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Majjhima Nikāya 119 Mittlere Lehrreden 119

Kāyagatāsatisutta Achtsamkeit auf den Körper

Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:

ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.

Atha kho sambahulānaṁ bhikkhūnaṁ pacchābhattaṁ piṇḍapātapaṭikkantānaṁ upaṭṭhānasālāyaṁ sannisinnānaṁ sannipatitānaṁ ayamantarākathā udapādi: Da saßen nach dem Essen, als sie vom Almosengang zurückkamen, mehrere Mönche und Nonnen in der Versammlungshalle beisammen, und dieses Gespräch kam unter ihnen auf:

“acchariyaṁ, āvuso, abbhutaṁ, āvuso. „Es ist unglaublich, Geehrte, es ist erstaunlich,

Yāvañcidaṁ tena bhagavatā jānatā passatā arahatā sammāsambuddhena kāyagatāsati bhāvitā bahulīkatā mahapphalā vuttā mahānisaṁsā”ti. wie der Gesegnete, der erkennt und sieht, der Vollendete, der vollkommen erwachte Buddha gesagt hat, dass Achtsamkeit auf den Körper, wenn sie entwickelt und gemehrt wird, reiche Frucht und großen Vorteil bringt.“

Ayañca hidaṁ tesaṁ bhikkhūnaṁ antarākathā vippakatā hoti, atha kho bhagavā sāyanhasamayaṁ paṭisallānā vuṭṭhito yena upaṭṭhānasālā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā paññatte āsane nisīdi. Doch ihr Gespräch wurde unterbrochen. Da kam der Buddha am späten Nachmittag aus seiner Klausur und ging zur Versammlungshalle. Er setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz

Nisajja kho bhagavā bhikkhū āmantesi: und wandte sich an die Mönche und Nonnen:

“kāya nuttha, bhikkhave, etarahi kathāya sannisinnā, kā ca pana vo antarākathā vippakatā”ti? „Mönche und Nonnen, worüber habt ihr gerade gesprochen, als ihr hier beisammensaßt? Welches Gespräch wurde unterbrochen?“

“Idha, bhante, amhākaṁ pacchābhattaṁ piṇḍapātapaṭikkantānaṁ upaṭṭhānasālāyaṁ sannisinnānaṁ sannipatitānaṁ ayamantarākathā udapādi: Da berichteten die Mönche und Nonnen, worüber sie gesprochen hatten. Der Buddha sagte:

‘acchariyaṁ, āvuso, abbhutaṁ, āvuso.

Yāvañcidaṁ tena bhagavatā jānatā passatā arahatā sammāsambuddhena kāyagatāsati bhāvitā bahulīkatā mahapphalā vuttā mahānisaṁsā’ti.

Ayaṁ kho no, bhante, antarākathā vippakatā, atha bhagavā anuppatto”ti.

“Kathaṁ bhāvitā ca, bhikkhave, kāyagatāsati kathaṁ bahulīkatā mahapphalā hoti mahānisaṁsā? „Und wie, Mönche und Nonnen, wird Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt, sodass sie reiche Frucht und großen Vorteil bringt?

Idha, bhikkhave, bhikkhu araññagato vā rukkhamūlagato vā suññāgāragato vā nisīdati pallaṅkaṁ ābhujitvā ujuṁ kāyaṁ paṇidhāya parimukhaṁ satiṁ upaṭṭhapetvā. Da geht ein Mönch in die Wildnis, zum Fuß eines Baumes oder in eine leere Hütte, setzt sich dort mit gekreuzten Beinen hin, richtet den Körper gerade auf und verankert die Achtsamkeit bei sich.

So satova assasati satova passasati; Ganz achtsam atmet er ein. Achtsam atmet er aus.

dīghaṁ vā assasanto ‘dīghaṁ assasāmī’ti pajānāti, dīghaṁ vā passasanto ‘dīghaṁ passasāmī’ti pajānāti; Wenn er schwer einatmet, weiß er: ‚Ich atme schwer ein.‘ Wenn er schwer ausatmet, weiß er: ‚Ich atme schwer aus.‘

rassaṁ vā assasanto ‘rassaṁ assasāmī’ti pajānāti, rassaṁ vā passasanto ‘rassaṁ passasāmī’ti pajānāti; Wenn er leicht einatmet, weiß er: ‚Ich atme leicht ein.‘ Wenn er leicht ausatmet, weiß er: ‚Ich atme leicht aus.‘

‘sabbakāyapaṭisaṁvedī assasissāmī’ti sikkhati, ‘sabbakāyapaṭisaṁvedī passasissāmī’ti sikkhati; Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den ganzen Körper spüren.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den ganzen Körper spüren.‘

‘passambhayaṁ kāyasaṅkhāraṁ assasissāmī’ti sikkhati, ‘passambhayaṁ kāyasaṅkhāraṁ passasissāmī’ti sikkhati. Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den körperlichen Vorgang stillen.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den körperlichen Vorgang stillen.‘

Tassa evaṁ appamattassa ātāpino pahitattassa viharato ye gehasitā sarasaṅkappā te pahīyanti. Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

Tesaṁ pahānā ajjhattameva cittaṁ santiṭṭhati sannisīdati ekodi hoti samādhiyati. Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

Evaṁ, bhikkhave, bhikkhu kāyagatāsatiṁ bhāveti. So entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Puna caparaṁ, bhikkhave, bhikkhu gacchanto vā ‘gacchāmī’ti pajānāti, ṭhito vā ‘ṭhitomhī’ti pajānāti, nisinno vā ‘nisinnomhī’ti pajānāti, sayāno vā ‘sayānomhī’ti pajānāti. Dann weiß da ein Mönch, wenn er geht: ‚Ich gehe.‘ Wenn er steht, weiß er: ‚Ich stehe.‘ Wenn er sitzt, weiß er: ‚Ich sitze.‘ Und wenn er liegt, weiß er: ‚Ich liege.‘

Yathā yathā vā panassa kāyo paṇihito hoti tathā tathā naṁ pajānāti. Ganz gleich, in welcher Stellung sich sein Körper befindet, er weiß es.

Tassa evaṁ appamattassa ātāpino pahitattassa viharato ye gehasitā sarasaṅkappā te pahīyanti. Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

Tesaṁ pahānā ajjhattameva cittaṁ santiṭṭhati sannisīdati ekodi hoti samādhiyati. Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

Evampi, bhikkhave, bhikkhu kāyagatāsatiṁ bhāveti. Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Puna caparaṁ, bhikkhave, bhikkhu abhikkante paṭikkante sampajānakārī hoti, ālokite vilokite sampajānakārī hoti, samiñjite pasārite sampajānakārī hoti, saṅghāṭipattacīvaradhāraṇe sampajānakārī hoti, asite pīte khāyite sāyite sampajānakārī hoti, uccārapassāvakamme sampajānakārī hoti, gate ṭhite nisinne sutte jāgarite bhāsite tuṇhībhāve sampajānakārī hoti. Da handelt ein Mönch mit Situationsbewusstsein beim Ausgehen und Zurückkommen, beim Hin- und Wegschauen, beim Beugen und Strecken der Glieder, beim Tragen von äußerer Robe, Schale und Roben, beim Essen, Trinken, Kauen, Schmecken, beim Ausscheiden von Urin und Kot, beim Gehen, Stehen, Sitzen, Schlafen und Wachen, Reden und Schweigen.

Tassa evaṁ appamattassa ātāpino pahitattassa viharato ye gehasitā sarasaṅkappā te pahīyanti. Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

Tesaṁ pahānā ajjhattameva cittaṁ santiṭṭhati sannisīdati ekodi hoti samādhiyati. Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

Evampi, bhikkhave, bhikkhu kāyagatāsatiṁ bhāveti. Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Puna caparaṁ, bhikkhave, bhikkhu imameva kāyaṁ uddhaṁ pādatalā adho kesamatthakā tacapariyantaṁ pūraṁ nānappakārassa asucino paccavekkhati: Dann betrachtet da ein Mönch seinen eigenen Körper, von den Fußsohlen aufwärts und von den Haarspitzen abwärts, der von Haut umhüllt und mit zahlreichen widerlichen Dingen angefüllt ist.

‘atthi imasmiṁ kāye kesā lomā nakhā dantā taco maṁsaṁ nhāru aṭṭhi aṭṭhimiñjaṁ vakkaṁ hadayaṁ yakanaṁ kilomakaṁ pihakaṁ papphāsaṁ antaṁ antaguṇaṁ udariyaṁ karīsaṁ pittaṁ semhaṁ pubbo lohitaṁ sedo medo assu vasā kheḷo siṅghāṇikā lasikā muttan’ti. ‚In diesem Körper gibt es Kopfhaare, Körperhaare, Nägel, Zähne, Haut, Fleisch, Sehnen, Knochen, Knochenmark, Nieren, Herz, Leber, Zwerchfell, Milz, Lungen, Därme, Gekröse, Speisebrei, Kot, Galle, Schleim, Eiter, Blut, Schweiß, Fett, Tränen, Talg, Speichel, Nasenschleim, Gelenkschmiere, Urin.‘

Seyyathāpi, bhikkhave, ubhatomukhā putoḷi pūrā nānāvihitassa dhaññassa, seyyathidaṁ—Wie ein Sack mit Öffnungen an beiden Seiten, der mit vielerlei Körnern gefüllt ist,

sālīnaṁ vīhīnaṁ muggānaṁ māsānaṁ tilānaṁ taṇḍulānaṁ, wie feinem Reis, Weizen, Mungobohnen, Erbsen, Sesam und gewöhnlichem Reis.

tamenaṁ cakkhumā puriso muñcitvā paccavekkheyya: Und ein Mensch mit klaren Augen würde ihn öffnen und seinen Inhalt untersuchen:

‘ime sālī ime vīhī ime muggā ime māsā ime tilā ime taṇḍulā’ti; ‚Diese Körner sind feiner Reis, diese sind Weizen, diese sind Mungobohnen, diese sind Erbsen, diese sind Sesam und diese sind gewöhnlicher Reis.‘

evameva kho, bhikkhave, bhikkhu imameva kāyaṁ uddhaṁ pādatalā adho kesamatthakā tacapariyantaṁ pūraṁ nānappakārassa asucino paccavekkhati: Ebenso betrachtet da ein Mönch seinen eigenen Körper, von den Fußsohlen aufwärts und von den Haarspitzen abwärts, der von Haut umhüllt und mit zahlreichen widerlichen Dingen angefüllt ist.

‘atthi imasmiṁ kāye kesā lomā nakhā dantā taco maṁsaṁ nhāru aṭṭhi aṭṭhimiñjaṁ vakkaṁ hadayaṁ yakanaṁ kilomakaṁ pihakaṁ papphāsaṁ antaṁ antaguṇaṁ udariyaṁ karīsaṁ pittaṁ semhaṁ pubbo lohitaṁ sedo medo assu vasā kheḷo siṅghāṇikā lasikā muttan’ti.

Tassa evaṁ appamattassa ātāpino pahitattassa viharato ye gehasitā sarasaṅkappā te pahīyanti. Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

Tesaṁ pahānā ajjhattameva cittaṁ santiṭṭhati sannisīdati ekodi hoti samādhiyati. Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

Evampi, bhikkhave, bhikkhu kāyagatāsatiṁ bhāveti. Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Puna caparaṁ, bhikkhave, bhikkhu imameva kāyaṁ yathāṭhitaṁ yathāpaṇihitaṁ dhātuso paccavekkhati: Dann betrachtet da ein Mönch seinen eigenen Körper, ganz gleich, wo und in welcher Stellung er sich befindet, entsprechend der Elemente:

‘atthi imasmiṁ kāye pathavīdhātu āpodhātu tejodhātu vāyodhātū’ti. ‚In diesem Körper gibt es das Erdelement, das Wasserelement, das Feuerelement und das Windelement.‘

Seyyathāpi, bhikkhave, dakkho goghātako vā goghātakantevāsī vā gāviṁ vadhitvā catumahāpathe bilaso vibhajitvā nisinno assa; Wie wenn da ein geschickter Metzger oder Metzgerlehrling eine Kuh schlachten würde und sich mit dem in Portionen geschnittenen Fleisch an eine Straßenkreuzung setzte.

evameva kho, bhikkhave, bhikkhu imameva kāyaṁ yathāṭhitaṁ yathāpaṇihitaṁ dhātuso paccavekkhati: Ebenso betrachtet da ein Mönch seinen eigenen Körper, ganz gleich, wo und in welcher Stellung er sich befindet, entsprechend der Elemente:

‘atthi imasmiṁ kāye pathavīdhātu āpodhātu tejodhātu vāyodhātū’ti. ‚In diesem Körper gibt es das Erdelement, das Wasserelement, das Feuerelement und das Windelement.‘

Tassa evaṁ appamattassa ātāpino pahitattassa viharato ye gehasitā sarasaṅkappā te pahīyanti. Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

Tesaṁ pahānā ajjhattameva cittaṁ santiṭṭhati sannisīdati ekodi hoti samādhiyati. Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

Evampi, bhikkhave, bhikkhu kāyagatāsatiṁ bhāveti. Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Puna caparaṁ, bhikkhave, bhikkhu seyyathāpi passeyya sarīraṁ sivathikāya chaḍḍitaṁ ekāhamataṁ vā dvīhamataṁ vā tīhamataṁ vā uddhumātakaṁ vinīlakaṁ vipubbakajātaṁ. Nehmen wir dann an, ein Mönch sähe eine Leiche, weggeworfen auf ein Leichenfeld, einen, zwei oder drei Tage tot, aufgedunsen, blau verfärbt und verwesend.

So imameva kāyaṁ upasaṁharati: Er würde sie mit seinem eigenen Körper vergleichen:

‘ayampi kho kāyo evaṁdhammo evaṁbhāvī evaṁanatīto’ti. ‚Dieser Körper hat dieselbe Natur, ist von derselben Art und kann nicht darüber hinausgehen.‘

Tassa evaṁ appamattassa ātāpino pahitattassa viharato ye gehasitā sarasaṅkappā te pahīyanti. Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

Tesaṁ pahānā ajjhattameva cittaṁ santiṭṭhati sannisīdati ekodi hoti samādhiyati. Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

Evampi, bhikkhave, bhikkhu kāyagatāsatiṁ bhāveti. Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Puna caparaṁ, bhikkhave, bhikkhu seyyathāpi passeyya sarīraṁ sivathikāya chaḍḍitaṁ kākehi vā khajjamānaṁ kulalehi vā khajjamānaṁ gijjhehi vā khajjamānaṁ kaṅkehi vā khajjamānaṁ sunakhehi vā khajjamānaṁ byagghehi vā khajjamānaṁ dīpīhi vā khajjamānaṁ siṅgālehi vā khajjamānaṁ vividhehi vā pāṇakajātehi khajjamānaṁ. Oder nehmen wir an, er sähe eine Leiche, weggeworfen auf ein Leichenfeld, die von Krähen, Habichten, Geiern, Hunden, Schakalen und vielen Arten von Kleintieren gefressen würde.

So imameva kāyaṁ upasaṁharati: Er würde sie mit seinem eigenen Körper vergleichen:

‘ayampi kho kāyo evaṁdhammo evaṁbhāvī evaṁanatīto’ti. ‚Dieser Körper hat dieselbe Natur, ist von derselben Art und kann nicht darüber hinausgehen.‘

Tassa evaṁ appamattassa …pe…

evampi, bhikkhave, bhikkhu kāyagatāsatiṁ bhāveti. Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Puna caparaṁ, bhikkhave, bhikkhu seyyathāpi passeyya sarīraṁ sivathikāya chaḍḍitaṁ aṭṭhikasaṅkhalikaṁ samaṁsalohitaṁ nhārusambandhaṁ …pe… Oder nehmen wir an, er sähe eine Leiche, weggeworfen auf ein Leichenfeld, ein Skelett mit Fleisch- und Blutresten, das von Sehnen zusammengehalten wird …

aṭṭhikasaṅkhalikaṁ nimmaṁsalohitamakkhitaṁ nhārusambandhaṁ …pe… ein Skelett ohne Fleisch, doch blutverschmiert und von Sehnen zusammengehalten …

aṭṭhikasaṅkhalikaṁ apagatamaṁsalohitaṁ nhārusambandhaṁ …pe… ein Skelett ohne Fleisch und Blut, von Sehnen zusammengehalten …

aṭṭhikāni apagatasambandhāni disāvidisāvikkhittāni aññena hatthaṭṭhikaṁ aññena pādaṭṭhikaṁ aññena gopphakaṭṭhikaṁ aññena jaṅghaṭṭhikaṁ aññena ūruṭṭhikaṁ aññena kaṭiṭṭhikaṁ aññena phāsukaṭṭhikaṁ aññena piṭṭhiṭṭhikaṁ aññena khandhaṭṭhikaṁ aññena gīvaṭṭhikaṁ aññena hanukaṭṭhikaṁ aññena dantaṭṭhikaṁ aññena sīsakaṭāhaṁ. Knochen ohne Sehnen, in alle Himmelsrichtungen verstreut: hier ein Handknochen, da ein Fußknochen, hier ein Knöchel, da ein Schienbein, hier ein Oberschenkel, da ein Hüftknochen, hier eine Rippe, da ein Wirbelknochen, hier ein Armknochen, da ein Halswirbel, hier ein Kieferknochen, da ein Zahn, hier der Schädel …

So imameva kāyaṁ upasaṁharati:

‘ayampi kho kāyo evaṁdhammo evaṁbhāvī evaṁanatīto’ti.

Tassa evaṁ appamattassa …pe…

evampi, bhikkhave, bhikkhu kāyagatāsatiṁ bhāveti.

Puna caparaṁ, bhikkhave, bhikkhu seyyathāpi passeyya sarīraṁ sivathikāya chaḍḍitaṁ—

aṭṭhikāni setāni saṅkhavaṇṇapaṭibhāgāni …pe… weiße Knochen, muschelfarben …

aṭṭhikāni puñjakitāni terovassikāni …pe… zerfallende Knochen, auf einen Haufen getürmt, drei oder vier Jahre alt …

aṭṭhikāni pūtīni cuṇṇakajātāni. vermoderte Knochen, zu Staub zerfallen.

So imameva kāyaṁ upasaṁharati: Er würde sie mit seinem eigenen Körper vergleichen:

‘ayampi kho kāyo evaṁdhammo evaṁbhāvī evaṁanatīto’ti. ‚Dieser Körper hat dieselbe Natur, ist von derselben Art und kann nicht darüber hinausgehen.‘

Tassa evaṁ appamattassa … Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

pe… Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

evampi, bhikkhave, bhikkhu kāyagatāsatiṁ bhāveti. Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Puna caparaṁ, bhikkhave, bhikkhu vivicceva kāmehi …pe… paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Dann tritt da ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es die Ekstase und die Seligkeit der Abgeschiedenheit, während man den Geist ausrichtet und hält.

So imameva kāyaṁ vivekajena pītisukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa vivekajena pītisukhena apphuṭaṁ hoti. Er tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt seinen Körper mit aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre.

Seyyathāpi, bhikkhave, dakkho nhāpako vā nhāpakantevāsī vā kaṁsathāle nhānīyacuṇṇāni ākiritvā udakena paripphosakaṁ paripphosakaṁ sanneyya, sāyaṁ nhānīyapiṇḍi snehānugatā snehaparetā santarabāhirā phuṭā snehena na ca pagghariṇī; Wie ein geschickter Bader oder Baderlehrling, der Seifenpulver in eine Bronzeschüssel gibt und es nach und nach mit Wasser benetzt. Er knetet es, bis die Kugel aus Seifenpulver mit Feuchtigkeit vollgesogen und gesättigt ist, innen und außen durchtränkt, und doch keine Feuchtigkeit herausquillt.

evameva kho, bhikkhave, bhikkhu imameva kāyaṁ vivekajena pītisukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati; nāssa kiñci sabbāvato kāyassa vivekajena pītisukhena apphuṭaṁ hoti. Ebenso tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt ein Mönch seinen Körper mit aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre.

Tassa evaṁ appamattassa … Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

pe… Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

evampi, bhikkhave, bhikkhu kāyagatāsatiṁ bhāveti. Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Puna caparaṁ, bhikkhave, bhikkhu vitakkavicārānaṁ vūpasamā …pe… dutiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Wenn dann das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt ein Mönch in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es die Ekstase und die Seligkeit der Versenkung, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten.

So imameva kāyaṁ samādhijena pītisukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati; nāssa kiñci sabbāvato kāyassa samādhijena pītisukhena apphuṭaṁ hoti. Er tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt seinen Körper mit aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre.

Seyyathāpi, bhikkhave, udakarahado gambhīro ubbhidodako. Tassa nevassa puratthimāya disāya udakassa āyamukhaṁ na pacchimāya disāya udakassa āyamukhaṁ na uttarāya disāya udakassa āyamukhaṁ na dakkhiṇāya disāya udakassa āyamukhaṁ; devo ca na kālena kālaṁ sammā dhāraṁ anuppaveccheyya; atha kho tamhāva udakarahadā sītā vāridhārā ubbhijjitvā tameva udakarahadaṁ sītena vārinā abhisandeyya parisandeyya paripūreyya paripphareyya, nāssa kiñci sabbāvato udakarahadassa sītena vārinā apphuṭaṁ assa; Wie ein tiefer See, der von Quellwasser gespeist wird; er hat weder von Osten noch von Westen, weder von Norden noch von Süden einen Zufluss, und auch die Himmel bescheren nicht von Zeit zu Zeit angemessene Schauer. Doch der Strom kühlen Wassers, der im See aufwallt, tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt den ganzen See. Es gibt keinen Teil des Sees, der nicht von kühlem Wasser durchströmt wäre.

evameva kho, bhikkhave, bhikkhu imameva kāyaṁ samādhijena pītisukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa samādhijena pītisukhena apphuṭaṁ hoti. Ebenso tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt ein Mönch seinen Körper mit aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre.

Tassa evaṁ appamattassa …pe…

evampi, bhikkhave, bhikkhu kāyagatāsatiṁ bhāveti. Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Puna caparaṁ, bhikkhave, bhikkhu pītiyā ca virāgā …pe… tatiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Mit dem Schwinden der Ekstase tritt ein Mönch dann in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin; da meditiert er mit Gleichmut, achtsam und bewusst, und erfährt persönlich die Seligkeit, von der die Edlen erklären: ‚Gleichmütig und achtsam meditiert man in Seligkeit.‘

So imameva kāyaṁ nippītikena sukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa nippītikena sukhena apphuṭaṁ hoti. Er tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt seinen Körper mit Seligkeit, die frei von Ekstase ist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von der Seligkeit, die frei von Ekstase ist, durchströmt wäre.

Seyyathāpi, bhikkhave, uppaliniyaṁ vā paduminiyaṁ vā puṇḍarīkiniyaṁ vā appekaccāni uppalāni vā padumāni vā puṇḍarīkāni vā udake jātāni udake saṁvaḍḍhāni udakānuggatāni antonimuggaposīni, tāni yāva caggā yāva ca mūlā sītena vārinā abhisannāni parisannāni paripūrāni paripphuṭāni, nāssa kiñci sabbāvataṁ uppalānaṁ vā padumānaṁ vā puṇḍarīkānaṁ vā sītena vārinā apphuṭaṁ assa; Wie ein Teich mit blauen Seerosen oder rosa oder weißen Lotusblumen. Manche von ihnen sprießen und wachsen im Wasser, ohne sich darüber zu erheben, und gedeihen unter Wasser. Von der Spitze bis zur Wurzel sind sie getränkt, durchdrungen, angefüllt und durchströmt von kühlem Wasser. Es gibt keinen Teil von ihnen, der nicht von kühlem Wasser durchströmt wäre.

evameva kho, bhikkhave, bhikkhu imameva kāyaṁ nippītikena sukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa nippītikena sukhena apphuṭaṁ hoti. Ebenso tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt ein Mönch seinen Körper mit Seligkeit, die frei von Ekstase ist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von der Seligkeit, die frei von Ekstase ist, durchströmt wäre.

Tassa evaṁ appamattassa …pe…

evampi, bhikkhave, bhikkhu kāyagatāsatiṁ bhāveti. Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Puna caparaṁ, bhikkhave, bhikkhu sukhassa ca pahānā …pe… catutthaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Dann tritt da ein Mönch, indem er Glück und Schmerz aufgibt, und mit dem Enden früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit.

So imameva kāyaṁ parisuddhena cetasā pariyodātena pharitvā nisinno hoti; nāssa kiñci sabbāvato kāyassa parisuddhena cetasā pariyodātena apphuṭaṁ hoti. Er sitzt da und durchströmt seinen Körper mit reinem, hellem Geist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von reinem, hellem Geist durchströmt wäre.

Seyyathāpi, bhikkhave, puriso odātena vatthena sasīsaṁ pārupitvā nisinno assa, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa odātena vatthena apphuṭaṁ assa; Wie wenn jemand dasitzt, der von Kopf bis Fuß in ein weißes Tuch gehüllt ist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von dem weißen Tuch bedeckt wäre.

evameva kho, bhikkhave, bhikkhu imameva kāyaṁ parisuddhena cetasā pariyodātena pharitvā nisinno hoti, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa parisuddhena cetasā pariyodātena apphuṭaṁ hoti. Ebenso sitzt ein Mönch da und durchströmt seinen Körper mit reinem, hellem Geist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von reinem, hellem Geist durchströmt wäre.

Tassa evaṁ appamattassa ātāpino pahitattassa viharato ye gehasitā sarasaṅkappā te pahīyanti. Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

Tesaṁ pahānā ajjhattameva cittaṁ santiṭṭhati, sannisīdati ekodi hoti samādhiyati. Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

Evampi, bhikkhave, bhikkhu kāyagatāsatiṁ bhāveti. Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Yassa kassaci, bhikkhave, kāyagatāsati bhāvitā bahulīkatā, antogadhāvāssa kusalā dhammā ye keci vijjābhāgiyā. Jeder, der Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, schließt dabei alle die tauglichen Eigenschaften ein, die für das Klarwerden eine Rolle spielen.

Seyyathāpi, bhikkhave, yassa kassaci mahāsamuddo cetasā phuṭo, antogadhāvāssa kunnadiyo yā kāci samuddaṅgamā; So, wie jeder, der an das Weltmeer denkt, dabei alle Ströme einschließt, die in es münden,

evameva kho, bhikkhave, yassa kassaci kāyagatāsati bhāvitā bahulīkatā, antogadhāvāssa kusalā dhammā ye keci vijjābhāgiyā. ebenso schließt jeder, der Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, dabei alle die tauglichen Eigenschaften ein, die für das Klarwerden eine Rolle spielen.

Yassa kassaci, bhikkhave, kāyagatāsati abhāvitā abahulīkatā, labhati tassa māro otāraṁ, labhati tassa māro ārammaṇaṁ. Wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper nicht entwickelt und gemehrt hat, findet Māra einen Angriffspunkt und bekommt ihn zu fassen.

Seyyathāpi, bhikkhave, puriso garukaṁ silāguḷaṁ allamattikāpuñje pakkhipeyya. Wie wenn ein Mensch eine schwere Steinkugel gegen einen Wall aus nassem Lehm werfen würde.

Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?

api nu taṁ garukaṁ silāguḷaṁ allamattikāpuñje labhetha otāran”ti? Würde die Steinkugel in diesen Wall aus nassem Lehm eindringen können?“

“Evaṁ, bhante”. „Ja, Herr.“

“Evameva kho, bhikkhave, yassa kassaci kāyagatāsati abhāvitā abahulīkatā, labhati tassa māro otāraṁ, labhati tassa māro ārammaṇaṁ. „Ebenso findet Māra, wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper nicht entwickelt und gemehrt hat, einen Angriffspunkt und bekommt ihn zu fassen.

Seyyathāpi, bhikkhave, sukkhaṁ kaṭṭhaṁ koḷāpaṁ; Wie ein ausgetrocknetes, verdorrtes Stück Holz,

atha puriso āgaccheyya uttarāraṇiṁ ādāya: und ein Mensch käme mit einer Spindel,

‘aggiṁ abhinibbattessāmi, tejo pātukarissāmī’ti. um ein Feuer zu entzünden und Hitze zu erzeugen.

Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?

api nu so puriso amuṁ sukkhaṁ kaṭṭhaṁ koḷāpaṁ uttarāraṇiṁ ādāya abhimanthento aggiṁ abhinibbatteyya, tejo pātukareyyā”ti? Könnte er, indem er diese Spindel in das ausgetrocknete, verdorrte Stück Holz bohren würde, ein Feuer entzünden und Hitze erzeugen?“

“Evaṁ, bhante”. „Ja, Herr.“

“Evameva kho, bhikkhave, yassa kassaci kāyagatāsati abhāvitā abahulīkatā, labhati tassa māro otāraṁ, labhati tassa māro ārammaṇaṁ. „Ebenso findet Māra, wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper nicht entwickelt und gemehrt hat, einen Angriffspunkt und bekommt ihn zu fassen.

Seyyathāpi, bhikkhave, udakamaṇiko ritto tuccho ādhāre ṭhapito; Wie wenn ein Wasserkrug, der hohl und leer wäre, auf eine Unterlage gestellt würde,

atha puriso āgaccheyya udakabhāraṁ ādāya. und ein Mensch käme mit einer Ladung Wasser.

Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?

api nu so puriso labhetha udakassa nikkhepanan”ti? Könnte dieser Mensch Wasser in den Krug füllen?“

“Evaṁ, bhante”. „Ja, Herr.“

“Evameva kho, bhikkhave, yassa kassaci kāyagatāsati abhāvitā abahulīkatā, labhati tassa māro otāraṁ, labhati tassa māro ārammaṇaṁ. „Ebenso findet Māra, wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper nicht entwickelt und gemehrt hat, einen Angriffspunkt und bekommt ihn zu fassen.

Yassa kassaci, bhikkhave, kāyagatāsati bhāvitā bahulīkatā, na tassa labhati māro otāraṁ, na tassa labhati māro ārammaṇaṁ. Wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, findet Māra keinen Angriffspunkt und bekommt ihn nicht zu fassen.

Seyyathāpi, bhikkhave, puriso lahukaṁ suttaguḷaṁ sabbasāramaye aggaḷaphalake pakkhipeyya. Wie wenn ein Mensch ein leichtes Garnknäuel gegen ein Türblatt werfen würde, das vollständig aus Hartholz gemacht wäre.

Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?

api nu so puriso taṁ lahukaṁ suttaguḷaṁ sabbasāramaye aggaḷaphalake labhetha otāran”ti? Würde das Garnknäuel in dieses Türblatt aus Hartholz eindringen können?“

“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“

“Evameva kho, bhikkhave, yassa kassaci kāyagatāsati bhāvitā bahulīkatā, na tassa labhati māro otāraṁ, na tassa labhati māro ārammaṇaṁ. „Ebenso findet Māra, wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, keinen Angriffspunkt und bekommt ihn nicht zu fassen.

Seyyathāpi, bhikkhave, allaṁ kaṭṭhaṁ sasnehaṁ; Wie ein grünes, saftiges Stück Holz,

atha puriso āgaccheyya uttarāraṇiṁ ādāya: und ein Mensch käme mit einer Spindel,

‘aggiṁ abhinibbattessāmi, tejo pātukarissāmī’ti. um ein Feuer zu entzünden und Hitze zu erzeugen.

Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?

api nu so puriso amuṁ allaṁ kaṭṭhaṁ sasnehaṁ uttarāraṇiṁ ādāya abhimanthento aggiṁ abhinibbatteyya, tejo pātukareyyā”ti? Könnte er, indem er diese Spindel in das grüne, saftige Stück Holz bohren würde, ein Feuer entzünden und Hitze erzeugen?“

“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“

“Evameva kho, bhikkhave, yassa kassaci kāyagatāsati bhāvitā bahulīkatā, na tassa labhati māro otāraṁ, na tassa labhati māro ārammaṇaṁ. „Ebenso findet Māra, wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, keinen Angriffspunkt und bekommt ihn nicht zu fassen.

Seyyathāpi, bhikkhave, udakamaṇiko pūro udakassa samatittiko kākapeyyo ādhāre ṭhapito; Wie wenn ein Krug mit Wasser, randvoll, sodass eine Krähe daraus trinken könnte, auf eine Unterlage gestellt würde,

atha puriso āgaccheyya udakabhāraṁ ādāya. und ein Mensch käme mit einer Ladung Wasser.

Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?

api nu so puriso labhetha udakassa nikkhepanan”ti? Könnte dieser Mensch Wasser in den Krug füllen?“

“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“

“Evameva kho, bhikkhave, yassa kassaci kāyagatāsati bhāvitā bahulīkatā, na tassa labhati māro otāraṁ, na tassa labhati māro ārammaṇaṁ. „Ebenso findet Māra, wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, keinen Angriffspunkt und bekommt ihn nicht zu fassen.

Yassa kassaci, bhikkhave, kāyagatāsati bhāvitā bahulīkatā, so yassa yassa abhiññāsacchikaraṇīyassa dhammassa cittaṁ abhininnāmeti abhiññāsacchikiriyāya, tatra tatreva sakkhibhabbataṁ pāpuṇāti sati satiāyatane. Wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, streckt er den Geist aus, um jedes einzelne Ding durch Einsicht zu verwirklichen, das durch Einsicht verwirklicht werden kann; und er ist in der Lage, diese Dinge zu verwirklichen, da jedes einzelne innerhalb der Reichweite ist.

Seyyathāpi, bhikkhave, udakamaṇiko pūro udakassa samatittiko kākapeyyo ādhāre ṭhapito. Wie wenn ein Krug mit Wasser, randvoll, sodass eine Krähe daraus trinken könnte, auf eine Unterlage gestellt würde,

Tamenaṁ balavā puriso yato yato āviñcheyya, āgaccheyya udakan”ti? und ein starker Mann würde ihn in irgendeine Richtung anstoßen: Würde da Wasser ausfließen?“

“Evaṁ, bhante”. „Ja, Herr.“

“Evameva kho, bhikkhave, yassa kassaci kāyagatāsati bhāvitā bahulīkatā so, yassa yassa abhiññāsacchikaraṇīyassa dhammassa cittaṁ abhininnāmeti abhiññāsacchikiriyāya, tatra tatreva sakkhibhabbataṁ pāpuṇāti sati satiāyatane. „Ebenso streckt ein Mönch, wenn er die Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, den Geist aus, um jedes einzelne Ding durch Einsicht zu verwirklichen, das durch Einsicht verwirklicht werden kann; und er ist in der Lage, diese Dinge zu verwirklichen, da jedes einzelne innerhalb der Reichweite ist.

Seyyathāpi, bhikkhave, same bhūmibhāge caturassā pokkharaṇī assa āḷibandhā pūrā udakassa samatittikā kākapeyyā. Wie wenn da ein auf vier Seiten eingefasster Lotusteich auf ebener Erde wäre, randvoll mit Wasser, sodass eine Krähe daraus trinken könnte,

Tamenaṁ balavā puriso yato yato āḷiṁ muñceyya āgaccheyya udakan”ti? und ein starker Mann würde die Einfassung an einer Seite öffnen: Würde da Wasser ausfließen?“

“Evaṁ, bhante”. „Ja, Herr.“

“Evameva kho, bhikkhave, yassa kassaci kāyagatāsati bhāvitā bahulīkatā, so yassa yassa abhiññāsacchikaraṇīyassa dhammassa cittaṁ abhininnāmeti abhiññāsacchikiriyāya, tatra tatreva sakkhibhabbataṁ pāpuṇāti sati satiāyatane. „Ebenso streckt ein Mönch, wenn er die Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, den Geist aus, um jedes einzelne Ding durch Einsicht zu verwirklichen, das durch Einsicht verwirklicht werden kann; und er ist in der Lage, diese Dinge zu verwirklichen, da jedes einzelne innerhalb der Reichweite ist.

Seyyathāpi, bhikkhave, subhūmiyaṁ catumahāpathe ājaññaratho yutto assa ṭhito odhastapatodo; Wie wenn da ein Wagen mit angespannten Vollblütern an einer Straßenkreuzung auf ebenem Gelände stünde, und eine Peitsche läge bereit.

tamenaṁ dakkho yoggācariyo assadammasārathi abhiruhitvā vāmena hatthena rasmiyo gahetvā dakkhiṇena hatthena patodaṁ gahetvā yenicchakaṁ yadicchakaṁ sāreyyāpi paccāsāreyyāpi; Ein geschickter Zureiter, ein meisterhafter Wagenlenker, bestiege den Wagen und nähme die Zügel in seine Rechte und die Peitsche in seine Linke: Er würde nach Belieben hin- und wieder zurückfahren, wann und wohin er wollte.

evameva kho, bhikkhave, yassa kassaci kāyagatāsati bhāvitā bahulīkatā, so yassa yassa abhiññāsacchikaraṇīyassa dhammassa cittaṁ abhininnāmeti abhiññāsacchikiriyāya, tatra tatreva sakkhibhabbataṁ pāpuṇāti sati satiāyatane. Ebenso streckt ein Mönch, wenn er die Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, den Geist aus, um jedes einzelne Ding durch Einsicht zu verwirklichen, das durch Einsicht verwirklicht werden kann; und er ist in der Lage, diese Dinge zu verwirklichen, da jedes einzelne innerhalb der Reichweite ist.

Kāyagatāya, bhikkhave, satiyā āsevitāya bhāvitāya bahulīkatāya yānīkatāya vatthukatāya anuṭṭhitāya paricitāya susamāraddhāya dasānisaṁsā pāṭikaṅkhā. Wenn man die Achtsamkeit auf den Körper gepflegt, entwickelt und gemehrt hat, sie zu seinem Fahrzeug und seiner Grundlage gemacht, sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt hat, kann man zehn Vorteile erwarten:

Aratiratisaho hoti, na ca taṁ arati sahati, uppannaṁ aratiṁ abhibhuyya viharati. Man hat die Oberhand über Begierde und Widerwillen und lebt, indem man Begierde und Widerwillen gemeistert hat, wann immer sie aufkamen.

Bhayabheravasaho hoti, na ca taṁ bhayabheravaṁ sahati, uppannaṁ bhayabheravaṁ abhibhuyya viharati. Man hat die Oberhand über Angst und Schrecken und lebt, indem man Angst und Schrecken gemeistert hat, wann immer sie aufkamen.

Khamo hoti sītassa uṇhassa jighacchāya pipāsāya ḍaṁsamakasavātātapasarīsapasamphassānaṁ duruttānaṁ durāgatānaṁ vacanapathānaṁ, uppannānaṁ sārīrikānaṁ vedanānaṁ dukkhānaṁ tibbānaṁ kharānaṁ kaṭukānaṁ asātānaṁ amanāpānaṁ pāṇaharānaṁ adhivāsakajātiko hoti. Man erträgt Kälte, Hitze, Hunger und Durst, die Berührung von Fliegen, Stechmücken, Wind, Sonne und Kriechtieren, rauen und unlieben Tadel und körperliche Schmerzen – scharfe, heftige, brennende, peinliche, unangenehme, lebensbedrohende.

Catunnaṁ jhānānaṁ ābhicetasikānaṁ diṭṭhadhammasukhavihārānaṁ nikāmalābhī hoti akicchalābhī akasiralābhī. Man erlangt die vier Vertiefungen – Zustände seliger Meditation in diesem Leben, die zum höheren Geist gehören – wann immer man will, ohne Mühe und Not.

So anekavihitaṁ iddhividhaṁ paccānubhoti. Ekopi hutvā bahudhā hoti, bahudhāpi hutvā eko hoti, āvibhāvaṁ …pe… yāva brahmalokāpi kāyena vasaṁ vatteti. Man übt die vielen Arten übersinnlicher Kraft aus: sich vervielfältigen und wieder eins werden … den Körper beherrschen bis hin zur Brahmāwelt.

Dibbāya sotadhātuyā visuddhāya atikkantamānusikāya ubho sadde suṇāti dibbe ca mānuse ca, ye dūre santike ca …pe…. Mit geläuterter und übermenschlicher Hellhörigkeit kann man beide Arten von Tönen hören, himmlische und menschliche, ob nah oder fern.

Parasattānaṁ parapuggalānaṁ cetasā ceto paricca pajānāti. Man erkennt den Geist anderer Wesen und Menschen, indem man ihn mit seinem Geist erfasst …

Sarāgaṁ vā cittaṁ ‘sarāgaṁ cittan’ti pajānāti,

vītarāgaṁ vā cittaṁ …pe…

sadosaṁ vā cittaṁ …

vītadosaṁ vā cittaṁ …

samohaṁ vā cittaṁ …

vītamohaṁ vā cittaṁ …

saṅkhittaṁ vā cittaṁ …

vikkhittaṁ vā cittaṁ …

mahaggataṁ vā cittaṁ …

amahaggataṁ vā cittaṁ …

sauttaraṁ vā cittaṁ …

anuttaraṁ vā cittaṁ …

samāhitaṁ vā cittaṁ …

asamāhitaṁ vā cittaṁ …

vimuttaṁ vā cittaṁ …

avimuttaṁ vā cittaṁ ‘avimuttaṁ cittan’ti pajānāti.

So anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarati, seyyathidaṁ—ekampi jātiṁ dvepi jātiyo …pe… iti sākāraṁ sauddesaṁ anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarati. Man erinnert sich an viele Arten früherer Leben mit den Merkmalen und Einzelheiten.

Dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passati cavamāne upapajjamāne hīne paṇīte suvaṇṇe dubbaṇṇe, sugate duggate yathākammūpage satte pajānāti. Mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit sieht man Lebewesen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort. Man versteht, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten wiedergeboren werden.

Āsavānaṁ khayā anāsavaṁ cetovimuttiṁ paññāvimuttiṁ diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharati. Man erlangt mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, erkennt sie durch eigene Einsicht und lebt darin.

Kāyagatāya, bhikkhave, satiyā āsevitāya bhāvitāya bahulīkatāya yānīkatāya vatthukatāya anuṭṭhitāya paricitāya susamāraddhāya ime dasānisaṁsā pāṭikaṅkhā”ti. Wenn man die Achtsamkeit auf den Körper gepflegt, entwickelt und gemehrt hat, sie zu seinem Fahrzeug und seiner Grundlage gemacht, sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt hat, kann man diese zehn Vorteile erwarten.“

Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.

Attamanā te bhikkhū bhagavato bhāsitaṁ abhinandunti. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Buddha.

Kāyagatāsatisuttaṁ niṭṭhitaṁ navamaṁ.
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