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Majjhima Nikāya 118 Mittlere Lehrreden 118
Ānāpānassatisutta Achtsamkeit auf den Atem
Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:
ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati pubbārāme migāramātupāsāde sambahulehi abhiññātehi abhiññātehi therehi sāvakehi saddhiṁ—Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī im Ostkloster auf, im Pfahl-Langhaus der Mutter Migāras, zusammen mit einigen sehr namhaften altehrwürdigen Schülern wie etwa
āyasmatā ca sāriputtena āyasmatā ca mahāmoggallānena āyasmatā ca mahākassapena āyasmatā ca mahākaccāyanena āyasmatā ca mahākoṭṭhikena āyasmatā ca mahākappinena āyasmatā ca mahācundena āyasmatā ca anuruddhena āyasmatā ca revatena āyasmatā ca ānandena, aññehi ca abhiññātehi abhiññātehi therehi sāvakehi saddhiṁ. den Ehrwürdigen Sāriputta, Mahāmoggallāna, Mahākassapa, Mahākaccāna, Mahākoṭṭhita, Mahākappina, Mahācunda, Anuruddha, Revata, Ānanda und anderen.
Tena kho pana samayena therā bhikkhū nave bhikkhū ovadanti anusāsanti. Nun unterwiesen zu dieser Zeit die älteren Mönche und Nonnen die jüngeren und leiteten sie an.
Appekacce therā bhikkhū dasapi bhikkhū ovadanti anusāsanti, appekacce therā bhikkhū vīsampi bhikkhū ovadanti anusāsanti, appekacce therā bhikkhū tiṁsampi bhikkhū ovadanti anusāsanti, appekacce therā bhikkhū cattārīsampi bhikkhū ovadanti anusāsanti. Manche der älteren Mönche und Nonnen unterwiesen zehn Mönche oder Nonnen, andere unterwiesen zwanzig, dreißig oder vierzig.
Te ca navā bhikkhū therehi bhikkhūhi ovadiyamānā anusāsiyamānā uḷāraṁ pubbenāparaṁ visesaṁ jānanti. Da sie so von den älteren Mönchen und Nonnen unterwiesen wurden, erreichten die jüngeren einen höheren erhabenen Zustand als sie vorher hatten.
Tena kho pana samayena bhagavā tadahuposathe pannarase pavāraṇāya puṇṇāya puṇṇamāya rattiyā bhikkhusaṅghaparivuto abbhokāse nisinno hoti. Zu der Zeit, es war der Besinnungstag, der Vollmond am fünfzehnten Tag, saß der Buddha inmitten eines Saṅgha von Mönchen für die Einladung zum Ermahnen.
Atha kho bhagavā tuṇhībhūtaṁ tuṇhībhūtaṁ bhikkhusaṅghaṁ anuviloketvā bhikkhū āmantesi: Da blickte der Buddha über den Saṅgha der Mönche und Nonnen, die so völlig still waren, und redete sie an:
“āraddhosmi, bhikkhave, imāya paṭipadāya; „Ich bin befriedigt, Mönche und Nonnen, von dieser Übung.
āraddhacittosmi, bhikkhave, imāya paṭipadāya. Mein Herz ist befriedigt von dieser Übung.
Tasmātiha, bhikkhave, bhiyyoso mattāya vīriyaṁ ārabhatha appattassa pattiyā, anadhigatassa adhigamāya, asacchikatassa sacchikiriyāya. Daher sollt ihr eure Energie noch stärker aufrütteln, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.
Idhevāhaṁ sāvatthiyaṁ komudiṁ cātumāsiniṁ āgamessāmī”ti. Ich werde hier in Sāvatthī den Komudī-Vollmond des vierten Monats erwarten.“
Assosuṁ kho jānapadā bhikkhū: Mönche und Nonnen aus dem ganzen Land hörten davon
“bhagavā kira tattheva sāvatthiyaṁ komudiṁ cātumāsiniṁ āgamessatī”ti.
Te jānapadā bhikkhū sāvatthiṁ osaranti bhagavantaṁ dassanāya. und kamen nach Sāvatthī, um den Buddha zu sehen.
Te ca kho therā bhikkhū bhiyyoso mattāya nave bhikkhū ovadanti anusāsanti. Und diese älteren Mönche und Nonnen unterwiesen die jüngeren umso mehr.
Appekacce therā bhikkhū dasapi bhikkhū ovadanti anusāsanti, appekacce therā bhikkhū vīsampi bhikkhū ovadanti anusāsanti, appekacce therā bhikkhū tiṁsampi bhikkhū ovadanti anusāsanti, appekacce therā bhikkhū cattārīsampi bhikkhū ovadanti anusāsanti. Manche der älteren Mönche und Nonnen unterwiesen zehn Mönche oder Nonnen, andere unterwiesen zwanzig, dreißig oder vierzig.
Te ca navā bhikkhū therehi bhikkhūhi ovadiyamānā anusāsiyamānā uḷāraṁ pubbenāparaṁ visesaṁ jānanti. Da sie so von den älteren Mönchen und Nonnen unterwiesen wurden, erreichten die jüngeren einen höheren erhabenen Zustand als sie vorher hatten.
Tena kho pana samayena bhagavā tadahuposathe pannarase komudiyā cātumāsiniyā puṇṇāya puṇṇamāya rattiyā bhikkhusaṅghaparivuto abbhokāse nisinno hoti. Zu der Zeit, es war der Besinnungstag, der Komudī-Vollmond am fünfzehnten Tag, saß der Buddha inmitten eines Saṅgha von Mönchen unter freiem Himmel.
Atha kho bhagavā tuṇhībhūtaṁ tuṇhībhūtaṁ bhikkhusaṅghaṁ anuviloketvā bhikkhū āmantesi: Da blickte der Buddha über den Saṅgha der Mönche und Nonnen, die so völlig still waren, und redete sie an:
“Apalāpāyaṁ, bhikkhave, parisā; nippalāpāyaṁ, bhikkhave, parisā; suddhā sāre patiṭṭhitā. „Diese Versammlung enthält keine Spreu, Mönche und Nonnen, sie ist frei von Spreu, ist rein und im Kern gefestigt.
Tathārūpo ayaṁ, bhikkhave, bhikkhusaṅgho; tathārūpā ayaṁ, bhikkhave, parisā So ist dieser Saṅgha von Mönchen und Nonnen, so ist diese Versammlung!
yathārūpā parisā āhuneyyā pāhuneyyā dakkhiṇeyyā añjalikaraṇīyā anuttaraṁ puññakkhettaṁ lokassa. Eine Versammlung wie diese ist einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig und ist das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.
Tathārūpo ayaṁ, bhikkhave, bhikkhusaṅgho; tathārūpā ayaṁ, bhikkhave, parisā So ist dieser Saṅgha von Mönchen und Nonnen, so ist diese Versammlung!
yathārūpāya parisāya appaṁ dinnaṁ bahu hoti, bahu dinnaṁ bahutaraṁ. Wenn man einer Versammlung wie dieser wenig gibt, wird es viel, und wenn man viel gibt, wird es noch mehr.
Tathārūpo ayaṁ, bhikkhave, bhikkhusaṅgho; tathārūpā ayaṁ, bhikkhave, parisā So ist dieser Saṅgha von Mönchen und Nonnen, so ist diese Versammlung!
yathārūpā parisā dullabhā dassanāya lokassa. Eine Versammlung wie diese sieht man selten in der Welt.
Tathārūpo ayaṁ, bhikkhave, bhikkhusaṅgho; tathārūpā ayaṁ, bhikkhave, parisā So ist dieser Saṅgha von Mönchen und Nonnen, so ist diese Versammlung!
yathārūpaṁ parisaṁ alaṁ yojanagaṇanāni dassanāya gantuṁ puṭosenāpi. Um eine Versammlung wie diese zu sehen, lohnt es sich, viele Meilen weit zu reisen, selbst wenn man seine eigenen Vorräte in einem Ranzen tragen muss.
Santi, bhikkhave, bhikkhū imasmiṁ bhikkhusaṅghe arahanto khīṇāsavā vusitavanto katakaraṇīyā ohitabhārā anuppattasadatthā parikkhīṇabhavasaṁyojanā sammadaññāvimuttā—Denn in diesem Saṅgha gibt es Mönche und Nonnen, die vollendet sind, die die Befleckungen aufgelöst, das geistliche Leben erfüllt und getan haben, was zu tun war, die Last abgelegt, ihr eigenes wahres Ziel erreicht, die die Fessel des fortgesetzten Daseins endgültig gelöst haben und durch Erleuchtung richtig befreit sind.
evarūpāpi, bhikkhave, santi bhikkhū imasmiṁ bhikkhusaṅghe. Solche Mönche und Nonnen gibt es in diesem Saṅgha.
Santi, bhikkhave, bhikkhū imasmiṁ bhikkhusaṅghe pañcannaṁ orambhāgiyānaṁ saṁyojanānaṁ parikkhayā opapātikā tattha parinibbāyino anāvattidhammā tasmā lokā—In diesem Saṅgha gibt es Mönche und Nonnen, die mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren werden, die dort erlöschen und von jener Welt nicht zurückkehren müssen.
evarūpāpi, bhikkhave, santi bhikkhū imasmiṁ bhikkhusaṅghe. Solche Mönche und Nonnen gibt es in diesem Saṅgha.
Santi, bhikkhave, bhikkhū imasmiṁ bhikkhusaṅghe tiṇṇaṁ saṁyojanānaṁ parikkhayā rāgadosamohānaṁ tanuttā sakadāgāmino sakideva imaṁ lokaṁ āgantvā dukkhassantaṁ karissanti—In diesem Saṅgha gibt es Mönche und Nonnen, die mit dem Auflösen von drei Fesseln und dem Abschwächen von Gier, Hass und Täuschung Einmalwiederkehrer sind, die nur einmal in diese Welt zurückkehren, um dann dem Leiden ein Ende zu machen.
evarūpāpi, bhikkhave, santi bhikkhū imasmiṁ bhikkhusaṅghe. Solche Mönche und Nonnen gibt es in diesem Saṅgha.
Santi, bhikkhave, bhikkhū imasmiṁ bhikkhusaṅghe tiṇṇaṁ saṁyojanānaṁ parikkhayā sotāpannā avinipātadhammā niyatā sambodhiparāyanā—In diesem Saṅgha gibt es Mönche und Nonnen, die mit dem Auflösen von drei Fesseln in den Strom eingetreten sind, die nicht mehr in der Unterwelt wiedergeboren werden müssen und für das Erwachen bestimmt sind.
evarūpāpi, bhikkhave, santi bhikkhū imasmiṁ bhikkhusaṅghe. Solche Mönche und Nonnen gibt es in diesem Saṅgha.
Santi, bhikkhave, bhikkhū imasmiṁ bhikkhusaṅghe catunnaṁ satipaṭṭhānānaṁ bhāvanānuyogamanuyuttā viharanti—In diesem Saṅgha gibt es Mönche und Nonnen, die sich dem Entwickeln der vier Arten der Achtsamkeitsmeditation weihen. …
evarūpāpi, bhikkhave, santi bhikkhū imasmiṁ bhikkhusaṅghe.
Santi, bhikkhave, bhikkhū imasmiṁ bhikkhusaṅghe catunnaṁ sammappadhānānaṁ bhāvanānuyogamanuyuttā viharanti …pe… die sich dem Entwickeln der vier Arten rechten Bemühens weihen …
catunnaṁ iddhipādānaṁ … die sich dem Entwickeln der vier Grundlagen übersinnlicher Kraft weihen …
pañcannaṁ indriyānaṁ … die sich dem Entwickeln der fünf Fähigkeiten weihen …
pañcannaṁ balānaṁ … die sich dem Entwickeln der fünf Kräfte weihen …
sattannaṁ bojjhaṅgānaṁ … die sich dem Entwickeln der sieben Faktoren des Erwachens weihen …
ariyassa aṭṭhaṅgikassa maggassa bhāvanānuyogamanuyuttā viharanti—die sich dem Entwickeln des edlen achtfachen Pfades weihen.
evarūpāpi, bhikkhave, santi bhikkhū imasmiṁ bhikkhusaṅghe. Solche Mönche und Nonnen gibt es in diesem Saṅgha.
Santi, bhikkhave, bhikkhū imasmiṁ bhikkhusaṅghe mettābhāvanānuyogamanuyuttā viharanti … In diesem Saṅgha gibt es Mönche und Nonnen, die sich dem Entwickeln der Meditation über die Liebe …
karuṇābhāvanānuyogamanuyuttā viharanti … über Mitgefühl …
muditābhāvanānuyogamanuyuttā viharanti … über freudige Anteilnahme …
upekkhābhāvanānuyogamanuyuttā viharanti … über Gleichmut …
asubhabhāvanānuyogamanuyuttā viharanti … über das Abstoßende …
aniccasaññābhāvanānuyogamanuyuttā viharanti—über die Unbeständigkeit weihen.
evarūpāpi, bhikkhave, santi bhikkhū imasmiṁ bhikkhusaṅghe. Solche Mönche und Nonnen gibt es in diesem Saṅgha.
Santi, bhikkhave, bhikkhū imasmiṁ bhikkhusaṅghe ānāpānassatibhāvanānuyogamanuyuttā viharanti. In diesem Saṅgha gibt es Mönche und Nonnen, die sich dem Entwickeln der Achtsamkeit auf den Atem weihen.
Ānāpānassati, bhikkhave, bhāvitā bahulīkatā mahapphalā hoti mahānisaṁsā. Mönche und Nonnen, wenn Achtsamkeit auf den Atem entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil.
Ānāpānassati, bhikkhave, bhāvitā bahulīkatā cattāro satipaṭṭhāne paripūreti. Wenn Achtsamkeit auf den Atem entwickelt und gemehrt wird, erfüllt sie die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation.
Cattāro satipaṭṭhānā bhāvitā bahulīkatā satta bojjhaṅge paripūrenti. Wenn die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation entwickelt und gemehrt werden, erfüllen sie die sieben Faktoren des Erwachens.
Satta bojjhaṅgā bhāvitā bahulīkatā vijjāvimuttiṁ paripūrenti. Und wenn die sieben Faktoren des Erwachens entwickelt und gemehrt werden, erfüllen sie Wissen und Freiheit.
Kathaṁ bhāvitā ca, bhikkhave, ānāpānassati kathaṁ bahulīkatā mahapphalā hoti mahānisaṁsā? Und wie wird Achtsamkeit auf den Atem entwickelt und gemehrt, sodass sie reiche Frucht und großen Vorteil bringt?
Idha, bhikkhave, bhikkhu araññagato vā rukkhamūlagato vā suññāgāragato vā nisīdati pallaṅkaṁ ābhujitvā ujuṁ kāyaṁ paṇidhāya parimukhaṁ satiṁ upaṭṭhapetvā. Da geht ein Mönch in die Wildnis, zum Fuß eines Baumes oder in eine leere Hütte, setzt sich dort mit gekreuzten Beinen hin, richtet den Körper gerade auf und verankert die Achtsamkeit bei sich.
So satova assasati satova passasati. Ganz achtsam atmet er ein. Achtsam atmet er aus.
Dīghaṁ vā assasanto ‘dīghaṁ assasāmī’ti pajānāti, dīghaṁ vā passasanto ‘dīghaṁ passasāmī’ti pajānāti; Wenn er schwer einatmet, weiß er: ‚Ich atme schwer ein.‘ Wenn er schwer ausatmet, weiß er: ‚Ich atme schwer aus.‘
rassaṁ vā assasanto ‘rassaṁ assasāmī’ti pajānāti, rassaṁ vā passasanto ‘rassaṁ passasāmī’ti pajānāti; Wenn er leicht einatmet, weiß er: ‚Ich atme leicht ein.‘ Wenn er leicht ausatmet, weiß er: ‚Ich atme leicht aus.‘
‘sabbakāyapaṭisaṁvedī assasissāmī’ti sikkhati, ‘sabbakāyapaṭisaṁvedī passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den ganzen Körper spüren.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den ganzen Körper spüren.‘
‘passambhayaṁ kāyasaṅkhāraṁ assasissāmī’ti sikkhati, ‘passambhayaṁ kāyasaṅkhāraṁ passasissāmī’ti sikkhati. Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den körperlichen Vorgang stillen.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den körperlichen Vorgang stillen.‘
‘Pītipaṭisaṁvedī assasissāmī’ti sikkhati, ‘pītipaṭisaṁvedī passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen Ekstase erfahren.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen Ekstase erfahren.‘
‘sukhapaṭisaṁvedī assasissāmī’ti sikkhati, ‘sukhapaṭisaṁvedī passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen Seligkeit erfahren.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen Seligkeit erfahren.‘
‘cittasaṅkhārapaṭisaṁvedī assasissāmī’ti sikkhati, ‘cittasaṅkhārapaṭisaṁvedī passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den geistigen Vorgang erfahren.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den geistigen Vorgang erfahren.‘
‘passambhayaṁ cittasaṅkhāraṁ assasissāmī’ti sikkhati, ‘passambhayaṁ cittasaṅkhāraṁ passasissāmī’ti sikkhati. Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den geistigen Vorgang stillen.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den geistigen Vorgang stillen.‘
‘Cittapaṭisaṁvedī assasissāmī’ti sikkhati, ‘cittapaṭisaṁvedī passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den Geist erfahren.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den Geist erfahren.‘
‘abhippamodayaṁ cittaṁ assasissāmī’ti sikkhati, ‘abhippamodayaṁ cittaṁ passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den Geist froh machen.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den Geist froh machen.‘
‘samādahaṁ cittaṁ assasissāmī’ti sikkhati, ‘samādahaṁ cittaṁ passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den Geist im Samādhi versinken lassen.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den Geist im Samādhi versinken lassen.‘
‘vimocayaṁ cittaṁ assasissāmī’ti sikkhati, ‘vimocayaṁ cittaṁ passasissāmī’ti sikkhati. Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den Geist befreien.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den Geist befreien.‘
‘Aniccānupassī assasissāmī’ti sikkhati, ‘aniccānupassī passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen die Unbeständigkeit beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen die Unbeständigkeit beobachten.‘
‘virāgānupassī assasissāmī’ti sikkhati, ‘virāgānupassī passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen das Schwinden beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen das Schwinden beobachten.‘
‘nirodhānupassī assasissāmī’ti sikkhati, ‘nirodhānupassī passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen das Aufhören beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen das Aufhören beobachten.‘
‘paṭinissaggānupassī assasissāmī’ti sikkhati, ‘paṭinissaggānupassī passasissāmī’ti sikkhati. Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen das Loslassen beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen das Loslassen beobachten.‘
Evaṁ bhāvitā kho, bhikkhave, ānāpānassati evaṁ bahulīkatā mahapphalā hoti mahānisaṁsā. So wird Achtsamkeit auf den Atem entwickelt und gemehrt, sodass sie reiche Frucht und großen Vorteil bringt.
Kathaṁ bhāvitā ca, bhikkhave, ānāpānassati kathaṁ bahulīkatā cattāro satipaṭṭhāne paripūreti? Und wie wird Achtsamkeit auf den Atem entwickelt und gemehrt, sodass sie die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation erfüllt?
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhu dīghaṁ vā assasanto ‘dīghaṁ assasāmī’ti pajānāti, dīghaṁ vā passasanto ‘dīghaṁ passasāmī’ti pajānāti; Es gibt eine Zeit, da ein Mönch schwer einatmet, und er weiß: ‚Ich atme schwer ein.‘ Wenn er schwer ausatmet, weiß er: ‚Ich atme schwer aus.‘
rassaṁ vā assasanto ‘rassaṁ assasāmī’ti pajānāti, rassaṁ vā passasanto ‘rassaṁ passasāmī’ti pajānāti; Wenn er leicht einatmet, weiß er: ‚Ich atme leicht ein.‘ Wenn er leicht ausatmet, weiß er: ‚Ich atme leicht aus.‘
‘sabbakāyapaṭisaṁvedī assasissāmī’ti sikkhati, ‘sabbakāyapaṭisaṁvedī passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den ganzen Körper spüren.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den ganzen Körper spüren.‘
‘passambhayaṁ kāyasaṅkhāraṁ assasissāmī’ti sikkhati, ‘passambhayaṁ kāyasaṅkhāraṁ passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den körperlichen Vorgang stillen.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den körperlichen Vorgang stillen.‘
kāye kāyānupassī, bhikkhave, tasmiṁ samaye bhikkhu viharati ātāpī sampajāno satimā vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. Zu einer solchen Zeit meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
Kāyesu kāyaññatarāhaṁ, bhikkhave, evaṁ vadāmi yadidaṁ—assāsapassāsā. Denn ich sage, der Atem ist ein gewisser Aspekt des Körpers.
Tasmātiha, bhikkhave, kāye kāyānupassī tasmiṁ samaye bhikkhu viharati ātāpī sampajāno satimā vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. Daher meditiert ein Mönch zu einer solchen Zeit, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhu ‘pītipaṭisaṁvedī assasissāmī’ti sikkhati, ‘pītipaṭisaṁvedī passasissāmī’ti sikkhati; Es gibt eine Zeit, da ein Mönch sich schult: ‚Ich werde beim Einatmen Ekstase erfahren.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen Ekstase erfahren.‘
‘sukhapaṭisaṁvedī assasissāmī’ti sikkhati, ‘sukhapaṭisaṁvedī passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen Seligkeit erfahren.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen Seligkeit erfahren.‘
‘cittasaṅkhārapaṭisaṁvedī assasissāmī’ti sikkhati, ‘cittasaṅkhārapaṭisaṁvedī passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den geistigen Vorgang erfahren.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den geistigen Vorgang erfahren.‘
‘passambhayaṁ cittasaṅkhāraṁ assasissāmī’ti sikkhati, ‘passambhayaṁ cittasaṅkhāraṁ passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den geistigen Vorgang stillen.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den geistigen Vorgang stillen.‘
vedanāsu vedanānupassī, bhikkhave, tasmiṁ samaye bhikkhu viharati ātāpī sampajāno satimā vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. Zu einer solchen Zeit meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
Vedanāsu vedanāññatarāhaṁ, bhikkhave, evaṁ vadāmi yadidaṁ—assāsapassāsānaṁ sādhukaṁ manasikāraṁ. Denn ich sage, den Geist für das Ein- und Ausatmen sorgfältig zu gebrauchen, ist ein gewisser Aspekt der Gefühle.
Tasmātiha, bhikkhave, vedanāsu vedanānupassī tasmiṁ samaye bhikkhu viharati ātāpī sampajāno satimā vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. Daher meditiert ein Mönch zu einer solchen Zeit, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhu ‘cittapaṭisaṁvedī assasissāmī’ti sikkhati, ‘cittapaṭisaṁvedī passasissāmī’ti sikkhati; Es gibt eine Zeit, da ein Mönch sich schult: ‚Ich werde beim Einatmen den Geist erfahren.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den Geist erfahren.‘
‘abhippamodayaṁ cittaṁ assasissāmī’ti sikkhati, ‘abhippamodayaṁ cittaṁ passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den Geist froh machen.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den Geist froh machen.‘
‘samādahaṁ cittaṁ assasissāmī’ti sikkhati, ‘samādahaṁ cittaṁ passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den Geist im Samādhi versinken lassen.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den Geist im Samādhi versinken lassen.‘
‘vimocayaṁ cittaṁ assasissāmī’ti sikkhati, ‘vimocayaṁ cittaṁ passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den Geist befreien.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den Geist befreien.‘
citte cittānupassī, bhikkhave, tasmiṁ samaye bhikkhu viharati ātāpī sampajāno satimā vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. Zu einer solchen Zeit meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
Nāhaṁ, bhikkhave, muṭṭhassatissa asampajānassa ānāpānassatiṁ vadāmi. Denn ich sage, es gibt keine Entwicklung der Achtsamkeit auf den Atem für jemanden, der unachtsam und ohne Situationsbewusstsein ist.
Tasmātiha, bhikkhave, citte cittānupassī tasmiṁ samaye bhikkhu viharati ātāpī sampajāno satimā vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. Daher meditiert ein Mönch zu einer solchen Zeit, indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhu ‘aniccānupassī assasissāmī’ti sikkhati, ‘aniccānupassī passasissāmī’ti sikkhati; Es gibt eine Zeit, da ein Mönch sich schult: ‚Ich werde beim Einatmen die Unbeständigkeit beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen die Unbeständigkeit beobachten.‘
‘virāgānupassī assasissāmī’ti sikkhati, ‘virāgānupassī passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen das Schwinden beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen das Schwinden beobachten.‘
‘nirodhānupassī assasissāmī’ti sikkhati, ‘nirodhānupassī passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen das Aufhören beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen das Aufhören beobachten.‘
‘paṭinissaggānupassī assasissāmī’ti sikkhati, ‘paṭinissaggānupassī passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen das Loslassen beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen das Loslassen beobachten.‘
dhammesu dhammānupassī, bhikkhave, tasmiṁ samaye bhikkhu viharati ātāpī sampajāno satimā vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. Zu einer solchen Zeit meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
So yaṁ taṁ abhijjhādomanassānaṁ pahānaṁ taṁ paññāya disvā sādhukaṁ ajjhupekkhitā hoti. Wenn er das Aufgeben von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit mit Weisheit gesehen hat, wacht er darüber genau mit Gleichmut.
Tasmātiha, bhikkhave, dhammesu dhammānupassī tasmiṁ samaye bhikkhu viharati ātāpī sampajāno satimā vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. Daher meditiert ein Mönch zu einer solchen Zeit, indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
Evaṁ bhāvitā kho, bhikkhave, ānāpānassati evaṁ bahulīkatā cattāro satipaṭṭhāne paripūreti. So wird Achtsamkeit auf den Atem entwickelt und gemehrt, sodass sie die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation erfüllt.
Kathaṁ bhāvitā ca, bhikkhave, cattāro satipaṭṭhānā kathaṁ bahulīkatā satta bojjhaṅge paripūrenti? Und wie werden die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation entwickelt und gemehrt, sodass sie die sieben Faktoren des Erwachens erfüllen?
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhu kāye kāyānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā vineyya loke abhijjhādomanassaṁ, upaṭṭhitāssa tasmiṁ samaye sati hoti asammuṭṭhā. Wann immer ein Mönch meditiert, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet, ist seine Achtsamkeit verankert und klar.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhuno upaṭṭhitā sati hoti asammuṭṭhā, satisambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno āraddho hoti. Satisambojjhaṅgaṁ tasmiṁ samaye bhikkhu bhāveti, satisambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno bhāvanāpāripūriṁ gacchati. Zu einer solchen Zeit hat ein Mönch den Faktor des Erwachens Achtsamkeit in Gang gesetzt; er entwickelt ihn und vervollkommnet ihn.
So tathāsato viharanto taṁ dhammaṁ paññāya pavicinati pavicayati parivīmaṁsaṁ āpajjati. Wenn er auf diese Art achtsam lebt, erforscht, erkundet und untersucht er diese Lehre mit Weisheit.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhu tathāsato viharanto taṁ dhammaṁ paññāya pavicinati pavicayati parivīmaṁsaṁ āpajjati, dhammavicayasambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno āraddho hoti, dhammavicayasambojjhaṅgaṁ tasmiṁ samaye bhikkhu bhāveti, dhammavicayasambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno bhāvanāpāripūriṁ gacchati. Zu einer solchen Zeit hat ein Mönch den Faktor des Erwachens Erforschung der Gesetzmäßigkeiten in Gang gesetzt; er entwickelt ihn und vervollkommnet ihn.
Tassa taṁ dhammaṁ paññāya pavicinato pavicayato parivīmaṁsaṁ āpajjato āraddhaṁ hoti vīriyaṁ asallīnaṁ. Wenn er auf diese Art die Gesetzmäßigkeiten mit Weisheit erforscht, wird seine Energie aufgerüttelt und unermüdlich.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhuno taṁ dhammaṁ paññāya pavicinato pavicayato parivīmaṁsaṁ āpajjato āraddhaṁ hoti vīriyaṁ asallīnaṁ, vīriyasambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno āraddho hoti, vīriyasambojjhaṅgaṁ tasmiṁ samaye bhikkhu bhāveti, vīriyasambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno bhāvanāpāripūriṁ gacchati. Zu einer solchen Zeit hat ein Mönch den Faktor des Erwachens Energie in Gang gesetzt; er entwickelt ihn und vervollkommnet ihn.
Āraddhavīriyassa uppajjati pīti nirāmisā. Wenn er energisch ist, kommt nicht-fleischliche Ekstase auf.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhuno āraddhavīriyassa uppajjati pīti nirāmisā, pītisambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno āraddho hoti, pītisambojjhaṅgaṁ tasmiṁ samaye bhikkhu bhāveti, pītisambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno bhāvanāpāripūriṁ gacchati. Zu einer solchen Zeit hat ein Mönch den Faktor des Erwachens Ekstase in Gang gesetzt; er entwickelt ihn und vervollkommnet ihn.
Pītimanassa kāyopi passambhati, cittampi passambhati. Wenn der Geist in Ekstase ist, werden Körper und Geist still.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhuno pītimanassa kāyopi passambhati, cittampi passambhati, passaddhisambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno āraddho hoti, passaddhisambojjhaṅgaṁ tasmiṁ samaye bhikkhu bhāveti, passaddhisambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno bhāvanāpāripūriṁ gacchati. Zu einer solchen Zeit hat ein Mönch den Faktor des Erwachens Stille in Gang gesetzt; er entwickelt ihn und vervollkommnet ihn.
Passaddhakāyassa sukhino cittaṁ samādhiyati. Wenn der Körper still ist und man voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhuno passaddhakāyassa sukhino cittaṁ samādhiyati, samādhisambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno āraddho hoti, samādhisambojjhaṅgaṁ tasmiṁ samaye bhikkhu bhāveti, samādhisambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno bhāvanāpāripūriṁ gacchati. Zu einer solchen Zeit hat ein Mönch den Faktor des Erwachens Versenkung in Gang gesetzt; er entwickelt ihn und vervollkommnet ihn.
So tathāsamāhitaṁ cittaṁ sādhukaṁ ajjhupekkhitā hoti. Über diesen im Samādhi versunkenen Geist wacht er genau mit Gleichmut.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhu tathāsamāhitaṁ cittaṁ sādhukaṁ ajjhupekkhitā hoti, upekkhāsambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno āraddho hoti, upekkhāsambojjhaṅgaṁ tasmiṁ samaye bhikkhu bhāveti, upekkhāsambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno bhāvanāpāripūriṁ gacchati. Zu einer solchen Zeit hat ein Mönch den Faktor des Erwachens Gleichmut in Gang gesetzt; er entwickelt ihn und vervollkommnet ihn.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhu vedanāsu …pe… Wann immer ein Mönch meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet …
citte … indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet …
dhammesu dhammānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā vineyya loke abhijjhādomanassaṁ, upaṭṭhitāssa tasmiṁ samaye sati hoti asammuṭṭhā. indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet, ist seine Achtsamkeit verankert und klar.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhuno upaṭṭhitā sati hoti asammuṭṭhā, satisambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno āraddho hoti, satisambojjhaṅgaṁ tasmiṁ samaye bhikkhu bhāveti, satisambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno bhāvanāpāripūriṁ gacchati. Zu einer solchen Zeit hat ein Mönch den Faktor des Erwachens Achtsamkeit in Gang gesetzt …
So tathāsato viharanto taṁ dhammaṁ paññāya pavicinati pavicayati parivīmaṁsaṁ āpajjati.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhu tathāsato viharanto taṁ dhammaṁ paññāya pavicinati pavicayati parivīmaṁsaṁ āpajjati, dhammavicayasambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno āraddho hoti, dhammavicayasambojjhaṅgaṁ tasmiṁ samaye bhikkhu bhāveti, dhammavicayasambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno bhāvanāpāripūriṁ gacchati. hat er den Faktor des Erwachens Erforschung der Gesetzmäßigkeiten in Gang gesetzt …
Tassa taṁ dhammaṁ paññāya pavicinato pavicayato parivīmaṁsaṁ āpajjato āraddhaṁ hoti vīriyaṁ asallīnaṁ.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhuno taṁ dhammaṁ paññāya pavicinato pavicayato parivīmaṁsaṁ āpajjato āraddhaṁ hoti vīriyaṁ asallīnaṁ, vīriyasambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno āraddho hoti, vīriyasambojjhaṅgaṁ tasmiṁ samaye bhikkhu bhāveti, vīriyasambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno bhāvanāpāripūriṁ gacchati. hat er den Faktor des Erwachens Energie in Gang gesetzt …
Āraddhavīriyassa uppajjati pīti nirāmisā.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhuno āraddhavīriyassa uppajjati pīti nirāmisā, pītisambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno āraddho hoti, pītisambojjhaṅgaṁ tasmiṁ samaye bhikkhu bhāveti, pītisambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno bhāvanāpāripūriṁ gacchati. hat er den Faktor des Erwachens Ekstase in Gang gesetzt …
Pītimanassa kāyopi passambhati, cittampi passambhati.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhuno pītimanassa kāyopi passambhati, cittampi passambhati, passaddhisambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno āraddho hoti, passaddhisambojjhaṅgaṁ tasmiṁ samaye bhikkhu bhāveti, passaddhisambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno bhāvanāpāripūriṁ gacchati. hat er den Faktor des Erwachens Stille in Gang gesetzt …
Passaddhakāyassa sukhino cittaṁ samādhiyati.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhuno passaddhakāyassa sukhino cittaṁ samādhiyati, samādhisambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno āraddho hoti, samādhisambojjhaṅgaṁ tasmiṁ samaye bhikkhu bhāveti, samādhisambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno bhāvanāpāripūriṁ gacchati. hat er den Faktor des Erwachens Versenkung in Gang gesetzt …
So tathāsamāhitaṁ cittaṁ sādhukaṁ ajjhupekkhitā hoti.
Yasmiṁ samaye, bhikkhave, bhikkhu tathāsamāhitaṁ cittaṁ sādhukaṁ ajjhupekkhitā hoti, upekkhāsambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno āraddho hoti, upekkhāsambojjhaṅgaṁ tasmiṁ samaye bhikkhu bhāveti, upekkhāsambojjhaṅgo tasmiṁ samaye bhikkhuno bhāvanāpāripūriṁ gacchati. hat er den Faktor des Erwachens Gleichmut in Gang gesetzt; er entwickelt ihn und vervollkommnet ihn.
Evaṁ bhāvitā kho, bhikkhave, cattāro satipaṭṭhānā evaṁ bahulīkatā satta sambojjhaṅge paripūrenti. So werden die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation entwickelt und gemehrt, sodass sie die sieben Faktoren des Erwachens erfüllen.
Kathaṁ bhāvitā ca, bhikkhave, satta bojjhaṅgā kathaṁ bahulīkatā vijjāvimuttiṁ paripūrenti? Und wie werden die sieben Faktoren des Erwachens entwickelt und gemehrt, sodass sie Wissen und Freiheit erfüllen?
Idha, bhikkhave, bhikkhu satisambojjhaṅgaṁ bhāveti vivekanissitaṁ virāganissitaṁ nirodhanissitaṁ vossaggapariṇāmiṁ. Da entwickelt ein Mönch die Faktoren des Erwachens Achtsamkeit,
Dhammavicayasambojjhaṅgaṁ bhāveti …pe… Erforschung der Gesetzmäßigkeiten,
vīriyasambojjhaṅgaṁ bhāveti … Energie,
pītisambojjhaṅgaṁ bhāveti … Ekstase,
passaddhisambojjhaṅgaṁ bhāveti … Stille,
samādhisambojjhaṅgaṁ bhāveti … Versenkung
upekkhāsambojjhaṅgaṁ bhāveti vivekanissitaṁ virāganissitaṁ nirodhanissitaṁ vossaggapariṇāmiṁ. und Gleichmut, die sich auf Abgeschiedenheit, Schwinden und Aufhören stützen und zum Loslassen heranreifen.
Evaṁ bhāvitā kho, bhikkhave, satta bojjhaṅgā evaṁ bahulīkatā vijjāvimuttiṁ paripūrentī”ti. So werden die sieben Faktoren des Erwachens entwickelt und gemehrt, sodass sie Wissen und Freiheit erfüllen.“
Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.
Attamanā te bhikkhū bhagavato bhāsitaṁ abhinandunti. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Buddha.
Ānāpānassatisuttaṁ niṭṭhitaṁ aṭṭhamaṁ.