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Majjhima Nikāya 51 Mittlere Lehrreden 51
Kandarakasutta Mit Kandaraka
Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:
ekaṁ samayaṁ bhagavā campāyaṁ viharati gaggarāya pokkharaṇiyā tīre mahatā bhikkhusaṅghena saddhiṁ. Einmal hielt sich der Buddha bei Campā am Ufer des Gaggarā-Lotusteichs auf, zusammen mit einem großen Saṅgha von Mönchen und Nonnen.
Atha kho pesso ca hatthārohaputto kandarako ca paribbājako yena bhagavā tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā pesso hatthārohaputto bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Da gingen Pessa der Sohn des Elefantenführers und der Wanderer Kandaraka zum Buddha. Pessa verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin,
Kandarako pana paribbājako bhagavatā saddhiṁ sammodi. Sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ aṭṭhāsi. aber der Wanderer Kandaraka tauschte mit dem Buddha Willkommensgrüße aus und stellte sich zur Seite hin.
Ekamantaṁ ṭhito kho kandarako paribbājako tuṇhībhūtaṁ tuṇhībhūtaṁ bhikkhusaṅghaṁ anuviloketvā bhagavantaṁ etadavoca: Er blickte über den Saṅgha der Mönche und Nonnen, die so völlig still waren, und sagte zum Buddha:
“acchariyaṁ, bho gotama, abbhutaṁ, bho gotama. „Es ist unglaublich, werter Gotama, es ist erstaunlich!
Yāvañcidaṁ bhotā gotamena sammā bhikkhusaṅgho paṭipādito. Wie der Saṅgha der Mönche und Nonnen vom werten Gotama zur richtigen Übung angeleitet wurde!
Yepi te, bho gotama, ahesuṁ atītamaddhānaṁ arahanto sammāsambuddhā tepi bhagavanto etaparamaṁyeva sammā bhikkhusaṅghaṁ paṭipādesuṁ—Alle Vollendeten, die vollkommen erwachten Buddhas, die in der Vergangenheit gelebt haben oder in der Zukunft leben werden, die den Saṅgha der Mönche und Nonnen zur richtigen Übung anleiteten und anleiten werden,
seyyathāpi etarahi bhotā gotamena sammā bhikkhusaṅgho paṭipādito. können das bestenfalls so tun wie der werte Gotama jetzt.“
Yepi te, bho gotama, bhavissanti anāgatamaddhānaṁ arahanto sammāsambuddhā tepi bhagavanto etaparamaṁyeva sammā bhikkhusaṅghaṁ paṭipādessanti—
seyyathāpi etarahi bhotā gotamena sammā bhikkhusaṅgho paṭipādito”ti.
“Evametaṁ, kandaraka, evametaṁ, kandaraka. „Das ist wirklich wahr, Kandaraka! Das ist wirklich wahr!
Yepi te, kandaraka, ahesuṁ atītamaddhānaṁ arahanto sammāsambuddhā tepi bhagavanto etaparamaṁyeva sammā bhikkhusaṅghaṁ paṭipādesuṁ—Alle Vollendeten, die vollkommen erwachten Buddhas, die in der Vergangenheit gelebt haben oder in der Zukunft leben werden, die den Saṅgha der Mönche und Nonnen zur richtigen Übung anleiteten und anleiten werden,
seyyathāpi etarahi mayā sammā bhikkhusaṅgho paṭipādito. können das bestenfalls so tun wie ich jetzt.
Yepi te, kandaraka, bhavissanti anāgatamaddhānaṁ arahanto sammāsambuddhā tepi bhagavanto etaparamaṁyeva sammā bhikkhusaṅghaṁ paṭipādessanti—
seyyathāpi etarahi mayā sammā bhikkhusaṅgho paṭipādito.
Santi hi, kandaraka, bhikkhū imasmiṁ bhikkhusaṅghe arahanto khīṇāsavā vusitavanto katakaraṇīyā ohitabhārā anuppattasadatthā parikkhīṇabhavasaṁyojanā sammadaññāvimuttā. Denn in diesem Saṅgha gibt es Mönche und Nonnen, die vollendet sind, die die Befleckungen aufgelöst, das geistliche Leben erfüllt und getan haben, was zu tun war, die Last abgelegt, ihr eigenes wahres Ziel erreicht, die die Fessel des fortgesetzten Daseins endgültig gelöst haben und durch Erleuchtung richtig befreit sind.
Santi hi, kandaraka, bhikkhū imasmiṁ bhikkhusaṅghe sekkhā santatasīlā santatavuttino nipakā nipakavuttino; Und in diesem Saṅgha gibt es Mönche und Nonnen in Schulung, die stetig in der Sittlichkeit sind, stetig in der Lebensweise, die aufgeweckt sind, aufgeweckt leben.
te catūsu satipaṭṭhānesu suppatiṭṭhitacittā viharanti. Sie meditieren, indem ihr Geist in den vier Arten der Achtsamkeitsmeditation fest verankert ist.
Katamesu catūsu? In welchen vier?
Idha, kandaraka, bhikkhu kāye kāyānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā, vineyya loke abhijjhādomanassaṁ; Da meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
vedanāsu vedanānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā, vineyya loke abhijjhādomanassaṁ; Er meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
citte cittānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā, vineyya loke abhijjhādomanassaṁ; Er meditiert, indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
dhammesu dhammānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā, vineyya loke abhijjhādomanassan”ti. Er meditiert, indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.“
Evaṁ vutte, pesso hatthārohaputto bhagavantaṁ etadavoca: Als der Buddha geendet hatte, sagte Pessa zu ihm:
“acchariyaṁ, bhante, abbhutaṁ, bhante. „Es ist unglaublich, Herr, es ist erstaunlich!
Yāva supaññattā cime, bhante, bhagavatā cattāro satipaṭṭhānā sattānaṁ visuddhiyā sokaparidevānaṁ samatikkamāya dukkhadomanassānaṁ atthaṅgamāya ñāyassa adhigamāya nibbānassa sacchikiriyāya. Wie gut die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation vom Buddha beschrieben sind – um die Wesen zu läutern, Kummer und Weinen zu überwinden, Schmerz und Traurigkeit ein Ende zu machen, das System zu entdecken und das Erlöschen zu verwirklichen!
Mayampi hi, bhante, gihī odātavasanā kālena kālaṁ imesu catūsu satipaṭṭhānesu suppatiṭṭhitacittā viharāma. Denn wir weiß gekleidete Laien meditieren ebenfalls von Zeit zu Zeit, indem unser Geist in diesen vier Arten der Achtsamkeitsmeditation fest verankert ist.
Idha mayaṁ, bhante, kāye kāyānupassino viharāma ātāpino sampajānā satimanto, vineyya loke abhijjhādomanassaṁ; Wir meditieren, indem wir einen Aspekt des Körpers beobachten …
vedanāsu vedanānupassino viharāma ātāpino sampajānā satimanto, vineyya loke abhijjhādomanassaṁ; einen Aspekt der Gefühle …
citte cittānupassino viharāma ātāpino sampajānā satimanto, vineyya loke abhijjhādomanassaṁ; einen Aspekt des Geistes …
dhammesu dhammānupassino viharāma ātāpino sampajānā satimanto, vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. oder einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
Acchariyaṁ, bhante, abbhutaṁ, bhante. Es ist unglaublich, Herr, es ist erstaunlich!
Yāvañcidaṁ, bhante, bhagavā evaṁ manussagahane evaṁ manussakasaṭe evaṁ manussasāṭheyye vattamāne sattānaṁ hitāhitaṁ jānāti. Wie der Buddha weiß, was für die Lebewesen das Beste ist, obwohl die Menschen weiterhin so zwielichtig, unsauber und doppelzüngig sind.
Gahanañhetaṁ, bhante, yadidaṁ manussā; Denn Menschen sind zwielichtig, Herr,
uttānakañhetaṁ, bhante, yadidaṁ pasavo. das Tier hingegen ist offensichtlich.
Ahañhi, bhante, pahomi hatthidammaṁ sāretuṁ. Denn ich kann einen Elefanten führen, der in Schulung ist,
Yāvatakena antarena campaṁ gatāgataṁ karissati sabbāni tāni sāṭheyyāni kūṭeyyāni vaṅkeyyāni jimheyyāni pātukarissati. und wenn er in Campā hin und her geht, wird er alle Tricks, Bluffs, Listen und Finten zeigen, die er beherrscht.
Amhākaṁ pana, bhante, dāsāti vā pessāti vā kammakarāti vā aññathāva kāyena samudācaranti aññathāva vācāya aññathāva nesaṁ cittaṁ hoti. Doch meine abhängigen Diener, Dienstboten oder Arbeiter verhalten sich mit dem Körper auf eine Art, mit der Sprache auf eine andere und mit dem Geist wieder auf eine andere.
Acchariyaṁ, bhante, abbhutaṁ, bhante. Es ist unglaublich, Herr, es ist erstaunlich!
Yāvañcidaṁ, bhante, bhagavā evaṁ manussagahane evaṁ manussakasaṭe evaṁ manussasāṭheyye vattamāne sattānaṁ hitāhitaṁ jānāti. Wie der Buddha weiß, was für die Lebewesen das Beste ist, obwohl die Menschen weiterhin so zwielichtig, unsauber und doppelzüngig sind.
Gahanañhetaṁ, bhante, yadidaṁ manussā; Denn Menschen sind zwielichtig, Herr,
uttānakañhetaṁ, bhante, yadidaṁ pasavo”ti. das Tier hingegen ist offensichtlich.“
“Evametaṁ, pessa, evametaṁ, pessa. „Das ist wirklich wahr, Pessa! Das ist wirklich wahr!
Gahanañhetaṁ, pessa, yadidaṁ manussā; Denn Menschen sind zwielichtig,
uttānakañhetaṁ, pessa, yadidaṁ pasavo. das Tier hingegen ist offensichtlich.
Cattārome, pessa, puggalā santo saṁvijjamānā lokasmiṁ. Pessa, vier Menschen findet man in der Welt.
Katame cattāro? Welche vier?
Idha, pessa, ekacco puggalo attantapo hoti attaparitāpanānuyogamanuyutto; Da kasteit ein Mensch sich selbst, verschreibt sich der Übung der Selbstkasteiung.
idha pana, pessa, ekacco puggalo parantapo hoti paraparitāpanānuyogamanuyutto; Ein Mensch kasteit andere, verschreibt sich der Übung, andere zu kasteien.
idha pana, pessa, ekacco puggalo attantapo ca hoti attaparitāpanānuyogamanuyutto, parantapo ca paraparitāpanānuyogamanuyutto; Ein Mensch kasteit sich selbst und andere, verschreibt sich der Übung, sich und andere zu kasteien.
idha pana, pessa, ekacco puggalo nevattantapo hoti nāttaparitāpanānuyogamanuyutto na parantapo na paraparitāpanānuyogamanuyutto. Ein Mensch kasteit weder sich selbst noch andere, verschreibt sich der Übung, weder sich noch andere zu kasteien,
So anattantapo aparantapo diṭṭheva dhamme nicchāto nibbuto sītībhūto sukhappaṭisaṁvedī brahmabhūtena attanā viharati. und lebt in eben diesem Leben ohne Wünsche, verloschen, kühl geworden, voller Seligkeit, mit göttlich gewordenem Selbst.
Imesaṁ, pessa, catunnaṁ puggalānaṁ katamo te puggalo cittaṁ ārādhetī”ti? Welcher der vier Menschen gefällt deinem Geist?“
“Yvāyaṁ, bhante, puggalo attantapo attaparitāpanānuyogamanuyutto, ayaṁ me puggalo cittaṁ nārādheti. „Herr, der Mensch, der sich selbst kasteit, gefällt meinem Geist nicht;
Yopāyaṁ, bhante, puggalo parantapo paraparitāpanānuyogamanuyutto, ayampi me puggalo cittaṁ nārādheti. ebenso wenig der Mensch, der andere kasteit,
Yopāyaṁ, bhante, puggalo attantapo ca attaparitāpanānuyogamanuyutto parantapo ca paraparitāpanānuyogamanuyutto, ayampi me puggalo cittaṁ nārādheti. oder der, der sich selbst und andere kasteit.
Yo ca kho ayaṁ, bhante, puggalo nevattantapo nāttaparitāpanānuyogamanuyutto na parantapo na paraparitāpanānuyogamanuyutto, so anattantapo aparantapo diṭṭheva dhamme nicchāto nibbuto sītībhūto sukhappaṭisaṁvedī brahmabhūtena attanā viharati—Nur der Mensch, der weder sich noch andere kasteit,
ayameva me puggalo cittaṁ ārādhetī”ti. gefällt meinem Geist.“
“Kasmā pana te, pessa, ime tayo puggalā cittaṁ nārādhentī”ti? „Aber warum gefallen diese drei Menschen deinem Geist nicht?“
“Yvāyaṁ, bhante, puggalo attantapo attaparitāpanānuyogamanuyutto so attānaṁ sukhakāmaṁ dukkhapaṭikkūlaṁ ātāpeti paritāpeti—„Herr, der Mensch, der sich selbst kasteit, tut das, obwohl er Glück will und vor Schmerz zurückschreckt.
iminā me ayaṁ puggalo cittaṁ nārādheti. Darum gefällt dieser Mensch meinem Geist nicht.
Yopāyaṁ, bhante, puggalo parantapo paraparitāpanānuyogamanuyutto so paraṁ sukhakāmaṁ dukkhapaṭikkūlaṁ ātāpeti paritāpeti—Der Mensch, der andere kasteit, tut das, obwohl andere Glück wollen und vor Schmerz zurückschrecken.
iminā me ayaṁ puggalo cittaṁ nārādheti. Darum gefällt dieser Mensch meinem Geist nicht.
Yopāyaṁ, bhante, puggalo attantapo ca attaparitāpanānuyogamanuyutto parantapo ca paraparitāpanānuyogamanuyutto so attānañca parañca sukhakāmaṁ dukkhapaṭikkūlaṁ ātāpeti paritāpeti—Der Mensch, der sich selbst und andere kasteit, tut das, obwohl er selbst und auch andere Glück wollen und vor Schmerz zurückschrecken.
iminā me ayaṁ puggalo cittaṁ nārādheti. Darum gefällt dieser Mensch meinem Geist nicht.
Yo ca kho ayaṁ, bhante, puggalo nevattantapo nāttaparitāpanānuyogamanuyutto na parantapo na paraparitāpanānuyogamanuyutto so anattantapo aparantapo diṭṭheva dhamme nicchāto nibbuto sītībhūto sukhappaṭisaṁvedī brahmabhūtena attanā viharati; Der Mensch, der weder sich selbst noch andere kasteit, der in eben diesem Leben ohne Wünsche lebt, verloschen, kühl geworden, voller Seligkeit, mit göttlich gewordenem Selbst, quält weder sich noch andere, die alle Glück wollen und vor Schmerz zurückschrecken.
so attānañca parañca sukhakāmaṁ dukkhapaṭikkūlaṁ neva ātāpeti na paritāpeti—
iminā me ayaṁ puggalo cittaṁ ārādheti. Darum gefällt dieser Mensch meinem Geist.
Handa ca dāni mayaṁ, bhante, gacchāma; Nun, Herr, jetzt muss ich gehen.
bahukiccā mayaṁ bahukaraṇīyā”ti. Ich habe viele Pflichten und Verantwortlichkeiten.“
“Yassadāni tvaṁ, pessa, kālaṁ maññasī”ti. „Bitte, Pessa, geh nach deinem Belieben.“
Atha kho pesso hatthārohaputto bhagavato bhāsitaṁ abhinanditvā anumoditvā uṭṭhāyāsanā bhagavantaṁ abhivādetvā padakkhiṇaṁ katvā pakkāmi. Da begrüßte Pessa der Sohn des Elefantenführers die Worte des Buddha und stimmte ihm zu. Er erhob sich von seinem Sitz, verbeugte sich, umrundete den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt, und ging.
Atha kho bhagavā acirapakkante pesse hatthārohaputte bhikkhū āmantesi: Nicht lange, nachdem Pessa gegangen war, wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen:
“paṇḍito, bhikkhave, pesso hatthārohaputto; „Mönche und Nonnen, Pessa der Sohn des Elefantenführers ist klug.
mahāpañño, bhikkhave, pesso hatthārohaputto. Er besitzt große Weisheit.
Sace, bhikkhave, pesso hatthārohaputto muhuttaṁ nisīdeyya yāvassāhaṁ ime cattāro puggale vitthārena vibhajissāmi, mahatā atthena saṁyutto abhavissa. Wenn er eine Weile hier gesessen hätte, sodass ich diese vier Menschen im Einzelnen hätte aufgliedern können, hätte er großen Nutzen davon gehabt.
Api ca, bhikkhave, ettāvatāpi pesso hatthārohaputto mahatā atthena saṁyutto”ti. Aber selbst mit nur diesem hatte er bereits großen Nutzen.“
“Etassa, bhagavā, kālo, etassa, sugata, kālo, „Jetzt ist die Zeit, Gesegneter! Jetzt ist die Zeit, Heiliger!
yaṁ bhagavā ime cattāro puggale vitthārena vibhajeyya. Bhagavato sutvā bhikkhū dhāressantī”ti. Der Buddha gliedere bitte diese vier Menschen im Einzelnen auf. Die Mönche und Nonnen werden zuhören und es behalten.“
“Tena hi, bhikkhave, suṇātha, sādhukaṁ manasi karotha, bhāsissāmī”ti. „Also dann, Mönche und Nonnen, hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“
“Evaṁ, bhante”ti kho te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. „Ja, Herr“, antworteten sie.
Bhagavā etadavoca: Der Buddha sagte:
“Katamo ca, bhikkhave, puggalo attantapo attaparitāpanānuyogamanuyutto? Idha, bhikkhave, ekacco puggalo acelako hoti muttācāro hatthāpalekhano naehibhaddantiko natiṭṭhabhaddantiko; nābhihaṭaṁ na uddissakataṁ na nimantanaṁ sādiyati; „Und was ist das für ein Mensch, der sich selbst kasteit, sich der Übung der Selbstkasteiung verschreibt? Da geht ein Mensch nackt, wahrt den Anstand nicht. Er leckt die Hände ab und kommt oder wartet nicht, wenn er gerufen wird. Er nimmt keine Speise an, die ihm gebracht wird oder eigens für ihn zubereitet wurde, auch keine Einladung zum Essen.
so na kumbhimukhā paṭiggaṇhāti na kaḷopimukhā paṭiggaṇhāti na eḷakamantaraṁ na daṇḍamantaraṁ na musalamantaraṁ na dvinnaṁ bhuñjamānānaṁ na gabbhiniyā na pāyamānāya na purisantaragatāya na saṅkittīsu na yattha sā upaṭṭhito hoti na yattha makkhikā saṇḍasaṇḍacārinī; na macchaṁ na maṁsaṁ na suraṁ na merayaṁ na thusodakaṁ pivati. Er nimmt nichts aus einem Topf oder einer Schüssel an, nichts von jemandem, der Schafe hält, der eine Waffe oder einen Spaten im Haus hat, nichts von da, wo ein Paar isst, wo eine Frau schwanger ist, stillt oder mit einem Mann lebt, nichts von da, wo ein Hund wartet oder Fliegen summen. Er nimmt weder Fisch noch Fleisch an, weder Bier noch Wein, und trinkt keine vergorene Grütze.
So ekāgāriko vā hoti ekālopiko, dvāgāriko vā hoti dvālopiko …pe… sattāgāriko vā hoti sattālopiko; Er geht um Almosen nur zu einem Haus und nimmt nur einen Bissen, oder zu zwei Häusern und zwei Bissen, bis zu sieben Häusern und sieben Bissen.
ekissāpi dattiyā yāpeti, dvīhipi dattīhi yāpeti …pe… sattahipi dattīhi yāpeti; Er lebt von einem Schüsselchen voll am Tag, zwei Schüsselchen voll, bis zu sieben Schüsselchen voll am Tag.
ekāhikampi āhāraṁ āhāreti, dvīhikampi āhāraṁ āhāreti …pe… sattāhikampi āhāraṁ āhāreti—iti evarūpaṁ aḍḍhamāsikaṁ pariyāyabhattabhojanānuyogamanuyutto viharati. Er isst einmal am Tag, einmal jeden zweiten Tag, bis zu einmal pro Woche und so weiter, selbst bis zu einmal in zwei Wochen. Er lebt hingegeben an die Übung, in festen Abständen zu essen.
So sākabhakkho vā hoti, sāmākabhakkho vā hoti, nīvārabhakkho vā hoti, daddulabhakkho vā hoti, haṭabhakkho vā hoti, kaṇabhakkho vā hoti, ācāmabhakkho vā hoti, piññākabhakkho vā hoti, tiṇabhakkho vā hoti, gomayabhakkho vā hoti; vanamūlaphalāhāro yāpeti pavattaphalabhojī. Er isst Kräuter, Hirse, wilden Reis, mageren Reis, Wasserlattich, Reiskleie, Schaum von gekochtem Reis, Sesammehl, Gras oder Kuhmist. Er überlebt mit Wurzeln und Waldbeeren oder isst herabgefallene Früchte.
So sāṇānipi dhāreti, masāṇānipi dhāreti, chavadussānipi dhāreti, paṁsukūlānipi dhāreti, tirīṭānipi dhāreti, ajinampi dhāreti, ajinakkhipampi dhāreti, kusacīrampi dhāreti, vākacīrampi dhāreti, phalakacīrampi dhāreti, kesakambalampi dhāreti, vāḷakambalampi dhāreti, ulūkapakkhampi dhāreti; Er trägt Roben aus Hanf, Hanf-Mischgewebe, Leichentuch, Lumpen, Baumrinde, Antilopenhaut, in Streifen geschnittener Antilopenhaut, Gewebe aus Kusagras, Rinden- oder Holzstückchen, Menschenhaar, Pferdehaar oder Eulenflügeln.
kesamassulocakopi hoti, kesamassulocanānuyogamanuyutto, Er reißt sich Haar und Bart aus, verschreibt sich dieser Übung.
ubbhaṭṭhakopi hoti āsanapaṭikkhitto, Er steht fortwährend, verweigert einen Sitz.
ukkuṭikopi hoti ukkuṭikappadhānamanuyutto, Er sitzt in der Hocke, verschreibt sich dem Verharren in der Hockstellung.
kaṇṭakāpassayikopi hoti kaṇṭakāpassaye seyyaṁ kappeti; Er legt sich auf eine Dornenmatte, benutzt eine Dornenmatte als Bett.
sāyatatiyakampi udakorohanānuyogamanuyutto viharati—Er betreibt die Übung des rituellen Badens dreimal am Tag, auch am Abend.
iti evarūpaṁ anekavihitaṁ kāyassa ātāpanaparitāpanānuyogamanuyutto viharati. Und so lebt er und betreibt diese verschiedenen Arten der inbrünstigen Bußübung und Kasteiung des Körpers.
Ayaṁ vuccati, bhikkhave, puggalo attantapo attaparitāpanānuyogamanuyutto. Das nennt man einen Menschen, der sich selbst kasteit, der sich der Übung der Selbstkasteiung verschreibt.
Katamo ca, bhikkhave, puggalo parantapo paraparitāpanānuyogamanuyutto? Und was ist das für ein Mensch, der andere kasteit, der sich der Übung verschreibt, andere zu kasteien?
Idha, bhikkhave, ekacco puggalo orabbhiko hoti sūkariko sākuṇiko māgaviko luddo macchaghātako coro coraghātako goghātako bandhanāgāriko, ye vā panaññepi keci kurūrakammantā. Da schlachtet jemand Schafe, Schweine, Geflügel oder Rotwild, geht der Jagd oder Fischerei nach, ist ein Räuber oder Henker, ein Rindermetzger oder Kerkermeister oder betreibt ein anderes unbarmherziges Geschäft.
Ayaṁ vuccati, bhikkhave, puggalo parantapo paraparitāpanānuyogamanuyutto. Das nennt man einen Menschen, der andere kasteit, der sich der Übung verschreibt, andere zu kasteien.
Katamo ca, bhikkhave, puggalo attantapo ca attaparitāpanānuyogamanuyutto parantapo ca paraparitāpanānuyogamanuyutto? Und was ist das für ein Mensch, der sich selbst und andere kasteit, der sich der Übung verschreibt, sich und andere zu kasteien?
Idha, bhikkhave, ekacco puggalo rājā vā hoti khattiyo muddhāvasitto brāhmaṇo vā mahāsālo. Da ist jemand ein gesalbter adliger König oder ein gutsituierter Brahmane.
So puratthimena nagarassa navaṁ santhāgāraṁ kārāpetvā kesamassuṁ ohāretvā kharājinaṁ nivāsetvā sappitelena kāyaṁ abbhañjitvā magavisāṇena piṭṭhiṁ kaṇḍuvamāno navaṁ santhāgāraṁ pavisati saddhiṁ mahesiyā brāhmaṇena ca purohitena. Er lässt östlich der Stadt eine neue Zeremonienhalle bauen. Er rasiert sich Haar und Bart, kleidet sich in eine raue Antilopenhaut und reibt seinen Körper mit Ghee und Öl ein. Er kratzt seinen Rücken mit einem Geweih und betritt die Halle mit seiner Hauptkönigin und dem brahmanischen Hohepriester.
So tattha anantarahitāya bhūmiyā haritupalittāya seyyaṁ kappeti. Dort legt er sich auf den blanken, mit Gras bestreuten Boden.
Ekissāya gāviyā sarūpavacchāya yaṁ ekasmiṁ thane khīraṁ hoti tena rājā yāpeti, yaṁ dutiyasmiṁ thane khīraṁ hoti tena mahesī yāpeti, yaṁ tatiyasmiṁ thane khīraṁ hoti tena brāhmaṇo purohito yāpeti, yaṁ catutthasmiṁ thane khīraṁ hoti tena aggiṁ juhati, avasesena vacchako yāpeti. Der König trinkt die Milch aus einer Zitze einer Kuh, die ein Kalb von gleicher Farbe hat. Die Hauptkönigin trinkt die Milch aus der zweiten Zitze. Der brahmanische Hohepriester trinkt die Milch aus der dritten Zitze. Die Milch aus der vierten Zitze wird der heiligen Flamme dargebracht. Das Kalb lebt von dem, was übrig bleibt.
So evamāha: Der König sagt:
‘ettakā usabhā haññantu yaññatthāya, ettakā vacchatarā haññantu yaññatthāya, ettakā vacchatariyo haññantu yaññatthāya, ettakā ajā haññantu yaññatthāya, ettakā urabbhā haññantu yaññatthāya, ettakā assā haññantu yaññatthāya, ettakā rukkhā chijjantu yūpatthāya, ettakā dabbhā lūyantu barihisatthāyā’ti. ‚So viele Stiere, Ochsen, Färsen, Ziegen, Widder und Pferde sollen für das Opfer geschlachtet werden! So viele Bäume sollen für die Ausstattung des Opfers gefällt und so viel Gras soll dafür geschnitten werden!‘
Yepissa te honti dāsāti vā pessāti vā kammakarāti vā tepi daṇḍatajjitā bhayatajjitā assumukhā rudamānā parikammāni karonti. Seine abhängigen Diener, Dienstboten und Arbeiter verrichten die Arbeit unter Androhung von Strafe und Gefahr, sie weinen mit tränenüberströmtem Gesicht.
Ayaṁ vuccati, bhikkhave, puggalo attantapo ca attaparitāpanānuyogamanuyutto parantapo ca paraparitāpanānuyogamanuyutto. Das nennt man einen Menschen, der sich selbst und andere kasteit, der sich der Übung verschreibt, sich und andere zu kasteien.
Katamo ca, bhikkhave, puggalo nevattantapo nāttaparitāpanānuyogamanuyutto na parantapo na paraparitāpanānuyogamanuyutto, so anattantapo aparantapo diṭṭheva dhamme nicchāto nibbuto sītībhūto sukhappaṭisaṁvedī brahmabhūtena attanā viharati? Und was ist das für ein Mensch, der weder sich noch andere kasteit, der sich der Übung verschreibt, weder sich noch andere zu kasteien, und der in eben diesem Leben ohne Wünsche lebt, verloschen, kühl geworden, voller Seligkeit, mit göttlich gewordenem Selbst?
Idha, bhikkhave, tathāgato loke uppajjati arahaṁ sammāsambuddho vijjācaraṇasampanno sugato lokavidū anuttaro purisadammasārathi satthā devamanussānaṁ buddho bhagavā. Da erscheint ein Klargewordener in der Welt, ein Vollendeter, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unübertrefflicher Anleiter für alle, die üben wollen, Lehrer von Göttern und Menschen, erwacht, gesegnet.
So imaṁ lokaṁ sadevakaṁ samārakaṁ sabrahmakaṁ sassamaṇabrāhmaṇiṁ pajaṁ sadevamanussaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā pavedeti. Er hat diese Welt – mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, mit dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen – durch eigene Einsicht erkannt und erklärt sie anderen.
So dhammaṁ deseti ādikalyāṇaṁ majjhekalyāṇaṁ pariyosānakalyāṇaṁ sātthaṁ sabyañjanaṁ, kevalaparipuṇṇaṁ parisuddhaṁ brahmacariyaṁ pakāseti. Er verkündet eine Lehre, die am Anfang gut, in der Mitte gut und am Ende gut ist, bedeutsam und gut ausgedrückt. Und er legt ein geistliches Leben dar, das ganz vollständig und rein ist.
Taṁ dhammaṁ suṇāti gahapati vā gahapatiputto vā aññatarasmiṁ vā kule paccājāto. Ein Hausbesitzer hört diese Lehre, oder das Kind eines Hausbesitzers oder jemand, der in einer guten Familie wiedergeboren ist.
So taṁ dhammaṁ sutvā tathāgate saddhaṁ paṭilabhati. Er fasst Vertrauen zum Klargewordenen
So tena saddhāpaṭilābhena samannāgato iti paṭisañcikkhati: und überlegt:
‘sambādho gharāvāso rajāpatho, abbhokāso pabbajjā. ‚Das Hausleben ist eng und schmutzig, aber wenn man fortgezogen ist, ist das Leben weit offen.
Nayidaṁ sukaraṁ agāraṁ ajjhāvasatā ekantaparipuṇṇaṁ ekantaparisuddhaṁ saṅkhalikhitaṁ brahmacariyaṁ carituṁ. Es ist nicht einfach, wenn man im Haus lebt, das geistliche Leben ganz vollständig und rein zu führen wie eine blank gescheuerte Muschel.
Yannūnāhaṁ kesamassuṁ ohāretvā kāsāyāni vatthāni acchādetvā agārasmā anagāriyaṁ pabbajeyyan’ti. Warum rasiere ich mir nicht Haar und Bart, lege ockerfarbene Roben an und ziehe aus dem Haus fort ins hauslose Leben?‘
So aparena samayena appaṁ vā bhogakkhandhaṁ pahāya, mahantaṁ vā bhogakkhandhaṁ pahāya, appaṁ vā ñātiparivaṭṭaṁ pahāya, mahantaṁ vā ñātiparivaṭṭaṁ pahāya, kesamassuṁ ohāretvā, kāsāyāni vatthāni acchādetvā agārasmā anagāriyaṁ pabbajati. Nach einiger Zeit gibt er ein großes oder kleines Vermögen auf, verlässt einen großen oder kleinen Familienkreis. Er rasiert sich Haar und Bart, legt ockerfarbene Roben an und zieht aus dem Haus fort ins hauslose Leben.
So evaṁ pabbajito samāno bhikkhūnaṁ sikkhāsājīvasamāpanno pāṇātipātaṁ pahāya pāṇātipātā paṭivirato hoti nihitadaṇḍo nihitasattho, lajjī dayāpanno sabbapāṇabhūtahitānukampī viharati. Wenn er fortgezogen ist, nimmt er die Schulung und die Lebensweise der Mönche und Nonnen auf. Er gibt das Töten lebender Geschöpfe auf und tötet nicht mehr. Er verzichtet auf Stock und Schwert. Er ist einfühlsam und gütig und lebt voller Anteilnahme für alle Lebewesen.
Adinnādānaṁ pahāya adinnādānā paṭivirato hoti dinnādāyī dinnapāṭikaṅkhī, athenena sucibhūtena attanā viharati. Er gibt das Stehlen auf und stiehlt nicht mehr. Er nimmt nur, was gegeben wird, erwartet nur, was gegeben wird. Er hält sich selbst rein, indem er nicht stiehlt.
Abrahmacariyaṁ pahāya brahmacārī hoti ārācārī virato methunā gāmadhammā. Er gibt unkeusches Verhalten auf und ist keusch. Er lebt abgesondert und vermeidet den vulgären Akt des Geschlechtsverkehrs.
Musāvādaṁ pahāya musāvādā paṭivirato hoti saccavādī saccasandho theto paccayiko avisaṁvādako lokassa. Er gibt das Lügen auf und lügt nicht mehr. Er sagt die Wahrheit und hält sich an die Wahrheit. Er ist ehrlich und verlässlich und legt die Welt nicht mit seinen Worten herein.
Pisuṇaṁ vācaṁ pahāya pisuṇāya vācāya paṭivirato hoti, ito sutvā na amutra akkhātā imesaṁ bhedāya, amutra vā sutvā na imesaṁ akkhātā amūsaṁ bhedāya—iti bhinnānaṁ vā sandhātā sahitānaṁ vā anuppadātā samaggārāmo samaggarato samagganandī samaggakaraṇiṁ vācaṁ bhāsitā hoti. Er gibt entzweiende Rede auf und entzweit niemanden mehr. Was er hier gehört hat, sagt er nicht dort, und was er dort gehört hat, nicht hier, um Menschen zu entzweien. Stattdessen versöhnt er die Uneinigen, fördert Einigkeit, freut sich an Eintracht, liebt die Eintracht und spricht Worte, die Eintracht fördern.
Pharusaṁ vācaṁ pahāya pharusāya vācāya paṭivirato hoti, yā sā vācā nelā kaṇṇasukhā pemanīyā hadayaṅgamā porī bahujanakantā bahujanamanāpā tathārūpiṁ vācaṁ bhāsitā hoti. Er gibt harte Rede auf und redet nicht mehr hart. Seine Worte sind mild, dem Ohr gefällig, lieblich, zu Herzen gehend, höflich, vielen Menschen willkommen und angenehm.
Samphappalāpaṁ pahāya samphappalāpā paṭivirato hoti kālavādī bhūtavādī atthavādī dhammavādī vinayavādī, nidhānavatiṁ vācaṁ bhāsitā kālena sāpadesaṁ pariyantavatiṁ atthasaṁhitaṁ. Er gibt das Unsinnreden auf und redet keinen Unsinn mehr. Seine Worte kommen zur rechten Zeit, sind wahr, bedeutsam, im Einklang mit der Lehre und Schulung. Sie sind wertvoll, kommen zur rechten Zeit, sind begründet, treffend und nützlich.
So bījagāmabhūtagāmasamārambhā paṭivirato hoti, Er unterlässt es, Pflanzen und Samen zu beschädigen.
ekabhattiko hoti rattūparato virato vikālabhojanā; Er isst zu einer Tageszeit und verzichtet auf das Essen bei Nacht und zur falschen Zeit.
naccagītavāditavisūkadassanā paṭivirato hoti; Er unterlässt Tanz, Gesang, Musik und den Besuch von Shows.
mālāgandhavilepanadhāraṇamaṇḍanavibhūsanaṭṭhānā paṭivirato hoti; Er unterlässt es, sich mit Kränzen, Düften und Make-up zu verschönern und zu schmücken.
uccāsayanamahāsayanā paṭivirato hoti; Er unterlässt die Benutzung hoher und üppiger Schlafstellen.
jātarūparajatapaṭiggahaṇā paṭivirato hoti; Er unterlässt es, Gold und Zahlungsmittel anzunehmen.
āmakadhaññapaṭiggahaṇā paṭivirato hoti; Er unterlässt es, rohes Getreide anzunehmen,
āmakamaṁsapaṭiggahaṇā paṭivirato hoti; rohes Fleisch,
itthikumārikapaṭiggahaṇā paṭivirato hoti; Frauen und Mädchen,
dāsidāsapaṭiggahaṇā paṭivirato hoti; abhängige Diener und Dienerinnen,
ajeḷakapaṭiggahaṇā paṭivirato hoti; Ziegen und Schafe,
kukkuṭasūkarapaṭiggahaṇā paṭivirato hoti; Hühner und Schweine,
hatthigavassavaḷavapaṭiggahaṇā paṭivirato hoti; Elefanten, Rinder, Pferde und Stuten
khettavatthupaṭiggahaṇā paṭivirato hoti; sowie Felder und Grundstücke.
dūteyyapahiṇagamanānuyogā paṭivirato hoti; Er unterlässt es, Botengänge zu machen und Botschaften zu übermitteln,
kayavikkayā paṭivirato hoti; zu kaufen und zu verkaufen,
tulākūṭakaṁsakūṭamānakūṭā paṭivirato hoti; Maße, Metalle oder Gewichte zu fälschen,
ukkoṭanavañcananikatisāciyogā paṭivirato hoti; zu bestechen, zu betrügen, zu täuschen und ein doppeltes Spiel zu spielen,
chedanavadhabandhanaviparāmosaālopasahasākārā paṭivirato hoti. zu verstümmeln, zu morden, zu entführen, zu rauben, zu plündern und Gewalt anzuwenden.
So santuṭṭho hoti kāyaparihārikena cīvarena kucchiparihārikena piṇḍapātena. So yena yeneva pakkamati, samādāyeva pakkamati. Er ist zufrieden mit Roben, die den Körper einhüllen, und Almosen, das den Bauch füllt. Wohin er auch geht, da nimmt er nur diese Dinge mit.
Seyyathāpi nāma pakkhī sakuṇo yena yeneva ḍeti, sapattabhārova ḍeti; Wie ein Vogel: Wohin er auch fliegt, die Flügel sind seine einzige Last.
evameva bhikkhu santuṭṭho hoti kāyaparihārikena cīvarena kucchiparihārikena piṇḍapātena. So yena yeneva pakkamati, samādāyeva pakkamati. Ebenso ist ein Mönch zufrieden mit Roben, die den Körper einhüllen, und Almosen, das den Bauch füllt. Wohin er auch geht, da nimmt er nur diese Dinge mit.
So iminā ariyena sīlakkhandhena samannāgato ajjhattaṁ anavajjasukhaṁ paṭisaṁvedeti. Wenn er diesen Umfang der edlen Sittlichkeit besitzt, erfährt er im Innern ein Glück, das ohne Tadel ist.
So cakkhunā rūpaṁ disvā na nimittaggāhī hoti nānubyañjanaggāhī. Wenn er mit dem Auge ein Bild sieht, bleibt er nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen.
Yatvādhikaraṇamenaṁ cakkhundriyaṁ asaṁvutaṁ viharantaṁ abhijjhādomanassā pāpakā akusalā dhammā anvāssaveyyuṁ tassa saṁvarāya paṭipajjati, rakkhati cakkhundriyaṁ, cakkhundriye saṁvaraṁ āpajjati. Wenn das Sehvermögen nicht gezügelt wäre, würden schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit überhandnehmen. Aus diesem Grund übt er Zügelung, bewacht das Sehvermögen und hält es im Zaum.
Sotena saddaṁ sutvā …pe… Wenn er mit dem Ohr einen Ton hört …
ghānena gandhaṁ ghāyitvā …pe… Wenn er mit der Nase einen Geruch riecht …
jivhāya rasaṁ sāyitvā …pe… Wenn er mit der Zunge einen Geschmack schmeckt …
kāyena phoṭṭhabbaṁ phusitvā …pe… Wenn er mit dem Körper eine Berührung empfindet …
manasā dhammaṁ viññāya na nimittaggāhī hoti nānubyañjanaggāhī. Wenn er mit dem Geist eine Vorstellung erkennt, bleibt er nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen.
Yatvādhikaraṇamenaṁ manindriyaṁ asaṁvutaṁ viharantaṁ abhijjhādomanassā pāpakā akusalā dhammā anvāssaveyyuṁ tassa saṁvarāya paṭipajjati, rakkhati manindriyaṁ, manindriye saṁvaraṁ āpajjati. Wenn das Denkvermögen nicht gezügelt wäre, würden schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit überhandnehmen. Aus diesem Grund übt er Zügelung, bewacht das Denkvermögen und hält es im Zaum.
So iminā ariyena indriyasaṁvarena samannāgato ajjhattaṁ abyāsekasukhaṁ paṭisaṁvedeti. Wenn er diese edle Zügelung der Sinne besitzt, erfährt er im Innern eine fleckenlose Seligkeit.
So abhikkante paṭikkante sampajānakārī hoti, ālokite vilokite sampajānakārī hoti, samiñjite pasārite sampajānakārī hoti, saṅghāṭipattacīvaradhāraṇe sampajānakārī hoti, asite pīte khāyite sāyite sampajānakārī hoti, uccārapassāvakamme sampajānakārī hoti, gate ṭhite nisinne sutte jāgarite bhāsite tuṇhībhāve sampajānakārī hoti. Er handelt mit Situationsbewusstsein beim Ausgehen und Zurückkommen, beim Hin- und Wegschauen, beim Beugen und Strecken der Glieder, beim Tragen von äußerer Robe, Schale und Roben, beim Essen, Trinken, Kauen, Schmecken, beim Ausscheiden von Urin und Kot, beim Gehen, Stehen, Sitzen, Schlafen und Wachen, Reden und Schweigen.
So iminā ca ariyena sīlakkhandhena samannāgato, imāya ca ariyāya santuṭṭhiyā samannāgato, iminā ca ariyena indriyasaṁvarena samannāgato, iminā ca ariyena satisampajaññena samannāgato Wenn er diesen Umfang der edlen Sittlichkeit, diese edle Zufriedenheit und diese edle Zügelung der Sinne sowie diese edle Achtsamkeit und das edle Situationsbewusstsein besitzt,
vivittaṁ senāsanaṁ bhajati araññaṁ rukkhamūlaṁ pabbataṁ kandaraṁ giriguhaṁ susānaṁ vanapatthaṁ abbhokāsaṁ palālapuñjaṁ. sucht er einen abgelegenen Platz auf: eine Wildnis, den Fuß eines Baumes, einen Hügel, eine Schlucht, eine Berghöhle, ein Leichenfeld, einen Wald, den freien Himmel, einen Strohhaufen.
So pacchābhattaṁ piṇḍapātapaṭikkanto nisīdati pallaṅkaṁ ābhujitvā ujuṁ kāyaṁ paṇidhāya parimukhaṁ satiṁ upaṭṭhapetvā. Nach dem Essen, wenn er vom Almosengang zurückkommt, setzt er sich mit gekreuzten Beinen hin, richtet den Körper gerade auf und verankert die Achtsamkeit bei sich.
So abhijjhaṁ loke pahāya vigatābhijjhena cetasā viharati, abhijjhāya cittaṁ parisodheti, Er gibt das Begehren nach der Welt auf, meditiert mit einem Herzen, das frei von Begehren ist, und läutert den Geist von Begehren.
byāpādapadosaṁ pahāya abyāpannacitto viharati sabbapāṇabhūtahitānukampī, byāpādapadosā cittaṁ parisodheti; Er gibt bösen Willen und Gehässigkeit auf, meditiert mit einem Herzen, das frei von bösem Willen ist, voller Anteilnahme für alle Lebewesen, und läutert den Geist von bösem Willen.
thinamiddhaṁ pahāya vigatathinamiddho viharati ālokasaññī sato sampajāno, thinamiddhā cittaṁ parisodheti; Er gibt Dumpfheit und Benommenheit auf, meditiert mit einem Herzen, das frei von Dumpfheit und Benommenheit ist, er nimmt Licht wahr, ist achtsam und der Situation bewusst und läutert den Geist von Dumpfheit und Benommenheit.
uddhaccakukkuccaṁ pahāya anuddhato viharati ajjhattaṁ vūpasantacitto, uddhaccakukkuccā cittaṁ parisodheti; Er gibt Rastlosigkeit und Reue auf, meditiert ohne Rastlosigkeit, mit innerlich friedvollem Geist, und läutert den Geist von Rastlosigkeit und Reue.
vicikicchaṁ pahāya tiṇṇavicikiccho viharati akathaṅkathī kusalesu dhammesu, vicikicchāya cittaṁ parisodheti. Er gibt den Zweifel auf, meditiert, indem er über den Zweifel hinausgegangen ist, nicht im Unklaren über taugliche Eigenschaften, und läutert den Geist von Zweifel.
So ime pañca nīvaraṇe pahāya cetaso upakkilese paññāya dubbalīkaraṇe, Er gibt diese fünf Hindernisse auf, die Verunreinigungen des Herzens, die die Weisheit schwächen.
vivicceva kāmehi vivicca akusalehi dhammehi savitakkaṁ savicāraṁ vivekajaṁ pītisukhaṁ paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja viharati; Dann tritt er, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während man den Geist ausrichtet und hält.
vitakkavicārānaṁ vūpasamā ajjhattaṁ sampasādanaṁ cetaso ekodibhāvaṁ avitakkaṁ avicāraṁ samādhijaṁ pītisukhaṁ dutiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati; Wenn das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt er in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten.
pītiyā ca virāgā upekkhako ca viharati sato ca sampajāno sukhañca kāyena paṭisaṁvedeti, yaṁ taṁ ariyā ācikkhanti: ‘upekkhako satimā sukhavihārī’ti tatiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati; Und mit dem Schwinden der Ekstase tritt er in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin; da meditiert er mit Gleichmut, achtsam und bewusst, und erfährt persönlich die Seligkeit, von der die Edlen erklären: ‚Gleichmütig und achtsam meditiert man in Seligkeit.‘
sukhassa ca pahānā dukkhassa ca pahānā pubbeva somanassadomanassānaṁ atthaṅgamā adukkhamasukhaṁ upekkhāsatipārisuddhiṁ catutthaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Indem er Glück und Schmerz aufgibt, und mit dem Enden früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, tritt er in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit.
So evaṁ samāhite citte parisuddhe pariyodāte anaṅgaṇe vigatūpakkilese mudubhūte kammaniye ṭhite āneñjappatte pubbenivāsānussatiñāṇāya cittaṁ abhininnāmeti. Wenn sein Geist so im Samādhi versunken ist – geläutert, hell, makellos, fleckenlos, geschmeidig, formbar, stetig und unbewegt –, dann streckt er ihn aus auf die Erinnerung an frühere Leben.
So anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarati, seyyathidaṁ—ekampi jātiṁ dvepi jātiyo tissopi jātiyo catassopi jātiyo pañcapi jātiyo dasapi jātiyo vīsampi jātiyo tiṁsampi jātiyo cattālīsampi jātiyo paññāsampi jātiyo jātisatampi jātisahassampi jātisatasahassampi anekepi saṁvaṭṭakappe anekepi vivaṭṭakappe anekepi saṁvaṭṭavivaṭṭakappe: ‘amutrāsiṁ evaṁnāmo evaṅgotto evaṁvaṇṇo evamāhāro evaṁsukhadukkhappaṭisaṁvedī evamāyupariyanto, so tato cuto amutra udapādiṁ; tatrāpāsiṁ evaṁnāmo evaṅgotto evaṁvaṇṇo evamāhāro evaṁsukhadukkhappaṭisaṁvedī evamāyupariyanto, so tato cuto idhūpapanno’ti. Iti sākāraṁ sauddesaṁ anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarati. Er erinnert sich an viele Arten früherer Leben, das heißt: eine Wiedergeburt, zwei Wiedergeburten, drei, vier, fünf, zehn, zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig, hundert, tausend, hunderttausend Wiedergeburten; viele Äonen des Zusammenziehens der Welt, viele Äonen des Ausdehnens der Welt, viele Äonen des Zusammenziehens und Ausdehnens der Welt. ‚Dort hatte ich diesen Namen, gehörte zu jenem Stamm, sah so aus, und das war meine Speise. So erlebte ich Glück und Schmerz, und so ging mein Leben zu Ende. Als ich von jenem Ort verschied, wurde ich woanders wiedergeboren. Und dort hatte ich diesen Namen, gehörte zu jenem Stamm, sah so aus, und das war meine Speise. So erlebte ich Glück und Schmerz, und so ging mein Leben zu Ende. Als ich von jenem Ort verschied, wurde ich hier wiedergeboren.‘ Und so erinnert er sich an viele Arten früherer Leben mit den Merkmalen und Einzelheiten.
So evaṁ samāhite citte parisuddhe pariyodāte anaṅgaṇe vigatūpakkilese mudubhūte kammaniye ṭhite āneñjappatte sattānaṁ cutūpapātañāṇāya cittaṁ abhininnāmeti. Wenn sein Geist so im Samādhi versunken ist – geläutert, hell, makellos, fleckenlos, geschmeidig, formbar, stetig und unbewegt –, dann streckt er ihn aus auf die Erkenntnis von Tod und Wiedergeburt der Lebewesen.
So dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passati cavamāne upapajjamāne hīne paṇīte suvaṇṇe dubbaṇṇe sugate duggate yathākammūpage satte pajānāti: ‘ime vata bhonto sattā kāyaduccaritena samannāgatā vacīduccaritena samannāgatā manoduccaritena samannāgatā ariyānaṁ upavādakā micchādiṭṭhikā micchādiṭṭhikammasamādānā, te kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapannā; ime vā pana bhonto sattā kāyasucaritena samannāgatā vacīsucaritena samannāgatā manosucaritena samannāgatā ariyānaṁ anupavādakā sammādiṭṭhikā sammādiṭṭhikammasamādānā, te kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapannā’ti. Iti dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passati cavamāne upapajjamāne hīne paṇīte suvaṇṇe dubbaṇṇe sugate duggate yathākammūpage satte pajānāti. Mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit sieht er Lebewesen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort. Er versteht, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten wiedergeboren werden: ‚Diese lieben Wesen taten Schlechtes mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Sie brachten die Edlen in Verruf, hatten falsche Ansicht und unternahmen Handlungen aus dieser falschen Ansicht heraus. Wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, werden sie an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle. Diese lieben Wesen hingegen taten Gutes mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Sie brachten nie die Edlen in Verruf, hatten rechte Ansicht und unternahmen Handlungen aus dieser rechten Ansicht heraus. Wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, werden sie an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt.‘ Und so sieht er mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit Lebewesen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort. Er versteht, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten wiedergeboren werden.
So evaṁ samāhite citte parisuddhe pariyodāte anaṅgaṇe vigatūpakkilese mudubhūte kammaniye ṭhite āneñjappatte āsavānaṁ khayañāṇāya cittaṁ abhininnāmeti. Wenn sein Geist so im Samādhi versunken ist – geläutert, hell, makellos, fleckenlos, geschmeidig, formbar, stetig und unbewegt – dann streckt er ihn aus auf die Erkenntnis, dass die Befleckungen aufgelöst sind.
So ‘idaṁ dukkhan’ti yathābhūtaṁ pajānāti. ‘Ayaṁ dukkhasamudayo’ti yathābhūtaṁ pajānāti. ‘Ayaṁ dukkhanirodho’ti yathābhūtaṁ pajānāti. ‘Ayaṁ dukkhanirodhagāminī paṭipadā’ti yathābhūtaṁ pajānāti. Er versteht wahrhaftig: ‚Das ist das Leiden‘, … ‚das ist der Ursprung des Leidens‘, … ‚das ist das Aufhören des Leidens‘, … ‚das ist die Übung, die zum Aufhören des Leidens führt‘.
‘Ime āsavā’ti yathābhūtaṁ pajānāti. ‘Ayaṁ āsavasamudayo’ti yathābhūtaṁ pajānāti. ‘Ayaṁ āsavanirodho’ti yathābhūtaṁ pajānāti. ‘Ayaṁ āsavanirodhagāminī paṭipadā’ti yathābhūtaṁ pajānāti. Er versteht wahrhaftig: ‚Das sind die Befleckungen‘, … ‚das ist der Ursprung der Befleckungen‘, … ‚das ist das Aufhören der Befleckungen‘, … ‚das ist die Übung, die zum Aufhören der Befleckungen führt‘.
Tassa evaṁ jānato evaṁ passato kāmāsavāpi cittaṁ vimuccati, bhavāsavāpi cittaṁ vimuccati, avijjāsavāpi cittaṁ vimuccati. Wenn er das erkennt und sieht, ist sein Geist befreit von den Befleckungen der Sinnlichkeit, des Wunsches nach Wiedergeburt und der Unwissenheit.
Vimuttasmiṁ vimuttamiti ñāṇaṁ hoti. Wenn er befreit ist, weiß er, er ist befreit.
‘Khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā’ti pajānāti. Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘
Ayaṁ vuccati, bhikkhave, puggalo nevattantapo nāttaparitāpanānuyogamanuyutto, na parantapo na paraparitāpanānuyogamanuyutto. Das nennt man einen Menschen, der weder sich noch andere kasteit, der sich der Übung verschreibt, weder sich noch andere zu kasteien,
So attantapo aparantapo diṭṭheva dhamme nicchāto nibbuto sītībhūto sukhappaṭisaṁvedī brahmabhūtena attanā viharatī”ti. und der in eben diesem Leben ohne Wünsche lebt, verloschen, kühl geworden, voller Seligkeit, mit göttlich gewordenem Selbst.“
Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.
Attamanā te bhikkhū bhagavato bhāsitaṁ abhinandunti. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Buddha.
Kandarakasuttaṁ niṭṭhitaṁ paṭhamaṁ.