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Majjhima Nikāya 5 Mittlere Lehrreden 5

Anaṅgaṇasutta Makellos

Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:

ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.

Tatra kho āyasmā sāriputto bhikkhū āmantesi: Da wandte sich Sāriputta an die Mönche und Nonnen:

“āvuso bhikkhave”ti. „Geehrte, Mönche und Nonnen!“

“Āvuso”ti kho te bhikkhū āyasmato sāriputtassa paccassosuṁ. „Geehrter“, antworteten sie.

Āyasmā sāriputto etadavoca: Sāriputta sagte:

“Cattārome, āvuso, puggalā santo saṁvijjamānā lokasmiṁ. „Geehrte, vier Menschen findet man in der Welt.

Katame cattāro? Welche vier?

Idhāvuso, ekacco puggalo sāṅgaṇova samāno ‘atthi me ajjhattaṁ aṅgaṇan’ti yathābhūtaṁ nappajānāti. Da hat ein Mensch einen Makel und versteht nicht wahrhaftig: ‚In mir ist ein Makel.‘

Idha panāvuso, ekacco puggalo sāṅgaṇova samāno ‘atthi me ajjhattaṁ aṅgaṇan’ti yathābhūtaṁ pajānāti. Doch ein anderer Mensch hat einen Makel und versteht wahrhaftig: ‚In mir ist ein Makel.‘

Idhāvuso, ekacco puggalo anaṅgaṇova samāno ‘natthi me ajjhattaṁ aṅgaṇan’ti yathābhūtaṁ nappajānāti. Ein Mensch hat keinen Makel und versteht nicht wahrhaftig: ‚In mir ist kein Makel.‘

Idha panāvuso, ekacco puggalo anaṅgaṇova samāno ‘natthi me ajjhattaṁ aṅgaṇan’ti yathābhūtaṁ pajānāti. Doch ein anderer Mensch hat keinen Makel und versteht wahrhaftig: ‚In mir ist kein Makel.‘

Tatrāvuso, yvāyaṁ puggalo sāṅgaṇova samāno ‘atthi me ajjhattaṁ aṅgaṇan’ti yathābhūtaṁ nappajānāti, ayaṁ imesaṁ dvinnaṁ puggalānaṁ sāṅgaṇānaṁyeva sataṁ hīnapuriso akkhāyati. In diesem Fall gilt von den beiden Menschen, die einen Makel haben, derjenige, der das nicht wahrhaftig versteht, als der schlechtere

Tatrāvuso, yvāyaṁ puggalo sāṅgaṇova samāno ‘atthi me ajjhattaṁ aṅgaṇan’ti yathābhūtaṁ pajānāti, ayaṁ imesaṁ dvinnaṁ puggalānaṁ sāṅgaṇānaṁyeva sataṁ seṭṭhapuriso akkhāyati. und derjenige, der es wahrhaftig versteht, als der bessere.

Tatrāvuso, yvāyaṁ puggalo anaṅgaṇova samāno ‘natthi me ajjhattaṁ aṅgaṇan’ti yathābhūtaṁ nappajānāti, ayaṁ imesaṁ dvinnaṁ puggalānaṁ anaṅgaṇānaṁyeva sataṁ hīnapuriso akkhāyati. Und von den beiden Menschen, die keinen Makel haben, gilt derjenige, der das nicht wahrhaftig versteht, als der schlechtere

Tatrāvuso, yvāyaṁ puggalo anaṅgaṇova samāno ‘natthi me ajjhattaṁ aṅgaṇan’ti yathābhūtaṁ pajānāti, ayaṁ imesaṁ dvinnaṁ puggalānaṁ anaṅgaṇānaṁyeva sataṁ seṭṭhapuriso akkhāyatī”ti. und derjenige, der es wahrhaftig versteht, als der bessere.“

Evaṁ vutte, āyasmā mahāmoggallāno āyasmantaṁ sāriputtaṁ etadavoca: Darauf sagte der Ehrwürdige Mahāmoggallāna zu ihm:

“Ko nu kho, āvuso sāriputta, hetu ko paccayo yenimesaṁ dvinnaṁ puggalānaṁ sāṅgaṇānaṁyeva sataṁ eko hīnapuriso akkhāyati, eko seṭṭhapuriso akkhāyati? „Was ist der Grund, geehrter Sāriputta, was ist die Ursache, dass von zwei Menschen, die einen Makel haben, einer als schlechter und einer als besser gilt?

Ko panāvuso sāriputta, hetu ko paccayo yenimesaṁ dvinnaṁ puggalānaṁ anaṅgaṇānaṁyeva sataṁ eko hīnapuriso akkhāyati, eko seṭṭhapuriso akkhāyatī”ti? Und was ist der Grund, was ist die Ursache, dass von zwei Menschen, die keinen Makel haben, einer als schlechter und einer als besser gilt?“

“Tatrāvuso, yvāyaṁ puggalo sāṅgaṇova samāno ‘atthi me ajjhattaṁ aṅgaṇan’ti yathābhūtaṁ nappajānāti, tassetaṁ pāṭikaṅkhaṁ—na chandaṁ janessati na vāyamissati na vīriyaṁ ārabhissati tassaṅgaṇassa pahānāya; „Geehrter, nehmen wir den Fall des Menschen, der einen Makel hat und das nicht wahrhaftig versteht. Man kann erwarten, dass er keinen Enthusiasmus entwickeln, sich nicht einsetzen und seine Energie nicht aufrütteln wird, um diesen Makel aufzugeben.

so sarāgo sadoso samoho sāṅgaṇo saṅkiliṭṭhacitto kālaṁ karissati. Und er wird mit Gier, Hass und Täuschung sterben, mit einem Makel, mit verunreinigtem Geist.

Seyyathāpi, āvuso, kaṁsapāti ābhatā āpaṇā vā kammārakulā vā rajena ca malena ca pariyonaddhā. Wie ein bronzener Kelch, der staubig und fleckig aus einem Laden oder einer Schmiede gebracht würde,

Tamenaṁ sāmikā na ceva paribhuñjeyyuṁ na ca pariyodapeyyuṁ, rajāpathe ca naṁ nikkhipeyyuṁ. und die Besitzer würden ihn weder benutzen noch säubern, sondern bewahrten ihn an einem schmutzigen Ort auf:

Evañhi sā, āvuso, kaṁsapāti aparena samayena saṅkiliṭṭhatarā assa malaggahitā”ti? Würde dieser bronzene Kelch nicht mit der Zeit noch staubiger und fleckiger werden?“

“Evamāvuso”ti. „Ja, Geehrter.“

“Evameva kho, āvuso, yvāyaṁ puggalo sāṅgaṇova samāno ‘atthi me ajjhattaṁ aṅgaṇan’ti yathābhūtaṁ nappajānāti, tassetaṁ pāṭikaṅkhaṁ—na chandaṁ janessati na vāyamissati na vīriyaṁ ārabhissati tassaṅgaṇassa pahānāya; „Ebenso ist es im Fall des Menschen, der einen Makel hat und das nicht wahrhaftig versteht. Man kann erwarten, dass er keinen Enthusiasmus entwickeln, sich nicht einsetzen und seine Energie nicht aufrütteln wird, um diesen Makel aufzugeben,

so sarāgo sadoso samoho sāṅgaṇo saṅkiliṭṭhacitto kālaṁ karissati. und dass er mit Gier, Hass und Täuschung sterben wird, mit einem Makel, mit verunreinigtem Geist.

Tatrāvuso, yvāyaṁ puggalo sāṅgaṇova samāno ‘atthi me ajjhattaṁ aṅgaṇan’ti yathābhūtaṁ pajānāti, tassetaṁ pāṭikaṅkhaṁ—chandaṁ janessati vāyamissati vīriyaṁ ārabhissati tassaṅgaṇassa pahānāya; Nehmen wir den Fall des Menschen, der einen Makel hat und das wahrhaftig versteht. Man kann erwarten, dass er Enthusiasmus entwickeln, sich einsetzen und seine Energie aufrütteln wird, um diesen Makel aufzugeben.

so arāgo adoso amoho anaṅgaṇo asaṅkiliṭṭhacitto kālaṁ karissati. Und er wird ohne Gier, Hass und Täuschung sterben, ohne Makel oder verunreinigten Geist.

Seyyathāpi, āvuso, kaṁsapāti ābhatā āpaṇā vā kammārakulā vā rajena ca malena ca pariyonaddhā. Wie ein bronzener Kelch, der staubig und fleckig aus einem Laden oder einer Schmiede gebracht würde,

Tamenaṁ sāmikā paribhuñjeyyuñceva pariyodapeyyuñca, na ca naṁ rajāpathe nikkhipeyyuṁ. aber die Besitzer würden ihn benutzen und säubern und bewahrten ihn nicht an einem schmutzigen Ort auf:

Evañhi sā, āvuso, kaṁsapāti aparena samayena parisuddhatarā assa pariyodātā”ti? Würde dieser bronzene Kelch nicht mit der Zeit sauberer und heller werden?“

“Evamāvuso”ti. „Ja, Geehrter.“

“Evameva kho, āvuso, yvāyaṁ puggalo sāṅgaṇova samāno ‘atthi me ajjhattaṁ aṅgaṇan’ti yathābhūtaṁ pajānāti, tassetaṁ pāṭikaṅkhaṁ—chandaṁ janessati vāyamissati vīriyaṁ ārabhissati tassaṅgaṇassa pahānāya; „Ebenso ist es im Fall des Menschen, der einen Makel hat und das wahrhaftig versteht. Man kann erwarten, dass er Enthusiasmus entwickeln, sich einsetzen und seine Energie aufrütteln wird, um diesen Makel aufzugeben,

so arāgo adoso amoho anaṅgaṇo asaṅkiliṭṭhacitto kālaṁ karissati. und dass er ohne Gier, Hass und Täuschung sterben wird, ohne Makel oder verunreinigten Geist.

Tatrāvuso, yvāyaṁ puggalo anaṅgaṇova samāno ‘natthi me ajjhattaṁ aṅgaṇan’ti yathābhūtaṁ nappajānāti, tassetaṁ pāṭikaṅkhaṁ—subhanimittaṁ manasi karissati, tassa subhanimittassa manasikārā rāgo cittaṁ anuddhaṁsessati; Nehmen wir den Fall des Menschen, der keinen Makel hat und das nicht wahrhaftig versteht. Man kann erwarten, dass er den Geist auf das Merkmal des Schönen richten und dass deshalb Wollust seinen Geist befallen wird.

so sarāgo sadoso samoho sāṅgaṇo saṅkiliṭṭhacitto kālaṁ karissati. Und er wird mit Gier, Hass und Täuschung sterben, mit einem Makel, mit verunreinigtem Geist.

Seyyathāpi, āvuso, kaṁsapāti ābhatā āpaṇā vā kammārakulā vā parisuddhā pariyodātā. Wie ein bronzener Kelch, der sauber und hell aus einem Laden oder einer Schmiede gebracht würde,

Tamenaṁ sāmikā na ceva paribhuñjeyyuṁ na ca pariyodapeyyuṁ, rajāpathe ca naṁ nikkhipeyyuṁ. aber die Besitzer würden ihn weder benutzen noch säubern, sondern bewahrten ihn an einem schmutzigen Ort auf:

Evañhi sā, āvuso, kaṁsapāti aparena samayena saṅkiliṭṭhatarā assa malaggahitā”ti? Würde dieser bronzene Kelch nicht mit der Zeit staubiger und fleckiger werden?“

“Evamāvuso”ti. „Ja, Geehrter.“

“Evameva kho, āvuso, yvāyaṁ puggalo anaṅgaṇova samāno ‘natthi me ajjhattaṁ aṅgaṇan’ti yathābhūtaṁ nappajānāti, tassetaṁ pāṭikaṅkhaṁ—subhanimittaṁ manasi karissati, tassa subhanimittassa manasikārā rāgo cittaṁ anuddhaṁsessati; „Ebenso ist es im Fall des Menschen, der keinen Makel hat und das nicht wahrhaftig versteht. Man kann erwarten, dass er den Geist auf das Merkmal des Schönen richten und dass deshalb Wollust seinen Geist befallen wird,

so sarāgo sadoso samoho sāṅgaṇo saṅkiliṭṭhacitto kālaṁ karissati. und dass er mit Gier, Hass und Täuschung sterben wird, mit einem Makel, mit verunreinigtem Geist.

Tatrāvuso, yvāyaṁ puggalo anaṅgaṇova samāno ‘natthi me ajjhattaṁ aṅgaṇan’ti yathābhūtaṁ pajānāti, tassetaṁ pāṭikaṅkhaṁ—subhanimittaṁ na manasi karissati, tassa subhanimittassa amanasikārā rāgo cittaṁ nānuddhaṁsessati; Nehmen wir den Fall des Menschen, der keinen Makel hat und das wahrhaftig versteht. Man kann erwarten, dass er den Geist nicht auf das Merkmal des Schönen richten und dass deshalb Wollust seinen Geist nicht befallen wird.

so arāgo adoso amoho anaṅgaṇo asaṅkiliṭṭhacitto kālaṁ karissati. Und er wird ohne Gier, Hass und Täuschung sterben, ohne Makel oder verunreinigten Geist.

Seyyathāpi, āvuso, kaṁsapāti ābhatā āpaṇā vā kammārakulā vā parisuddhā pariyodātā. Wie ein bronzener Kelch, der sauber und hell aus einem Laden oder einer Schmiede gebracht würde,

Tamenaṁ sāmikā paribhuñjeyyuñceva pariyodapeyyuñca, na ca naṁ rajāpathe nikkhipeyyuṁ. und die Besitzer würden ihn benutzen und säubern und bewahrten ihn nicht an einem schmutzigen Ort auf:

Evañhi sā, āvuso, kaṁsapāti aparena samayena parisuddhatarā assa pariyodātā”ti? Würde dieser bronzener Kelch nicht mit der Zeit noch sauberer und heller werden?“

“Evamāvuso”ti. „Ja, Geehrter.“

“Evameva kho, āvuso, yvāyaṁ puggalo anaṅgaṇova samāno ‘natthi me ajjhattaṁ aṅgaṇan’ti yathābhūtaṁ pajānāti, tassetaṁ pāṭikaṅkhaṁ—subhanimittaṁ na manasi karissati, tassa subhanimittassa amanasikārā rāgo cittaṁ nānuddhaṁsessati; „Ebenso ist es im Fall des Menschen, der keinen Makel hat und das wahrhaftig versteht. Man kann erwarten, dass er den Geist nicht auf das Merkmal des Schönen richten und dass deshalb Wollust seinen Geist nicht befallen wird

so arāgo adoso amoho anaṅgaṇo asaṅkiliṭṭhacitto kālaṁ karissati. und dass er ohne Gier, Hass und Täuschung sterben wird, ohne Makel oder verunreinigten Geist.

Ayaṁ kho, āvuso moggallāna, hetu ayaṁ paccayo yenimesaṁ dvinnaṁ puggalānaṁ sāṅgaṇānaṁyeva sataṁ eko hīnapuriso akkhāyati, eko seṭṭhapuriso akkhāyati. Das ist der Grund, das ist die Ursache, dass von zwei Menschen, die einen Makel haben, einer als schlechter und einer als besser gilt.

Ayaṁ panāvuso moggallāna, hetu ayaṁ paccayo yenimesaṁ dvinnaṁ puggalānaṁ anaṅgaṇānaṁyeva sataṁ eko hīnapuriso akkhāyati, eko seṭṭhapuriso akkhāyatī”ti. Und das ist der Grund, das ist die Ursache, dass von zwei Menschen, die keinen Makel haben, einer als schlechter und einer als besser gilt.“

“Aṅgaṇaṁ aṅgaṇanti, āvuso, vuccati. „Geehrter, es wird von dem Wort ‚Makel‘ gesprochen.

Kissa nu kho etaṁ, āvuso, adhivacanaṁ yadidaṁ aṅgaṇan”ti? Wofür steht der Ausdruck ‚Makel‘?“

“Pāpakānaṁ kho etaṁ, āvuso, akusalānaṁ icchāvacarānaṁ adhivacanaṁ, yadidaṁ aṅgaṇan”ti. „Geehrter, ‚Makel‘ ist ein Ausdruck für den Bereich schlechter, untauglicher Wünsche.

“Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ idhekaccassa bhikkhuno evaṁ icchā uppajjeyya: Es ist möglich, dass ein Mönch den Wunsch hat:

‘āpattiñca vata āpanno assaṁ, na ca maṁ bhikkhū jāneyyuṁ āpattiṁ āpanno’ti. ‚Dass doch, wenn ich einen Verstoß begehe, die Mönche und Nonnen das nicht herausfinden!‘

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ taṁ bhikkhuṁ bhikkhū jāneyyuṁ: Aber es ist möglich, dass die Mönche und Nonnen herausfinden,

‘āpattiṁ āpanno’ti. dass dieser Mönch einen Verstoß begangen hat.

‘Jānanti maṁ bhikkhū āpattiṁ āpanno’ti—Im Gedanken: ‚Die Mönche und Nonnen wissen von meinem Verstoß‘

iti so kupito hoti appatīto. wird er zornig und bitter,

Yo ceva kho, āvuso, kopo yo ca appaccayo—und dieser Zorn und diese Bitterkeit

ubhayametaṁ aṅgaṇaṁ. sind beides Makel.

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ idhekaccassa bhikkhuno evaṁ icchā uppajjeyya: Es ist möglich, dass ein Mönch den Wunsch hat:

‘āpattiñca vata āpanno assaṁ, anuraho maṁ bhikkhū codeyyuṁ, no saṅghamajjhe’ti. ‚Dass doch, wenn ich einen Verstoß begehe, die Mönche und Nonnen mich unter vier Augen anklagen, nicht inmitten des Saṅgha!‘

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ taṁ bhikkhuṁ bhikkhū saṅghamajjhe codeyyuṁ, no anuraho. Aber es ist möglich, dass die Mönche und Nonnen diesen Mönch inmitten des Saṅgha anklagen …

‘Saṅghamajjhe maṁ bhikkhū codenti, no anuraho’ti—

iti so kupito hoti appatīto.

Yo ceva kho, āvuso, kopo yo ca appaccayo—

ubhayametaṁ aṅgaṇaṁ.

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ idhekaccassa bhikkhuno evaṁ icchā uppajjeyya: Es ist möglich, dass ein Mönch den Wunsch hat:

‘āpattiñca vata āpanno assaṁ, sappaṭipuggalo maṁ codeyya, no appaṭipuggalo’ti. ‚Dass ich doch, wenn ich einen Verstoß begehe, von einem Gleichgestellten angeklagt werde, nicht von einem, der mir nicht gleichgestellt ist!‘

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ taṁ bhikkhuṁ appaṭipuggalo codeyya, no sappaṭipuggalo. Aber es ist möglich, dass einer, der ihm nicht gleichgestellt ist, diesen Mönch anklagt …

‘Appaṭipuggalo maṁ codeti, no sappaṭipuggalo’ti—

iti so kupito hoti appatīto.

Yo ceva kho, āvuso, kopo yo ca appaccayo—

ubhayametaṁ aṅgaṇaṁ.

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ idhekaccassa bhikkhuno evaṁ icchā uppajjeyya: Es ist möglich, dass ein Mönch den Wunsch hat:

‘aho vata mameva satthā paṭipucchitvā paṭipucchitvā bhikkhūnaṁ dhammaṁ deseyya, na aññaṁ bhikkhuṁ satthā paṭipucchitvā paṭipucchitvā bhikkhūnaṁ dhammaṁ deseyyā’ti. ‚Ach! Dass doch der Lehrer die Mönche und Nonnen unterweisen wird, indem er nur mich wiederholt befragt, nicht einen anderen Mönch!‘

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ aññaṁ bhikkhuṁ satthā paṭipucchitvā paṭipucchitvā bhikkhūnaṁ dhammaṁ deseyya, na taṁ bhikkhuṁ satthā paṭipucchitvā paṭipucchitvā bhikkhūnaṁ dhammaṁ deseyya. Aber es ist möglich, dass der Lehrer die Mönche und Nonnen unterweisen wird, indem er einen anderen Mönch wiederholt befragt …

‘Aññaṁ bhikkhuṁ satthā paṭipucchitvā paṭipucchitvā bhikkhūnaṁ dhammaṁ deseti, na maṁ satthā paṭipucchitvā paṭipucchitvā bhikkhūnaṁ dhammaṁ desetī’ti—

iti so kupito hoti appatīto.

Yo ceva kho, āvuso, kopo yo ca appaccayo—

ubhayametaṁ aṅgaṇaṁ.

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ idhekaccassa bhikkhuno evaṁ icchā uppajjeyya: Es ist möglich, dass ein Mönch den Wunsch hat:

‘aho vata mameva bhikkhū purakkhatvā purakkhatvā gāmaṁ bhattāya paviseyyuṁ, na aññaṁ bhikkhuṁ bhikkhū purakkhatvā purakkhatvā gāmaṁ bhattāya paviseyyun’ti. ‚Ach! Dass doch die Mönche und Nonnen, wenn sie zum Essen das Dorf betreten, mich ganz an die Spitze stellen, nicht einen anderen Mönch!‘

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ aññaṁ bhikkhuṁ bhikkhū purakkhatvā purakkhatvā gāmaṁ bhattāya paviseyyuṁ, na taṁ bhikkhuṁ bhikkhū purakkhatvā purakkhatvā gāmaṁ bhattāya paviseyyuṁ. Aber es ist möglich, dass die Mönche und Nonnen, wenn sie zum Essen das Dorf betreten, einen anderen Mönch ganz an die Spitze stellen …

‘Aññaṁ bhikkhuṁ bhikkhū purakkhatvā purakkhatvā gāmaṁ bhattāya pavisanti, na maṁ bhikkhū purakkhatvā purakkhatvā gāmaṁ bhattāya pavisantī’ti—

iti so kupito hoti appatīto.

Yo ceva kho, āvuso, kopo yo ca appaccayo—

ubhayametaṁ aṅgaṇaṁ.

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ idhekaccassa bhikkhuno evaṁ icchā uppajjeyya: Es ist möglich, dass ein Mönch den Wunsch hat:

‘aho vata ahameva labheyyaṁ bhattagge aggāsanaṁ aggodakaṁ aggapiṇḍaṁ, na añño bhikkhu labheyya bhattagge aggāsanaṁ aggodakaṁ aggapiṇḍan’ti. ‚Ach! Dass doch ich allein im Speisesaal den besten Sitz, das beste Getränk und das beste Almosen bekomme, nicht ein anderer Mönch!‘

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ añño bhikkhu labheyya bhattagge aggāsanaṁ aggodakaṁ aggapiṇḍaṁ, na so bhikkhu labheyya bhattagge aggāsanaṁ aggodakaṁ aggapiṇḍaṁ. Aber es ist möglich, dass ein anderer Mönch im Speisesaal den besten Sitz, das beste Getränk und das beste Almosen bekommt …

‘Añño bhikkhu labhati bhattagge aggāsanaṁ aggodakaṁ aggapiṇḍaṁ, nāhaṁ labhāmi bhattagge aggāsanaṁ aggodakaṁ aggapiṇḍan’ti—

iti so kupito hoti appatīto.

Yo ceva kho, āvuso, kopo yo ca appaccayo—

ubhayametaṁ aṅgaṇaṁ.

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ idhekaccassa bhikkhuno evaṁ icchā uppajjeyya: Es ist möglich, dass ein Mönch den Wunsch hat:

‘aho vata ahameva bhattagge bhuttāvī anumodeyyaṁ, na añño bhikkhu bhattagge bhuttāvī anumodeyyā’ti. ‚Ach! Dass doch ich allein nach dem Essen im Speisesaal die Strophen der Wertschätzung darbiete, nicht ein anderer Mönch!‘

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ añño bhikkhu bhattagge bhuttāvī anumodeyya, na so bhikkhu bhattagge bhuttāvī anumodeyya. Aber es ist möglich, dass ein anderer Mönch nach dem Essen im Speisesaal die Strophen der Wertschätzung darbietet …

‘Añño bhikkhu bhattagge bhuttāvī anumodati, nāhaṁ bhattagge bhuttāvī anumodāmī’ti—

iti so kupito hoti appatīto.

Yo ceva kho, āvuso, kopo yo ca appaccayo—

ubhayametaṁ aṅgaṇaṁ.

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ idhekaccassa bhikkhuno evaṁ icchā uppajjeyya: Es ist möglich, dass ein Mönch den Wunsch hat:

‘aho vata ahameva ārāmagatānaṁ bhikkhūnaṁ dhammaṁ deseyyaṁ, na añño bhikkhu ārāmagatānaṁ bhikkhūnaṁ dhammaṁ deseyyā’ti. ‚Ach! Dass doch ich allein die Mönche, Nonnen, Laienmänner und Laienfrauen im Kloster den Dhamma lehrte, nicht ein anderer Mönch!‘

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ añño bhikkhu ārāmagatānaṁ bhikkhūnaṁ dhammaṁ deseyya, na so bhikkhu ārāmagatānaṁ bhikkhūnaṁ dhammaṁ deseyya.

‘Añño bhikkhu ārāmagatānaṁ bhikkhūnaṁ dhammaṁ deseti, nāhaṁ ārāmagatānaṁ bhikkhūnaṁ dhammaṁ desemī’ti—

iti so kupito hoti appatīto.

Yo ceva kho, āvuso, kopo yo ca appaccayo—

ubhayametaṁ aṅgaṇaṁ.

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ idhekaccassa bhikkhuno evaṁ icchā uppajjeyya:

‘aho vata ahameva ārāmagatānaṁ bhikkhunīnaṁ dhammaṁ deseyyaṁ …pe…

upāsakānaṁ dhammaṁ deseyyaṁ …pe…

upāsikānaṁ dhammaṁ deseyyaṁ, na añño bhikkhu ārāmagatānaṁ upāsikānaṁ dhammaṁ deseyyā’ti.

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ añño bhikkhu ārāmagatānaṁ upāsikānaṁ dhammaṁ deseyya, na so bhikkhu ārāmagatānaṁ upāsikānaṁ dhammaṁ deseyya. Aber es ist möglich, dass ein anderer Mönch die Mönche, Nonnen, Laienmänner und Laienfrauen im Kloster den Dhamma lehrt …

‘Añño bhikkhu ārāmagatānaṁ upāsikānaṁ dhammaṁ deseti, nāhaṁ ārāmagatānaṁ upāsikānaṁ dhammaṁ desemī’ti—

iti so kupito hoti appatīto.

Yo ceva kho, āvuso, kopo yo ca appaccayo—

ubhayametaṁ aṅgaṇaṁ.

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ idhekaccassa bhikkhuno evaṁ icchā uppajjeyya: Es ist möglich, dass ein Mönch den Wunsch hat:

‘aho vata mameva bhikkhū sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, na aññaṁ bhikkhuṁ bhikkhū sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyun’ti. ‚Ach! Dass doch die Mönche, Nonnen, Laienmänner und Laienfrauen mich allein ehren, achten, würdigen und verehren, nicht einen anderen Mönch!‘

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ aññaṁ bhikkhuṁ bhikkhū sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, na taṁ bhikkhuṁ bhikkhū sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ.

‘Aññaṁ bhikkhuṁ bhikkhū sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, na maṁ bhikkhū sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjentī’ti—

iti so kupito hoti appatīto.

Yo ceva kho, āvuso, kopo yo ca appaccayo—

ubhayametaṁ aṅgaṇaṁ.

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ idhekaccassa bhikkhuno evaṁ icchā uppajjeyya:

‘aho vata mameva bhikkhuniyo …pe…

upāsakā …pe…

upāsikā sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, na aññaṁ bhikkhuṁ upāsikā sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyun’ti.

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ aññaṁ bhikkhuṁ upāsikā sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, na taṁ bhikkhuṁ upāsikā sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ. Aber es ist möglich, dass die Mönche, Nonnen, Laienmänner und Laienfrauen einen anderen Mönch ehren, achten, würdigen und verehren …

‘Aññaṁ bhikkhuṁ upāsikā sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, na maṁ upāsikā sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjentī’ti—

iti so kupito hoti appatīto.

Yo ceva kho, āvuso, kopo yo ca appaccayo—

ubhayametaṁ aṅgaṇaṁ.

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ idhekaccassa bhikkhuno evaṁ icchā uppajjeyya: Es ist möglich, dass ein Mönch den Wunsch hat:

‘aho vata ahameva lābhī assaṁ paṇītānaṁ cīvarānaṁ, na añño bhikkhu lābhī assa paṇītānaṁ cīvarānan’ti. ‚Ach! Dass doch ich allein die erlesensten Roben, das erlesenste Almosen, die erlesensten Unterkünfte und erlesenste Arzneien und Krankenversorgung bekomme, nicht ein anderer Mönch!‘

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ añño bhikkhu lābhī assa paṇītānaṁ cīvarānaṁ, na so bhikkhu lābhī assa paṇītānaṁ cīvarānaṁ. Aber es ist möglich, dass ein anderer Mönch die erlesensten Roben, das erlesenste Almosen, die erlesensten Unterkünfte und erlesenste Arzneien und Krankenversorgung bekommt …

‘Añño bhikkhu lābhī paṇītānaṁ cīvarānaṁ, nāhaṁ lābhī paṇītānaṁ cīvarānan’ti—

iti so kupito hoti appatīto.

Yo ceva kho, āvuso, kopo yo ca appaccayo—

ubhayametaṁ aṅgaṇaṁ.

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ idhekaccassa bhikkhuno evaṁ icchā uppajjeyya:

‘aho vata ahameva lābhī assaṁ paṇītānaṁ piṇḍapātānaṁ …pe…

paṇītānaṁ senāsanānaṁ …pe…

paṇītānaṁ gilānappaccayabhesajjaparikkhārānaṁ, na añño bhikkhu lābhī assa paṇītānaṁ gilānappaccayabhesajjaparikkhārānan’ti.

Ṭhānaṁ kho panetaṁ, āvuso, vijjati yaṁ añño bhikkhu lābhī assa paṇītānaṁ gilānappaccayabhesajjaparikkhārānaṁ, na so bhikkhu lābhī assa paṇītānaṁ gilānappaccayabhesajjaparikkhārānaṁ.

‘Añño bhikkhu lābhī paṇītānaṁ gilānappaccayabhesajjaparikkhārānaṁ, nāhaṁ lābhī paṇītānaṁ gilānappaccayabhesajjaparikkhārānan’ti—Im Gedanken: ‚Ein anderer Mönch hat die erlesensten Roben, das erlesenste Almosen, die erlesensten Unterkünfte und erlesenste Arzneien und Krankenversorgung bekommen‘

iti so kupito hoti appatīto. wird er zornig und bitter,

Yo ceva kho, āvuso, kopo yo ca appaccayo—und dieser Zorn und diese Bitterkeit

ubhayametaṁ aṅgaṇaṁ. sind beides Makel.

Imesaṁ kho etaṁ, āvuso, pāpakānaṁ akusalānaṁ icchāvacarānaṁ adhivacanaṁ, yadidaṁ aṅgaṇanti. ‚Makel‘ ist ein Ausdruck für den Bereich dieser schlechten, untauglichen Wünsche.

Yassa kassaci, āvuso, bhikkhuno ime pāpakā akusalā icchāvacarā appahīnā dissanti ceva sūyanti ca, kiñcāpi so hoti āraññiko pantasenāsano piṇḍapātiko sapadānacārī paṁsukūliko lūkhacīvaradharo, atha kho naṁ sabrahmacārī na ceva sakkaronti na garuṁ karonti na mānenti na pūjenti. Angenommen, man sieht und hört, dass der Bereich dieser schlechten, untauglichen Wünsche von einem Mönch nicht aufgegeben wurde. Selbst wenn er in der Wildnis oder in abgelegenen Unterkünften lebt, nur Almosen isst, der Reihe nach um Almosen umherzieht, Fetzenroben und schäbige Roben trägt, ehren, achten, würdigen und verehren ihn seine geistlichen Gefährten nicht.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

Te hi tassa āyasmato pāpakā akusalā icchāvacarā appahīnā dissanti ceva sūyanti ca. Weil man sieht und hört, dass der Bereich dieser schlechten, untauglichen Wünsche von diesem Ehrwürdigen nicht aufgegeben wurde.

Seyyathāpi, āvuso, kaṁsapāti ābhatā āpaṇā vā kammārakulā vā parisuddhā pariyodātā. Wie ein bronzener Kelch, der sauber und hell aus einem Laden oder einer Schmiede gebracht würde.

Tamenaṁ sāmikā ahikuṇapaṁ vā kukkurakuṇapaṁ vā manussakuṇapaṁ vā racayitvā aññissā kaṁsapātiyā paṭikujjitvā antarāpaṇaṁ paṭipajjeyyuṁ. Die Besitzer würden ihn mit dem Kadaver einer Schlange, eines Hundes oder eines Menschen herrichten, ihn mit einem Bronzedeckel bedecken und damit über den Marktplatz ziehen.

Tamenaṁ jano disvā evaṁ vadeyya: Wenn die Leute das sähen, würden sie sagen:

‘ambho, kimevidaṁ harīyati jaññajaññaṁ viyā’ti? ‚Werter Herr, was ist es, das du da wie einen kostbaren Schatz herumträgst?‘

Tamenaṁ uṭṭhahitvā apāpuritvā olokeyya. Und er öffnete den Deckel, damit die Leute hineinschauen könnten.

Tassa sahadassanena amanāpatā ca saṇṭhaheyya, pāṭikulyatā ca saṇṭhaheyya, jegucchatā ca saṇṭhaheyya; Doch sobald sie den Inhalt sähen, wären sie von Abscheu, Widerwillen und Ekel erfüllt.

jighacchitānampi na bhottukamyatā assa, pageva suhitānaṁ. Nicht einmal die Hungrigen wollten davon essen, geschweige denn die, die satt wären.

Evameva kho, āvuso, yassa kassaci bhikkhuno ime pāpakā akusalā icchāvacarā appahīnā dissanti ceva sūyanti ca, kiñcāpi so hoti āraññiko pantasenāsano piṇḍapātiko sapadānacārī paṁsukūliko lūkhacīvaradharo, atha kho naṁ sabrahmacārī na ceva sakkaronti na garuṁ karonti na mānenti na pūjenti. Ebenso ist es, wenn man sieht und hört, dass der Bereich dieser schlechten, untauglichen Wünsche von einem Mönch nicht aufgegeben wurde. Selbst wenn er in der Wildnis oder in abgelegenen Unterkünften lebt, nur Almosen isst, der Reihe nach um Almosen umherzieht, Fetzenroben und schäbige Roben trägt, ehren, achten, würdigen und verehren ihn seine geistlichen Gefährten nicht.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

Te hi tassa āyasmato pāpakā akusalā icchāvacarā appahīnā dissanti ceva sūyanti ca. Weil man sieht und hört, dass der Bereich dieser schlechten, untauglichen Wünsche von diesem Ehrwürdigen nicht aufgegeben wurde.

Yassa kassaci, āvuso, bhikkhuno ime pāpakā akusalā icchāvacarā pahīnā dissanti ceva sūyanti ca, kiñcāpi so hoti gāmantavihārī nemantaniko gahapaticīvaradharo, atha kho naṁ sabrahmacārī sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti. Angenommen, man sieht und hört, dass der Bereich dieser schlechten, untauglichen Wünsche von einem Mönch aufgegeben wurde. Selbst wenn er in einem Dorf lebt, Einladungen für Mahlzeiten annimmt und Roben trägt, die von Hausbesitzern gespendet wurden, ehren, achten, würdigen und verehren ihn seine geistlichen Gefährten.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

Te hi tassa āyasmato pāpakā akusalā icchāvacarā pahīnā dissanti ceva sūyanti ca. Weil man sieht und hört, dass der Bereich dieser schlechten, untauglichen Wünsche von diesem Ehrwürdigen aufgegeben wurde.

Seyyathāpi, āvuso, kaṁsapāti ābhatā āpaṇā vā kammārakulā vā parisuddhā pariyodātā. Wie ein bronzener Kelch, der sauber und hell aus einem Laden oder einer Schmiede gebracht würde.

Tamenaṁ sāmikā sālīnaṁ odanaṁ vicitakāḷakaṁ anekasūpaṁ anekabyañjanaṁ racayitvā aññissā kaṁsapātiyā paṭikujjitvā antarāpaṇaṁ paṭipajjeyyuṁ. Die Besitzer würden ihn mit feinem gekochtem Reis herrichten, aus dem die dunklen Körner ausgelesen wären und der mit vielen Suppen und Soßen angerichtet wäre, ihn mit einem Bronzedeckel bedecken und damit über den Marktplatz ziehen.

Tamenaṁ jano disvā evaṁ vadeyya: Wenn die Leute das sähen, würden sie sagen:

‘ambho, kimevidaṁ harīyati jaññajaññaṁ viyā’ti? ‚Werter Herr, was ist es, das du da wie einen kostbaren Schatz herumträgst?‘

Tamenaṁ uṭṭhahitvā apāpuritvā olokeyya. Und er öffnete den Deckel, damit die Leute hineinschauen könnten.

Tassa saha dassanena manāpatā ca saṇṭhaheyya, appāṭikulyatā ca saṇṭhaheyya, ajegucchatā ca saṇṭhaheyya; Und sobald sie den Inhalt sähen, wären sie von Gefallen, Anziehung und Genuss erfüllt.

suhitānampi bhottukamyatā assa, pageva jighacchitānaṁ. Selbst die, die satt wären, wollten davon essen, und erst recht die Hungrigen.

Evameva kho, āvuso, yassa kassaci bhikkhuno ime pāpakā akusalā icchāvacarā pahīnā dissanti ceva sūyanti ca, kiñcāpi so hoti gāmantavihārī nemantaniko gahapaticīvaradharo, atha kho naṁ sabrahmacārī sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti. Ebenso ist es, wenn man sieht und hört, dass der Bereich dieser schlechten, untauglichen Wünsche von einem Mönch aufgegeben wurde. Selbst wenn er in einem Dorf lebt, Einladungen für Mahlzeiten annimmt und Roben trägt, die von Hausbesitzern gespendet wurden, ehren, achten, würdigen und verehren ihn seine geistlichen Gefährten.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

Te hi tassa āyasmato pāpakā akusalā icchāvacarā pahīnā dissanti ceva sūyanti cā”ti. Weil man sieht und hört, dass der Bereich dieser schlechten, untauglichen Wünsche von diesem Ehrwürdigen aufgegeben wurde.“

Evaṁ vutte, āyasmā mahāmoggallāno āyasmantaṁ sāriputtaṁ etadavoca: Darauf sagte der Ehrwürdige Mahāmoggallāna zu ihm:

“upamā maṁ, āvuso sāriputta, paṭibhātī”ti. „Geehrter Sāriputta, mir fällt ein Gleichnis ein.“

“Paṭibhātu taṁ, āvuso moggallānā”ti. „So sag, was dir einfällt“, sagte Sāriputta.

“Ekamidāhaṁ, āvuso, samayaṁ rājagahe viharāmi giribbaje. „Geehrter, dieses eine Mal hielt ich mich eben hier in diesem von Bergen eingekesselten Rājagaha auf.

Atha khvāhaṁ, āvuso, pubbaṇhasamayaṁ nivāsetvā pattacīvaramādāya rājagahaṁ piṇḍāya pāvisiṁ. Da kleidete ich mich am Morgen an, nahm Schale und Robe und betrat Rājagaha zum Almosengang.

Tena kho pana samayena samīti yānakāraputto rathassa nemiṁ tacchati. Zu dieser Zeit war Samīti von den Wagnern dabei, die Felge eines Wagenrades glatt zu hobeln.

Tamenaṁ paṇḍuputto ājīvako purāṇayānakāraputto paccupaṭṭhito hoti. Der Ājīvaka-Asket Paṇḍuputta, der früher zu den Wagnern gehört hatte, stand dabei,

Atha kho, āvuso, paṇḍuputtassa ājīvakassa purāṇayānakāraputtassa evaṁ cetaso parivitakko udapādi: und dieser Gedanke kam ihm in den Sinn:

‘aho vatāyaṁ samīti yānakāraputto imissā nemiyā imañca vaṅkaṁ imañca jimhaṁ imañca dosaṁ taccheyya, evāyaṁ nemi apagatavaṅkā apagatajimhā apagatadosā suddhā assa sāre patiṭṭhitā’ti. ‚Ach, ich hoffe, der Wagner Samīti gleicht die Krummheiten, Verformungen und Fehler in dieser Felge aus. Dann wird die Felge frei von Krummheiten, Verformungen und Fehlern sein, rein und im Kern gefestigt.‘

Yathā yathā kho, āvuso, paṇḍuputtassa ājīvakassa purāṇayānakāraputtassa cetaso parivitakko hoti tathā tathā samīti yānakāraputto tassā nemiyā tañca vaṅkaṁ tañca jimhaṁ tañca dosaṁ tacchati. Und Samīti glich die Krummheiten, Verformungen und Fehler in der Felge aus, gerade wie Paṇḍuputta gedacht hatte.

Atha kho, āvuso, paṇḍuputto ājīvako purāṇayānakāraputto attamano attamanavācaṁ nicchāresi: Dann drückte Paṇḍuputta seine Befriedigung aus:

‘hadayā hadayaṁ maññe aññāya tacchatī’ti. ‚Er hobelt, als würde er mein Herz mit seinem Herzen erkennen!‘

Evameva kho, āvuso, ye te puggalā assaddhā, jīvikatthā na saddhā agārasmā anagāriyaṁ pabbajitā, saṭhā māyāvino ketabino uddhatā unnaḷā capalā mukharā vikiṇṇavācā, indriyesu aguttadvārā, bhojane amattaññuno, jāgariyaṁ ananuyuttā, sāmaññe anapekkhavanto, sikkhāya na tibbagāravā, bāhulikā sāthalikā, okkamane pubbaṅgamā, paviveke nikkhittadhurā, kusītā hīnavīriyā muṭṭhassatī asampajānā asamāhitā vibbhantacittā duppaññā eḷamūgā, tesaṁ āyasmā sāriputto iminā dhammapariyāyena hadayā hadayaṁ maññe aññāya tacchati. Ebenso gibt es diese Menschen ohne Vertrauen, die nicht aus Vertrauen, sondern um des Lebenserwerbs willen aus dem Haus fortgezogen sind ins hauslose Leben. Sie sind doppelzüngig, betrügerisch und hinterhältig. Sie sind rastlos, unverschämt, launisch und unflätig, mit loser Zunge. Sie bewachen die Tore der Sinne nicht, halten beim Essen kein Maß und weihen sich nicht dem Wachsein. Sie haben kein Interesse am Asketenleben und keine eifrige Achtung vor der Schulung. Sie sind genießerisch und lasch, die Ersten bei Rückfällen, sie vernachlässigen die Abgeschiedenheit, sind träge und mit wenig Energie. Sie sind unachtsam, ohne Situationsbewusstsein, ohne Versenkung, mit schweifendem Geist, geistlose Trottel. Der Ehrwürdige Sāriputta gleicht mit dieser Lehrdarlegung ihre Fehler aus, als würde er mein Herz mit seinem Herzen erkennen!

Ye pana te kulaputtā saddhā agārasmā anagāriyaṁ pabbajitā, asaṭhā amāyāvino aketabino anuddhatā anunnaḷā acapalā amukharā avikiṇṇavācā, indriyesu guttadvārā, bhojane mattaññuno, jāgariyaṁ anuyuttā, sāmaññe apekkhavanto, sikkhāya tibbagāravā, na bāhulikā na sāthalikā, okkamane nikkhittadhurā, paviveke pubbaṅgamā, āraddhavīriyā pahitattā upaṭṭhitassatī sampajānā samāhitā ekaggacittā paññavanto aneḷamūgā, te āyasmato sāriputtassa imaṁ dhammapariyāyaṁ sutvā pivanti maññe, ghasanti maññe vacasā ceva manasā ca: Aber es gibt diese ehrbaren Menschen, die aus Vertrauen aus dem Haus fortgezogen sind ins hauslose Leben. Sie sind nicht verschlagen, hinterhältig oder heimtückisch. Sie sind nicht rastlos, anmaßend, launisch oder unflätig, haben keine lose Zunge. Sie bewachen die Tore der Sinne, halten beim Essen Maß und weihen sich dem Wachsein. Sie haben Interesse am Asketenleben und eifrige Achtung vor der Schulung. Sie sind nicht genießerisch oder lasch und fallen nicht zurück, sie vernachlässigen die Abgeschiedenheit nicht, sind energisch und entschlossen. Sie sind achtsam, mit Situationsbewusstsein und Versenkung, mit geeintem Geist, weise und gescheit. Wenn sie diese Lehrdarlegung vom Ehrwürdigen Sāriputta hören, trinken sie sie und verschlingen sie sozusagen. Und sie sagen in Worten und Gedanken:

‘sādhu vata, bho, sabrahmacārī akusalā vuṭṭhāpetvā kusale patiṭṭhāpetī’ti. ‚Gut, werte Herren, dass er seine geistlichen Gefährten vom Untauglichen wegführt und im Tauglichen verankert!‘

Seyyathāpi, āvuso, itthī vā puriso vā daharo yuvā maṇḍanakajātiko sīsaṁnhāto uppalamālaṁ vā vassikamālaṁ vā atimuttakamālaṁ vā labhitvā ubhohi hatthehi paṭiggahetvā uttamaṅge sirasmiṁ patiṭṭhapeyya; Wie eine Frau oder ein Mann, jung, jugendlich, in Schmuck vernarrt, mit frisch gebadetem Kopf: Wenn dieser Mensch einen Kranz aus Lotus-, Jasmin- oder Lianenblüten bekäme, würde er ihn mit beiden Händen nehmen und oben auf seinen Kopf setzen.

evameva kho, āvuso, ye te kulaputtā saddhā agārasmā anagāriyaṁ pabbajitā, asaṭhā amāyāvino aketabino anuddhatā anunnaḷā acapalā amukharā avikiṇṇavācā, indriyesu guttadvārā, bhojane mattaññuno, jāgariyaṁ anuyuttā, sāmaññe apekkhavanto, sikkhāya tibbagāravā, na bāhulikā na sāthalikā, okkamane nikkhittadhurā, paviveke pubbaṅgamā, āraddhavīriyā pahitattā upaṭṭhitassatī sampajānā samāhitā ekaggacittā paññavanto aneḷamūgā, te āyasmato sāriputtassa imaṁ dhammapariyāyaṁ sutvā pivanti maññe, ghasanti maññe vacasā ceva manasā ca: Ebenso sagen diese ehrbaren Menschen, die aus Vertrauen aus dem Haus fortgezogen sind ins hauslose Leben …:

‘sādhu vata, bho, sabrahmacārī akusalā vuṭṭhāpetvā kusale patiṭṭhāpetī’”ti. ‚Gut, werte Herren, dass er seine geistlichen Gefährten vom Untauglichen wegführt und im Tauglichen verankert!‘“

Itiha te ubho mahānāgā aññamaññassa subhāsitaṁ samanumodiṁsūti. Und so stimmten diese beiden spirituellen Riesen wechselseitig ihren erlesenen Worten zu.

Anaṅgaṇasuttaṁ niṭṭhitaṁ pañcamaṁ.
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