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Majjhima Nikāya 28 Mittlere Lehrreden 28

Mahāhatthipadopamasutta Das längere Gleichnis von der Elefanten-Fußspur

Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:

ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.

Tatra kho āyasmā sāriputto bhikkhū āmantesi: Da wandte sich der Ehrwürdige Sāriputta an die Mönche und Nonnen:

“āvuso bhikkhave”ti. „Geehrte, Mönche und Nonnen!“

“Āvuso”ti kho te bhikkhū āyasmato sāriputtassa paccassosuṁ. „Geehrter“, antworteten sie.

Āyasmā sāriputto etadavoca: Sāriputta sagte:

“Seyyathāpi, āvuso, yāni kānici jaṅgalānaṁ pāṇānaṁ padajātāni sabbāni tāni hatthipade samodhānaṁ gacchanti, hatthipadaṁ tesaṁ aggamakkhāyati yadidaṁ mahantattena; „Die Fußspuren aller Lebewesen, die laufen, passen in die Fußspur eines Elefanten hinein. Daher gilt die Fußspur des Elefanten als die größte von allen.

evameva kho, āvuso, ye keci kusalā dhammā sabbete catūsu ariyasaccesu saṅgahaṁ gacchanti. Ebenso sind alle tauglichen Eigenschaften in den vier edlen Wahrheiten einbegriffen.

Katamesu catūsu? In welchen vier?

Dukkhe ariyasacce, dukkhasamudaye ariyasacce, dukkhanirodhe ariyasacce, dukkhanirodhagāminiyā paṭipadāya ariyasacce. In der edlen Wahrheit vom Leiden, von der Ursache des Leidens, vom Aufhören des Leidens und von der Übung, die zum Aufhören des Leidens führt.

Katamañcāvuso, dukkhaṁ ariyasaccaṁ? Und was ist die edle Wahrheit vom Leiden?

Jātipi dukkhā, jarāpi dukkhā, maraṇampi dukkhaṁ, sokaparidevadukkhadomanassupāyāsāpi dukkhā, yampicchaṁ na labhati tampi dukkhaṁ; saṅkhittena, pañcupādānakkhandhā dukkhā. Wiedergeburt ist Leiden; Alter ist Leiden; Krankheit ist Leiden; Tod ist Leiden; Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis sind Leiden; nicht bekommen, was man wünscht, ist Leiden. Kurz, die fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate sind Leiden.

Katame cāvuso, pañcupādānakkhandhā? Und was sind die fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate?

Seyyathidaṁ—rūpupādānakkhandho, vedanupādānakkhandho, saññupādānakkhandho, saṅkhārupādānakkhandho, viññāṇupādānakkhandho. Es sind das mit Ergreifen verbundene Aggregat der Form, das des Gefühls, das der Wahrnehmung, das der Willensbildungsprozesse und das des Bewusstseins.

Katamo cāvuso, rūpupādānakkhandho? Und was ist das mit Ergreifen verbundene Aggregat der Form?

Cattāri ca mahābhūtāni, catunnañca mahābhūtānaṁ upādāya rūpaṁ. Die vier Grundzustände und die Form, die von den vier Grundzuständen abgeleitet ist.

Katamā cāvuso, cattāro mahābhūtā? Und was sind die vier Grundzustände?

Pathavīdhātu, āpodhātu, tejodhātu, vāyodhātu. Die Elemente Erde, Wasser, Feuer und Wind.

Katamā cāvuso, pathavīdhātu? Und was ist das Erdelement?

Pathavīdhātu siyā ajjhattikā, siyā bāhirā. Das Erdelement kann innerlich oder äußerlich sein.

Katamā cāvuso, ajjhattikā pathavīdhātu? Und was ist das innere Erdelement?

Yaṁ ajjhattaṁ paccattaṁ kakkhaḷaṁ kharigataṁ upādinnaṁ, seyyathidaṁ—Alles Innerliche, das zu einer Person gehört, das hart und fest ist und das man sich zu eigen macht, was wie etwa

kesā lomā nakhā dantā taco maṁsaṁ nhāru aṭṭhi aṭṭhimiñjaṁ vakkaṁ hadayaṁ yakanaṁ kilomakaṁ pihakaṁ papphāsaṁ antaṁ antaguṇaṁ udariyaṁ karīsaṁ, yaṁ vā panaññampi kiñci ajjhattaṁ paccattaṁ kakkhaḷaṁ kharigataṁ upādinnaṁ. Kopfhaare, Körperhaare, Nägel, Zähne, Haut, Fleisch, Sehnen, Knochen, Knochenmark, Nieren, Herz, Leber, Zwerchfell, Milz, Lungen, Därme, Gekröse, Speisebrei, Kot oder alles andere Innerliche, das zu einer Person gehört, das hart und fest ist und das man sich zu eigen macht.

Ayaṁ vuccatāvuso, ajjhattikā pathavīdhātu. Das nennt man das innere Erdelement.

Yā ceva kho pana ajjhattikā pathavīdhātu, yā ca bāhirā pathavīdhātu, pathavīdhāturevesā. Das innere Erdelement und das äußere Erdelement sind bloß das Erdelement.

‘Taṁ netaṁ mama, nesohamasmi, na meso attā’ti—evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya daṭṭhabbaṁ. Das soll man wahrhaftig mit rechter Weisheit so sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘

Evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya disvā pathavīdhātuyā nibbindati, pathavīdhātuyā cittaṁ virājeti. Wenn man das wahrhaftig mit rechter Weisheit so sieht, wird man vom Erdelement ernüchtert und wendet den Geist vom Erdelement ab.

Hoti kho so, āvuso, samayo yaṁ bāhirā āpodhātu pakuppati. Es kommt eine Zeit, da das äußere Wasserelement aufbraust.

Antarahitā tasmiṁ samaye bāhirā pathavīdhātu hoti. Zu dieser Zeit verschwindet das äußere Erdelement.

Tassā hi nāma, āvuso, bāhirāya pathavīdhātuyā tāva mahallikāya aniccatā paññāyissati, khayadhammatā paññāyissati, vayadhammatā paññāyissati, vipariṇāmadhammatā paññāyissati. So alt es auch ist, wird sich das Erdelement doch als unbeständig erweisen, als etwas, das enden, verschwinden und zugrunde gehen muss.

Kiṁ panimassa mattaṭṭhakassa kāyassa taṇhupādinnassa ‘ahanti vā mamanti vā asmī’ti vā? Atha khvāssa notevettha hoti. Wie ist es erst mit diesem kurzlebigen Körper, den man sich durch Verlangen zu eigen macht? Anstatt ihn als ‚ich‘ oder ‚mein‘ oder ‚ich bin‘ anzusehen, betrachtet man ihn als keins davon.

Tañce, āvuso, bhikkhuṁ pare akkosanti paribhāsanti rosenti vihesenti, so evaṁ pajānāti: Wenn andere diesen Mönch beleidigen, angreifen, bedrängen und plagen, versteht er:

‘uppannā kho me ayaṁ sotasamphassajā dukkhavedanā. ‚Dieses schmerzhafte, aus Ohrkontakt entsprungene Gefühl ist in mir aufgekommen.

Sā ca kho paṭicca, no apaṭicca. Es ist abhängig, nicht unabhängig.

Kiṁ paṭicca? Abhängig wovon?

Phassaṁ paṭicca’. Abhängig von Kontakt.‘

So phasso aniccoti passati, vedanā aniccāti passati, saññā aniccāti passati, saṅkhārā aniccāti passati, viññāṇaṁ aniccanti passati. Er sieht, dass Kontakt, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozesse und Bewusstsein unbeständig sind.

Tassa dhātārammaṇameva cittaṁ pakkhandati pasīdati santiṭṭhati adhimuccati. Allein auf dieses Element gestützt springt sein Geist vorwärts, wird zuversichtlich, setzt sich und wird entschlossen.

Tañce, āvuso, bhikkhuṁ pare aniṭṭhehi akantehi amanāpehi samudācaranti—Andere könnten diesen Mönch auf unerwünschte, unwillkommene und unangenehme Art behandeln,

pāṇisamphassenapi leḍḍusamphassenapi daṇḍasamphassenapi satthasamphassenapi. ihn mit Fäusten, Steinen, Stöcken und Schwertern schlagen.

So evaṁ pajānāti: Er versteht:

‘tathābhūto kho ayaṁ kāyo yathābhūtasmiṁ kāye pāṇisamphassāpi kamanti, leḍḍusamphassāpi kamanti, daṇḍasamphassāpi kamanti, satthasamphassāpi kamanti. ‚Dieser Körper ist so, dass Fäuste, Steine, Stöcke und Schwerter ihn treffen.

Vuttaṁ kho panetaṁ bhagavatā kakacūpamovāde: Aber der Buddha hat in der Unterweisung über das Gleichnis von der Säge gesagt:

“ubhatodaṇḍakena cepi, bhikkhave, kakacena corā ocarakā aṅgamaṅgāni okanteyyuṁ, tatrāpi yo mano padūseyya na me so tena sāsanakaro”ti. „Selbst wenn gemeine Räuber euch mit einer doppelgriffigen Säge nacheinander alle Glieder abtrennen würden, würde jeder, der darüber einen böswilligen Gedanken hätte, nicht meiner Anleitung folgen.“

Āraddhaṁ kho pana me vīriyaṁ bhavissati asallīnaṁ, upaṭṭhitā sati asammuṭṭhā, passaddho kāyo asāraddho, samāhitaṁ cittaṁ ekaggaṁ. Meine Energie soll aufgerüttelt und unermüdlich sein, die Achtsamkeit fest verankert und klar, mein Körper still und nicht erregt und mein Geist im Samādhi versunken.

Kāmaṁ dāni imasmiṁ kāye pāṇisamphassāpi kamantu, leḍḍusamphassāpi kamantu, daṇḍasamphassāpi kamantu, satthasamphassāpi kamantu, karīyati hidaṁ buddhānaṁ sāsanan’ti. Gerne sollen nun Fäuste, Steine, Stöcke und Schwerter diesen Körper treffen! Denn so wird die Anleitung der Buddhas befolgt.‘

Tassa ce, āvuso, bhikkhuno evaṁ buddhaṁ anussarato evaṁ dhammaṁ anussarato evaṁ saṅghaṁ anussarato upekkhā kusalanissitā na saṇṭhāti. Während er so den Buddha, die Lehre und den Saṅgha betrachtet, wird auf das Taugliche gegründeter Gleichmut in ihm nicht gefestigt.

So tena saṁvijjati saṁvegaṁ āpajjati: In diesem Fall erweckt er ein Gefühl der Dringlichkeit:

‘alābhā vata me, na vata me lābhā; dulladdhaṁ vata me, na vata me suladdhaṁ, ‚Es ist mein Pech, mein Missgeschick,

yassa me evaṁ buddhaṁ anussarato, evaṁ dhammaṁ anussarato, evaṁ saṅghaṁ anussarato, upekkhā kusalanissitā na saṇṭhātī’ti. dass, während ich so den Buddha, die Lehre und den Saṅgha betrachte, auf das Taugliche gegründeter Gleichmut in mir nicht gefestigt wird.‘

Seyyathāpi, āvuso, suṇisā sasuraṁ disvā saṁvijjati saṁvegaṁ āpajjati; Er ist wie eine Schwiegertochter, die ein Gefühl der Dringlichkeit erweckt, wenn sie ihren Schwiegervater sieht.

evameva kho, āvuso, tassa ce bhikkhuno evaṁ buddhaṁ anussarato, evaṁ dhammaṁ anussarato, evaṁ saṅghaṁ anussarato, upekkhā kusalanissitā na saṇṭhāti, so tena saṁvijjati saṁvegaṁ āpajjati:

‘alābhā vata me, na vata me lābhā; dulladdhaṁ vata me, na vata me suladdhaṁ, yassa me evaṁ buddhaṁ anussarato evaṁ dhammaṁ anussarato, evaṁ saṅghaṁ anussarato, upekkhā kusalanissitā na saṇṭhātī’ti.

Tassa ce, āvuso, bhikkhuno evaṁ buddhaṁ anussarato, evaṁ dhammaṁ anussarato, evaṁ saṅghaṁ anussarato upekkhā kusalanissitā saṇṭhāti, so tena attamano hoti. Aber wenn, während er so den Buddha, die Lehre und den Saṅgha betrachtet, auf das Taugliche gegründeter Gleichmut in ihm gefestigt wird, ist er damit zufrieden.

Ettāvatāpi kho, āvuso, bhikkhuno bahukataṁ hoti. An diesem Punkt ist von diesem Mönch viel getan worden.

Katamā cāvuso, āpodhātu? Und was ist das Wasserelement?

Āpodhātu siyā ajjhattikā, siyā bāhirā. Das Wasserelement kann innerlich oder äußerlich sein.

Katamā cāvuso, ajjhattikā āpodhātu? Und was ist das innere Wasserelement?

Yaṁ ajjhattaṁ paccattaṁ āpo āpogataṁ upādinnaṁ, seyyathidaṁ—Alles Innerliche, das zu einer Person gehört, das Wasser und wässrig ist und das man sich zu eigen macht, wie etwa

pittaṁ semhaṁ pubbo lohitaṁ sedo medo assu vasā kheḷo siṅghāṇikā lasikā muttaṁ, yaṁ vā panaññampi kiñci ajjhattaṁ paccattaṁ āpo āpogataṁ upādinnaṁ—Galle, Schleim, Eiter, Blut, Schweiß, Fett, Tränen, Talg, Speichel, Nasenschleim, Gelenkschmiere, Urin oder alles andere Innerliche, das zu einer Person gehört, das Wasser und wässrig ist und das man sich zu eigen macht.

ayaṁ vuccatāvuso, ajjhattikā āpodhātu. Das nennt man das innere Wasserelement.

Yā ceva kho pana ajjhattikā āpodhātu yā ca bāhirā āpodhātu, āpodhāturevesā. Das innere Wasserelement und das äußere Wasserelement sind bloß das Wasserelement.

‘Taṁ netaṁ mama, nesohamasmi, na meso attā’ti evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya daṭṭhabbaṁ. Das soll man wahrhaftig mit rechter Weisheit so sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘

Evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya disvā āpodhātuyā nibbindati, āpodhātuyā cittaṁ virājeti. Wenn man das wahrhaftig mit rechter Weisheit so sieht, wird man vom Wasserelement ernüchtert und wendet den Geist vom Wasserelement ab.

Hoti kho so, āvuso, samayo yaṁ bāhirā āpodhātu pakuppati. Es kommt eine Zeit, da das äußere Wasserelement aufbraust.

Sā gāmampi vahati, nigamampi vahati, nagarampi vahati, janapadampi vahati, janapadapadesampi vahati. Es reißt Dörfer, Marktflecken, Städte, Länder und Landstriche fort.

Hoti kho so, āvuso, samayo yaṁ mahāsamudde yojanasatikānipi udakāni ogacchanti, dviyojanasatikānipi udakāni ogacchanti, tiyojanasatikānipi udakāni ogacchanti, catuyojanasatikānipi udakāni ogacchanti, pañcayojanasatikānipi udakāni ogacchanti, chayojanasatikānipi udakāni ogacchanti, sattayojanasatikānipi udakāni ogacchanti. Es kommt eine Zeit, da sinkt der Wasserspiegel im Weltmeer um hundert Meilen, um zwei-, drei-, vier-, fünf-, sechs- oder gar siebenhundert Meilen.

Hoti kho so, āvuso, samayo yaṁ mahāsamudde sattatālampi udakaṁ saṇṭhāti, chattālampi udakaṁ saṇṭhāti, pañcatālampi udakaṁ saṇṭhāti, catuttālampi udakaṁ saṇṭhāti, titālampi udakaṁ saṇṭhāti, dvitālampi udakaṁ saṇṭhāti, tālamattampi udakaṁ saṇṭhāti. Es kommt eine Zeit, da das Wasser, das im Weltmeer verbleibt, nur so tief ist wie sieben Palmen, so tief wie sechs, fünf, vier, drei, zwei oder gar nur eine Palme.

Hoti kho so, āvuso, samayo yaṁ mahāsamudde sattaporisampi udakaṁ saṇṭhāti, chapporisampi udakaṁ saṇṭhāti, pañcaporisampi udakaṁ saṇṭhāti, catupporisampi udakaṁ saṇṭhāti, tiporisampi udakaṁ saṇṭhāti, dviporisampi udakaṁ saṇṭhāti, porisamattampi udakaṁ saṇṭhāti. Es kommt eine Zeit, da das Wasser, das im Weltmeer verbleibt, nur sieben Klafter tief ist, nur sechs, fünf, vier, drei, zwei oder gar nur einen Klafter tief.

Hoti kho so, āvuso, samayo yaṁ mahāsamudde aḍḍhaporisampi udakaṁ saṇṭhāti, kaṭimattampi udakaṁ saṇṭhāti, jāṇukamattampi udakaṁ saṇṭhāti, gopphakamattampi udakaṁ saṇṭhāti. Es kommt eine Zeit, da das Wasser, das im Weltmeer verbleibt, nur einen halben Klafter tief ist, dass es nur bis zur Hüfte, zum Knie oder gar nur bis zum Knöchel reicht.

Hoti kho so, āvuso, samayo, yaṁ mahāsamudde aṅgulipabbatemanamattampi udakaṁ na hoti. Es kommt eine Zeit, da gibt es nicht einmal genug Wasser im Weltmeer, um sich die Zehenspitze nass zu machen.

Tassā hi nāma, āvuso, bāhirāya āpodhātuyā tāva mahallikāya aniccatā paññāyissati, khayadhammatā paññāyissati, vayadhammatā paññāyissati, vipariṇāmadhammatā paññāyissati. So alt es auch ist, wird sich das Wasserelement doch als unbeständig erweisen, als etwas, das enden, verschwinden und zugrunde gehen muss.

Kiṁ panimassa mattaṭṭhakassa kāyassa taṇhupādinnassa ‘ahanti vā mamanti vā asmī’ti vā? Atha khvāssa notevettha hoti …pe… Wie ist es erst mit diesem kurzlebigen Körper, den man sich durch Verlangen zu eigen macht? Anstatt ihn als ‚ich‘ oder ‚mein‘ oder ‚ich bin‘ anzusehen, betrachtet man ihn als keins davon. …

tassa ce, āvuso, bhikkhuno evaṁ buddhaṁ anussarato, evaṁ dhammaṁ anussarato, evaṁ saṅghaṁ anussarato upekkhā kusalanissitā saṇṭhāti. So tena attamano hoti. Aber wenn, während ein Mönch so den Buddha, die Lehre und den Saṅgha betrachtet, auf das Taugliche gegründeter Gleichmut in ihm gefestigt wird, ist er damit zufrieden.

Ettāvatāpi kho, āvuso, bhikkhuno bahukataṁ hoti. An diesem Punkt ist von diesem Mönch viel getan worden.

Katamā cāvuso, tejodhātu? Und was ist das Feuerelement?

Tejodhātu siyā ajjhattikā, siyā bāhirā. Das Feuerelement kann innerlich oder äußerlich sein.

Katamā cāvuso, ajjhattikā tejodhātu? Und was ist das innere Feuerelement?

Yaṁ ajjhattaṁ paccattaṁ tejo tejogataṁ upādinnaṁ, seyyathidaṁ—Alles Innerliche, das zu einer Person gehört, das Feuer und feurig ist und das man sich zu eigen macht, wie etwa

yena ca santappati, yena ca jīrīyati, yena ca pariḍayhati, yena ca asitapītakhāyitasāyitaṁ sammā pariṇāmaṁ gacchati, yaṁ vā panaññampi kiñci ajjhattaṁ paccattaṁ tejo tejogataṁ upādinnaṁ—das, was wärmt, was altert, was einen erhitzt, wenn man Fieber hat, was Speise und Trank richtig verdaut oder alles andere Innerliche, das zu einer Person gehört, das Feuer und feurig ist und das man sich zu eigen macht.

ayaṁ vuccatāvuso, ajjhattikā tejodhātu. Das nennt man das innere Feuerelement.

Yā ceva kho pana ajjhattikā tejodhātu yā ca bāhirā tejodhātu, tejodhāturevesā. Das innere Feuerelement und das äußere Feuerelement sind bloß das Feuerelement.

‘Taṁ netaṁ mama, nesohamasmi, na meso attā’ti evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya daṭṭhabbaṁ. Das soll man wahrhaftig mit rechter Weisheit so sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘

Evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya disvā tejodhātuyā nibbindati, tejodhātuyā cittaṁ virājeti. Wenn man das wahrhaftig mit rechter Weisheit so sieht, wird man vom Feuerelement ernüchtert und wendet den Geist vom Feuerelement ab.

Hoti kho so, āvuso, samayo yaṁ bāhirā tejodhātu pakuppati. Es kommt eine Zeit, da das äußere Feuerelement aufbraust.

Sā gāmampi dahati, nigamampi dahati, nagarampi dahati, janapadampi dahati, janapadapadesampi dahati. Es brennt Dörfer, Marktflecken, Städte, Länder und Landstriche nieder,

Sā haritantaṁ vā panthantaṁ vā selantaṁ vā udakantaṁ vā ramaṇīyaṁ vā bhūmibhāgaṁ āgamma anāhārā nibbāyati. bis es ein grünes Feld erreicht, eine Straße, eine Klippe, ein Gewässer oder ein Stück schön angelegtes Land und dann erlischt, da es nicht genährt wird.

Hoti kho so, āvuso, samayo yaṁ kukkuṭapattenapi nhārudaddulenapi aggiṁ gavesanti. Es kommt eine Zeit, da sie versuchen werden, ein Feuer zu machen, und bloß eine Hühnerfeder oder ein Stück Sehne als Zündspan nehmen.

Tassā hi nāma, āvuso, bāhirāya tejodhātuyā tāva mahallikāya aniccatā paññāyissati, khayadhammatā paññāyissati, vayadhammatā paññāyissati, vipariṇāmadhammatā paññāyissati. So alt es auch ist, wird sich das Feuerelement doch als unbeständig erweisen, als etwas, das enden, verschwinden und zugrunde gehen muss.

Kiṁ panimassa mattaṭṭhakassa kāyassa taṇhupādinnassa ‘ahanti vā mamanti vā asmī’ti vā? Wie ist es erst mit diesem kurzlebigen Körper, den man sich durch Verlangen zu eigen macht? Anstatt ihn als ‚ich‘ oder ‚mein‘ oder ‚ich bin‘ anzusehen, betrachtet man ihn als keins davon. …

Atha khvāssa notevettha hoti …pe… tassa ce, āvuso, bhikkhuno evaṁ buddhaṁ anussarato evaṁ dhammaṁ anussarato evaṁ saṅghaṁ anussarato upekkhā kusalanissitā saṇṭhāti, so tena attamano hoti. Aber wenn, während ein Mönch so den Buddha, die Lehre und den Saṅgha betrachtet, auf das Taugliche gegründeter Gleichmut in ihm gefestigt wird, ist er damit zufrieden.

Ettāvatāpi kho, āvuso, bhikkhuno bahukataṁ hoti. An diesem Punkt ist von diesem Mönch viel getan worden.

Katamā cāvuso, vāyodhātu? Und was ist das Windelement?

Vāyodhātu siyā ajjhattikā, siyā bāhirā. Das Windelement kann innerlich oder äußerlich sein.

Katamā cāvuso, ajjhattikā vāyodhātu? Und was ist das innere Windelement?

Yaṁ ajjhattaṁ paccattaṁ vāyo vāyogataṁ upādinnaṁ, seyyathidaṁ—Alles Innerliche, das zu einer Person gehört, das Wind und windig ist und das man sich zu eigen macht, wie etwa

uddhaṅgamā vātā, adhogamā vātā, kucchisayā vātā, koṭṭhāsayā vātā, aṅgamaṅgānusārino vātā, assāso passāso iti, yaṁ vā panaññampi kiñci ajjhattaṁ paccattaṁ vāyo vāyogataṁ upādinnaṁ—Winde, die auf- und abgehen, Winde im Bauch und den Eingeweiden, Winde, die durch die Glieder strömen, Ein- und Ausatmung oder alles andere Innerliche, das zu einer Person gehört, das Wind und windig ist und das man sich zu eigen macht.

ayaṁ vuccatāvuso, ajjhattikā vāyodhātu. Das nennt man das innere Windelement.

Yā ceva kho pana ajjhattikā vāyodhātu, yā ca bāhirā vāyodhātu, vāyodhāturevesā. Das innere Windelement und das äußere Windelement sind bloß das Windelement.

‘Taṁ netaṁ mama nesohamasmi na meso attā’ti evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya daṭṭhabbaṁ. Das soll man wahrhaftig mit rechter Weisheit so sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘

Evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya disvā vāyodhātuyā nibbindati vāyodhātuyā cittaṁ virājeti. Wenn man das wahrhaftig mit rechter Weisheit so sieht, wird man vom Windelement ernüchtert und wendet den Geist vom Windelement ab.

Hoti kho so, āvuso, samayo yaṁ bāhirā vāyodhātu pakuppati. Es kommt eine Zeit, da das äußere Windelement aufbraust.

Sā gāmampi vahati, nigamampi vahati, nagarampi vahati, janapadampi vahati, janapadapadesampi vahati. Es reißt Dörfer, Marktflecken, Städte, Länder und Landstriche fort.

Hoti kho so, āvuso, samayo yaṁ gimhānaṁ pacchime māse tālavaṇṭenapi vidhūpanenapi vātaṁ pariyesanti, ossavanepi tiṇāni na icchanti. Es kommt eine Zeit, im letzten Sommermonat, da sie versuchen werden, Wind zu erzeugen, indem sie ein Palmblatt oder einen Fächer benutzen, und sich nicht einmal die Gräser an der Traufe eines Strohdaches bewegen.

Tassā hi nāma, āvuso, bāhirāya vāyodhātuyā tāva mahallikāya aniccatā paññāyissati, khayadhammatā paññāyissati, vayadhammatā paññāyissati, vipariṇāmadhammatā paññāyissati. So alt es auch ist, wird sich das Windelement doch als unbeständig erweisen, als etwas, das enden, verschwinden und zugrunde gehen muss.

Kiṁ panimassa mattaṭṭhakassa kāyassa taṇhupādinnassa ‘ahanti vā mamanti vā asmī’ti vā? Atha khvāssa notevettha hoti. Wie ist es erst mit diesem kurzlebigen Körper, den man sich durch Verlangen zu eigen macht? Anstatt ihn als ‚ich‘ oder ‚mein‘ oder ‚ich bin‘ anzusehen, betrachtet man ihn als keins davon.

Tañce, āvuso, bhikkhuṁ pare akkosanti paribhāsanti rosenti vihesenti. Wenn andere diesen Mönch beleidigen, angreifen, bedrängen und plagen, versteht er:

So evaṁ pajānāti, uppannā kho me ayaṁ sotasamphassajā dukkhā vedanā. ‚Dieses schmerzhafte, aus Ohrkontakt entsprungene Gefühl ist in mir aufgekommen.

Sā ca kho paṭicca, no apaṭicca. Es ist abhängig, nicht unabhängig.

Kiṁ paṭicca? Abhängig wovon?

Phassaṁ paṭicca. Abhängig von Kontakt.‘

Sopi phasso aniccoti passati, vedanā aniccāti passati, saññā aniccāti passati, saṅkhārā aniccāti passati, viññāṇaṁ aniccanti passati. Er sieht, dass Kontakt, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozesse und Bewusstsein unbeständig sind.

Tassa dhātārammaṇameva cittaṁ pakkhandati pasīdati santiṭṭhati adhimuccati. Allein auf dieses Element gestützt springt sein Geist vorwärts, wird zuversichtlich, setzt sich und wird entschlossen.

Tañce, āvuso, bhikkhuṁ pare aniṭṭhehi akantehi amanāpehi samudācaranti, pāṇisamphassenapi leḍḍusamphassenapi daṇḍasamphassenapi satthasamphassenapi. Andere könnten diesen Mönch auf unerwünschte, unwillkommene und unangenehme Art behandeln, ihn mit Fäusten, Steinen, Stöcken und Schwertern schlagen.

So evaṁ pajānāti ‘tathābhūto kho ayaṁ kāyo yathābhūtasmiṁ kāye pāṇisamphassāpi kamanti, leḍḍusamphassāpi kamanti, daṇḍasamphassāpi kamanti, satthasamphassāpi kamanti. Er versteht: ‚Dieser Körper ist so, dass Fäuste, Steine, Stöcke und Schwerter ihn treffen.

Vuttaṁ kho panetaṁ bhagavatā kakacūpamovāde “ubhatodaṇḍakena cepi, bhikkhave, kakacena corā ocarakā aṅgamaṅgāni okanteyyuṁ. Tatrāpi yo mano padūseyya, na me so tena sāsanakaro”ti. Aber der Buddha hat in der Unterweisung über das Gleichnis von der Säge gesagt: „Selbst wenn gemeine Räuber euch mit einer doppelgriffigen Säge nacheinander alle Glieder abtrennen würden, würde jeder, der darüber einen böswilligen Gedanken hätte, nicht meiner Anleitung folgen.“

Āraddhaṁ kho pana me vīriyaṁ bhavissati asallīnaṁ, upaṭṭhitā sati asammuṭṭhā, passaddho kāyo asāraddho, samāhitaṁ cittaṁ ekaggaṁ. Meine Energie soll aufgerüttelt und unermüdlich sein, die Achtsamkeit fest verankert und klar, mein Körper still und nicht erregt und mein Geist im Samādhi versunken.

Kāmaṁ dāni imasmiṁ kāye pāṇisamphassāpi kamantu, leḍḍusamphassāpi kamantu, daṇḍasamphassāpi kamantu, satthasamphassāpi kamantu. Karīyati hidaṁ buddhānaṁ sāsanan’ti. Gerne sollen nun Fäuste, Steine, Stöcke und Schwerter diesen Körper treffen! Denn so wird die Anleitung der Buddhas befolgt.‘

Tassa ce, āvuso, bhikkhuno evaṁ buddhaṁ anussarato, evaṁ dhammaṁ anussarato, evaṁ saṅghaṁ anussarato upekkhā kusalanissitā na saṇṭhāti. Während er so den Buddha, die Lehre und den Saṅgha betrachtet, wird auf das Taugliche gegründeter Gleichmut in ihm nicht gefestigt.

So tena saṁvijjati saṁvegaṁ āpajjati: In diesem Fall erweckt er ein Gefühl der Dringlichkeit:

‘alābhā vata me, na vata me lābhā; dulladdhaṁ vata me, na vata me suladdhaṁ. ‚Es ist mein Pech, mein Missgeschick,

Yassa me evaṁ buddhaṁ anussarato, evaṁ dhammaṁ anussarato, evaṁ saṅghaṁ anussarato upekkhā kusalanissitā na saṇṭhātī’ti. dass, während ich so den Buddha, die Lehre und den Saṅgha betrachte, auf das Taugliche gegründeter Gleichmut in mir nicht gefestigt wird.‘

Seyyathāpi, āvuso, suṇisā sasuraṁ disvā saṁvijjati saṁvegaṁ āpajjati; Er ist wie eine Schwiegertochter, die ein Gefühl der Dringlichkeit erweckt, wenn sie ihren Schwiegervater sieht.

evameva kho, āvuso, tassa ce bhikkhuno evaṁ buddhaṁ anussarato, evaṁ dhammaṁ anussarato, evaṁ saṅghaṁ anussarato, upekkhā kusalanissitā na saṇṭhāti.

So tena saṁvijjati saṁvegaṁ āpajjati:

‘alābhā vata me, na vata me lābhā; dulladdhaṁ vata me, na vata me suladdhaṁ.

Yassa me evaṁ buddhaṁ anussarato, evaṁ dhammaṁ anussarato, evaṁ saṅghaṁ anussarato, upekkhā kusalanissitā na saṇṭhātī’ti.

Tassa ce, āvuso, bhikkhuno evaṁ buddhaṁ anussarato, evaṁ dhammaṁ anussarato, evaṁ saṅghaṁ anussarato, upekkhā kusalanissitā saṇṭhāti, so tena attamano hoti. Aber wenn, während er so den Buddha, die Lehre und den Saṅgha betrachtet, auf das Taugliche gegründeter Gleichmut in ihm gefestigt wird, ist er damit zufrieden.

Ettāvatāpi kho, āvuso, bhikkhuno bahukataṁ hoti. An diesem Punkt ist von diesem Mönch viel getan worden.

Seyyathāpi, āvuso, kaṭṭhañca paṭicca valliñca paṭicca tiṇañca paṭicca mattikañca paṭicca ākāso parivārito agārantveva saṅkhaṁ gacchati; Wenn Raum von Brettern, Schlingpflanzen, Gras und Lehm umschlossen ist, wird er als ‚Gebäude‘ bekannt werden.

evameva kho, āvuso, aṭṭhiñca paṭicca nhāruñca paṭicca maṁsañca paṭicca cammañca paṭicca ākāso parivārito rūpantveva saṅkhaṁ gacchati. In gleicher Weise wird Raum, wenn er von Knochen, Sehnen, Fleisch und Haut umschlossen ist, als ‚Form‘ bekannt werden.

Ajjhattikañceva, āvuso, cakkhuṁ aparibhinnaṁ hoti, bāhirā ca rūpā na āpāthaṁ āgacchanti, no ca tajjo samannāhāro hoti, neva tāva tajjassa viññāṇabhāgassa pātubhāvo hoti. Geehrte, obwohl das Auge innerlich unversehrt ist, gibt es, solange keine äußeren Bilder in Reichweite kommen und es keine entsprechende Hinwendung gibt, keine Manifestation der entsprechenden Bewusstseinsart.

Ajjhattikañceva, āvuso, cakkhuṁ aparibhinnaṁ hoti bāhirā ca rūpā āpāthaṁ āgacchanti, no ca tajjo samannāhāro hoti, neva tāva tajjassa viññāṇabhāgassa pātubhāvo hoti. Obwohl das Auge innerlich unversehrt ist und äußere Bilder in Reichweite kommen, gibt es, solange es keine entsprechende Hinwendung gibt, keine Manifestation der entsprechenden Bewusstseinsart.

Yato ca kho, āvuso, ajjhattikañceva cakkhuṁ aparibhinnaṁ hoti, bāhirā ca rūpā āpāthaṁ āgacchanti, tajjo ca samannāhāro hoti. Evaṁ tajjassa viññāṇabhāgassa pātubhāvo hoti. Aber wenn das Auge innerlich unversehrt ist und äußere Bilder in Reichweite kommen und es eine entsprechende Hinwendung gibt, gibt es die Manifestation der entsprechenden Bewusstseinsart.

Yaṁ tathābhūtassa rūpaṁ taṁ rūpupādānakkhandhe saṅgahaṁ gacchati, yā tathābhūtassa vedanā sā vedanupādānakkhandhe saṅgahaṁ gacchati, yā tathābhūtassa saññā sā saññupādānakkhandhe saṅgahaṁ gacchati, ye tathābhūtassa saṅkhārā te saṅkhārupādānakkhandhe saṅgahaṁ gacchanti, yaṁ tathābhūtassa viññāṇaṁ taṁ viññāṇupādānakkhandhe saṅgahaṁ gacchati. Die Form, die in dieser Weise erzeugt wird, ist im mit Ergreifen verbundenen Aggregat der Form einbegriffen. Das Gefühl, die Wahrnehmung, die Willensbildungsprozesse und das Bewusstsein, die in dieser Weise erzeugt werden, sind im jeweiligen mit Ergreifen verbundenen Aggregat einbegriffen.

So evaṁ pajānāti: Er versteht:

‘evañhi kira imesaṁ pañcannaṁ upādānakkhandhānaṁ saṅgaho sannipāto samavāyo hoti. ‚So also kommt es zum Eingeschlossensein, zum Zusammenkommen und zum Sichverbinden in diesen fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregaten.

Vuttaṁ kho panetaṁ bhagavatā: Aber der Buddha hat auch gesagt:

“yo paṭiccasamuppādaṁ passati so dhammaṁ passati; „Wer das abhängige Entstehen sieht, sieht die Lehre.

yo dhammaṁ passati so paṭiccasamuppādaṁ passatī”ti. Wer die Lehre sieht, sieht das abhängige Entstehen.“

Paṭiccasamuppannā kho panime yadidaṁ pañcupādānakkhandhā. Und diese fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate sind tatsächlich abhängig entstanden.

Yo imesu pañcasu upādānakkhandhesu chando ālayo anunayo ajjhosānaṁ so dukkhasamudayo. Das Sehnen nach, das Festhalten an, die Anziehung durch und die Bindung an diese fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate sind der Ursprung des Leidens.

Yo imesu pañcasu upādānakkhandhesu chandarāgavinayo chandarāgappahānaṁ, so dukkhanirodho’ti. Das Sehnen und Begehren nach diesen fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregaten aufzugeben und loszuwerden, ist das Aufhören des Leidens.‘

Ettāvatāpi kho, āvuso, bhikkhuno bahukataṁ hoti. An diesem Punkt ist von diesem Mönch viel getan worden.

Ajjhattikañceva, āvuso, sotaṁ aparibhinnaṁ hoti …pe… Obwohl das Ohr …

ghānaṁ aparibhinnaṁ hoti … die Nase …

jivhā aparibhinnā hoti … die Zunge …

kāyo aparibhinno hoti … der Körper …

mano aparibhinno hoti, bāhirā ca dhammā na āpāthaṁ āgacchanti no ca tajjo samannāhāro hoti, neva tāva tajjassa viññāṇabhāgassa pātubhāvo hoti. der Geist innerlich unversehrt ist, gibt es, solange keine äußeren Vorstellungen in Reichweite kommen und es keine entsprechende Hinwendung gibt, keine Manifestation der entsprechenden Bewusstseinsart.

Ajjhattiko ceva, āvuso, mano aparibhinno hoti, bāhirā ca dhammā āpāthaṁ āgacchanti, no ca tajjo samannāhāro hoti, neva tāva tajjassa viññāṇabhāgassa pātubhāvo hoti. Obwohl der Geist innerlich unversehrt ist und äußere Vorstellungen in Reichweite kommen, gibt es, solange es keine entsprechende Hinwendung gibt, keine Manifestation der entsprechenden Bewusstseinsart.

Yato ca kho, āvuso, ajjhattiko ceva mano aparibhinno hoti, bāhirā ca dhammā āpāthaṁ āgacchanti, tajjo ca samannāhāro hoti, evaṁ tajjassa viññāṇabhāgassa pātubhāvo hoti. Aber wenn der Geist innerlich unversehrt ist und äußere Vorstellungen in Reichweite kommen und es eine entsprechende Hinwendung gibt, gibt es die Manifestation der entsprechenden Bewusstseinsart.

Yaṁ tathābhūtassa rūpaṁ taṁ rūpupādānakkhandhe saṅgahaṁ gacchati, yā tathābhūtassa vedanā sā vedanupādānakkhandhe saṅgahaṁ gacchati, yā tathābhūtassa saññā sā saññupādānakkhandhe saṅgahaṁ gacchati, ye tathābhūtassa saṅkhārā te saṅkhārupādānakkhandhe saṅgahaṁ gacchanti, yaṁ tathābhūtassa viññāṇaṁ taṁ viññāṇupādānakkhandhe saṅgahaṁ gacchati. Die Form, die in dieser Weise erzeugt wird, ist im mit Ergreifen verbundenen Aggregat der Form einbegriffen. Das Gefühl, die Wahrnehmung, die Willensbildungsprozesse und das Bewusstsein, die in dieser Weise erzeugt werden, sind im jeweiligen mit Ergreifen verbundenen Aggregat einbegriffen.

So evaṁ pajānāti: Er versteht:

‘evañhi kira imesaṁ pañcannaṁ upādānakkhandhānaṁ saṅgaho sannipāto samavāyo hoti. ‚So also kommt es zum Einbegriffensein, zum Zusammenkommen und zum Sichverbinden in diesen fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregaten.

Vuttaṁ kho panetaṁ bhagavatā: Aber der Buddha hat auch gesagt:

“yo paṭiccasamuppādaṁ passati so dhammaṁ passati; „Wer das abhängige Entstehen sieht, sieht die Lehre.

yo dhammaṁ passati so paṭiccasamuppādaṁ passatī”ti. Wer die Lehre sieht, sieht das abhängige Entstehen.“

Paṭiccasamuppannā kho panime yadidaṁ pañcupādānakkhandhā. Und diese fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate sind tatsächlich abhängig entstanden.

Yo imesu pañcasu upādānakkhandhesu chando ālayo anunayo ajjhosānaṁ so dukkhasamudayo. Das Sehnen nach, das Festhalten an, die Anziehung durch und die Bindung an diese fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate sind der Ursprung des Leidens.

Yo imesu pañcasu upādānakkhandhesu chandarāgavinayo chandarāgappahānaṁ so dukkhanirodho’ti. Das Sehnen und Begehren nach diesen fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregaten aufzugeben und loszuwerden, ist das Aufhören des Leidens.‘

Ettāvatāpi kho, āvuso, bhikkhuno bahukataṁ hotī”ti. An diesem Punkt ist von diesem Mönch viel getan worden.“

Idamavoca āyasmā sāriputto. Das sagte der Ehrwürdige Sāriputta.

Attamanā te bhikkhū āyasmato sāriputtassa bhāsitaṁ abhinandunti. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Ehrwürdigen Sāriputta.

Mahāhatthipadopamasuttaṁ niṭṭhitaṁ aṭṭhamaṁ.
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