Other Translations: English , ŃŃĢŃŃŠŗŠøŠ¹ ŃŠ·ŃĢŠŗ , TürkƧe
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TherÄ«gÄthÄ 13.2 Strophen der altehrwürdigen Nonnen 13.2 Lieder der TherÄ« 13.2
VÄ«satinipÄta Das Zwanzigerbuch Das Zwanzigerbuch
RohinÄ«therÄ«gÄthÄ RohinÄ« Das Lied der TherÄ« RohinÄ«
āāSamaį¹Äāti bhoti supi, āMit āAsketenā auf den Lippen bist du eingeschlafen, āāAsketā trƤumst du, Liebes, beim Schlafen,
āsamaį¹Äāti pabujjhasi; mit āAsketenā auf den Lippen bist du aufgewacht. āAsketā denkst du beim Aufwachen.
Samaį¹Äneva kittesi, Du preist nur Asketen, werte Dame ā Du lobst nur Asketen.
samaį¹Ä« nÅ«na bhavissasi. sicherlich wirst du eine Asketin werden. Eine Asketin wirst du gewiss.
Vipulaį¹ annaƱca pÄnaƱca, Du gibst Asketen Du gibst Asketen reichlich
samaį¹Änaį¹ paveccasi; reichlich Speise und Trank. Speise und Trank.
RohinÄ« dÄni pucchÄmi, Ich frage dich jetzt, RohinÄ«: RohinÄ«, nun frage ich dich,
kena te samaį¹Ä piyÄ. Was ist dir an den Asketen lieb? warum sind dir Asketen lieb?
AkammakÄmÄ alasÄ, Sie arbeiten nicht gern, sind faul, Sie mƶgen nicht arbeiten, sind untƤtig,
paradattūpajīvino; sie leben von Spenden; ernähren sich von den Spenden anderer,
Äsaį¹sukÄ sÄdukÄmÄ, stets erwartungsvoll, gierig nach SüĆigkeiten ā erhoffen stƤndig leckere Speisen.
kena te samaį¹Ä piyÄā. was ist dir an den Asketen lieb?ā Warum sind dir Asketen lieb?ā
āCirassaį¹ vata maį¹ tÄta, āPapa, du fragst mich schon lange āSchon seit langem, Vater,
samaį¹Änaį¹ paripucchasi; über Asketen aus. hast du mich über Asketen befragt.
Tesaį¹ te kittayissÄmi, Ich will für dich Ich will dir deren Bemühen um Weisheit
paƱƱÄsÄ«laparakkamaį¹. ihre Weisheit, Tugend und Tatkraft rühmen. und moralische IntegritƤt erklƤren.
KammakÄmÄ analasÄ, Sie arbeiten gern und sind nicht faul; Sie arbeiten gerne, sie sind nicht untƤtig;
kammaseį¹į¹hassa kÄrakÄ; indem sie Gier und Hass aufgeben, die hƶchste Art von Werk unternehmen sie.
RÄgaį¹ dosaį¹ pajahanti, verrichten sie die beste Arbeit ā Sinneslust und Ćrger haben sie aufgegeben,
tena me samaį¹Ä piyÄ. das ist mir an den Asketen lieb. daher sind mir Asketen lieb.
TÄ«į¹i pÄpassa mÅ«lÄni, Die drei Wurzeln des Bƶsen Die drei Wurzeln des Bƶsen
dhunanti sucikÄrino; schütteln sie durch reine Taten ab. schütteln sie, die Gutes tun, ab.
Sabbaį¹ pÄpaį¹ pahÄ«nesaį¹, Alle Bosheit haben sie aufgegeben ā Da sie alles Bƶse aufgegeben haben,
tena me samaį¹Ä piyÄ. das ist mir an den Asketen lieb. daher sind mir Asketen lieb.
KÄyakammaį¹ suci nesaį¹, Ihre kƶrperlichen Handlungen sind rein, Sie verhalten sich kƶrperlich rein,
vacÄ«kammaƱca tÄdisaį¹; die sprachlichen Handlungen ebenso, in Worten ebenso.
Manokammaį¹ suci nesaį¹, auch die Handlungen mit dem Geist sind rein ā Ihr Denken ist rein.
tena me samaį¹Ä piyÄ. das ist mir an den Asketen lieb. Daher sind mir Asketen lieb.
VimalÄ saį¹
khamuttÄva, Unbefleckt wie die Schale einer Meeresschnecke Fleckenlos sind sie, einer Muschelschale gleich,
suddhÄ santarabÄhirÄ; sind sie innen und auĆen rein, innen und auĆen rein,
Puį¹į¹Ä sukkÄna dhammÄnaį¹, voller heller Eigenschaften ā voll guter moralischer IntegritƤt.
tena me samaį¹Ä piyÄ. das ist mir an den Asketen lieb. Daher sind mir Asketen lieb.
BahussutÄ dhammadharÄ, Sie sind gelehrt und haben die Lehre im GedƤchtnis, Sie sind hochgelehrt, kennen den Dhamma,
ariyÄ dhammajÄ«vino; sind edel und leben rechtschaffen, sind edel, richten ihr Leben nach dem Dhamma aus.
Atthaį¹ dhammaƱca desenti, sie lehren die Lehre und die Bedeutung ā Sie erlƤutern den Dhamma und seine Bedeutung.
tena me samaį¹Ä piyÄ. das ist mir an den Asketen lieb. Daher sind mir Asketen lieb.
BahussutÄ dhammadharÄ, Sie sind gelehrt und haben die Lehre im GedƤchtnis, Sie sind hochgelehrt, kennen den Dhamma,
ariyÄ dhammajÄ«vino; sind edel und leben rechtschaffen, sie sind edel, richten ihr Leben nach dem Dhamma aus.
EkaggacittÄ satimanto, mit geeintem Geist und achtsam ā Sie sind geistig fokussiert und konzentriert.
tena me samaį¹Ä piyÄ. das ist mir an den Asketen lieb. Daher sind mir Asketen lieb.
DÅ«raį¹
gamÄ satimanto, Sie wandern weit und sind achtsam, Sie gehen in die Einsamkeit, sind konzentriert,
mantabhÄį¹Ä« anuddhatÄ; beim Ratgeben sind sie bedacht, nicht rastlos, sind weise Ratgeber, nicht hochmütig.
Dukkhassantaį¹ pajÄnanti, sie verstehen das Ende des Leidens ā Sie kennen das Enden von Dukkha.
tena me samaį¹Ä piyÄ. das ist mir an den Asketen lieb. Daher sind mir Asketen lieb.
YasmÄ gÄmÄ pakkamanti, Wenn sie aus einem Dorf fortgehen, Sie verlassen die Heimat,
na vilokenti kiƱcanaį¹; schauen sie nicht sehnsüchtig zurück, nichts behalten sie im Herzen,
AnapekkhÄva gacchanti, sondern ziehen ohne Sorgen weiter ā so wie sie davongehen, ganz sorglos,
tena me samaį¹Ä piyÄ. das ist mir an den Asketen lieb. daher sind mir Asketen lieb.
Na te saį¹ koį¹į¹he openti, Sie horten keine Güter in Vorratskammern, Für sich selber legen sie keine VorrƤte an,
na kumbhiį¹ na khaįø·opiyaį¹; noch in Krügen oder Kƶrben. haben keinen Topf, keinen Kessel.
Pariniį¹į¹hitamesÄnÄ, Sie suchen Nahrung, die andere zubereitet haben ā Gespendete Speise erbitten sie.
tena me samaį¹Ä piyÄ. das ist mir an den Asketen lieb. Daher sind mir Asketen lieb.
Na te hiraƱƱaį¹ gaį¹hanti, Sie nehmen keine Goldmünzen an Sie greifen nicht nach Gold,
na suvaį¹į¹aį¹ na rÅ«piyaį¹; noch ungemünztes Gold oder Silber; Goldmünzen oder Silber.
Paccuppannena yÄpenti, sie leben von dem, was sie heute vorfinden ā Sie leben im gegenwƤrtigen Moment.
tena me samaį¹Ä piyÄ. das ist mir an den Asketen lieb. Daher sind mir Asketen lieb.
NÄnÄkulÄ pabbajitÄ, Sie sind von verschiedenen Familien fortgezogen, Aus unterschiedlichen Familien,
nÄnÄjanapadehi ca; aus verschiedenen LƤndern gar, unterschiedlichen Orten zogen sie hinaus,
AƱƱamaƱƱaį¹ piyÄyanti, und doch lieben alle einander ā und doch wertschƤtzen sie einander.
tena me samaį¹Ä piyÄā. das ist mir an den Asketen lieb.ā Daher sind mir Asketen lieb.ā
āAtthÄya vata no bhoti, āWerte RohinÄ«, es ist wahrhaftig ein Segen für uns, āWahrlich zu unserem Wohle, Liebes,
kule jÄtÄsi rohinÄ«; dass du in unserer Familie geboren wurdest! bist du in diese Familie geboren, RohinÄ«,
SaddhÄ buddhe ca dhamme ca, Zum Buddha, seiner Lehre und dem Saį¹
gha vertrauensvoll und voller Respekt
saį¹
ghe ca tibbagÄravÄ. hast du Vertrauen, hast eifrige Achtung. vor dem Buddha, dem Dhamma und dem Saį¹
gha.
Tuvaį¹ hetaį¹ pajÄnÄsi, Denn du verstehst Du hast in der Tat
puƱƱakkhettaį¹ anuttaraį¹; dieses unübertreffliche Feld für Verdienst. dieses Feld für Verdienste verinnerlicht.
Amhampi ete samaį¹Ä, Diese Asketen werden von jetzt an Daher werden diese Asketen
paį¹igaį¹hanti dakkhiį¹aį¹. auch unsere religiƶse Gabe erhalten. auch von uns nun Spenden erhalten.
Patiį¹į¹hito hettha yaƱƱo, Denn da werden wir unser Opfer hingeben, Für diese wird von uns
vipulo no bhavissatiā; und es soll überaus fruchtbar sein.ā eine groĆzügige Opferspende festgelegt werden.ā
āSace bhÄyasi dukkhassa, āWenn du das Leiden fürchtest, āWenn du Dukkha fürchtest,
sace te dukkhamappiyaį¹. wenn dir das Leiden nicht lieb ist, wenn dir Dukkha nicht lieb ist ā
Upehi saraį¹aį¹ buddhaį¹, nimm Zuflucht zum Buddha, dem Unberührten, nimm Zuflucht zum Buddha,
dhammaį¹ saį¹
ghaƱca tÄdinaį¹; zu seiner Lehre und zum Saį¹
gha. Dhamma und Saį¹
gha.
SamÄdiyÄhi sÄ«lÄni, Nimm die Tugendregeln auf, Mache dir die Tugenden zu eigen,
taį¹ te atthÄya hehitiā. das wird segensreich für dich sein.ā das wird dir zum Wohle sein.ā
āUpemi saraį¹aį¹ buddhaį¹, āIch nehme Zuflucht zum Buddha, dem Unberührten, āIch nehme Zuflucht zum Buddha,
dhammaį¹ saį¹
ghaƱca tÄdinaį¹; zu seiner Lehre und zum Saį¹
gha. Dhamma und Saį¹
gha.
SamÄdiyÄmi sÄ«lÄni, Ich nehme die Tugendregeln auf, Ich mache mir die Tugenden zu eigen,
taį¹ me atthÄya hehiti. das wird segensreich für mich sein. das wird mir zum Wohle sein.
Brahmabandhu pure Äsiį¹, Früher war ich Brahmane nur der Verwandtschaft nach, Ein Brahmageselle war ich mal,
so idÄnimhi brÄhmaį¹o; jetzt bin ich tatsƤchlich ein Brahmane. der aber jetzt ein Brahmane ist.
Tevijjo sottiyo camhi, Meister des dreifachen Wissens, ein Gelehrter bin ich, Ich bin ein Drei-Wissen-Gelehrter,
vedagÅ« camhi nhÄtakoā. ein Wissensmeister, ein gebadeter Eingeweihter.ā habe hƶchstes Wissen erlangt und bin ein GelƤuterter.ā
⦠RohinÄ« therÄ« ā¦.