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Majjhima Nikāya 36 Mittlere Lehrreden 36

Mahāsaccakasutta Die längere Lehrrede mit Saccaka

Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:

ekaṁ samayaṁ bhagavā vesāliyaṁ viharati mahāvane kūṭāgārasālāyaṁ. Einmal hielt sich der Buddha bei Vesālī am Großen Wald auf, in der Halle mit dem Giebeldach.

Tena kho pana samayena bhagavā pubbaṇhasamayaṁ sunivattho hoti pattacīvaramādāya vesāliṁ piṇḍāya pavisitukāmo. Da wollte der Buddha am Morgen, nachdem er sich richtig angekleidet und Schale und Robe genommen hatte, Vesālī zum Almosengang betreten.

Atha kho saccako nigaṇṭhaputto jaṅghāvihāraṁ anucaṅkamamāno anuvicaramāno yena mahāvanaṁ kūṭāgārasālā tenupasaṅkami. Als da Saccaka, Sohn von Jaina-Eltern, auf einen Spaziergang ging, begab er sich zur Halle mit dem Giebeldach am Großen Wald.

Addasā kho āyasmā ānando saccakaṁ nigaṇṭhaputtaṁ dūratova āgacchantaṁ. Der Ehrwürdige Ānanda sah ihn von Weitem kommen

Disvāna bhagavantaṁ etadavoca: und sagte zum Buddha:

“ayaṁ, bhante, saccako nigaṇṭhaputto āgacchati bhassappavādako paṇḍitavādo sādhusammato bahujanassa. „Herr, da kommt Saccaka, Sohn von Jaina-Eltern. Er ist ein Debattierer und kluger Redner, der von vielen als heilig erachtet wird.

Eso kho, bhante, avaṇṇakāmo buddhassa, avaṇṇakāmo dhammassa, avaṇṇakāmo saṅghassa. Er will den Buddha, die Lehre und den Saṅgha in Verruf bringen.

Sādhu, bhante, bhagavā muhuttaṁ nisīdatu anukampaṁ upādāyā”ti. Bitte, Herr, setz dich eine Weile aus Anteilnahme.“

Nisīdi bhagavā paññatte āsane. Der Buddha setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz.

Atha kho saccako nigaṇṭhaputto yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavatā saddhiṁ sammodi, sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho saccako nigaṇṭhaputto bhagavantaṁ etadavoca: Da ging Saccaka zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zum Buddha:

“Santi, bho gotama, eke samaṇabrāhmaṇā kāyabhāvanānuyogamanuyuttā viharanti, no cittabhāvanaṁ. „Werter Gotama, es gibt manche Asketen und Brahmanen, die ihr Leben der Übung weihen, körperliches Durchhaltevermögen zu entwickeln, ohne den Geist zu entwickeln.

Phusanti hi te, bho gotama, sārīrikaṁ dukkhaṁ vedanaṁ. Sie erfahren schmerzhafte körperliche Gefühle.

Bhūtapubbaṁ, bho gotama, sārīrikāya dukkhāya vedanāya phuṭṭhassa sato ūrukkhambhopi nāma bhavissati, hadayampi nāma phalissati, uṇhampi lohitaṁ mukhato uggamissati, ummādampi pāpuṇissati cittakkhepaṁ. Es war einmal, werter Gotama, jemand, dem es so erging. Seine Schenkel wurden steif, sein Herz barst, heißes Blut spritzte aus seinem Mund und er wurde verrückt und verlor den Verstand.

Tassa kho etaṁ, bho gotama, kāyanvayaṁ cittaṁ hoti, kāyassa vasena vattati. Sein Geist war seinem Körper ausgeliefert und wurde vom Körper beherrscht.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

Abhāvitattā cittassa. Weil sein Geist nicht entwickelt war.

Santi pana, bho gotama, eke samaṇabrāhmaṇā cittabhāvanānuyogamanuyuttā viharanti, no kāyabhāvanaṁ. Es gibt manche Asketen und Brahmanen, die ihr Leben der Übung weihen, den Geist zu entwickeln, ohne körperliches Durchhaltevermögen zu entwickeln.

Phusanti hi te, bho gotama, cetasikaṁ dukkhaṁ vedanaṁ. Sie erfahren schmerzhafte geistige Gefühle.

Bhūtapubbaṁ, bho gotama, cetasikāya dukkhāya vedanāya phuṭṭhassa sato ūrukkhambhopi nāma bhavissati, hadayampi nāma phalissati, uṇhampi lohitaṁ mukhato uggamissati, ummādampi pāpuṇissati cittakkhepaṁ. Es war einmal, werter Gotama, jemand, dem es so erging. Seine Schenkel wurden steif, sein Herz barst, heißes Blut spritzte aus seinem Mund und er wurde verrückt und verlor den Verstand.

Tassa kho eso, bho gotama, cittanvayo kāyo hoti, cittassa vasena vattati. Sein Körper war seinem Geist ausgeliefert und wurde vom Geist beherrscht.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

Abhāvitattā kāyassa. Weil sein körperliches Durchhaltevermögen nicht entwickelt war.

Tassa mayhaṁ, bho gotama, evaṁ hoti: Mir kommt in den Sinn,

‘addhā bhoto gotamassa sāvakā cittabhāvanānuyogamanuyuttā viharanti, no kāyabhāvanan’”ti. dass die Schüler des werten Gotama offenbar ihr Leben der Übung weihen, den Geist zu entwickeln, ohne körperliches Durchhaltevermögen zu entwickeln.“

“Kinti pana te, aggivessana, kāyabhāvanā sutā”ti? „Aber Aggivessana, was hast du über die Entwicklung von körperlichem Durchhaltevermögen gehört?“

“Seyyathidaṁ—„Wie etwa

nando vaccho, kiso saṅkicco, makkhali gosālo—Nanda Vaccha, Kisa Saṅkicca und der Bambusstab-Asket Gosāla:

etehi, bho gotama, acelakā muttācārā hatthāpalekhanā naehibhaddantikā natiṭṭhabhaddantikā na abhihaṭaṁ na uddissakataṁ na nimantanaṁ sādiyanti, Sie gehen nackt, wahren den Anstand nicht. Sie lecken die Hände ab und kommen oder warten nicht, wenn sie gerufen werden. Sie nehmen keine Speise an, die ihnen gebracht wird oder eigens für sie zubereitet wurde, auch keine Einladung zum Essen.

te na kumbhimukhā paṭiggaṇhanti na kaḷopimukhā paṭiggaṇhanti na eḷakamantaraṁ na daṇḍamantaraṁ na musalamantaraṁ na dvinnaṁ bhuñjamānānaṁ na gabbhiniyā na pāyamānāya na purisantaragatāya na saṅkittīsu na yattha sā upaṭṭhito hoti na yattha makkhikā saṇḍasaṇḍacārinī, na macchaṁ na maṁsaṁ na suraṁ na merayaṁ na thusodakaṁ pivanti. Sie nehmen nichts aus einem Topf oder einer Schüssel an, nichts von jemandem, der Schafe hält, der eine Waffe oder einen Spaten im Haus hat, nichts von da, wo ein Paar isst, wo eine Frau schwanger ist, stillt oder mit einem Mann lebt, nichts von da, wo ein Hund wartet oder Fliegen summen. Sie nehmen weder Fisch noch Fleisch an, weder Bier noch Wein, und trinken keine vergorene Grütze.

Te ekāgārikā vā honti ekālopikā, dvāgārikā vā honti dvālopikā …pe… sattāgārikā vā honti sattālopikā. Sie gehen um Almosen nur zu einem Haus und nehmen nur einen Bissen, oder zu zwei Häusern und zwei Bissen, bis zu sieben Häusern und sieben Bissen.

Ekissāpi dattiyā yāpenti, dvīhipi dattīhi yāpenti …pe… sattahipi dattīhi yāpenti. Sie leben von einem Schüsselchen voll am Tag, zwei Schüsselchen voll, bis zu sieben Schüsselchen voll am Tag.

Ekāhikampi āhāraṁ āhārenti, dvīhikampi āhāraṁ āhārenti …pe… sattāhikampi āhāraṁ āhārenti. Iti evarūpaṁ addhamāsikampi pariyāyabhattabhojanānuyogamanuyuttā viharantī”ti. Sie essen einmal am Tag, einmal jeden zweiten Tag, bis zu einmal pro Woche und so weiter, selbst bis zu einmal in zwei Wochen. Sie leben hingegeben an die Übung, in festen Abständen zu essen.“

“Kiṁ pana te, aggivessana, tāvatakeneva yāpentī”ti? „Aber Aggivessana, kommen sie mit so wenig aus?“

“No hidaṁ, bho gotama. „Nein, werter Gotama.

Appekadā, bho gotama, uḷārāni uḷārāni khādanīyāni khādanti, uḷārāni uḷārāni bhojanāni bhuñjanti, uḷārāni uḷārāni sāyanīyāni sāyanti, uḷārāni uḷārāni pānāni pivanti. Manchmal essen sie luxuriöse frische und gekochte Speisen und trinken eine Auswahl an luxuriösen Getränken.

Te imaṁ kāyaṁ balaṁ gāhenti nāma, brūhenti nāma, medenti nāmā”ti. So sammeln sie körperliche Stärke, bauen sie auf und werden fett.“

“Yaṁ kho te, aggivessana, purimaṁ pahāya pacchā upacinanti, evaṁ imassa kāyassa ācayāpacayo hoti. „Was sie zuvor aufgegeben haben, erhalten sie später zurück. So kommt es zu Zunahme und Abnahme dieses Körpers.

Kinti pana te, aggivessana, cittabhāvanā sutā”ti? Aber Aggivessana, was hast du über die Entwicklung des Geistes gehört?“

Cittabhāvanāya kho saccako nigaṇṭhaputto bhagavatā puṭṭho samāno na sampāyāsi. Als Saccaka vom Buddha über die Entwicklung des Geistes befragt wurde, war er überfragt.

Atha kho bhagavā saccakaṁ nigaṇṭhaputtaṁ etadavoca: Da sagte der Buddha zu Saccaka:

“yāpi kho te esā, aggivessana, purimā kāyabhāvanā bhāsitā sāpi ariyassa vinaye no dhammikā kāyabhāvanā. „Die Entwicklung von körperlichem Durchhaltevermögen, die du beschrieben hast, ist nicht die rechtmäßige Entwicklung von körperlichem Durchhaltevermögen in der Schulung des Edlen.

Kāyabhāvanampi kho tvaṁ, aggivessana, na aññāsi, kuto pana tvaṁ cittabhāvanaṁ jānissasi? Und da du nicht einmal die Entwicklung von körperlichem Durchhaltevermögen verstehst, wie kannst du da die Entwicklung des Geistes verstehen?

Api ca, aggivessana, yathā abhāvitakāyo ca hoti abhāvitacitto ca, bhāvitakāyo ca hoti bhāvitacitto ca. Hör nun zu, wie jemand sein körperliches Durchhaltevermögen und seinen Geist nicht entwickelt hat und wie er sie entwickelt hat,

Taṁ suṇāhi, sādhukaṁ manasi karohi, bhāsissāmī”ti. und gebrauche den Geist gut, ich werde sprechen.“

“Evaṁ, bho”ti kho saccako nigaṇṭhaputto bhagavato paccassosi. „Ja, werter Herr“, antwortete Saccaka.

Bhagavā etadavoca: Der Buddha sagte:

“Kathañca, aggivessana, abhāvitakāyo ca hoti abhāvitacitto ca? „Und wie hat jemand sein körperliches Durchhaltevermögen und seinen Geist nicht entwickelt?

Idha, aggivessana, assutavato puthujjanassa uppajjati sukhā vedanā. Da erfährt ein ungebildeter gewöhnlicher Mensch ein angenehmes Gefühl.

So sukhāya vedanāya phuṭṭho samāno sukhasārāgī ca hoti sukhasārāgitañca āpajjati. Wenn er ein angenehmes Gefühl erfährt, wird er voller Begehren danach.

Tassa sā sukhā vedanā nirujjhati. Dann hört dieses angenehme Gefühl auf.

Sukhāya vedanāya nirodhā uppajjati dukkhā vedanā. Und wenn es aufhört, erscheint ein schmerzhaftes Gefühl.

So dukkhāya vedanāya phuṭṭho samāno socati kilamati paridevati urattāḷiṁ kandati sammohaṁ āpajjati. Wenn er ein schmerzhaftes Gefühl erfährt, ist er bekümmert und jammert und klagt, schlägt sich an die Brust und stürzt in Verwirrung.

Tassa kho esā, aggivessana, uppannāpi sukhā vedanā cittaṁ pariyādāya tiṭṭhati abhāvitattā kāyassa, uppannāpi dukkhā vedanā cittaṁ pariyādāya tiṭṭhati abhāvitattā cittassa. Weil sein körperliches Durchhaltevermögen nicht entwickelt ist, halten angenehme Gefühle den Geist gefangen. Und weil sein Geist nicht entwickelt ist, halten schmerzhafte Gefühle den Geist gefangen.

Yassa kassaci, aggivessana, evaṁ ubhatopakkhaṁ uppannāpi sukhā vedanā cittaṁ pariyādāya tiṭṭhati abhāvitattā kāyassa, uppannāpi dukkhā vedanā cittaṁ pariyādāya tiṭṭhati abhāvitattā cittassa, evaṁ kho, aggivessana, abhāvitakāyo ca hoti abhāvitacitto ca. Jeder, dessen Geist so sowohl von angenehmen als auch von schmerzhaften Gefühlen gefangen ist, hat weder sein körperliches Durchhaltevermögen noch seinen Geist entwickelt.

Kathañca, aggivessana, bhāvitakāyo ca hoti bhāvitacitto ca? Und wie hat jemand sein körperliches Durchhaltevermögen und seinen Geist entwickelt?

Idha, aggivessana, sutavato ariyasāvakassa uppajjati sukhā vedanā. Da erfährt ein gebildeter edler Schüler ein angenehmes Gefühl.

So sukhāya vedanāya phuṭṭho samāno na sukhasārāgī ca hoti, na sukhasārāgitañca āpajjati. Wenn er ein angenehmes Gefühl erfährt, wird er nicht voller Begehren danach.

Tassa sā sukhā vedanā nirujjhati. Dann hört dieses angenehme Gefühl auf.

Sukhāya vedanāya nirodhā uppajjati dukkhā vedanā. Und wenn es aufhört, erscheint ein schmerzhaftes Gefühl.

So dukkhāya vedanāya phuṭṭho samāno na socati na kilamati na paridevati na urattāḷiṁ kandati na sammohaṁ āpajjati. Wenn er ein schmerzhaftes Gefühl erfährt, ist er nicht bekümmert, jammert und klagt nicht, schlägt sich nicht an die Brust und stürzt nicht in Verwirrung.

Tassa kho esā, aggivessana, uppannāpi sukhā vedanā cittaṁ na pariyādāya tiṭṭhati bhāvitattā kāyassa, uppannāpi dukkhā vedanā cittaṁ na pariyādāya tiṭṭhati bhāvitattā cittassa. Weil sein körperliches Durchhaltevermögen entwickelt ist, halten angenehme Gefühle den Geist nicht gefangen. Und weil sein Geist entwickelt ist, halten schmerzhafte Gefühle den Geist nicht gefangen.

Yassa kassaci, aggivessana, evaṁ ubhatopakkhaṁ uppannāpi sukhā vedanā cittaṁ na pariyādāya tiṭṭhati bhāvitattā kāyassa, uppannāpi dukkhā vedanā cittaṁ na pariyādāya tiṭṭhati bhāvitattā cittassa. Evaṁ kho, aggivessana, bhāvitakāyo ca hoti bhāvitacitto cā”ti. Jeder, dessen Geist so weder von angenehmen noch von schmerzhaften Gefühlen gefangen ist, hat sowohl sein körperliches Durchhaltevermögen als auch seinen Geist entwickelt.“

“Evaṁ pasanno ahaṁ bhoto gotamassa. „Ich bin sehr zuversichtlich,

Bhavañhi gotamo bhāvitakāyo ca hoti bhāvitacitto cā”ti. dass der werte Gotama sein körperliches Durchhaltevermögen und seinen Geist entwickelt hat.“

“Addhā kho te ayaṁ, aggivessana, āsajja upanīya vācā bhāsitā, „Deine Worte sind offensichtlich dreist und zudringlich, Aggivessana.

api ca te ahaṁ byākarissāmi. Dennoch will ich dir antworten.

Yato kho ahaṁ, aggivessana, kesamassuṁ ohāretvā kāsāyāni vatthāni acchādetvā agārasmā anagāriyaṁ pabbajito, taṁ vata me uppannā vā sukhā vedanā cittaṁ pariyādāya ṭhassati, uppannā vā dukkhā vedanā cittaṁ pariyādāya ṭhassatīti netaṁ ṭhānaṁ vijjatī”ti. Seit ich mir Haar und Bart rasiert und ockerfarbene Roben angelegt habe und aus dem Haus fortgezogen bin ins hauslose Leben, konnte kein einziges angenehmes oder schmerzhaftes Gefühl je meinen Geist gefangen halten.“

“Na hi nūna bhoto gotamassa uppajjati tathārūpā sukhā vedanā yathārūpā uppannā sukhā vedanā cittaṁ pariyādāya tiṭṭheyya; na hi nūna bhoto gotamassa uppajjati tathārūpā dukkhā vedanā yathārūpā uppannā dukkhā vedanā cittaṁ pariyādāya tiṭṭheyyā”ti. „Der werte Gotama kann wohl nicht die Art angenehmer oder schmerzhafter Gefühle erfahren haben, die den Geist gefangen halten.“

“Kiñhi no siyā, aggivessana? „Wie könnte das nicht sein, Aggivessana?

Idha me, aggivessana, pubbeva sambodhā anabhisambuddhassa bodhisattasseva sato etadahosi: Vor meinem Erwachen, als ich noch nicht erwacht war, aber zum Erwachen entschlossen, dachte ich:

‘sambādho gharāvāso rajāpatho, abbhokāso pabbajjā. ‚Das Hausleben ist eng und schmutzig, aber wenn man fortgezogen ist, ist das Leben weit offen.

Nayidaṁ sukaraṁ agāraṁ ajjhāvasatā ekantaparipuṇṇaṁ ekantaparisuddhaṁ saṅkhalikhitaṁ brahmacariyaṁ carituṁ. Es ist nicht einfach, wenn man im Haus lebt, das geistliche Leben ganz vollständig und rein zu führen wie eine blank gescheuerte Muschel.

Yannūnāhaṁ kesamassuṁ ohāretvā kāsāyāni vatthāni acchādetvā agārasmā anagāriyaṁ pabbajeyyan’ti. Warum rasiere ich mir nicht Haar und Bart, lege ockerfarbene Roben an und ziehe aus dem Haus fort ins hauslose Leben?‘

So kho ahaṁ, aggivessana, aparena samayena daharova samāno, susukāḷakeso bhadrena yobbanena samannāgato paṭhamena vayasā, akāmakānaṁ mātāpitūnaṁ assumukhānaṁ rudantānaṁ, kesamassuṁ ohāretvā kāsāyāni vatthāni acchādetvā agārasmā anagāriyaṁ pabbajiṁ. Einige Zeit später, als ich noch makellos schwarzes Haar hatte, von Jugend gesegnet, in der Blüte des Lebens, und obwohl meine Mutter und mein Vater es anders wollten und mit tränenüberströmtem Gesicht weinten, rasierte ich mir Haar und Bart, legte ockerfarbene Roben an und zog aus dem Haus fort ins hauslose Leben.

So evaṁ pabbajito samāno kiṅkusalagavesī anuttaraṁ santivarapadaṁ pariyesamāno yena āḷāro kālāmo tenupasaṅkamiṁ; upasaṅkamitvā āḷāraṁ kālāmaṁ etadavocaṁ: Nachdem ich fortgezogen war, machte ich mich auf, zu entdecken, was tauglich ist, und suchte nach dem unübertrefflichen Zustand erhabenen Friedens. Ich begab mich zu Āḷāra Kālāma und sagte zu ihm:

‘icchāmahaṁ, āvuso kālāma, imasmiṁ dhammavinaye brahmacariyaṁ caritun’ti. ‚Geehrter Kālāma, ich wünsche, in dieser Lehre und Schulung das geistliche Leben zu führen.‘

Evaṁ vutte, aggivessana, āḷāro kālāmo maṁ etadavoca: Āḷāra Kālāma erwiderte:

‘viharatāyasmā, ‚Bleibe, Ehrwürdiger.

tādiso ayaṁ dhammo yattha viññū puriso nacirasseva sakaṁ ācariyakaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja vihareyyā’ti. Diese Lehre ist so, dass ein vernünftiger Mensch bald seine eigene Tradition durch eigene Einsicht erkennen und mit dieser Errungenschaft leben kann.‘

So kho ahaṁ, aggivessana, nacirasseva khippameva taṁ dhammaṁ pariyāpuṇiṁ. Ich prägte mir diese Lehre rasch ein.

So kho ahaṁ, aggivessana, tāvatakeneva oṭṭhapahatamattena lapitalāpanamattena ñāṇavādañca vadāmi theravādañca, ‘jānāmi passāmī’ti ca paṭijānāmi, ahañceva aññe ca. So weit das Nachsprechen und mündliche Wiederholen reichte, sprach ich die Doktrin des Erkennens, die altehrwürdige Doktrin. Ich behauptete, zu erkennen und zu sehen, und auch andere taten das.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘na kho āḷāro kālāmo imaṁ dhammaṁ kevalaṁ saddhāmattakena sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharāmīti pavedeti, ‚Es ist nicht nur aufgrund bloßen Vertrauens, dass Āḷāra Kālāma erklärt: „Ich erkenne diese Lehre durch eigene Einsicht und lebe mit dieser Errungenschaft.“

addhā āḷāro kālāmo imaṁ dhammaṁ jānaṁ passaṁ viharatī’ti. Sicher meditiert er, indem er diese Lehre erkennt und sieht.‘

Atha khvāhaṁ, aggivessana, yena āḷāro kālāmo tenupasaṅkamiṁ; upasaṅkamitvā āḷāraṁ kālāmaṁ etadavocaṁ: Da begab ich mich zu Āḷāra Kālāma und sagte zu ihm:

‘kittāvatā no, āvuso kālāma, imaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharāmīti pavedesī’ti? ‚Geehrter Kālāma, inwieweit sagst du, du hast diese Lehre durch eigene Einsicht erkannt und lebst mit dieser Errungenschaft?‘

Evaṁ vutte, aggivessana, āḷāro kālāmo ākiñcaññāyatanaṁ pavedesi. Daraufhin erklärte er die Dimension des Nichts.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘na kho āḷārasseva kālāmassa atthi saddhā, mayhampatthi saddhā; ‚Es ist nicht nur Āḷāra Kālāma, der Vertrauen besitzt,

na kho āḷārasseva kālāmassa atthi vīriyaṁ, mayhampatthi vīriyaṁ; der Energie,

na kho āḷārasseva kālāmassa atthi sati, mayhampatthi sati; Achtsamkeit,

na kho āḷārasseva kālāmassa atthi samādhi, mayhampatthi samādhi; Versenkung

na kho āḷārasseva kālāmassa atthi paññā, mayhampatthi paññā; und Weisheit besitzt; auch ich besitze diese Dinge.

yannūnāhaṁ yaṁ dhammaṁ āḷāro kālāmo sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharāmīti pavedeti tassa dhammassa sacchikiriyāya padaheyyan’ti. Warum setze ich mich nicht ein, um die gleiche Lehre zu verwirklichen, von der Āḷāra Kālāma sagt, er habe sie durch eigene Einsicht verwirklicht?‘

So kho ahaṁ, aggivessana, nacirasseva khippameva taṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja vihāsiṁ. Ich verwirklichte rasch durch eigene Einsicht die Lehre und lebte mit dieser Errungenschaft.

Atha khvāhaṁ, aggivessana, yena āḷāro kālāmo tenupasaṅkamiṁ; upasaṅkamitvā āḷāraṁ kālāmaṁ etadavocaṁ: Da begab ich mich zu Āḷāra Kālāma und sagte zu ihm:

‘ettāvatā no, āvuso kālāma, imaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja pavedesī’ti? ‚Geehrter Kālāma, ist es insoweit, dass du diese Lehre durch eigene Einsicht erkannt hast und erklärst, sie errungen zu haben?‘

‘Ettāvatā kho ahaṁ, āvuso, imaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja pavedemī’ti. ‚So ist es, Geehrter.‘

‘Ahampi kho, āvuso, ettāvatā imaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharāmī’ti. ‚Auch ich, Geehrter, habe insoweit diese Lehre durch eigene Einsicht erkannt und lebe mit dieser Errungenschaft.‘

‘Lābhā no, āvuso, suladdhaṁ no, āvuso, ‚Wir haben Glück, Geehrter, so großes Glück,

ye mayaṁ āyasmantaṁ tādisaṁ sabrahmacāriṁ passāma. einen Ehrwürdigen wie dich als einen unserer geistlichen Gefährten zu sehen!

Iti yāhaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja pavedemi taṁ tvaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharasi; Die Lehre, die ich durch eigene Einsicht verwirklicht habe und von der ich erkläre, sie errungen zu haben, hast du also durch eigene Einsicht verwirklicht und lebst mit dieser Errungenschaft.

yaṁ tvaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharasi tamahaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja pavedemi. Die Lehre, die du durch eigene Einsicht verwirklicht hast und mit deren Errungenschaft du lebst, habe ich durch eigene Einsicht verwirklicht und erkläre, sie errungen zu haben.

Iti yāhaṁ dhammaṁ jānāmi taṁ tvaṁ dhammaṁ jānāsi; yaṁ tvaṁ dhammaṁ jānāsi tamahaṁ dhammaṁ jānāmi. Die Lehre, die ich erkenne, erkennst also du, und die Lehre, die du erkennst, erkenne ich.

Iti yādiso ahaṁ tādiso tuvaṁ, yādiso tuvaṁ tādiso ahaṁ. Ich bin wie du und du bist wie ich.

Ehi dāni, āvuso, ubhova santā imaṁ gaṇaṁ pariharāmā’ti. Komm nun, Geehrter! Wir sollten beide gemeinsam diese Gemeinschaft anleiten.‘

Iti kho, aggivessana, āḷāro kālāmo ācariyo me samāno attano antevāsiṁ maṁ samānaṁ attanā samasamaṁ ṭhapesi, uḷārāya ca maṁ pūjāya pūjesi. Und so setzte mein Lehrmeister Āḷāra Kālāma mich, seinen Zögling, auf die gleiche Stufe mit sich selbst und ehrte mich mit erhabenem Lob.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘nāyaṁ dhammo nibbidāya na virāgāya na nirodhāya na upasamāya na abhiññāya na sambodhāya na nibbānāya saṁvattati, yāvadeva ākiñcaññāyatanūpapattiyā’ti. ‚Diese Lehre führt nicht zu Ernüchterung, Schwinden der Leidenschaft, Aufhören, Frieden, Einsicht, Erwachen und Erlöschen. Sie führt nur bis zur Wiedergeburt in der Dimension des Nichts.‘

So kho ahaṁ, aggivessana, taṁ dhammaṁ analaṅkaritvā tasmā dhammā nibbijja apakkamiṁ. Als ich erkannte, dass diese Lehre unangemessen war, ging ich enttäuscht weg.

So kho ahaṁ, aggivessana, kiṅkusalagavesī anuttaraṁ santivarapadaṁ pariyesamāno yena udako rāmaputto tenupasaṅkamiṁ; upasaṅkamitvā udakaṁ rāmaputtaṁ etadavocaṁ: Ich machte mich auf, zu entdecken, was tauglich ist, und suchte nach dem unübertrefflichen Zustand erhabenen Friedens. Ich begab mich zu Uddaka dem Sohn Rāmas und sagte zu ihm:

‘icchāmahaṁ, āvuso, imasmiṁ dhammavinaye brahmacariyaṁ caritun’ti. ‚Geehrter, ich wünsche, in dieser Lehre und Schulung das geistliche Leben zu führen.‘

Evaṁ vutte, aggivessana, udako rāmaputto maṁ etadavoca: Uddaka erwiderte:

‘viharatāyasmā, ‚Bleibe, Ehrwürdiger.

tādiso ayaṁ dhammo yattha viññū puriso nacirasseva sakaṁ ācariyakaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja vihareyyā’ti. Diese Lehre ist so, dass ein vernünftiger Mensch bald seine eigene Tradition durch eigene Einsicht erkennen und mit dieser Errungenschaft leben kann.‘

So kho ahaṁ, aggivessana, nacirasseva khippameva taṁ dhammaṁ pariyāpuṇiṁ. Ich prägte mir diese Lehre rasch ein.

So kho ahaṁ, aggivessana, tāvatakeneva oṭṭhapahatamattena lapitalāpanamattena ñāṇavādañca vadāmi theravādañca, ‘jānāmi passāmī’ti ca paṭijānāmi, ahañceva aññe ca. So weit das Nachsprechen und mündliche Wiederholen reichte, sprach ich die Doktrin des Erkennens, die altehrwürdige Doktrin. Ich behauptete, zu erkennen und zu sehen, und auch andere taten das.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘na kho rāmo imaṁ dhammaṁ kevalaṁ saddhāmattakena sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharāmīti pavedesi. ‚Es ist nicht nur aufgrund bloßen Vertrauens, dass Rāma erklärte: „Ich erkenne diese Lehre durch eigene Einsicht und lebe mit dieser Errungenschaft.“

Addhā rāmo imaṁ dhammaṁ jānaṁ passaṁ vihāsī’ti. Sicher meditierte er, indem er diese Lehre erkannte und sah.‘

Atha khvāhaṁ, aggivessana, yena udako rāmaputto tenupasaṅkamiṁ; upasaṅkamitvā udakaṁ rāmaputtaṁ etadavocaṁ: Da begab ich mich zu Uddaka dem Sohn Rāmas und sagte zu ihm:

‘kittāvatā no āvuso rāmo imaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharāmīti pavedesī’ti? ‚Geehrter, inwieweit sagte Rāma, er hätte diese Lehre durch eigene Einsicht erkannt und lebte mit dieser Errungenschaft?‘

Evaṁ vutte, aggivessana, udako rāmaputto nevasaññānāsaññāyatanaṁ pavedesi. Daraufhin erklärte Uddaka die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘na kho rāmasseva ahosi saddhā, mayhampatthi saddhā; ‚Es ist nicht nur Rāma, der Vertrauen besaß,

na kho rāmasseva ahosi vīriyaṁ, mayhampatthi vīriyaṁ; der Energie,

na kho rāmasseva ahosi sati, mayhampatthi sati; Achtsamkeit,

na kho rāmasseva ahosi samādhi, mayhampatthi samādhi; Versenkung

na kho rāmasseva ahosi paññā, mayhampatthi paññā; und Weisheit besaß; auch ich besitze diese Dinge.

yannūnāhaṁ yaṁ dhammaṁ rāmo sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharāmīti pavedesi tassa dhammassa sacchikiriyāya padaheyyan’ti. Warum setze ich mich nicht ein, um die gleiche Lehre zu verwirklichen, von der Rāma sagte, er habe sie durch eigene Einsicht verwirklicht?‘

So kho ahaṁ, aggivessana, nacirasseva khippameva taṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja vihāsiṁ. Ich verwirklichte rasch durch eigene Einsicht die Lehre und lebte mit dieser Errungenschaft.

Atha khvāhaṁ, aggivessana, yena udako rāmaputto tenupasaṅkamiṁ; upasaṅkamitvā udakaṁ rāmaputtaṁ etadavocaṁ: Da begab ich mich zu Uddaka dem Sohn Rāmas und sagte zu ihm:

‘ettāvatā no āvuso rāmo imaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja pavedesī’ti? ‚Geehrter, ist es insoweit, dass Rāma diese Lehre durch eigene Einsicht erkannte und erklärte, sie errungen zu haben?‘

‘Ettāvatā kho āvuso rāmo imaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja pavedesī’ti. ‚So ist es, Geehrter.‘

‘Ahampi kho, āvuso, ettāvatā imaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharāmī’ti. ‚Auch ich, Geehrter, habe insoweit diese Lehre durch eigene Einsicht erkannt und lebe mit dieser Errungenschaft.‘

‘Lābhā no, āvuso, suladdhaṁ no, āvuso, ‚Wir haben Glück, Geehrter, so großes Glück,

ye mayaṁ āyasmantaṁ tādisaṁ sabrahmacāriṁ passāma. einen Ehrwürdigen wie dich als einen unserer geistlichen Gefährten zu sehen!

Iti yaṁ dhammaṁ rāmo sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja pavedesi, taṁ tvaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharasi; yaṁ tvaṁ dhammaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharasi, taṁ dhammaṁ rāmo sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja pavedesi. Die Lehre, die Rāma durch eigene Einsicht verwirklicht hatte und von der er erklärte, sie errungen zu haben, hast du also durch eigene Einsicht verwirklicht und lebst mit dieser Errungenschaft. Die Lehre, die du durch eigene Einsicht verwirklicht hast und mit deren Errungenschaft du lebst, hatte Rāma durch eigene Einsicht verwirklicht und erklärte, sie errungen zu haben.

Iti yaṁ dhammaṁ rāmo abhiññāsi taṁ tvaṁ dhammaṁ jānāsi; yaṁ tvaṁ dhammaṁ jānāsi taṁ dhammaṁ rāmo abhiññāsi. Die Lehre, die Rāma unmittelbar erkannte, erkennst also du, und die Lehre, die du erkennst, erkannte Rāma unmittelbar.

Iti yādiso rāmo ahosi tādiso tuvaṁ; yādiso tuvaṁ tādiso rāmo ahosi. Rāma war wie du und du bist wie Rāma.

Ehi dāni, āvuso, tuvaṁ imaṁ gaṇaṁ pariharā’ti. Komm nun, Geehrter! Du sollst diese Gemeinschaft anleiten.‘

Iti kho, aggivessana, udako rāmaputto sabrahmacārī me samāno ācariyaṭṭhāne ca maṁ ṭhapesi, uḷārāya ca maṁ pūjāya pūjesi. Und so setzte mein geistlicher Gefährte Uddaka der Sohn Rāmas mich auf die Stufe eines Lehrmeisters und ehrte mich mit erhabenem Lob.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘nāyaṁ dhammo nibbidāya na virāgāya na nirodhāya na upasamāya na abhiññāya na sambodhāya na nibbānāya saṁvattati, yāvadeva nevasaññānāsaññāyatanūpapattiyā’ti. ‚Diese Lehre führt nicht zu Ernüchterung, Schwinden der Leidenschaft, Aufhören, Frieden, Einsicht, Erwachen und Erlöschen. Sie führt nur bis zur Wiedergeburt in der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat.‘

So kho ahaṁ, aggivessana, taṁ dhammaṁ analaṅkaritvā tasmā dhammā nibbijja apakkamiṁ. Als ich erkannte, dass diese Lehre unangemessen war, ging ich enttäuscht weg.

So kho ahaṁ, aggivessana, kiṅkusalagavesī anuttaraṁ santivarapadaṁ pariyesamāno magadhesu anupubbena cārikaṁ caramāno yena uruvelā senānigamo tadavasariṁ. Ich machte mich auf, zu entdecken, was tauglich ist, und suchte nach dem unübertrefflichen Zustand erhabenen Friedens. Ich wanderte Stück für Stück durch das Land der Magadher, bis ich nach Senānigama in Uruvelā kam.

Tatthaddasaṁ ramaṇīyaṁ bhūmibhāgaṁ, pāsādikañca vanasaṇḍaṁ, nadiñca sandantiṁ setakaṁ supatitthaṁ ramaṇīyaṁ, samantā ca gocaragāmaṁ. Da sah ich einen entzückenden Park, ein reizendes Wäldchen mit einem strömenden Fluss, der sauber und entzückend war, mit sanft abfallenden Ufern. Und in der Nähe war ein Dorf für den Almosengang.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘ramaṇīyo vata bho bhūmibhāgo, pāsādiko ca vanasaṇḍo, nadī ca sandati setakā supatitthā ramaṇīyā, samantā ca gocaragāmo. ‚Dieser Park ist wirklich entzückend, ein reizendes Wäldchen mit einem strömenden Fluss, der sauber und entzückend ist, mit sanft abfallenden Ufern. Und in der Nähe ist ein Dorf für den Almosengang.

Alaṁ vatidaṁ kulaputtassa padhānatthikassa padhānāyā’ti. Das ist sicher gut genug zum Streben für einen ehrbaren Menschen, der streben will.‘

So kho ahaṁ, aggivessana, tattheva nisīdiṁ So setzte ich mich eben dort hin und dachte:

‘alamidaṁ padhānāyā’ti. ‚Das ist gut genug zum Streben.‘

Apissumaṁ, aggivessana, tisso upamā paṭibhaṁsu anacchariyā pubbe assutapubbā. Und dann fielen mir diese drei Gleichnisse ein, die mir weder aus übernatürlicher Quelle eingegeben wurden, noch hatte ich sie zuvor gehört:

Seyyathāpi, aggivessana, allaṁ kaṭṭhaṁ sasnehaṁ udake nikkhittaṁ. Wie ein grünes, saftiges Stück Holz, das im Wasser läge,

Atha puriso āgaccheyya uttarāraṇiṁ ādāya: und ein Mensch käme mit einer Spindel,

‘aggiṁ abhinibbattessāmi, tejo pātukarissāmī’ti. um ein Feuer zu entzünden und Hitze zu erzeugen.

Taṁ kiṁ maññasi, aggivessana, Was denkst du, Aggivessana?

api nu so puriso amuṁ allaṁ kaṭṭhaṁ sasnehaṁ, udake nikkhittaṁ, uttarāraṇiṁ ādāya abhimanthento aggiṁ abhinibbatteyya, tejo pātukareyyā”ti? Könnte er, indem er diese Spindel in das grüne, saftige Stück Holz bohren würde, das im Wasser läge, ein Feuer entzünden und Hitze erzeugen?“

“No hidaṁ, bho gotama”. „Nein, werter Gotama.

“Taṁ kissa hetu”? Warum ist das so?

“Aduñhi, bho gotama, allaṁ kaṭṭhaṁ sasnehaṁ, tañca pana udake nikkhittaṁ. Weil es ein grünes, saftiges Stück Holz ist, und es liegt im Wasser.

Yāvadeva ca pana so puriso kilamathassa vighātassa bhāgī assā”ti. Dieser Mensch würde nur erschöpft und entmutigt werden.“

“Evameva kho, aggivessana, ye hi keci samaṇā vā brāhmaṇā vā kāyena ceva cittena ca kāmehi avūpakaṭṭhā viharanti, yo ca nesaṁ kāmesu kāmacchando kāmasneho kāmamucchā kāmapipāsā kāmapariḷāho, so ca ajjhattaṁ na suppahīno hoti, na suppaṭippassaddho, opakkamikā cepi te bhonto samaṇabrāhmaṇā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayanti, abhabbāva te ñāṇāya dassanāya anuttarāya sambodhāya. „Ebenso gibt es Asketen und Brahmanen, die mit dem Körper und dem Geist nicht von Sinnenfreuden abgesondert leben. Sie haben Sehnen, Zuneigung, Betörung, Durst und Leidenschaft in Bezug auf Sinnenfreuden innerlich nicht aufgegeben und gestillt. Ob sie nun aufgrund von Überanstrengung schmerzhafte, scharfe, heftige, brennende Gefühle fühlen oder nicht, sie sind zum Erkennen und Sehen, zum höchsten Erwachen nicht in der Lage.

No cepi te bhonto samaṇabrāhmaṇā opakkamikā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayanti, abhabbāva te ñāṇāya dassanāya anuttarāya sambodhāya.

Ayaṁ kho maṁ, aggivessana, paṭhamā upamā paṭibhāsi anacchariyā pubbe assutapubbā. Das war das erste Gleichnis, das mir einfiel.

Aparāpi kho maṁ, aggivessana, dutiyā upamā paṭibhāsi anacchariyā pubbe assutapubbā. Dann fiel mir ein zweites Gleichnis ein:

Seyyathāpi, aggivessana, allaṁ kaṭṭhaṁ sasnehaṁ, ārakā udakā thale nikkhittaṁ. Wie ein grünes, saftiges Stück Holz, das auf dem Trockenen läge, weit weg vom Wasser,

Atha puriso āgaccheyya uttarāraṇiṁ ādāya: und ein Mensch käme mit einer Spindel,

‘aggiṁ abhinibbattessāmi, tejo pātukarissāmī’ti. um ein Feuer zu entzünden und Hitze zu erzeugen.

Taṁ kiṁ maññasi, aggivessana, Was denkst du, Aggivessana?

api nu so puriso amuṁ allaṁ kaṭṭhaṁ sasnehaṁ, ārakā udakā thale nikkhittaṁ, uttarāraṇiṁ ādāya abhimanthento aggiṁ abhinibbatteyya tejo pātukareyyā”ti? Könnte er, indem er diese Spindel in das grüne, saftige Stück Holz bohren würde, das auf dem Trockenen läge, weit weg vom Wasser, ein Feuer entzünden und Hitze erzeugen?“

“No hidaṁ, bho gotama”. „Nein, werter Gotama.

“Taṁ kissa hetu”? Warum ist das so?

“Aduñhi, bho gotama, allaṁ kaṭṭhaṁ sasnehaṁ, kiñcāpi ārakā udakā thale nikkhittaṁ. Weil es immer noch ein grünes, saftiges Stück Holz ist, auch wenn es auf dem Trockenen liegt, weit weg vom Wasser.

Yāvadeva ca pana so puriso kilamathassa vighātassa bhāgī assā”ti. Dieser Mensch würde nur erschöpft und entmutigt werden.“

“Evameva kho, aggivessana, ye hi keci samaṇā vā brāhmaṇā vā kāyena ceva cittena ca kāmehi vūpakaṭṭhā viharanti, yo ca nesaṁ kāmesu kāmacchando kāmasneho kāmamucchā kāmapipāsā kāmapariḷāho so ca ajjhattaṁ na suppahīno hoti, na suppaṭippassaddho, opakkamikā cepi te bhonto samaṇabrāhmaṇā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayanti, abhabbāva te ñāṇāya dassanāya anuttarāya sambodhāya. No cepi te bhonto samaṇabrāhmaṇā opakkamikā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayanti, abhabbāva te ñāṇāya dassanāya anuttarāya sambodhāya. „Ebenso gibt es Asketen und Brahmanen, die mit dem Körper und dem Geist von Sinnenfreuden abgesondert leben. Aber sie haben Sehnen, Zuneigung, Betörung, Durst und Leidenschaft in Bezug auf Sinnenfreuden innerlich nicht aufgegeben und gestillt. Ob sie nun aufgrund von Überanstrengung schmerzhafte, scharfe, heftige, brennende Gefühle fühlen oder nicht, sie sind zum Erkennen und Sehen, zum höchsten Erwachen nicht in der Lage.

Ayaṁ kho maṁ, aggivessana, dutiyā upamā paṭibhāsi anacchariyā pubbe assutapubbā Das war das zweite Gleichnis, das mir einfiel.

Aparāpi kho maṁ, aggivessana, tatiyā upamā paṭibhāsi anacchariyā pubbe assutapubbā. Dann fiel mir ein drittes Gleichnis ein:

Seyyathāpi, aggivessana, sukkhaṁ kaṭṭhaṁ koḷāpaṁ, ārakā udakā thale nikkhittaṁ. Wie ein ausgetrocknetes, verdorrtes Stück Holz, das auf dem Trockenen läge, weit weg vom Wasser,

Atha puriso āgaccheyya uttarāraṇiṁ ādāya: und ein Mensch käme mit einer Spindel,

‘aggiṁ abhinibbattessāmi, tejo pātukarissāmī’ti. um ein Feuer zu entzünden und Hitze zu erzeugen.

Taṁ kiṁ maññasi, aggivessana, Was denkst du, Aggivessana?

api nu so puriso amuṁ sukkhaṁ kaṭṭhaṁ koḷāpaṁ, ārakā udakā thale nikkhittaṁ, uttarāraṇiṁ ādāya abhimanthento aggiṁ abhinibbatteyya, tejo pātukareyyā”ti? Könnte er, indem er diese Spindel in das ausgetrocknete, verdorrte Stück Holz bohren würde, das auf dem Trockenen läge, weit weg vom Wasser, ein Feuer entzünden und Hitze erzeugen?“

“Evaṁ, bho gotama”. „Ja, werter Gotama.

“Taṁ kissa hetu”? Warum ist das so?

“Aduñhi, bho gotama, sukkhaṁ kaṭṭhaṁ koḷāpaṁ, tañca pana ārakā udakā thale nikkhittan”ti. Weil es ein ausgetrocknetes, verdorrtes Stück Holz ist, und es liegt auf dem Trockenen, weit weg vom Wasser.“

“Evameva kho, aggivessana, ye hi keci samaṇā vā brāhmaṇā vā kāyena ceva cittena ca kāmehi vūpakaṭṭhā viharanti, yo ca nesaṁ kāmesu kāmacchando kāmasneho kāmamucchā kāmapipāsā kāmapariḷāho, so ca ajjhattaṁ suppahīno hoti suppaṭippassaddho, opakkamikā cepi te bhonto samaṇabrāhmaṇā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayanti, bhabbāva te ñāṇāya dassanāya anuttarāya sambodhāya. No cepi te bhonto samaṇabrāhmaṇā opakkamikā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayanti, bhabbāva te ñāṇāya dassanāya anuttarāya sambodhāya. „Ebenso gibt es Asketen und Brahmanen, die mit dem Körper und dem Geist von Sinnenfreuden abgesondert leben. Und sie haben Sehnen, Zuneigung, Betörung, Durst und Leidenschaft in Bezug auf Sinnenfreuden innerlich aufgegeben und gestillt. Ob sie nun aufgrund von Überanstrengung schmerzhafte, scharfe, heftige, brennende Gefühle fühlen oder nicht, sie sind zum Erkennen und Sehen, zum höchsten Erwachen in der Lage.

Ayaṁ kho maṁ, aggivessana, tatiyā upamā paṭibhāsi anacchariyā pubbe assutapubbā. Das war das dritte Gleichnis, das mir einfiel.

Imā kho maṁ, aggivessana, tisso upamā paṭibhaṁsu anacchariyā pubbe assutapubbā. Das sind die drei Gleichnisse, die mir einfielen, die mir weder aus übernatürlicher Quelle eingegeben wurden, noch hatte ich sie zuvor gehört.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘yannūnāhaṁ dantebhi dantamādhāya, jivhāya tāluṁ āhacca, cetasā cittaṁ abhiniggaṇheyyaṁ abhinippīḷeyyaṁ abhisantāpeyyan’ti. ‚Warum quetsche und drücke ich nicht mit zusammengebissenen Zähnen und gegen den Gaumen gepresster Zunge den Geist mit dem Geist und quäle ihn nieder?‘

So kho ahaṁ, aggivessana, dantebhi dantamādhāya, jivhāya tāluṁ āhacca, cetasā cittaṁ abhiniggaṇhāmi abhinippīḷemi abhisantāpemi. Und ich quetschte und drückte mit zusammengebissenen Zähnen und gegen den Gaumen gepresster Zunge den Geist mit dem Geist und quälte ihn nieder,

Tassa mayhaṁ, aggivessana, dantebhi dantamādhāya jivhāya tāluṁ āhacca cetasā cittaṁ abhiniggaṇhato abhinippīḷayato abhisantāpayato kacchehi sedā muccanti. bis mir der Schweiß aus den Achselhöhlen rann.

Seyyathāpi, aggivessana, balavā puriso dubbalataraṁ purisaṁ sīse vā gahetvā khandhe vā gahetvā abhiniggaṇheyya abhinippīḷeyya abhisantāpeyya; Wie wenn ein starker Mann einen schwächeren an Kopf, Hals oder Schulter packen und ihn quetschen, drücken und niederquälen würde:

evameva kho me, aggivessana, dantebhi dantamādhāya, jivhāya tāluṁ āhacca, cetasā cittaṁ abhiniggaṇhato abhinippīḷayato abhisantāpayato kacchehi sedā muccanti. Ebenso quetschte und drückte ich mit zusammengebissenen Zähnen und gegen den Gaumen gepresster Zunge den Geist mit dem Geist und quälte ihn nieder, bis mir der Schweiß aus den Achselhöhlen rann.

Āraddhaṁ kho pana me, aggivessana, vīriyaṁ hoti asallīnaṁ, upaṭṭhitā sati asammuṭṭhā, sāraddho ca pana me kāyo hoti appaṭippassaddho teneva dukkhappadhānena padhānābhitunnassa sato. Meine Energie war aufgerüttelt und unermüdlich, die Achtsamkeit fest verankert und klar, doch mein Körper war erregt, nicht still, weil ich dieses schmerzhafte Bemühen zu weit getrieben hatte.

Evarūpāpi kho me, aggivessana, uppannā dukkhā vedanā cittaṁ na pariyādāya tiṭṭhati. Doch selbst so ein schmerzhaftes Gefühl hielt meinen Geist nicht gefangen.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da dachte ich:

‘yannūnāhaṁ appāṇakaṁyeva jhānaṁ jhāyeyyan’ti. ‚Warum übe ich nicht die Vertiefung ohne Atem?‘

So kho ahaṁ, aggivessana, mukhato ca nāsato ca assāsapassāse uparundhiṁ. Und ich unterband die Atmung durch Mund und Nase.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, mukhato ca nāsato ca assāsapassāsesu uparuddhesu kaṇṇasotehi vātānaṁ nikkhamantānaṁ adhimatto saddo hoti. Doch dann kamen Winde aus meinen Ohren, die einen lauten Lärm machten

Seyyathāpi nāma kammāragaggariyā dhamamānāya adhimatto saddo hoti; wie das Fauchen eines Schmiedeblasebalgs.

evameva kho me, aggivessana, mukhato ca nāsato ca assāsapassāsesu uparuddhesu kaṇṇasotehi vātānaṁ nikkhamantānaṁ adhimatto saddo hoti.

Āraddhaṁ kho pana me, aggivessana, vīriyaṁ hoti asallīnaṁ upaṭṭhitā sati asammuṭṭhā. Sāraddho ca pana me kāyo hoti appaṭippassaddho teneva dukkhappadhānena padhānābhitunnassa sato. Meine Energie war aufgerüttelt und unermüdlich, die Achtsamkeit fest verankert und klar, doch mein Körper war erregt, nicht still, weil ich dieses schmerzhafte Bemühen zu weit getrieben hatte.

Evarūpāpi kho me, aggivessana, uppannā dukkhā vedanā cittaṁ na pariyādāya tiṭṭhati. Doch selbst so ein schmerzhaftes Gefühl hielt meinen Geist nicht gefangen.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da dachte ich:

‘yannūnāhaṁ appāṇakaṁyeva jhānaṁ jhāyeyyan’ti. ‚Warum übe ich nicht weiter die Vertiefung ohne Atem?‘

So kho ahaṁ, aggivessana, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāse uparundhiṁ. Und ich unterband die Atmung durch Mund und Nase und Ohren.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāsesu uparuddhesu adhimattā vātā muddhani ūhananti. Doch dann zermarterten heftige Winde meinen Kopf,

Seyyathāpi, aggivessana, balavā puriso tiṇhena sikharena muddhani abhimattheyya; als würde ein starker Mann eine scharfe Spitze in meinen Kopf bohren.

evameva kho me, aggivessana, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāsesu uparuddhesu adhimattā vātā muddhani ūhananti.

Āraddhaṁ kho pana me, aggivessana, vīriyaṁ hoti asallīnaṁ upaṭṭhitā sati asammuṭṭhā. Sāraddho ca pana me kāyo hoti appaṭippassaddho teneva dukkhappadhānena padhānābhitunnassa sato. Meine Energie war aufgerüttelt und unermüdlich, die Achtsamkeit fest verankert und klar, doch mein Körper war erregt, nicht still, weil ich dieses schmerzhafte Bemühen zu weit getrieben hatte.

Evarūpāpi kho me, aggivessana, uppannā dukkhā vedanā cittaṁ na pariyādāya tiṭṭhati. Doch selbst so ein schmerzhaftes Gefühl hielt meinen Geist nicht gefangen.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da dachte ich:

‘yannūnāhaṁ appāṇakaṁyeva jhānaṁ jhāyeyyan’ti. ‚Warum übe ich nicht weiter die Vertiefung ohne Atem?‘

So kho ahaṁ, aggivessana, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāse uparundhiṁ. Und ich unterband die Atmung durch Mund und Nase und Ohren.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāsesu uparuddhesu adhimattā sīse sīsavedanā honti. Doch dann bekam ich heftige Kopfschmerzen,

Seyyathāpi, aggivessana, balavā puriso daḷhena varattakkhaṇḍena sīse sīsaveṭhaṁ dadeyya; als würde ein starker Mann mir einen festen Lederriemen um den Kopf strammziehen.

evameva kho me, aggivessana, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāsesu uparuddhesu adhimattā sīse sīsavedanā honti.

Āraddhaṁ kho pana me, aggivessana, vīriyaṁ hoti asallīnaṁ upaṭṭhitā sati asammuṭṭhā. Sāraddho ca pana me kāyo hoti appaṭippassaddho teneva dukkhappadhānena padhānābhitunnassa sato. Meine Energie war aufgerüttelt und unermüdlich, die Achtsamkeit fest verankert und klar, doch mein Körper war erregt, nicht still, weil ich dieses schmerzhafte Bemühen zu weit getrieben hatte.

Evarūpāpi kho me, aggivessana, uppannā dukkhā vedanā cittaṁ na pariyādāya tiṭṭhati. Doch selbst so ein schmerzhaftes Gefühl hielt meinen Geist nicht gefangen.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da dachte ich:

‘yannūnāhaṁ appāṇakaṁyeva jhānaṁ jhāyeyyan’ti. ‚Warum übe ich nicht weiter die Vertiefung ohne Atem?‘

So kho ahaṁ, aggivessana, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāse uparundhiṁ. Und ich unterband die Atmung durch Mund und Nase und Ohren.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāsesu uparuddhesu adhimattā vātā kucchiṁ parikantanti. Doch dann schnitten mir heftige Winde in den Bauch,

Seyyathāpi, aggivessana, dakkho goghātako vā goghātakantevāsī vā tiṇhena govikantanena kucchiṁ parikanteyya; als würde ein geschickter Metzger oder Metzgerlehrling mit einem scharfen Fleischermesser meinen Bauch aufschlitzen.

evameva kho me, aggivessana, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāsesu uparuddhesu adhimattā vātā kucchiṁ parikantanti.

Āraddhaṁ kho pana me, aggivessana, vīriyaṁ hoti asallīnaṁ upaṭṭhitā sati asammuṭṭhā. Sāraddho ca pana me kāyo hoti appaṭippassaddho teneva dukkhappadhānena padhānābhitunnassa sato. Meine Energie war aufgerüttelt und unermüdlich, die Achtsamkeit fest verankert und klar, doch mein Körper war erregt, nicht still, weil ich dieses schmerzhafte Bemühen zu weit getrieben hatte.

Evarūpāpi kho me, aggivessana, uppannā dukkhā vedanā cittaṁ na pariyādāya tiṭṭhati. Doch selbst so ein schmerzhaftes Gefühl hielt meinen Geist nicht gefangen.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da dachte ich:

‘yannūnāhaṁ appāṇakaṁyeva jhānaṁ jhāyeyyan’ti. ‚Warum übe ich nicht weiter die Vertiefung ohne Atem?‘

So kho ahaṁ, aggivessana, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāse uparundhiṁ. Und ich unterband die Atmung durch Mund und Nase und Ohren.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāsesu uparuddhesu adhimatto kāyasmiṁ ḍāho hoti. Doch dann war da ein heftiges Brennen in meinem Körper,

Seyyathāpi, aggivessana, dve balavanto purisā dubbalataraṁ purisaṁ nānābāhāsu gahetvā aṅgārakāsuyā santāpeyyuṁ samparitāpeyyuṁ; als würden zwei starke Männer einen schwächeren Mann an den Armen packen, um ihn über einer Grube mit glühenden Kohlen zu verbrennen und zu schmoren.

evameva kho me, aggivessana, mukhato ca nāsato ca kaṇṇato ca assāsapassāsesu uparuddhesu adhimatto kāyasmiṁ ḍāho hoti.

Āraddhaṁ kho pana me, aggivessana, vīriyaṁ hoti asallīnaṁ upaṭṭhitā sati asammuṭṭhā. Sāraddho ca pana me kāyo hoti appaṭippassaddho teneva dukkhappadhānena padhānābhitunnassa sato. Meine Energie war aufgerüttelt und unermüdlich, die Achtsamkeit fest verankert und klar, doch mein Körper war erregt, nicht still, weil ich dieses schmerzhafte Bemühen zu weit getrieben hatte.

Evarūpāpi kho me, aggivessana, uppannā dukkhā vedanā cittaṁ na pariyādāya tiṭṭhati. Doch selbst so ein schmerzhaftes Gefühl hielt meinen Geist nicht gefangen.

Apissu maṁ, aggivessana, devatā disvā evamāhaṁsu: Da sahen mich Gottheiten und sagten:

‘kālaṅkato samaṇo gotamo’ti. ‚Der Asket Gotama ist tot.‘

Ekaccā devatā evamāhaṁsu: Andere sagten:

‘na kālaṅkato samaṇo gotamo, api ca kālaṁ karotī’ti. ‚Der Asket Gotama ist nicht tot, aber er stirbt.‘

Ekaccā devatā evamāhaṁsu: Andere sagten:

‘na kālaṅkato samaṇo gotamo, napi kālaṁ karoti, arahaṁ samaṇo gotamo, vihāro tveva so arahato evarūpo hotī’ti. ‚Der Asket Gotama ist nicht tot und stirbt auch nicht. Der Asket Gotama ist ein Vollendeter, denn so leben Vollendete.‘

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘yannūnāhaṁ sabbaso āhārupacchedāya paṭipajjeyyan’ti. ‚Warum übe ich nicht das vollständige Einstellen des Essens?‘

Atha kho maṁ, aggivessana, devatā upasaṅkamitvā etadavocuṁ: Doch da kamen Gottheiten zu mir und sagten:

‘mā kho tvaṁ, mārisa, sabbaso āhārupacchedāya paṭipajji. ‚Kamerad, übe nicht das vollständige Einstellen des Essens.

Sace kho tvaṁ, mārisa, sabbaso āhārupacchedāya paṭipajjissasi, tassa te mayaṁ dibbaṁ ojaṁ lomakūpehi ajjhohāressāma, tāya tvaṁ yāpessasī’ti. Wenn du das tust, werden wir himmlischen Nektar in deine Poren einflößen, und du wirst davon leben.‘

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da dachte ich:

‘ahañceva kho pana sabbaso ajajjitaṁ paṭijāneyyaṁ, imā ca me devatā dibbaṁ ojaṁ lomakūpehi ajjhohāreyyuṁ, tāya cāhaṁ yāpeyyaṁ, taṁ mamassa musā’ti. ‚Wenn ich behaupte, das Essen vollständig einzustellen, und diese Gottheiten flößen himmlischen Nektar in meine Poren ein, so wäre das von meiner Seite eine Lüge.‘

So kho ahaṁ, aggivessana, tā devatā paccācikkhāmi, ‘halan’ti vadāmi. Daher entließ ich diese Gottheiten mit den Worten: ‚Es ist nicht nötig.‘

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da dachte ich:

‘yannūnāhaṁ thokaṁ thokaṁ āhāraṁ āhāreyyaṁ, pasataṁ pasataṁ, yadi vā muggayūsaṁ, yadi vā kulatthayūsaṁ, yadi vā kaḷāyayūsaṁ, yadi vā hareṇukayūsan’ti. ‚Warum nehme ich nicht jedes Mal ein klein wenig Nahrung zu mir, ein Händchen voll Mungobohnen-, Pferdebohnen-, Kichererbsen- oder grüne Bohnenbrühe?‘

So kho ahaṁ, aggivessana, thokaṁ thokaṁ āhāraṁ āhāresiṁ, pasataṁ pasataṁ, yadi vā muggayūsaṁ, yadi vā kulatthayūsaṁ, yadi vā kaḷāyayūsaṁ, yadi vā hareṇukayūsaṁ. Und ich nahm jedes Mal ein klein wenig Nahrung zu mir,

Tassa mayhaṁ, aggivessana, thokaṁ thokaṁ āhāraṁ āhārayato, pasataṁ pasataṁ, yadi vā muggayūsaṁ, yadi vā kulatthayūsaṁ, yadi vā kaḷāyayūsaṁ, yadi vā hareṇukayūsaṁ, adhimattakasimānaṁ patto kāyo hoti. bis mein Körper aufs Äußerste ausgemergelt wurde.

Seyyathāpi nāma āsītikapabbāni vā kāḷapabbāni vā; evamevassu me aṅgapaccaṅgāni bhavanti tāyevappāhāratāya. Da ich so wenig aß, wurden meine Haupt- und Nebenglieder wie die Gelenke eines Achtzigjährigen oder eines Sterbenden,

Seyyathāpi nāma oṭṭhapadaṁ; evamevassu me ānisadaṁ hoti tāyevappāhāratāya. mein Gesäß wurde wie ein Kamelhuf,

Seyyathāpi nāma vaṭṭanāvaḷī; evamevassu me piṭṭhikaṇṭako uṇṇatāvanato hoti tāyevappāhāratāya. meine Wirbel standen hervor wie Perlen an einer Schnur

Seyyathāpi nāma jarasālāya gopānasiyo oluggaviluggā bhavanti; evamevassu me phāsuḷiyo oluggaviluggā bhavanti tāyevappāhāratāya. und meine Rippen waren so eingefallen wie die zusammengefallenen Dachsparren einer alten Scheune.

Seyyathāpi nāma gambhīre udapāne udakatārakā gambhīragatā okkhāyikā dissanti; evamevassu me akkhikūpesu akkhitārakā gambhīragatā okkhāyikā dissanti tāyevappāhāratāya. Da ich so wenig aß, sank der Glanz meiner Augen tief in ihre Höhlen, wie der Glanz des Wassers in einem Brunnen, wenn es tief gesunken ist.

Seyyathāpi nāma tittakālābu āmakacchinno vātātapena samphuṭito hoti sammilāto; evamevassu me sīsacchavi samphuṭitā hoti sammilātā tāyevappāhāratāya. Da ich so wenig aß, schrumpelte und welkte meine Kopfhaut wie ein grüner Bitterkürbis in Wind und Sonne.

So kho ahaṁ, aggivessana, udaracchaviṁ parimasissāmīti piṭṭhikaṇṭakaṁyeva pariggaṇhāmi, piṭṭhikaṇṭakaṁ parimasissāmīti udaracchaviṁyeva pariggaṇhāmi, yāvassu me, aggivessana, udaracchavi piṭṭhikaṇṭakaṁ allīnā hoti tāyevappāhāratāya. Da ich so wenig aß, berührte meine Bauchhaut mein Rückgrat, sodass ich mein Rückgrat griff, wenn ich versuchte, meine Bauchhaut zu reiben, und wenn ich versuchte, mein Rückgrat zu reiben, rieb ich meine Bauchhaut.

So kho ahaṁ, aggivessana, vaccaṁ vā muttaṁ vā karissāmīti tattheva avakujjo papatāmi tāyevappāhāratāya. Da ich so wenig aß, fiel ich beim Versuch, Kot oder Urin zu entleeren, eben da auf mein Gesicht.

So kho ahaṁ, aggivessana, imameva kāyaṁ assāsento pāṇinā gattāni anumajjāmi. Tassa mayhaṁ, aggivessana, pāṇinā gattāni anumajjato pūtimūlāni lomāni kāyasmā papatanti tāyevappāhāratāya. Da ich so wenig aß, fielen mir, wenn ich versuchte, meinem Körper durch Reiben der Glieder mit den Händen Erleichterung zu verschaffen, die Haare aus, die an den Wurzeln verfault waren.

Apissu maṁ, aggivessana, manussā disvā evamāhaṁsu: ‘kāḷo samaṇo gotamo’ti. Da sahen mich ein paar Leute und sagten: ‚Der Asket Gotama ist schwarz.‘

Ekacce manussā evamāhaṁsu: ‘na kāḷo samaṇo gotamo, sāmo samaṇo gotamo’ti. Manche sagten: ‚Er ist nicht schwarz, er ist braun.‘

Ekacce manussā evamāhaṁsu: ‘na kāḷo samaṇo gotamo, napi sāmo, maṅguracchavi samaṇo gotamo’ti. Manche sagten: ‚Er ist weder schwarz noch braun. Die Haut des Asketen Gotama ist lohfarben.‘

Yāvassu me, aggivessana, tāva parisuddho chavivaṇṇo pariyodāto upahato hoti tāyevappāhāratāya. So weit war meine reine und helle Hautfarbe verdorben, da ich so wenig aß.

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘ye kho keci atītamaddhānaṁ samaṇā vā brāhmaṇā vā opakkamikā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayiṁsu, etāvaparamaṁ, nayito bhiyyo. ‚Welche Asketen und Brahmanen auch in der Vergangenheit aufgrund von Überanstrengung schmerzhafte, scharfe, heftige, brennende Gefühle fühlten: Dies ist das Äußerste, was möglich ist, niemand hat mehr getan als das.

Yepi hi keci anāgatamaddhānaṁ samaṇā vā brāhmaṇā vā opakkamikā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayissanti, etāvaparamaṁ, nayito bhiyyo. Niemand wird in der Zukunft mehr tun,

Yepi hi keci etarahi samaṇā vā brāhmaṇā vā opakkamikā dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedayanti, etāvaparamaṁ, nayito bhiyyo. und niemand tut in der Gegenwart mehr.

Na kho panāhaṁ imāya kaṭukāya dukkarakārikāya adhigacchāmi uttari manussadhammā alamariyañāṇadassanavisesaṁ. Aber durch dieses heftige mörderische Treiben habe ich keinen erhabenen Zustand übermenschlichen Erkennens und Sehens erlangt, der der Edlen würdig wäre.

Siyā nu kho añño maggo bodhāyā’ti? Könnte es einen anderen Weg zum Erwachen geben?‘

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘abhijānāmi kho panāhaṁ pitu sakkassa kammante sītāya jambucchāyāya nisinno vivicceva kāmehi vivicca akusalehi dhammehi savitakkaṁ savicāraṁ vivekajaṁ pītisukhaṁ paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja viharitā. ‚Ich erinnere mich, wie ich im kühlen Schatten eines Rosenapfelbaums saß, während mein Vater, der Sakyer, bei der Arbeit war. Ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, trat ich in die erste Vertiefung ein und verweilte darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während man den Geist ausrichtet und hält.

Siyā nu kho eso maggo bodhāyā’ti? Könnte das der Weg zum Erwachen sein?‘

Tassa mayhaṁ, aggivessana, satānusāri viññāṇaṁ ahosi: Und aus dieser Erinnerung kam die Erkenntnis:

‘eseva maggo bodhāyā’ti. ‚Das ist der Weg zum Erwachen!‘

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da kam mir der Gedanke:

‘kiṁ nu kho ahaṁ tassa sukhassa bhāyāmi, yaṁ taṁ sukhaṁ aññatreva kāmehi aññatra akusalehi dhammehī’ti? ‚Warum fürchte ich mich vor dieser Seligkeit, hat sie doch nichts mit Sinnenfreuden oder untauglichen Eigenschaften zu tun?‘

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da dachte ich:

‘na kho ahaṁ tassa sukhassa bhāyāmi, yaṁ taṁ sukhaṁ aññatreva kāmehi aññatra akusalehi dhammehī’ti. ‚Ich fürchte mich nicht vor dieser Seligkeit, denn sie hat nichts mit Sinnenfreuden oder untauglichen Eigenschaften zu tun.‘

Tassa mayhaṁ, aggivessana, etadahosi: Da dachte ich:

‘na kho taṁ sukaraṁ sukhaṁ adhigantuṁ evaṁ adhimattakasimānaṁ pattakāyena, yannūnāhaṁ oḷārikaṁ āhāraṁ āhāreyyaṁ odanakummāsan’ti. ‚Mit einem Körper, der so aufs Äußerste ausgemergelt ist, kann ich diese Seligkeit nicht erlangen. Warum esse ich nicht etwas feste Speise, etwas Reis und Brei?‘

So kho ahaṁ, aggivessana, oḷārikaṁ āhāraṁ āhāresiṁ odanakummāsaṁ. Und ich aß etwas feste Speise.

Tena kho pana maṁ, aggivessana, samayena pañca bhikkhū paccupaṭṭhitā honti: Nun warteten mir zu dieser Zeit fünf Mönche auf in dem Gedanken:

‘yaṁ kho samaṇo gotamo dhammaṁ adhigamissati, taṁ no ārocessatī’ti. ‚Der Asket Gotama wird uns jede Wahrheit mitteilen, die er verwirklicht.‘

Yato kho ahaṁ, aggivessana, oḷārikaṁ āhāraṁ āhāresiṁ odanakummāsaṁ, atha me te pañca bhikkhū nibbijja pakkamiṁsu: Aber als ich etwas feste Speise aß, waren sie von mir enttäuscht und gingen weg:

‘bāhulliko samaṇo gotamo, padhānavibbhanto, āvatto bāhullāyā’ti. ‚Der Asket Gotama ist genießerisch geworden; er hat sich vom Bemühen abgewandt und ist zum Schwelgen zurückgekehrt.‘

So kho ahaṁ, aggivessana, oḷārikaṁ āhāraṁ āhāretvā, balaṁ gahetvā, vivicceva kāmehi vivicca akusalehi dhammehi savitakkaṁ savicāraṁ vivekajaṁ pītisukhaṁ paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja vihāsiṁ. Nachdem ich feste Speise gegessen und zu Kräften gekommen war, trat ich, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilte darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während man den Geist ausrichtet und hält.

Evarūpāpi kho me, aggivessana, uppannā sukhā vedanā cittaṁ na pariyādāya tiṭṭhati. Doch selbst so ein angenehmes Gefühl hielt meinen Geist nicht gefangen.

Vitakkavicārānaṁ vūpasamā ajjhattaṁ sampasādanaṁ cetaso ekodibhāvaṁ avitakkaṁ avicāraṁ samādhijaṁ pītisukhaṁ dutiyaṁ jhānaṁ upasampajja vihāsiṁ. Als das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigte, trat ich in die zweite Vertiefung ein und verweilte darin; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten.

Evarūpāpi kho me, aggivessana, uppannā sukhā vedanā cittaṁ na pariyādāya tiṭṭhati. Doch selbst so ein angenehmes Gefühl hielt meinen Geist nicht gefangen.

Pītiyā ca virāgā upekkhako ca vihāsiṁ, sato ca sampajāno. Sukhañca kāyena paṭisaṁvedesiṁ yaṁ taṁ ariyā ācikkhanti: ‘upekkhako satimā sukhavihārī’ti tatiyaṁ jhānaṁ upasampajja vihāsiṁ. Und mit dem Schwinden der Ekstase trat ich in die dritte Vertiefung ein und verweilte darin; da meditierte ich mit Gleichmut, achtsam und bewusst, und erfuhr persönlich die Seligkeit, von der die Edlen erklären: ‚Gleichmütig und achtsam meditiert man in Seligkeit.‘

Evarūpāpi kho me, aggivessana, uppannā sukhā vedanā cittaṁ na pariyādāya tiṭṭhati. Doch selbst so ein angenehmes Gefühl hielt meinen Geist nicht gefangen.

Sukhassa ca pahānā dukkhassa ca pahānā, pubbeva somanassadomanassānaṁ atthaṅgamā, adukkhamasukhaṁ upekkhāsatipārisuddhiṁ catutthaṁ jhānaṁ upasampajja vihāsiṁ. Indem ich Glück und Schmerz aufgab und frühere Fröhlichkeit und Traurigkeit beendete, trat ich in die vierte Vertiefung ein und verweilte darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit.

Evarūpāpi kho me, aggivessana, uppannā sukhā vedanā cittaṁ na pariyādāya tiṭṭhati. Doch selbst so ein angenehmes Gefühl hielt meinen Geist nicht gefangen.

So evaṁ samāhite citte parisuddhe pariyodāte anaṅgaṇe vigatūpakkilese mudubhūte kammaniye ṭhite āneñjappatte pubbenivāsānussatiñāṇāya cittaṁ abhininnāmesiṁ. Als mein Geist so im Samādhi versunken war – geläutert, hell, makellos, fleckenlos, geschmeidig, formbar, stetig und unbewegt –, da streckte ich ihn aus auf die Erinnerung an frühere Leben.

So anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarāmi, seyyathidaṁ—ekampi jātiṁ …pe… iti sākāraṁ sauddesaṁ anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarāmi. Ich erinnerte mich an viele Arten früherer Leben mit den Merkmalen und Einzelheiten.

Ayaṁ kho me, aggivessana, rattiyā paṭhame yāme paṭhamā vijjā adhigatā; Das war das erste Wissen, das ich in der ersten Nachtwache erlangte.

avijjā vihatā, vijjā uppannā; tamo vihato, āloko uppanno; yathā taṁ appamattassa ātāpino pahitattassa viharato. Unwissenheit wurde zerstört und Wissen ging auf; Dunkelheit wurde zerstört und Licht ging auf, wie es bei jemandem geschieht, der beflissen, eifrig und entschlossen meditiert.

Evarūpāpi kho me, aggivessana, uppannā sukhā vedanā cittaṁ na pariyādāya tiṭṭhati. Doch selbst so ein angenehmes Gefühl hielt meinen Geist nicht gefangen.

So evaṁ samāhite citte parisuddhe pariyodāte anaṅgaṇe vigatūpakkilese mudubhūte kammaniye ṭhite āneñjappatte sattānaṁ cutūpapātañāṇāya cittaṁ abhininnāmesiṁ. Als mein Geist so im Samādhi versunken war – geläutert, hell, makellos, fleckenlos, geschmeidig, formbar, stetig und unbewegt –, da streckte ich ihn aus auf die Erkenntnis von Tod und Wiedergeburt der Lebewesen.

So dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passāmi cavamāne upapajjamāne hīne paṇīte suvaṇṇe dubbaṇṇe sugate duggate yathākammūpage satte pajānāmi …pe… Mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit sah ich Lebewesen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort. Ich verstand, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten wiedergeboren werden.

ayaṁ kho me, aggivessana, rattiyā majjhime yāme dutiyā vijjā adhigatā; Das war das zweite Wissen, das ich in der mittleren Nachtwache erlangte.

avijjā vihatā, vijjā uppannā; tamo vihato, āloko uppanno; yathā taṁ appamattassa ātāpino pahitattassa viharato. Unwissenheit wurde zerstört und Wissen ging auf; Dunkelheit wurde zerstört und Licht ging auf, wie es bei jemandem geschieht, der beflissen, eifrig und entschlossen meditiert.

Evarūpāpi kho me, aggivessana, uppannā sukhā vedanā cittaṁ na pariyādāya tiṭṭhati. Doch selbst so ein angenehmes Gefühl hielt meinen Geist nicht gefangen.

So evaṁ samāhite citte parisuddhe pariyodāte anaṅgaṇe vigatūpakkilese mudubhūte kammaniye ṭhite āneñjappatte āsavānaṁ khayañāṇāya cittaṁ abhininnāmesiṁ. Als mein Geist so im Samādhi versunken war – geläutert, hell, makellos, fleckenlos, geschmeidig, formbar, stetig und unbewegt –, da streckte ich ihn aus auf die Erkenntnis, dass die Befleckungen aufgelöst sind.

So ‘idaṁ dukkhan’ti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ‘ayaṁ dukkhasamudayo’ti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ‘ayaṁ dukkhanirodho’ti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ‘ayaṁ dukkhanirodhagāminī paṭipadā’ti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ. Ich verstand wahrhaftig: ‚Das ist das Leiden‘, … ‚das ist der Ursprung des Leidens‘, … ‚das ist das Aufhören des Leidens‘, … ‚das ist die Übung, die zum Aufhören des Leidens führt‘.

‘Ime āsavā’ti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ‘ayaṁ āsavasamudayo’ti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ‘ayaṁ āsavanirodho’ti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ, ‘ayaṁ āsavanirodhagāminī paṭipadā’ti yathābhūtaṁ abbhaññāsiṁ. Ich verstand wahrhaftig: ‚Das sind die Befleckungen‘, … ‚das ist der Ursprung der Befleckungen‘, … ‚das ist das Aufhören der Befleckungen‘, … ‚das ist die Übung, die zum Aufhören der Befleckungen führt‘.

Tassa me evaṁ jānato evaṁ passato kāmāsavāpi cittaṁ vimuccittha, bhavāsavāpi cittaṁ vimuccittha, avijjāsavāpi cittaṁ vimuccittha. Als ich das erkannte und sah, war mein Geist befreit von den Befleckungen der Sinnlichkeit, des Wunsches nach Wiedergeburt und der Unwissenheit.

Vimuttasmiṁ vimuttamiti ñāṇaṁ ahosi. Als er befreit war, erkannte ich: Er ist befreit.

‘Khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā’ti abbhaññāsiṁ. Ich verstand: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘

Ayaṁ kho me, aggivessana, rattiyā pacchime yāme tatiyā vijjā adhigatā; Das war das dritte Wissen, das ich in der letzten Nachtwache erlangte.

avijjā vihatā, vijjā uppannā; tamo vihato, āloko uppanno; yathā taṁ appamattassa ātāpino pahitattassa viharato. Unwissenheit wurde zerstört und Wissen ging auf; Dunkelheit wurde zerstört und Licht ging auf, wie es bei jemandem geschieht, der beflissen, eifrig und entschlossen meditiert.

Evarūpāpi kho me, aggivessana, uppannā sukhā vedanā cittaṁ na pariyādāya tiṭṭhati. Doch selbst so ein angenehmes Gefühl hielt meinen Geist nicht gefangen.

Abhijānāmi kho panāhaṁ, aggivessana, anekasatāya parisāya dhammaṁ desetā. Aggivessana, ich erinnere mich, dass ich vor einer Versammlung von vielen hundert den Dhamma lehrte,

Apissu maṁ ekameko evaṁ maññati: und jeder einzelne dachte,

‘mamevārabbha samaṇo gotamo dhammaṁ desetī’ti. ich lehrte den Dhamma eigens für ihn.

Na kho panetaṁ, aggivessana, evaṁ daṭṭhabbaṁ; Aber so sollte man es nicht sehen.

yāvadeva viññāpanatthāya tathāgato paresaṁ dhammaṁ deseti. Der Klargewordene lehrt andere nur so, dass sie verstehen können.

So kho ahaṁ, aggivessana, tassāyeva kathāya pariyosāne, tasmiṁyeva purimasmiṁ samādhinimitte ajjhattameva cittaṁ saṇṭhapemi sannisādemi ekodiṁ karomi samādahāmi, yena sudaṁ niccakappaṁ viharāmī”ti. Als dieser Vortrag zu Ende war, stillte ich meinen Geist innerlich, ließ ihn sich setzen, eins werden und im Samādhi versinken, indem ich das gleiche Meditationsthema als Basis für die Versenkung benutzte wie zuvor, das Thema, das ich regelmäßig beim Meditieren benutze.“

“Okappaniyametaṁ bhoto gotamassa yathā taṁ arahato sammāsambuddhassa. „Ich würde das vom werten Gotama glauben, wie von einem Vollendeten, einem vollkommen erwachten Buddha.

Abhijānāti kho pana bhavaṁ gotamo divā supitā”ti? Aber erinnerst du dich daran, dass du je tagsüber geschlafen hast?“

“Abhijānāmahaṁ, aggivessana, gimhānaṁ pacchime māse pacchābhattaṁ piṇḍapātapaṭikkanto catugguṇaṁ saṅghāṭiṁ paññapetvā dakkhiṇena passena sato sampajāno niddaṁ okkamitā”ti. „Ich erinnere mich daran, dass ich im letzten Sommermonat meine äußere Robe vierfach gefaltet, sie ausgebreitet und mich in der Haltung des Löwen niedergelegt habe – auf die rechte Seite, einen Fuß auf den anderen gelegt – achtsam und der Situation bewusst.“

“Etaṁ kho, bho gotama, eke samaṇabrāhmaṇā sammohavihārasmiṁ vadantī”ti? „Manche Asketen und Brahmanen nennen das ein Verweilen in Täuschung.“

“Na kho, aggivessana, ettāvatā sammūḷho vā hoti asammūḷho vā. „Das ist nicht, inwiefern jemand sich täuscht und inwiefern nicht.

Api ca, aggivessana, yathā sammūḷho ca hoti asammūḷho ca, Hör nun zu, inwiefern jemand sich täuscht und inwiefern nicht,

taṁ suṇāhi, sādhukaṁ manasi karohi, bhāsissāmī”ti. und gebrauche den Geist gut, ich werde sprechen.“

“Evaṁ, bho”ti kho saccako nigaṇṭhaputto bhagavato paccassosi. „Ja, werter Herr“, antwortete Saccaka.

Bhagavā etadavoca: Der Buddha sagte:

“Yassa kassaci, aggivessana, ye āsavā saṅkilesikā ponobbhavikā sadarā dukkhavipākā āyatiṁ jātijarāmaraṇiyā appahīnā, tamahaṁ ‘sammūḷho’ti vadāmi. „Jeder, der die Befleckungen nicht aufgegeben hat, die verunreinigen, zu künftigen Leben führen, die beschwerlich sind, zu Leiden führen, zu Wiedergeburt, Alter und Tod, täuscht sich, sage ich.

Āsavānañhi, aggivessana, appahānā sammūḷho hoti. Denn die Befleckungen nicht aufgegeben haben bedeutet Täuschung.

Yassa kassaci, aggivessana, ye āsavā saṅkilesikā ponobbhavikā sadarā dukkhavipākā āyatiṁ jātijarāmaraṇiyā pahīnā, tamahaṁ ‘asammūḷho’ti vadāmi. Jeder, der die Befleckungen aufgegeben hat, die verunreinigen, zu künftigen Leben führen, die beschwerlich sind, zu Leiden führen, zu Wiedergeburt, Alter und Tod, täuscht sich nicht, sage ich.

Āsavānañhi, aggivessana, pahānā asammūḷho hoti. Denn die Befleckungen aufgegeben haben bedeutet Freiheit von Täuschung.

Tathāgatassa kho, aggivessana, ye āsavā saṅkilesikā ponobbhavikā sadarā dukkhavipākā āyatiṁ jātijarāmaraṇiyā pahīnā ucchinnamūlā tālāvatthukatā anabhāvaṅkatā āyatiṁ anuppādadhammā. Der Klargewordene hat die Befleckungen aufgegeben, die verunreinigen, zu künftigen Leben führen, die beschwerlich sind, zu Leiden führen, zu Wiedergeburt, Alter und Tod. Er hat sie an der Wurzel abgeschnitten, sodass sie wie der Stumpf einer Palme sind, dass sie ausgelöscht sind und sich in Zukunft nicht mehr erheben können.

Seyyathāpi, aggivessana, tālo matthakacchinno abhabbo puna virūḷhiyā; Wie eine Palme, deren Krone abgeschnitten wurde: Sie kann nicht wieder wachsen.

evameva kho, aggivessana, tathāgatassa ye āsavā saṅkilesikā ponobbhavikā sadarā dukkhavipākā āyatiṁ jātijarāmaraṇiyā pahīnā ucchinnamūlā tālāvatthukatā anabhāvaṅkatā āyatiṁ anuppādadhammā”ti. Ebenso hat der Klargewordene die Befleckungen aufgegeben, sodass sie sich in Zukunft nicht mehr erheben können.“

Evaṁ vutte, saccako nigaṇṭhaputto bhagavantaṁ etadavoca: Als der Buddha geendet hatte, sagte Saccaka zu ihm:

“acchariyaṁ, bho gotama, abbhutaṁ, bho gotama. „Es ist unglaublich, werter Gotama, es ist erstaunlich,

Yāvañcidaṁ bhoto gotamassa evaṁ āsajja āsajja vuccamānassa, upanītehi vacanappathehi samudācariyamānassa, chavivaṇṇo ceva pariyodāyati, mukhavaṇṇo ca vippasīdati, yathā taṁ arahato sammāsambuddhassa. wie die Hautfarbe des werten Gotama, wenn er wiederholt mit unangemessenem und zudringlichem Tadel angegriffen wird, heller und seine Gesichtsfarbe klar wird wie bei einem Vollendeten, einem vollkommen erwachten Buddha!

Abhijānāmahaṁ, bho gotama, pūraṇaṁ kassapaṁ vādena vādaṁ samārabhitā. Ich erinnere mich, dass ich Pūraṇa Kassapa in einer Debatte angegriffen habe.

Sopi mayā vādena vādaṁ samāraddho aññenaññaṁ paṭicari, bahiddhā kathaṁ apanāmesi, kopañca dosañca appaccayañca pātvākāsi. Er wich dem Problem aus, lenkte das Gespräch auf Nebensächlichkeiten und zeigte Ärger, Hass und Unmut.

Bhoto pana gotamassa evaṁ āsajja āsajja vuccamānassa, upanītehi vacanappathehi samudācariyamānassa, chavivaṇṇo ceva pariyodāyati, mukhavaṇṇo ca vippasīdati, yathā taṁ arahato sammāsambuddhassa. Aber wenn der werte Gotama wiederholt mit unangemessenem und zudringlichem Tadel angegriffen wird, wird seine Hautfarbe heller und seine Gesichtsfarbe klar wie bei einem Vollendeten, einem vollkommen erwachten Buddha.

Abhijānāmahaṁ, bho gotama, makkhaliṁ gosālaṁ …pe… Ich erinnere mich, dass ich den Bambusstab-Asketen Gosāla,

ajitaṁ kesakambalaṁ … Ajita mit der Haardecke,

pakudhaṁ kaccāyanaṁ … Pakudha Kaccāyana,

sañjayaṁ belaṭṭhaputtaṁ … Sañjaya Belaṭṭhiputta

nigaṇṭhaṁ nāṭaputtaṁ vādena vādaṁ samārabhitā. und den Jaina-Asketen aus dem Stamm Ñātika in einer Debatte angegriffen habe.

Sopi mayā vādena vādaṁ samāraddho aññenaññaṁ paṭicari, bahiddhā kathaṁ apanāmesi, kopañca dosañca appaccayañca pātvākāsi. Sie alle wichen dem Problem aus, lenkten das Gespräch auf Nebensächlichkeiten und zeigten Ärger, Hass und Unmut.

Bhoto pana gotamassa evaṁ āsajja āsajja vuccamānassa, upanītehi vacanappathehi samudācariyamānassa, chavivaṇṇo ceva pariyodāyati, mukhavaṇṇo ca vippasīdati, yathā taṁ arahato sammāsambuddhassa. Aber wenn der werte Gotama wiederholt mit unangemessenem und zudringlichem Tadel angegriffen wird, wird seine Hautfarbe heller und seine Gesichtsfarbe klar wie bei einem Vollendeten, einem vollkommen erwachten Buddha.

Handa ca dāni mayaṁ, bho gotama, gacchāma. Nun, werter Gotama, jetzt muss ich gehen.

Bahukiccā mayaṁ, bahukaraṇīyā”ti. Ich habe viele Pflichten und Verantwortlichkeiten.“

“Yassadāni tvaṁ, aggivessana, kālaṁ maññasī”ti. „Bitte, Aggivessana, geh nach deinem Belieben.“

Atha kho saccako nigaṇṭhaputto bhagavato bhāsitaṁ abhinanditvā anumoditvā uṭṭhāyāsanā pakkāmīti. Saccaka begrüßte die Worte des Buddha und stimmte ihm zu, dann erhob er sich von seinem Sitz und ging.

Mahāsaccakasuttaṁ niṭṭhitaṁ chaṭṭhaṁ.
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