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Dīgha Nikāya 34 Lange Lehrreden 34

Dasuttarasutta Bis zehn aufwärts

Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:

ekaṁ samayaṁ bhagavā campāyaṁ viharati gaggarāya pokkharaṇiyā tīre mahatā bhikkhusaṅghena saddhiṁ pañcamattehi bhikkhusatehi. Einmal hielt sich der Buddha bei Campā am Ufer des Gaggarā-Lotusteichs auf, zusammen mit einem großen Saṅgha von fünfhundert Mönchen und Nonnen.

Tatra kho āyasmā sāriputto bhikkhū āmantesi: Da wandte sich Sāriputta an die Mönche und Nonnen:

“āvuso bhikkhave”ti. „Geehrte, Mönche und Nonnen!“

“Āvuso”ti kho te bhikkhū āyasmato sāriputtassa paccassosuṁ. „Geehrter“, antworteten sie.

Āyasmā sāriputto etadavoca: Sāriputta sagte:

“Dasuttaraṁ pavakkhāmi, „Ich will die Lehren bis zehn aufwärts zusammentragen,

dhammaṁ nibbānapattiyā; mit denen man das Erlöschen erlangt,

Dukkhassantakiriyāya, dem Leiden ein Ende macht,

sabbaganthappamocanaṁ. und die von allen Banden erlösen.

1. Eko dhammo 1. Einergruppen

Eko, āvuso, dhammo bahukāro, eko dhammo bhāvetabbo, eko dhammo pariññeyyo, eko dhammo pahātabbo, eko dhammo hānabhāgiyo, eko dhammo visesabhāgiyo, eko dhammo duppaṭivijjho, eko dhammo uppādetabbo, eko dhammo abhiññeyyo, eko dhammo sacchikātabbo. Geehrte, ein Ding ist eine Hilfe, ein Ding muss entwickelt werden, ein Ding muss vollständig verstanden werden, ein Ding muss aufgegeben werden, ein Ding führt zum Rückschritt, ein Ding führt zu Erhabenheit, ein Ding ist schwer zu erfassen, ein Ding muss erzeugt werden, ein Ding muss unmittelbar erkannt werden und ein Ding muss verwirklicht werden.

Katamo eko dhammo bahukāro? Welches eine Ding ist eine Hilfe?

Appamādo kusalesu dhammesu. Beflissenheit bei tauglichen Eigenschaften.

Ayaṁ eko dhammo bahukāro.

Katamo eko dhammo bhāvetabbo? Welches eine Ding muss entwickelt werden?

Kāyagatāsati sātasahagatā. Achtsamkeit auf den Körper voller Hochgefühl.

Ayaṁ eko dhammo bhāvetabbo.

Katamo eko dhammo pariññeyyo? Welches eine Ding muss vollständig verstanden werden?

Phasso sāsavo upādāniyo. Kontakt, der mit Befleckungen verbunden ist und das Ergreifen nährt.

Ayaṁ eko dhammo pariññeyyo.

Katamo eko dhammo pahātabbo? Welches eine Ding muss aufgegeben werden?

Asmimāno. Die Einbildung ‚ich bin‘.

Ayaṁ eko dhammo pahātabbo.

Katamo eko dhammo hānabhāgiyo? Welches eine Ding führt zum Rückschritt?

Ayoniso manasikāro. Oberflächlicher Gebrauch des Geistes.

Ayaṁ eko dhammo hānabhāgiyo.

Katamo eko dhammo visesabhāgiyo? Welches eine Ding führt zu Erhabenheit?

Yoniso manasikāro. Gründlicher Gebrauch des Geistes.

Ayaṁ eko dhammo visesabhāgiyo.

Katamo eko dhammo duppaṭivijjho? Welches eine Ding ist schwer zu erfassen?

Ānantariko cetosamādhi. Die Versenkung des Herzens mit unmittelbarem Ergebnis.

Ayaṁ eko dhammo duppaṭivijjho.

Katamo eko dhammo uppādetabbo? Welches eine Ding muss erzeugt werden?

Akuppaṁ ñāṇaṁ. Unerschütterliche Erkenntnis.

Ayaṁ eko dhammo uppādetabbo.

Katamo eko dhammo abhiññeyyo? Welches eine Ding muss unmittelbar erkannt werden?

Sabbe sattā āhāraṭṭhitikā. Alle Lebewesen werden durch Nahrung erhalten.

Ayaṁ eko dhammo abhiññeyyo.

Katamo eko dhammo sacchikātabbo? Welches eine Ding muss verwirklicht werden?

Akuppā cetovimutti. Die unerschütterliche Erlösung des Herzens.

Ayaṁ eko dhammo sacchikātabbo.

Iti ime dasa dhammā bhūtā tacchā tathā avitathā anaññathā sammā tathāgatena abhisambuddhā. Daher wurden diese zehn Dinge, die wahr sind, wirklich, zutreffend, nicht unwirklich, nicht anders, vom Klargewordenen richtig verstanden.

2. Dve dhammā 2. Zweiergruppen

Dve dhammā bahukārā, dve dhammā bhāvetabbā, dve dhammā pariññeyyā, dve dhammā pahātabbā, dve dhammā hānabhāgiyā, dve dhammā visesabhāgiyā, dve dhammā duppaṭivijjhā, dve dhammā uppādetabbā, dve dhammā abhiññeyyā, dve dhammā sacchikātabbā. Zwei Dinge sind eine Hilfe, zwei Dinge müssen entwickelt werden, zwei Dinge müssen vollständig verstanden werden, zwei Dinge müssen aufgegeben werden, zwei Dinge führen zum Rückschritt, zwei Dinge führen zu Erhabenheit, zwei Dinge sind schwer zu erfassen, zwei Dinge müssen erzeugt werden, zwei Dinge müssen unmittelbar erkannt werden und zwei Dinge müssen verwirklicht werden.

Katame dve dhammā bahukārā? Welche zwei Dinge sind eine Hilfe?

Sati ca sampajaññañca. Achtsamkeit und Situationsbewusstsein.

Ime dve dhammā bahukārā.

Katame dve dhammā bhāvetabbā? Welche zwei Dinge müssen entwickelt werden?

Samatho ca vipassanā ca. Sammlung und Klarsicht.

Ime dve dhammā bhāvetabbā.

Katame dve dhammā pariññeyyā? Welche zwei Dinge müssen vollständig verstanden werden?

Nāmañca rūpañca. Name und Form.

Ime dve dhammā pariññeyyā.

Katame dve dhammā pahātabbā? Welche zwei Dinge müssen aufgegeben werden?

Avijjā ca bhavataṇhā ca. Unwissenheit und Verlangen nach fortgesetztem Dasein.

Ime dve dhammā pahātabbā.

Katame dve dhammā hānabhāgiyā? Welche zwei Dinge führen zum Rückschritt?

Dovacassatā ca pāpamittatā ca. Man ist schwer zu ermahnen und man hat schlechte Freunde.

Ime dve dhammā hānabhāgiyā.

Katame dve dhammā visesabhāgiyā? Welche zwei Dinge führen zu Erhabenheit?

Sovacassatā ca kalyāṇamittatā ca. Man ist leicht zu ermahnen und man hat gute Freunde.

Ime dve dhammā visesabhāgiyā.

Katame dve dhammā duppaṭivijjhā? Welche zwei Dinge sind schwer zu erfassen?

Yo ca hetu yo ca paccayo sattānaṁ saṅkilesāya, yo ca hetu yo ca paccayo sattānaṁ visuddhiyā. Was der Grund und die Ursache für die Verunreinigung der Lebewesen ist und was der Grund und die Ursache für die Läuterung der Lebewesen ist.

Ime dve dhammā duppaṭivijjhā.

Katame dve dhammā uppādetabbā? Welche zwei Dinge müssen erzeugt werden?

Dve ñāṇāni—Zwei Erkenntnisse:

khaye ñāṇaṁ, anuppāde ñāṇaṁ. Erkennen der Auflösung und Erkennen des Nicht-Entstehens.

Ime dve dhammā uppādetabbā.

Katame dve dhammā abhiññeyyā? Welche zwei Dinge müssen unmittelbar erkannt werden?

Dve dhātuyo—Zwei Elemente:

saṅkhatā ca dhātu asaṅkhatā ca dhātu. das bedingte Element und das unbedingte Element.

Ime dve dhammā abhiññeyyā.

Katame dve dhammā sacchikātabbā? Welche zwei Dinge müssen verwirklicht werden?

Vijjā ca vimutti ca. Wissen und Freiheit.

Ime dve dhammā sacchikātabbā.

Iti ime vīsati dhammā bhūtā tacchā tathā avitathā anaññathā sammā tathāgatena abhisambuddhā. Daher wurden diese zwanzig Dinge, die wahr sind, wirklich, zutreffend, nicht unwirklich, nicht anders, vom Klargewordenen richtig verstanden.

3. Tayo dhammā 3. Dreiergruppen

Tayo dhammā bahukārā, tayo dhammā bhāvetabbā …pe… tayo dhammā sacchikātabbā. Drei Dinge sind eine Hilfe usw.

Katame tayo dhammā bahukārā? Welche drei Dinge sind eine Hilfe?

Sappurisasaṁsevo, saddhammassavanaṁ, dhammānudhammappaṭipatti. Umgang mit wahren Menschen, der wahren Lehre zuhören und im Einklang mit der Lehre üben.

Ime tayo dhammā bahukārā.

Katame tayo dhammā bhāvetabbā? Welche drei Dinge müssen entwickelt werden?

Tayo samādhī—Drei Arten der Versenkung:

savitakko savicāro samādhi, avitakko vicāramatto samādhi, avitakko avicāro samādhi. Versenkung, in der man den Geist ausrichtet und hält; Versenkung, in der man den Geist nicht ausrichtet, sondern nur hält; Versenkung, ohne dass man den Geist ausrichtet oder hält.

Ime tayo dhammā bhāvetabbā.

Katame tayo dhammā pariññeyyā? Welche drei Dinge müssen vollständig verstanden werden?

Tisso vedanā—Drei Gefühle:

sukhā vedanā, dukkhā vedanā, adukkhamasukhā vedanā. angenehm, schmerzhaft und neutral.

Ime tayo dhammā pariññeyyā.

Katame tayo dhammā pahātabbā? Welche drei Dinge müssen aufgegeben werden?

Tisso taṇhā—Drei Arten des Verlangens:

kāmataṇhā, bhavataṇhā, vibhavataṇhā. Verlangen nach Sinnenfreuden, Verlangen danach, das Dasein fortzusetzen, und Verlangen danach, das Dasein zu beenden.

Ime tayo dhammā pahātabbā.

Katame tayo dhammā hānabhāgiyā? Welche drei Dinge führen zum Rückschritt?

Tīṇi akusalamūlāni—Drei Wurzeln des Untauglichen:

lobho akusalamūlaṁ, doso akusalamūlaṁ, moho akusalamūlaṁ. Gier, Hass und Täuschung sind Wurzeln des Untauglichen.

Ime tayo dhammā hānabhāgiyā.

Katame tayo dhammā visesabhāgiyā? Welche drei Dinge führen zu Erhabenheit?

Tīṇi kusalamūlāni—Drei Wurzeln des Tauglichen:

alobho kusalamūlaṁ, adoso kusalamūlaṁ, amoho kusalamūlaṁ. Zufriedenheit, Liebe und richtiges Verstehen sind Wurzeln des Tauglichen.

Ime tayo dhammā visesabhāgiyā.

Katame tayo dhammā duppaṭivijjhā? Welche drei Dinge sind schwer zu erfassen?

Tisso nissaraṇiyā dhātuyo—Drei Elemente des Entrinnens:

kāmānametaṁ nissaraṇaṁ yadidaṁ nekkhammaṁ, rūpānametaṁ nissaraṇaṁ yadidaṁ arūpaṁ, yaṁ kho pana kiñci bhūtaṁ saṅkhataṁ paṭiccasamuppannaṁ, nirodho tassa nissaraṇaṁ. Entsagung ist das Entrinnen von Sinnenfreuden. Das Formlose ist das Entrinnen von der Form. Das Aufhören ist das Entrinnen von allem, was geschaffen, bedingt und abhängig entstanden ist.

Ime tayo dhammā duppaṭivijjhā.

Katame tayo dhammā uppādetabbā? Welche drei Dinge müssen erzeugt werden?

Tīṇi ñāṇāni—Drei Erkenntnisse:

atītaṁse ñāṇaṁ, anāgataṁse ñāṇaṁ, paccuppannaṁse ñāṇaṁ. Erkenntnis in Bezug auf den vergangenen Teil, den zukünftigen Teil und den gegenwärtigen Teil.

Ime tayo dhammā uppādetabbā.

Katame tayo dhammā abhiññeyyā? Welche drei Dinge müssen unmittelbar erkannt werden?

Tisso dhātuyo—Drei Elemente:

kāmadhātu, rūpadhātu, arūpadhātu. Sinnlichkeit, Form und Formlosigkeit.

Ime tayo dhammā abhiññeyyā.

Katame tayo dhammā sacchikātabbā? Welche drei Dinge müssen verwirklicht werden?

Tisso vijjā—Dreifaches Wissen:

pubbenivāsānussatiñāṇaṁ vijjā, sattānaṁ cutūpapāte ñāṇaṁ vijjā, āsavānaṁ khaye ñāṇaṁ vijjā. Erinnerung an frühere Leben, Erkenntnis von Tod und Wiedergeburt der Lebewesen und die Erkenntnis, dass die Befleckungen aufgelöst sind.

Ime tayo dhammā sacchikātabbā.

Iti ime tiṁsa dhammā bhūtā tacchā tathā avitathā anaññathā sammā tathāgatena abhisambuddhā. Daher wurden diese dreißig Dinge, die wahr sind, wirklich, zutreffend, nicht unwirklich, nicht anders, vom Klargewordenen richtig verstanden.

4. Cattāro dhammā 4. Vierergruppen

Cattāro dhammā bahukārā, cattāro dhammā bhāvetabbā …pe… cattāro dhammā sacchikātabbā. Vier Dinge sind eine Hilfe usw.

Katame cattāro dhammā bahukārā? Welche vier Dinge sind eine Hilfe?

Cattāri cakkāni—Vier Umstände:

patirūpadesavāso, sappurisūpanissayo, attasammāpaṇidhi, pubbe ca katapuññatā. Man lebt in einer geeigneten Gegend, man stützt sich auf wahre Menschen, man hat die rechte innere Entschlossenheit und man hat Verdienst aus der Vergangenheit.

Ime cattāro dhammā bahukārā.

Katame cattāro dhammā bhāvetabbā? Welche vier Dinge müssen entwickelt werden?

Cattāro satipaṭṭhānā—Vier Arten der Achtsamkeitsmeditation:

idhāvuso, bhikkhu kāye kāyānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. Da meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.

Vedanāsu …pe… Er meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet …

citte … Er meditiert, indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet …

dhammesu dhammānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. Er meditiert, indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.

Ime cattāro dhammā bhāvetabbā.

Katame cattāro dhammā pariññeyyā? Welche vier Dinge müssen vollständig verstanden werden?

Cattāro āhārā—Vier Arten von Nahrung:

kabaḷīkāro āhāro oḷāriko vā sukhumo vā, phasso dutiyo, manosañcetanā tatiyā, viññāṇaṁ catutthaṁ. Feste Nahrung, grob oder subtil; Kontakt ist die zweite, eine Absicht im Geist die dritte und Bewusstsein die vierte.

Ime cattāro dhammā pariññeyyā.

Katame cattāro dhammā pahātabbā? Welche vier Dinge müssen aufgegeben werden?

Cattāro oghā—Vier Fluten:

kāmogho, bhavogho, diṭṭhogho, avijjogho. Die Flut der Sinnlichkeit, die Flut der Fortsetzung des Daseins, die Flut der Ansichten und die Flut der Unwissenheit.

Ime cattāro dhammā pahātabbā.

Katame cattāro dhammā hānabhāgiyā? Welche vier Dinge führen zum Rückschritt?

Cattāro yogā—Vier Joche:

kāmayogo, bhavayogo, diṭṭhiyogo, avijjāyogo. das Joch der Sinnlichkeit, das Joch künftiger Leben, das Joch der Ansichten und das Joch der Unwissenheit.

Ime cattāro dhammā hānabhāgiyā.

Katame cattāro dhammā visesabhāgiyā? Welche vier Dinge führen zu Erhabenheit?

Cattāro visaṁyogā—Vierfache Lösung vom Joch:

kāmayogavisaṁyogo, bhavayogavisaṁyogo, diṭṭhiyogavisaṁyogo, avijjāyogavisaṁyogo. die Lösung vom Joch der Sinnlichkeit, vom Joch künftiger Leben, vom Joch der Ansichten und vom Joch der Unwissenheit.

Ime cattāro dhammā visesabhāgiyā.

Katame cattāro dhammā duppaṭivijjhā? Welche vier Dinge sind schwer zu erfassen?

Cattāro samādhī—Vier Arten der Versenkung:

hānabhāgiyo samādhi, ṭhitibhāgiyo samādhi, visesabhāgiyo samādhi, nibbedhabhāgiyo samādhi. Versenkung, die zum Rückschritt führt, die zum Stillstand führt, die zu Erhabenheit führt und die zum Durchbruch führt.

Ime cattāro dhammā duppaṭivijjhā.

Katame cattāro dhammā uppādetabbā? Welche vier Dinge müssen erzeugt werden?

Cattāri ñāṇāni—Vier Erkenntnisse:

dhamme ñāṇaṁ, anvaye ñāṇaṁ, pariye ñāṇaṁ, sammutiyā ñāṇaṁ. Erkenntnis des Gegenwärtigen, Erkenntnis durch Schlussfolgerung, Erkenntnis des Geistes anderer und herkömmliche Erkenntnis.

Ime cattāro dhammā uppādetabbā.

Katame cattāro dhammā abhiññeyyā? Welche vier Dinge müssen unmittelbar erkannt werden?

Cattāri ariyasaccāni—Die vier edlen Wahrheiten:

dukkhaṁ ariyasaccaṁ, dukkhasamudayaṁ ariyasaccaṁ, dukkhanirodhaṁ ariyasaccaṁ, dukkhanirodhagāminī paṭipadā ariyasaccaṁ. die edlen Wahrheiten vom Leiden, vom Ursprung des Leidens, vom Aufhören des Leidens und von der Übung, die zum Aufhören des Leidens führt.

Ime cattāro dhammā abhiññeyyā.

Katame cattāro dhammā sacchikātabbā? Welche vier Dinge müssen verwirklicht werden?

Cattāri sāmaññaphalāni—Vier Früchte des Asketenlebens:

sotāpattiphalaṁ, sakadāgāmiphalaṁ, anāgāmiphalaṁ, arahattaphalaṁ. die Frucht des Stromeintritts, die Frucht der Einmalwiederkehr, die Frucht der Nichtwiederkehr und die Frucht der Vollendung.

Ime cattāro dhammā sacchikātabbā.

Iti ime cattārīsadhammā bhūtā tacchā tathā avitathā anaññathā sammā tathāgatena abhisambuddhā. Daher wurden diese vierzig Dinge, die wahr sind, wirklich, zutreffend, nicht unwirklich, nicht anders, vom Klargewordenen richtig verstanden.

5. Pañca dhammā 5. Fünfergruppen

Pañca dhammā bahukārā …pe… pañca dhammā sacchikātabbā. Fünf Dinge sind eine Hilfe usw.

Katame pañca dhammā bahukārā? Welche fünf Dinge sind eine Hilfe?

Pañca padhāniyaṅgāni—Fünf Faktoren, die die Meditation unterstützen:

idhāvuso, bhikkhu saddho hoti, saddahati tathāgatassa bodhiṁ: Da hat ein Mönch Vertrauen zum Erwachen des Klargewordenen:

‘itipi so bhagavā arahaṁ sammāsambuddho vijjācaraṇasampanno sugato lokavidū anuttaro purisadammasārathi satthā devamanussānaṁ buddho bhagavā’ti. ‚Dieser Gesegnete ist vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unübertrefflicher Anleiter für alle, die üben wollen, Lehrer von Göttern und Menschen, erwacht, gesegnet.‘

Appābādho hoti appātaṅko samavepākiniyā gahaṇiyā samannāgato nātisītāya nāccuṇhāya majjhimāya padhānakkhamāya. Er ist selten krank oder unwohl. Sein Magen verdaut gut, ist weder zu heiß noch zu kalt, sondern genau richtig und passend für die Meditation.

Asaṭho hoti amāyāvī yathābhūtamattānaṁ āvīkattā satthari vā viññūsu vā sabrahmacārīsu. Er ist nicht verschlagen oder hinterhältig. Er vertraut sich ehrlich dem Lehrer oder vernünftigen geistlichen Gefährten an.

Āraddhavīriyo viharati akusalānaṁ dhammānaṁ pahānāya, kusalānaṁ dhammānaṁ upasampadāya, thāmavā daḷhaparakkamo anikkhittadhuro kusalesu dhammesu. Er lebt so, dass er seine Energie aufrüttelt, um untaugliche Eigenschaften aufzugeben und sich taugliche Eigenschaften zu eigen zu machen. Er ist stark, beharrlich fest, und lässt nicht nach beim Entwickeln tauglicher Eigenschaften.

Paññavā hoti udayatthagāminiyā paññāya samannāgato ariyāya nibbedhikāya sammā dukkhakkhayagāminiyā. Er ist weise. Er besitzt die Weisheit des Entstehens und Vergehens, die edel und durchdringend ist und zur völligen Auflösung des Leidens führt.

Ime pañca dhammā bahukārā.

Katame pañca dhammā bhāvetabbā? Welche fünf Dinge müssen entwickelt werden?

Pañcaṅgiko sammāsamādhi—Rechte Versenkung mit fünf Faktoren:

pītipharaṇatā, sukhapharaṇatā, cetopharaṇatā, ālokapharaṇatā, paccavekkhaṇanimittaṁ. Durchströmung mit Ekstase, Durchströmung mit Seligkeit, Durchströmung mit Geist, Durchströmung mit Licht und die Basis für die Betrachtung.

Ime pañca dhammā bhāvetabbā.

Katame pañca dhammā pariññeyyā? Welche fünf Dinge müssen vollständig verstanden werden?

Pañcupādānakkhandhā—Fünf mit Ergreifen verbundene Aggregate:

rūpupādānakkhandho, vedanupādānakkhandho, saññupādānakkhandho, saṅkhārupādānakkhandho viññāṇupādānakkhandho. Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozesse und Bewusstsein.

Ime pañca dhammā pariññeyyā.

Katame pañca dhammā pahātabbā? Welche fünf Dinge müssen aufgegeben werden?

Pañca nīvaraṇāni—Fünf Hindernisse:

kāmacchandanīvaraṇaṁ, byāpādanīvaraṇaṁ, thinamiddhanīvaraṇaṁ, uddhaccakukkuccanīvaraṇaṁ, vicikicchānīvaraṇaṁ. sinnliches Begehren, böser Wille, Dumpfheit und Benommenheit, Rastlosigkeit und Reue sowie Zweifel.

Ime pañca dhammā pahātabbā.

Katame pañca dhammā hānabhāgiyā? Welche fünf Dinge führen zum Rückschritt?

Pañca cetokhilā—Fünf Arten seelischer Öde:

idhāvuso, bhikkhu satthari kaṅkhati vicikicchati nādhimuccati na sampasīdati. Zunächst hat da ein Mönch Zweifel am Lehrer. Er ist unsicher, unentschlossen und mutlos.

Yo so, āvuso, bhikkhu satthari kaṅkhati vicikicchati nādhimuccati na sampasīdati, tassa cittaṁ na namati ātappāya anuyogāya sātaccāya padhānāya. Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Ehrgeiz, Hingabe, Ausdauer und Mühe.

Yassa cittaṁ na namati ātappāya anuyogāya sātaccāya padhānāya.

Ayaṁ paṭhamo cetokhilo. Das ist die erste Art seelischer Öde.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu dhamme kaṅkhati vicikicchati …pe… Dann hat da ein Mönch Zweifel an der Lehre …

saṅghe kaṅkhati vicikicchati …pe… am Saṅgha …

sikkhāya kaṅkhati vicikicchati …pe… und an der Schulung …

sabrahmacārīsu kupito hoti anattamano āhatacitto khilajāto, yo so, āvuso, bhikkhu sabrahmacārīsu kupito hoti anattamano āhatacitto khilajāto, tassa cittaṁ na namati ātappāya anuyogāya sātaccāya padhānāya. Ein Mönch ist zornig und aufgebracht über seine geistlichen Gefährten, verbittert und verschlossen.

Yassa cittaṁ na namati ātappāya anuyogāya sātaccāya padhānāya. Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Ehrgeiz, Hingabe, Ausdauer und Mühe.

Ayaṁ pañcamo cetokhilo. Das ist die fünfte Art seelischer Öde.

Ime pañca dhammā hānabhāgiyā.

Katame pañca dhammā visesabhāgiyā? Welche fünf Dinge führen zu Erhabenheit?

Pañcindriyāni—Fünf Fähigkeiten:

saddhindriyaṁ, vīriyindriyaṁ, satindriyaṁ, samādhindriyaṁ, paññindriyaṁ. die Fähigkeit des Vertrauens, der Energie, der Achtsamkeit, der Versenkung und der Weisheit.

Ime pañca dhammā visesabhāgiyā.

Katame pañca dhammā duppaṭivijjhā? Welche fünf Dinge sind schwer zu erfassen?

Pañca nissaraṇiyā dhātuyo—Fünf Elemente des Entrinnens:

idhāvuso, bhikkhuno kāme manasikaroto kāmesu cittaṁ na pakkhandati na pasīdati na santiṭṭhati na vimuccati. Da richtet Mönch den Geist auf Sinnenfreuden, aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen.

Nekkhammaṁ kho panassa manasikaroto nekkhamme cittaṁ pakkhandati pasīdati santiṭṭhati vimuccati. Aber wenn er den Geist auf Entsagung richtet, springt sein Geist vorwärts, wird zuversichtlich, setzt sich und wird entschlossen.

Tassa taṁ cittaṁ sugataṁ subhāvitaṁ suvuṭṭhitaṁ suvimuttaṁ visaṁyuttaṁ kāmehi. Sein Geist ist in gutem Zustand, gut entwickelt, gut entfaltet, gut befreit und von Sinnenfreuden abgelöst.

Ye ca kāmapaccayā uppajjanti āsavā vighātā pariḷāhā, mutto so tehi. Na so taṁ vedanaṁ vedeti. Er ist frei von den bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die aufgrund von Sinnenfreuden entstehen, sodass er diese Gefühle nicht fühlt.

Idamakkhātaṁ kāmānaṁ nissaraṇaṁ. So wird das Entrinnen von Sinnenfreuden erklärt.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhuno byāpādaṁ manasikaroto byāpāde cittaṁ na pakkhandati na pasīdati na santiṭṭhati na vimuccati. Dann richtet da ein Mönch den Geist auf bösen Willen, aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts …

Abyāpādaṁ kho panassa manasikaroto abyāpāde cittaṁ pakkhandati pasīdati santiṭṭhati vimuccati. Aber wenn er den Geist auf Wohlwollen richtet, springt sein Geist vorwärts …

Tassa taṁ cittaṁ sugataṁ subhāvitaṁ suvuṭṭhitaṁ suvimuttaṁ visaṁyuttaṁ byāpādena. Sein Geist ist in gutem Zustand … und von bösem Willen abgelöst.

Ye ca byāpādapaccayā uppajjanti āsavā vighātā pariḷāhā, mutto so tehi. Na so taṁ vedanaṁ vedeti. Er ist frei von den bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die aufgrund von bösem Willen entstehen, sodass er diese Gefühle nicht fühlt.

Idamakkhātaṁ byāpādassa nissaraṇaṁ. So wird das Entrinnen von bösem Willen erklärt.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhuno vihesaṁ manasikaroto vihesāya cittaṁ na pakkhandati na pasīdati na santiṭṭhati na vimuccati. Dann richtet da ein Mönch den Geist auf Grausamkeit, aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts …

Avihesaṁ kho panassa manasikaroto avihesāya cittaṁ pakkhandati pasīdati santiṭṭhati vimuccati. Aber wenn er den Geist auf Mildherzigkeit richtet, springt sein Geist vorwärts …

Tassa taṁ cittaṁ sugataṁ subhāvitaṁ suvuṭṭhitaṁ suvimuttaṁ visaṁyuttaṁ vihesāya. Sein Geist ist in gutem Zustand … und von Grausamkeit abgelöst.

Ye ca vihesāpaccayā uppajjanti āsavā vighātā pariḷāhā, mutto so tehi. Na so taṁ vedanaṁ vedeti. Er ist frei von den bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die aufgrund von Grausamkeit entstehen, sodass er diese Gefühle nicht fühlt.

Idamakkhātaṁ vihesāya nissaraṇaṁ. So wird das Entrinnen von der Grausamkeit erklärt.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhuno rūpe manasikaroto rūpesu cittaṁ na pakkhandati na pasīdati na santiṭṭhati na vimuccati. Dann richtet da ein Mönch den Geist auf Form, aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts …

Arūpaṁ kho panassa manasikaroto arūpe cittaṁ pakkhandati pasīdati santiṭṭhati vimuccati. Aber wenn er den Geist auf Formlosigkeit richtet, springt sein Geist vorwärts …

Tassa taṁ cittaṁ sugataṁ subhāvitaṁ suvuṭṭhitaṁ suvimuttaṁ visaṁyuttaṁ rūpehi. Sein Geist ist in gutem Zustand … und von Formen abgelöst.

Ye ca rūpapaccayā uppajjanti āsavā vighātā pariḷāhā, mutto so tehi. Na so taṁ vedanaṁ vedeti. Er ist frei von den bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die aufgrund von Formen entstehen, sodass er diese Gefühle nicht fühlt.

Idamakkhātaṁ rūpānaṁ nissaraṇaṁ. So wird das Entrinnen von Formen erklärt.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhuno sakkāyaṁ manasikaroto sakkāye cittaṁ na pakkhandati na pasīdati na santiṭṭhati na vimuccati. Dann richtet da ein Mönch den Geist auf substanzielle Wirklichkeit, aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen.

Sakkāyanirodhaṁ kho panassa manasikaroto sakkāyanirodhe cittaṁ pakkhandati pasīdati santiṭṭhati vimuccati. Aber wenn er den Geist auf das Aufhören substanzieller Wirklichkeit richtet, springt sein Geist vorwärts, wird zuversichtlich, setzt sich und wird entschlossen.

Tassa taṁ cittaṁ sugataṁ subhāvitaṁ suvuṭṭhitaṁ suvimuttaṁ visaṁyuttaṁ sakkāyena. Sein Geist ist in gutem Zustand, gut entwickelt, gut entfaltet, gut befreit und von substanzieller Wirklichkeit abgelöst.

Ye ca sakkāyapaccayā uppajjanti āsavā vighātā pariḷāhā, mutto so tehi. Na so taṁ vedanaṁ vedeti. Er ist frei von den bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die aufgrund von substanzieller Wirklichkeit entstehen, sodass er diese Gefühle nicht fühlt.

Idamakkhātaṁ sakkāyassa nissaraṇaṁ. So wird das Entrinnen von substanzieller Wirklichkeit erklärt.

Ime pañca dhammā duppaṭivijjhā.

Katame pañca dhammā uppādetabbā? Welche fünf Dinge müssen erzeugt werden?

Pañca ñāṇiko sammāsamādhi: Rechte Versenkung mit fünf Erkenntnissen:

‘ayaṁ samādhi paccuppannasukho ceva āyatiñca sukhavipāko’ti paccattaṁyeva ñāṇaṁ uppajjati. Diese Erkenntnisse kommen in einem persönlich auf: ‚Diese Versenkung ist jetzt selig und führt zu künftiger Seligkeit.‘

‘Ayaṁ samādhi ariyo nirāmiso’ti paccattaññeva ñāṇaṁ uppajjati. ‚Diese Versenkung ist edel und nicht fleischlich.‘

‘Ayaṁ samādhi akāpurisasevito’ti paccattaṁyeva ñāṇaṁ uppajjati. ‚Diese Versenkung wird von Frevlern nicht gepflegt.‘

‘Ayaṁ samādhi santo paṇīto paṭippassaddhaladdho ekodibhāvādhigato, na sasaṅkhāraniggayhavāritagato’ti paccattaṁyeva ñāṇaṁ uppajjati. ‚Diese Versenkung ist friedvoll, erlesen, still und einheitlich und wird nicht mit Gewalt aufrechterhalten.‘

‘So kho panāhaṁ imaṁ samādhiṁ satova samāpajjāmi sato vuṭṭhahāmī’ti paccattaṁyeva ñāṇaṁ uppajjati. ‚Ich trete achtsam in diese Versenkung ein und wieder heraus.‘

Ime pañca dhammā uppādetabbā.

Katame pañca dhammā abhiññeyyā? Welche fünf Dinge müssen unmittelbar erkannt werden?

Pañca vimuttāyatanāni—Fünf günstige Gelegenheiten für Freiheit:

idhāvuso, bhikkhuno satthā dhammaṁ deseti aññataro vā garuṭṭhāniyo sabrahmacārī. Da lehrt der Lehrer oder ein angesehener geistlicher Gefährte einen Mönch den Dhamma.

Yathā yathā, āvuso, bhikkhuno satthā dhammaṁ deseti, aññataro vā garuṭṭhāniyo sabrahmacārī tathā tathā so tasmiṁ dhamme atthappaṭisaṁvedī ca hoti dhammapaṭisaṁvedī ca. Dieser Mönch ist ergriffen von der Bedeutung und der Lehre in diesem Dhamma, ganz gleich, wie der Lehrer oder der angesehene geistliche Gefährte ihn lehrt.

Tassa atthappaṭisaṁvedino dhammapaṭisaṁvedino pāmojjaṁ jāyati, pamuditassa pīti jāyati, pītimanassa kāyo passambhati, passaddhakāyo sukhaṁ vedeti, sukhino cittaṁ samādhiyati. Wenn er ergriffen ist, lodert Freude auf. Wenn er voller Freude ist, lodert Ekstase auf. Wenn der Geist in Ekstase ist, wird der Körper still. Wenn der Körper still ist, empfindet er Seligkeit. Und wenn er voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi.

Idaṁ paṭhamaṁ vimuttāyatanaṁ. Das ist die erste günstige Gelegenheit für Freiheit.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhuno na heva kho satthā dhammaṁ deseti, aññataro vā garuṭṭhāniyo sabrahmacārī, api ca kho yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ vitthārena paresaṁ deseti Weiterhin kann es sein, dass weder der Lehrer noch ein angesehener geistlicher Gefährte einen Mönch den Dhamma lehrt. Aber der Mönch lehrt andere ausführlich den Dhamma, wie er ihn gehört und sich eingeprägt hat.

yathā yathā, āvuso, bhikkhu yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ vitthārena paresaṁ deseti tathā tathā so tasmiṁ dhamme atthappaṭisaṁvedī ca hoti dhammapaṭisaṁvedī ca. Dieser Mönch ist ergriffen von der Bedeutung und der Lehre in diesem Dhamma, ganz gleich, wie er das, was er gehört und sich eingeprägt hat, andere ausführlich lehrt.

Tassa atthappaṭisaṁvedino dhammapaṭisaṁvedino pāmojjaṁ jāyati, pamuditassa pīti jāyati, pītimanassa kāyo passambhati, passaddhakāyo sukhaṁ vedeti, sukhino cittaṁ samādhiyati. Wenn er ergriffen ist, lodert Freude auf. Wenn er voller Freude ist, lodert Ekstase auf. Wenn der Geist in Ekstase ist, wird der Körper still. Wenn der Körper still ist, empfindet er Seligkeit. Und wenn er voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi.

Idaṁ dutiyaṁ vimuttāyatanaṁ. Das ist die zweite günstige Gelegenheit für Freiheit.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhuno na heva kho satthā dhammaṁ deseti, aññataro vā garuṭṭhāniyo sabrahmacārī, nāpi yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ vitthārena paresaṁ deseti. Api ca kho yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ vitthārena sajjhāyaṁ karoti. Weiterhin kann es sein, dass weder der Lehrer noch … der Mönch den Dhamma lehrt. Aber der Mönch sagt die Lehre ausführlich auf, wie er sie gehört und sich eingeprägt hat.

Yathā yathā, āvuso, bhikkhu yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ vitthārena sajjhāyaṁ karoti tathā tathā so tasmiṁ dhamme atthappaṭisaṁvedī ca hoti dhammapaṭisaṁvedī ca. Dieser Mönch ist ergriffen von der Bedeutung und der Lehre in diesem Dhamma, ganz gleich, wie er das, was er gehört und sich eingeprägt hat, ausführlich aufsagt.

Tassa atthappaṭisaṁvedino dhammapaṭisaṁvedino pāmojjaṁ jāyati, pamuditassa pīti jāyati, pītimanassa kāyo passambhati, passaddhakāyo sukhaṁ vedeti, sukhino cittaṁ samādhiyati. Wenn er ergriffen ist, lodert Freude auf. Wenn er voller Freude ist, lodert Ekstase auf. Wenn der Geist in Ekstase ist, wird der Körper still. Wenn der Körper still ist, empfindet er Seligkeit. Und wenn er voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi.

Idaṁ tatiyaṁ vimuttāyatanaṁ. Das ist die dritte günstige Gelegenheit für Freiheit.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhuno na heva kho satthā dhammaṁ deseti, aññataro vā garuṭṭhāniyo sabrahmacārī, nāpi yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ vitthārena paresaṁ deseti, nāpi yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ vitthārena sajjhāyaṁ karoti. Weiterhin kann es sein, dass weder der Lehrer noch … der Mönch den Dhamma lehrt … noch sagt der Mönch die Lehre auf.

Api ca kho yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ cetasā anuvitakketi anuvicāreti manasānupekkhati. Aber der Mönch denkt im Herzen über die Lehre nach und erwägt sie, untersucht sie mit dem Geist, wie er sie gehört und sich eingeprägt hat.

Yathā yathā, āvuso, bhikkhu yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ cetasā anuvitakketi anuvicāreti manasānupekkhati tathā tathā so tasmiṁ dhamme atthappaṭisaṁvedī ca hoti dhammapaṭisaṁvedī ca. Dieser Mönch ist ergriffen von der Bedeutung und der Lehre in diesem Dhamma, ganz gleich, wie er über das, was er gehört und sich eingeprägt hat, im Herzen nachdenkt und es erwägt und es mit dem Geist untersucht.

Tassa atthappaṭisaṁvedino dhammapaṭisaṁvedino pāmojjaṁ jāyati, pamuditassa pīti jāyati, pītimanassa kāyo passambhati, passaddhakāyo sukhaṁ vedeti, sukhino cittaṁ samādhiyati. Wenn er ergriffen ist, lodert Freude auf. Wenn er voller Freude ist, lodert Ekstase auf. Wenn der Geist in Ekstase ist, wird der Körper still. Wenn der Körper still ist, empfindet er Seligkeit. Und wenn er voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi.

Idaṁ catutthaṁ vimuttāyatanaṁ. Das ist die vierte günstige Gelegenheit für Freiheit.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhuno na heva kho satthā dhammaṁ deseti, aññataro vā garuṭṭhāniyo sabrahmacārī, nāpi yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ vitthārena paresaṁ deseti, nāpi yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ vitthārena sajjhāyaṁ karoti, nāpi yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ cetasā anuvitakketi anuvicāreti manasānupekkhati; Weiterhin kann es sein, dass weder der Lehrer noch … der Mönch den Dhamma lehrt … noch sagt der Mönch die Lehre auf … noch denkt er darüber nach.

api ca khvassa aññataraṁ samādhinimittaṁ suggahitaṁ hoti sumanasikataṁ sūpadhāritaṁ suppaṭividdhaṁ paññāya. Aber ein Meditationsthema als Basis für die Versenkung ergreift er richtig, richtet den Geist richtig darauf, behält es richtig im Sinn und erfasst es richtig mit Weisheit.

Yathā yathā, āvuso, bhikkhuno aññataraṁ samādhinimittaṁ suggahitaṁ hoti sumanasikataṁ sūpadhāritaṁ suppaṭividdhaṁ paññāya tathā tathā so tasmiṁ dhamme atthappaṭisaṁvedī ca hoti dhammappaṭisaṁvedī ca. Dieser Mönch ist ergriffen von der Bedeutung und der Lehre in diesem Dhamma, ganz gleich, wie er ein Meditationsthema als Basis für die Versenkung richtig ergreift, den Geist richtig darauf richtet, es richtig im Sinn behält und es richtig mit Weisheit erfasst.

Tassa atthappaṭisaṁvedino dhammappaṭisaṁvedino pāmojjaṁ jāyati, pamuditassa pīti jāyati, pītimanassa kāyo passambhati, passaddhakāyo sukhaṁ vedeti, sukhino cittaṁ samādhiyati. Wenn er ergriffen ist, lodert Freude auf. Wenn er voller Freude ist, lodert Ekstase auf. Wenn der Geist in Ekstase ist, wird der Körper still. Wenn der Körper still ist, empfindet er Seligkeit. Und wenn er voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi.

Idaṁ pañcamaṁ vimuttāyatanaṁ. Das ist die fünfte günstige Gelegenheit für Freiheit.

Ime pañca dhammā abhiññeyyā.

Katame pañca dhammā sacchikātabbā? Welche fünf Dinge müssen verwirklicht werden?

Pañca dhammakkhandhā—Fünffacher Umfang der Lehre:

sīlakkhandho, samādhikkhandho, paññākkhandho, vimuttikkhandho, vimuttiñāṇadassanakkhandho. der Umfang des sittlichen Verhaltens, der Umfang der Versenkung, der Umfang der Weisheit, der Umfang der Freiheit und der Umfang des Erkennens und Sehens der Freiheit.

Ime pañca dhammā sacchikātabbā.

Iti ime paññāsa dhammā bhūtā tacchā tathā avitathā anaññathā sammā tathāgatena abhisambuddhā. Daher wurden diese fünfzig Dinge, die wahr sind, wirklich, zutreffend, nicht unwirklich, nicht anders, vom Klargewordenen richtig verstanden.

6. Cha dhammā 6. Sechsergruppen

Cha dhammā bahukārā …pe… cha dhammā sacchikātabbā. Sechs Dinge sind eine Hilfe usw.

Katame cha dhammā bahukārā? Welche sechs Dinge sind eine Hilfe?

Cha sāraṇīyā dhammā. Sechs warmherzige Eigenschaften:

Idhāvuso, bhikkhuno mettaṁ kāyakammaṁ paccupaṭṭhitaṁ hoti sabrahmacārīsu āvi ceva raho ca, Da behandelt ein Mönch seine geistlichen Gefährten stets liebevoll mit dem Körper, sowohl öffentlich als insgeheim.

ayampi dhammo sāraṇīyo piyakaraṇo garukaraṇo saṅgahāya avivādāya sāmaggiyā ekībhāvāya saṁvattati. Diese warmherzige Eigenschaft sorgt für Zuneigung und Achtung, führt zu Gemeinschaftsbildung, Nicht-Streiten, Eintracht und Einigkeit.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhuno mettaṁ vacīkammaṁ …pe… ekībhāvāya saṁvattati. Dann behandelt da ein Mönch seine geistlichen Gefährten stets liebevoll mit der Sprache, sowohl öffentlich als insgeheim.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhuno mettaṁ manokammaṁ …pe… ekībhāvāya saṁvattati. Dann behandelt da ein Mönch seine geistlichen Gefährten stets liebevoll mit dem Geist, sowohl öffentlich als insgeheim.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu ye te lābhā dhammikā dhammaladdhā antamaso pattapariyāpannamattampi, tathārūpehi lābhehi appaṭivibhattabhogī hoti sīlavantehi sabrahmacārīhi sādhāraṇabhogī, ayampi dhammo sāraṇīyo …pe… ekībhāvāya saṁvattati. Dann teilt da ein Mönch vorbehaltlos, was er an materiellem Besitz auf rechtmäßige Weise erhalten hat, selbst das Essen in seiner Almosenschale, und benutzt es gemeinsam mit seinen sittlichen geistlichen Gefährten.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu, yāni tāni sīlāni akhaṇḍāni acchiddāni asabalāni akammāsāni bhujissāni viññuppasatthāni aparāmaṭṭhāni samādhisaṁvattanikāni, tathārūpesu sīlesu sīlasāmaññagato viharati sabrahmacārīhi āvi ceva raho ca, ayampi dhammo sāraṇīyo …pe… ekībhāvāya saṁvattati. Dann lebt da ein Mönch gemäß den Regeln, die er mit seinen geistlichen Gefährten teilt, sowohl öffentlich als insgeheim. Die Regeln sind unversehrt, tadellos, makellos und unbeschädigt; sie sind befreiend, werden von vernünftigen Menschen gepriesen, sind richtig aufgefasst und führen in die Versenkung.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu yāyaṁ diṭṭhi ariyā niyyānikā niyyāti takkarassa sammā dukkhakkhayāya, tathārūpāya diṭṭhiyā diṭṭhi sāmaññagato viharati sabrahmacārīhi āvi ceva raho ca, Dann lebt da ein Mönch gemäß der Ansicht, die er mit seinen geistlichen Gefährten teilt, sowohl öffentlich als insgeheim. Diese Ansicht ist edel, macht mündig und führt den, der sie übt, zur völligen Auflösung des Leidens.

ayampi dhammo sāraṇīyo piyakaraṇo garukaraṇo, saṅgahāya avivādāya sāmaggiyā ekībhāvāya saṁvattati. Diese warmherzige Eigenschaft sorgt für Zuneigung und Achtung, führt zu Gemeinschaftsbildung, Nicht-Streiten, Eintracht und Einigkeit.

Ime cha dhammā bahukārā.

Katame cha dhammā bhāvetabbā? Welche sechs Dinge müssen entwickelt werden?

Cha anussatiṭṭhānāni—Sechs Gegenstände zur Besinnung:

buddhānussati, dhammānussati, saṅghānussati, sīlānussati, cāgānussati, devatānussati. Die Besinnung auf den Buddha, auf die Lehre, auf den Saṅgha, auf sittliches Verhalten, auf Großzügigkeit und auf die Gottheiten.

Ime cha dhammā bhāvetabbā.

Katame cha dhammā pariññeyyā? Welche sechs Dinge müssen vollständig verstanden werden?

Cha ajjhattikāni āyatanāni—Sechs innere Sinnesfelder:

cakkhāyatanaṁ, sotāyatanaṁ, ghānāyatanaṁ, jivhāyatanaṁ, kāyāyatanaṁ, manāyatanaṁ. Auge, Ohr, Nase, Zunge, Körper und Geist.

Ime cha dhammā pariññeyyā.

Katame cha dhammā pahātabbā? Welche sechs Dinge müssen aufgegeben werden?

Cha taṇhākāyā—Sechs Klassen des Verlangens:

rūpataṇhā, saddataṇhā, gandhataṇhā, rasataṇhā, phoṭṭhabbataṇhā, dhammataṇhā. Verlangen nach Bildern, Tönen, Gerüchen, Geschmäcken, Berührungen und Vorstellungen.

Ime cha dhammā pahātabbā.

Katame cha dhammā hānabhāgiyā? Welche sechs Dinge führen zum Rückschritt?

Cha agāravā—Sechs Arten von fehlender Achtung:

idhāvuso, bhikkhu satthari agāravo viharati appatisso. Dhamme …pe… saṅghe … sikkhāya … appamāde … paṭisanthāre agāravo viharati appatisso. Da hat ein Mönch keine Achtung und keine Ehrfurcht vor dem Lehrer, vor der Lehre und vor dem Saṅgha, vor der Schulung, vor Beflissenheit und vor Gastfreundschaft.

Ime cha dhammā hānabhāgiyā.

Katame cha dhammā visesabhāgiyā? Welche sechs Dinge führen zu Erhabenheit?

Cha gāravā—Sechs Arten von Achtung:

idhāvuso, bhikkhu satthari sagāravo viharati sappatisso. Dhamme …pe… saṅghe … sikkhāya … appamāde … paṭisanthāre sagāravo viharati sappatisso. Da hat ein Mönch Achtung und Ehrfurcht vor dem Lehrer, vor der Lehre und vor dem Saṅgha, vor der Schulung, vor Beflissenheit und vor Gastfreundschaft.

Ime cha dhammā visesabhāgiyā.

Katame cha dhammā duppaṭivijjhā? Welche sechs Dinge sind schwer zu erfassen?

Cha nissaraṇiyā dhātuyo—Sechs Elemente des Entrinnens:

idhāvuso, bhikkhu evaṁ vadeyya: Da sagt ein Mönch:

‘mettā hi kho me, cetovimutti bhāvitā bahulīkatā yānīkatā vatthukatā anuṭṭhitā paricitā susamāraddhā, ‚Ich habe die Erlösung des Herzens durch Liebe entwickelt und gemehrt, habe sie zu meinem Fahrzeug und meiner Grundlage gemacht, habe sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt.

atha ca pana me byāpādo cittaṁ pariyādāya tiṭṭhatī’ti. Und doch hält böser Wille meinen Geist immer noch gefangen.‘

So ‘mā hevan’tissa vacanīyo ‘māyasmā evaṁ avaca, mā bhagavantaṁ abbhācikkhi. Na hi sādhu bhagavato abbhakkhānaṁ, na hi bhagavā evaṁ vadeyya. Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! Sag das nicht. Stell den Buddha nicht falsch dar, denn es ist nicht gut, den Buddha falsch darzustellen. Und der Buddha würde das nicht sagen.

Aṭṭhānametaṁ āvuso anavakāso yaṁ mettāya cetovimuttiyā bhāvitāya bahulīkatāya yānīkatāya vatthukatāya anuṭṭhitāya paricitāya susamāraddhāya. Es ist ganz unmöglich, Geehrter, es kann nicht sein, dass die Erlösung des Herzens durch Liebe entwickelt und gemehrt und richtig umgesetzt wurde,

Atha ca panassa byāpādo cittaṁ pariyādāya ṭhassatīti, netaṁ ṭhānaṁ vijjati. und dass doch böser Wille immer noch den Geist gefangen hält.

Nissaraṇaṁ hetaṁ, āvuso, byāpādassa, yadidaṁ mettācetovimuttī’ti. Denn durch die Erlösung des Herzens durch Liebe entrinnt man bösem Willen.‘

Idha panāvuso, bhikkhu evaṁ vadeyya: Dann sagt da ein anderer Mönch:

‘karuṇā hi kho me cetovimutti bhāvitā bahulīkatā yānīkatā vatthukatā anuṭṭhitā paricitā susamāraddhā. ‚Ich habe die Erlösung des Herzens durch Mitgefühl entwickelt und gemehrt, habe sie zu meinem Fahrzeug und meiner Grundlage gemacht, habe sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt.

Atha ca pana me vihesā cittaṁ pariyādāya tiṭṭhatī’ti. Und doch hält der Gedanke an Grausamkeit meinen Geist immer noch gefangen.‘

So: ‘mā hevan’tissa vacanīyo, ‘māyasmā evaṁ avaca, mā bhagavantaṁ abbhācikkhi …pe… Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! …

nissaraṇaṁ hetaṁ, āvuso, vihesāya, yadidaṁ karuṇācetovimuttī’ti. Denn durch die Erlösung des Herzens durch Mitgefühl entrinnt man Gedanken an Grausamkeit.‘

Idha panāvuso, bhikkhu evaṁ vadeyya: Dann sagt da ein anderer Mönch:

‘muditā hi kho me cetovimutti bhāvitā …pe… ‚Ich habe die Erlösung des Herzens durch freudige Anteilnahme entwickelt …

atha ca pana me arati cittaṁ pariyādāya tiṭṭhatī’ti. Und doch hält Widerwille meinen Geist immer noch gefangen.‘

So: ‘mā hevan’tissa vacanīyo ‘māyasmā evaṁ avaca …pe… Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! …

nissaraṇaṁ hetaṁ, āvuso, aratiyā, yadidaṁ muditācetovimuttī’ti. Denn durch die Erlösung des Herzens durch freudige Anteilnahme entrinnt man dem Widerwillen.‘

Idha panāvuso, bhikkhu evaṁ vadeyya: Dann sagt da ein anderer Mönch:

‘upekkhā hi kho me cetovimutti bhāvitā …pe… ‚Ich habe die Erlösung des Herzens durch Gleichmut entwickelt und gemehrt, habe sie zu meinem Fahrzeug und meiner Grundlage gemacht, habe sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt.

atha ca pana me rāgo cittaṁ pariyādāya tiṭṭhatī’ti. Und doch hält Begehren meinen Geist immer noch gefangen.‘

So: ‘mā hevan’tissa vacanīyo ‘māyasmā evaṁ avaca …pe… Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! …

nissaraṇaṁ hetaṁ, āvuso, rāgassa yadidaṁ upekkhācetovimuttī’ti. Denn durch die Erlösung des Herzens durch Gleichmut entrinnt man dem Begehren.‘

Idha panāvuso, bhikkhu evaṁ vadeyya: Dann sagt da ein anderer Mönch:

‘animittā hi kho me cetovimutti bhāvitā …pe… ‚Ich habe die merkmalslose Erlösung des Herzens entwickelt …

atha ca pana me nimittānusāri viññāṇaṁ hotī’ti. Und doch folgt mein Bewusstsein immer noch Merkmalen nach.‘

So: ‘mā hevan’tissa vacanīyo ‘māyasmā evaṁ avaca …pe… Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! …

nissaraṇaṁ hetaṁ, āvuso, sabbanimittānaṁ yadidaṁ animittā cetovimuttī’ti. Denn durch die merkmalslose Erlösung des Herzens entrinnt man allen Merkmalen.‘

Idha panāvuso, bhikkhu evaṁ vadeyya: Dann sagt da ein anderer Mönch:

‘asmīti kho me vigataṁ, ayamahamasmīti na samanupassāmi, ‚Ich habe die Einbildung „ich bin“ ausgeräumt. Und ich betrachte nichts mehr als „das bin ich“.

atha ca pana me vicikicchākathaṅkathāsallaṁ cittaṁ pariyādāya tiṭṭhatī’ti. Und doch hält der Pfeil des Zweifels und der Unschlüssigkeit meinen Geist immer noch gefangen.‘

So: ‘mā hevan’tissa vacanīyo ‘māyasmā evaṁ avaca, mā bhagavantaṁ abbhācikkhi, na hi sādhu bhagavato abbhakkhānaṁ, na hi bhagavā evaṁ vadeyya. Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! Sag das nicht. Stell den Buddha nicht falsch dar, denn es ist nicht gut, den Buddha falsch darzustellen. Und der Buddha würde das nicht sagen.

Aṭṭhānametaṁ, āvuso, anavakāso yaṁ asmīti vigate ayamahamasmīti asamanupassato. Es ist ganz unmöglich, Geehrter, es kann nicht sein, dass die Einbildung „ich bin“ ausgeräumt wurde und man nichts mehr als „das bin ich“ betrachtet,

Atha ca panassa vicikicchākathaṅkathāsallaṁ cittaṁ pariyādāya ṭhassati, netaṁ ṭhānaṁ vijjati. und dass doch der Pfeil des Zweifels und der Unschlüssigkeit immer noch den Geist gefangen hält.

Nissaraṇaṁ hetaṁ, āvuso, vicikicchākathaṅkathāsallassa, yadidaṁ asmimānasamugghāto’ti. Denn indem man die Einbildung „ich bin“ ausrottet, entrinnt man dem Pfeil des Zweifels und der Unschlüssigkeit.‘

Ime cha dhammā duppaṭivijjhā.

Katame cha dhammā uppādetabbā? Welche sechs Dinge müssen erzeugt werden?

Cha satatavihārā. Sechs gleichbleibende Reaktionen:

Idhāvuso, bhikkhu cakkhunā rūpaṁ disvā neva sumano hoti na dummano, upekkhako viharati sato sampajāno. Wenn ein Mönch mit dem Auge ein Bild sieht, ist er weder froh noch traurig. Er bleibt gleichmütig, achtsam und der Situation bewusst.

Sotena saddaṁ sutvā …pe… Wenn er mit dem Ohr einen Ton hört …

ghānena gandhaṁ ghāyitvā … Wenn er mit der Nase einen Geruch riecht …

jivhāya rasaṁ sāyitvā … Wenn er mit der Zunge einen Geschmack schmeckt …

kāyena phoṭṭhabbaṁ phusitvā … Wenn er mit dem Körper eine Berührung empfindet …

manasā dhammaṁ viññāya neva sumano hoti na dummano, upekkhako viharati sato sampajāno. Wenn er mit dem Geist eine Vorstellung erkennt, ist er weder froh noch traurig. Er bleibt gleichmütig, achtsam und der Situation bewusst.

Ime cha dhammā uppādetabbā.

Katame cha dhammā abhiññeyyā? Welche sechs Dinge müssen unmittelbar erkannt werden?

Cha anuttariyāni—Sechs unübertreffliche Dinge:

dassanānuttariyaṁ, savanānuttariyaṁ, lābhānuttariyaṁ, sikkhānuttariyaṁ, pāricariyānuttariyaṁ, anussatānuttariyaṁ. Unübertreffliches Sehen, unübertreffliches Hören, unübertrefflicher Gewinn, unübertreffliche Schulung, unübertrefflicher Dienst und unübertreffliche Besinnung.

Ime cha dhammā abhiññeyyā.

Katame cha dhammā sacchikātabbā? Welche sechs Dinge müssen verwirklicht werden?

Cha abhiññā—Sechs unmittelbare Einsichten:

idhāvuso, bhikkhu anekavihitaṁ iddhividhaṁ paccanubhoti—ekopi hutvā bahudhā hoti, bahudhāpi hutvā eko hoti; āvibhāvaṁ tirobhāvaṁ; tirokuṭṭaṁ tiropākāraṁ tiropabbataṁ asajjamāno gacchati seyyathāpi ākāse; pathaviyāpi ummujjanimujjaṁ karoti seyyathāpi udake; udakepi abhijjamāne gacchati seyyathāpi pathaviyaṁ; ākāsepi pallaṅkena kamati seyyathāpi pakkhī sakuṇo; imepi candimasūriye evaṁmahiddhike evaṁmahānubhāve pāṇinā parāmasati parimajjati; yāva brahmalokāpi kāyena vasaṁ vatteti. Da übt ein Mönch die vielen Arten übersinnlicher Kraft aus: sich vervielfältigen und wieder eins werden; erscheinen und verschwinden; ungehindert durch eine Mauer, einen Erdwall oder einen Berg gehen wie durch leeren Raum; in die Erde eintauchen und wieder auftauchen, als wäre sie Wasser; über das Wasser gehen, als wäre es Land; mit gekreuzten Beinen durch die Luft fliegen wie ein Vogel; Sonne und Mond, so mächtig und gewaltig, mit der Hand berühren und streicheln; den Körper beherrschen bis hin zur Brahmāwelt.

Dibbāya sotadhātuyā visuddhāya atikkantamānusikāya ubho sadde suṇāti dibbe ca mānuse ca, ye dūre santike ca. Mit geläuterter und übermenschlicher Hellhörigkeit kann er beide Arten von Tönen hören, himmlische und menschliche, ob nah oder fern.

Parasattānaṁ parapuggalānaṁ cetasā ceto paricca pajānāti, Er erkennt den Geist anderer Wesen und Menschen, indem er ihn mit seinem Geist erfasst.

sarāgaṁ vā cittaṁ sarāgaṁ cittanti pajānāti …pe…

avimuttaṁ vā cittaṁ avimuttaṁ cittanti pajānāti.

So anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarati, seyyathidaṁ—ekampi jātiṁ …pe… iti sākāraṁ sauddesaṁ anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarati. Er erinnert sich an viele Arten früherer Leben mit den Merkmalen und Einzelheiten.

Dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passati cavamāne upapajjamāne hīne paṇīte suvaṇṇe dubbaṇṇe sugate duggate yathākammūpage satte pajānāti …pe… Mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit sieht er Lebewesen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort. Er versteht, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten wiedergeboren werden.

Āsavānaṁ khayā anāsavaṁ cetovimuttiṁ paññāvimuttiṁ diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharati. Er erlangt mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, erkennt sie durch eigene Einsicht und lebt darin.

Ime cha dhammā sacchikātabbā.

Iti ime saṭṭhi dhammā bhūtā tacchā tathā avitathā anaññathā sammā tathāgatena abhisambuddhā. Daher wurden diese sechzig Dinge, die wahr sind, wirklich, zutreffend, nicht unwirklich, nicht anders, vom Klargewordenen richtig verstanden.

7. Satta dhammā 7. Siebenergruppen

Satta dhammā bahukārā …pe… satta dhammā sacchikātabbā. Sieben Dinge sind eine Hilfe usw.

Katame satta dhammā bahukārā? Welche sieben Dinge sind eine Hilfe?

Satta ariyadhanāni—Sieben Reichtümer der Edlen:

saddhādhanaṁ, sīladhanaṁ, hiridhanaṁ, ottappadhanaṁ, sutadhanaṁ, cāgadhanaṁ, paññādhanaṁ. Reichtum an Vertrauen, sittlichem Verhalten, Gewissen, Besonnenheit, Gelehrsamkeit, Großzügigkeit und Weisheit.

Ime satta dhammā bahukārā.

Katame satta dhammā bhāvetabbā? Welche sieben Dinge müssen entwickelt werden?

Satta sambojjhaṅgā—Sieben Faktoren des Erwachens:

satisambojjhaṅgo, dhammavicayasambojjhaṅgo, vīriyasambojjhaṅgo, pītisambojjhaṅgo, passaddhisambojjhaṅgo, samādhisambojjhaṅgo, upekkhāsambojjhaṅgo. Achtsamkeit, Erforschung der Gesetzmäßigkeiten, Energie, Ekstase, Stille, Versenkung und Gleichmut.

Ime satta dhammā bhāvetabbā.

Katame satta dhammā pariññeyyā? Welche sieben Dinge müssen vollständig verstanden werden?

Satta viññāṇaṭṭhitiyo—Sieben Bewusstseinsebenen:

santāvuso, sattā nānattakāyā nānattasaññino, seyyathāpi manussā ekacce ca devā ekacce ca vinipātikā. Es gibt Lebewesen, deren Körper und Wahrnehmung vielfältig sind – wie Menschen, manche Götter und manche Wesen in der Unterwelt.

Ayaṁ paṭhamā viññāṇaṭṭhiti. Das ist die erste Bewusstseinsebene.

Santāvuso, sattā nānattakāyā ekattasaññino, seyyathāpi devā brahmakāyikā paṭhamābhinibbattā. Es gibt Lebewesen, deren Körper vielfältig sind und deren Wahrnehmung einheitlich ist – wie die Götter, die durch die erste Vertiefung in Brahmās Gefolge wiedergeboren wurden.

Ayaṁ dutiyā viññāṇaṭṭhiti. Das ist die zweite Bewusstseinsebene.

Santāvuso, sattā ekattakāyā nānattasaññino, seyyathāpi devā ābhassarā. Es gibt Lebewesen, deren Körper einheitlich sind und deren Wahrnehmung vielfältig ist – wie die Götter von strahlendem Glanz.

Ayaṁ tatiyā viññāṇaṭṭhiti. Das ist die dritte Bewusstseinsebene.

Santāvuso, sattā ekattakāyā ekattasaññino, seyyathāpi devā subhakiṇhā. Es gibt Lebewesen, deren Körper und Wahrnehmung einheitlich sind – wie die Götter von allumfassender Schönheit.

Ayaṁ catutthī viññāṇaṭṭhiti. Das ist die vierte Bewusstseinsebene.

Santāvuso, sattā sabbaso rūpasaññānaṁ samatikkamā …pe… ‘ananto ākāso’ti ākāsānañcāyatanūpagā. Es gibt Lebewesen, die jegliche Formwahrnehmung überstiegen haben. Mit dem Beenden der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem sie den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richteten, wurden sie im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘ in der Dimension des unendlichen Raumes wiedergeboren.

Ayaṁ pañcamī viññāṇaṭṭhiti. Das ist die fünfte Bewusstseinsebene.

Santāvuso, sattā sabbaso ākāsānañcāyatanaṁ samatikkamma ‘anantaṁ viññāṇan’ti viññāṇañcāyatanūpagā. Es gibt Lebewesen, die die Dimension des unendlichen Raumes vollständig überstiegen haben. Im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘ wurden sie in der Dimension des unendlichen Bewusstseins wiedergeboren.

Ayaṁ chaṭṭhī viññāṇaṭṭhiti. Das ist die sechste Bewusstseinsebene.

Santāvuso, sattā sabbaso viññāṇañcāyatanaṁ samatikkamma ‘natthi kiñcī’ti ākiñcaññāyatanūpagā. Es gibt Lebewesen, die die Dimension des unendlichen Bewusstseins vollständig überstiegen haben. Im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘ wurden sie in der Dimension des Nichts wiedergeboren.

Ayaṁ sattamī viññāṇaṭṭhiti. Das ist die siebte Bewusstseinsebene.

Ime satta dhammā pariññeyyā.

Katame satta dhammā pahātabbā? Welche sieben Dinge müssen aufgegeben werden?

Sattānusayā—Sieben zugrunde liegende Neigungen:

kāmarāgānusayo, paṭighānusayo, diṭṭhānusayo, vicikicchānusayo, mānānusayo, bhavarāgānusayo, avijjānusayo. die zugrunde liegende Neigung zu sinnlicher Begierde, Abwehr, Ansichten, Zweifel, Einbildung, dem Wunsch nach Wiedergeburt und Unwissenheit.

Ime satta dhammā pahātabbā.

Katame satta dhammā hānabhāgiyā? Welche sieben Dinge führen zum Rückschritt?

Satta asaddhammā—Sieben schlechte Eigenschaften:

idhāvuso, bhikkhu assaddho hoti, ahiriko hoti, anottappī hoti, appassuto hoti, kusīto hoti, muṭṭhassati hoti, duppañño hoti. Da ist ein Mönch ohne Vertrauen, gewissenlos, unbesonnen, ungebildet, träge, unachtsam und geistlos.

Ime satta dhammā hānabhāgiyā.

Katame satta dhammā visesabhāgiyā? Welche sieben Dinge führen zu Erhabenheit?

Satta saddhammā—Sieben gute Eigenschaften:

idhāvuso, bhikkhu saddho hoti, hirimā hoti, ottappī hoti, bahussuto hoti, āraddhavīriyo hoti, upaṭṭhitassati hoti, paññavā hoti. Da ist ein Mönch vertrauensvoll, hat ein Gewissen, ist besonnen, gebildet, energisch, achtsam und weise.

Ime satta dhammā visesabhāgiyā.

Katame satta dhammā duppaṭivijjhā? Welche sieben Dinge sind schwer zu erfassen?

Satta sappurisadhammā—Sieben Aspekte der Lehren der wahren Menschen:

idhāvuso, bhikkhu dhammaññū ca hoti atthaññū ca attaññū ca mattaññū ca kālaññū ca parisaññū ca puggalaññū ca. Da kennt ein Mönch die Lehren, kennt die Bedeutung, kennt sich selbst, kennt das rechte Maß, kennt die rechte Zeit, kennt Versammlungen und kennt Menschen.

Ime satta dhammā duppaṭivijjhā.

Katame satta dhammā uppādetabbā? Welche sieben Dinge müssen erzeugt werden?

Satta saññā—Sieben Wahrnehmungen:

aniccasaññā, anattasaññā, asubhasaññā, ādīnavasaññā, pahānasaññā, virāgasaññā, nirodhasaññā. die Wahrnehmung der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst, die Wahrnehmung des Abstoßenden, die Wahrnehmung der Nachteile, die Wahrnehmung des Aufgebens, die Wahrnehmung des Schwindens und die Wahrnehmung des Aufhörens.

Ime satta dhammā uppādetabbā.

Katame satta dhammā abhiññeyyā? Welche sieben Dinge müssen unmittelbar erkannt werden?

Satta niddasavatthūni—Sieben Grundlagen für einen Abschluss:

idhāvuso, bhikkhu sikkhāsamādāne tibbacchando hoti, āyatiñca sikkhāsamādāne avigatapemo. Da hat ein Mönch glühenden Enthusiasmus dafür, die Schulung aufzunehmen …

Dhammanisantiyā tibbacchando hoti, āyatiñca dhammanisantiyā avigatapemo. die Lehren zu untersuchen …

Icchāvinaye tibbacchando hoti, āyatiñca icchāvinaye avigatapemo. sich von Wünschen loszumachen …

Paṭisallāne tibbacchando hoti, āyatiñca paṭisallāne avigatapemo. sich zurückzuziehen …

Vīriyārambhe tibbacchando hoti, āyatiñca vīriyārambhe avigatapemo. Energie aufzurütteln …

Satinepakke tibbacchando hoti, āyatiñca satinepakke avigatapemo. achtsam und wach zu sein …

Diṭṭhipaṭivedhe tibbacchando hoti, āyatiñca diṭṭhipaṭivedhe avigatapemo. zur Ansicht durchzubrechen. Und dieser Wunsch lässt auch später nicht nach.

Ime satta dhammā abhiññeyyā.

Katame satta dhammā sacchikātabbā? Welche sieben Dinge müssen verwirklicht werden?

Satta khīṇāsavabalāni—Sieben Kräfte eines Menschen, der die Befleckungen aufgelöst hat:

idhāvuso, khīṇāsavassa bhikkhuno aniccato sabbe saṅkhārā yathābhūtaṁ sammappaññāya sudiṭṭhā honti. Da hat ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, wahrhaftig mit rechter Weisheit klar gesehen, dass alle Bedingungen unbeständig sind.

Yaṁpāvuso, khīṇāsavassa bhikkhuno aniccato sabbe saṅkhārā yathābhūtaṁ sammappaññāya sudiṭṭhā honti, idampi khīṇāsavassa bhikkhuno balaṁ hoti, yaṁ balaṁ āgamma khīṇāsavo bhikkhu āsavānaṁ khayaṁ paṭijānāti: ‘khīṇā me āsavā’ti. Das ist eine Kraft, auf die sich ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, stützt, um zu behaupten: ‚Meine Befleckungen sind aufgelöst.‘

Puna caparaṁ, āvuso, khīṇāsavassa bhikkhuno aṅgārakāsūpamā kāmā yathābhūtaṁ sammappaññāya sudiṭṭhā honti. Dann hat da ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, wahrhaftig mit rechter Weisheit klar gesehen, dass Sinnenfreuden wie eine Grube voll glühender Kohlen sind. …

Yaṁpāvuso …pe… ‘khīṇā me āsavā’ti.

Puna caparaṁ, āvuso, khīṇāsavassa bhikkhuno vivekaninnaṁ cittaṁ hoti vivekapoṇaṁ vivekapabbhāraṁ vivekaṭṭhaṁ nekkhammābhirataṁ byantībhūtaṁ sabbaso āsavaṭṭhāniyehi dhammehi. Dann neigt sich da der Geist eines Mönchs, der die Befleckungen aufgelöst hat, zur Abgeschiedenheit, strebt zur Abgeschiedenheit und richtet sich zur Abgeschiedenheit aus. Er ist zurückgezogen, liebt die Entsagung und hat befleckende Einflüsse vollständig beseitigt. …

Yaṁpāvuso …pe… ‘khīṇā me āsavā’ti.

Puna caparaṁ, āvuso, khīṇāsavassa bhikkhuno cattāro satipaṭṭhānā bhāvitā honti subhāvitā. Dann hat da ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation gut entwickelt. …

Yaṁpāvuso …pe… ‘khīṇā me āsavā’ti.

Puna caparaṁ, āvuso, khīṇāsavassa bhikkhuno pañcindriyāni bhāvitāni honti subhāvitāni. Dann hat da ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, die fünf Fähigkeiten gut entwickelt. …

Yaṁpāvuso …pe… ‘khīṇā me āsavā’ti.

Puna caparaṁ, āvuso, khīṇāsavassa bhikkhuno satta bojjhaṅgā bhāvitā honti subhāvitā. Dann hat da ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, die sieben Faktoren des Erwachens gut entwickelt. …

Yaṁpāvuso …pe… ‘khīṇā me āsavā’ti.

Puna caparaṁ, āvuso, khīṇāsavassa bhikkhuno ariyo aṭṭhaṅgiko maggo bhāvito hoti subhāvito. Dann hat da ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, den edlen achtfachen Pfad gut entwickelt.

Yaṁpāvuso, khīṇāsavassa bhikkhuno ariyo aṭṭhaṅgiko maggo bhāvito hoti subhāvito, idampi khīṇāsavassa bhikkhuno balaṁ hoti, yaṁ balaṁ āgamma khīṇāsavo bhikkhu āsavānaṁ khayaṁ paṭijānāti: Das ist eine Kraft, auf die sich ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, stützt, um zu behaupten:

‘khīṇā me āsavā’ti. ‚Meine Befleckungen sind aufgelöst.‘

Ime satta dhammā sacchikātabbā.

Itime sattati dhammā bhūtā tacchā tathā avitathā anaññathā sammā tathāgatena abhisambuddhā. Daher wurden diese siebzig Dinge, die wahr sind, wirklich, zutreffend, nicht unwirklich, nicht anders, vom Klargewordenen richtig verstanden.

Paṭhamabhāṇavāro niṭṭhito. Der erste Abschnitt zum Aufsagen ist zu Ende.

8. Aṭṭha dhammā 8. Achtergruppen

Aṭṭha dhammā bahukārā …pe… aṭṭha dhammā sacchikātabbā. Acht Dinge sind eine Hilfe usw.

Katame aṭṭha dhammā bahukārā? Welche acht Dinge sind eine Hilfe?

Aṭṭha hetū aṭṭha paccayā ādibrahmacariyikāya paññāya appaṭiladdhāya paṭilābhāya paṭiladdhāya bhiyyobhāvāya vepullāya bhāvanāya pāripūriyā saṁvattanti. Es gibt acht Gründe und Ursachen, die dazu führen, dass man die Weisheit, die grundlegend für das geistliche Leben ist, erwirbt, und wenn sie erworben wurde, dazu, dass sie anwächst, reift und sich vollständig entwickelt.

Katame aṭṭha? Welche acht?

Idhāvuso, bhikkhu satthāraṁ upanissāya viharati aññataraṁ vā garuṭṭhāniyaṁ sabrahmacāriṁ, yatthassa tibbaṁ hirottappaṁ paccupaṭṭhitaṁ hoti pemañca gāravo ca. Da lebt ein Mönch, indem er sich auf den Lehrer oder einen geistlichen Gefährten in der Lehrerrolle stützt. Und er entwickelt ihnen gegenüber einen ausgeprägten Sinn für Gewissen und Besonnenheit mit Zuneigung und Achtung.

Ayaṁ paṭhamo hetu paṭhamo paccayo ādibrahmacariyikāya paññāya appaṭiladdhāya paṭilābhāya, paṭiladdhāya bhiyyobhāvāya vepullāya bhāvanāya pāripūriyā saṁvattati. Das ist die erste Ursache.

Taṁ kho pana satthāraṁ upanissāya viharati aññataraṁ vā garuṭṭhāniyaṁ sabrahmacāriṁ, yatthassa tibbaṁ hirottappaṁ paccupaṭṭhitaṁ hoti pemañca gāravo ca. Te kālena kālaṁ upasaṅkamitvā paripucchati paripañhati: Wenn ein Mönch so mit dem Lehrer oder einem geistlichen Gefährten in der Lehrerrolle lebt – mit einem ausgeprägten Sinn für Gewissen und Besonnenheit mit Zuneigung und Achtung –, geht er von Zeit zu Zeit hin und stellt Fragen:

‘idaṁ, bhante, kathaṁ? ‚Warum, Herr, heißt es so?

Imassa ko attho’ti? Was bedeutet das?‘

Tassa te āyasmanto avivaṭañceva vivaranti, anuttānīkatañca uttānīkaronti, anekavihitesu ca kaṅkhāṭṭhāniyesu dhammesu kaṅkhaṁ paṭivinodenti. Diese Ehrwürdigen klären, was unklar ist, decken auf, was verborgen ist, und zerstreuen den Zweifel bezüglich vieler zweifelhafter Fragen.

Ayaṁ dutiyo hetu dutiyo paccayo ādibrahmacariyikāya paññāya appaṭiladdhāya paṭilābhāya, paṭiladdhāya bhiyyobhāvāya, vepullāya bhāvanāya pāripūriyā saṁvattati. Das ist die zweite Ursache.

Taṁ kho pana dhammaṁ sutvā dvayena vūpakāsena sampādeti—kāyavūpakāsena ca cittavūpakāsena ca. Wenn er diese Lehre gehört hat, vervollkommnet er den Rückzug mit dem Körper und dem Geist.

Ayaṁ tatiyo hetu tatiyo paccayo ādibrahmacariyikāya paññāya appaṭiladdhāya paṭilābhāya, paṭiladdhāya bhiyyobhāvāya vepullāya bhāvanāya pāripūriyā saṁvattati. Das ist die dritte Ursache.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu sīlavā hoti, pātimokkhasaṁvarasaṁvuto viharati ācāragocarasampanno, aṇumattesu vajjesu bhayadassāvī samādāya sikkhati sikkhāpadesu. Dann ist da ein Mönch sittlich, gezügelt in der Ordenssatzung, verhält sich angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Er sieht die Gefahr im kleinsten Fehler und hält die Regeln ein, die er aufgenommen hat.

Ayaṁ catuttho hetu catuttho paccayo ādibrahmacariyikāya paññāya appaṭiladdhāya paṭilābhāya, paṭiladdhāya bhiyyobhāvāya vepullāya bhāvanāya pāripūriyā saṁvattati. Das ist die vierte Ursache.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu bahussuto hoti sutadharo sutasannicayo. Ye te dhammā ādikalyāṇā majjhekalyāṇā pariyosānakalyāṇā sātthā sabyañjanā kevalaparipuṇṇaṁ parisuddhaṁ brahmacariyaṁ abhivadanti, tathārūpāssa dhammā bahussutā honti dhātā vacasā paricitā manasānupekkhitā diṭṭhiyā suppaṭividdhā. Dann ist da ein Mönch sehr gelehrt, erinnert und behält, was er gehört hat: diese Lehren, die am Anfang gut, in der Mitte gut und am Ende gut sind, bedeutsam und gut ausgedrückt; die ein geistliches Leben beschreiben, das ganz vollständig und rein ist. Er ist sehr gelehrt in diesen Lehren, erinnert sie, übt sie ein, prüft sie mit dem Geist und erfasst sie gedanklich.

Ayaṁ pañcamo hetu pañcamo paccayo ādibrahmacariyikāya paññāya appaṭiladdhāya paṭilābhāya, paṭiladdhāya bhiyyobhāvāya vepullāya bhāvanāya pāripūriyā saṁvattati. Das ist die fünfte Ursache.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu āraddhavīriyo viharati akusalānaṁ dhammānaṁ pahānāya, kusalānaṁ dhammānaṁ upasampadāya, thāmavā daḷhaparakkamo anikkhittadhuro kusalesu dhammesu. Dann lebt da ein Mönch so, dass er seine Energie aufrüttelt, um untaugliche Eigenschaften aufzugeben und sich taugliche Eigenschaften zu eigen zu machen. Er ist stark, beharrlich fest, und lässt nicht nach beim Entwickeln tauglicher Eigenschaften.

Ayaṁ chaṭṭho hetu chaṭṭho paccayo ādibrahmacariyikāya paññāya appaṭiladdhāya paṭilābhāya, paṭiladdhāya bhiyyobhāvāya vepullāya bhāvanāya pāripūriyā saṁvattati. Das ist die sechste Ursache.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu satimā hoti paramena satinepakkena samannāgato. Cirakatampi cirabhāsitampi saritā anussaritā. Dann ist da ein Mönch achtsam. Er besitzt äußerste Achtsamkeit und Wachheit, und an Dinge, die vor langer Zeit getan oder gesagt wurden, kann er sich erinnern und sie sich ins Gedächtnis rufen.

Ayaṁ sattamo hetu sattamo paccayo ādibrahmacariyikāya paññāya appaṭiladdhāya paṭilābhāya, paṭiladdhāya bhiyyobhāvāya vepullāya bhāvanāya pāripūriyā saṁvattati. Das ist die siebte Ursache.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu pañcasu upādānakkhandhesu, udayabbayānupassī viharati: Dann meditiert da ein Mönch, indem er das Entstehen und Vergehen bei den fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregaten beobachtet.

‘iti rūpaṁ iti rūpassa samudayo iti rūpassa atthaṅgamo; ‚So ist Form, so ist ihr Ursprung, so ihr Enden.

iti vedanā iti vedanāya samudayo iti vedanāya atthaṅgamo; So ist Gefühl, so ist sein Ursprung, so sein Enden.

iti saññā iti saññāya samudayo iti saññāya atthaṅgamo; So ist Wahrnehmung, so ist ihr Ursprung, so ihr Enden.

iti saṅkhārā iti saṅkhārānaṁ samudayo iti saṅkhārānaṁ atthaṅgamo; So sind Willensbildungsprozesse, so ist ihr Ursprung, so ihr Enden.

iti viññāṇaṁ iti viññāṇassa samudayo iti viññāṇassa atthaṅgamo’ti. So ist Bewusstsein, so ist sein Ursprung, so sein Enden.‘

Ayaṁ aṭṭhamo hetu aṭṭhamo paccayo ādibrahmacariyikāya paññāya appaṭiladdhāya paṭilābhāya, paṭiladdhāya bhiyyobhāvāya vepullāya bhāvanāya pāripūriyā saṁvattati. Das ist die achte Ursache.

Ime aṭṭha dhammā bahukārā.

Katame aṭṭha dhammā bhāvetabbā? Welche acht Dinge müssen entwickelt werden?

Ariyo aṭṭhaṅgiko maggo seyyathidaṁ—Der edle achtfache Pfad: nämlich

sammādiṭṭhi, sammāsaṅkappo, sammāvācā, sammākammanto, sammāājīvo, sammāvāyāmo, sammāsati, sammāsamādhi. rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung.

Ime aṭṭha dhammā bhāvetabbā.

Katame aṭṭha dhammā pariññeyyā? Welche acht Dinge müssen vollständig verstanden werden?

Aṭṭha lokadhammā—Acht weltliche Gegebenheiten:

lābho ca, alābho ca, yaso ca, ayaso ca, nindā ca, pasaṁsā ca, sukhañca, dukkhañca. Gewinn und Verlust, Ruhm und Schande, Lob und Tadel, Glück und Schmerz.

Ime aṭṭha dhammā pariññeyyā.

Katame aṭṭha dhammā pahātabbā? Welche acht Dinge müssen aufgegeben werden?

Aṭṭha micchattā—Acht falsche Wege:

micchādiṭṭhi, micchāsaṅkappo, micchāvācā, micchākammanto, micchāājīvo, micchāvāyāmo, micchāsati, micchāsamādhi. falsche Ansicht, falsches Denken, falsche Rede, falsches Handeln, falscher Lebenserwerb, falscher Einsatz, falsche Achtsamkeit und falsche Versenkung.

Ime aṭṭha dhammā pahātabbā.

Katame aṭṭha dhammā hānabhāgiyā? Welche acht Dinge führen zum Rückschritt?

Aṭṭha kusītavatthūni. Acht Grundlagen der Trägheit:

Idhāvuso, bhikkhunā kammaṁ kātabbaṁ hoti, Da hat ein Mönch etwas zu arbeiten.

tassa evaṁ hoti: Er denkt:

‘kammaṁ kho me kātabbaṁ bhavissati, kammaṁ kho pana me karontassa kāyo kilamissati, handāhaṁ nipajjāmī’ti. ‚Ich habe etwas zu arbeiten. Aber bei dieser Arbeit wird mein Körper müde werden. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘

So nipajjati, na vīriyaṁ ārabhati appattassa pattiyā anadhigatassa adhigamāya asacchikatassa sacchikiriyāya. Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.

Idaṁ paṭhamaṁ kusītavatthu. Das ist die erste Grundlage der Trägheit.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhunā kammaṁ kataṁ hoti. Dann hat da ein Mönch etwas gearbeitet.

Tassa evaṁ hoti: Er denkt:

‘ahaṁ kho kammaṁ akāsiṁ, kammaṁ kho pana me karontassa kāyo kilanto, handāhaṁ nipajjāmī’ti. ‚Ich habe etwas gearbeitet. Aber während der Arbeit wurde mein Körper müde. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘

So nipajjati, na vīriyaṁ ārabhati …pe… Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf …

idaṁ dutiyaṁ kusītavatthu. Das ist die zweite Grundlage der Trägheit.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhunā maggo gantabbo hoti. Dann muss da ein Mönch eine Reise unternehmen.

Tassa evaṁ hoti: Er denkt:

‘maggo kho me gantabbo bhavissati, maggaṁ kho pana me gacchantassa kāyo kilamissati, handāhaṁ nipajjāmī’ti. ‚Ich muss eine Reise unternehmen. Aber beim Gehen wird mein Körper müde werden. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘

So nipajjati, na vīriyaṁ ārabhati …pe… Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf …

idaṁ tatiyaṁ kusītavatthu. Das ist die dritte Grundlage der Trägheit.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhunā maggo gato hoti. Dann hat da ein Mönch eine Reise unternommen.

Tassa evaṁ hoti: Er denkt:

‘ahaṁ kho maggaṁ agamāsiṁ, maggaṁ kho pana me gacchantassa kāyo kilanto, handāhaṁ nipajjāmī’ti. ‚Ich habe eine Reise unternommen. Aber beim Gehen wurde mein Körper müde. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘

So nipajjati, na vīriyaṁ ārabhati …pe… Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf …

idaṁ catutthaṁ kusītavatthu. Das ist die vierte Grundlage der Trägheit.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu gāmaṁ vā nigamaṁ vā piṇḍāya caranto na labhati lūkhassa vā paṇītassa vā bhojanassa yāvadatthaṁ pāripūriṁ. Dann ist da ein Mönch um Almosen umhergezogen, aber er hat nicht genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um sich ordentlich satt zu essen.

Tassa evaṁ hoti: Er denkt:

‘ahaṁ kho gāmaṁ vā nigamaṁ vā piṇḍāya caranto nālatthaṁ lūkhassa vā paṇītassa vā bhojanassa yāvadatthaṁ pāripūriṁ, tassa me kāyo kilanto akammañño, handāhaṁ nipajjāmī’ti …pe… ‚Ich bin um Almosen umhergezogen, aber ich habe nicht genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um mich ordentlich satt zu essen. Mein Körper ist müde und taugt nicht zur Arbeit. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘ …

idaṁ pañcamaṁ kusītavatthu. Das ist die fünfte Grundlage der Trägheit.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu gāmaṁ vā nigamaṁ vā piṇḍāya caranto labhati lūkhassa vā paṇītassa vā bhojanassa yāvadatthaṁ pāripūriṁ. Dann ist da ein Mönch um Almosen umhergezogen, und er hat genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um sich ordentlich satt zu essen.

Tassa evaṁ hoti: Er denkt:

‘ahaṁ kho gāmaṁ vā nigamaṁ vā piṇḍāya caranto alatthaṁ lūkhassa vā paṇītassa vā bhojanassa yāvadatthaṁ pāripūriṁ, tassa me kāyo garuko akammañño, māsācitaṁ maññe, handāhaṁ nipajjāmī’ti. ‚Ich bin um Almosen umhergezogen, und ich habe genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um mich ordentlich satt zu essen. Mein Körper ist schwer, als hätte ich gerade eine große Portion Bohnen gegessen, und taugt nicht zur Arbeit. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘

So nipajjati …pe… Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf …

idaṁ chaṭṭhaṁ kusītavatthu. Das ist die sechste Grundlage der Trägheit.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhuno uppanno hoti appamattako ābādho, tassa evaṁ hoti: Dann fühlt sich da ein Mönch ein wenig krank. Er denkt:

‘uppanno kho me ayaṁ appamattako ābādho atthi kappo nipajjituṁ, handāhaṁ nipajjāmī’ti. ‚Ich fühle mich ein wenig krank. Hinlegen wäre gut für mich. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘

So nipajjati …pe… Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf …

idaṁ sattamaṁ kusītavatthu. Das ist die siebte Grundlage der Trägheit.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu gilānāvuṭṭhito hoti aciravuṭṭhito gelaññā. Dann ist da ein Mönch kürzlich von einer Krankheit genesen.

Tassa evaṁ hoti: Er denkt:

‘ahaṁ kho gilānāvuṭṭhito aciravuṭṭhito gelaññā. ‚Ich bin kürzlich von einer Krankheit genesen. Mein Körper ist schwach und taugt nicht zur Arbeit. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘

Tassa me kāyo dubbalo akammañño, handāhaṁ nipajjāmī’ti.

So nipajjati …pe… Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf …

idaṁ aṭṭhamaṁ kusītavatthu. Das ist die achte Grundlage der Trägheit.

Ime aṭṭha dhammā hānabhāgiyā.

Katame aṭṭha dhammā visesabhāgiyā? Welche acht Dinge führen zu Erhabenheit?

Aṭṭha ārambhavatthūni. Acht Grundlagen, um die Energie aufzurütteln:

Idhāvuso, bhikkhunā kammaṁ kātabbaṁ hoti, tassa evaṁ hoti: Da hat ein Mönch etwas zu arbeiten. Er denkt:

‘kammaṁ kho me kātabbaṁ bhavissati, kammaṁ kho pana me karontena na sukaraṁ buddhānaṁ sāsanaṁ manasikātuṁ, handāhaṁ vīriyaṁ ārabhāmi appattassa pattiyā anadhigatassa adhigamāya asacchikatassa sacchikiriyāyā’ti. ‚Ich habe etwas zu arbeiten. Während der Arbeit ist es nicht leicht, den Geist auf die Anleitung der Buddhas zu richten. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.‘

So vīriyaṁ ārabhati appattassa pattiyā anadhigatassa adhigamāya asacchikatassa sacchikiriyāya. Er rüttelt seine Energie auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.

Idaṁ paṭhamaṁ ārambhavatthu. Das ist die erste Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhunā kammaṁ kataṁ hoti. Dann hat da ein Mönch etwas gearbeitet.

Tassa evaṁ hoti: Er denkt:

‘ahaṁ kho kammaṁ akāsiṁ, kammaṁ kho panāhaṁ karonto nāsakkhiṁ buddhānaṁ sāsanaṁ manasikātuṁ, handāhaṁ vīriyaṁ ārabhāmi …pe… ‚Ich habe etwas gearbeitet. Während der Arbeit konnte ich den Geist nicht auf die Anleitung der Buddhas richten. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ …

idaṁ dutiyaṁ ārambhavatthu. Das ist die zweite Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhunā maggo gantabbo hoti. Dann muss da ein Mönch eine Reise unternehmen.

Tassa evaṁ hoti: Er denkt:

‘maggo kho me gantabbo bhavissati, maggaṁ kho pana me gacchantena na sukaraṁ buddhānaṁ sāsanaṁ manasikātuṁ, handāhaṁ vīriyaṁ ārabhāmi …pe… ‚Ich muss eine Reise unternehmen. Beim Gehen ist es nicht leicht, den Geist auf die Anleitung der Buddhas zu richten. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ …

idaṁ tatiyaṁ ārambhavatthu. Das ist die dritte Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhunā maggo gato hoti. Dann hat da ein Mönch eine Reise unternommen.

Tassa evaṁ hoti: Er denkt:

‘ahaṁ kho maggaṁ agamāsiṁ, maggaṁ kho panāhaṁ gacchanto nāsakkhiṁ buddhānaṁ sāsanaṁ manasikātuṁ, handāhaṁ vīriyaṁ ārabhāmi …pe… ‚Ich habe eine Reise unternommen. Beim Gehen konnte ich den Geist nicht auf die Anleitung der Buddhas richten. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ …

idaṁ catutthaṁ ārambhavatthu. Das ist die vierte Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu gāmaṁ vā nigamaṁ vā piṇḍāya caranto na labhati lūkhassa vā paṇītassa vā bhojanassa yāvadatthaṁ pāripūriṁ. 'Dann ist da ein Mönch um Almosen umhergezogen, aber er hat nicht genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um sich ordentlich satt zu essen.

Tassa evaṁ hoti: Er denkt:

‘ahaṁ kho gāmaṁ vā nigamaṁ vā piṇḍāya caranto nālatthaṁ lūkhassa vā paṇītassa vā bhojanassa yāvadatthaṁ pāripūriṁ, tassa me kāyo lahuko kammañño, handāhaṁ vīriyaṁ ārabhāmi …pe… ‚Ich bin um Almosen umhergezogen, aber ich habe nicht genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um mich ordentlich satt zu essen. Mein Körper ist leicht und taugt zur Arbeit. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ …

idaṁ pañcamaṁ ārambhavatthu. Das ist die fünfte Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu gāmaṁ vā nigamaṁ vā piṇḍāya caranto labhati lūkhassa vā paṇītassa vā bhojanassa yāvadatthaṁ pāripūriṁ. Dann ist da ein Mönch um Almosen umhergezogen, und er hat genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um sich ordentlich satt zu essen.

Tassa evaṁ hoti: Er denkt:

‘ahaṁ kho gāmaṁ vā nigamaṁ vā piṇḍāya caranto alatthaṁ lūkhassa vā paṇītassa vā bhojanassa yāvadatthaṁ pāripūriṁ. ‚Ich bin um Almosen umhergezogen, und ich habe genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um mich ordentlich satt zu essen. Mein Körper ist kräftig und taugt zur Arbeit. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ …

Tassa me kāyo balavā kammañño, handāhaṁ vīriyaṁ ārabhāmi …pe…

idaṁ chaṭṭhaṁ ārambhavatthu. Das ist die sechste Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhuno uppanno hoti appamattako ābādho. Dann fühlt sich da ein Mönch ein wenig krank.

Tassa evaṁ hoti: Er denkt:

‘uppanno kho me ayaṁ appamattako ābādho ṭhānaṁ kho panetaṁ vijjati, yaṁ me ābādho pavaḍḍheyya, handāhaṁ vīriyaṁ ārabhāmi …pe… ‚Ich fühle mich ein wenig krank. Es ist möglich, dass diese Krankheit schlimmer wird. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ …

idaṁ sattamaṁ ārambhavatthu. Das ist die siebte Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu gilānā vuṭṭhito hoti aciravuṭṭhito gelaññā. Dann ist da ein Mönch kürzlich von einer Krankheit genesen.

Tassa evaṁ hoti: Er denkt:

‘ahaṁ kho gilānā vuṭṭhito aciravuṭṭhito gelaññā, ṭhānaṁ kho panetaṁ vijjati, yaṁ me ābādho paccudāvatteyya, handāhaṁ vīriyaṁ ārabhāmi appattassa pattiyā anadhigatassa adhigamāya asacchikatassa sacchikiriyāyā’ti. ‚Ich bin kürzlich von einer Krankheit genesen. Es ist möglich, dass die Krankheit wiederkommt. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.‘

So vīriyaṁ ārabhati appattassa pattiyā anadhigatassa adhigamāya asacchikatassa sacchikiriyāya. Er rüttelt seine Energie auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.

Idaṁ aṭṭhamaṁ ārambhavatthu. Das ist die achte Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

Ime aṭṭha dhammā visesabhāgiyā.

Katame aṭṭha dhammā duppaṭivijjhā? Welche acht Dinge sind schwer zu erfassen?

Aṭṭha akkhaṇā asamayā brahmacariyavāsāya. Acht verpasste Gelegenheiten für das geistliche Leben:

Idhāvuso, tathāgato ca loke uppanno hoti arahaṁ sammāsambuddho, dhammo ca desiyati opasamiko parinibbāniko sambodhagāmī sugatappavedito. Zunächst ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen. Er lehrt den Dhamma, der zum Frieden, zum Erlöschen, zum Erwachen führt, wie er vom Heiligen verkündet wurde.

Ayañca puggalo nirayaṁ upapanno hoti. Aber ein Mensch wurde in der Hölle wiedergeboren.

Ayaṁ paṭhamo akkhaṇo asamayo brahmacariyavāsāya. Das ist die erste verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.

Puna caparaṁ, āvuso, tathāgato ca loke uppanno hoti arahaṁ sammāsambuddho, dhammo ca desiyati opasamiko parinibbāniko sambodhagāmī sugatappavedito. Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen.

Ayañca puggalo tiracchānayoniṁ upapanno hoti. Aber ein Mensch wurde im Tierreich wiedergeboren.

Ayaṁ dutiyo akkhaṇo asamayo brahmacariyavāsāya. Das ist die zweite verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.

Puna caparaṁ …pe… Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen.

pettivisayaṁ upapanno hoti. Aber ein Mensch wurde im Gespensterreich wiedergeboren.

Ayaṁ tatiyo akkhaṇo asamayo brahmacariyavāsāya. Das ist die dritte verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.

Puna caparaṁ …pe… Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen.

aññataraṁ dīghāyukaṁ devanikāyaṁ upapanno hoti. Aber ein Mensch wurde in einer der Klassen langlebiger Götter wiedergeboren.

Ayaṁ catuttho akkhaṇo asamayo brahmacariyavāsāya. Das ist die vierte verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.

Puna caparaṁ …pe… Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen.

paccantimesu janapadesu paccājāto hoti milakkhesu aviññātāresu, yattha natthi gati bhikkhūnaṁ bhikkhunīnaṁ upāsakānaṁ upāsikānaṁ. Aber ein Mensch wurde in den Grenzgebieten unter ungebildeten Fremden wiedergeboren, da, wo Mönche, Nonnen, Laienmänner und Laienfrauen nicht hingehen.

Ayaṁ pañcamo akkhaṇo asamayo brahmacariyavāsāya. Das ist die fünfte verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.

Puna caparaṁ …pe… Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen.

ayañca puggalo majjhimesu janapadesu paccājāto hoti, so ca hoti micchādiṭṭhiko viparītadassano: Und ein Mensch wurde in einem zentralen Land wiedergeboren. Aber er hat eine falsche Ansicht und einen verzerrten Blickwinkel:

‘natthi dinnaṁ, natthi yiṭṭhaṁ, natthi hutaṁ, natthi sukatadukkaṭānaṁ kammānaṁ phalaṁ vipāko, natthi ayaṁ loko, natthi paro loko, natthi mātā, natthi pitā, natthi sattā opapātikā, natthi loke samaṇabrāhmaṇā sammaggatā sammāpaṭipannā ye imañca lokaṁ parañca lokaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā pavedentī’ti. ‚Geben, Opfer oder Spenden haben keinen Sinn. Es gibt keine Frucht und kein Ergebnis von guten und schlechten Taten. Es gibt kein Leben nach dem Tod. So etwas wie Mutter und Vater oder Wesen, die durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren werden, gibt es nicht. Und es gibt keinen Asketen oder Brahmanen, der sich richtig benimmt, richtig übt, und der das Leben nach dem Tod erklärt, nachdem er es durch eigene Einsicht erkannt hat.‘

Ayaṁ chaṭṭho akkhaṇo asamayo brahmacariyavāsāya. Das ist die sechste verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.

Puna caparaṁ …pe… Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen.

ayañca puggalo majjhimesu janapadesu paccājāto hoti, so ca hoti duppañño jaḷo eḷamūgo, nappaṭibalo subhāsitadubbhāsitānamatthamaññātuṁ. Und ein Mensch wurde in einem zentralen Land wiedergeboren. Aber er ist ein geistloser, stumpfer Trottel, nicht in der Lage, zu unterscheiden, was gut gesagt und was schlecht gesagt ist.

Ayaṁ sattamo akkhaṇo asamayo brahmacariyavāsāya. Das ist die siebte verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.

Puna caparaṁ …pe… Dann ist da kein Klargewordener in der Welt erschienen,

ayañca puggalo majjhimesu janapadesu paccājāto hoti, so ca hoti paññavā ajaḷo aneḷamūgo, paṭibalo subhāsitadubbhāsitānamatthamaññātuṁ. und der Dhamma, der zum Frieden, zum Erlöschen, zum Erwachen führt, wie er vom Heiligen verkündet wurde, wird nicht gelehrt. Und ein Mensch wurde in einem zentralen Land wiedergeboren. Und er ist weise, gewitzt, gescheit und in der Lage, zu unterscheiden, was gut gesagt und was schlecht gesagt ist.

Ayaṁ aṭṭhamo akkhaṇo asamayo brahmacariyavāsāya. Das ist die achte verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.

Ime aṭṭha dhammā duppaṭivijjhā.

Katame aṭṭha dhammā uppādetabbā? Welche acht Dinge müssen erzeugt werden?

Aṭṭha mahāpurisavitakkā—Acht Gedanken eines großen Menschen:

appicchassāyaṁ dhammo, nāyaṁ dhammo mahicchassa. ‚Diese Lehre ist für die Genügsamen, nicht für die Anspruchsvollen.

Santuṭṭhassāyaṁ dhammo, nāyaṁ dhammo asantuṭṭhassa. Sie ist für die Zufriedenen, nicht für die Unzufriedenen.

Pavivittassāyaṁ dhammo, nāyaṁ dhammo saṅgaṇikārāmassa. Sie ist für die, die abgeschieden leben, nicht für die, die Gesellschaft genießen.

Āraddhavīriyassāyaṁ dhammo, nāyaṁ dhammo kusītassa. Sie ist für die Energischen, nicht für die Trägen.

Upaṭṭhitasatissāyaṁ dhammo, nāyaṁ dhammo muṭṭhassatissa. Sie ist für die Achtsamen, nicht für die Unachtsamen.

Samāhitassāyaṁ dhammo, nāyaṁ dhammo asamāhitassa. Sie ist für die mit Versenkung, nicht für die ohne Versenkung.

Paññavato ayaṁ dhammo, nāyaṁ dhammo duppaññassa. Sie ist für die Weisen, nicht für die Geistlosen.

Nippapañcassāyaṁ dhammo, nāyaṁ dhammo papañcārāmassāti ime aṭṭha dhammā uppādetabbā. Diese Lehre ist für die, die das Wuchern nicht genießen, nicht für die, die das Wuchern genießen.‘

Katame aṭṭha dhammā abhiññeyyā? Welche acht Dinge müssen unmittelbar erkannt werden?

Aṭṭha abhibhāyatanāni—Acht Dimensionen der Meisterschaft:

ajjhattaṁ rūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati parittāni suvaṇṇadubbaṇṇāni, ‘tāni abhibhuyya jānāmi passāmī’ti—Während jemand Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, begrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘

evaṁsaññī hoti.

Idaṁ paṭhamaṁ abhibhāyatanaṁ. Das ist die erste Dimension der Meisterschaft.

Ajjhattaṁ rūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati appamāṇāni suvaṇṇadubbaṇṇāni, ‘tāni abhibhuyya jānāmi passāmī’ti—Während jemand Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, unbegrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘

evaṁsaññī hoti.

Idaṁ dutiyaṁ abhibhāyatanaṁ. Das ist die zweite Dimension der Meisterschaft.

Ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati parittāni suvaṇṇadubbaṇṇāni, ‘tāni abhibhuyya jānāmi passāmī’ti—Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, begrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘

evaṁsaññī hoti.

Idaṁ tatiyaṁ abhibhāyatanaṁ. Das ist die dritte Dimension der Meisterschaft.

Ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati appamāṇāni suvaṇṇadubbaṇṇāni, ‘tāni abhibhuyya jānāmi passāmī’ti—Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, unbegrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘

evaṁsaññī hoti.

Idaṁ catutthaṁ abhibhāyatanaṁ. Das ist die vierte Dimension der Meisterschaft.

Ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati nīlāni nīlavaṇṇāni nīlanidassanāni nīlanibhāsāni. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz.

Seyyathāpi nāma umāpupphaṁ nīlaṁ nīlavaṇṇaṁ nīlanidassanaṁ nīlanibhāsaṁ, seyyathā vā pana taṁ vatthaṁ bārāṇaseyyakaṁ ubhatobhāgavimaṭṭhaṁ nīlaṁ nīlavaṇṇaṁ nīlanidassanaṁ nīlanibhāsaṁ; Wie eine Flachsblüte, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz.

evameva ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati nīlāni nīlavaṇṇāni nīlanidassanāni nīlanibhāsāni, ‘tāni abhibhuyya jānāmi passāmī’ti evaṁsaññī hoti. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘

Idaṁ pañcamaṁ abhibhāyatanaṁ. Das ist die fünfte Dimension der Meisterschaft.

Ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati pītāni pītavaṇṇāni pītanidassanāni pītanibhāsāni. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz.

Seyyathāpi nāma kaṇikārapupphaṁ pītaṁ pītavaṇṇaṁ pītanidassanaṁ pītanibhāsaṁ, seyyathā vā pana taṁ vatthaṁ bārāṇaseyyakaṁ ubhatobhāgavimaṭṭhaṁ pītaṁ pītavaṇṇaṁ pītanidassanaṁ pītanibhāsaṁ; Wie eine Kaṇikārablüte, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz.

evameva ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati pītāni pītavaṇṇāni pītanidassanāni pītanibhāsāni, ‘tāni abhibhuyya jānāmi passāmī’ti evaṁsaññī hoti. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘

Idaṁ chaṭṭhaṁ abhibhāyatanaṁ. Das ist die sechste Dimension der Meisterschaft.

Ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati lohitakāni lohitakavaṇṇāni lohitakanidassanāni lohitakanibhāsāni. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz.

Seyyathāpi nāma bandhujīvakapupphaṁ lohitakaṁ lohitakavaṇṇaṁ lohitakanidassanaṁ lohitakanibhāsaṁ, seyyathā vā pana taṁ vatthaṁ bārāṇaseyyakaṁ ubhatobhāgavimaṭṭhaṁ lohitakaṁ lohitakavaṇṇaṁ lohitakanidassanaṁ lohitakanibhāsaṁ; Wie eine scharlachrote Malvenblüte, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz.

evameva ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati lohitakāni lohitakavaṇṇāni lohitakanidassanāni lohitakanibhāsāni, ‘tāni abhibhuyya jānāmi passāmī’ti evaṁsaññī hoti. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘

Idaṁ sattamaṁ abhibhāyatanaṁ. Das ist die siebte Dimension der Meisterschaft.

Ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati odātāni odātavaṇṇāni odātanidassanāni odātanibhāsāni. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz.

Seyyathāpi nāma osadhitārakā odātā odātavaṇṇā odātanidassanā odātanibhāsā, seyyathā vā pana taṁ vatthaṁ bārāṇaseyyakaṁ ubhatobhāgavimaṭṭhaṁ odātaṁ odātavaṇṇaṁ odātanidassanaṁ odātanibhāsaṁ; Wie der Morgenstern, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz.

evameva ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati odātāni odātavaṇṇāni odātanidassanāni odātanibhāsāni, ‘tāni abhibhuyya jānāmi passāmī’ti evaṁsaññī hoti. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘

Idaṁ aṭṭhamaṁ abhibhāyatanaṁ. Das ist die achte Dimension der Meisterschaft.

Ime aṭṭha dhammā abhiññeyyā.

Katame aṭṭha dhammā sacchikātabbā? Welche acht Dinge müssen verwirklicht werden?

Aṭṭha vimokkhā—Acht Befreiungen:

rūpī rūpāni passati. Man besitzt körperliche Form und sieht Formen.

Ayaṁ paṭhamo vimokkho. Das ist die erste Befreiung.

Ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich.

Ayaṁ dutiyo vimokkho. Das ist die zweite Befreiung.

Subhanteva adhimutto hoti. Man ist einzig auf Schönheit ausgerichtet.

Ayaṁ tatiyo vimokkho. Das ist die dritte Befreiung.

Sabbaso rūpasaññānaṁ samatikkamā paṭighasaññānaṁ atthaṅgamā nānattasaññānaṁ amanasikārā ‘ananto ākāso’ti ākāsānañcāyatanaṁ upasampajja viharati. Man übersteigt jegliche Formwahrnehmung, und mit dem Beenden der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem man den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richtet, tritt man im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘ in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin.

Ayaṁ catuttho vimokkho. Das ist die vierte Befreiung.

Sabbaso ākāsānañcāyatanaṁ samatikkamma ‘anantaṁ viññāṇan’ti viññāṇañcāyatanaṁ upasampajja viharati. Man übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, tritt im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘ in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin.

Ayaṁ pañcamo vimokkho. Das ist die fünfte Befreiung.

Sabbaso viññāṇañcāyatanaṁ samatikkamma ‘natthi kiñcī’ti ākiñcaññāyatanaṁ upasampajja viharati. Man übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘ in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin.

Ayaṁ chaṭṭho vimokkho. Das ist die sechste Befreiung.

Sabbaso ākiñcaññāyatanaṁ samatikkamma nevasaññānāsaññāyatanaṁ upasampajja viharati. Man übersteigt vollständig die Dimension des Nichts, tritt in die Dimension ein, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und verweilt darin.

Ayaṁ sattamo vimokkho. Das ist die siebte Befreiung.

Sabbaso nevasaññānāsaññāyatanaṁ samatikkamma saññāvedayitanirodhaṁ upasampajja viharati. Man übersteigt vollständig die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, tritt in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein und verweilt darin.

Ayaṁ aṭṭhamo vimokkho. Das ist die achte Befreiung.

Ime aṭṭha dhammā sacchikātabbā.

Iti ime asīti dhammā bhūtā tacchā tathā avitathā anaññathā sammā tathāgatena abhisambuddhā. Daher wurden diese achtzig Dinge, die wahr sind, wirklich, zutreffend, nicht unwirklich, nicht anders, vom Klargewordenen richtig verstanden.

9. Nava dhammā 9. Neunergruppen

Nava dhammā bahukārā …pe… nava dhammā sacchikātabbā. Neun Dinge sind eine Hilfe usw.

Katame nava dhammā bahukārā? Welche neun Dinge sind eine Hilfe?

Nava yonisomanasikāramūlakā dhammā, yonisomanasikaroto pāmojjaṁ jāyati, pamuditassa pīti jāyati, pītimanassa kāyo passambhati, passaddhakāyo sukhaṁ vedeti, sukhino cittaṁ samādhiyati, samāhite citte yathābhūtaṁ jānāti passati, yathābhūtaṁ jānaṁ passaṁ nibbindati, nibbindaṁ virajjati, virāgā vimuccati. Neun Dinge, die in gründlichem Gebrauch des Geistes wurzeln: Wenn man den Geist gründlich gebraucht, lodert Freude auf. Wenn man voller Freude ist, lodert Ekstase auf. Wenn der Geist in Ekstase ist, wird der Körper still. Wenn der Körper still ist, empfindet man Seligkeit. Und wenn man voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi. Wenn der Geist versunken ist, kann man wahrhaftig erkennen und sehen. Wenn man wahrhaftig erkennt und sieht, wird man ernüchtert. Wenn man ernüchtert ist, schwindet die Leidenschaft. Wenn die Leidenschaft schwindet, ist man befreit.

Ime nava dhammā bahukārā.

Katame nava dhammā bhāvetabbā? Welche neun Dinge müssen entwickelt werden?

Nava pārisuddhipadhāniyaṅgāni—Neun Faktoren des Bemühens um Reinheit:

sīlavisuddhi pārisuddhipadhāniyaṅgaṁ, cittavisuddhi pārisuddhipadhāniyaṅgaṁ, diṭṭhivisuddhi pārisuddhipadhāniyaṅgaṁ, kaṅkhāvitaraṇavisuddhi pārisuddhipadhāniyaṅgaṁ, maggāmaggañāṇadassanavisuddhi pārisuddhipadhāniyaṅgaṁ, paṭipadāñāṇadassanavisuddhi pārisuddhipadhāniyaṅgaṁ, ñāṇadassanavisuddhi pārisuddhipadhāniyaṅgaṁ, paññāvisuddhi pārisuddhipadhāniyaṅgaṁ, vimuttivisuddhi pārisuddhipadhāniyaṅgaṁ. die Faktoren des Bemühens um Reinheit des sittlichen Verhaltens, des Geistes, der Ansicht, der Überwindung des Zweifels, des Erkennens und Sehens dessen, was der Pfad und was nicht der Pfad ist, des Erkennens und Sehens der Übung, des Erkennens und Sehens, der Weisheit und der Freiheit.

Ime nava dhammā bhāvetabbā.

Katame nava dhammā pariññeyyā? Welche neun Dinge müssen vollständig verstanden werden?

Nava sattāvāsā—Neun Aufenthalte der Lebewesen:

santāvuso, sattā nānattakāyā nānattasaññino, seyyathāpi manussā ekacce ca devā ekacce ca vinipātikā. Es gibt Lebewesen, deren Körper und Wahrnehmung vielfältig sind – wie Menschen, manche Götter und manche Wesen in der Unterwelt.

Ayaṁ paṭhamo sattāvāso. Das ist der erste Aufenthalt der Lebewesen.

Santāvuso, sattā nānattakāyā ekattasaññino, seyyathāpi devā brahmakāyikā paṭhamābhinibbattā. Es gibt Lebewesen, deren Körper vielfältig sind und deren Wahrnehmung einheitlich ist – wie die Götter, die durch die erste Vertiefung in Brahmās Gefolge wiedergeboren wurden.

Ayaṁ dutiyo sattāvāso. Das ist der zweite Aufenthalt der Lebewesen.

Santāvuso, sattā ekattakāyā nānattasaññino, seyyathāpi devā ābhassarā. Es gibt Lebewesen, deren Körper einheitlich sind und deren Wahrnehmung vielfältig ist – wie die Götter von strahlendem Glanz.

Ayaṁ tatiyo sattāvāso. Das ist der dritte Aufenthalt der Lebewesen.

Santāvuso, sattā ekattakāyā ekattasaññino, seyyathāpi devā subhakiṇhā. Es gibt Lebewesen, deren Körper und Wahrnehmung einheitlich sind – wie die Götter von allumfassender Schönheit.

Ayaṁ catuttho sattāvāso. Das ist der vierte Aufenthalt der Lebewesen.

Santāvuso, sattā asaññino appaṭisaṁvedino, seyyathāpi devā asaññasattā. Es gibt Lebewesen, die sind ohne Wahrnehmung und erleben nichts – wie die Götterwesen ohne Wahrnehmung.

Ayaṁ pañcamo sattāvāso. Das ist der fünfte Aufenthalt der Lebewesen.

Santāvuso, sattā sabbaso rūpasaññānaṁ samatikkamā paṭighasaññānaṁ atthaṅgamā nānattasaññānaṁ amanasikārā ‘ananto ākāso’ti ākāsānañcāyatanūpagā. Es gibt Lebewesen, die jegliche Formwahrnehmung überstiegen haben. Mit dem Beenden der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem sie den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richteten, wurden sie im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘ in der Dimension des unendlichen Raumes wiedergeboren.

Ayaṁ chaṭṭho sattāvāso. Das ist der sechste Aufenthalt der Lebewesen.

Santāvuso, sattā sabbaso ākāsānañcāyatanaṁ samatikkamma ‘anantaṁ viññāṇan’ti viññāṇañcāyatanūpagā. Es gibt Lebewesen, die die Dimension des unendlichen Raumes vollständig überstiegen haben. Im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘ wurden sie in der Dimension des unendlichen Bewusstseins wiedergeboren.

Ayaṁ sattamo sattāvāso. Das ist der siebte Aufenthalt der Lebewesen.

Santāvuso, sattā sabbaso viññāṇañcāyatanaṁ samatikkamma ‘natthi kiñcī’ti ākiñcaññāyatanūpagā. Es gibt Lebewesen, die die Dimension des unendlichen Bewusstseins vollständig überstiegen haben. Im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘ wurden sie in der Dimension des Nichts wiedergeboren.

Ayaṁ aṭṭhamo sattāvāso. Das ist der achte Aufenthalt der Lebewesen.

Santāvuso, sattā sabbaso ākiñcaññāyatanaṁ samatikkamma nevasaññānāsaññāyatanūpagā. Es gibt Lebewesen, die die Dimension des Nichts vollständig überstiegen haben. Sie wurden in der Dimension wiedergeboren, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat.

Ayaṁ navamo sattāvāso. Das ist der neunte Aufenthalt der Lebewesen.

Ime nava dhammā pariññeyyā.

Katame nava dhammā pahātabbā? Welche neun Dinge müssen aufgegeben werden?

Nava taṇhāmūlakā dhammā—Neun Dinge, die im Verlangen wurzeln:

taṇhaṁ paṭicca pariyesanā, pariyesanaṁ paṭicca lābho, lābhaṁ paṭicca vinicchayo, vinicchayaṁ paṭicca chandarāgo, chandarāgaṁ paṭicca ajjhosānaṁ, ajjhosānaṁ paṭicca pariggaho, pariggahaṁ paṭicca macchariyaṁ, macchariyaṁ paṭicca ārakkho, ārakkhādhikaraṇaṁ daṇḍādānasatthādānakalahaviggahavivādatuvaṁtuvaṁpesuññamusāvādā aneke pāpakā akusalā dhammā sambhavanti. Verlangen ist ein Ausgangspunkt für Trachten. Trachten ist ein Ausgangspunkt für das Gewinnen von materiellem Besitz. Das Gewinnen von materiellem Besitz ist ein Ausgangspunkt für Bewerten. Bewerten ist ein Ausgangspunkt für Sehnen und Begehren. Sehnen und Begehren sind ein Ausgangspunkt für Anhänglichkeit. Anhänglichkeit ist ein Ausgangspunkt für Eigentum. Eigentum ist ein Ausgangspunkt für Geiz. Geiz ist ein Ausgangspunkt für Schutzmaßnahmen. Aufgrund von Schutzmaßnahmen kommen zahlreiche schlechte, untaugliche Dinge zustande: das Greifen zu Stock und Schwert, Zank und Streit, Zwist, Anschuldigungen, entzweiende Rede und Lügen.

Ime nava dhammā pahātabbā.

Katame nava dhammā hānabhāgiyā? Welche neun Dinge führen zum Rückschritt?

Nava āghātavatthūni: Neun Grundlagen für Groll:

‘anatthaṁ me acarī’ti āghātaṁ bandhati, Beim Gedanken: ‚Dieser Mensch hat mir Unrecht getan‘ hegt man Groll.

‘anatthaṁ me caratī’ti āghātaṁ bandhati, Beim Gedanken: ‚Er tut mir Unrecht‘ …

‘anatthaṁ me carissatī’ti āghātaṁ bandhati; ‚Er wird mir Unrecht tun‘ …

‘piyassa me manāpassa anatthaṁ acarī’ti āghātaṁ bandhati …pe… ‚Er hat jemandem Unrecht getan, der mir lieb und teuer ist‘ …

‘anatthaṁ caratī’ti āghātaṁ bandhati …pe… ‚Er tut jemandem Unrecht, der mir lieb und teuer ist‘ …

‘anatthaṁ carissatī’ti āghātaṁ bandhati; ‚Er wird jemandem Unrecht tun, der mir lieb und teuer ist‘ …

‘appiyassa me amanāpassa atthaṁ acarī’ti āghātaṁ bandhati …pe… ‚Er hat jemandem geholfen, der mir unlieb und verhasst ist‘ …

‘atthaṁ caratī’ti āghātaṁ bandhati …pe… ‚Er hilft jemandem, der mir unlieb und verhasst ist‘ …

‘atthaṁ carissatī’ti āghātaṁ bandhati. Beim Gedanken: ‚Dieser Mensch wird jemandem helfen, der mir unlieb und verhasst ist‘ hegt man Groll.

Ime nava dhammā hānabhāgiyā.

Katame nava dhammā visesabhāgiyā? Welche neun Dinge führen zu Erhabenheit?

Nava āghātapaṭivinayā: Neun Methoden, um sich von Groll loszumachen:

‘anatthaṁ me acari, taṁ kutettha labbhā’ti āghātaṁ paṭivineti; Beim Gedanken: ‚Dieser Mensch hat mir Unrecht getan, doch was kann ich da machen?‘ macht man sich von Groll los.

‘anatthaṁ me carati, taṁ kutettha labbhā’ti āghātaṁ paṭivineti; Beim Gedanken: ‚Er tut mir Unrecht …‘ …

‘anatthaṁ me carissati, taṁ kutettha labbhā’ti āghātaṁ paṭivineti; ‚Er wird mir Unrecht tun …‘ …

‘piyassa me manāpassa anatthaṁ acari …pe… ‚Er hat jemandem Unrecht getan, der mir lieb und teuer ist …‘ …

anatthaṁ carati …pe… ‚Er tut jemandem Unrecht, der mir lieb und teuer ist …‘ …

anatthaṁ carissati, taṁ kutettha labbhā’ti āghātaṁ paṭivineti; ‚Er wird jemandem Unrecht tun, der mir lieb und teuer ist …‘ …

‘appiyassa me amanāpassa atthaṁ acari …pe… ‚Er hat jemandem geholfen, der mir unlieb und verhasst ist …‘ …

atthaṁ carati …pe… ‚Er hilft jemandem, der mir unlieb und verhasst ist …‘ …

atthaṁ carissati, taṁ kutettha labbhā’ti āghātaṁ paṭivineti. Beim Gedanken: ‚Dieser Mensch wird jemandem helfen, der mir unlieb und verhasst ist, doch was kann ich da machen?‘ macht man sich von Groll los.

Ime nava dhammā visesabhāgiyā.

Katame nava dhammā duppaṭivijjhā? Welche neun Dinge sind schwer zu erfassen?

Nava nānattā—Neun Arten der Vielfalt:

dhātunānattaṁ paṭicca uppajjati phassanānattaṁ, phassanānattaṁ paṭicca uppajjati vedanānānattaṁ, vedanānānattaṁ paṭicca uppajjati saññānānattaṁ, saññānānattaṁ paṭicca uppajjati saṅkappanānattaṁ, saṅkappanānattaṁ paṭicca uppajjati chandanānattaṁ, chandanānattaṁ paṭicca uppajjati pariḷāhanānattaṁ, pariḷāhanānattaṁ paṭicca uppajjati pariyesanānānattaṁ, pariyesanānānattaṁ paṭicca uppajjati lābhanānattaṁ (…). Die Vielfalt der Elemente führt zur Vielfalt der Kontakte. Die Vielfalt der Kontakte führt zur Vielfalt der Gefühle. Die Vielfalt der Gefühle führt zur Vielfalt der Wahrnehmungen. Die Vielfalt der Wahrnehmungen führt zur Vielfalt der Gedanken. Die Vielfalt der Gedanken führt zur Vielfalt des Sehnens. Die Vielfalt des Sehnens führt zur Vielfalt der Leidenschaften. Die Vielfalt der Leidenschaften führt zu den vielfältigen Arten der Suche. Die vielfältigen Arten der Suche führen zur Vielfalt des Gewinns.

Ime nava dhammā duppaṭivijjhā.

Katame nava dhammā uppādetabbā? Welche neun Dinge müssen erzeugt werden?

Nava saññā—Neun Wahrnehmungen:

asubhasaññā, maraṇasaññā, āhāre paṭikūlasaññā, sabbaloke anabhiratisaññā, aniccasaññā, anicce dukkhasaññā, dukkhe anattasaññā, pahānasaññā, virāgasaññā. die Wahrnehmung des Abstoßenden, die Wahrnehmung des Todes, die Wahrnehmung der Widerwärtigkeit der Nahrung, die Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt, die Wahrnehmung der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden, die Wahrnehmung des Aufgebens und die Wahrnehmung des Schwindens.

Ime nava dhammā uppādetabbā.

Katame nava dhammā abhiññeyyā? Welche neun Dinge müssen unmittelbar erkannt werden?

Nava anupubbavihārā—Neun fortschreitende Meditationen:

idhāvuso, bhikkhu vivicceva kāmehi vivicca akusalehi dhammehi savitakkaṁ savicāraṁ vivekajaṁ pītisukhaṁ paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Da tritt ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin …

Vitakkavicārānaṁ vūpasamā …pe… dutiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Er tritt in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin …

Pītiyā ca virāgā …pe… tatiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Er tritt in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin …

Sukhassa ca pahānā …pe… catutthaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Er tritt in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin.

Sabbaso rūpasaññānaṁ samatikkamā …pe… ākāsānañcāyatanaṁ upasampajja viharati. Er übersteigt jegliche Formwahrnehmung, und mit dem Beenden der Wahrnehmung von Eindrücken, indem er den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richtet, tritt er im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘ in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin.

Sabbaso ākāsānañcāyatanaṁ samatikkamma ‘anantaṁ viññāṇan’ti viññāṇañcāyatanaṁ upasampajja viharati. Er übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, tritt im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘ in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin.

Sabbaso viññāṇañcāyatanaṁ samatikkamma ‘natthi kiñcī’ti ākiñcaññāyatanaṁ upasampajja viharati. Er übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘ in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin.

Sabbaso ākiñcaññāyatanaṁ samatikkamma nevasaññānāsaññāyatanaṁ upasampajja viharati. Er übersteigt vollständig die Dimension des Nichts, tritt in die Dimension ein, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und verweilt darin.

Sabbaso nevasaññānāsaññāyatanaṁ samatikkamma saññāvedayitanirodhaṁ upasampajja viharati. Er übersteigt vollständig die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, tritt in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein und verweilt darin.

Ime nava dhammā abhiññeyyā.

Katame nava dhammā sacchikātabbā? Welche neun Dinge müssen verwirklicht werden?

Nava anupubbanirodhā—Neun fortschreitende Stufen des Aufhörens:

paṭhamaṁ jhānaṁ samāpannassa kāmasaññā niruddhā hoti, Wenn man die erste Vertiefung erreicht hat, hat sinnliche Wahrnehmung aufgehört.

dutiyaṁ jhānaṁ samāpannassa vitakkavicārā niruddhā honti, Wenn man die zweite Vertiefung erreicht hat, hat das Ausrichten und Halten des Geistes aufgehört.

tatiyaṁ jhānaṁ samāpannassa pīti niruddhā hoti, Wenn man die dritte Vertiefung erreicht hat, hat Ekstase aufgehört.

catutthaṁ jhānaṁ samāpannassa assāsapassāssā niruddhā honti, Wenn man die vierte Vertiefung erreicht hat, hat das Atmen aufgehört.

ākāsānañcāyatanaṁ samāpannassa rūpasaññā niruddhā hoti, Wenn man die Dimension des unendlichen Raumes erreicht hat, hat die Formwahrnehmung aufgehört.

viññāṇañcāyatanaṁ samāpannassa ākāsānañcāyatanasaññā niruddhā hoti, Wenn man die Dimension des unendlichen Bewusstseins erreicht hat, hat die Wahrnehmung der Dimension des unendlichen Raumes aufgehört.

ākiñcaññāyatanaṁ samāpannassa viññāṇañcāyatanasaññā niruddhā hoti, Wenn man die Dimension des Nichts erreicht hat, hat die Wahrnehmung der Dimension des unendlichen Bewusstseins aufgehört.

nevasaññānāsaññāyatanaṁ samāpannassa ākiñcaññāyatanasaññā niruddhā hoti, Wenn man die Dimension erreicht hat, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, hat die Wahrnehmung der Dimension des Nichts aufgehört.

saññāvedayitanirodhaṁ samāpannassa saññā ca vedanā ca niruddhā honti. Wenn man das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl erreicht hat, haben Wahrnehmung und Gefühl aufgehört.

Ime nava dhammā sacchikātabbā.

Iti ime navuti dhammā bhūtā tacchā tathā avitathā anaññathā sammā tathāgatena abhisambuddhā. Daher wurden diese neunzig Dinge, die wahr sind, wirklich, zutreffend, nicht unwirklich, nicht anders, vom Klargewordenen richtig verstanden.

10. Dasa dhammā 10. Zehnergruppen

Dasa dhammā bahukārā …pe… dasa dhammā sacchikātabbā. Zehn Dinge sind eine Hilfe, zehn Dinge müssen entwickelt werden, zehn Dinge müssen vollständig verstanden werden, zehn Dinge müssen aufgegeben werden, zehn Dinge führen zum Rückschritt, zehn Dinge führen zu Erhabenheit, zehn Dinge sind schwer zu erfassen, zehn Dinge müssen erzeugt werden, zehn Dinge müssen unmittelbar erkannt werden und zehn Dinge müssen verwirklicht werden.

Katame dasa dhammā bahukārā? Welche zehn Dinge sind eine Hilfe?

Dasa nāthakaraṇā dhammā—Zehn Eigenschaften, die als Beschützer dienen.

idhāvuso, bhikkhu sīlavā hoti, pātimokkhasaṁvarasaṁvuto viharati ācāragocarasampanno, aṇumattesu vajjesu bhayadassāvī samādāya sikkhati sikkhāpadesu. Da ist ein Mönch sittlich, gezügelt in der Ordenssatzung, verhält sich angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Er sieht die Gefahr im kleinsten Fehler und hält die Regeln ein, die er aufgenommen hat.

Yaṁpāvuso, bhikkhu sīlavā hoti …pe… sikkhati sikkhāpadesu.

Ayampi dhammo nāthakaraṇo. Das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu bahussuto …pe… diṭṭhiyā suppaṭividdhā. Dann ist da ein Mönch sehr gelehrt …

Yaṁpāvuso, bhikkhu bahussuto …pe…

ayampi dhammo nāthakaraṇo. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu kalyāṇamitto hoti kalyāṇasahāyo kalyāṇasampavaṅko. Dann hat da ein Mönch gute Freunde, Genossen und Gefährten.

Yaṁpāvuso, bhikkhu …pe… kalyāṇasampavaṅko.

Ayampi dhammo nāthakaraṇo. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu suvaco hoti sovacassakaraṇehi dhammehi samannāgato, khamo padakkhiṇaggāhī anusāsaniṁ. Dann ist da ein Mönch leicht zu ermahnen, er hat Eigenschaften, durch die er leicht zu ermahnen ist. Er ist geduldig und nimmt die Anleitung respektvoll an.

Yaṁpāvuso, bhikkhu …pe… anusāsaniṁ.

Ayampi dhammo nāthakaraṇo. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu yāni tāni sabrahmacārīnaṁ uccāvacāni kiṅkaraṇīyāni tattha dakkho hoti analaso tatrupāyāya vīmaṁsāya samannāgato, alaṁ kātuṁ, alaṁ saṁvidhātuṁ. Dann ist da ein Mönch geschickt und unermüdlich bei vielen verschiedenen Pflichten für seine geistlichen Gefährten. Er versteht, wie die Dinge anzupacken sind, um die Arbeit zu erledigen oder zu veranlassen.

Yaṁpāvuso, bhikkhu …pe… alaṁ saṁvidhātuṁ.

Ayampi dhammo nāthakaraṇo. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu dhammakāmo hoti piyasamudāhāro abhidhamme abhivinaye uḷārapāmojjo. Dann liebt da ein Mönch die Lehren, es ist eine Lust, sich mit ihm zu unterhalten, er ist voller Freude über die Lehre und Schulung.

Yaṁpāvuso, bhikkhu …pe… uḷārapāmojjo.

Ayampi dhammo nāthakaraṇo. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu santuṭṭho hoti itarītarehi cīvarapiṇḍapātasenāsanagilānappaccayabhesajjaparikkhārehi. Dann ist da ein Mönch mit jeder Art von Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung zufrieden.

Yaṁpāvuso, bhikkhu …pe…

ayampi dhammo nāthakaraṇo. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu āraddhavīriyo viharati …pe… kusalesu dhammesu. Dann lebt da ein Mönch so, dass er seine Energie aufrüttelt …

Yaṁpāvuso, bhikkhu …pe…

ayampi dhammo nāthakaraṇo. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu satimā hoti, paramena satinepakkena samannāgato, cirakatampi cirabhāsitampi saritā anussaritā. Dann ist da ein Mönch achtsam. Er besitzt äußerste Achtsamkeit und Wachheit, und an Dinge, die vor langer Zeit getan oder gesagt wurden, kann er sich erinnern und sie sich ins Gedächtnis rufen.

Yaṁpāvuso, bhikkhu …pe…

ayampi dhammo nāthakaraṇo. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Puna caparaṁ, āvuso, bhikkhu paññavā hoti udayatthagāminiyā paññāya samannāgato, ariyāya nibbedhikāya sammā dukkhakkhayagāminiyā. Dann ist da ein Mönch weise. Er besitzt die Weisheit des Entstehens und Vergehens, die edel und durchdringend ist und zur völligen Auflösung des Leidens führt.

Yaṁpāvuso, bhikkhu …pe…

ayampi dhammo nāthakaraṇo. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Ime dasa dhammā bahukārā.

Katame dasa dhammā bhāvetabbā? Welche zehn Dinge müssen entwickelt werden?

Dasa kasiṇāyatanāni—Zehn allumfassende Dimensionen der Meditation:

pathavīkasiṇameko sañjānāti uddhaṁ adho tiriyaṁ advayaṁ appamāṇaṁ. Jemand nimmt die Meditation über allumfassende Erde wahr, nach oben, nach unten, dazwischen, ungeteilt und grenzenlos.

Āpokasiṇameko sañjānāti …pe… Jemand nimmt die Meditation über allumfassendes Wasser wahr …

tejokasiṇameko sañjānāti … die Meditation über allumfassendes Feuer …

vāyokasiṇameko sañjānāti … die Meditation über allumfassenden Wind …

nīlakasiṇameko sañjānāti … die Meditation über allumfassendes Blau …

pītakasiṇameko sañjānāti … die Meditation über allumfassendes Gelb …

lohitakasiṇameko sañjānāti … die Meditation über allumfassendes Rot …

odātakasiṇameko sañjānāti … die Meditation über allumfassendes Weiß …

ākāsakasiṇameko sañjānāti … die Meditation über allumfassenden Raum …

viññāṇakasiṇameko sañjānāti uddhaṁ adho tiriyaṁ advayaṁ appamāṇaṁ. Jemand nimmt die Meditation über allumfassendes Bewusstsein wahr, nach oben, nach unten, dazwischen, ungeteilt und grenzenlos.

Ime dasa dhammā bhāvetabbā.

Katame dasa dhammā pariññeyyā? Welche zehn Dinge müssen vollständig verstanden werden?

Dasāyatanāni—Zehn Sinnesfelder:

cakkhāyatanaṁ, rūpāyatanaṁ, sotāyatanaṁ, saddāyatanaṁ, ghānāyatanaṁ, gandhāyatanaṁ, jivhāyatanaṁ, rasāyatanaṁ, kāyāyatanaṁ, phoṭṭhabbāyatanaṁ. Auge und Bilder, Ohr und Töne, Nase und Gerüche, Zunge und Geschmäcke, Körper und Berührungen.

Ime dasa dhammā pariññeyyā.

Katame dasa dhammā pahātabbā? Welche zehn Dinge müssen aufgegeben werden?

Dasa micchattā—Zehn falsche Wege:

micchādiṭṭhi, micchāsaṅkappo, micchāvācā, micchākammanto, micchāājīvo, micchāvāyāmo, micchāsati, micchāsamādhi, micchāñāṇaṁ, micchāvimutti. falsche Ansicht, falsches Denken, falsche Rede, falsches Handeln, falscher Lebenserwerb, falscher Einsatz, falsche Achtsamkeit, falsche Versenkung, falsche Erkenntnis und falsche Freiheit.

Ime dasa dhammā pahātabbā.

Katame dasa dhammā hānabhāgiyā? Welche zehn Dinge führen zum Rückschritt?

Dasa akusalakammapathā—Zehn Arten, untaugliche Taten zu begehen:

pāṇātipāto, adinnādānaṁ, kāmesumicchācāro, musāvādo, pisuṇā vācā, pharusā vācā, samphappalāpo, abhijjhā, byāpādo, micchādiṭṭhi. lebende Geschöpfe töten, stehlen, sexuelle Verfehlungen begehen; falsche, entzweiende, harte oder unsinnige Rede gebrauchen; Begehrlichkeit, bösen Willen und falsche Ansicht hegen.

Ime dasa dhammā hānabhāgiyā.

Katame dasa dhammā visesabhāgiyā? Welche zehn Dinge führen zu Erhabenheit?

Dasa kusalakammapathā—Zehn Arten, taugliche Dinge zu tun:

pāṇātipātā veramaṇī, adinnādānā veramaṇī, kāmesumicchācārā veramaṇī, musāvādā veramaṇī, pisuṇāya vācāya veramaṇī, pharusāya vācāya veramaṇī, samphappalāpā veramaṇī, anabhijjhā, abyāpādo, sammādiṭṭhi. Man unterlässt es, lebende Geschöpfe zu töten, zu stehlen und sexuelle Verfehlungen zu begehen; man unterlässt den Gebrauch falscher, entzweiender, harter oder unsinniger Rede; Zufriedenheit, Wohlwollen und rechte Ansicht.

Ime dasa dhammā visesabhāgiyā.

Katame dasa dhammā duppaṭivijjhā? Welche zehn Dinge sind schwer zu erfassen?

Dasa ariyavāsā—Zehn Aufenthalte der Edlen:

idhāvuso, bhikkhu pañcaṅgavippahīno hoti, chaḷaṅgasamannāgato, ekārakkho, caturāpasseno, paṇunnapaccekasacco, samavayasaṭṭhesano, anāvilasaṅkappo, passaddhakāyasaṅkhāro, suvimuttacitto, suvimuttapañño. Da hat ein Mönch fünf Faktoren aufgegeben, besitzt sechs Faktoren, hat einen einzigen Wächter, hat vier Arten von Rückhalt, hat eigenwillige Deutung der Wahrheit beseitigt, hat das Suchen vollständig hinter sich gelassen, hat reine Absichten, hat den körperlichen Ablauf gestillt und ist im Herzen gut befreit und durch Weisheit gut befreit.

Kathañcāvuso, bhikkhu pañcaṅgavippahīno hoti? Und wie hat ein Mönch fünf Faktoren aufgegeben?

Idhāvuso, bhikkhuno kāmacchando pahīno hoti, byāpādo pahīno hoti, thinamiddhaṁ pahīnaṁ hoti, uddhaccakukkuccaṁ pahīnaṁ hoti, vicikicchā pahīnā hoti. Da hat ein Mönch sinnliches Begehren, bösen Willen, Dumpfheit und Benommenheit, Rastlosigkeit und Reue sowie Zweifel aufgegeben.

Evaṁ kho, āvuso, bhikkhu pañcaṅgavippahīno hoti. So hat ein Mönch fünf Faktoren aufgegeben.

Kathañcāvuso, bhikkhu chaḷaṅgasamannāgato hoti? Und wie besitzt ein Mönch sechs Faktoren?

Idhāvuso, bhikkhu cakkhunā rūpaṁ disvā neva sumano hoti na dummano, upekkhako viharati sato sampajāno. Wenn ein Mönch mit dem Auge ein Bild sieht, ist er weder froh noch traurig. Er bleibt gleichmütig, achtsam und der Situation bewusst.

Sotena saddaṁ sutvā …pe… Wenn er mit dem Ohr einen Ton hört …

ghānena gandhaṁ ghāyitvā … Wenn er mit der Nase einen Geruch riecht …

jivhāya rasaṁ sāyitvā … Wenn er mit der Zunge einen Geschmack schmeckt …

kāyena phoṭṭhabbaṁ phusitvā … Wenn er mit dem Körper eine Berührung empfindet …

manasā dhammaṁ viññāya neva sumano hoti na dummano, upekkhako viharati sato sampajāno. Wenn er mit dem Geist eine Vorstellung erkennt, ist er weder froh noch traurig. Er bleibt gleichmütig, achtsam und der Situation bewusst.

Evaṁ kho, āvuso, bhikkhu chaḷaṅgasamannāgato hoti. So besitzt ein Mönch sechs Faktoren.

Kathañcāvuso, bhikkhu ekārakkho hoti? Und wie hat ein Mönch einen einzigen Wächter?

Idhāvuso, bhikkhu satārakkhena cetasā samannāgato hoti. Da wird das Herz eines Mönchs von Achtsamkeit bewacht.

Evaṁ kho, āvuso, bhikkhu ekārakkho hoti. So hat ein Mönch einen einzigen Wächter.

Kathañcāvuso, bhikkhu caturāpasseno hoti? Und wie hat ein Mönch vier Arten von Rückhalt?

Idhāvuso, bhikkhu saṅkhāyekaṁ paṭisevati, saṅkhāyekaṁ adhivāseti, saṅkhāyekaṁ parivajjeti, saṅkhāyekaṁ vinodeti. Da gebraucht ein Mönch nach Abschätzung manche Dinge, nach Abschätzung erträgt er manche Dinge, nach Abschätzung geht er manchen Dingen aus dem Weg und nach Abschätzung beseitigt er manche Dinge.

Evaṁ kho, āvuso, bhikkhu caturāpasseno hoti. So hat ein Mönch vier Arten von Rückhalt.

Kathañcāvuso, bhikkhu paṇunnapaccekasacco hoti? Und wie hat ein Mönch eigenwillige Deutung der Wahrheit beseitigt?

Idhāvuso, bhikkhuno yāni tāni puthusamaṇabrāhmaṇānaṁ puthupaccekasaccāni, sabbāni tāni nunnāni honti paṇunnāni cattāni vantāni muttāni pahīnāni paṭinissaṭṭhāni. Verschiedene Asketen und Brahmanen deuten die Wahrheit unterschiedlich auf eigenwillige Weise. Ein Mönch hat all diese zerstreut, beseitigt, verworfen, ausgeräumt, freigemacht, aufgegeben und davon abgelassen.

Evaṁ kho, āvuso, bhikkhu paṇunnapaccekasacco hoti. So hat ein Mönch eigenwillige Deutung der Wahrheit beseitigt.

Kathañcāvuso, bhikkhu samavayasaṭṭhesano hoti? Und wie hat ein Mönch das Suchen vollständig hinter sich gelassen?

Idhāvuso, bhikkhuno kāmesanā pahīnā hoti, bhavesanā pahīnā hoti, brahmacariyesanā paṭippassaddhā. Da sucht ein Mönch nicht mehr nach Sinnenfreuden, nach fortgesetztem Dasein oder nach einem geistlichen Pfad.

Evaṁ kho, āvuso, bhikkhu samavayasaṭṭhesano hoti. So hat ein Mönch das Suchen vollständig hinter sich gelassen.

Kathañcāvuso, bhikkhu anāvilasaṅkappā hoti? Und wie hat ein Mönch reine Absichten?

Idhāvuso, bhikkhuno kāmasaṅkappo pahīno hoti, byāpādasaṅkappo pahīno hoti, vihiṁsāsaṅkappo pahīno hoti. Da hat ein Mönch sinnliche, böswillige und grausame Absichten aufgegeben.

Evaṁ kho, āvuso, bhikkhu anāvilasaṅkappo hoti. So hat ein Mönch reine Absichten.

Kathañcāvuso, bhikkhu passaddhakāyasaṅkhāro hoti? Und wie hat ein Mönch den körperlichen Ablauf gestillt?

Idhāvuso, bhikkhu sukhassa ca pahānā dukkhassa ca pahānā pubbeva somanassadomanassānaṁ atthaṅgamā adukkhamasukhaṁ upekkhāsatipārisuddhiṁ catutthaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Da gibt ein Mönch Glück und Schmerz auf, und mit dem Enden früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit tritt er in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit.

Evaṁ kho, āvuso, bhikkhu passaddhakāyasaṅkhāro hoti. So hat ein Mönch den körperlichen Ablauf gestillt.

Kathañcāvuso, bhikkhu suvimuttacitto hoti? Und wie ist ein Mönch im Herzen gut befreit?

Idhāvuso, bhikkhuno rāgā cittaṁ vimuttaṁ hoti, dosā cittaṁ vimuttaṁ hoti, mohā cittaṁ vimuttaṁ hoti. Da ist der Geist eines Mönchs von Gier, Hass und Täuschung befreit.

Evaṁ kho, āvuso, bhikkhu suvimuttacitto hoti. So ist ein Mönch im Herzen gut befreit.

Kathañcāvuso, bhikkhu suvimuttapañño hoti? Und wie ist ein Mönch durch Weisheit gut befreit?

Idhāvuso, bhikkhu ‘rāgo me pahīno ucchinnamūlo tālāvatthukato anabhāvaṅkato āyatiṁ anuppādadhammo’ti pajānāti. Da versteht ein Mönch: ‚Ich habe Gier, Hass und Täuschung aufgegeben, habe sie an der Wurzel abgeschnitten, sodass sie wie der Stumpf einer Palme sind, dass sie ausgelöscht sind und sich in Zukunft nicht mehr erheben können.‘

‘Doso me pahīno …pe…

āyatiṁ anuppādadhammo’ti pajānāti.

‘Moho me pahīno …pe…

āyatiṁ anuppādadhammo’ti pajānāti.

Evaṁ kho, āvuso, bhikkhu suvimuttapañño hoti. So ist ein Mönch durch Weisheit gut befreit.

Ime dasa dhammā duppaṭivijjhā.

Katame dasa dhammā uppādetabbā? Welche zehn Dinge müssen erzeugt werden?

Dasa saññā—Zehn Wahrnehmungen:

asubhasaññā, maraṇasaññā, āhāre paṭikūlasaññā, sabbaloke anabhiratisaññā, aniccasaññā, anicce dukkhasaññā, dukkhe anattasaññā, pahānasaññā, virāgasaññā, nirodhasaññā. die Wahrnehmung des Abstoßenden, die Wahrnehmung des Todes, die Wahrnehmung der Widerwärtigkeit der Nahrung, die Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt, die Wahrnehmung der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden, die Wahrnehmung des Aufgebens, die Wahrnehmung des Schwindens und die Wahrnehmung des Aufhörens.

Ime dasa dhammā uppādetabbā.

Katame dasa dhammā abhiññeyyā? Welche zehn Dinge müssen unmittelbar erkannt werden?

Dasa nijjaravatthūni—Zehn Grundlagen für das Abtragen:

sammādiṭṭhissa micchādiṭṭhi nijjiṇṇā hoti. Jemand mit rechter Ansicht hat falsche Ansicht abgetragen.

Ye ca micchādiṭṭhipaccayā aneke pāpakā akusalā dhammā sambhavanti, te cassa nijjiṇṇā honti. Und die vielen schlechten, untauglichen Eigenschaften, die aufgrund falscher Ansicht entstehen, auch die hat er abgetragen.

Sammāsaṅkappassa micchāsaṅkappo …pe… Jemand mit rechtem Denken hat falsches Denken abgetragen. …

sammāvācassa micchāvācā … Jemand mit rechter Rede hat falsche Rede abgetragen. …

sammākammantassa micchākammanto … Jemand mit rechtem Handeln hat falsches Handeln abgetragen. …

sammāājīvassa micchāājīvo … Jemand mit rechtem Lebenserwerb hat falschen Lebenserwerb abgetragen. …

sammāvāyāmassa micchāvāyāmo … Jemand mit rechtem Einsatz hat falschen Einsatz abgetragen. …

sammāsatissa micchāsati … Jemand mit rechter Achtsamkeit hat falsche Achtsamkeit abgetragen. …

sammāsamādhissa micchāsamādhi … Jemand mit rechter Versenkung hat falsche Versenkung abgetragen. …

sammāñāṇassa micchāñāṇaṁ nijjiṇṇaṁ hoti. Jemand mit rechter Erkenntnis hat falsche Erkenntnis abgetragen. …

Sammāvimuttissa micchāvimutti nijjiṇṇā hoti. Jemand mit rechter Freiheit hat falsche Freiheit abgetragen.

Ye ca micchāvimuttipaccayā aneke pāpakā akusalā dhammā sambhavanti, te cassa nijjiṇṇā honti. Und die vielen schlechten, untauglichen Eigenschaften, die aufgrund falscher Freiheit entstehen, auch die hat er abgetragen.

Ime dasa dhammā abhiññeyyā.

Katame dasa dhammā sacchikātabbā? Welche zehn Dinge müssen verwirklicht werden?

Dasa asekkhā dhammā—Zehn Eigenschaften eines der Schulung Entwachsenen:

asekkhā sammādiṭṭhi, asekkho sammāsaṅkappo, asekkhā sammāvācā, asekkho sammākammanto, asekkho sammāājīvo, asekkho sammāvāyāmo, asekkhā sammāsati, asekkho sammāsamādhi, asekkhaṁ sammāñāṇaṁ, asekkhā sammāvimutti. rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit, rechte Versenkung, rechte Erkenntnis und rechte Freiheit eines der Schulung Entwachsenen.

Ime dasa dhammā sacchikātabbā.

Iti ime satadhammā bhūtā tacchā tathā avitathā anaññathā sammā tathāgatena abhisambuddhā”ti. Daher wurden diese hundert Dinge, die wahr sind, wirklich, zutreffend, nicht unwirklich, nicht anders, vom Klargewordenen richtig verstanden.

Idamavocāyasmā sāriputto. Das sagte der Ehrwürdige Sāriputta.

Attamanā te bhikkhū āyasmato sāriputtassa bhāsitaṁ abhinandunti. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Ehrwürdigen Sāriputta.

Dasuttarasuttaṁ niṭṭhitaṁ ekādasamaṁ.

Pāthikavaggo niṭṭhito.

Tassuddānaṁ

Pāthiko ca udumbaraṁ,

cakkavatti aggaññakaṁ;

Sampasādanapāsādaṁ,

mahāpurisalakkhaṇaṁ.

Siṅgālāṭānāṭiyakaṁ,

saṅgīti ca dasuttaraṁ;

Ekādasahi suttehi,

pāthikavaggoti vuccati.

Pāthikavaggapāḷi niṭṭhitā.

Tīhi vaggehi paṭimaṇḍito sakalo

dīghanikāyo samatto. Die Langen Lehrreden sind abgeschlossen.
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