāhaṁ upasaṅkamitvā evaṁ vadāmi:

‘saccaṁ kira tumhe āyasmanto evaṁvādino evaṁdiṭṭhino:

“ekantasukhī attā hoti arogo paraṁ maraṇā”’ti?

Te ce me evaṁ puṭṭhā ‘āmā’ti paṭijānanti.

Tyāhaṁ evaṁ vadāmi:

‘api pana tumhe āyasmanto ekantasukhaṁ lokaṁ jānaṁ passaṁ viharathā’ti?

Iti puṭṭhā ‘no’ti vadanti.

Tyāhaṁ evaṁ vadāmi:

‘api pana tumhe āyasmanto ekaṁ vā rattiṁ ekaṁ vā divasaṁ upaḍḍhaṁ vā rattiṁ upaḍḍhaṁ vā divasaṁ ekantasukhiṁ attānaṁ sañjānāthā’ti?

Iti puṭṭhā ‘no’ti vadanti.

Tyāhaṁ evaṁ vadāmi:

‘api pana tumhe āyasmanto jānātha:

“ayaṁ maggo ayaṁ paṭipadā ekantasukhassa lokassa sacchikiriyāyā”’ti?

Iti puṭṭhā ‘no’ti vadanti.

Tyāhaṁ evaṁ vadāmi:

‘api pana tumhe āyasmanto yā tā devatā ekantasukhaṁ lokaṁ upapannā, tāsaṁ bhāsamānānaṁ saddaṁ suṇātha:

“suppaṭipannāttha, mārisā, ujuppaṭipannāttha, mārisā, ekantasukhassa lokassa sacchikiriyāya;

mayampi hi, mārisā, evaṁpaṭipannā ekantasukhaṁ lokaṁ upapannā”’ti?

Iti puṭṭhā ‘no’ti vadanti.

Taṁ kiṁ maññasi, poṭṭhapāda, nanu evaṁ sante tesaṁ samaṇabrāhmaṇānaṁ appāṭihīrakataṁ bhāsitaṁ sampajjatī”ti? Wenn das so ist, stellt sich da nicht heraus, dass das, was sie sagen, keine beweisbare Grundlage hat?“

“Addhā kho, bhante, evaṁ sante tesaṁ samaṇabrāhmaṇānaṁ appāṭihīrakataṁ bhāsitaṁ sampajjatī”ti. „Sicherlich ist das so, Herr.“

“Seyyathāpi, poṭṭhapāda, puriso cātumahāpathe nisseṇiṁ kareyya pāsādassa ārohaṇāya. „Angenommen, Poṭṭhapāda, ein Mann würde an einer Kreuzung eine Leiter bauen, um damit auf ein Pfahl-Langhaus zu steigen.

Tamenaṁ evaṁ vadeyyuṁ: Man sagte zu ihm:

‘ambho purisa, yassa tvaṁ pāsādassa ārohaṇāya nisseṇiṁ karosi, jānāsi taṁ pāsādaṁ puratthimāya vā disāya dakkhiṇāya vā disāya pacchimāya vā disāya uttarāya vā disāya ucco vā nīco vā majjhimo vā’ti? ‚Werter Mann, dieses Pfahl-Langhaus, für das du eine Leiter baust – weißt du, ob es im Norden, im Süden, im Osten oder im Westen ist? Ob es groß, klein oder mittelgroß ist?‘

Iti puṭṭho ‘no’ti vadeyya. Wenn er so gefragt würde, würde er sagen: ‚Nein.‘

Tamenaṁ evaṁ vadeyyuṁ: Man sagte zu ihm:

‘ambho purisa, yaṁ tvaṁ na jānāsi na passasi, tassa tvaṁ pāsādassa ārohaṇāya nisseṇiṁ karosī’ti? ‚Werter Mann, baust du eine Leiter für ein Pfahl-Langhaus, das du nie auch nur gekannt oder gesehen hast?‘

Iti puṭṭho ‘āmā’ti vadeyya. Wenn er so gefragt würde, würde er sagen: ‚Ja.‘

Taṁ kiṁ maññasi, poṭṭhapāda, Was denkst du, Poṭṭhapāda?

nanu evaṁ sante tassa purisassa appāṭihīrakataṁ bhāsitaṁ sampajjatī”ti? Wenn das so ist, stellt sich da nicht heraus, dass die Aussage dieses Mannes keine beweisbare Grundlage hat?“

“Addhā kho, bhante, evaṁ sante tassa purisassa appāṭihīrakataṁ bhāsitaṁ sampajjatī”ti. „Sicherlich ist das so, Herr.“

“Evameva kho, poṭṭhapāda, ye te samaṇabrāhmaṇā evaṁvādino evaṁdiṭṭhino: „Ebenso gibt es da Asketen und Brahmanen, die diese Doktrin, Ansicht haben …

‘ekantasukhī attā hoti arogo paraṁ maraṇā’ti.

Tyāhaṁ upasaṅkamitvā evaṁ vadāmi:

‘saccaṁ kira tumhe āyasmanto evaṁvādino evaṁdiṭṭhino:

“ekantasukhī attā hoti arogo paraṁ maraṇā”’ti?

Te ce me evaṁ puṭṭhā ‘āmā’ti paṭijānanti.

Tyāhaṁ evaṁ vadāmi:

‘api pana tumhe āyasmanto ekantasukhaṁ lokaṁ jānaṁ passaṁ viharathā’ti?

Iti puṭṭhā ‘no’ti vadanti.

Tyāhaṁ evaṁ vadāmi:

‘api pana tumhe āyasmanto ekaṁ vā rattiṁ ekaṁ vā divasaṁ upaḍḍhaṁ vā rattiṁ upaḍḍhaṁ vā divasaṁ ekantasukhiṁ attānaṁ sañjānāthā’ti?

Iti puṭṭhā ‘no’ti vadanti.

Tyāhaṁ evaṁ vadāmi:

‘api pana tumhe āyasmanto jānātha ayaṁ maggo ayaṁ paṭipadā ekantasukhassa lokassa sacchikiriyāyā’ti?

Iti puṭṭhā ‘no’ti vadanti.

Tyāhaṁ evaṁ vadāmi:

‘api pana tumhe āyasmanto yā tā devatā ekantasukhaṁ lokaṁ upapannā tāsaṁ devatānaṁ bhāsamānānaṁ saddaṁ suṇātha:

“suppaṭipannāttha, mārisā, ujuppaṭipannāttha, mārisā, ekantasukhassa lokassa sacchikiriyāya;

mayampi hi, mārisā, evaṁ paṭipannā ekantasukhaṁ lokaṁ upapannā”’ti?

Iti puṭṭhā ‘no’ti vadanti.

Taṁ kiṁ maññasi, poṭṭhapāda, nanu evaṁ sante tesaṁ samaṇabrāhmaṇānaṁ appāṭihīrakataṁ bhāsitaṁ sampajjatī”ti? Wenn das so ist, stellt sich da nicht heraus, dass das, was sie sagen, keine beweisbare Grundlage hat?“

“Addhā kho, bhante, evaṁ sante tesaṁ samaṇabrāhmaṇānaṁ appāṭihīrakataṁ bhāsitaṁ sampajjatī”ti. „Sicherlich ist das so, Herr.“

2.2. Tayoattapaṭilābha 2.2. Drei Arten der Reinkarnation

“Tayo kho me, poṭṭhapāda, attapaṭilābhā—„Poṭṭhapāda, es gibt diese drei Arten der Reinkarnation in einer Lebensform:

oḷāriko attapaṭilābho, manomayo attapaṭilābho, arūpo attapaṭilābho. Reinkarnation in einer festen Lebensform, in einer geistgeschaffenen Lebensform und in einer formlosen Lebensform.

Katamo ca, poṭṭhapāda, oḷāriko attapaṭilābho? Und was ist Reinkarnation in einer festen Lebensform?

Rūpī cātumahābhūtiko kabaḷīkārāhārabhakkho, ayaṁ oḷāriko attapaṭilābho. Sie ist geformt, besteht aus den vier Grundzuständen und nimmt feste Nahrung zu sich.

Katamo manomayo attapaṭilābho? Was ist Reinkarnation in einer geistgeschaffenen Lebensform?

Rūpī manomayo sabbaṅgapaccaṅgī ahīnindriyo, ayaṁ manomayo attapaṭilābho. Sie ist geformt, geistgeschaffen, in allen Haupt- und Nebengliedern unversehrt, ohne dass eine Fähigkeit fehlte.

Katamo arūpo attapaṭilābho? Was ist Reinkarnation in einer formlosen Lebensform?

Arūpī saññāmayo, ayaṁ arūpo attapaṭilābho. Sie ist formlos und besteht aus Wahrnehmung.

Oḷārikassapi kho ahaṁ, poṭṭhapāda, attapaṭilābhassa pahānāya dhammaṁ desemi: Ich lehre den Dhamma für das Ziel, Reinkarnation in diesen drei Lebensformen aufzugeben:

‘yathāpaṭipannānaṁ vo saṅkilesikā dhammā pahīyissanti, vodāniyā dhammā abhivaḍḍhissanti, paññāpāripūriṁ vepullattañca diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissathā’ti. ‚Wenn ihr danach übt, werden verunreinigende Eigenschaften in euch aufgegeben und läuternde Eigenschaften nehmen zu. Ihr werdet in die Fülle und den Überfluss der Weisheit eintreten und darin leben, nachdem ihr sie durch eigene Einsicht in eben diesem Leben erkannt habt.‘

Siyā kho pana te, poṭṭhapāda, evamassa: Poṭṭhapāda, du denkst vielleicht:

‘saṅkilesikā dhammā pahīyissanti, vodāniyā dhammā abhivaḍḍhissanti, paññāpāripūriṁ vepullattañca diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissati, dukkho ca kho vihāro’ti. ‚Verunreinigende Eigenschaften werden aufgegeben und läuternde Eigenschaften nehmen zu. Man wird in die Fülle und den Überfluss der Weisheit eintreten und darin leben, nachdem man sie durch eigene Einsicht in eben diesem Leben erkannt hat. Aber ein solches Leben ist Leiden.‘

Na kho panetaṁ, poṭṭhapāda, evaṁ daṭṭhabbaṁ. Aber so sollst du es nicht sehen.

Saṅkilesikā ceva dhammā pahīyissanti, vodāniyā ca dhammā abhivaḍḍhissanti, paññāpāripūriṁ vepullattañca diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissati, pāmujjañceva bhavissati pīti ca passaddhi ca sati ca sampajaññañca sukho ca vihāro. Verunreinigende Eigenschaften werden aufgegeben und läuternde Eigenschaften nehmen zu. Man wird in die Fülle und den Überfluss der Weisheit eintreten und darin leben, nachdem man sie durch eigene Einsicht in eben diesem Leben erkannt hat. Und da wird nur Freude und Glück sein, Stille, Achtsamkeit und Bewusstsein. Ein solches Leben ist selig.

Manomayassapi kho ahaṁ, poṭṭhapāda, attapaṭilābhassa pahānāya dhammaṁ desemi:

‘yathāpaṭipannānaṁ vo saṅkilesikā dhammā pahīyissanti, vodāniyā dhammā abhivaḍḍhissanti, paññāpāripūriṁ vepullattañca diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissathā’ti.

Siyā kho pana te, poṭṭhapāda, evamassa:

‘saṅkilesikā dhammā pahīyissanti, vodāniyā dhammā abhivaḍḍhissanti, paññāpāripūriṁ vepullattañca diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissati, dukkho ca kho vihāro’ti.

Na kho panetaṁ, poṭṭhapāda, evaṁ daṭṭhabbaṁ.

Saṅkilesikā ceva dhammā pahīyissanti, vodāniyā ca dhammā abhivaḍḍhissanti, paññāpāripūriṁ vepullattañca diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissati, pāmujjañceva bhavissati pīti ca passaddhi ca sati ca sampajaññañca sukho ca vihāro.

Arūpassapi kho ahaṁ, poṭṭhapāda, attapaṭilābhassa pahānāya dhammaṁ desemi:

‘yathāpaṭipannānaṁ vo saṅkilesikā dhammā pahīyissanti, vodāniyā dhammā abhivaḍḍhissanti, paññāpāripūriṁ vepullattañca diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissathā’ti.

Siyā kho pana te, poṭṭhapāda, evamassa:

‘saṅkilesikā dhammā pahīyissanti, vodāniyā dhammā abhivaḍḍhissanti, paññāpāripūriṁ vepullattañca diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissati, dukkho ca kho vihāro’ti.

Na kho panetaṁ, poṭṭhapāda, evaṁ daṭṭhabbaṁ.

Saṅkilesikā ceva dhammā pahīyissanti, vodāniyā ca dhammā abhivaḍḍhissanti, paññāpāripūriṁ vepullattañca diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissati, pāmujjañceva bhavissati pīti ca passaddhi ca sati ca sampajaññañca sukho ca vihāro.

Pare ce, poṭṭhapāda, amhe evaṁ puccheyyuṁ: Poṭṭhapāda, wenn andere uns fragen würden:

‘katamo pana so, āvuso, oḷāriko attapaṭilābho, yassa tumhe pahānāya dhammaṁ desetha, yathāpaṭipannānaṁ vo saṅkilesikā dhammā pahīyissanti, vodāniyā dhammā abhivaḍḍhissanti, paññāpāripūriṁ vepullattañca diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissathā’ti, tesaṁ mayaṁ evaṁ puṭṭhā evaṁ byākareyyāma: ‚Aber Geehrte, was ist diese Reinkarnation in einer festen Lebensform, für deren Aufgeben ihr lehrt?‘, dann würden wir so antworten:

‘ayaṁ vā so, āvuso, oḷāriko attapaṭilābho, yassa mayaṁ pahānāya dhammaṁ desema, yathāpaṭipannānaṁ vo saṅkilesikā dhammā pahīyissanti, vodāniyā dhammā abhivaḍḍhissanti, paññāpāripūriṁ vepullattañca diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissathā’ti. ‚Dieses ist diese Reinkarnation in einer festen Lebensform.‘

Pare ce, poṭṭhapāda, amhe evaṁ puccheyyuṁ: Wenn andere uns fragen würden:

‘katamo pana so, āvuso, manomayo attapaṭilābho, yassa tumhe pahānāya dhammaṁ desetha, yathāpaṭipannānaṁ vo saṅkilesikā dhammā pahīyissanti, vodāniyā dhammā abhivaḍḍhissanti, paññāpāripūriṁ vepullattañca diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissathā’ti? ‚Aber Geehrte, was ist diese Reinkarnation in einer geistgeschaffenen Lebensform, für deren Aufgeben ihr lehrt?‘,

Tesaṁ mayaṁ evaṁ puṭṭhā evaṁ byākareyyāma: dann würden wir so antworten:

‘ayaṁ vā so, āvuso, manomayo attapaṭilābho yassa mayaṁ pahānāya dhammaṁ desema, yathāpaṭipannānaṁ vo saṅkilesikā dhammā pahīyissanti, vodāniyā dhammā abhivaḍḍhissanti, paññāpāripūriṁ vepullattañca diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissathā’ti. ‚Dieses ist diese Reinkarnation in einer geistgeschaffenen Lebensform.‘

Pare ce, poṭṭhapāda, amhe evaṁ puccheyyuṁ: Wenn andere uns fragen würden:

‘katamo pana so, āvuso, arūpo attapaṭilābho, yassa tumhe pahānāya dhammaṁ desetha, yathāpaṭipannānaṁ vo saṅkilesikā dhammā pahīyissanti, vodāniyā dhammā abhivaḍḍhissanti, paññāpāripūriṁ vepullattañca diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissathā’ti? ‚Aber Geehrte, was ist diese Reinkarnation in einer formlosen Lebensform, für deren Aufgeben ihr lehrt?‘,

Tesaṁ mayaṁ evaṁ puṭṭhā evaṁ byākareyyāma: dann würden wir so antworten:

‘ayaṁ vā so, āvuso, arūpo attapaṭilābho yassa mayaṁ pahānāya dhammaṁ desema, yathāpaṭipannānaṁ vo saṅkilesikā dhammā pahīyissanti, vodāniyā dhammā abhivaḍḍhissanti, paññāpāripūriṁ vepullattañca diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissathā’ti. ‚Dieses ist diese Reinkarnation in einer formlosen Lebensform.‘

Taṁ kiṁ maññasi, poṭṭhapāda, Was denkst du, Poṭṭhapāda?

nanu evaṁ sante sappāṭihīrakataṁ bhāsitaṁ sampajjatī”ti? Wenn das so ist, stellt sich da nicht heraus, dass diese Aussage eine beweisbare Grundlage hat?“

“Addhā kho, bhante, evaṁ sante sappāṭihīrakataṁ bhāsitaṁ sampajjatī”ti. „Sicherlich ist das so, Herr.“

“Seyyathāpi, poṭṭhapāda, puriso nisseṇiṁ kareyya pāsādassa ārohaṇāya tasseva pāsādassa heṭṭhā. „Angenommen, Poṭṭhapāda, ein Mann würde direkt unter einem Pfahl-Langhaus eine Leiter bauen, um damit auf dieses Pfahl-Langhaus zu steigen.

Tamenaṁ evaṁ vadeyyuṁ: Man sagte zu ihm:

‘ambho purisa, yassa tvaṁ pāsādassa ārohaṇāya nisseṇiṁ karosi, jānāsi taṁ pāsādaṁ, puratthimāya vā disāya dakkhiṇāya vā disāya pacchimāya vā disāya uttarāya vā disāya ucco vā nīco vā majjhimo vā’ti? ‚Werter Mann, dieses Pfahl-Langhaus, für das du eine Leiter baust – weißt du, ob es im Norden, im Süden, im Osten oder im Westen ist? Ob es groß, klein oder mittelgroß ist?‘

So evaṁ vadeyya: Er würde sagen:

‘ayaṁ vā so, āvuso, pāsādo, yassāhaṁ ārohaṇāya nisseṇiṁ karomi, tasseva pāsādassa heṭṭhā’ti. ‚Dieses ist das Pfahl-Langhaus, für das ich direkt darunter eine Leiter baue.‘

Taṁ kiṁ maññasi, poṭṭhapāda, Was denkst du, Poṭṭhapāda?

nanu evaṁ sante tassa purisassa sappāṭihīrakataṁ bhāsitaṁ sampajjatī”ti? Wenn das so ist, stellt sich da nicht heraus, dass die Aussage dieses Mannes eine beweisbare Grundlage hat?“

“Addhā kho, bhante, evaṁ sante tassa purisassa sappāṭihīrakataṁ bhāsitaṁ sampajjatī”ti. „Sicherlich ist das so, Herr.“

“Evameva kho, poṭṭhapāda, pare ce amhe evaṁ puccheyyuṁ:

‘katamo pana so, āvuso, oḷāriko attapaṭilābho …pe…

katamo pana so, āvuso, manomayo attapaṭilābho …pe…

katamo pana so, āvuso, arūpo attapaṭilābho, yassa tumhe pahānāya dhammaṁ desetha, yathāpaṭipannānaṁ vo saṅkilesikā dhammā pahīyissanti, vodāniyā dhammā abhivaḍḍhissanti, paññāpāripūriṁ vepullattañca diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissathā’ti?

Tesaṁ mayaṁ evaṁ puṭṭhā evaṁ byākareyyāma:

‘ayaṁ vā so, āvuso, arūpo attapaṭilābho, yassa mayaṁ pahānāya dhammaṁ desema, yathāpaṭipannānaṁ vo saṅkilesikā dhammā pahīyissanti, vodāniyā dhammā abhivaḍḍhissanti, paññāpāripūriṁ vepullattañca diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharissathā’ti.

Taṁ kiṁ maññasi, poṭṭhapāda, nanu evaṁ sante sappāṭihīrakataṁ bhāsitaṁ sampajjatī”ti?

“Addhā kho, bhante, evaṁ sante sappāṭihīrakataṁ bhāsitaṁ sampajjatī”ti.

Evaṁ vutte, citto hatthisāriputto bhagavantaṁ etadavoca: Als der Buddha geendet hatte, sagte Citta Hatthisāriputta:

“yasmiṁ, bhante, samaye oḷāriko attapaṭilābho hoti, moghassa tasmiṁ samaye manomayo attapaṭilābho hoti, mogho arūpo attapaṭilābho hoti; „Herr, sind, während man in einer festen Lebensform reinkarniert ist, geistgeschaffene und die formlose Lebensformen fiktiv,

oḷāriko vāssa attapaṭilābho tasmiṁ samaye sacco hoti. und nur die feste Lebensform ist wirklich?

Yasmiṁ, bhante, samaye manomayo attapaṭilābho hoti, moghassa tasmiṁ samaye oḷāriko attapaṭilābho hoti, mogho arūpo attapaṭilābho hoti; Sind, während man in einer geistgeschaffenen Lebensform reinkarniert ist, stoffliche und die formlose Lebensformen fiktiv,

manomayo vāssa attapaṭilābho tasmiṁ samaye sacco hoti. und nur die geistgeschaffene Lebensform ist wirklich?

Yasmiṁ, bhante, samaye arūpo attapaṭilābho hoti, moghassa tasmiṁ samaye oḷāriko attapaṭilābho hoti, mogho manomayo attapaṭilābho hoti; Sind, während man in einer formlosen Lebensform reinkarniert ist, stoffliche und die geistgeschaffene Lebensformen fiktiv,

arūpo vāssa attapaṭilābho tasmiṁ samaye sacco hotī”ti. und nur die formlose Lebensform ist wirklich?“

“Yasmiṁ, citta, samaye oḷāriko attapaṭilābho hoti, neva tasmiṁ samaye manomayo attapaṭilābhoti saṅkhaṁ gacchati, na arūpo attapaṭilābhoti saṅkhaṁ gacchati; „Während man in einer festen Lebensform reinkarniert ist, wird das nicht als geistgeschaffene oder formlose Lebensform gerechnet,

oḷāriko attapaṭilābhotveva tasmiṁ samaye saṅkhaṁ gacchati. sondern nur als feste Lebensform.

Yasmiṁ, citta, samaye manomayo attapaṭilābho hoti, neva tasmiṁ samaye oḷāriko attapaṭilābhoti saṅkhaṁ gacchati, na arūpo attapaṭilābhoti saṅkhaṁ gacchati; Während man in einer geistgeschaffenen Lebensform reinkarniert ist, wird das nicht als feste oder formlose Lebensform gerechnet,

manomayo attapaṭilābhotveva tasmiṁ samaye saṅkhaṁ gacchati. sondern nur als geistgeschaffene Lebensform.

Yasmiṁ, citta, samaye arūpo attapaṭilābho hoti, neva tasmiṁ samaye oḷāriko attapaṭilābhoti saṅkhaṁ gacchati, na manomayo attapaṭilābhoti saṅkhaṁ gacchati; Während man in einer formlosen Lebensform reinkarniert ist, wird das nicht als feste oder geistgeschaffene Lebensform gerechnet,

arūpo attapaṭilābhotveva tasmiṁ samaye saṅkhaṁ gacchati. sondern nur als formlose Lebensform.

Sace taṁ, citta, evaṁ puccheyyuṁ: Citta, angenommen, du würdest gefragt:

‘ahosi tvaṁ atītamaddhānaṁ, na tvaṁ nāhosi; ‚Warst du in der Vergangenheit?

bhavissasi tvaṁ anāgatamaddhānaṁ, na tvaṁ na bhavissasi; Wirst du in der Zukunft sein?

atthi tvaṁ etarahi, na tvaṁ natthī’ti. Bist du in der Gegenwart?‘

Evaṁ puṭṭho tvaṁ, citta, kinti byākareyyāsī”ti? Wie würdest du antworten?“

“Sace maṁ, bhante, evaṁ puccheyyuṁ: „Herr, wenn ich so gefragt würde,

‘ahosi tvaṁ atītamaddhānaṁ, na tvaṁ na ahosi;

bhavissasi tvaṁ anāgatamaddhānaṁ, na tvaṁ na bhavissasi;

atthi tvaṁ etarahi, na tvaṁ natthī’ti.

Evaṁ puṭṭho ahaṁ, bhante, evaṁ byākareyyaṁ: würde ich folgendermaßen antworten:

‘ahosāhaṁ atītamaddhānaṁ, nāhaṁ na ahosiṁ; ‚Ich war in der Vergangenheit.

bhavissāmahaṁ anāgatamaddhānaṁ, nāhaṁ na bhavissāmi; Ich werde in der Zukunft sein.

atthāhaṁ etarahi, nāhaṁ natthī’ti. Ich bin in der Gegenwart.‘

Evaṁ puṭṭho ahaṁ, bhante, evaṁ byākareyyan”ti. So würde ich antworten.“

“Sace pana taṁ, citta, evaṁ puccheyyuṁ: „Aber Citta, angenommen, du würdest gefragt:

‘yo te ahosi atīto attapaṭilābho, sova te attapaṭilābho sacco, mogho anāgato, mogho paccuppanno? ‚Ist die Reinkarnation, die du in der Vergangenheit hattest, deine einzig wirkliche, und die in der Zukunft und der Gegenwart sind fiktiv?

Yo te bhavissati anāgato attapaṭilābho, sova te attapaṭilābho sacco, mogho atīto, mogho paccuppanno? Ist die Reinkarnation, die du in der Zukunft haben wirst, deine einzig wirkliche, und die in der Vergangenheit und der Gegenwart sind fiktiv?

Yo te etarahi paccuppanno attapaṭilābho, sova te attapaṭilābho sacco, mogho atīto, mogho anāgato’ti. Ist die Reinkarnation, die du in der Gegenwart hast, deine einzig wirkliche, und die in der Vergangenheit und der Zukunft sind fiktiv?‘

Evaṁ puṭṭho tvaṁ, citta, kinti byākareyyāsī”ti? Wie würdest du antworten?“

“Sace pana maṁ, bhante, evaṁ puccheyyuṁ: „Herr, wenn ich so gefragt würde,

‘yo te ahosi atīto attapaṭilābho, sova te attapaṭilābho sacco, mogho anāgato, mogho paccuppanno.

Yo te bhavissati anāgato attapaṭilābho, sova te attapaṭilābho sacco, mogho atīto, mogho paccuppanno.

Yo te etarahi paccuppanno attapaṭilābho, sova te attapaṭilābho sacco, mogho atīto, mogho anāgato’ti.

Evaṁ puṭṭho ahaṁ, bhante, evaṁ byākareyyaṁ: würde ich folgendermaßen antworten:

‘yo me ahosi atīto attapaṭilābho, sova me attapaṭilābho tasmiṁ samaye sacco ahosi, mogho anāgato, mogho paccuppanno. ‚Die Reinkarnation, die ich in der Vergangenheit hatte, war zu der Zeit wirklich, und die in der Zukunft und der Gegenwart waren fiktiv.

Yo me bhavissati anāgato attapaṭilābho, sova me attapaṭilābho tasmiṁ samaye sacco bhavissati, mogho atīto, mogho paccuppanno. Die Reinkarnation, die ich in der Zukunft haben werde, wird zu der Zeit wirklich sein, und die in der Vergangenheit und der Gegenwart werden fiktiv sein.

Yo me etarahi paccuppanno attapaṭilābho, sova me attapaṭilābho sacco, mogho atīto, mogho anāgato’ti. Die Reinkarnation, die ich in der Gegenwart habe, ist zu dieser Zeit wirklich, und die in der Vergangenheit und der Zukunft sind fiktiv.‘

Evaṁ puṭṭho ahaṁ, bhante, evaṁ byākareyyan”ti. So würde ich antworten.“

“Evameva kho, citta, yasmiṁ samaye oḷāriko attapaṭilābho hoti, neva tasmiṁ samaye manomayo attapaṭilābhoti saṅkhaṁ gacchati, na arūpo attapaṭilābhoti saṅkhaṁ gacchati. „Ebenso wird, während man in einer der drei Reinkarnationen ist, das nicht als die anderen beiden gerechnet, sondern nur als diese bestimmte Reinkarnation.

Oḷāriko attapaṭilābhotveva tasmiṁ samaye saṅkhaṁ gacchati.

Yasmiṁ, citta, samaye manomayo attapaṭilābho hoti …pe…

yasmiṁ, citta, samaye arūpo attapaṭilābho hoti, neva tasmiṁ samaye oḷāriko attapaṭilābhoti saṅkhaṁ gacchati, na manomayo attapaṭilābhoti saṅkhaṁ gacchati;

arūpo attapaṭilābhotveva tasmiṁ samaye saṅkhaṁ gacchati.

Seyyathāpi, citta, gavā khīraṁ, khīramhā dadhi, dadhimhā navanītaṁ, navanītamhā sappi, sappimhā sappimaṇḍo. Von der Kuh stammt die Milch, von der Milch die Sauermilch, von der Sauermilch die Butter, von der Butter das Ghee und vom Ghee die Ghee-Crème; und die Ghee-Crème gilt als das Beste unter ihnen.

Yasmiṁ samaye khīraṁ hoti, neva tasmiṁ samaye dadhīti saṅkhaṁ gacchati, na navanītanti saṅkhaṁ gacchati, na sappīti saṅkhaṁ gacchati, na sappimaṇḍoti saṅkhaṁ gacchati; Während es Milch ist, wird es nicht als Sauermilch, Butter, Ghee oder Ghee-Crème gerechnet,

khīrantveva tasmiṁ samaye saṅkhaṁ gacchati. sondern nur als Milch.

Yasmiṁ samaye dadhi hoti …pe… Während es Sauermilch,

navanītaṁ hoti … Butter,

sappi hoti … Ghee

sappimaṇḍo hoti, neva tasmiṁ samaye khīranti saṅkhaṁ gacchati, na dadhīti saṅkhaṁ gacchati, na navanītanti saṅkhaṁ gacchati, na sappīti saṅkhaṁ gacchati; oder Ghee-Crème ist, wird es nicht als etwas anderes gerechnet,

sappimaṇḍotveva tasmiṁ samaye saṅkhaṁ gacchati. sondern nur als das jeweilige Produkt.

Evameva kho, citta, yasmiṁ samaye oḷāriko attapaṭilābho hoti …pe… Ebenso wird, während man in einer der drei Reinkarnation ist, das nicht als die anderen beiden gerechnet, sondern nur als diese bestimmte Reinkarnation.

yasmiṁ, citta, samaye manomayo attapaṭilābho hoti …pe…

yasmiṁ, citta, samaye arūpo attapaṭilābho hoti, neva tasmiṁ samaye oḷāriko attapaṭilābhoti saṅkhaṁ gacchati, na manomayo attapaṭilābhoti saṅkhaṁ gacchati;

arūpo attapaṭilābhotveva tasmiṁ samaye saṅkhaṁ gacchati.

Imā kho, citta, lokasamaññā lokaniruttiyo lokavohārā lokapaññattiyo, yāhi tathāgato voharati aparāmasan”ti. Das sind der Sprachgebrauch, die Ausdrücke, Verständigungsmittel und Beschreibungen, die in der Welt gemeinsam sind, und der Klargewordene benutzt sie, ohne daran hängenzubleiben.“

Evaṁ vutte, poṭṭhapādo paribbājako bhagavantaṁ etadavoca: Als der Buddha geendet hatte, sagte Poṭṭhapāda zu ihm:

“abhikkantaṁ, bhante, abhikkantaṁ, bhante. „Vortrefflich, Herr! Vortrefflich!

Seyyathāpi, bhante, nikkujjitaṁ vā ukkujjeyya, paṭicchannaṁ vā vivareyya, mūḷhassa vā maggaṁ ācikkheyya, andhakāre vā telapajjotaṁ dhāreyya: ‘cakkhumanto rūpāni dakkhantī’ti; evamevaṁ bhagavatā anekapariyāyena dhammo pakāsito. Als würde er das Umgestürzte aufrichten oder das Verborgene enthüllen oder den Verirrten den Weg weisen oder im Dunkeln ein Licht anzünden, sodass Menschen mit klaren Augen sehen könnten, was da ist, so hat der Buddha die Lehre auf vielerlei Weise klargemacht.

Esāhaṁ, bhante, bhagavantaṁ saraṇaṁ gacchāmi dhammañca bhikkhusaṅghañca. Ich nehme Zuflucht zum Buddha, zur Lehre und zum Saṅgha der Mönche und Nonnen.

Upāsakaṁ maṁ bhagavā dhāretu ajjatagge pāṇupetaṁ saraṇaṁ gatan”ti. Von diesem Tag an soll der Buddha mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“

2.3. Cittahatthisāriputtaupasampadā 2.3. Citta Hatthisāriputtas Ordination

Citto pana hatthisāriputto bhagavantaṁ etadavoca: Aber Citta Hatthisāriputta sagte zum Buddha:

“abhikkantaṁ, bhante, abhikkantaṁ, bhante. „Vortrefflich, Herr! Vortrefflich!

Seyyathāpi, bhante, nikkujjitaṁ vā ukkujjeyya, paṭicchannaṁ vā vivareyya, mūḷhassa vā maggaṁ ācikkheyya, andhakāre vā telapajjotaṁ dhāreyya: ‘cakkhumanto rūpāni dakkhantī’ti; evamevaṁ bhagavatā anekapariyāyena dhammo pakāsito. Als würde er das Umgestürzte aufrichten oder das Verborgene enthüllen oder den Verirrten den Weg weisen oder im Dunkeln ein Licht anzünden, sodass Menschen mit klaren Augen sehen könnten, was da ist, so hat der Buddha die Lehre auf vielerlei Weise klargemacht.

Esāhaṁ, bhante, bhagavantaṁ saraṇaṁ gacchāmi dhammañca bhikkhusaṅghañca. Ich nehme Zuflucht zum Buddha, zur Lehre und zum Saṅgha der Mönche und Nonnen.

Labheyyāhaṁ, bhante, bhagavato santike pabbajjaṁ, labheyyaṁ upasampadan”ti. Herr, darf ich vor dem Buddha die Weihe des Fortziehens erhalten, die Ordination?“

Alattha kho citto hatthisāriputto bhagavato santike pabbajjaṁ, alattha upasampadaṁ. Und Citta Hatthisāriputta erhielt vor dem Buddha die Weihe des Fortziehens, die Ordination.

Acirūpasampanno kho panāyasmā citto hatthisāriputto eko vūpakaṭṭho appamatto ātāpī pahitatto viharanto na cirasseva—yassatthāya kulaputtā sammadeva agārasmā anagāriyaṁ pabbajanti, tadanuttaraṁ—brahmacariyapariyosānaṁ diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja vihāsi. Nicht lange nach seiner Ordination gelangte der Ehrwürdige Citta Hatthisāriputta, als er allein lebte, zurückgezogen, beflissen, eifrig und entschlossen, bald in eben diesem Leben zum äußersten Höhepunkt des geistlichen Lebens. Er lebte an dem Ziel, das er durch eigene Einsicht erkannt hatte, für welches ehrbare Menschen zu Recht aus dem Haus fortziehen ins hauslose Leben.

“khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthAttāyā”ti abbhaññāsi. Er verstand: „Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.“

Aññataro kho panāyasmā citto hatthisāriputto arahataṁ ahosīti. Und der Ehrwürdige Citta Hatthisāriputta wurde einer der Vollendeten.

Poṭṭhapādasuttaṁ niṭṭhitaṁ navamaṁ.
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