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Majjhima Nikāya 77 Mittlere Lehrreden 77
Mahāsakuludāyisutta Die längere Lehrrede mit Sakuludāyī
Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:
ekaṁ samayaṁ bhagavā rājagahe viharati veḷuvane kalandakanivāpe. Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf, im Bambuswäldchen, am Futterplatz der Eichhörnchen.
Tena kho pana samayena sambahulā abhiññātā abhiññātā paribbājakā moranivāpe paribbājakārāme paṭivasanti, seyyathidaṁ—Zu dieser Zeit nun befanden sich einige sehr namhafte Wanderer im Wandererkloster am Futterplatz der Pfauen.
annabhāro varadharo sakuludāyī ca paribbājako aññe ca abhiññātā abhiññātā paribbājakā. Unter ihnen waren Annabhāra, Varadhara, Sakuludāyī und andere sehr namhafte Wanderer.
Atha kho bhagavā pubbaṇhasamayaṁ nivāsetvā pattacīvaramādāya rājagahaṁ piṇḍāya pāvisi. Da kleidete der Buddha sich am Morgen an, nahm Schale und Robe und betrat Rājagaha zum Almosengang.
Atha kho bhagavato etadahosi: Da kam ihm in den Sinn:
“atippago kho tāva rājagahe piṇḍāya carituṁ. „Es ist zu früh für den Almosengang in Rājagaha.
Yannūnāhaṁ yena moranivāpo paribbājakārāmo yena sakuludāyī paribbājako tenupasaṅkameyyan”ti. Warum besuche ich nicht den Wanderer Sakuludāyī im Wandererkloster am Futterplatz der Pfauen?“
Atha kho bhagavā yena moranivāpo paribbājakārāmo tenupasaṅkami. Und der Buddha ging zu dem Wandererkloster.
Tena kho pana samayena sakuludāyī paribbājako mahatiyā paribbājakaparisāya saddhiṁ nisinno hoti unnādiniyā uccāsaddamahāsaddāya anekavihitaṁ tiracchānakathaṁ kathentiyā, seyyathidaṁ—Zu dieser Zeit saß Sakuludāyī mit einer großen Versammlung von Wanderern beisammen, und sie machten einen Tumult, einen Höllenlärm. Sie führten unwürdige Gespräche aller Art
rājakathaṁ corakathaṁ mahāmattakathaṁ senākathaṁ bhayakathaṁ yuddhakathaṁ annakathaṁ pānakathaṁ vatthakathaṁ sayanakathaṁ mālākathaṁ gandhakathaṁ ñātikathaṁ yānakathaṁ gāmakathaṁ nigamakathaṁ nagarakathaṁ janapadakathaṁ itthikathaṁ sūrakathaṁ visikhākathaṁ kumbhaṭṭhānakathaṁ pubbapetakathaṁ nānattakathaṁ lokakkhāyikaṁ samuddakkhāyikaṁ itibhavābhavakathaṁ iti vā. wie Gespräche über Könige, Räuber und Oberminister, über Heere, Bedrohungen und Kriege, über Essen, Trinken, Kleider und Schlafstellen, über Kränze und Düfte, über die Familie, Fahrzeuge, Dörfer, Marktflecken, Städte und Länder, über Frauen und Helden, Straßen- und Brunnengespräch, Gespräch über Verstorbene, über allerlei Dinge, Geschichten vom Land und vom Meer und Gespräche über Wiedergeburt in diesem oder jenem Daseinszustand.
Addasā kho sakuludāyī paribbājako bhagavantaṁ dūratova āgacchantaṁ. Sakuludāyī sah den Buddha von Weitem kommen
Disvāna sakaṁ parisaṁ saṇṭhāpeti: und brachte seine Versammlung zum Schweigen:
“appasaddā bhonto hontu; „Seid still, gute Herren,
mā bhonto saddamakattha. macht keinen Lärm.
Ayaṁ samaṇo gotamo āgacchati; Hier kommt der Asket Gotama.
appasaddakāmo kho pana so āyasmā appasaddassa vaṇṇavādī. Der Ehrwürdige liebt die Stille und preist die Stille.
Appeva nāma appasaddaṁ parisaṁ viditvā upasaṅkamitabbaṁ maññeyyā”ti. Wenn er sieht, dass unsere Versammlung still ist, wird er es hoffentlich für angebracht halten, näherzukommen.“
Atha kho te paribbājakā tuṇhī ahesuṁ. Und diese Wanderer verstummten.
Atha kho bhagavā yena sakuludāyī paribbājako tenupasaṅkami. Da ging der Buddha zum Wanderer Sakuludāyī,
Atha kho sakuludāyī paribbājako bhagavantaṁ etadavoca: und dieser sagte zu ihm:
“etu kho, bhante, bhagavā. „Der Gesegnete komme her, Herr!
Svāgataṁ, bhante, bhagavato. Willkommen dem Gesegneten, Herr!
Cirassaṁ kho, bhante, bhagavā imaṁ pariyāyamakāsi yadidaṁ idhāgamanāya. Es ist lange her, dass du die Gelegenheit genutzt hast, hierherzukommen.
Nisīdatu, bhante, bhagavā; Setz dich bitte, Herr,
idamāsanaṁ paññattan”ti. dieser Sitz ist bereit.“
Nisīdi bhagavā paññatte āsane. Der Buddha setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz,
Sakuludāyīpi kho paribbājako aññataraṁ nīcaṁ āsanaṁ gahetvā ekamantaṁ nisīdi. während Sakuludāyī einen niedrigeren Sitz nahm und sich zur Seite hinsetzte.
Ekamantaṁ nisinnaṁ kho sakuludāyiṁ paribbājakaṁ bhagavā etadavoca: Der Buddha sagte zu ihm:
“Kāya nuttha, udāyi, etarahi kathāya sannisinnā, kā ca pana vo antarākathā vippakatā”ti? „Udāyī, worüber habt ihr gerade gesprochen, als ihr hier beisammensaßt? Welches Gespräch wurde unterbrochen?“
“Tiṭṭhatesā, bhante, kathā yāya mayaṁ etarahi kathāya sannisinnā. „Herr, das, worüber wir gerade gesprochen haben, wollen wir beiseite lassen.
Nesā, bhante, kathā bhagavato dullabhā bhavissati pacchāpi savanāya. Es wird nicht schwer für dich sein, das später zu erfahren.
Purimāni, bhante, divasāni purimatarāni nānātitthiyānaṁ samaṇabrāhmaṇānaṁ kutūhalasālāyaṁ sannisinnānaṁ sannipatitānaṁ ayamantarākathā udapādi: Herr, vor ein paar Tagen saßen mehrere Asketen, Brahmanen und Wanderer, die verschiedenen anderen Konfessionen anhängen, in der Debattierhalle beisammen, und dieses Gespräch kam unter ihnen auf:
‘lābhā vata, bho, aṅgamagadhānaṁ, suladdhalābhā vata, bho, aṅgamagadhānaṁ. ‚Die Menschen von Aṅga und Magadha haben Glück, so großes Glück!
Tatrime samaṇabrāhmaṇā saṅghino gaṇino gaṇācariyā ñātā yasassino titthakarā sādhusammatā bahujanassa rājagahaṁ vassāvāsaṁ osaṭā. Denn da sind diese Asketen und Brahmanen, die einen Orden oder eine Gemeinschaft leiten, die eine Gemeinschaft unterweisen. Sie sind namhafte und berühmte Religionsstifter, die von vielen als heilig erachtet werden. Und sie sind für den Regenzeitaufenthalt nach Rājagaha herabgekommen.
Ayampi kho pūraṇo kassapo saṅghī ceva gaṇī ca gaṇācariyo ca ñāto yasassī titthakaro sādhusammato bahujanassa; Dieser Pūraṇa Kassapa ist einer, der einen Orden und eine Gemeinschaft leitet
sopi rājagahaṁ vassāvāsaṁ osaṭo. und für den Regenzeitaufenthalt nach Rājagaha herabgekommen ist,
Ayampi kho makkhali gosālo …pe… ebenso dieser Bambusstab-Asket Gosāla,
ajito kesakambalo … Ajita mit der Haardecke,
pakudho kaccāyano … Pakudha Kaccāyana,
sañjayo belaṭṭhaputto … Sañjaya Belaṭṭhiputta
nigaṇṭho nāṭaputto saṅghī ceva gaṇī ca gaṇācariyo ca ñāto yasassī titthakaro sādhusammato bahujanassa; und der Jaina-Asket aus dem Stamm Ñātika.
sopi rājagahaṁ vassāvāsaṁ osaṭo.
Ayampi kho samaṇo gotamo saṅghī ceva gaṇī ca gaṇācariyo ca ñāto yasassī titthakaro sādhusammato bahujanassa; Auch dieser Asket Gotama leitet einen Orden und eine Gemeinschaft und unterweist eine Gemeinschaft. Er ist ein namhafter und berühmter Religionsstifter, der von vielen als heilig erachtet wird.
sopi rājagahaṁ vassāvāsaṁ osaṭo. Und auch er ist für den Regenzeitaufenthalt nach Rājagaha herabgekommen.
Ko nu kho imesaṁ bhavataṁ samaṇabrāhmaṇānaṁ saṅghīnaṁ gaṇīnaṁ gaṇācariyānaṁ ñātānaṁ yasassinaṁ titthakarānaṁ sādhusammatānaṁ bahujanassa sāvakānaṁ sakkato garukato mānito pūjito, kañca pana sāvakā sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharantī’ti? Welcher dieser Asketen und Brahmanen wird von seinen Schülern geehrt, geachtet, gewürdigt und verehrt? Und wie bleiben ihm seine Schüler, die ihn ehren und achten, ergeben?‘
Tatrekacce evamāhaṁsu: Manche sagten:
‘ayaṁ kho pūraṇo kassapo saṅghī ceva gaṇī ca gaṇācariyo ca ñāto yasassī titthakaro sādhusammato bahujanassa; ‚Dieser Pūraṇa Kassapa leitet einen Orden und eine Gemeinschaft und unterweist eine Gemeinschaft. Er ist ein namhafter und berühmter Religionsstifter, der von vielen als heilig erachtet wird.
so ca kho sāvakānaṁ na sakkato na garukato na mānito na pūjito, na ca pana pūraṇaṁ kassapaṁ sāvakā sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. Aber er wird von seinen Schülern nicht geehrt, geachtet, gewürdigt und verehrt. Und seine Schüler, die ihn nicht ehren und achten, bleiben ihm nicht ergeben.
Bhūtapubbaṁ pūraṇo kassapo anekasatāya parisāya dhammaṁ deseti. Einmal geschah es, dass er eine Versammlung von vielen Hundert unterwies.
Tatraññataro pūraṇassa kassapassa sāvako saddamakāsi: Da machte einer seiner Schüler einen Lärm:
“mā bhonto pūraṇaṁ kassapaṁ etamatthaṁ pucchittha; „Meine guten Herren, fragt nicht Pūraṇa Kassapa danach.
neso etaṁ jānāti; Er weiß es nicht.
mayametaṁ jānāma, amhe etamatthaṁ pucchatha; Ich weiß es. Fragt mich danach,
mayametaṁ bhavantānaṁ byākarissāmā”ti. und ich werde euch antworten.“
Bhūtapubbaṁ pūraṇo kassapo bāhā paggayha kandanto na labhati: Einmal geschah es, dass Pūraṇa Kassapa nicht durchkam, obwohl er mit erhobenen Armen ausrief:
“appasaddā bhonto hontu, mā bhonto saddamakattha. „Seid still, gute Herren, macht keinen Lärm.
Nete, bhavante, pucchanti, amhe ete pucchanti; Sie fragen nicht euch, sie fragen mich!
mayametesaṁ byākarissāmā”ti. Ich werde euch antworten!“
Bahū kho pana pūraṇassa kassapassa sāvakā vādaṁ āropetvā apakkantā: Tatsächlich haben ihn viele seiner Schüler verlassen, nachdem sie seine Doktrin widerlegt hatten:
“na tvaṁ imaṁ dhammavinayaṁ ājānāsi, ahaṁ imaṁ dhammavinayaṁ ājānāmi, kiṁ tvaṁ imaṁ dhammavinayaṁ ājānissasi? Micchāpaṭipanno tvamasi, ahamasmi sammāpaṭipanno, sahitaṁ me, asahitaṁ te, purevacanīyaṁ pacchā avaca, pacchāvacanīyaṁ pure avaca, adhiciṇṇaṁ te viparāvattaṁ, āropito te vādo, niggahitosi, cara vādappamokkhāya, nibbeṭhehi vā sace pahosī”ti. „Du verstehst diese Lehre und Schulung nicht. Ich verstehe diese Lehre und Schulung. Was, du verstehst diese Lehre und Schulung? Du übst falsch. Ich übe richtig. Ich bleibe beim Thema, du nicht. Was zuerst gesagt werden sollte, hast du zuletzt gesagt. Was zuletzt gesagt werden sollte, hast du zuerst gesagt. Was du dir so gut ausgedacht hast, ist entkräftet. Deine Doktrin ist widerlegt. Auf, rette deine Doktrin! Du steckst in der Falle; befreie dich daraus – wenn du kannst!“
Iti pūraṇo kassapo sāvakānaṁ na sakkato na garukato na mānito na pūjito, na ca pana pūraṇaṁ kassapaṁ sāvakā sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. So wird Pūraṇa Kassapa von seinen Schülern nicht geehrt, geachtet, gewürdigt und verehrt. Im Gegenteil: Seine Schüler, die ihn nicht ehren und achten, bleiben ihm nicht ergeben.
Akkuṭṭho ca pana pūraṇo kassapo dhammakkosenā’ti. Er wird vielmehr geschmäht, und das zu Recht.‘
Ekacce evamāhaṁsu: Andere sagten:
‘ayampi kho makkhali gosālo …pe… ‚Dieser Bambusstab-Asket Gosāla …
ajito kesakambalo … Ajita mit der Haardecke …
pakudho kaccāyano … Pakudha Kaccāyana …
sañjayo belaṭṭhaputto … Sañjaya Belaṭṭhiputta …
nigaṇṭho nāṭaputto saṅghī ceva gaṇī ca gaṇācariyo ca ñāto yasassī titthakaro sādhusammato bahujanassa; Der Jaina-Asket aus dem Stamm Ñātika leitet einen Orden und eine Gemeinschaft und unterweist eine Gemeinschaft. Er ist ein namhafter und berühmter Religionsstifter, der von vielen als heilig erachtet wird.
so ca kho sāvakānaṁ na sakkato na garukato na mānito na pūjito, na ca pana nigaṇṭhaṁ nāṭaputtaṁ sāvakā sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. Aber er wird von seinen Schülern nicht geehrt, geachtet, gewürdigt und verehrt. Und seine Schüler, die ihn nicht ehren und achten, bleiben ihm nicht ergeben.
Bhūtapubbaṁ nigaṇṭho nāṭaputto anekasatāya parisāya dhammaṁ deseti. Einmal geschah es, dass er eine Versammlung von vielen Hundert unterwies.
Tatraññataro nigaṇṭhassa nāṭaputtassa sāvako saddamakāsi: Da machte einer seiner Schüler einen Lärm:
“mā bhonto nigaṇṭhaṁ nāṭaputtaṁ etamatthaṁ pucchittha; „Meine guten Herren, fragt nicht den Jaina Ñātika danach.
neso etaṁ jānāti; Er weiß es nicht.
mayametaṁ jānāma, amhe etamatthaṁ pucchatha; Ich weiß es. Fragt mich danach,
mayametaṁ bhavantānaṁ byākarissāmā”ti. und ich werde euch antworten.“
Bhūtapubbaṁ nigaṇṭho nāṭaputto bāhā paggayha kandanto na labhati: Einmal geschah es, dass der Jaina Ñātika nicht durchkam, obwohl er mit erhobenen Armen ausrief:
“appasaddā bhonto hontu, mā bhonto saddamakattha. „Seid still, gute Herren, macht keinen Lärm.
Nete bhavante pucchanti, amhe ete pucchanti; Sie fragen nicht euch, sie fragen mich!
mayametesaṁ byākarissāmā”ti. Ich werde euch antworten!“
Bahū kho pana nigaṇṭhassa nāṭaputtassa sāvakā vādaṁ āropetvā apakkantā: Tatsächlich haben ihn viele seiner Schüler verlassen, nachdem sie seine Doktrin widerlegt hatten:
“na tvaṁ imaṁ dhammavinayaṁ ājānāsi, ahaṁ imaṁ dhammavinayaṁ ājānāmi. Kiṁ tvaṁ imaṁ dhammavinayaṁ ājānissasi? Micchāpaṭipanno tvamasi. Ahamasmi sammāpaṭipanno. Sahitaṁ me asahitaṁ te, purevacanīyaṁ pacchā avaca, pacchāvacanīyaṁ pure avaca, adhiciṇṇaṁ te viparāvattaṁ, āropito te vādo, niggahitosi, cara vādappamokkhāya, nibbeṭhehi vā sace pahosī”ti. „Du verstehst diese Lehre und Schulung nicht. Ich verstehe diese Lehre und Schulung. Was, du verstehst diese Lehre und Schulung? Du übst falsch. Ich übe richtig. Ich bleibe beim Thema, du nicht. Was zuerst gesagt werden sollte, hast du zuletzt gesagt. Was zuletzt gesagt werden sollte, hast du zuerst gesagt. Was du dir so gut ausgedacht hast, ist entkräftet. Deine Doktrin ist widerlegt. Auf, rette deine Doktrin! Du steckst in der Falle; befreie dich daraus – wenn du kannst!“
Iti nigaṇṭho nāṭaputto sāvakānaṁ na sakkato na garukato na mānito na pūjito, na ca pana nigaṇṭhaṁ nāṭaputtaṁ sāvakā sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. So wird der Jaina Ñātika von seinen Schülern nicht geehrt, geachtet, gewürdigt und verehrt. Im Gegenteil: Seine Schüler, die ihn nicht ehren und achten, bleiben ihm nicht ergeben.
Akkuṭṭho ca pana nigaṇṭho nāṭaputto dhammakkosenā’ti. Er wird vielmehr geschmäht, und das zu Recht.‘
Ekacce evamāhaṁsu: Andere sagten:
‘ayampi kho samaṇo gotamo saṅghī ceva gaṇī ca gaṇācariyo ca ñāto yasassī titthakaro sādhusammato bahujanassa; ‚Dieser Asket Gotama leitet einen Orden und eine Gemeinschaft und unterweist eine Gemeinschaft. Er ist ein namhafter und berühmter Religionsstifter, der von vielen als heilig erachtet wird.
so ca kho sāvakānaṁ sakkato garukato mānito pūjito, samaṇañca pana gotamaṁ sāvakā sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. Und er wird von seinen Schülern geehrt, geachtet, gewürdigt und verehrt. Und seine Schüler, die ihn ehren und achten, bleiben ihm ergeben.
Bhūtapubbaṁ samaṇo gotamo anekasatāya parisāya dhammaṁ desesi. Einmal geschah es, dass er eine Versammlung von vielen Hundert unterwies.
Tatraññataro samaṇassa gotamassa sāvako ukkāsi. Da räusperte sich einer seiner Schüler.
Tamenāññataro sabrahmacārī jaṇṇukena ghaṭṭesi: Und einer seiner geistlichen Gefährten stieß ihn mit dem Knie an, um ihm zu bedeuten:
“appasaddo āyasmā hotu, māyasmā saddamakāsi, satthā no bhagavā dhammaṁ desesī”ti. „Sch, Ehrwürdiger, mach keinen Lärm! Unser Lehrer, der Gesegnete, lehrt!“
Yasmiṁ samaye samaṇo gotamo anekasatāya parisāya dhammaṁ deseti, neva tasmiṁ samaye samaṇassa gotamassa sāvakānaṁ khipitasaddo vā hoti ukkāsitasaddo vā. Während der Asket Gotama eine Versammlung von vielen Hundert unterweist, gibt es kein Geräusch von Husten oder Räuspern von seinen Schülern.
Tamenaṁ mahājanakāyo paccāsīsamānarūpo paccupaṭṭhito hoti: Diese große Menschenmenge ist in gespannter Bereitschaft:
“yaṁ no bhagavā dhammaṁ bhāsissati taṁ no sossāmā”ti. „Was immer der Buddha lehrt, dem wollen wir lauschen!“
Seyyathāpi nāma puriso cātummahāpathe khuddamadhuṁ anelakaṁ pīḷeyya. Wie wenn ein Mensch an einer Kreuzung reinen Zwergbienenhonig auspressen würde,
Tamenaṁ mahājanakāyo paccāsīsamānarūpo paccupaṭṭhito assa. und eine große Menschenmenge wäre in gespannter Bereitschaft.
Evameva yasmiṁ samaye samaṇo gotamo anekasatāya parisāya dhammaṁ deseti, neva tasmiṁ samaye samaṇassa gotamassa sāvakānaṁ khipitasaddo vā hoti ukkāsitasaddo vā. Ebenso gibt es, während der Asket Gotama eine Versammlung von vielen Hundert unterweist, kein Geräusch von Husten oder Räuspern von seinen Schülern.
Tamenaṁ mahājanakāyo paccāsīsamānarūpo paccupaṭṭhito hoti: Diese große Menschenmenge ist in gespannter Bereitschaft:
“yaṁ no bhagavā dhammaṁ bhāsissati taṁ no sossāmā”ti. „Was immer der Buddha lehrt, dem wollen wir lauschen!“
Yepi samaṇassa gotamassa sāvakā sabrahmacārīhi sampayojetvā sikkhaṁ paccakkhāya hīnāyāvattanti tepi satthu ceva vaṇṇavādino honti, dhammassa ca vaṇṇavādino honti, saṅghassa ca vaṇṇavādino honti, attagarahinoyeva honti anaññagarahino, “mayamevamhā alakkhikā mayaṁ appapuññā te mayaṁ evaṁ svākkhāte dhammavinaye pabbajitvā nāsakkhimhā yāvajīvaṁ paripuṇṇaṁ parisuddhaṁ brahmacariyaṁ caritun”ti. Selbst wenn Schüler des Asketen Gotama die Schulung abbrechen und sich wieder einem geringeren Leben zuwenden, nachdem sie mit ihren geistlichen Gefährten aneinandergeraten sind, sprechen sie nur lobend über den Lehrer, die Lehre und den Saṅgha. Sie tadeln nur sich selbst, nicht andere: „Wir sind Pechvögel, wir hatten wenig Verdienst. Denn nachdem wir in einer so gut erklärten Lehre und Schulung fortgezogen waren, waren wir nicht in der Lage, das vollkommene und reine geistliche Leben führen, solange wir leben.“
Te ārāmikabhūtā vā upāsakabhūtā vā pañcasikkhāpade samādāya vattanti. Sie werden Klosterhelfer oder Laienschüler, sie fahren fort, indem sie die fünf Ethikregeln aufnehmen.
Iti samaṇo gotamo sāvakānaṁ sakkato garukato mānito pūjito, samaṇañca pana gotamaṁ sāvakā sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharantī’”ti. So wird der Asket Gotama von seinen Schülern geehrt, geachtet, gewürdigt und verehrt. Und so bleiben ihm seine Schüler, die ihn ehren und achten, ergeben.‘“
“Kati pana tvaṁ, udāyi, mayi dhamme samanupassasi, yehi mamaṁ sāvakā sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharantī”ti? „Aber Udāyī, wie viele Eigenschaften siehst du bei mir, wegen denen meine Schüler mich ehren, achten, würdigen und verehren? Und wegen denen sie, die mich ehren und achten, mir ergeben bleiben?“
“Pañca kho ahaṁ, bhante, bhagavati dhamme samanupassāmi yehi bhagavantaṁ sāvakā sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. „Herr, ich sehe beim Buddha fünf solcher Eigenschaften.
Katame pañca? Welche fünf?
Bhagavā hi, bhante, appāhāro, appāhāratāya ca vaṇṇavādī. Der Buddha isst wenig und preist es, wenig zu essen.
Yampi, bhante, bhagavā appāhāro, appāhāratāya ca vaṇṇavādī imaṁ kho ahaṁ, bhante, bhagavati paṭhamaṁ dhammaṁ samanupassāmi yena bhagavantaṁ sāvakā sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. Das ist die erste solche Eigenschaft, die ich beim Buddha sehe.
Puna caparaṁ, bhante, bhagavā santuṭṭho itarītarena cīvarena, itarītaracīvarasantuṭṭhiyā ca vaṇṇavādī. Weiterhin ist der Buddha mit jeder Art von Robe zufrieden und preist solche Zufriedenheit.
Yampi, bhante, bhagavā santuṭṭho itarītarena cīvarena, itarītaracīvarasantuṭṭhiyā ca vaṇṇavādī, imaṁ kho ahaṁ, bhante, bhagavati dutiyaṁ dhammaṁ samanupassāmi yena bhagavantaṁ sāvakā sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. Das ist die zweite solche Eigenschaft, die ich beim Buddha sehe.
Puna caparaṁ, bhante, bhagavā santuṭṭho itarītarena piṇḍapātena, itarītarapiṇḍapātasantuṭṭhiyā ca vaṇṇavādī. Weiterhin ist der Buddha mit jeder Art von Almosen zufrieden und preist solche Zufriedenheit.
Yampi, bhante, bhagavā santuṭṭho itarītarena piṇḍapātena, itarītarapiṇḍapātasantuṭṭhiyā ca vaṇṇavādī, imaṁ kho ahaṁ, bhante, bhagavati tatiyaṁ dhammaṁ samanupassāmi yena bhagavantaṁ sāvakā sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. Das ist die dritte solche Eigenschaft, die ich beim Buddha sehe.
Puna caparaṁ, bhante, bhagavā santuṭṭho itarītarena senāsanena, itarītarasenāsanasantuṭṭhiyā ca vaṇṇavādī. Weiterhin ist der Buddha mit jeder Art von Unterkunft zufrieden und preist solche Zufriedenheit.
Yampi, bhante, bhagavā santuṭṭho itarītarena senāsanena, itarītarasenāsanasantuṭṭhiyā ca vaṇṇavādī, imaṁ kho ahaṁ, bhante, bhagavati catutthaṁ dhammaṁ samanupassāmi yena bhagavantaṁ sāvakā sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. Das ist die vierte solche Eigenschaft, die ich beim Buddha sehe.
Puna caparaṁ, bhante, bhagavā pavivitto, pavivekassa ca vaṇṇavādī. Weiterhin lebt der Buddha abgeschieden und preist die Abgeschiedenheit.
Yampi, bhante, bhagavā pavivitto, pavivekassa ca vaṇṇavādī, imaṁ kho ahaṁ, bhante, bhagavati pañcamaṁ dhammaṁ samanupassāmi yena bhagavantaṁ sāvakā sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. Das ist die fünfte solche Eigenschaft, die ich beim Buddha sehe.
Ime kho ahaṁ, bhante, bhagavati pañca dhamme samanupassāmi yehi bhagavantaṁ sāvakā sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharantī”ti. Das sind die fünf Eigenschaften, die ich beim Buddha sehe, wegen denen seine Schüler ihn ehren, achten, würdigen und verehren; und wegen denen sie, die ihn ehren und achten, ihm ergeben bleiben.“
“‘Appāhāro samaṇo gotamo, appāhāratāya ca vaṇṇavādī’ti, iti ce maṁ, udāyi, sāvakā sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya vihareyyuṁ, santi kho pana me, udāyi, sāvakā kosakāhārāpi aḍḍhakosakāhārāpi beluvāhārāpi aḍḍhabeluvāhārāpi. „Angenommen, Udāyī, meine Schüler wären mir ergeben, weil ich wenig esse. Nun gibt es da Schüler von mir, die einen Trinkbecher voll Essen zu sich nehmen oder einen halben Trinkbecher; sie essen eine Dattelpflaume oder eine halbe Dattelpflaume.
Ahaṁ kho pana, udāyi, appekadā iminā pattena samatittikampi bhuñjāmi bhiyyopi bhuñjāmi. Aber ich esse manchmal sogar diese Schale bis zum Rand gefüllt oder sogar mehr.
‘Appāhāro samaṇo gotamo, appāhāratāya ca vaṇṇavādī’ti, iti ce maṁ, udāyi, sāvakā sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya vihareyyuṁ, ye te, udāyi, mama sāvakā kosakāhārāpi aḍḍhakosakāhārāpi beluvāhārāpi aḍḍhabeluvāhārāpi na maṁ te iminā dhammena sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya vihareyyuṁ. Wenn es also so wäre, dass meine Schüler mir ergeben wären, weil ich wenig esse, so wären die Schüler, die sogar noch weniger essen, mir nicht ergeben.
‘Santuṭṭho samaṇo gotamo itarītarena cīvarena, itarītaracīvarasantuṭṭhiyā ca vaṇṇavādī’ti, iti ce maṁ, udāyi, sāvakā sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya vihareyyuṁ, santi kho pana me, udāyi, sāvakā paṁsukūlikā lūkhacīvaradharā te susānā vā saṅkārakūṭā vā pāpaṇikā vā nantakāni uccinitvā saṅghāṭiṁ karitvā dhārenti. Angenommen, meine Schüler wären mir ergeben, weil ich mit jeder Art von Robe zufrieden bin. Nun gibt es da Schüler von mir, die Fetzenroben haben und schäbige Roben tragen. Sie sammeln Fetzen von Leichenfeldern, Müllhalden oder Läden, flicken daraus eine Robe zusammen und tragen sie.
Ahaṁ kho panudāyi, appekadā gahapaticīvarāni dhāremi daḷhāni satthalūkhāni alābulomasāni. Aber ich trage manchmal Roben, die von Hausbesitzern gespendet wurden, die robust sind, aber neben denen der Flaum von Flaschenkürbissen grob ist.
‘Santuṭṭho samaṇo gotamo itarītarena cīvarena, itarītaracīvarasantuṭṭhiyā ca vaṇṇavādī’ti, iti ce maṁ, udāyi, sāvakā sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya vihareyyuṁ, ye te, udāyi, mama sāvakā paṁsukūlikā lūkhacīvaradharā te susānā vā saṅkārakūṭā vā pāpaṇikā vā nantakāni uccinitvā saṅghāṭiṁ karitvā dhārenti, na maṁ te iminā dhammena sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya vihareyyuṁ. Wenn es also so wäre, dass meine Schüler mir ergeben wären, weil ich mit jeder Art von Robe zufrieden bin, so wären die Schüler, die Fetzenroben tragen, mir nicht ergeben.
‘Santuṭṭho samaṇo gotamo itarītarena piṇḍapātena, itarītarapiṇḍapātasantuṭṭhiyā ca vaṇṇavādī’ti, iti ce maṁ, udāyi, sāvakā sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya vihareyyuṁ, santi kho pana me, udāyi, sāvakā piṇḍapātikā sapadānacārino uñchāsake vate ratā, te antaragharaṁ paviṭṭhā samānā āsanenapi nimantiyamānā na sādiyanti. Angenommen, meine Schüler wären mir ergeben, weil ich mit jeder Art von Almosen zufrieden bin. Nun gibt es da Schüler von mir, die nur Almosen essen, die der Reihe nach um Almosen umherziehen und sich über alles freuen, was sie einsammeln. Wenn sie eine bewohnte Gegend betreten haben, stimmen sie nicht zu, wenn sie eingeladen werden, sich zu setzen.
Ahaṁ kho panudāyi, appekadā nimantanepi bhuñjāmi sālīnaṁ odanaṁ vicitakāḷakaṁ anekasūpaṁ anekabyañjanaṁ. Aber ich esse manchmal auf eine Einladung hin feinen gekochten Reis, aus dem die dunklen Körner ausgelesen sind und der mit vielen Suppen und Soßen angerichtet ist.
‘Santuṭṭho samaṇo gotamo itarītarena piṇḍapātena, itarītarapiṇḍapātasantuṭṭhiyā ca vaṇṇavādī’ti, iti ce maṁ, udāyi, sāvakā sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya vihareyyuṁ, ye te, udāyi, mama sāvakā piṇḍapātikā sapadānacārino uñchāsake vate ratā te antaragharaṁ paviṭṭhā samānā āsanenapi nimantiyamānā na sādiyanti, na maṁ te iminā dhammena sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya vihareyyuṁ. Wenn es also so wäre, dass meine Schüler mir ergeben wären, weil ich mit jeder Art von Almosen zufrieden bin, so wären die Schüler, die nur Almosen essen, mir nicht ergeben.
‘Santuṭṭho samaṇo gotamo itarītarena senāsanena, itarītarasenāsanasantuṭṭhiyā ca vaṇṇavādī’ti, iti ce maṁ, udāyi, sāvakā sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya vihareyyuṁ, santi kho pana me, udāyi, sāvakā rukkhamūlikā abbhokāsikā, te aṭṭhamāse channaṁ na upenti. Angenommen, meine Schüler wären mir ergeben, weil ich mit jeder Art von Unterkunft zufrieden bin. Nun gibt es da Schüler von mir, die am Fuß eines Baumes leben, unter freiem Himmel. Acht Monate lang gehen sie unter kein Dach.
Ahaṁ kho panudāyi, appekadā kūṭāgāresupi viharāmi ullittāvalittesu nivātesu phusitaggaḷesu pihitavātapānesu. Aber ich lebe manchmal sogar in einem Giebelhaus, das innen und außen verputzt ist, zugfrei, die Türen gut eingepasst und die Fenster geschlossen.
‘Santuṭṭho samaṇo gotamo itarītarena senāsanena, itarītarasenāsanasantuṭṭhiyā ca vaṇṇavādī’ti, iti ce maṁ, udāyi, sāvakā sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya vihareyyuṁ, ye te, udāyi, mama sāvakā rukkhamūlikā abbhokāsikā te aṭṭhamāse channaṁ na upenti, na maṁ te iminā dhammena sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya vihareyyuṁ. Wenn es also so wäre, dass meine Schüler mir ergeben wären, weil ich mit jeder Art von Unterkunft zufrieden bin, so wären die Schüler, die am Fuß eines Baumes leben, mir nicht ergeben.
‘Pavivitto samaṇo gotamo, pavivekassa ca vaṇṇavādī’ti, iti ce maṁ, udāyi, sāvakā sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya vihareyyuṁ, santi kho pana me, udāyi, sāvakā āraññikā pantasenāsanā araññavanapatthāni pantāni senāsanāni ajjhogāhetvā viharanti, te anvaddhamāsaṁ saṅghamajjhe osaranti pātimokkhuddesāya. Angenommen, meine Schüler wären mir ergeben, weil ich abgeschieden lebe und die Abgeschiedenheit preise. Nun gibt es da Schüler von mir, die in der Wildnis in abgelegenen Unterkünften leben. Sie tauchen tief zu abgelegenen Unterkünften in der Wildnis und im Wald ein und leben dort; alle zwei Wochen kommen sie herab, um inmitten des Saṅgha die Ordenssatzung aufzusagen.
Ahaṁ kho panudāyi, appekadā ākiṇṇo viharāmi bhikkhūhi bhikkhunīhi upāsakehi upāsikāhi raññā rājamahāmattehi titthiyehi titthiyasāvakehi. Aber ich lebe manchmal von Mönchen und Nonnen bedrängt, von Laienmännern und Laienfrauen, von Herrschern und königlichen Oberministern und von Lehrern anderer Konfessionen und deren Schülern.
‘Pavivitto samaṇo gotamo, pavivekassa ca vaṇṇavādī’ti, iti ce maṁ, udāyi, sāvakā sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya vihareyyuṁ. Ye te, udāyi, mama sāvakā āraññakā pantasenāsanā araññavanapatthāni pantāni senāsanāni ajjhogāhetvā viharanti te anvaddhamāsaṁ saṅghamajjhe osaranti pātimokkhuddesāya, na maṁ te iminā dhammena sakkareyyuṁ garuṁ kareyyuṁ māneyyuṁ pūjeyyuṁ, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya vihareyyuṁ. Wenn es also so wäre, dass meine Schüler mir ergeben wären, weil ich abgeschieden lebe und die Abgeschiedenheit preise, so wären die Schüler, die in der Wildnis leben, mir nicht ergeben.
Iti kho, udāyi, na mamaṁ sāvakā imehi pañcahi dhammehi sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. Es sind also, Udāyī, nicht diese fünf Eigenschaften, wegen denen meine Schüler mich ehren, achten, würdigen und verehren; und wegen denen sie, die mich ehren und achten, mir ergeben bleiben.
Atthi kho, udāyi, aññe ca pañca dhammā yehi pañcahi dhammehi mamaṁ sāvakā sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. Es gibt fünf andere Eigenschaften, wegen denen meine Schüler mich ehren, achten, würdigen und verehren; und wegen denen sie, die mich ehren und achten, mir ergeben bleiben.
Katame pañca? Welche fünf?
Idhudāyi, mamaṁ sāvakā adhisīle sambhāventi: Da schätzen mich meine Schüler wegen der höheren Sittlichkeit:
‘sīlavā samaṇo gotamo paramena sīlakkhandhena samannāgato’ti. ‚Der Asket Gotama ist sittlich. Er besitzt den ganzen Umfang des sittlichen Verhaltens im höchsten Grad.‘
Yampudāyi, mamaṁ sāvakā adhisīle sambhāventi: Da das so ist,
‘sīlavā samaṇo gotamo paramena sīlakkhandhena samannāgato’ti, ayaṁ kho, udāyi, paṭhamo dhammo yena mamaṁ sāvakā sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. ist das die erste Eigenschaft, wegen der meine Schüler mir ergeben bleiben.
Puna caparaṁ, udāyi, mamaṁ sāvakā abhikkante ñāṇadassane sambhāventi: Dann schätzen mich da meine Schüler wegen meines vortrefflichen Erkennens und Sehens:
‘jānaṁyevāha samaṇo gotamo—jānāmīti, ‚Der Asket Gotama behauptet nur, zu erkennen, wenn er wirklich erkennt.
passaṁyevāha samaṇo gotamo—passāmīti; Er behauptet nur, zu sehen, wenn er wirklich sieht.
abhiññāya samaṇo gotamo dhammaṁ deseti no anabhiññāya; Er lehrt auf der Grundlage von unmittelbarer Einsicht, nicht ohne unmittelbare Einsicht.
sanidānaṁ samaṇo gotamo dhammaṁ deseti no anidānaṁ; Er lehrt begründet, nicht unbegründet.
sappāṭihāriyaṁ samaṇo gotamo dhammaṁ deseti no appāṭihāriyan’ti. Er lehrt mit einer beweisbaren Grundlage, nicht ohne beweisbare Grundlage.‘
Yampudāyi, mamaṁ sāvakā abhikkante ñāṇadassane sambhāventi: Da das so ist,
‘jānaṁyevāha samaṇo gotamo—jānāmīti,
passaṁyevāha samaṇo gotamo—passāmīti;
abhiññāya samaṇo gotamo dhammaṁ deseti no anabhiññāya;
sanidānaṁ samaṇo gotamo dhammaṁ deseti no anidānaṁ;
sappāṭihāriyaṁ samaṇo gotamo dhammaṁ deseti no appāṭihāriyan’ti, ayaṁ kho, udāyi, dutiyo dhammo yena mamaṁ sāvakā sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. ist das die zweite Eigenschaft, wegen der meine Schüler mir ergeben bleiben.
Puna caparaṁ, udāyi, mamaṁ sāvakā adhipaññāya sambhāventi: Dann schätzen mich da meine Schüler wegen meiner höheren Weisheit:
‘paññavā samaṇo gotamo paramena paññākkhandhena samannāgato; ‚Der Asket Gotama ist weise. Er besitzt den ganzen Umfang der Weisheit im höchsten Grad.
taṁ vata anāgataṁ vādapathaṁ na dakkhati, uppannaṁ vā parappavādaṁ na sahadhammena suniggahitaṁ niggaṇhissatīti—netaṁ ṭhānaṁ vijjati’. Es ist ganz unmöglich, dass er Gründe für künftigen Tadel nicht vorhersehen oder dass er die Doktrinen anderer, die aufkommen, nicht rechtmäßig und vollständig widerlegen könnte.‘
Taṁ kiṁ maññasi, udāyi, Was denkst du, Udāyī?
api nu me sāvakā evaṁ jānantā evaṁ passantā antarantarā kathaṁ opāteyyun”ti? Würden meine Schüler, wenn sie das erkennen und sehen, mir ins Wort fallen?“
“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“
“Na kho panāhaṁ, udāyi, sāvakesu anusāsaniṁ paccāsīsāmi; „Darum erwarte ich nicht, von meinen Schülern belehrt zu werden.
aññadatthu mamayeva sāvakā anusāsaniṁ paccāsīsanti. Ausnahmslos erwarten meine Schüler, von mir belehrt zu werden.
Yampudāyi, mamaṁ sāvakā adhipaññāya sambhāventi: Da das so ist,
‘paññavā samaṇo gotamo paramena paññākkhandhena samannāgato;
taṁ vata anāgataṁ vādapathaṁ na dakkhati, uppannaṁ vā parappavādaṁ na sahadhammena niggahitaṁ niggaṇhissatīti—
netaṁ ṭhānaṁ vijjati’.
Ayaṁ kho, udāyi, tatiyo dhammo yena mamaṁ sāvakā sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. ist das die dritte Eigenschaft, wegen der meine Schüler mir ergeben bleiben.
Puna caparaṁ, udāyi, mama sāvakā yena dukkhena dukkhotiṇṇā dukkhaparetā te maṁ upasaṅkamitvā dukkhaṁ ariyasaccaṁ pucchanti, tesāhaṁ dukkhaṁ ariyasaccaṁ puṭṭho byākaromi, tesāhaṁ cittaṁ ārādhemi pañhassa veyyākaraṇena; Dann kommen da meine Schüler, um mich zu fragen, wie die edle Wahrheit vom Leiden auf das Leiden zutrifft, in das sie versunken und verstrickt sind. Und ich gebe ihnen eine befriedigende Antwort auf ihre Frage.
te maṁ dukkhasamudayaṁ … Sie fragen mich, wie die edlen Wahrheiten vom Ursprung des Leidens,
dukkhanirodhaṁ … vom Aufhören des Leidens
dukkhanirodhagāminiṁ paṭipadaṁ ariyasaccaṁ pucchanti, tesāhaṁ dukkhanirodhagāminiṁ paṭipadaṁ ariyasaccaṁ puṭṭho byākaromi, tesāhaṁ cittaṁ ārādhemi pañhassa veyyākaraṇena. und von der Übung, die zum Aufhören des Leidens führt, auf das Leiden zutreffen, in das sie versunken und verstrickt sind. Und ich gebe ihnen befriedigende Antworten auf ihre Fragen.
Yampudāyi, mama sāvakā yena dukkhena dukkhotiṇṇā dukkhaparetā te maṁ upasaṅkamitvā dukkhaṁ ariyasaccaṁ pucchanti, tesāhaṁ dukkhaṁ ariyasaccaṁ puṭṭho byākaromi, tesāhaṁ cittaṁ ārādhemi pañhassa veyyākaraṇena. Da das so ist,
Te maṁ dukkhasamudayaṁ …
dukkhanirodhaṁ …
dukkhanirodhagāminiṁ paṭipadaṁ ariyasaccaṁ pucchanti.
Tesāhaṁ dukkhanirodhagāminiṁ paṭipadaṁ ariyasaccaṁ puṭṭho byākaromi.
Tesāhaṁ cittaṁ ārādhemi pañhassa veyyākaraṇena.
Ayaṁ kho, udāyi, catuttho dhammo yena mamaṁ sāvakā sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. ist das die vierte Eigenschaft, wegen der meine Schüler mir ergeben bleiben.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā cattāro satipaṭṭhāne bhāventi. Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation zu entwickeln:
Idhudāyi, bhikkhu kāye kāyānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā vineyya loke abhijjhādomanassaṁ; Da meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
vedanāsu vedanānupassī viharati … Er meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet …
citte cittānupassī viharati … indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet …
dhammesu dhammānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā cattāro sammappadhāne bhāventi. Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die vier Arten rechten Bemühens zu entwickeln:
Idhudāyi, bhikkhu anuppannānaṁ pāpakānaṁ akusalānaṁ dhammānaṁ anuppādāya chandaṁ janeti, vāyamati, vīriyaṁ ārabhati, cittaṁ paggaṇhāti, padahati; Da entwickelt ein Mönch Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit schlechte, untaugliche Eigenschaften nicht aufkommen.
uppannānaṁ pāpakānaṁ akusalānaṁ dhammānaṁ pahānāya chandaṁ janeti, vāyamati, vīriyaṁ ārabhati, cittaṁ paggaṇhāti, padahati; Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit schlechte, untaugliche Eigenschaften, die aufgekommen sind, aufgegeben werden.
anuppannānaṁ kusalānaṁ dhammānaṁ uppādāya chandaṁ janeti, vāyamati, vīriyaṁ ārabhati, cittaṁ paggaṇhāti, padahati; Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit taugliche Eigenschaften aufkommen.
uppannānaṁ kusalānaṁ dhammānaṁ ṭhitiyā asammosāya bhiyyobhāvāya vepullāya bhāvanāya pāripūriyā chandaṁ janeti, vāyamati, vīriyaṁ ārabhati, cittaṁ paggaṇhāti, padahati. Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit taugliche Eigenschaften, die aufgekommen sind, bleiben, nicht verloren gehen, sondern anwachsen, reifen und sich vollständig entwickeln.
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā cattāro iddhipāde bhāventi. Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft zu entwickeln:
Idhudāyi, bhikkhu chandasamādhipadhānasaṅkhārasamannāgataṁ iddhipādaṁ bhāveti, Da entwickelt ein Mönch die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Enthusiasmus und mit aktivem Bemühen einhergeht.
vīriyasamādhipadhānasaṅkhārasamannāgataṁ iddhipādaṁ bhāveti, Er entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Energie und mit aktivem Bemühen einhergeht.
cittasamādhipadhānasaṅkhārasamannāgataṁ iddhipādaṁ bhāveti, Er entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Entwicklung des Geistes und mit aktivem Bemühen einhergeht.
vīmaṁsāsamādhipadhānasaṅkhārasamannāgataṁ iddhipādaṁ bhāveti. Er entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Untersuchung und mit aktivem Bemühen einhergeht.
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā pañcindriyāni bhāventi. Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die fünf Fähigkeiten zu entwickeln:
Idhudāyi, bhikkhu saddhindriyaṁ bhāveti upasamagāmiṁ sambodhagāmiṁ; Da entwickelt ein Mönch die Fähigkeit des Vertrauens,
vīriyindriyaṁ bhāveti …pe… die Fähigkeit der Energie,
satindriyaṁ bhāveti … die Fähigkeit der Achtsamkeit,
samādhindriyaṁ bhāveti … die Fähigkeit der Versenkung
paññindriyaṁ bhāveti upasamagāmiṁ sambodhagāmiṁ. und die Fähigkeit der Weisheit, die zu Frieden und Erwachen führen.
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā pañca balāni bhāventi. Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die fünf Kräfte zu entwickeln:
Idhudāyi, bhikkhu saddhābalaṁ bhāveti upasamagāmiṁ sambodhagāmiṁ; Da entwickelt ein Mönch die Kraft des Vertrauens,
vīriyabalaṁ bhāveti …pe… die Kraft der Energie,
satibalaṁ bhāveti … die Kraft der Achtsamkeit,
samādhibalaṁ bhāveti … die Kraft der Versenkung
paññābalaṁ bhāveti upasamagāmiṁ sambodhagāmiṁ. und die Kraft der Weisheit, die zu Frieden und Erwachen führen.
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā sattabojjhaṅge bhāventi. Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die sieben Faktoren des Erwachens zu entwickeln:
Idhudāyi, bhikkhu satisambojjhaṅgaṁ bhāveti vivekanissitaṁ virāganissitaṁ nirodhanissitaṁ vossaggapariṇāmiṁ; Da entwickelt ein Mönch die Faktoren des Erwachens Achtsamkeit,
dhammavicayasambojjhaṅgaṁ bhāveti …pe… Erforschung der Gesetzmäßigkeiten,
vīriyasambojjhaṅgaṁ bhāveti … Energie,
pītisambojjhaṅgaṁ bhāveti … Ekstase,
passaddhisambojjhaṅgaṁ bhāveti … Stille,
samādhisambojjhaṅgaṁ bhāveti … Versenkung
upekkhāsambojjhaṅgaṁ bhāveti vivekanissitaṁ virāganissitaṁ nirodhanissitaṁ vossaggapariṇāmiṁ. und Gleichmut, die sich auf Abgeschiedenheit, Schwinden und Aufhören stützen und zum Loslassen heranreifen.
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā ariyaṁ aṭṭhaṅgikaṁ maggaṁ bhāventi. Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um den edlen achtfachen Pfad zu entwickeln:
Idhudāyi, bhikkhu sammādiṭṭhiṁ bhāveti, sammāsaṅkappaṁ bhāveti, sammāvācaṁ bhāveti, sammākammantaṁ bhāveti, sammāājīvaṁ bhāveti, sammāvāyāmaṁ bhāveti, sammāsatiṁ bhāveti, sammāsamādhiṁ bhāveti. Da entwickelt ein Mönch rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechten Lebenserwerb, rechten Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung.
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā aṭṭha vimokkhe bhāventi. Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die acht Befreiungen zu entwickeln:
Rūpī rūpāni passati, Man besitzt körperliche Form und sieht Formen.
ayaṁ paṭhamo vimokkho; Das ist die erste Befreiung.
ajjhattaṁ arūpasaññī bahiddhā rūpāni passati, Während man keine Form innerlich wahrnimmt, sieht man Formen äußerlich.
ayaṁ dutiyo vimokkho; Das ist die zweite Befreiung.
subhanteva adhimutto hoti, Man ist einzig auf Schönheit ausgerichtet.
ayaṁ tatiyo vimokkho; Das ist die dritte Befreiung.
sabbaso rūpasaññānaṁ samatikkamā paṭighasaññānaṁ atthaṅgamā nānattasaññānaṁ amanasikārā ‘ananto ākāso’ti ākāsānañcāyatanaṁ upasampajja viharati, Man übersteigt jegliche Formwahrnehmung, und mit dem Beenden der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem man den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richtet, tritt man im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘ in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin.
ayaṁ catuttho vimokkho; Das ist die vierte Befreiung.
sabbaso ākāsānañcāyatanaṁ samatikkamma ‘anantaṁ viññāṇan’ti viññāṇañcāyatanaṁ upasampajja viharati, Man übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, tritt im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘ in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin.
ayaṁ pañcamo vimokkho; Das ist die fünfte Befreiung.
sabbaso viññāṇañcāyatanaṁ samatikkamma ‘natthi kiñcī’ti ākiñcaññāyatanaṁ upasampajja viharati, Man übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘ in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin.
ayaṁ chaṭṭho vimokkho; Das ist die sechste Befreiung.
sabbaso ākiñcaññāyatanaṁ samatikkamma nevasaññānāsaññāyatanaṁ upasampajja viharati, Man übersteigt vollständig die Dimension des Nichts, tritt in die Dimension ein, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und verweilt darin.
ayaṁ sattamo vimokkho; Das ist die siebte Befreiung.
sabbaso nevasaññānāsaññāyatanaṁ samatikkamma saññāvedayitanirodhaṁ upasampajja viharati, Man übersteigt vollständig die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, tritt in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein und verweilt darin.
ayaṁ aṭṭhamo vimokkho. Das ist die achte Befreiung.
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā aṭṭha abhibhāyatanāni bhāventi. Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die acht Dimensionen der Meisterschaft zu entwickeln:
Ajjhattaṁ rūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati parittāni suvaṇṇadubbaṇṇāni. Während jemand Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, begrenzt, sowohl schön als auch hässlich.
‘Tāni abhibhuyya jānāmi, passāmī’ti evaṁ saññī hoti. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘
Idaṁ paṭhamaṁ abhibhāyatanaṁ. Das ist die erste Dimension der Meisterschaft.
Ajjhattaṁ rūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati appamāṇāni suvaṇṇadubbaṇṇāni. Während jemand Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, unbegrenzt, sowohl schön als auch hässlich.
‘Tāni abhibhuyya jānāmi, passāmī’ti evaṁ saññī hoti. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘
Idaṁ dutiyaṁ abhibhāyatanaṁ. Das ist die zweite Dimension der Meisterschaft.
Ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati parittāni suvaṇṇadubbaṇṇāni. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, begrenzt, sowohl schön als auch hässlich.
‘Tāni abhibhuyya jānāmi, passāmī’ti evaṁ saññī hoti. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘
Idaṁ tatiyaṁ abhibhāyatanaṁ. Das ist die dritte Dimension der Meisterschaft.
Ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati appamāṇāni suvaṇṇadubbaṇṇāni. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, unbegrenzt, sowohl schön als auch hässlich.
‘Tāni abhibhuyya jānāmi, passāmī’ti evaṁ saññī hoti. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘
Idaṁ catutthaṁ abhibhāyatanaṁ. Das ist die vierte Dimension der Meisterschaft.
Ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati nīlāni nīlavaṇṇāni nīlanidassanāni nīlanibhāsāni. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz.
Seyyathāpi nāma umāpupphaṁ nīlaṁ nīlavaṇṇaṁ nīlanidassanaṁ nīlanibhāsaṁ, seyyathā vā pana taṁ vatthaṁ bārāṇaseyyakaṁ ubhatobhāgavimaṭṭhaṁ nīlaṁ nīlavaṇṇaṁ nīlanidassanaṁ nīlanibhāsaṁ; Wie eine Flachsblüte, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz.
evameva ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati nīlāni nīlavaṇṇāni nīlanidassanāni nīlanibhāsāni. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz.
‘Tāni abhibhuyya jānāmi, passāmī’ti evaṁ saññī hoti. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘
Idaṁ pañcamaṁ abhibhāyatanaṁ. Das ist die fünfte Dimension der Meisterschaft.
Ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati pītāni pītavaṇṇāni pītanidassanāni pītanibhāsāni. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz.
Seyyathāpi nāma kaṇikārapupphaṁ pītaṁ pītavaṇṇaṁ pītanidassanaṁ pītanibhāsaṁ, seyyathā vā pana taṁ vatthaṁ bārāṇaseyyakaṁ ubhatobhāgavimaṭṭhaṁ pītaṁ pītavaṇṇaṁ pītanidassanaṁ pītanibhāsaṁ; Wie eine Kaṇikārablüte, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz.
evameva ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati pītāni pītavaṇṇāni pītanidassanāni pītanibhāsāni. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz.
‘Tāni abhibhuyya jānāmi, passāmī’ti evaṁ saññī hoti. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘
Idaṁ chaṭṭhaṁ abhibhāyatanaṁ. Das ist die sechste Dimension der Meisterschaft.
Ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati lohitakāni lohitakavaṇṇāni lohitakanidassanāni lohitakanibhāsāni. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz.
Seyyathāpi nāma bandhujīvakapupphaṁ lohitakaṁ lohitakavaṇṇaṁ lohitakanidassanaṁ lohitakanibhāsaṁ, seyyathā vā pana taṁ vatthaṁ bārāṇaseyyakaṁ ubhatobhāgavimaṭṭhaṁ lohitakaṁ lohitakavaṇṇaṁ lohitakanidassanaṁ lohitakanibhāsaṁ; Wie eine scharlachrote Malvenblüte, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz.
evameva ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati lohitakāni lohitakavaṇṇāni lohitakanidassanāni lohitakanibhāsāni. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz.
‘Tāni abhibhuyya jānāmi, passāmī’ti evaṁ saññī hoti. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘
Idaṁ sattamaṁ abhibhāyatanaṁ. Das ist die siebte Dimension der Meisterschaft.
Ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati odātāni odātavaṇṇāni odātanidassanāni odātanibhāsāni. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz.
Seyyathāpi nāma osadhitārakā odātā odātavaṇṇā odātanidassanā odātanibhāsā, seyyathā vā pana taṁ vatthaṁ bārāṇaseyyakaṁ ubhatobhāgavimaṭṭhaṁ odātaṁ odātavaṇṇaṁ odātanidassanaṁ odātanibhāsaṁ; Wie der Morgenstern, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz.
evameva ajjhattaṁ arūpasaññī eko bahiddhā rūpāni passati odātāni odātavaṇṇāni odātanidassanāni odātanibhāsāni. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz.
‘Tāni abhibhuyya jānāmi, passāmī’ti evaṁsaññī hoti. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘
Idaṁ aṭṭhamaṁ abhibhāyatanaṁ. Das ist die achte Dimension der Meisterschaft.
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā dasa kasiṇāyatanāni bhāventi. Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die zehn allumfassenden Dimensionen der Meditation zu entwickeln:
Pathavīkasiṇameko sañjānāti uddhamadho tiriyaṁ advayaṁ appamāṇaṁ; Jemand nimmt die Meditation über allumfassende Erde wahr, nach oben, nach unten, dazwischen, ungeteilt und grenzenlos.
āpokasiṇameko sañjānāti …pe… Jemand nimmt die Meditation über allumfassendes Wasser wahr …
tejokasiṇameko sañjānāti … die Meditation über allumfassendes Feuer …
vāyokasiṇameko sañjānāti … die Meditation über allumfassenden Wind …
nīlakasiṇameko sañjānāti … die Meditation über allumfassendes Blau …
pītakasiṇameko sañjānāti … die Meditation über allumfassendes Gelb …
lohitakasiṇameko sañjānāti … die Meditation über allumfassendes Rot …
odātakasiṇameko sañjānāti … die Meditation über allumfassendes Weiß …
ākāsakasiṇameko sañjānāti … die Meditation über allumfassenden Raum …
viññāṇakasiṇameko sañjānāti uddhamadho tiriyaṁ advayaṁ appamāṇaṁ. Jemand nimmt die Meditation über allumfassendes Bewusstsein wahr, nach oben, nach unten, dazwischen, ungeteilt und grenzenlos.
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā cattāri jhānāni bhāventi. Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die vier Vertiefungen zu entwickeln:
Idhudāyi, bhikkhu vivicceva kāmehi vivicca akusalehi dhammehi savitakkaṁ savicāraṁ vivekajaṁ pītisukhaṁ paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Da tritt ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während er den Geist ausrichtet und hält.
So imameva kāyaṁ vivekajena pītisukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa vivekajena pītisukhena apphuṭaṁ hoti. Er tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt seinen Körper mit aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre.
Seyyathāpi, udāyi, dakkho nhāpako vā nhāpakantevāsī vā kaṁsathāle nhānīyacuṇṇāni ākiritvā udakena paripphosakaṁ paripphosakaṁ sanneyya, sāyaṁ nhānīyapiṇḍi snehānugatā snehaparetā santarabāhirā phuṭā snehena na ca pagghariṇī; Wie ein geschickter Bader oder Baderlehrling, der Seifenpulver in eine Bronzeschüssel gibt und es nach und nach mit Wasser benetzt. Er knetet es, bis die Kugel aus Seifenpulver mit Feuchtigkeit vollgesogen und gesättigt ist, innen und außen durchtränkt, und doch keine Feuchtigkeit herausquillt.
evameva kho, udāyi, bhikkhu imameva kāyaṁ vivekajena pītisukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa vivekajena pītisukhena apphuṭaṁ hoti. Ebenso tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt ein Mönch seinen Körper mit aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre.
Puna caparaṁ, udāyi, bhikkhu vitakkavicārānaṁ vūpasamā ajjhattaṁ sampasādanaṁ …pe… dutiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Wenn dann das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt ein Mönch in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten.
So imameva kāyaṁ samādhijena pītisukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa samādhijena pītisukhena apphuṭaṁ hoti. Er tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt seinen Körper mit aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre.
Seyyathāpi, udāyi, udakarahado gambhīro ubbhidodako. Tassa nevassa puratthimāya disāya udakassa āyamukhaṁ, na pacchimāya disāya udakassa āyamukhaṁ, na uttarāya disāya udakassa āyamukhaṁ, na dakkhiṇāya disāya udakassa āyamukhaṁ, devo ca na kālena kālaṁ sammā dhāraṁ anuppaveccheyya; Wie ein tiefer See, der von Quellwasser gespeist wird; er hat weder von Osten noch von Westen, weder von Norden noch von Süden einen Zufluss, und auch die Himmel bescheren nicht von Zeit zu Zeit angemessene Schauer.
atha kho tamhāva udakarahadā sītā vāridhārā ubbhijjitvā tameva udakarahadaṁ sītena vārinā abhisandeyya parisandeyya paripūreyya paripphareyya, nāssa kiñci sabbāvato udakarahadassa sītena vārinā apphuṭaṁ assa. Doch der Strom kühlen Wassers, der im See aufwallt, tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt den ganzen See. Es gibt keinen Teil des Sees, der nicht von kühlem Wasser durchströmt wäre.
Evameva kho, udāyi, bhikkhu imameva kāyaṁ samādhijena pītisukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa samādhijena pītisukhena apphuṭaṁ hoti. Ebenso tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt ein Mönch seinen Körper mit aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre.
Puna caparaṁ, udāyi, bhikkhu pītiyā ca virāgā …pe… tatiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Mit dem Schwinden der Ekstase tritt ein Mönch dann in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin; da meditiert er mit Gleichmut, achtsam und bewusst, und erfährt persönlich die Seligkeit, von der die Edlen erklären: ‚Gleichmütig und achtsam meditiert man in Seligkeit.‘
So imameva kāyaṁ nippītikena sukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa nippītikena sukhena apphuṭaṁ hoti. Er tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt seinen Körper mit Seligkeit, die frei von Ekstase ist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von der Seligkeit, die frei von Ekstase ist, durchströmt wäre.
Seyyathāpi, udāyi, uppaliniyaṁ vā paduminiyaṁ vā puṇḍarīkiniyaṁ vā appekaccāni uppalāni vā padumāni vā puṇḍarīkāni vā udake jātāni udake saṁvaḍḍhāni udakānuggatāni anto nimuggaposīni, tāni yāva caggā yāva ca mūlā sītena vārinā abhisannāni parisannāni paripūrāni paripphuṭāni, nāssa kiñci sabbāvataṁ, uppalānaṁ vā padumānaṁ vā puṇḍarīkānaṁ vā sītena vārinā apphuṭaṁ assa; Wie ein Teich mit blauen Seerosen oder rosa oder weißen Lotusblumen. Manche von ihnen sprießen und wachsen im Wasser, ohne sich darüber zu erheben, und gedeihen unter Wasser. Von der Spitze bis zur Wurzel sind sie getränkt, durchdrungen, angefüllt und durchströmt von kühlem Wasser. Es gibt keinen Teil von ihnen, der nicht von kühlem Wasser durchströmt wäre.
evameva kho, udāyi, bhikkhu imameva kāyaṁ nippītikena sukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa nippītikena sukhena apphuṭaṁ hoti. Ebenso tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt ein Mönch seinen Körper mit Seligkeit, die frei von Ekstase ist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von der Seligkeit, die frei von Ekstase ist, durchströmt wäre.
Puna caparaṁ, udāyi, bhikkhu sukhassa ca pahānā dukkhassa ca pahānā pubbeva somanassadomanassānaṁ atthaṅgamā adukkhamasukhaṁ upekkhāsatipārisuddhiṁ catutthaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Indem er Glück und Schmerz aufgibt und frühere Fröhlichkeit und Traurigkeit beendet, tritt ein Mönch dann in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit.
So imameva kāyaṁ parisuddhena cetasā pariyodātena pharitvā nisinno hoti, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa parisuddhena cetasā pariyodātena apphuṭaṁ hoti. Er sitzt da und durchströmt seinen Körper mit reinem, hellem Geist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von reinem, hellem Geist durchströmt wäre.
Seyyathāpi, udāyi, puriso odātena vatthena sasīsaṁ pārupitvā nisinno assa, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa odātena vatthena apphuṭaṁ assa; Wie wenn jemand dasitzt, der von Kopf bis Fuß in ein weißes Tuch gehüllt ist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von dem weißen Tuch bedeckt wäre.
evameva kho, udāyi, bhikkhu imameva kāyaṁ parisuddhena cetasā pariyodātena pharitvā nisinno hoti, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa parisuddhena cetasā pariyodātena apphuṭaṁ hoti. Ebenso sitzt ein Mönch da und durchströmt seinen Körper mit reinem, hellem Geist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von reinem, hellem Geist durchströmt wäre.
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā evaṁ pajānanti: Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um zu verstehen:
‘ayaṁ kho me kāyo rūpī cātumahābhūtiko mātāpettikasambhavo odanakummāsūpacayo aniccucchādanaparimaddanabhedanaviddhaṁsanadhammo; ‚Dieser mein Körper ist geformt. Er besteht aus den vier Grundzuständen, wurde von Mutter und Vater gezeugt, mit Reis und Brei aufgebaut und muss vergehen, sich abnutzen und dahinschwinden, muss aufgelöst und zerstört werden.
idañca pana me viññāṇaṁ ettha sitaṁ ettha paṭibaddhaṁ’. Und dieses mein Bewusstsein hängt ihm an, ist an ihn geknüpft.‘
Seyyathāpi, udāyi, maṇi veḷuriyo subho jātimā aṭṭhaṁso suparikammakato accho vippasanno sabbākārasampanno; Wie ein Schmuckstück aus Beryll von natürlicher Schönheit, mit acht Facetten, gut gearbeitet, durchsichtig, klar und ungetrübt, mit allen guten Eigenschaften versehen,
tatridaṁ suttaṁ āvutaṁ nīlaṁ vā pītaṁ vā lohitaṁ vā odātaṁ vā paṇḍusuttaṁ vā. das auf einen blauen, gelben, roten, weißen oder goldbraunen Faden aufgefädelt wäre.
Tamenaṁ cakkhumā puriso hatthe karitvā paccavekkheyya: Ein Mensch mit klaren Augen würde es in die Hand nehmen und untersuchen:
‘ayaṁ kho maṇi veḷuriyo subho jātimā aṭṭhaṁso suparikammakato accho vippasanno sabbākārasampanno; ‚Dieses Schmuckstück aus Beryll ist von natürlicher Schönheit, mit acht Facetten, gut gearbeitet, durchsichtig, klar und ungetrübt, mit allen guten Eigenschaften versehen.
tatridaṁ suttaṁ āvutaṁ nīlaṁ vā pītaṁ vā lohitaṁ vā odātaṁ vā paṇḍusuttaṁ vā’ti. Und es ist auf einen blauen, gelben, roten, weißen oder goldbraunen Faden aufgefädelt.‘
Evameva kho, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā evaṁ pajānanti: Ebenso habe ich meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um zu verstehen:
‘ayaṁ kho me kāyo rūpī cātumahābhūtiko mātāpettikasambhavo odanakummāsūpacayo aniccucchādanaparimaddanabhedanaviddhaṁsanadhammo; ‚Dieser mein Körper ist geformt. Er besteht aus den vier Grundzuständen, wurde von Mutter und Vater gezeugt, mit Reis und Brei aufgebaut und muss vergehen, sich abnutzen und dahinschwinden, muss aufgelöst und zerstört werden.
idañca pana me viññāṇaṁ ettha sitaṁ ettha paṭibaddhan’ti. Und dieses mein Bewusstsein hängt ihm an, ist an ihn geknüpft.‘
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā imamhā kāyā aññaṁ kāyaṁ abhinimminanti rūpiṁ manomayaṁ sabbaṅgapaccaṅgiṁ ahīnindriyaṁ. Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um aus diesem Körper einen anderen Körper hervorzubringen, geformt, geistgeschaffen, in allen Haupt- und Nebengliedern unversehrt, ohne dass eine Fähigkeit fehlte.
Seyyathāpi, udāyi, puriso muñjamhā īsikaṁ pabbāheyya; Wie wenn ein Mensch einen Schilfhalm aus seiner Scheide zöge
tassa evamassa: und dächte:
‘ayaṁ muñjo, ayaṁ īsikā; añño muñjo, aññā īsikā; muñjamhā tveva īsikā pabbāḷhā’ti. ,Das ist der Schilfhalm, das ist die Scheide. Der Halm und die Scheide sind verschiedene Dinge. Der Schilfhalm wurde aus der Scheide herausgezogen.‘
Seyyathā vā panudāyi, puriso asiṁ kosiyā pabbāheyya; Oder wie wenn ein Mensch ein Schwert aus der Scheide zöge
tassa evamassa: und dächte:
‘ayaṁ asi, ayaṁ kosi; añño asi aññā kosi; kosiyā tveva asi pabbāḷho’ti. ,Das ist das Schwert, das ist die Scheide. Das Schwert und die Scheide sind verschiedene Dinge. Das Schwert wurde aus der Scheide herausgezogen.‘
Seyyathā vā, panudāyi, puriso ahiṁ karaṇḍā uddhareyya; Oder wie wenn ein Mensch eine Schlange aus ihrer abgestreiften Haut zöge
tassa evamassa: und dächte:
‘ayaṁ ahi, ayaṁ karaṇḍo; añño ahi, añño karaṇḍo; karaṇḍā tveva ahi ubbhato’ti. ,Das ist die Schlange, das ist die Haut. Die Schlange und die Haut sind verschiedene Dinge. Die Schlange wurde aus der Haut herausgezogen.‘
Evameva kho, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā imamhā kāyā aññaṁ kāyaṁ abhinimminanti rūpiṁ manomayaṁ sabbaṅgapaccaṅgiṁ ahīnindriyaṁ. Ebenso habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um aus diesem Körper einen anderen Körper hervorzubringen, geformt, geistgeschaffen, in allen Haupt- und Nebengliedern unversehrt, ohne dass eine Fähigkeit fehlte.
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā anekavihitaṁ iddhividhaṁ paccanubhonti—ekopi hutvā bahudhā honti, bahudhāpi hutvā eko hoti; āvibhāvaṁ, tirobhāvaṁ; tirokuṭṭaṁ tiropākāraṁ tiropabbataṁ asajjamānā gacchanti, seyyathāpi ākāse; pathaviyāpi ummujjanimujjaṁ karonti, seyyathāpi udake; udakepi abhijjamāne gacchanti, seyyathāpi pathaviyaṁ; ākāsepi pallaṅkena kamanti, seyyathāpi pakkhī sakuṇo; imepi candimasūriye evaṁmahiddhike evaṁmahānubhāve pāṇinā parimasanti parimajjanti, yāva brahmalokāpi kāyena vasaṁ vattenti. Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die vielen Arten übersinnlicher Kraft auszuüben: sich vervielfältigen und wieder eins werden; erscheinen und verschwinden; ungehindert durch eine Mauer, einen Erdwall oder einen Berg gehen wie durch leeren Raum; in die Erde eintauchen und wieder auftauchen, als wäre sie Wasser; über das Wasser gehen, als wäre es Land; mit gekreuzten Beinen durch die Luft fliegen wie ein Vogel; Sonne und Mond, so mächtig und gewaltig, mit der Hand berühren und streicheln; den Körper beherrschen bis hin zur Brahmāwelt.
Seyyathāpi, udāyi, dakkho kumbhakāro vā kumbhakārantevāsī vā suparikammakatāya mattikāya yaṁ yadeva bhājanavikatiṁ ākaṅkheyya taṁ tadeva kareyya abhinipphādeyya; Wie ein fachkundiger Töpfer oder Töpferlehrling, der gut vorbereiteten Ton hätte: Er könnte daraus jedes Gefäß herstellen, das er wollte.
seyyathā vā panudāyi, dakkho dantakāro vā dantakārantevāsī vā suparikammakatasmiṁ dantasmiṁ yaṁ yadeva dantavikatiṁ ākaṅkheyya taṁ tadeva kareyya abhinipphādeyya; Oder wie ein fachkundiger Elfenbeinschnitzer oder Elfenbeinschnitzer-Lehrling, der gut vorbereitetes Elfenbein hätte: Er könnte daraus jeden Elfenbein-Gegenstand herstellen, den er wollte.
seyyathā vā panudāyi, dakkho suvaṇṇakāro vā suvaṇṇakārantevāsī vā suparikammakatasmiṁ suvaṇṇasmiṁ yaṁ yadeva suvaṇṇavikatiṁ ākaṅkheyya taṁ tadeva kareyya abhinipphādeyya. Oder wie ein fachkundiger Goldschmied oder Goldschmiedelehrling, der gut vorbereitetes Gold hätte: Er könnte daraus jeden goldenen Gegenstand herstellen, den er wollte.
Evameva kho, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā anekavihitaṁ iddhividhaṁ paccanubhonti—ekopi hutvā bahudhā honti, bahudhāpi hutvā eko hoti; āvibhāvaṁ, tirobhāvaṁ; tirokuṭṭaṁ tiropākāraṁ tiropabbataṁ asajjamānā gacchanti, seyyathāpi ākāse; pathaviyāpi ummujjanimujjaṁ karonti, seyyathāpi udake; udakepi abhijjamāne gacchanti, seyyathāpi pathaviyaṁ; ākāsepi pallaṅkena kamanti, seyyathāpi pakkhī sakuṇo; imepi candimasūriye evaṁmahiddhike evaṁmahānubhāve pāṇinā parimasanti parimajjanti, yāva brahmalokāpi kāyena vasaṁ vattenti. Ebenso habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die vielen Arten übersinnlicher Kraft auszuüben …
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā dibbāya sotadhātuyā visuddhāya atikkantamānusikāya ubho sadde suṇanti—dibbe ca mānuse ca, ye dūre santike ca. Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um mit geläuterter und übermenschlicher Hellhörigkeit beide Arten von Tönen zu hören, himmlische und menschliche, ob nah oder fern.
Seyyathāpi, udāyi, balavā saṅkhadhamo appakasireneva cātuddisā viññāpeyya; Wie wenn da ein machtvoller Schneckenhornbläser wäre: Er würde sich mühelos in allen vier Himmelsrichtungen Gehör verschaffen.
evameva kho, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā dibbāya sotadhātuyā visuddhāya atikkantamānusikāya ubho sadde suṇanti—dibbe ca mānuse ca, ye dūre santike ca. Ebenso habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um mit geläuterter und übermenschlicher Hellhörigkeit beide Arten von Tönen zu hören, himmlische und menschliche, ob nah oder fern.
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā parasattānaṁ parapuggalānaṁ cetasā ceto paricca pajānanti—Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um den Geist anderer Wesen und Menschen zu erkennen, indem sie ihn mit ihrem Geist erfassen:
sarāgaṁ vā cittaṁ ‘sarāgaṁ cittan’ti pajānanti, Sie erkennen einen gierigen Geist als ‚gierigen Geist‘
vītarāgaṁ vā cittaṁ ‘vītarāgaṁ cittan’ti pajānanti; und einen von Gier freien Geist als ‚von Gier freien Geist‘;
sadosaṁ vā cittaṁ ‘sadosaṁ cittan’ti pajānanti, einen hasserfüllten Geist als „hasserfüllten Geist“
vītadosaṁ vā cittaṁ ‘vītadosaṁ cittan’ti pajānanti; und einen von Hass freien Geist als ‚von Hass freien Geist‘;
samohaṁ vā cittaṁ ‘samohaṁ cittan’ti pajānanti, einen Geist, der sich täuscht, als ‚Geist, der sich täuscht,‘
vītamohaṁ vā cittaṁ ‘vītamohaṁ cittan’ti pajānanti; und einen von Täuschung freien Geist als ‚von Täuschung freien Geist‘;
saṅkhittaṁ vā cittaṁ ‘saṅkhittaṁ cittan’ti pajānanti, einen eingeengten Geist als ‚eingeengten Geist‘
vikkhittaṁ vā cittaṁ ‘vikkhittaṁ cittan’ti pajānanti; und einen zerstreuten Geist als ‚zerstreuten Geist‘;
mahaggataṁ vā cittaṁ ‘mahaggataṁ cittan’ti pajānanti, einen ausgedehnten Geist als ‚ausgedehnten Geist‘
amahaggataṁ vā cittaṁ ‘amahaggataṁ cittan’ti pajānanti; und einen nicht ausgedehnten Geist als ‚nicht ausgedehnten Geist‘;
sauttaraṁ vā cittaṁ ‘sauttaraṁ cittan’ti pajānanti, einen Geist, der nicht unübertrefflich ist, als ‚Geist, der nicht unübertrefflich ist,‘
anuttaraṁ vā cittaṁ ‘anuttaraṁ cittan’ti pajānanti; und einen unübertrefflichen Geist als ‚unübertrefflichen Geist‘;
samāhitaṁ vā cittaṁ ‘samāhitaṁ cittan’ti pajānanti, einen im Samādhi versunkenen Geist als ‚im Samādhi versunkenen Geist‘
asamāhitaṁ vā cittaṁ ‘asamāhitaṁ cittan’ti pajānanti; und einen nicht im Samādhi versunkenen Geist als ‚nicht im Samādhi versunkenen Geist‘;
vimuttaṁ vā cittaṁ ‘vimuttaṁ cittan’ti pajānanti, einen befreiten Geist als ‚befreiten Geist‘
avimuttaṁ vā cittaṁ ‘avimuttaṁ cittan’ti pajānanti. und einen nicht befreiten Geist als ‚nicht befreiten Geist‘.
Seyyathāpi, udāyi, itthī vā puriso vā daharo yuvā maṇḍanakajātiko ādāse vā parisuddhe pariyodāte acche vā udakapatte sakaṁ mukhanimittaṁ paccavekkhamāno sakaṇikaṁ vā ‘sakaṇikan’ti jāneyya, akaṇikaṁ vā ‘akaṇikan’ti jāneyya; Wie eine Frau oder ein Mann, jung, jugendlich, in Schmuck vernarrt. Dieser Mensch würde in einem reinen, blanken Spiegel oder einer Schale klaren Wassers sein Spiegelbild betrachten. Wenn er einen Fleck hätte, wüsste er: ‚Ich habe einen Fleck‘, und wenn er keinen Fleck hätte, wüsste er: ‚Ich habe keinen Fleck.‘
evameva kho, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā parasattānaṁ parapuggalānaṁ cetasā ceto paricca pajānanti—Ebenso habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um den Geist anderer Wesen und Menschen zu erkennen, indem sie ihn mit ihrem Geist erfassen …
sarāgaṁ vā cittaṁ ‘sarāgaṁ cittan’ti pajānanti,
vītarāgaṁ vā cittaṁ …pe…
sadosaṁ vā cittaṁ …
vītadosaṁ vā cittaṁ …
samohaṁ vā cittaṁ …
vītamohaṁ vā cittaṁ …
saṅkhittaṁ vā cittaṁ …
vikkhittaṁ vā cittaṁ …
mahaggataṁ vā cittaṁ …
amahaggataṁ vā cittaṁ …
sauttaraṁ vā cittaṁ …
anuttaraṁ vā cittaṁ …
samāhitaṁ vā cittaṁ …
asamāhitaṁ vā cittaṁ …
vimuttaṁ vā cittaṁ …
avimuttaṁ vā cittaṁ ‘avimuttaṁ cittan’ti pajānanti.
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussaranti, seyyathidaṁ—ekampi jātiṁ dvepi jātiyo tissopi jātiyo catassopi jātiyo pañcapi jātiyo dasapi jātiyo vīsampi jātiyo tiṁsampi jātiyo cattālīsampi jātiyo paññāsampi jātiyo jātisatampi jātisahassampi jātisatasahassampi, anekepi saṁvaṭṭakappe anekepi vivaṭṭakappe anekepi saṁvaṭṭavivaṭṭakappe: ‘amutrāsiṁ evaṁnāmo evaṅgotto evaṁvaṇṇo evamāhāro evaṁsukhadukkhappaṭisaṁvedī evamāyupariyanto, so tato cuto amutra udapādiṁ; tatrāpāsiṁ evaṁnāmo evaṅgotto evaṁvaṇṇo evamāhāro evaṁsukhadukkhappaṭisaṁvedī evamāyupariyanto, so tato cuto idhūpapanno’ti. Iti sākāraṁ sauddesaṁ anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarati. Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um sich an viele Arten früherer Leben zu erinnern, das heißt: eine Wiedergeburt, zwei Wiedergeburten, drei, vier, fünf, zehn, zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig, hundert, tausend, hunderttausend Wiedergeburten; viele Äonen des Zusammenziehens der Welt, viele Äonen des Ausdehnens der Welt, viele Äonen des Zusammenziehens und Ausdehnens der Welt. ‚Dort hatte ich diesen Namen, gehörte zu jenem Stamm, sah so aus, und das war meine Speise. So erlebte ich Glück und Schmerz, und so ging mein Leben zu Ende. Als ich von jenem Ort verschied, wurde ich woanders wiedergeboren. Und dort hatte ich diesen Namen, gehörte zu jenem Stamm, sah so aus, und das war meine Speise. So erlebte ich Glück und Schmerz, und so ging mein Leben zu Ende. Als ich von jenem Ort verschied, wurde ich hier wiedergeboren.‘ Und so erinnern sie sich an viele Arten früherer Leben mit den Merkmalen und Einzelheiten.
Seyyathāpi, udāyi, puriso sakamhā gāmā aññaṁ gāmaṁ gaccheyya, tamhāpi gāmā aññaṁ gāmaṁ gaccheyya; so tamhā gāmā sakaṁyeva gāmaṁ paccāgaccheyya; tassa evamassa: ‘ahaṁ kho sakamhā gāmā aññaṁ gāmaṁ agacchiṁ, tatra evaṁ aṭṭhāsiṁ evaṁ nisīdiṁ evaṁ abhāsiṁ evaṁ tuṇhī ahosiṁ; tamhāpi gāmā amuṁ gāmaṁ agacchiṁ, tatrāpi evaṁ aṭṭhāsiṁ evaṁ nisīdiṁ evaṁ abhāsiṁ evaṁ tuṇhī ahosiṁ, somhi tamhā gāmā sakaṁyeva gāmaṁ paccāgato’ti. Wie wenn ein Mensch sein Heimatdorf verließe und zu einem anderen Dorf ginge. Von diesem Dorf ginge er zu wieder einem anderen Dorf. Und von jenem Dorf käme er zurück zu seinem Heimatdorf. Er dächte: ‚Ich ging von meinem Heimatdorf zu einem anderen Dorf. Dort stand ich so, saß so, redete so oder schwieg so. Von diesem Dorf ging ich zu wieder einem anderen Dorf. Dort stand ich dann so, saß so, redete so oder schwieg so. Und von jenem Dorf kam ich zurück zu meinem Heimatdorf.‘
Evameva kho, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussaranti, seyyathidaṁ—ekampi jātiṁ …pe… iti sākāraṁ sauddesaṁ anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussaranti. Ebenso habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um sich an viele Arten früherer Leben zu erinnern.
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passanti cavamāne upapajjamāne hīne paṇīte suvaṇṇe dubbaṇṇe sugate duggate yathākammūpage satte pajānanti: ‘ime vata bhonto sattā kāyaduccaritena samannāgatā vacīduccaritena samannāgatā manoduccaritena samannāgatā ariyānaṁ upavādakā micchādiṭṭhikā micchādiṭṭhikammasamādānā, te kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapannā; ime vā pana bhonto sattā kāyasucaritena samannāgatā vacīsucaritena samannāgatā manosucaritena samannāgatā ariyānaṁ anupavādakā sammādiṭṭhikā sammādiṭṭhikammasamādānā, te kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapannā’ti. Iti dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passanti cavamāne upapajjamāne hīne paṇīte suvaṇṇe dubbaṇṇe sugate duggate yathākammūpage satte pajānanti. Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit Lebewesen zu sehen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort. Sie verstehen, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten wiedergeboren werden: ‚Diese lieben Wesen taten Schlechtes mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Sie brachten die Edlen in Verruf, hatten falsche Ansicht und unternahmen Handlungen aus dieser falschen Ansicht heraus. Wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, werden sie an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle. Diese lieben Wesen hingegen taten Gutes mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Sie brachten nie die Edlen in Verruf, hatten rechte Ansicht und unternahmen Handlungen aus dieser rechten Ansicht heraus. Wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, werden sie an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt.‘ Und so sehen sie mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit Lebewesen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort. Sie verstehen, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten wiedergeboren werden.
Seyyathāpi, udāyi, dve agārā sadvārā. Tatra cakkhumā puriso majjhe ṭhito passeyya manusse gehaṁ pavisantepi nikkhamantepi anucaṅkamantepi anuvicarantepi; Wie wenn da zwei Häuser mit Türen stünden. Ein Mensch mit klaren Augen, der zwischen ihnen stünde, könnte sehen, wie Menschen ein Haus betreten oder verlassen und wie sie hin und her gehen.
evameva kho, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passanti cavamāne upapajjamāne hīne paṇīte suvaṇṇe dubbaṇṇe sugate duggate yathākammūpage satte pajānanti …pe… Ebenso habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit Lebewesen zu sehen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden …
tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Puna caparaṁ, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā āsavānaṁ khayā anāsavaṁ cetovimuttiṁ paññāvimuttiṁ diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharanti. Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens zu erlangen, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, sie durch eigene Einsicht zu erkennen und darin zu leben.
Seyyathāpi, udāyi, pabbatasaṅkhepe udakarahado accho vippasanno anāvilo, tattha cakkhumā puriso tīre ṭhito passeyya sippisambukampi sakkharakaṭhalampi macchagumbampi carantampi tiṭṭhantampi. Tassa evamassa: ‘ayaṁ kho udakarahado accho vippasanno anāvilo, tatrime sippisambukāpi sakkharakaṭhalāpi macchagumbāpi carantipi tiṭṭhantipī’ti. Wie ein See in einer Bergschlucht, der durchsichtig, klar und ungetrübt wäre. Ein Mensch mit klaren Augen, der am Ufer stünde, würde die Schnecken und Muscheln, Steine und Kiesel sehen und auch die Fischschwärme, die herumschwämmen oder stillstünden. Er dächte: ‚Dieser See ist durchsichtig, klar und ungetrübt. Hier sind die Schnecken und Muscheln, Steine und Kiesel und die Fischschwärme, die herumschwimmen oder stillstehen.‘
Evameva kho, udāyi, akkhātā mayā sāvakānaṁ paṭipadā, yathāpaṭipannā me sāvakā āsavānaṁ khayā anāsavaṁ cetovimuttiṁ paññāvimuttiṁ diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharanti. Ebenso habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens zu erlangen, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, sie durch eigene Einsicht zu erkennen und darin zu leben.
Tatra ca pana me sāvakā bahū abhiññāvosānapāramippattā viharanti. Und viele meiner Schüler meditieren so und haben den Gipfelpunkt der Einsicht und die Vollkommenheit erreicht.
Ayaṁ kho, udāyi, pañcamo dhammo yena mama sāvakā sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharanti. Das ist die fünfte Eigenschaft, wegen der meine Schüler mir ergeben bleiben.
Ime kho, udāyi, pañca dhammā yehi mamaṁ sāvakā sakkaronti garuṁ karonti mānenti pūjenti, sakkatvā garuṁ katvā upanissāya viharantī”ti. Das sind die fünf Eigenschaften, wegen denen meine Schüler mich ehren, achten, würdigen und verehren; und wegen denen sie, die mich ehren und achten, mir ergeben bleiben.“
Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.
Attamano sakuludāyī paribbājako bhagavato bhāsitaṁ abhinandīti. Zufrieden begrüßte der Wanderer Sakuludāyī die Worte des Buddha.
Mahāsakuludāyisuttaṁ niṭṭhitaṁ sattamaṁ.