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Dīgha Nikāya 32 Lange Lehrreden 32

Āṭānāṭiyasutta Der Āṭānāṭiya-Schutz

1. Paṭhamabhāṇavāra 1. Der erste Abschnitt zum Aufsagen

Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:

ekaṁ samayaṁ bhagavā rājagahe viharati gijjhakūṭe pabbate. Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf der Geierkuppe auf.

Atha kho cattāro mahārājā mahatiyā ca yakkhasenāya mahatiyā ca gandhabbasenāya mahatiyā ca kumbhaṇḍasenāya mahatiyā ca nāgasenāya catuddisaṁ rakkhaṁ ṭhapetvā catuddisaṁ gumbaṁ ṭhapetvā catuddisaṁ ovaraṇaṁ ṭhapetvā abhikkantāya rattiyā abhikkantavaṇṇā kevalakappaṁ gijjhakūṭaṁ pabbataṁ obhāsetvā yena bhagavā tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu. Da kamen spät in der Nacht die vier großen Könige mit einem großen Heer von Geistern, Zentauren, Kobolden und Drachen, stellten in den vier Himmelsrichtungen Wachen, Soldaten und Schutzleute auf und gingen dann, indem sie mit ihrer wunderbaren Schönheit die Geierkuppe weithin erhellten, zum Buddha, verbeugten sich und setzten sich zur Seite hin.

Tepi kho yakkhā appekacce bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu, appekacce bhagavatā saddhiṁ sammodiṁsu, sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ nisīdiṁsu, appekacce yena bhagavā tenañjaliṁ paṇāmetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu, appekacce nāmagottaṁ sāvetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu, appekacce tuṇhībhūtā ekamantaṁ nisīdiṁsu. Einige der Geister verbeugten sich, andere begrüßten den Buddha und tauschten Höflichkeiten aus, wieder andere hielten ihm ihre zusammengelegten Hände entgegen, manche nannten ihren Namen und Stamm und manche schwiegen, bevor sie sich ebenfalls zur Seite hinsetzten.

Ekamantaṁ nisinno kho vessavaṇo mahārājā bhagavantaṁ etadavoca: Dann sagte der Große König Vessavaṇa zum Buddha:

“santi hi, bhante, uḷārā yakkhā bhagavato appasannā. „Herr, manche der hohen Geister haben Zuversicht zum Buddha

Santi hi, bhante, uḷārā yakkhā bhagavato pasannā. und manche nicht.

Santi hi, bhante, majjhimā yakkhā bhagavato appasannā. Manche der mittleren Geister haben Zuversicht zum Buddha

Santi hi, bhante, majjhimā yakkhā bhagavato pasannā. und manche nicht.

Santi hi, bhante, nīcā yakkhā bhagavato appasannā. Manche der niederen Geister haben Zuversicht zum Buddha

Santi hi, bhante, nīcā yakkhā bhagavato pasannā. und manche nicht.

Yebhuyyena kho pana, bhante, yakkhā appasannāyeva bhagavato. Aber zum großen Teil haben die Geister keine Zuversicht zum Buddha.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

Bhagavā hi, bhante, pāṇātipātā veramaṇiyā dhammaṁ deseti, adinnādānā veramaṇiyā dhammaṁ deseti, kāmesumicchācārā veramaṇiyā dhammaṁ deseti, musāvādā veramaṇiyā dhammaṁ deseti, surāmerayamajjappamādaṭṭhānā veramaṇiyā dhammaṁ deseti. Weil der Buddha sie lehrt, das Töten lebender Geschöpfe, das Stehlen, das Begehen sexueller Verfehlungen, das Lügen und das Trinken von Rauschmitteln wie Bier, Wein und Branntwein zu unterlassen.

Yebhuyyena kho pana, bhante, yakkhā appaṭiviratāyeva pāṇātipātā, appaṭiviratā adinnādānā, appaṭiviratā kāmesumicchācārā, appaṭiviratā musāvādā, appaṭiviratā surāmerayamajjappamādaṭṭhānā. Doch zum großen Teil unterlassen sie diese Dinge nicht.

Tesaṁ taṁ hoti appiyaṁ amanāpaṁ. Es ist ihnen unlieb und verhasst.

Santi hi, bhante, bhagavato sāvakā araññavanapatthāni pantāni senāsanāni paṭisevanti appasaddāni appanigghosāni vijanavātāni manussarāhasseyyakāni paṭisallānasāruppāni. Herr, es gibt Schüler des Buddha, die abgelegene Unterkünfte in der Wildnis und im Wald aufsuchen, die ruhig und still sind, weit weg von der tollen Menge, fern von menschlichen Siedlungen und für die Klausur geeignet.

Tattha santi uḷārā yakkhā nivāsino, ye imasmiṁ bhagavato pāvacane appasannā. Dort leben hohe Geister, die keine Zuversicht zum Lehrsystem des Buddha haben.

Tesaṁ pasādāya uggaṇhātu, bhante, bhagavā āṭānāṭiyaṁ rakkhaṁ bhikkhūnaṁ bhikkhunīnaṁ upāsakānaṁ upāsikānaṁ guttiyā rakkhāya avihiṁsāya phāsuvihārāyā”ti. Um bei ihnen Zuversicht zu wecken, soll der Buddha bitte den Āṭānāṭiya-Schutz lernen zum Bewachen, zum Schutz, zur Sicherheit und Unbeschwertheit der Mönche, Nonnen, Laienmänner und Laienfrauen.“

Adhivāsesi bhagavā tuṇhībhāvena. Der Buddha schwieg zum Zeichen der Zustimmung.

Atha kho vessavaṇo mahārājā bhagavato adhivāsanaṁ viditvā tāyaṁ velāyaṁ imaṁ āṭānāṭiyaṁ rakkhaṁ abhāsi: Da sagte der Große König Vessavaṇa, als er die Zustimmung des Buddha erkannt hatte, bei dieser Gelegenheit den Āṭānāṭiya-Schutz auf:

“Vipassissa ca namatthu, „Ehre sei dir, Vipassī,

cakkhumantassa sirīmato; dem ruhmreichen Klaräugigen!

Sikhissapi ca namatthu, Ehre sei dir, Sikhī,

sabbabhūtānukampino. der Anteil an allen Lebewesen nimmt!

Vessabhussa ca namatthu, Ehre sei dir, Vessabhū,

nhātakassa tapassino; geläutert und zur Entbehrung bereit!

Namatthu kakusandhassa, Ehre sei dir, Kakusandha,

mārasenāpamaddino. der Māras Heer zermalmt!

Koṇāgamanassa namatthu, Ehre sei dir, Koṇāgamana,

brāhmaṇassa vusīmato; dem Brahmanen, der das Leben gelebt!

Kassapassa ca namatthu, Ehre sei dir, Kassapa,

vippamuttassa sabbadhi. in jeder Hinsicht frei!

Aṅgīrasassa namatthu, Ehre sei dir, Aṅgīrasa,

sakyaputtassa sirīmato; ruhmreicher Sakyer!

Yo imaṁ dhammaṁ desesi, Er lehrte diesen Dhamma,

sabbadukkhāpanūdanaṁ. der alles Leiden vertreibt.

Ye cāpi nibbutā loke, Die in der Welt verloschen sind,

yathābhūtaṁ vipassisuṁ; die wahrhaftig klar gesehen haben

Te janā apisuṇātha, und keine Verleumder sind – solche Menschen,

mahantā vītasāradā. großherzig und unerschrocken,

Hitaṁ devamanussānaṁ, verehren diesen Gotama.

yaṁ namassanti gotamaṁ; Er handelt zum Wohl von Göttern und Menschen,

Vijjācaraṇasampannaṁ, er, der im Wissen und Verhalten vollendet ist,

mahantaṁ vītasāradaṁ. großherzig und unerschrocken.

Yato uggacchati sūriyo, Da, wo die Sonne aufgeht –

ādicco maṇḍalī mahā; Aditis Kind, der große Himmelskörper,

Yassa cuggacchamānassa, der beim Aufgehen

saṁvarīpi nirujjhati; die Nacht vertreibt

Yassa cuggate sūriye, und von dem man, wenn die Sonne aufgegangen ist,

‘divaso’ti pavuccati. sagt, es sei Tag –

Rahadopi tattha gambhīro, an diesem Ort, da gibt es einen tiefen See,

samuddo saritodako; ein Meer von fließenden Wassern.

Evaṁ taṁ tattha jānanti, So verstehen sie diesen See dort:

‘samuddo saritodako’. als ein Meer von fließenden Wassern.

Ito ‘sā purimā disā’, ‚Von hier aus im Osten‘,

iti naṁ ācikkhatī jano; so sagen die Leute.

Yaṁ disaṁ abhipāleti, Diese Himmelsrichtung wird bewacht

mahārājā yasassi so. von einem Großen König, ruhmreich,

Gandhabbānaṁ adhipati, dem Herrn der Zentauren;

‘dhataraṭṭho’ti nāmaso; sein Name ist Dhataraṭṭha.

Ramatī naccagītehi, Er freut sich an Gesang und Tanz,

gandhabbehi purakkhato. verehrt von den Zentauren.

Puttāpi tassa bahavo, Und er hat viele mächtige Söhne,

ekanāmāti me sutaṁ; alle von gleichem Namen, so habe ich es gehört.

Asīti dasa eko ca, Achtzig und zehn und einer,

indanāmā mahabbalā. die alle den Namen Indra tragen.

Te cāpi buddhaṁ disvāna, Nachdem sie den Buddha gesehen haben,

buddhaṁ ādiccabandhunaṁ; den Erwachten, der mit der Sonne verwandt ist,

Dūratova namassanti, verehren sie ihn von fern,

mahantaṁ vītasāradaṁ. den Großherzigen und Unerschrockenen.

Namo te purisājañña, Ehre sei dir, du Vollblüter!

namo te purisuttama; Ehre sei dir, Höchster unter den Menschen!

Kusalena samekkhasi, Du begutachtest uns geschickt;

amanussāpi taṁ vandanti; die nicht-menschlichen Wesen verbeugen sich vor dir.

Sutaṁ netaṁ abhiṇhaso, Viele Male wurden wir gefragt:

tasmā evaṁ vademase. ‚Verbeugt ihr euch vor Gotama, dem Sieger?‘

‘Jinaṁ vandatha gotamaṁ’, Daher sollten wir erklären:

‘jinaṁ vandāma gotamaṁ; ‚Wir verbeugen uns vor Gotama, dem Sieger

Vijjācaraṇasampannaṁ, von vollendetem Wissen und Verhalten!

buddhaṁ vandāma gotamaṁ’. Vor Gotama dem Erwachten verbeugen wir uns!‘

Yena petā pavuccanti, Es heißt, es ist da, wo die Verstorbenen hingehen,

pisuṇā piṭṭhimaṁsikā; die entzweien und verleumden,

Pāṇātipātino luddā, Mörder und Jäger,

corā nekatikā janā. Räuber und Betrüger.

Ito ‘sā dakkhiṇā disā’, ‚Von hier aus im Süden‘,

iti naṁ ācikkhatī jano; so sagen die Leute.

Yaṁ disaṁ abhipāleti, Diese Himmelsrichtung wird bewacht

mahārājā yasassi so. von einem Großen König, ruhmreich,

Kumbhaṇḍānaṁ adhipati, dem Herrn der Kobolde;

‘virūḷho’ iti nāmaso; sein Name ist Virūḷha.

Ramatī naccagītehi, Er freut sich an Gesang und Tanz,

kumbhaṇḍehi purakkhato. verehrt von den Kobolden.

Puttāpi tassa bahavo, Und er hat viele mächtige Söhne,

ekanāmāti me sutaṁ; alle von gleichem Namen, so habe ich es gehört.

Asīti dasa eko ca, Achtzig und zehn und einer,

indanāmā mahabbalā. die alle den Namen Indra tragen.

Te cāpi buddhaṁ disvāna, Nachdem sie den Buddha gesehen haben,

buddhaṁ ādiccabandhunaṁ; den Erwachten, der mit der Sonne verwandt ist,

Dūratova namassanti, verehren sie ihn von fern,

mahantaṁ vītasāradaṁ. den Großherzigen und Unerschrockenen.

Namo te purisājañña, Ehre sei dir, du Vollblüter!

namo te purisuttama; Ehre sei dir, Höchster unter den Menschen!

Kusalena samekkhasi, Du begutachtest uns geschickt;

amanussāpi taṁ vandanti; die nicht-menschlichen Wesen verbeugen sich vor dir.

Sutaṁ netaṁ abhiṇhaso, Viele Male wurden wir gefragt:

tasmā evaṁ vademase. ‚Verbeugt ihr euch vor Gotama, dem Sieger?‘

‘Jinaṁ vandatha gotamaṁ’, Daher sollten wir erklären:

‘jinaṁ vandāma gotamaṁ; ‚Wir verbeugen uns vor Gotama, dem Sieger

Vijjācaraṇasampannaṁ, von vollendetem Wissen und Verhalten!

buddhaṁ vandāma gotamaṁ’. Vor Gotama dem Erwachten verbeugen wir uns!‘

Yattha coggacchati sūriyo, Da, wo die Sonne untergeht –

ādicco maṇḍalī mahā; Aditis Kind, der große Himmelskörper,

Yassa coggacchamānassa, der beim Untergehen

divasopi nirujjhati; den Tag beschließt

Yassa coggate sūriye, und von dem man, wenn die Sonne untergegangen ist,

‘saṁvarī’ti pavuccati. sagt, es sei Nacht –

Rahadopi tattha gambhīro, an diesem Ort, da gibt es einen tiefen See,

samuddo saritodako; ein Meer von fließenden Wassern.

Evaṁ taṁ tattha jānanti, So verstehen sie diesen See dort:

‘samuddo saritodako’. als ein Meer von fließenden Wassern.

Ito ‘sā pacchimā disā’, ‚Von hier aus im Westen‘,

iti naṁ ācikkhatī jano; so sagen die Leute.

Yaṁ disaṁ abhipāleti, Diese Himmelsrichtung wird bewacht

mahārājā yasassi so. von einem Großen König, ruhmreich,

Nāgānañca adhipati, dem Herrn der Drachen;

‘virūpakkho’ti nāmaso; sein Name ist Virūpakkha.

Ramatī naccagītehi, Er freut sich an Gesang und Tanz,

nāgeheva purakkhato. verehrt von den Drachen.

Puttāpi tassa bahavo, Und er hat viele mächtige Söhne,

ekanāmāti me sutaṁ; alle von gleichem Namen, so habe ich es gehört.

Asīti dasa eko ca, Achtzig und zehn und einer,

indanāmā mahabbalā. die alle den Namen Indra tragen.

Te cāpi buddhaṁ disvāna, Nachdem sie den Buddha gesehen haben,

buddhaṁ ādiccabandhunaṁ; den Erwachten, der mit der Sonne verwandt ist,

Dūratova namassanti, verehren sie ihn von fern,

mahantaṁ vītasāradaṁ. den Großherzigen und Unerschrockenen.

Namo te purisājañña, Ehre sei dir, du Vollblüter!

namo te purisuttama; Ehre sei dir, Höchster unter den Menschen!

Kusalena samekkhasi, Du begutachtest uns geschickt;

amanussāpi taṁ vandanti; die nicht-menschlichen Wesen verbeugen sich vor dir.

Sutaṁ netaṁ abhiṇhaso, Viele Male wurden wir gefragt:

tasmā evaṁ vademase. ‚Verbeugt ihr euch vor Gotama, dem Sieger?‘

‘Jinaṁ vandatha gotamaṁ’, Daher sollten wir erklären:

‘jinaṁ vandāma gotamaṁ; ‚Wir verbeugen uns vor Gotama, dem Sieger

Vijjācaraṇasampannaṁ, von vollendetem Wissen und Verhalten!

buddhaṁ vandāma gotamaṁ’. Vor Gotama dem Erwachten verbeugen wir uns!‘

Yena uttarakuruvho, Wo das liebliche Uttarakuru liegt

mahāneru sudassano; und der schöne Berg Meru,

Manussā tattha jāyanti, dort werden Menschen geboren,

amamā apariggahā. die selbstlos sind, ohne Besitz.

Na te bījaṁ pavapanti, Sie säen keine Saat

napi nīyanti naṅgalā; und ziehen nicht den Pflug.

Akaṭṭhapākimaṁ sāliṁ, Der Reis, den sie essen,

paribhuñjanti mānusā. reift auf unbebauter Erde,

Akaṇaṁ athusaṁ suddhaṁ, ohne Häutchen und Spelze, rein,

sugandhaṁ taṇḍulapphalaṁ; duftend, nur mit dem Reiskorn.

Tuṇḍikīre pacitvāna, Wenn sie ihn in einem Tandurofen gekocht haben,

tato bhuñjanti bhojanaṁ. genießen sie diese Speise.

Gāviṁ ekakhuraṁ katvā, Sie richten eine Kuh mit ungespaltenen Hufen her

anuyanti disodisaṁ; und werden von hier nach da gezogen.

Pasuṁ ekakhuraṁ katvā, Sie richten ein Tier mit ungespaltenen Hufen her

anuyanti disodisaṁ. und werden von hier nach da gezogen.

Itthiṁ vā vāhanaṁ katvā, Sie richten eine von Frauen gezogene Kutsche her

anuyanti disodisaṁ; und werden von hier nach da gezogen.

Purisaṁ vāhanaṁ katvā, Sie richten eine von Männern gezogene Kutsche her

anuyanti disodisaṁ. und werden von hier nach da gezogen.

Kumāriṁ vāhanaṁ katvā, Sie richten eine von Mädchen gezogene Kutsche her

anuyanti disodisaṁ; und werden von hier nach da gezogen.

Kumāraṁ vāhanaṁ katvā, Sie richten eine von Jungen gezogene Kutsche her

anuyanti disodisaṁ. und werden von hier nach da gezogen.

Te yāne abhiruhitvā, Nachdem sie ihr Fahrzeug bestiegen haben,

Sabbā disā anupariyāyanti; ziehen die Diener dieses Königs

Pacārā tassa rājino. in allen Himmelsrichtungen umher,

Hatthiyānaṁ assayānaṁ, ausgestattet mit himmlischen

dibbaṁ yānaṁ upaṭṭhitaṁ; Elefanten- und Pferdefuhrwerken.

Pāsādā sivikā ceva, Und es gibt Paläste und Sänften

mahārājassa yasassino. für diesen großen und ruhmreichen König.

Tassa ca nagarā ahu, Er besitzt auch Städte,

Antalikkhe sumāpitā; wohl mitten in die Luft gebaut:

Āṭānāṭā kusināṭā parakusināṭā, Āṭānāṭā, Kusināṭā, Parakusināṭā,

Nāṭasuriyā parakusiṭanāṭā. Nāṭapuriyā und Parakusiṭanāṭā.

Uttarena kasivanto, Im Norden ist Kapīvanta,

Janoghamaparena ca; und Janogha liegt jenseits davon.

Navanavutiyo ambaraambaravatiyo, Dann ist da Navanavutiya, Ambara-Ambaravatiya

Āḷakamandā nāma rājadhānī. und die Königsstadt mit Namen Āḷakamandā.

Kuverassa kho pana mārisa, Der Große König Kuvera, Kamerad,

Mahārājassa visāṇā nāma rājadhānī; hat eine Königsstadt namens Visāṇā;

Tasmā kuvero mahārājā, darum wird der Große König

‘Vessavaṇo’ti pavuccati. ‚Vessavaṇa‘ genannt.

Paccesanto pakāsenti, All diese unterrichten einzeln den König:

Tatolā tattalā tatotalā; Tatolā, Tattalā, Tatotalā,

Ojasi tejasi tatojasī, Ojasi, Tejasi, Tatojasi,

Sūro rājā ariṭṭho nemi. Sūra, Rājā, Ariṭṭha und Nemi.

Rahadopi tattha dharaṇī nāma, Auch einen See gibt es mit Namen Dharaṇī,

Yato meghā pavassanti; von wo die Wolken herabregnen

Vassā yato patāyanti, und der Regen sich verteilt.

Sabhāpi tattha sālavatī nāma. Auch eine Halle gibt es mit Namen Sālavatī,

Yattha yakkhā payirupāsanti, wo die Geister verkehren.

Tattha niccaphalā rukkhā; Die Bäume hier tragen stets Früchte

Nānā dijagaṇā yutā, und haben viele verschiedene Vogelschwärme.

Mayūrakoñcābhirudā; Pfauen und Reiher lassen ihren Ruf erschallen

Kokilādīhi vagguhi. und auch die süßen Kuckucke.

Jīvañjīvakasaddettha, Ein Vogel ruft: ‚Lebe, lebe!‘,

atho oṭṭhavacittakā; ein anderer ‚Erhebe dein Herz!‘

Kukkuṭakā kuḷīrakā, Es gibt Hähne und Eisvögel

vane pokkharasātakā. und im Wald die Spechte.

Sukasāḷikasaddettha, Es rufen die Papageien und Beos

daṇḍamāṇavakāni ca; und die Kleine-Reisigjungen-Vögel.

Sobhati sabbakālaṁ sā, Kuveras Binsenteich

kuveranaḷinī sadā. ist jederzeit lieblich.

Ito ‘sā uttarā disā’, ‚Von hier aus im Norden‘,

iti naṁ ācikkhatī jano; so sagen die Leute.

Yaṁ disaṁ abhipāleti, Diese Himmelsrichtung wird bewacht

mahārājā yasassi so. von einem Großen König, ruhmreich,

Yakkhānañca adhipati, dem Herrn der Geister;

‘kuvero’ iti nāmaso; sein Name ist Kuvera.

Ramatī naccagītehi, Er freut sich an Gesang und Tanz,

yakkheheva purakkhato. verehrt von den Geistern.

Puttāpi tassa bahavo, Und er hat viele mächtige Söhne,

ekanāmāti me sutaṁ; alle von gleichem Namen, so habe ich es gehört.

Asīti dasa eko ca, Achtzig und zehn und einer,

indanāmā mahabbalā. die alle den Namen Indra tragen.

Te cāpi buddhaṁ disvāna, Nachdem sie den Buddha gesehen haben,

buddhaṁ ādiccabandhunaṁ; den Erwachten, der mit der Sonne verwandt ist,

Dūratova namassanti, verehren sie ihn von fern,

mahantaṁ vītasāradaṁ. den Großherzigen und Unerschrockenen.

Namo te purisājañña, Ehre sei dir, du Vollblüter!

namo te purisuttama; Ehre sei dir, Höchster unter den Menschen!

Kusalena samekkhasi, Du begutachtest uns geschickt;

amanussāpi taṁ vandanti; die nicht-menschlichen Wesen verbeugen sich vor dir.

Sutaṁ netaṁ abhiṇhaso, Viele Male wurden wir gefragt:

tasmā evaṁ vademase. ‚Verbeugt ihr euch vor Gotama, dem Sieger?‘

‘Jinaṁ vandatha gotamaṁ’, Daher sollten wir erklären:

‘jinaṁ vandāma gotamaṁ; ‚Wir verbeugen uns vor Gotama, dem Sieger

Vijjācaraṇasampannaṁ, von vollendetem Wissen und Verhalten!

buddhaṁ vandāma gotaman’ti. Vor Gotama dem Erwachten verbeugen wir uns!‘

Ayaṁ kho sā, mārisa, āṭānāṭiyā rakkhā bhikkhūnaṁ bhikkhunīnaṁ upāsakānaṁ upāsikānaṁ guttiyā rakkhāya avihiṁsāya phāsuvihārāya. Das, Kamerad, ist der Āṭānāṭiya-Schutz zum Bewachen, zum Schutz, zur Sicherheit und Unbeschwertheit der Mönche, Nonnen, Laienmänner und Laienfrauen.

Yassa kassaci, mārisa, bhikkhussa vā bhikkhuniyā vā upāsakassa vā upāsikāya vā ayaṁ āṭānāṭiyā rakkhā suggahitā bhavissati samattā pariyāputā. Die Mönche, Nonnen, Laienmänner und Laienfrauen sollten diesen Āṭānāṭiya-Schutz gut auswendig lernen und sich vollständig einprägen.

Tañce amanusso yakkho vā yakkhinī vā yakkhapotako vā yakkhapotikā vā yakkhamahāmatto vā yakkhapārisajjo vā yakkhapacāro vā, gandhabbo vā gandhabbī vā gandhabbapotako vā gandhabbapotikā vā gandhabbamahāmatto vā gandhabbapārisajjo vā gandhabbapacāro vā, kumbhaṇḍo vā kumbhaṇḍī vā kumbhaṇḍapotako vā kumbhaṇḍapotikā vā kumbhaṇḍamahāmatto vā kumbhaṇḍapārisajjo vā kumbhaṇḍapacāro vā, nāgo vā nāgī vā nāgapotako vā nāgapotikā vā nāgamahāmatto vā nāgapārisajjo vā nāgapacāro vā, paduṭṭhacitto bhikkhuṁ vā bhikkhuniṁ vā upāsakaṁ vā upāsikaṁ vā gacchantaṁ vā anugaccheyya, ṭhitaṁ vā upatiṭṭheyya, nisinnaṁ vā upanisīdeyya, nipannaṁ vā upanipajjeyya. Wenn sich irgendjemandem, der das tut, beim Gehen, Stehen, Sitzen oder Liegen ein nicht-menschliches Wesen mit gehässigem Geist nähert – Geistermänner oder -frauen, Geisterjungen oder -mädchen, Oberminister, Räte oder Diener unter den Geistern, Zentauren, Kobolde oder Drachen –,

Na me so, mārisa, amanusso labheyya gāmesu vā nigamesu vā sakkāraṁ vā garukāraṁ vā. wird dieses nicht-menschliche Wesen in keinem Dorf oder Marktflecken Ehrerbietung oder Achtung erfahren.

Na me so, mārisa, amanusso labheyya āḷakamandāya nāma rājadhāniyā vatthuṁ vā vāsaṁ vā. In meiner Königsstadt Ālakamandā wird es keinen Boden und keinen Wohnraum bekommen.

Na me so, mārisa, amanusso labheyya yakkhānaṁ samitiṁ gantuṁ. Auch an der Zusammenkunft der Geister wird es nicht teilnehmen können.

Apissu naṁ, mārisa, amanussā anāvayhampi naṁ kareyyuṁ avivayhaṁ. Außerdem würden nicht-menschliche Wesen dieses Wesen nicht zu einer Hochzeit führen oder heiraten.

Apissu naṁ, mārisa, amanussā attāhipi paripuṇṇāhi paribhāsāhi paribhāseyyuṁ. Sie würden es mit persönlichen Beschimpfungen überhäufen,

Apissu naṁ, mārisa, amanussā rittampissa pattaṁ sīse nikkujjeyyuṁ. ihm eine leere Schüssel über den Kopf stülpen

Apissu naṁ, mārisa, amanussā sattadhāpissa muddhaṁ phāleyyuṁ. oder gar seinen Kopf in sieben Stücke zerschmettern!

Santi hi, mārisa, amanussā caṇḍā ruddhā rabhasā, te neva mahārājānaṁ ādiyanti, na mahārājānaṁ purisakānaṁ ādiyanti, na mahārājānaṁ purisakānaṁ purisakānaṁ ādiyanti. Denn, Kamerad, es gibt nicht-menschliche Wesen, die grimmig, grausam und gewalttätig sind. Sie gehorchen den Großen Königen oder ihren Männern oder den Männern ihrer Männer nicht.

Te kho te, mārisa, amanussā mahārājānaṁ avaruddhā nāma vuccanti. Es heißt, sie lehnten sich gegen die Großen Könige auf.

Seyyathāpi, mārisa, rañño māgadhassa vijite mahācorā. Geradeso wie die Räuber im Reich des Königs von Magadha,

Te neva rañño māgadhassa ādiyanti, na rañño māgadhassa purisakānaṁ ādiyanti, na rañño māgadhassa purisakānaṁ purisakānaṁ ādiyanti. die dem König, seinen Männern oder den Männern seiner Männer nicht gehorchen

Te kho te, mārisa, mahācorā rañño māgadhassa avaruddhā nāma vuccanti. und von denen es heißt, sie lehnten sich gegen den König auf.

Evameva kho, mārisa, santi amanussā caṇḍā ruddhā rabhasā, te neva mahārājānaṁ ādiyanti, na mahārājānaṁ purisakānaṁ ādiyanti, na mahārājānaṁ purisakānaṁ purisakānaṁ ādiyanti.

Te kho te, mārisa, amanussā mahārājānaṁ avaruddhā nāma vuccanti.

Yo hi koci, mārisa, amanusso yakkho vā yakkhinī vā …pe… gandhabbo vā gandhabbī vā …pe… kumbhaṇḍo vā kumbhaṇḍī vā …pe… nāgo vā nāgī vā nāgapotako vā nāgapotikā vā nāgamahāmatto vā nāgapārisajjo vā nāgapacāro vā paduṭṭhacitto bhikkhuṁ vā bhikkhuniṁ vā upāsakaṁ vā upāsikaṁ vā gacchantaṁ vā anugaccheyya, ṭhitaṁ vā upatiṭṭheyya, nisinnaṁ vā upanisīdeyya, nipannaṁ vā upanipajjeyya. Wenn irgendein nicht-menschliches Wesen sich einem Mönch, einer Nonne, einem Laienmann oder einer Laienfrau beim Gehen, Stehen, Sitzen oder Liegen mit gehässigem Geist nähert – Geistermänner oder -frauen, Geisterjungen oder -mädchen, Oberminister, Räte oder Diener unter den Geistern, Zentauren, Kobolde oder Drachen –,

Imesaṁ yakkhānaṁ mahāyakkhānaṁ senāpatīnaṁ mahāsenāpatīnaṁ ujjhāpetabbaṁ vikkanditabbaṁ viravitabbaṁ: dann soll man zu den Geistern, den großen Geistern, den Generälen und großen Generälen kreischen, schreien und brüllen:

‘ayaṁ yakkho gaṇhāti, ayaṁ yakkho āvisati, ayaṁ yakkho heṭheti, ayaṁ yakkho viheṭheti, ayaṁ yakkho hiṁsati, ayaṁ yakkho vihiṁsati, ayaṁ yakkho na muñcatī’ti. ‚Dieser Geist hat mich erwischt! Dieser Geist ist in mich eingedrungen! Dieser Geist belästigt mich! Dieser Geist bedrängt mich! Dieser Geist verletzt mich! Dieser Geist schadet mir! Dieser Geist will mich nicht loslassen!‘

Katamesaṁ yakkhānaṁ mahāyakkhānaṁ senāpatīnaṁ mahāsenāpatīnaṁ? Zu welchen Geistern, großen Geistern, Generälen und großen Generälen?

Indo somo varuṇo ca, ‚Indra, Soma und Varuṇa,

bhāradvājo pajāpati; Bhāradvāja und der Urvater,

Candano kāmaseṭṭho ca, Candana und Kāmaseṭṭha,

kinnughaṇḍu nighaṇḍu ca. Kinnughaṇḍu und Nighaṇḍu,

Panādo opamañño ca, Panāda und Opamañña

devasūto ca mātali; und Mātali, der Wagenlenker der Götter.

Cittaseno ca gandhabbo, Cittasena der Zentaur,

naḷo rājā janesabho. und die Könige Nala und Janesabha,

Sātāgiro hemavato, Sātāgira, Hemavata,

puṇṇako karatiyo guḷo; Puṇṇaka, Karatiya und Guḷa;

Sivako mucalindo ca, Sivaka und Mucalinda,

vessāmitto yugandharo. Vessāmitta, Yugandhara,

Gopālo supparodho ca, Gopāla, Suppagedha,

Hiri netti ca mandiyo; Hiri, Netti und Mandiya;

Pañcālacaṇḍo āḷavako, Pañcālacaṇḍa, Āḷavaka,

Pajjunno sumano sumukho; Pajjunna, Sumana, Sumukha,

Dadhimukho maṇi māṇivaro dīgho, Dadhimukha, Maṇi, Māṇivara, Dīgha

Atho serīsako saha. zusammen mit Serīsaka.‘

Imesaṁ yakkhānaṁ mahāyakkhānaṁ senāpatīnaṁ mahāsenāpatīnaṁ ujjhāpetabbaṁ vikkanditabbaṁ viravitabbaṁ:

‘ayaṁ yakkho gaṇhāti, ayaṁ yakkho āvisati, ayaṁ yakkho heṭheti, ayaṁ yakkho viheṭheti, ayaṁ yakkho hiṁsati, ayaṁ yakkho vihiṁsati, ayaṁ yakkho na muñcatī’ti.

Ayaṁ kho sā, mārisa, āṭānāṭiyā rakkhā bhikkhūnaṁ bhikkhunīnaṁ upāsakānaṁ upāsikānaṁ guttiyā rakkhāya avihiṁsāya phāsuvihārāya. Das, Kamerad, ist der Āṭānāṭiya-Schutz zum Bewachen, zum Schutz, zur Sicherheit und Unbeschwertheit der Mönche, Nonnen, Laienmänner und Laienfrauen.

Handa ca dāni mayaṁ, mārisa, gacchāma bahukiccā mayaṁ bahukaraṇīyā”ti. Nun, jetzt muss ich gehen, Kamerad. Ich habe viele Pflichten und Verantwortlichkeiten.“

“Yassadāni tumhe, mahārājāno, kālaṁ maññathā”ti. „Bitte, ihr Großen Könige, geht nach eurem Belieben.“

Atha kho cattāro mahārājā uṭṭhāyāsanā bhagavantaṁ abhivādetvā padakkhiṇaṁ katvā tatthevantaradhāyiṁsu. Da erhoben sich die vier großen Könige von ihren Sitzen, verbeugten sich, umrundeten den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt, und verschwanden eben dort.

Tepi kho yakkhā uṭṭhāyāsanā appekacce bhagavantaṁ abhivādetvā padakkhiṇaṁ katvā tatthevantaradhāyiṁsu. Appekacce bhagavatā saddhiṁ sammodiṁsu, sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā tatthevantaradhāyiṁsu. Appekacce yena bhagavā tenañjaliṁ paṇāmetvā tatthevantaradhāyiṁsu. Appekacce nāmagottaṁ sāvetvā tatthevantaradhāyiṁsu. Appekacce tuṇhībhūtā tatthevantaradhāyiṁsūti. Von den anderen anwesenden Geistern verbeugten sich einige und umrundeten den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt, andere begrüßten den Buddha und tauschten Höflichkeiten aus, wieder andere hielten ihm ihre zusammengelegten Hände entgegen, manche nannten ihren Namen und Stamm und manche schwiegen, bevor sie ebenfalls verschwanden.

Paṭhamabhāṇavāro niṭṭhito. Der erste Abschnitt zum Aufsagen ist zu Ende.

2. Dutiyabhāṇavāra 2. Der zweite Abschnitt zum Aufsagen

Atha kho bhagavā tassā rattiyā accayena bhikkhū āmantesi: Als dann die Nacht vorüber war, berichtete der Buddha den Mönchen und Nonnen, was vorgefallen war, und wiederholte alle aufgesagten Strophen. Er fügte hinzu:

“imaṁ, bhikkhave, rattiṁ cattāro mahārājā mahatiyā ca yakkhasenāya mahatiyā ca gandhabbasenāya mahatiyā ca kumbhaṇḍasenāya mahatiyā ca nāgasenāya catuddisaṁ rakkhaṁ ṭhapetvā catuddisaṁ gumbaṁ ṭhapetvā catuddisaṁ ovaraṇaṁ ṭhapetvā abhikkantāya rattiyā abhikkantavaṇṇā kevalakappaṁ gijjhakūṭaṁ pabbataṁ obhāsetvā yenāhaṁ tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā maṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu.

Tepi kho, bhikkhave, yakkhā appekacce maṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu. Appekacce mayā saddhiṁ sammodiṁsu, sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ nisīdiṁsu. Appekacce yenāhaṁ tenañjaliṁ paṇāmetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu. Appekacce nāmagottaṁ sāvetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu. Appekacce tuṇhībhūtā ekamantaṁ nisīdiṁsu.

Ekamantaṁ nisinno kho, bhikkhave, vessavaṇo mahārājā maṁ etadavoca:

‘santi hi, bhante, uḷārā yakkhā bhagavato appasannā …pe… santi hi, bhante, nīcā yakkhā bhagavato pasannā.

Yebhuyyena kho pana, bhante, yakkhā appasannāyeva bhagavato.

Taṁ kissa hetu?

Bhagavā hi, bhante, pāṇātipātā veramaṇiyā dhammaṁ deseti … surāmerayamajjappamādaṭṭhānā veramaṇiyā dhammaṁ deseti.

Yebhuyyena kho pana, bhante, yakkhā appaṭiviratāyeva pāṇātipātā … appaṭiviratā surāmerayamajjappamādaṭṭhānā.

Tesaṁ taṁ hoti appiyaṁ amanāpaṁ.

Santi hi, bhante, bhagavato sāvakā araññavanapatthāni pantāni senāsanāni paṭisevanti appasaddāni appanigghosāni vijanavātāni manussarāhasseyyakāni paṭisallānasāruppāni.

Tattha santi uḷārā yakkhā nivāsino, ye imasmiṁ bhagavato pāvacane appasannā, tesaṁ pasādāya uggaṇhātu, bhante, bhagavā āṭānāṭiyaṁ rakkhaṁ bhikkhūnaṁ bhikkhunīnaṁ upāsakānaṁ upāsikānaṁ guttiyā rakkhāya avihiṁsāya phāsuvihārāyā’ti.

Adhivāsesiṁ kho ahaṁ, bhikkhave, tuṇhībhāvena.

Atha kho, bhikkhave, vessavaṇo mahārājā me adhivāsanaṁ viditvā tāyaṁ velāyaṁ imaṁ āṭānāṭiyaṁ rakkhaṁ abhāsi:

‘Vipassissa ca namatthu,

cakkhumantassa sirīmato;

Sikhissapi ca namatthu,

sabbabhūtānukampino.

Vessabhussa ca namatthu,

nhātakassa tapassino;

Namatthu kakusandhassa,

mārasenāpamaddino.

Koṇāgamanassa namatthu,

brāhmaṇassa vusīmato;

Kassapassa ca namatthu,

vippamuttassa sabbadhi.

Aṅgīrasassa namatthu,

sakyaputtassa sirīmato;

Yo imaṁ dhammaṁ desesi,

sabbadukkhāpanūdanaṁ.

Ye cāpi nibbutā loke,

yathābhūtaṁ vipassisuṁ;

Te janā apisuṇātha,

mahantā vītasāradā.

Hitaṁ devamanussānaṁ,

yaṁ namassanti gotamaṁ;

Vijjācaraṇasampannaṁ,

mahantaṁ vītasāradaṁ.

Yato uggacchati sūriyo,

ādicco maṇḍalī mahā;

Yassa cuggacchamānassa,

saṁvarīpi nirujjhati;

Yassa cuggate sūriye,

“divaso”ti pavuccati.

Rahadopi tattha gambhīro,

samuddo saritodako;

Evaṁ taṁ tattha jānanti,

“samuddo saritodako”.

Ito “sā purimā disā”,

iti naṁ ācikkhatī jano;

Yaṁ disaṁ abhipāleti,

mahārājā yasassi so.

Gandhabbānaṁ adhipati,

“dhataraṭṭho”ti nāmaso;

Ramatī naccagītehi,

gandhabbehi purakkhato.

Puttāpi tassa bahavo,

ekanāmāti me sutaṁ;

Asīti dasa eko ca,

indanāmā mahabbalā.

Te cāpi buddhaṁ disvāna,

buddhaṁ ādiccabandhunaṁ;

Dūratova namassanti,

mahantaṁ vītasāradaṁ.

Namo te purisājañña,

namo te purisuttama;

Kusalena samekkhasi,

amanussāpi taṁ vandanti;

Sutaṁ netaṁ abhiṇhaso,

tasmā evaṁ vademase.

“Jinaṁ vandatha gotamaṁ,

jinaṁ vandāma gotamaṁ;

Vijjācaraṇasampannaṁ,

buddhaṁ vandāma gotamaṁ”.

Yena petā pavuccanti,

pisuṇā piṭṭhimaṁsikā;

Pāṇātipātino luddā,

corā nekatikā janā.

Ito “sā dakkhiṇā disā”,

iti naṁ ācikkhatī jano;

Yaṁ disaṁ abhipāleti,

mahārājā yasassi so.

Kumbhaṇḍānaṁ adhipati,

“virūḷho” iti nāmaso;

Ramatī naccagītehi,

kumbhaṇḍehi purakkhato.

Puttāpi tassa bahavo,

ekanāmāti me sutaṁ;

Asīti dasa eko ca,

indanāmā mahabbalā.

Te cāpi buddhaṁ disvāna,

buddhaṁ ādiccabandhunaṁ;

Dūratova namassanti,

mahantaṁ vītasāradaṁ.

Namo te purisājañña,

namo te purisuttama;

Kusalena samekkhasi,

amanussāpi taṁ vandanti;

Sutaṁ netaṁ abhiṇhaso,

tasmā evaṁ vademase.

“Jinaṁ vandatha gotamaṁ,

jinaṁ vandāma gotamaṁ;

Vijjācaraṇasampannaṁ,

buddhaṁ vandāma gotamaṁ”.

Yattha coggacchati sūriyo,

ādicco maṇḍalī mahā;

Yassa coggacchamānassa,

divasopi nirujjhati;

Yassa coggate sūriye,

“saṁvarī”ti pavuccati.

Rahadopi tattha gambhīro,

samuddo saritodako;

Evaṁ taṁ tattha jānanti,

samuddo saritodako.

Ito “sā pacchimā disā”,

iti naṁ ācikkhatī jano;

Yaṁ disaṁ abhipāleti,

mahārājā yasassi so.

Nāgānañca adhipati,

“virūpakkho”ti nāmaso;

Ramatī naccagītehi,

nāgeheva purakkhato.

Puttāpi tassa bahavo,

ekanāmāti me sutaṁ;

Asīti dasa eko ca,

indanāmā mahabbalā.

Te cāpi buddhaṁ disvāna,

buddhaṁ ādiccabandhunaṁ;

Dūratova namassanti,

mahantaṁ vītasāradaṁ.

Namo te purisājañña,

namo te purisuttama;

Kusalena samekkhasi,

amanussāpi taṁ vandanti;

Sutaṁ netaṁ abhiṇhaso,

tasmā evaṁ vademase.

“Jinaṁ vandatha gotamaṁ,

jinaṁ vandāma gotamaṁ;

Vijjācaraṇasampannaṁ,

buddhaṁ vandāma gotamaṁ”.

Yena uttarakuruvho,

mahāneru sudassano;

Manussā tattha jāyanti,

amamā apariggahā.

Na te bījaṁ pavapanti,

nāpi nīyanti naṅgalā;

Akaṭṭhapākimaṁ sāliṁ,

paribhuñjanti mānusā.

Akaṇaṁ athusaṁ suddhaṁ,

sugandhaṁ taṇḍulapphalaṁ;

Tuṇḍikīre pacitvāna,

tato bhuñjanti bhojanaṁ.

Gāviṁ ekakhuraṁ katvā,

anuyanti disodisaṁ;

Pasuṁ ekakhuraṁ katvā,

anuyanti disodisaṁ.

Itthiṁ vā vāhanaṁ katvā,

anuyanti disodisaṁ;

Purisaṁ vāhanaṁ katvā,

anuyanti disodisaṁ.

Kumāriṁ vāhanaṁ katvā,

anuyanti disodisaṁ;

Kumāraṁ vāhanaṁ katvā,

anuyanti disodisaṁ.

Te yāne abhiruhitvā,

Sabbā disā anupariyāyanti;

Pacārā tassa rājino.

Hatthiyānaṁ assayānaṁ,

dibbaṁ yānaṁ upaṭṭhitaṁ;

Pāsādā sivikā ceva,

mahārājassa yasassino.

Tassa ca nagarā ahu,

Antalikkhe sumāpitā;

Āṭānāṭā kusināṭā parakusināṭā,

Nāṭasuriyā parakusiṭanāṭā.

Uttarena kasivanto,

Janoghamaparena ca;

Navanavutiyo ambaraambaravatiyo,

Āḷakamandā nāma rājadhānī.

Kuverassa kho pana mārisa,

Mahārājassa visāṇā nāma rājadhānī;

Tasmā kuvero mahārājā,

“Vessavaṇo”ti pavuccati.

Paccesanto pakāsenti,

Tatolā tattalā tatotalā;

Ojasi tejasi tatojasī,

Sūro rājā ariṭṭho nemi.

Rahadopi tattha dharaṇī nāma,

Yato meghā pavassanti;

Vassā yato patāyanti,

Sabhāpi tattha sālavatī nāma.

Yattha yakkhā payirupāsanti,

Tattha niccaphalā rukkhā;

Nānā dijagaṇā yutā,

Mayūrakoñcābhirudā;

Kokilādīhi vagguhi.

Jīvañjīvakasaddettha,

atho oṭṭhavacittakā;

Kukkuṭakā kuḷīrakā,

vane pokkharasātakā.

Sukasāḷika saddettha,

daṇḍamāṇavakāni ca;

Sobhati sabbakālaṁ sā,

kuveranaḷinī sadā.

Ito “sā uttarā disā”,

iti naṁ ācikkhatī jano;

Yaṁ disaṁ abhipāleti,

mahārājā yasassi so.

Yakkhānañca adhipati,

“kuvero” iti nāmaso;

Ramatī naccagītehi,

yakkheheva purakkhato.

Puttāpi tassa bahavo,

ekanāmāti me sutaṁ;

Asīti dasa eko ca,

indanāmā mahabbalā.

Te cāpi buddhaṁ disvāna,

buddhaṁ ādiccabandhunaṁ;

Dūratova namassanti,

mahantaṁ vītasāradaṁ.

Namo te purisājañña,

namo te purisuttama;

Kusalena samekkhasi,

amanussāpi taṁ vandanti;

Sutaṁ netaṁ abhiṇhaso,

tasmā evaṁ vademase.

“Jinaṁ vandatha gotamaṁ,

jinaṁ vandāma gotamaṁ;

Vijjācaraṇasampannaṁ,

buddhaṁ vandāma gotaman”ti.

Ayaṁ kho sā, mārisa, āṭānāṭiyā rakkhā bhikkhūnaṁ bhikkhunīnaṁ upāsakānaṁ upāsikānaṁ guttiyā rakkhāya avihiṁsāya phāsuvihārāya.

Yassa kassaci, mārisa, bhikkhussa vā bhikkhuniyā vā upāsakassa vā upāsikāya vā ayaṁ āṭānāṭiyā rakkhā suggahitā bhavissati samattā pariyāputā tañce amanusso yakkho vā yakkhinī vā …pe… gandhabbo vā gandhabbī vā …pe… kumbhaṇḍo vā kumbhaṇḍī vā …pe… nāgo vā nāgī vā nāgapotako vā nāgapotikā vā nāgamahāmatto vā nāgapārisajjo vā nāgapacāro vā, paduṭṭhacitto bhikkhuṁ vā bhikkhuniṁ vā upāsakaṁ vā upāsikaṁ vā gacchantaṁ vā anugaccheyya, ṭhitaṁ vā upatiṭṭheyya, nisinnaṁ vā upanisīdeyya, nipannaṁ vā upanipajjeyya.

Na me so, mārisa, amanusso labheyya gāmesu vā nigamesu vā sakkāraṁ vā garukāraṁ vā.

Na me so, mārisa, amanusso labheyya āḷakamandāya nāma rājadhāniyā vatthuṁ vā vāsaṁ vā.

Na me so, mārisa, amanusso labheyya yakkhānaṁ samitiṁ gantuṁ.

Apissu naṁ, mārisa, amanussā anāvayhampi naṁ kareyyuṁ avivayhaṁ.

Apissu naṁ, mārisa, amanussā attāhi paripuṇṇāhi paribhāsāhi paribhāseyyuṁ.

Apissu naṁ, mārisa, amanussā rittampissa pattaṁ sīse nikkujjeyyuṁ.

Apissu naṁ, mārisa, amanussā sattadhāpissa muddhaṁ phāleyyuṁ.

Santi hi, mārisa, amanussā caṇḍā ruddhā rabhasā, te neva mahārājānaṁ ādiyanti, na mahārājānaṁ purisakānaṁ ādiyanti, na mahārājānaṁ purisakānaṁ purisakānaṁ ādiyanti.

Te kho te, mārisa, amanussā mahārājānaṁ avaruddhā nāma vuccanti.

Seyyathāpi, mārisa, rañño māgadhassa vijite mahācorā.

Te neva rañño māgadhassa ādiyanti, na rañño māgadhassa purisakānaṁ ādiyanti, na rañño māgadhassa purisakānaṁ purisakānaṁ ādiyanti.

Te kho te, mārisa, mahācorā rañño māgadhassa avaruddhā nāma vuccanti.

Evameva kho, mārisa, santi amanussā caṇḍā ruddhā rabhasā, te neva mahārājānaṁ ādiyanti, na mahārājānaṁ purisakānaṁ ādiyanti, na mahārājānaṁ purisakānaṁ purisakānaṁ ādiyanti.

Te kho te, mārisa, amanussā mahārājānaṁ avaruddhā nāma vuccanti.

Yo hi koci, mārisa, amanusso yakkho vā yakkhinī vā …pe… gandhabbo vā gandhabbī vā …pe… kumbhaṇḍo vā kumbhaṇḍī vā …pe… nāgo vā nāgī vā …pe… paduṭṭhacitto bhikkhuṁ vā bhikkhuniṁ vā upāsakaṁ vā upāsikaṁ vā gacchantaṁ vā upagaccheyya, ṭhitaṁ vā upatiṭṭheyya, nisinnaṁ vā upanisīdeyya, nipannaṁ vā upanipajjeyya.

Imesaṁ yakkhānaṁ mahāyakkhānaṁ senāpatīnaṁ mahāsenāpatīnaṁ ujjhāpetabbaṁ vikkanditabbaṁ viravitabbaṁ:

“ayaṁ yakkho gaṇhāti, ayaṁ yakkho āvisati, ayaṁ yakkho heṭheti, ayaṁ yakkho viheṭheti, ayaṁ yakkho hiṁsati, ayaṁ yakkho vihiṁsati, ayaṁ yakkho na muñcatī”ti.

Katamesaṁ yakkhānaṁ mahāyakkhānaṁ senāpatīnaṁ mahāsenāpatīnaṁ?

Indo somo varuṇo ca,

bhāradvājo pajāpati;

Candano kāmaseṭṭho ca,

kinnughaṇḍu nighaṇḍu ca.

Panādo opamañño ca,

devasūto ca mātali;

Cittaseno ca gandhabbo,

naḷo rājā janesabho.

Sātāgiro hemavato,

puṇṇako karatiyo guḷo;

Sivako mucalindo ca,

vessāmitto yugandharo.

Gopālo supparodho ca,

Hiri netti ca mandiyo;

Pañcālacaṇḍo āḷavako,

Pajjunno sumano sumukho;

Dadhimukho maṇi māṇivaro dīgho,

Atho serīsako saha.

Imesaṁ yakkhānaṁ mahāyakkhānaṁ senāpatīnaṁ mahāsenāpatīnaṁ ujjhāpetabbaṁ vikkanditabbaṁ viravitabbaṁ:

“ayaṁ yakkho gaṇhāti, ayaṁ yakkho āvisati, ayaṁ yakkho heṭheti, ayaṁ yakkho viheṭheti, ayaṁ yakkho hiṁsati, ayaṁ yakkho vihiṁsati, ayaṁ yakkho na muñcatī”ti.

Ayaṁ kho, mārisa, āṭānāṭiyā rakkhā bhikkhūnaṁ bhikkhunīnaṁ upāsakānaṁ upāsikānaṁ guttiyā rakkhāya avihiṁsāya phāsuvihārāya.

Handa ca dāni mayaṁ, mārisa, gacchāma, bahukiccā mayaṁ bahukaraṇīyā’ti.

‘Yassadāni tumhe, mahārājāno, kālaṁ maññathā’ti.

Atha kho, bhikkhave, cattāro mahārājā uṭṭhāyāsanā maṁ abhivādetvā padakkhiṇaṁ katvā tatthevantaradhāyiṁsu.

Tepi kho, bhikkhave, yakkhā uṭṭhāyāsanā appekacce maṁ abhivādetvā padakkhiṇaṁ katvā tatthevantaradhāyiṁsu.

Appekacce mayā saddhiṁ sammodiṁsu, sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā tatthevantaradhāyiṁsu.

Appekacce yenāhaṁ tenañjaliṁ paṇāmetvā tatthevantaradhāyiṁsu.

Appekacce nāmagottaṁ sāvetvā tatthevantaradhāyiṁsu.

Appekacce tuṇhībhūtā tatthevantaradhāyiṁsu.

Uggaṇhātha, bhikkhave, āṭānāṭiyaṁ rakkhaṁ. „Mönche und Nonnen, lernt den Āṭānāṭiya-Schutz!

Pariyāpuṇātha, bhikkhave, āṭānāṭiyaṁ rakkhaṁ. Prägt euch den Āṭānāṭiya-Schutz ein!

Dhāretha, bhikkhave, āṭānāṭiyaṁ rakkhaṁ. Behaltet den Āṭānāṭiya-Schutz im Gedächtnis!

Atthasaṁhitā, bhikkhave, āṭānāṭiyā rakkhā bhikkhūnaṁ bhikkhunīnaṁ upāsakānaṁ upāsikānaṁ guttiyā rakkhāya avihiṁsāya phāsuvihārāyā”ti. Der Āṭānāṭiya-Schutz ist nützlich, und er ist zum Bewachen, zum Schutz, zur Sicherheit und Unbeschwertheit der Mönche, Nonnen, Laienmänner und Laienfrauen.“

Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.

Attamanā te bhikkhū bhagavato bhāsitaṁ abhinandunti. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Buddha.

Āṭānāṭiyasuttaṁ niṭṭhitaṁ navamaṁ.
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