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Majjhima Nikāya 67 Mittlere Lehrreden 67

Cātumasutta Bei Cātumā

Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:

ekaṁ samayaṁ bhagavā cātumāyaṁ viharati āmalakīvane. Einmal hielt sich der Buddha bei Cātumā in einem Amlawäldchen auf.

Tena kho pana samayena sāriputtamoggallānappamukhāni pañcamattāni bhikkhusatāni cātumaṁ anuppattāni honti bhagavantaṁ dassanāya. Nun kamen zu dieser Zeit gerade fünfhundert Mönche und Nonnen mit Sāriputta und Moggallāna an der Spitze in Cātumā an, um den Buddha zu sehen.

Te ca āgantukā bhikkhū nevāsikehi bhikkhūhi saddhiṁ paṭisammodamānā senāsanāni paññāpayamānā pattacīvarāni paṭisāmayamānā uccāsaddā mahāsaddā ahesuṁ. Und die neu angekommenen Mönche und Nonnen machten, als sie mit den ansässigen Mönchen und Nonnen Höflichkeiten austauschten, ihre Unterkünfte herrichteten und ihre Schalen und Roben wegräumten, einen Höllenlärm.

Atha kho bhagavā āyasmantaṁ ānandaṁ āmantesi: Da sagte der Buddha zum Ehrwürdigen Ānanda:

“ke panete, ānanda, uccāsaddā mahāsaddā, kevaṭṭā maññe macchavilope”ti? „Ānanda, wer macht diesen Höllenlärm? Man könnte meinen, es wären Fischer, die ihren Fang einholen!“

“Etāni, bhante, sāriputtamoggallānappamukhāni pañcamattāni bhikkhusatāni cātumaṁ anuppattāni bhagavantaṁ dassanāya. „Herr, diese 500 Mönche und Nonnen mit Sāriputta und Moggallāna an der Spitze sind in Cātumā angekommen, um den Buddha zu sehen.

Te āgantukā bhikkhū nevāsikehi bhikkhūhi saddhiṁ paṭisammodamānā senāsanāni paññāpayamānā pattacīvarāni paṭisāmayamānā uccāsaddā mahāsaddā”ti. Es sind diese neu angekommenen Mönche und Nonnen, die, als sie mit den ansässigen Mönchen und Nonnen Höflichkeiten austauschten, ihre Unterkünfte herrichteten und ihre Schalen und Roben wegräumten, einen Höllenlärm machten.“

“Tenahānanda, mama vacanena te bhikkhū āmantehi: „Nun, Ānanda, sag diesen Mönchen und Nonnen in meinem Namen,

‘satthā āyasmante āmantetī’”ti. dass der Lehrer sie rufen lässt.“

“Evaṁ, bhante”ti kho āyasmā ānando bhagavato paṭissutvā yena te bhikkhū tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā te bhikkhū etadavoca: „Ja, Herr“, antwortete Ānanda. Er ging zu diesen Mönchen und Nonnen und sagte:

“satthā āyasmante āmantetī”ti. „Ehrwürdige, der Lehrer lässt euch rufen.“

“Evamāvuso”ti kho te bhikkhū āyasmato ānandassa paṭissutvā yena bhagavā tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu. Ekamantaṁ nisinne kho te bhikkhū bhagavā etadavoca: „Ja, Geehrter“, antworteten diese Mönche und Nonnen. Sie erhoben sich von ihren Sitzen und gingen zum Buddha, verbeugten sich und setzten sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zu ihnen:

“kiṁ nu tumhe, bhikkhave, uccāsaddā mahāsaddā, kevaṭṭā maññe macchavilope”ti? „Mönche und Nonnen, was ist das für ein Höllenlärm? Man könnte meinen, es wären Fischer, die ihren Fang einholen!“

“Imāni, bhante, sāriputtamoggallānappamukhāni pañcamattāni bhikkhusatāni cātumaṁ anuppattāni bhagavantaṁ dassanāya. „Herr, diese 500 Mönche und Nonnen mit Sāriputta und Moggallāna an der Spitze sind in Cātumā angekommen, um den Buddha zu sehen.

Teme āgantukā bhikkhū nevāsikehi bhikkhūhi saddhiṁ paṭisammodamānā senāsanāni paññāpayamānā pattacīvarāni paṭisāmayamānā uccāsaddā mahāsaddā”ti. Es sind diese neu angekommenen Mönche und Nonnen, die, als sie mit den ansässigen Mönchen und Nonnen Höflichkeiten austauschten, ihre Unterkünfte herrichteten und ihre Schalen und Roben wegräumten, einen Höllenlärm machten.“

“Gacchatha, bhikkhave, paṇāmemi vo, na vo mama santike vatthabban”ti. „Geht weg, Mönche und Nonnen, ich schicke euch fort. Ihr könnt nicht in meiner Nähe bleiben.“

“Evaṁ, bhante”ti kho te bhikkhū bhagavato paṭissutvā uṭṭhāyāsanā bhagavantaṁ abhivādetvā padakkhiṇaṁ katvā senāsanaṁ saṁsāmetvā pattacīvaramādāya pakkamiṁsu. „Ja, Herr“, antworteten diese Mönche und Nonnen. Sie erhoben sich von ihren Sitzen, verbeugten sich und umrundeten den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt. Sie brachten ihre Unterkünfte in Ordnung, nahmen ihre Schalen und Roben und gingen.

Tena kho pana samayena cātumeyyakā sakyā santhāgāre sannipatitā honti kenacideva karaṇīyena. Nun saßen zu der Zeit die Sakyer von Cātumā in einer geschäftlichen Angelegenheit in der Ratshalle beisammen.

Addasaṁsu kho cātumeyyakā sakyā te bhikkhū dūratova āgacchante; Als sie diese Mönche und Nonnen von Weitem kommen sahen,

disvāna yena te bhikkhū tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā te bhikkhū etadavocuṁ: gingen sie zu ihnen und sagten:

“handa kahaṁ pana tumhe āyasmanto gacchathā”ti? „Guten Tag, ihr Ehrwürdigen, wohin geht ihr?“

“Bhagavatā kho, āvuso, bhikkhusaṅgho paṇāmito”ti. „Geehrte, der Saṅgha der Mönche und Nonnen wurde vom Buddha fortgeschickt.“

“Tenahāyasmanto muhuttaṁ nisīdatha, appeva nāma mayaṁ sakkuṇeyyāma bhagavantaṁ pasādetun”ti. „Nun, ihr Ehrwürdigen, setzt euch eine Weile hier hin. Vielleicht werden wir in der Lage sein, das Vertrauen des Buddha wiederherzustellen.“

“Evamāvuso”ti kho te bhikkhū cātumeyyakānaṁ sakyānaṁ paccassosuṁ. „Ja, Geehrte“, antworteten die Mönche und Nonnen.

Atha kho cātumeyyakā sakyā yena bhagavā tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu. Ekamantaṁ nisinnā kho cātumeyyakā sakyā bhagavantaṁ etadavocuṁ: Da gingen die Sakyer von Cātumā zum Buddha, verbeugten sich, setzten sich zur Seite hin und sagten zu ihm:

“abhinandatu, bhante, bhagavā bhikkhusaṅghaṁ; „Dass doch der Buddha am Saṅgha der Mönche und Nonnen Freude hätte!

abhivadatu, bhante, bhagavā bhikkhusaṅghaṁ. Dass doch der Buddha den Saṅgha der Mönche und Nonnen willkommen hieße!

Seyyathāpi, bhante, bhagavatā pubbe bhikkhusaṅgho anuggahito; evameva bhagavā etarahi anuggaṇhātu bhikkhusaṅghaṁ. Dass doch der Buddha den Saṅgha der Mönche und Nonnen jetzt genauso unterstützte wie früher!

Santettha, bhante, bhikkhū navā acirapabbajitā adhunāgatā imaṁ dhammavinayaṁ. Da sind Mönche und Nonnen, die neu im Orden sind, kürzlich fortgezogen und neu zu dieser Lehre und Schulung gekommen.

Tesaṁ bhagavantaṁ dassanāya alabhantānaṁ siyā aññathattaṁ, siyā vipariṇāmo. Wenn sie den Buddha nicht sehen, könnten sie verfallen und zugrunde gehen.

Seyyathāpi, bhante, bījānaṁ taruṇānaṁ udakaṁ alabhantānaṁ siyā aññathattaṁ siyā vipariṇāmo; Wie junge Setzlinge, die kein Wasser bekommen: Sie könnten verfallen und zugrunde gehen.

evameva kho, bhante, santettha bhikkhū navā acirapabbajitā adhunāgatā imaṁ dhammavinayaṁ, tesaṁ bhagavantaṁ dassanāya alabhantānaṁ siyā aññathattaṁ, siyā vipariṇāmo. Ebenso sind da Mönche und Nonnen, die neu im Orden sind, kürzlich fortgezogen und neu zu dieser Lehre und Schulung gekommen. Wenn sie den Buddha nicht sehen, könnten sie verfallen und zugrunde gehen.

Seyyathāpi, bhante, vacchassa taruṇassa mātaraṁ apassantassa siyā aññathattaṁ, siyā vipariṇāmo; Wie ein Kälbchen, das seine Mutter nicht sieht: Es könnte verfallen und zugrunde gehen.

evameva kho, bhante, santettha bhikkhū navā acirapabbajitā adhunāgatā imaṁ dhammavinayaṁ, tesaṁ bhagavantaṁ apassantānaṁ siyā aññathattaṁ, siyā vipariṇāmo. Ebenso sind da Mönche und Nonnen, die neu im Orden sind, kürzlich fortgezogen und neu zu dieser Lehre und Schulung gekommen. Wenn sie den Buddha nicht sehen, könnten sie verfallen und zugrunde gehen.

Abhinandatu, bhante, bhagavā bhikkhusaṅghaṁ; Dass doch der Buddha am Saṅgha der Mönche und Nonnen Freude hätte!

abhivadatu, bhante, bhagavā bhikkhusaṅghaṁ. Dass doch der Buddha den Saṅgha der Mönche und Nonnen willkommen hieße!

Seyyathāpi, bhante, bhagavatā pubbe bhikkhusaṅgho anuggahito; evameva bhagavā etarahi anuggaṇhātu bhikkhusaṅghan”ti. Dass doch der Buddha den Saṅgha der Mönche und Nonnen jetzt genauso unterstützte wie früher!“

Atha kho brahmā sahampati bhagavato cetasā cetoparivitakkamaññāya—seyyathāpi nāma balavā puriso samiñjitaṁ vā bāhaṁ pasāreyya, pasāritaṁ vā bāhaṁ samiñjeyya; evameva—brahmaloke antarahito bhagavato purato pāturahosi. Da erkannte der Brahmā Sahampati, was der Buddha dachte. Und so leicht, wie ein starker Mensch den Arm strecken oder beugen würde, verschwand sie aus der Brahmāwelt und erschien wieder vor dem Buddha.

Atha kho brahmā sahampati ekaṁsaṁ uttarāsaṅgaṁ karitvā yena bhagavā tenañjaliṁ paṇāmetvā bhagavantaṁ etadavoca: Sie ordnete ihre Robe über einer Schulter, erhob ihre zusammengelegten Hände zum Buddha und sagte:

“abhinandatu, bhante, bhagavā bhikkhusaṅghaṁ; „Dass doch der Buddha am Saṅgha der Mönche und Nonnen Freude hätte!

abhivadatu, bhante, bhagavā bhikkhusaṅghaṁ. Dass doch der Buddha den Saṅgha der Mönche und Nonnen willkommen hieße!

Seyyathāpi, bhante, bhagavatā pubbe bhikkhusaṅgho anuggahito; evameva bhagavā etarahi anuggaṇhātu bhikkhusaṅghaṁ. Dass doch der Buddha den Saṅgha der Mönche und Nonnen jetzt genauso unterstützte wie früher!

Santettha, bhante, bhikkhū navā acirapabbajitā adhunāgatā imaṁ dhammavinayaṁ, tesaṁ bhagavantaṁ dassanāya alabhantānaṁ siyā aññathattaṁ, siyā vipariṇāmo. Da sind Mönche und Nonnen, die neu im Orden sind, kürzlich fortgezogen und neu zu dieser Lehre und Schulung gekommen. Wenn sie den Buddha nicht sehen, könnten sie verfallen und zugrunde gehen.

Seyyathāpi, bhante, bījānaṁ taruṇānaṁ udakaṁ alabhantānaṁ siyā aññathattaṁ, siyā vipariṇāmo; Wie junge Setzlinge, die kein Wasser bekommen: Sie könnten verfallen und zugrunde gehen.

evameva kho, bhante, santettha bhikkhū navā acirapabbajitā adhunāgatā imaṁ dhammavinayaṁ, tesaṁ bhagavantaṁ dassanāya alabhantānaṁ siyā aññathattaṁ, siyā vipariṇāmo. Ebenso sind da Mönche und Nonnen, die neu im Orden sind, kürzlich fortgezogen und neu zu dieser Lehre und Schulung gekommen. Wenn sie den Buddha nicht sehen, könnten sie verfallen und zugrunde gehen.

Seyyathāpi, bhante, vacchassa taruṇassa mātaraṁ apassantassa siyā aññathattaṁ, siyā vipariṇāmo; Wie ein Kälbchen, das seine Mutter nicht sieht: Es könnte verfallen und zugrunde gehen.

evameva kho, bhante, santettha bhikkhū navā acirapabbajitā adhunāgatā imaṁ dhammavinayaṁ, tesaṁ bhagavantaṁ apassantānaṁ siyā aññathattaṁ, siyā vipariṇāmo. Ebenso sind da Mönche und Nonnen, die neu im Orden sind, kürzlich fortgezogen und neu zu dieser Lehre und Schulung gekommen. Wenn sie den Buddha nicht sehen, könnten sie verfallen und zugrunde gehen.

Abhinandatu, bhante, bhagavā bhikkhusaṅghaṁ; Dass doch der Buddha am Saṅgha der Mönche und Nonnen Freude hätte!

abhivadatu, bhante, bhagavā bhikkhusaṅghaṁ. Dass doch der Buddha den Saṅgha der Mönche und Nonnen willkommen hieße!

Seyyathāpi, bhante, bhagavatā pubbe bhikkhusaṅgho anuggahito; evameva bhagavā etarahi anuggaṇhātu bhikkhusaṅghan”ti. Dass doch der Buddha den Saṅgha der Mönche und Nonnen jetzt genauso unterstützte wie früher!“

Asakkhiṁsu kho cātumeyyakā ca sakyā brahmā ca sahampati bhagavantaṁ pasādetuṁ bījūpamena ca taruṇūpamena ca. Mit den Gleichnissen von den Setzlingen und dem Kälbchen waren die Sakyer von Cātumā und der Brahmā Sahampati in der Lage, das Vertrauen des Buddha wiederherzustellen.

Atha kho āyasmā mahāmoggallāno bhikkhū āmantesi: Da wandte sich der Ehrwürdige Mahāmoggallāna an die Mönche und Nonnen:

“uṭṭhethāvuso, gaṇhatha pattacīvaraṁ. „Erhebt euch, Mönche und Nonnen, und nehmt eure Schalen und Roben.

Pasādito bhagavā cātumeyyakehi ca sakyehi brahmunā ca sahampatinā bījūpamena ca taruṇūpamena cā”ti. Das Vertrauen des Buddha wurde von den Sakyern von Cātumā und dem Brahmā Sahampati mit den Gleichnissen von den Setzlingen und dem Kälbchen wiederhergestellt.“

“Evamāvuso”ti kho te bhikkhū āyasmato mahāmoggallānassa paṭissutvā uṭṭhāyāsanā pattacīvaramādāya yena bhagavā tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu. Ekamantaṁ nisinnaṁ kho āyasmantaṁ sāriputtaṁ bhagavā etadavoca: „Ja, Geehrter“, antworteten jene Mönche und Nonnen. Sie erhoben sich von ihren Sitzen, nahmen ihre Schalen und Roben, gingen zum Buddha, verbeugten sich und setzten sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zum Ehrwürdigen Sāriputta:

“kinti te, sāriputta, ahosi mayā bhikkhusaṅghe paṇāmite”ti? „Sāriputta, was dachtest du, als der Saṅgha der Mönche und Nonnen von mir fortgeschickt wurde?“

“Evaṁ kho me, bhante, ahosi: „Herr, ich dachte:

‘bhagavatā bhikkhusaṅgho paṇāmito. ‚Der Buddha hat den Saṅgha der Mönche und Nonnen fortgeschickt.

Appossukko dāni bhagavā diṭṭhadhammasukhavihāraṁ anuyutto viharissati, mayampi dāni appossukkā diṭṭhadhammasukhavihāramanuyuttā viharissāmā’”ti. Nun wird er untätig bleiben, in seliger Meditation in diesem Leben verweilen, und wir werden das Gleiche tun.‘“

“Āgamehi tvaṁ, sāriputta, āgamehi tvaṁ, sāriputta, diṭṭhadhammasukhavihāran”ti. „Halt ein, Sāriputta, halt ein! Denke nie wieder eine solche Sache!“

Atha kho bhagavā āyasmantaṁ mahāmoggallānaṁ āmantesi: Dann wandte sich der Buddha an den Ehrwürdigen Mahāmoggallāna:

“kinti te, moggallāna, ahosi mayā bhikkhusaṅghe paṇāmite”ti? „Moggallāna, was dachtest du, als der Saṅgha der Mönche und Nonnen von mir fortgeschickt wurde?“

“Evaṁ kho me, bhante, ahosi: „Herr, ich dachte:

‘bhagavatā bhikkhusaṅgho paṇāmito. ‚Der Buddha hat den Saṅgha der Mönche und Nonnen fortgeschickt.

Appossukko dāni bhagavā diṭṭhadhammasukhavihāraṁ anuyutto viharissati, ahañca dāni āyasmā ca sāriputto bhikkhusaṅghaṁ pariharissāmā’”ti. Nun wird er untätig bleiben, in seliger Meditation in diesem Leben verweilen. In der Zwischenzeit werden der Ehrwürdige Sāriputta und ich den Saṅgha der Mönche und Nonnen leiten.‘“

“Sādhu sādhu, moggallāna. „Gut, gut, Moggallāna!

Ahaṁ vā hi, moggallāna, bhikkhusaṅghaṁ parihareyyaṁ sāriputtamoggallānā vā”ti. Denn entweder sollte ich den Saṅgha der Mönche und Nonnen leiten oder Sāriputta und Moggallāna.“

Atha kho bhagavā bhikkhū āmantesi: Dann wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen:

“cattārimāni, bhikkhave, bhayāni udakorohante pāṭikaṅkhitabbāni. „Mönche und Nonnen, wenn ihr ins Wasser geht, sollt ihr euch auf vier Gefahren einstellen.

Katamāni cattāri? Auf welche vier?

Ūmibhayaṁ, kumbhīlabhayaṁ, āvaṭṭabhayaṁ, susukābhayaṁ—Auf die Gefahr durch Wellen, durch Ghariale, durch Strudel und durch Haie.

imāni, bhikkhave, cattāri bhayāni udakorohante pāṭikaṅkhitabbāni. Das sind die vier Gefahren, auf die ihr euch einstellen sollt, wenn ihr ins Wasser geht.

Evameva kho, bhikkhave, cattārimāni bhayāni idhekacce puggale imasmiṁ dhammavinaye agārasmā anagāriyaṁ pabbajite pāṭikaṅkhitabbāni. Ebenso soll sich ein Mensch, der in dieser Lehre und Schulung aus dem Haus fortgezogen ist ins hauslose Leben, auf vier Gefahren einstellen.

Katamāni cattāri? Auf welche vier?

Ūmibhayaṁ, kumbhīlabhayaṁ, āvaṭṭabhayaṁ, susukābhayaṁ. Auf die Gefahr durch Wellen, durch Ghariale, durch Strudel und durch Haie.

Katamañca, bhikkhave, ūmibhayaṁ? Und was, Mönche und Nonnen, ist die Gefahr durch Wellen?

Idha, bhikkhave, ekacco kulaputto saddhā agārasmā anagāriyaṁ pabbajito hoti: Da ist ein ehrbarer Mensch aus Vertrauen aus dem Haus fortgezogen ins hauslose Leben im Gedanken:

‘otiṇṇomhi jātiyā jarāya maraṇena sokehi paridevehi dukkhehi domanassehi upāyāsehi dukkhotiṇṇo dukkhapareto; ‚Ich bin in Wiedergeburt, Alter und Tod versunken, in Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. Ich bin im Leiden versunken, ins Leiden verstrickt.

appeva nāma imassa kevalassa dukkhakkhandhassa antakiriyā paññāyethā’ti. Hoffentlich kann ich ein Ende dieser ganzen Masse des Leidens finden.‘

Tamenaṁ tathā pabbajitaṁ samānaṁ sabrahmacārī ovadanti, anusāsanti: Wenn er fortgezogen ist, wird er von seinen geistlichen Gefährten unterwiesen und angeleitet:

‘evaṁ te abhikkamitabbaṁ, evaṁ te paṭikkamitabbaṁ, evaṁ te ālokitabbaṁ, evaṁ te vilokitabbaṁ, evaṁ te samiñjitabbaṁ, evaṁ te pasāritabbaṁ, evaṁ te saṅghāṭipattacīvaraṁ dhāretabban’ti. ‚So sollst du ausgehen, so sollst du zurückkommen. So sollst du hin- und so sollst du wegschauen. So sollst du deine Glieder beugen, so sollst du sie strecken. So sollst du deine äußere Robe, deine Schale und deine Roben tragen.‘

Tassa evaṁ hoti: Er denkt:

‘mayaṁ kho pubbe agāriyabhūtā samānā aññe ovadāma, anusāsāma. ‚Früher, als Laie, haben wir andere unterwiesen und angeleitet.

Ime panamhākaṁ puttamattā maññe, nattamattā maññe, amhe ovaditabbaṁ anusāsitabbaṁ maññantī’ti. Und nun denken diese Mönche – sie könnten unsere Kinder oder Enkel sein –, sie könnten uns unterweisen und anleiten!‘

So sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattati. Er bricht die Schulung ab und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu.

Ayaṁ vuccati, bhikkhave, ūmibhayassa bhīto sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvatto. Das nennt man einen Mönch, der aus Furcht vor der Gefahr durch Wellen die Schulung abbricht und sich wieder einem geringeren Leben zuwendet.

‘Ūmibhayan’ti kho, bhikkhave, kodhupāyāsassetaṁ adhivacanaṁ. ‚Gefahr durch Wellen‘ ist ein Ausdruck für Zorn und Bedrängnis.

Katamañca, bhikkhave, kumbhīlabhayaṁ? Und was, Mönche und Nonnen, ist die Gefahr durch Ghariale?

Idha, bhikkhave, ekacco kulaputto saddhā agārasmā anagāriyaṁ pabbajito hoti: Da ist ein ehrbarer Mensch aus Vertrauen aus dem Haus fortgezogen ins hauslose Leben im Gedanken:

‘otiṇṇomhi jātiyā jarāya maraṇena sokehi paridevehi dukkhehi domanassehi upāyāsehi dukkhotiṇṇo dukkhapareto; ‚Ich bin in Wiedergeburt, Alter und Tod versunken, in Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. Ich bin im Leiden versunken, ins Leiden verstrickt.

appeva nāma imassa kevalassa dukkhakkhandhassa antakiriyā paññāyethā’ti. Hoffentlich kann ich ein Ende dieser ganzen Masse des Leidens finden.‘

Tamenaṁ tathā pabbajitaṁ samānaṁ sabrahmacārī ovadanti anusāsanti: Wenn er fortgezogen ist, wird er von seinen geistlichen Gefährten unterwiesen und angeleitet:

‘idaṁ te khāditabbaṁ, idaṁ te na khāditabbaṁ; idaṁ te bhuñjitabbaṁ, idaṁ te na bhuñjitabbaṁ; idaṁ te sāyitabbaṁ, idaṁ te na sāyitabbaṁ; idaṁ te pātabbaṁ, idaṁ te na pātabbaṁ; kappiyaṁ te khāditabbaṁ, akappiyaṁ te na khāditabbaṁ; kappiyaṁ te bhuñjitabbaṁ, akappiyaṁ te na bhuñjitabbaṁ; kappiyaṁ te sāyitabbaṁ, akappiyaṁ te na sāyitabbaṁ; kappiyaṁ te pātabbaṁ, akappiyaṁ te na pātabbaṁ; kāle te khāditabbaṁ, vikāle te na khāditabbaṁ; kāle te bhuñjitabbaṁ, vikāle te na bhuñjitabbaṁ; kāle te sāyitabbaṁ, vikāle te na sāyitabbaṁ; kāle te pātabbaṁ, vikāle te na pātabban’ti. ‚Diese Dinge kannst du essen, verzehren, schmecken und trinken, aber nicht jene. Was erlaubt ist, kannst du essen, aber nicht, was nicht erlaubt ist. Zur rechten Zeit kannst du essen, aber nicht zur falschen Zeit.‘

Tassa evaṁ hoti: ‘mayaṁ kho pubbe agāriyabhūtā samānā yaṁ icchāma taṁ khādāma, yaṁ na icchāma na taṁ khādāma; yaṁ icchāma taṁ bhuñjāma, yaṁ na icchāma na taṁ bhuñjāma; yaṁ icchāma taṁ sāyāma, yaṁ na icchāma na taṁ sāyāma; yaṁ icchāma taṁ pivāma, yaṁ na icchāma na taṁ pivāma; Er denkt: ‚Früher, als Laien, haben wir gegessen, verzehrt, geschmeckt und getrunken, was wir wollten, und nicht, was wir nicht wollten.

kappiyampi khādāma, akappiyampi khādāma; kappiyampi bhuñjāma, akappiyampi bhuñjāma; kappiyampi sāyāma, akappiyampi sāyāma; kappiyampi pivāma, akappiyampi pivāma; kālepi khādāma, vikālepi khādāma; kālepi bhuñjāma vikālepi bhuñjāma; kālepi sāyāma, vikālepi sāyāma; kālepi pivāma, vikālepi pivāma. Wir haben gegessen und getrunken, was erlaubt ist und was nicht erlaubt ist, zur rechten Zeit und zur falschen Zeit.

Yampi no saddhā gahapatikā divā vikāle paṇītaṁ khādanīyaṁ bhojanīyaṁ denti tatthapime mukhāvaraṇaṁ maññe karontī’ti. Und diese vertrauensvollen Hausbesitzer geben uns köstliche frische und gekochte Speisen zur falschen Tageszeit. Doch diese Kerle denken, sie könnten uns den Mund zuhalten!‘

So sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattati. Er bricht die Schulung ab und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu.

Ayaṁ vuccati, bhikkhave, kumbhīlabhayassa bhīto sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvatto. Das nennt man einen Mönch, der aus Furcht vor der Gefahr durch Ghariale die Schulung abbricht und sich wieder einem geringeren Leben zuwendet.

‘Kumbhīlabhayan’ti kho, bhikkhave, odarikattassetaṁ adhivacanaṁ. ‚Gefahr durch Ghariale‘ ist ein Ausdruck für Gefräßigkeit.

Katamañca, bhikkhave, āvaṭṭabhayaṁ? Und was, Mönche und Nonnen, ist die Gefahr durch Strudel?

Idha, bhikkhave, ekacco kulaputto saddhā agārasmā anagāriyaṁ pabbajito hoti: Da ist ein ehrbarer Mensch aus Vertrauen aus dem Haus fortgezogen ins hauslose Leben im Gedanken:

‘otiṇṇomhi jātiyā jarāya maraṇena sokehi paridevehi dukkhehi domanassehi upāyāsehi dukkhotiṇṇo dukkhapareto; ‚Ich bin in Wiedergeburt, Alter und Tod versunken, in Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. Ich bin im Leiden versunken, ins Leiden verstrickt.

appeva nāma imassa kevalassa dukkhakkhandhassa antakiriyā paññāyethā’ti. Hoffentlich kann ich ein Ende dieser ganzen Masse des Leidens finden.‘

So evaṁ pabbajito samāno pubbaṇhasamayaṁ nivāsetvā pattacīvaramādāya gāmaṁ vā nigamaṁ vā piṇḍāya pavisati. Wenn er fortgezogen ist, kleidet er sich am Morgen an, nimmt Schale und Robe und betritt ein Dorf oder einen Marktflecken zum Almosengang, ohne Körper, Sprache und Geist zu bewachen, ohne die Achtsamkeit zu verankern und die Sinne zu zügeln.

Arakkhiteneva kāyena arakkhitāya vācāya anupaṭṭhitāya satiyā asaṁvutehi indriyehi so tattha passati gahapatiṁ vā gahapatiputtaṁ vā pañcahi kāmaguṇehi samappitaṁ samaṅgībhūtaṁ paricārayamānaṁ. Da sieht er einen Hausbesitzer oder das Kind eines Hausbesitzers, das mit den fünf Arten sinnlicher Erregung versorgt und ausgestattet ist und sich damit vergnügt.

Tassa evaṁ hoti: Er denkt:

‘mayaṁ kho pubbe agāriyabhūtā samānā pañcahi kāmaguṇehi samappitā samaṅgībhūtā paricārimhā. ‚Früher, als Laien, waren wir mit den fünf Arten sinnlicher Erregung versorgt und ausgestattet und vergnügten uns damit.

Saṁvijjanti kho pana me kule bhogā. Und es ist wahr, dass meine Familie wohlhabend ist.

Sakkā bhoge ca bhuñjituṁ puññāni ca kātun’ti. Ich könnte sowohl mein Vermögen genießen als auch Verdienst schaffen.‘

So sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattati. Er bricht die Schulung ab und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu.

Ayaṁ vuccati, bhikkhave, āvaṭṭabhayassa bhīto sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvatto. Das nennt man einen Mönch, der aus Furcht vor der Gefahr durch Strudel die Schulung abbricht und sich wieder einem geringeren Leben zuwendet.

‘Āvaṭṭabhayan’ti kho, bhikkhave, pañcannetaṁ kāmaguṇānaṁ adhivacanaṁ. ‚Gefahr durch Strudel‘ ist ein Ausdruck für die fünf Arten sinnlicher Erregung.

Katamañca, bhikkhave, susukābhayaṁ? Und was, Mönche und Nonnen, ist die Gefahr durch Haie?

Idha, bhikkhave, ekacco kulaputto saddhā agārasmā anagāriyaṁ pabbajito hoti: Da ist ein ehrbarer Mensch aus Vertrauen aus dem Haus fortgezogen ins hauslose Leben im Gedanken:

‘otiṇṇomhi jātiyā jarāya maraṇena sokehi paridevehi dukkhehi domanassehi upāyāsehi dukkhotiṇṇo dukkhapareto; ‚Ich bin in Wiedergeburt, Alter und Tod versunken, in Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. Ich bin im Leiden versunken, ins Leiden verstrickt.

appeva nāma imassa kevalassa dukkhakkhandhassa antakiriyā paññāyethā’ti. Hoffentlich kann ich ein Ende dieser ganzen Masse des Leidens finden.‘

So evaṁ pabbajito samāno pubbaṇhasamayaṁ nivāsetvā pattacīvaramādāya gāmaṁ vā nigamaṁ vā piṇḍāya pavisati. Wenn er fortgezogen ist, kleidet er sich am Morgen an, nimmt Schale und Robe und betritt ein Dorf oder einen Marktflecken zum Almosengang, ohne Körper, Sprache und Geist zu bewachen, ohne die Achtsamkeit zu verankern und die Sinne zu zügeln.

Arakkhiteneva kāyena arakkhitāya vācāya anupaṭṭhitāya satiyā asaṁvutehi indriyehi so tattha passati mātugāmaṁ dunnivatthaṁ vā duppārutaṁ vā. Da sieht er eine knapp bekleidete Frauensperson mit freizügiger Kleidung.

Tassa mātugāmaṁ disvā dunnivatthaṁ vā duppārutaṁ vā rāgo cittaṁ anuddhaṁseti. Wollust befällt seinen Geist

So rāgānuddhaṁsena cittena sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattati. und er bricht die Schulung ab und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu.

Ayaṁ vuccati, bhikkhave, susukābhayassa bhīto sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvatto. Das nennt man einen Mönch, der aus Furcht vor der Gefahr durch Haie die Schulung abbricht und sich wieder einem geringeren Leben zuwendet.

‘Susukābhayan’ti kho, bhikkhave, mātugāmassetaṁ adhivacanaṁ. ‚Gefahr durch Haie‘ ist ein Ausdruck für Frauenspersonen.

Imāni kho, bhikkhave, cattāri bhayāni, idhekacce puggale imasmiṁ dhammavinaye agārasmā anagāriyaṁ pabbajite pāṭikaṅkhitabbānī”ti. Das sind die vier Gefahren, auf die sich ein Mensch, der in dieser Lehre und Schulung aus dem Haus fortgezogen ist ins hauslose Leben, einstellen soll.“

Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.

Attamanā te bhikkhū bhagavato bhāsitaṁ abhinandunti. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Buddha.

Cātumasuttaṁ niṭṭhitaṁ sattamaṁ.
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