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Majjhima Nikāya 37 Mittlere Lehrreden 37

Cūḷataṇhāsaṅkhayasutta Die kürzere Lehrrede über die Auflösung des Verlangens

Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:

ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati pubbārāme migāramātupāsāde. Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī im Ostkloster auf, im Pfahl-Langhaus der Mutter Migāras.

Atha kho sakko devānamindo yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ aṭṭhāsi. Ekamantaṁ ṭhito kho sakko devānamindo bhagavantaṁ etadavoca: Da ging Sakka der Götterfürst zum Buddha, verbeugte sich, stellte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:

“kittāvatā nu kho, bhante, bhikkhu saṅkhittena taṇhāsaṅkhayavimutto hoti accantaniṭṭho accantayogakkhemī accantabrahmacārī accantapariyosāno seṭṭho devamanussānan”ti? „Herr, inwiefern ist, kurz gesagt, ein Mönch durch die Auflösung des Verlangens befreit, hat den äußersten Schlusspunkt erreicht, das äußerste Refugium vor dem Joch, das äußerste geistliche Leben, das äußerste Ziel, und ist der Beste unter den Göttern und Menschen?“

“Idha, devānaminda, bhikkhuno sutaṁ hoti: „Götterfürst, da hat ein Mönch gehört:

‘sabbe dhammā nālaṁ abhinivesāyā’ti. ‚Nichts ist es wert, darauf zu bestehen.‘

Evañcetaṁ, devānaminda, bhikkhuno sutaṁ hoti: Wenn ein Mönch gehört hat,

‘sabbe dhammā nālaṁ abhinivesāyā’ti. dass nichts es wert ist, darauf zu bestehen,

So sabbaṁ dhammaṁ abhijānāti; sabbaṁ dhammaṁ abhiññāya sabbaṁ dhammaṁ parijānāti; sabbaṁ dhammaṁ pariññāya yaṁ kiñci vedanaṁ vedeti—erkennt er alle Dinge unmittelbar. Wenn er alle Dinge unmittelbar erkennt, versteht er alle Dinge vollständig. Wenn er alle Dinge vollständig verstanden hat, meditiert er, wenn er irgendeine Art von Gefühl erfährt, ob angenehm, unangenehm oder neutral,

sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā, so tāsu vedanāsu aniccānupassī viharati, virāgānupassī viharati, nirodhānupassī viharati, paṭinissaggānupassī viharati. indem er bei diesem Gefühl die Unbeständigkeit, das Schwinden der Leidenschaft, das Aufhören und das Loslassen beobachtet.

So tāsu vedanāsu aniccānupassī viharanto, virāgānupassī viharanto, nirodhānupassī viharanto, paṭinissaggānupassī viharanto na kiñci loke upādiyati. Wenn er so meditiert, ergreift er nichts in der Welt.

Anupādiyaṁ na paritassati, aparitassaṁ paccattaññeva parinibbāyati: Wenn er nichts ergreift, ist ihm nicht bange, und wenn ihm nicht bange ist, erlischt er aus sich selbst heraus.

‘khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā’ti pajānāti. Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘

Ettāvatā kho, devānaminda, bhikkhu saṅkhittena taṇhāsaṅkhayavimutto hoti accantaniṭṭho accantayogakkhemī accantabrahmacārī accantapariyosāno seṭṭho devamanussānan”ti. Insofern ist, kurz gesagt, ein Mönch durch die Auflösung des Verlangens befreit, hat den äußersten Schlusspunkt erreicht, das äußerste Refugium vor dem Joch, das äußerste geistliche Leben, das äußerste Ziel, und ist der Beste unter den Göttern und Menschen.“

Atha kho sakko devānamindo bhagavato bhāsitaṁ abhinanditvā anumoditvā bhagavantaṁ abhivādetvā padakkhiṇaṁ katvā tatthevantaradhāyi. Da begrüßte Sakka der Götterfürst die Worte des Buddha und stimmte ihm zu. Er verbeugte sich, umrundete den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt, und verschwand eben dort.

Tena kho pana samayena āyasmā mahāmoggallāno bhagavato avidūre nisinno hoti. Nun saß da gerade der Ehrwürdige Mahāmoggallāna nicht weit vom Buddha.

Atha kho āyasmato mahāmoggallānassa etadahosi: Er dachte:

“kiṁ nu kho so yakkho bhagavato bhāsitaṁ abhisamecca anumodi udāhu no; „Hat dieser Geist verstanden, was der Buddha sagte, als er ihm zustimmte, oder nicht?

yannūnāhaṁ taṁ yakkhaṁ jāneyyaṁ—Warum finde ich es nicht heraus?“

yadi vā so yakkho bhagavato bhāsitaṁ abhisamecca anumodi yadi vā no”ti?

Atha kho āyasmā mahāmoggallāno—seyyathāpi nāma balavā puriso samiñjitaṁ vā bāhaṁ pasāreyya, pasāritaṁ vā bāhaṁ samiñjeyya; evameva—pubbārāme migāramātupāsāde antarahito devesu tāvatiṁsesu pāturahosi. Und der Ehrwürdige Mahāmoggallāna verschwand, so leicht wie eine starke Person den Arm strecken oder beugen würde, aus dem Ostkloster und erschien wieder unter den Göttern der Dreiunddreißig.

Tena kho pana samayena sakko devānamindo ekapuṇḍarīke uyyāne dibbehi pañcahi tūriyasatehi samappito samaṅgībhūto paricāreti. Da vergnügte sich Sakka zu dieser Zeit im Park des Einen Lotus mit einem himmlischen Orchester, mit dem er versorgt und ausgestattet war.

Addasā kho sakko devānamindo āyasmantaṁ mahāmoggallānaṁ dūratova āgacchantaṁ. Als er Mahāmoggallāna von Weitem kommen sah,

Disvāna tāni dibbāni pañca tūriyasatāni paṭippaṇāmetvā yenāyasmā mahāmoggallāno tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā āyasmantaṁ mahāmoggallānaṁ etadavoca: entließ er das Orchester, begab sich zum Ehrwürdigen Mahāmoggallāna und sagte:

“ehi kho, mārisa moggallāna, svāgataṁ, mārisa moggallāna. „Komm, Kamerad Moggallāna! Willkommen, Kamerad Moggallāna!

Cirassaṁ kho, mārisa moggallāna, imaṁ pariyāyaṁ akāsi yadidaṁ idhāgamanāya. Es ist lange her, dass du die Gelegenheit genutzt hast, hierherzukommen.

Nisīda, mārisa moggallāna, idamāsanaṁ paññattan”ti. Setz dich, Kamerad Moggallāna, dieser Sitz ist für dich.“

Nisīdi kho āyasmā mahāmoggallāno paññatte āsane. Moggallāna setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz,

Sakkopi kho devānamindo aññataraṁ nīcaṁ āsanaṁ gahetvā ekamantaṁ nisīdi. während Sakka der Götterfürst einen niedrigeren Sitz nahm und sich zur Seite hinsetzte.

Ekamantaṁ nisinnaṁ kho sakkaṁ devānamindaṁ āyasmā mahāmoggallāno etadavoca: Mahāmogallāna sagte zu ihm:

“yathā kathaṁ pana kho, kosiya, bhagavā saṅkhittena taṇhāsaṅkhayavimuttiṁ abhāsi? „Kosiya, wie hat der Buddha die Freiheit durch die Auflösung des Verlangens kurz erklärt?

Sādhu mayampi etissā kathāya bhāgino assāma savanāyā”ti. Bitte lass mich an diesem Vortrag teilhaben, sodass ich ihn auch zu hören bekomme.“

“Mayaṁ kho, mārisa moggallāna, bahukiccā bahukaraṇīyā—„Kamerad Moggallāna, ich habe viele Pflichten und Verantwortlichkeiten,

appeva sakena karaṇīyena, api ca devānaṁyeva tāvatiṁsānaṁ karaṇīyena. nicht nur für mich selbst, sondern auch für die Götter der Dreiunddreißig.

Api ca, mārisa moggallāna, sussutaṁyeva hoti suggahitaṁ sumanasikataṁ sūpadhāritaṁ, yaṁ no khippameva antaradhāyati. Dennoch ist, was man richtig gehört und gut auswendig gelernt hat, wofür man den Geist richtig gebraucht und was man richtig behalten hat, nicht auf einmal verschwunden.

Bhūtapubbaṁ, mārisa moggallāna, devāsurasaṅgāmo samupabyūḷho ahosi. Es war einmal eine Schlacht, die wurde zwischen den Göttern und den Titanen ausgefochten.

Tasmiṁ kho pana, mārisa moggallāna, saṅgāme devā jiniṁsu, asurā parājiniṁsu. In dieser Schlacht siegten die Götter, und die Titanen unterlagen.

So kho ahaṁ, mārisa moggallāna, taṁ saṅgāmaṁ abhivijinitvā vijitasaṅgāmo tato paṭinivattitvā vejayantaṁ nāma pāsādaṁ māpesiṁ. Als ich von dieser Schlacht als Sieger zurückkam, schuf ich den Siegespalast.

Vejayantassa kho, mārisa moggallāna, pāsādassa ekasataṁ niyyūhaṁ. Der Siegespalast hat hundert Türme,

Ekekasmiṁ niyyūhe satta satta kūṭāgārasatāni. und jeder Turm hat siebenhundert Gemächer.

Ekamekasmiṁ kūṭāgāre satta satta accharāyo. Jedes Gemach hat sieben Nymphen,

Ekamekissā accharāya satta satta paricārikāyo. und jede Nymphe hat sieben Dienerinnen.

Iccheyyāsi no tvaṁ, mārisa moggallāna, vejayantassa pāsādassa rāmaṇeyyakaṁ daṭṭhun”ti? Möchtest du den entzückenden Siegespalast sehen?“

Adhivāsesi kho āyasmā mahāmoggallāno tuṇhībhāvena. Mahāmoggallāna schwieg zum Zeichen der Zustimmung.

Atha kho sakko ca devānamindo vessavaṇo ca mahārājā āyasmantaṁ mahāmoggallānaṁ purakkhatvā yena vejayanto pāsādo tenupasaṅkamiṁsu. Und indem sie den Ehrwürdigen Mahāmoggallāna an die Spitze setzten, gingen Sakka der Götterfürst und Vessavaṇa der Große König zum Siegespalast.

Addasaṁsu kho sakkassa devānamindassa paricārikāyo āyasmantaṁ mahāmoggallānaṁ dūratova āgacchantaṁ; Als sie den Ehrwürdigen Moggallāna von Weitem kommen sehen, zogen sich Sakkas Dienerinnen,

disvā ottappamānā hirīyamānā sakaṁ sakaṁ ovarakaṁ pavisiṁsu. taktvoll und besonnen, jede in ihr eigenes Schlafzimmer zurück.

Seyyathāpi nāma suṇisā sasuraṁ disvā ottappati hirīyati; Wie eine Schwiegertochter, die taktvoll und besonnen ist, wenn sie ihren Schwiegervater sieht,

evameva sakkassa devānamindassa paricārikāyo āyasmantaṁ mahāmoggallānaṁ disvā ottappamānā hirīyamānā sakaṁ sakaṁ ovarakaṁ pavisiṁsu. so zogen sich Sakkas Dienerinnen, taktvoll und besonnen, jede in ihr eigenes Schlafzimmer zurück.

Atha kho sakko ca devānamindo vessavaṇo ca mahārājā āyasmantaṁ mahāmoggallānaṁ vejayante pāsāde anucaṅkamāpenti anuvicarāpenti: Da forderten Sakka und Vessavaṇa den Ehrwürdigen Moggallāna auf, durch den Palast zu wandern und ihn zu erkunden:

“idampi, mārisa moggallāna, passa vejayantassa pāsādassa rāmaṇeyyakaṁ; „Sieh dieses entzückende Ding im Palast!

idampi, mārisa moggallāna, passa vejayantassa pāsādassa rāmaṇeyyakan”ti. Und jenes entzückende Ding!“

“Sobhati idaṁ āyasmato kosiyassa, yathā taṁ pubbe katapuññassa. „Das sieht schön aus für den Ehrwürdigen Kosiya, wie es jemandem ansteht, der früher Verdienst geschaffen hat.

Manussāpi kiñcideva rāmaṇeyyakaṁ disvā evamāhaṁsu: Auch die Menschen sagen, wenn sie etwas Entzückendes sehen:

‘sobhati vata bho yathā devānaṁ tāvatiṁsānan’ti. ‚Das sieht so schön aus, als wäre es für die Götter der Dreiunddreißig!‘

Tayidaṁ āyasmato kosiyassa sobhati, yathā taṁ pubbe katapuññassā”ti. Das sieht schön aus für den Ehrwürdigen Kosiya, wie es jemandem ansteht, der früher Verdienst geschaffen hat.“

Atha kho āyasmato mahāmoggallānassa etadahosi: Dann dachte Moggallāna:

“atibāḷhaṁ kho ayaṁ yakkho pamatto viharati. „Dieser Geist lebt viel zu nachlässig.

Yannūnāhaṁ imaṁ yakkhaṁ saṁvejeyyan”ti. Warum errege ich nicht ein Gefühl der Dringlichkeit in ihm?“

Atha kho āyasmā mahāmoggallāno tathārūpaṁ iddhābhisaṅkhāraṁ abhisaṅkhāsi yathā vejayantaṁ pāsādaṁ pādaṅguṭṭhakena saṅkampesi sampakampesi sampavedhesi. Da nutzte Moggallāna seine übersinnliche Kraft und ließ den Siegespalast mit seinem großen Zeh zittern und schwanken und beben.

Atha kho sakko ca devānamindo, vessavaṇo ca mahārājā, devā ca tāvatiṁsā acchariyabbhutacittajātā ahesuṁ: Da dachten Sakka der Götterfürst und die Götter der Dreiunddreißig voller Verwunderung und Erstaunen:

“acchariyaṁ vata, bho, abbhutaṁ vata, bho. „Wie unglaublich! Wie erstaunlich!

Samaṇassa mahiddhikatā mahānubhāvatā, yatra hi nāma dibbabhavanaṁ pādaṅguṭṭhakena saṅkampessati sampakampessati sampavedhessatī”ti. Der Asket besitzt solche Macht und Stärke, dass er das Heim der Götter mit seinem großen Zeh zittern und schwanken und beben lässt!“

Atha kho āyasmā mahāmoggallāno sakkaṁ devānamindaṁ saṁviggaṁ lomahaṭṭhajātaṁ viditvā sakkaṁ devānamindaṁ etadavoca: Als er erkannte, dass Sakka erschüttert war und seine Haare sich sträubten, sagte Moggallāna zu ihm:

“yathā kathaṁ pana kho, kosiya, bhagavā saṅkhittena taṇhāsaṅkhayavimuttiṁ abhāsi? „Kosiya, wie hat der Buddha die Freiheit durch die Auflösung des Verlangens kurz erklärt?

Sādhu mayampi etissā kathāya bhāgino assāma savanāyā”ti. Bitte lass mich an diesem Vortrag teilhaben, sodass ich ihn auch zu hören bekomme.“

“Idhāhaṁ, mārisa moggallāna, yena bhagavā tenupasaṅkamiṁ; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ aṭṭhāsiṁ. Ekamantaṁ ṭhito kho ahaṁ, mārisa moggallāna, bhagavantaṁ etadavocaṁ: „Kamerad Moggallāna, ich begab mich zum Buddha, verbeugte mich, stellte mich zur Seite hin und sagte zu ihm:

‘kittāvatā nu kho, bhante, bhikkhu saṅkhittena taṇhāsaṅkhayavimutto hoti accantaniṭṭho accantayogakkhemī accantabrahmacārī accantapariyosāno seṭṭho devamanussānan’ti? ‚Herr, inwiefern ist, kurz gesagt, ein Mönch durch die Auflösung des Verlangens befreit, hat den äußersten Schlusspunkt erreicht, das äußerste Refugium vor dem Joch, das äußerste geistliche Leben, das äußerste Ziel, und ist der Beste unter den Göttern und Menschen?’

Evaṁ vutte, mārisa moggallāna, bhagavā maṁ etadavoca: Darauf sagte der Buddha zu mir:

‘idha, devānaminda, bhikkhuno sutaṁ hoti: ‚Götterfürst, da hat ein Mönch gehört:

“sabbe dhammā nālaṁ abhinivesāyā”ti. „Nichts ist es wert, darauf zu bestehen.“

Evañcetaṁ, devānaminda, bhikkhuno sutaṁ hoti Wenn ein Mönch gehört hat,

“sabbe dhammā nālaṁ abhinivesāyā”ti. dass nichts es wert ist, darauf zu bestehen,

So sabbaṁ dhammaṁ abhijānāti, sabbaṁ dhammaṁ abhiññāya sabbaṁ dhammaṁ parijānāti, sabbaṁ dhammaṁ pariññāya yaṁ kiñci vedanaṁ vedeti sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā. erkennt er alle Dinge unmittelbar. Wenn er alle Dinge unmittelbar erkennt, versteht er alle Dinge vollständig. Wenn er alle Dinge vollständig versteht, meditiert er, wenn er irgendeine Art von Gefühl erfährt, ob angenehm, unangenehm oder neutral,

So tāsu vedanāsu aniccānupassī viharati, virāgānupassī viharati, nirodhānupassī viharati, paṭinissaggānupassī viharati. indem er bei diesem Gefühl die Unbeständigkeit, das Schwinden der Leidenschaft, das Aufhören und das Loslassen beobachtet.

So tāsu vedanāsu aniccānupassī viharanto, virāgānupassī viharanto, nirodhānupassī viharanto, paṭinissaggānupassī viharanto na kiñci loke upādiyati, Wenn er so meditiert, ergreift er nichts in der Welt.

anupādiyaṁ na paritassati, aparitassaṁ paccattaññeva parinibbāyati: Wenn er nichts ergreift, ist ihm nicht bange, und wenn ihm nicht bange ist, erlischt er aus sich selbst heraus.

“khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā”ti pajānāti. Er versteht: „Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.“

Ettāvatā kho, devānaminda, bhikkhu saṅkhittena taṇhāsaṅkhayavimutto hoti accantaniṭṭho accantayogakkhemī accantabrahmacārī accantapariyosāno seṭṭho devamanussānan’ti. Insofern ist, kurz gesagt, ein Mönch durch die Auflösung des Verlangens befreit, hat den äußersten Schlusspunkt erreicht, das äußerste Refugium vor dem Joch, das äußerste geistliche Leben, das äußerste Ziel, und ist der Beste unter den Göttern und Menschen.‘

Evaṁ kho me, mārisa moggallāna, bhagavā saṅkhittena taṇhāsaṅkhayavimuttiṁ abhāsī”ti. So hat der Buddha mir die Freiheit durch die Auflösung des Verlangens kurz erklärt.“

Atha kho āyasmā mahāmoggallāno sakkassa devānamindassa bhāsitaṁ abhinanditvā anumoditvā—seyyathāpi nāma balavā puriso samiñjitaṁ vā bāhaṁ pasāreyya, pasāritaṁ vā bāhaṁ samiñjeyya; evameva—devesu tāvatiṁsesu antarahito pubbārāme migāramātupāsāde pāturahosi. Moggallāna begrüßte die Worte Sakkas des Götterfürsten und stimmte ihm zu. Dann verschwand er, so leicht, wie ein starker Mensch den Arm strecken oder beugen würde, von den Göttern der Dreiunddreißig und erschien wieder im Ostkloster.

Atha kho sakkassa devānamindassa paricārikāyo acirapakkante āyasmante mahāmoggallāne sakkaṁ devānamindaṁ etadavocuṁ: Kurz nachdem Moggallāna gegangen war, sagten Sakkas Dienerinnen zu ihm:

“eso nu te, mārisa, so bhagavā satthā”ti? „Kamerad, war das der Gesegnete, dein Lehrer?“

“Na kho me, mārisa, so bhagavā satthā. „Nein, das war er nicht.

Sabrahmacārī me eso āyasmā mahāmoggallāno”ti. Es war mein geistlicher Gefährte, der Ehrwürdige Mahāmoggallāna.“

“Lābhā te, mārisa, suladdhaṁ te, mārisa „Du hast Glück, Kamerad, so großes Glück,

yassa te sabrahmacārī evaṁmahiddhiko evaṁmahānubhāvo. dass du einen geistlichen Gefährten hast, der solche Macht und Stärke besitzt!

Aho nūna te so bhagavā satthā”ti. Wir können nicht glauben, dass es nicht der Gesegnete war, dein Lehrer!“

Atha kho āyasmā mahāmoggallāno yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho āyasmā mahāmoggallāno bhagavantaṁ etadavoca: Da ging Mahāmoggallāna zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:

“abhijānāti no, bhante, bhagavā ahu ñātaññatarassa mahesakkhassa yakkhassa saṅkhittena taṇhāsaṅkhayavimuttiṁ bhāsitā”ti? „Herr, erinnerst du dich, dass du einem gewissen namhaften Geist von hohem Rang die Freiheit durch die Auflösung des Verlangens kurz erklärt hast?“

“Abhijānāmahaṁ, moggallāna, idha sakko devānamindo yenāhaṁ tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā maṁ abhivādetvā ekamantaṁ aṭṭhāsi. Ekamantaṁ ṭhito kho, moggallāna, sakko devānamindo maṁ etadavoca: „Ich erinnere mich, Moggallāna.“ Und der Buddha berichtete den ganzen Vorfall mit Sakka dem Götterfürsten. Er fügte hinzu:

‘kittāvatā nu kho, bhante, bhikkhu saṅkhittena taṇhāsaṅkhayavimutto hoti accantaniṭṭho accantayogakkhemī accantabrahmacārī accantapariyosāno seṭṭho devamanussānan’ti.

Evaṁ vutte, ahaṁ, moggallāna, sakkaṁ devānamindaṁ etadavocaṁ

‘idha devānaminda, bhikkhuno sutaṁ hoti

“sabbe dhammā nālaṁ abhinivesāyā”ti.

Evaṁ cetaṁ, devānaminda, bhikkhuno sutaṁ hoti

“sabbe dhammā nālaṁ abhinivesāyā”ti.

So sabbaṁ dhammaṁ abhijānāti, sabbaṁ dhammaṁ abhiññāya sabbaṁ dhammaṁ parijānāti, sabbaṁ dhammaṁ pariññāya yaṁ kiñci vedanaṁ vedeti sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā.

So tāsu vedanāsu aniccānupassī viharati, virāgānupassī viharati, nirodhānupassī viharati, paṭinissaggānupassī viharati.

So tāsu vedanāsu aniccānupassī viharanto, virāgānupassī viharanto, nirodhānupassī viharanto,

paṭinissaggānupassī viharanto na kiñci loke upādiyati,

anupādiyaṁ na paritassati, aparitassaṁ paccattaññeva parinibbāyati:

“khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā”ti pajānāti.

Ettāvatā kho, devānaminda, bhikkhu saṅkhittena taṇhāsaṅkhayavimutto hoti accantaniṭṭho accantayogakkhemī accantabrahmacārī accantapariyosāno seṭṭho devamanussānan’ti.

Evaṁ kho ahaṁ, moggallāna, abhijānāmi sakkassa devānamindassa saṅkhittena taṇhāsaṅkhayavimuttiṁ bhāsitā”ti. „So erinnere ich mich, Sakka dem Götterfürsten die Freiheit durch die Auflösung des Verlangens kurz erklärt zu haben.“

Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.

Attamano āyasmā mahāmoggallāno bhagavato bhāsitaṁ abhinandīti. Zufrieden begrüßte der Ehrwürdige Mahāmoggallāna die Worte des Buddha.

Cūḷataṇhāsaṅkhayasuttaṁ niṭṭhitaṁ sattamaṁ.
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